DE2360480A1 - Einseitig verschlossener hohlstab aus geraffter schlauchhuelle mit innenliegendem, aus der schlauchhuelle selbst gebildetem verschluss sowie verfahren zur herstellung des verschlusses - Google Patents
Einseitig verschlossener hohlstab aus geraffter schlauchhuelle mit innenliegendem, aus der schlauchhuelle selbst gebildetem verschluss sowie verfahren zur herstellung des verschlussesInfo
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Description
K 2276/Gbm 6681 FP-Dr.Wa-br 29. November 1973
Beschrei bung
zur Anmeldung der
zur Anmeldung der
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT Wiesbaden-B τebrich
für ein Patent auf
Einseitig verschlossener Hohlstab aus geraffter Schlauchhülle
mit innenliegendem, aus der Schi auchh'ül 1 e selbst gebildetem
Verschluß sowie Verfahren zur Herstellung des
Verschlusses
Die Erfindung betrifft einen einseitig verschlossenen zylindrischen
Hohlstab aus oeraffter Schlauchhülle, nachfolgend
auch Raupe genannt, mit im Inneren der Raupenbohrung liegendem, aus dem Hüllenende selbst gebi1detem Endverschluß
sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Zur Wurstherstellung werden in großem Umfang künstliche
Wursthüllen in Schlauchform aus synthetischem Werkstoff,
insbesondere aus Cellulosehydrat, verwendet. Bei der Herstellung
von Würsten gelangen dabei derartige Schiauchhül- ·
len in unter Fä'ltelung zu einem Hohlstab geraffter Form zur
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Anwendung. Man geht dabei beispielsweise von einer Schlauchhülle
einer Länge von 'ca. 30 m. aus, die nach bekannten Verfahren unter längsweiser Fältelung und Stauchung zu einem
plissierten zylindrischen Hohlstab einer Länge von ca. 30 er
aufgestockt wird.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung der Raupe wird in ihre
zylindrische Bohrung das Füllrohr einer Wurstfüllmaschine
eingeschoben, danach wird fortlaufend aus dem Füllrohr die
Wurstmasse in die Raupe eingepreßt. Die Raupe soll zu diesem Zweck an dem der öffnung des Füllrohres nächst!legenden
Ende verschlossen sein.
Durch den Preßdruck der Wurstmasse wird die Raupe nach Maßgabe der in diese eingepreßten Wurstmasse fortlaufend entfältelt.
Der dabei entstehende Wurststrang wird synchron mit dem Füllvorgang durch Abbinden oder Abdrehen in eine
Vielzahl einzelner Würste unterteilt.
Die zuerst entstehende Wurst der gebildeten Wurstkette wird verworfen, da sie normalerweise nicht die beabsichtigte
Füllmenge enthält. Die in dieser Wurst enthaltene Metnge
Wurstmasse soll jedoch aus ökonomischen Gründen wiedergewonnen werden; der Endverschluß der Raupe muß deshalb in
der Weise ausgebildet sein, daß er sich von Hand durch Auf-
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streichen leicht öffnen läßt, da die Wiedergewinnung der
in der ersten gebildeten Wurst enthaltenen Wurstmasse unmittelbar bei der Herste!1ung der Wurstkette erfolgt.
Andererseits muß der Endverschluß der Raupe, hinreichend fest sein, so daß er sich durch die Einwirkung des auf ihn
wirkenden Preßdrucks der Wurstmasse beim Einpressen derselben in die Raupe nicht unbeabsichtigt öffnet.
Es ist eine einseitig verschlossene Raupe mit innerhalb
der Raupenbohrung liegendem Endverschluß bekannt, bei der dieser aus der die Raupe bildenden Schlauchhülle selbst besteht.
Der bekannte Endverschluß wird dadurch hergestellt, daß man den Endabschnitt einer Raupe einseitig und in radialer
Richtung in d-i e Raupenbohrung hineindrückt und ihn dabei gleichzeitig teilweise in das Innere der Bohrung umstülpt.
Die bekannte Raupe hat den Nachteil, daß bei deren bestimmungsgemäßer Verwendung, insbesondere wenn es sich um Raupen aus größerem'Schiauchkaliber handelt, sowie bei Verwendung
von relativ fließfähigen Wurstmassen der Endverschluß nicht ausreichend dicht ist.
Ein weiterer Nachteil des bekannten Endverschlusses ist darin
zu sehen, daß man zu seiner Bildung eine nicht unerhebliche Menge Schlauchmaterial benötigt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einseitig verschlossenen, aus der Fälteiung geraffter Schlauchhülle
gebildeten zylindrischen Hohlstab mit innerhalb seiner
Bohrung liegendem Endverschluß zu schaffen, der aus der die Raupe bildenden Schiauchhülle selbst besteht und integraler
Bestandteil der Raupe ist, der einerseits beim Einpressen der Wurstmasse in den Stab diesen hinreichend dicht
verschließt und ausreichend fest in der Raupenbohrung sitzt, andererseits aber nach dem Einpressen der Wurstmasse in den
verschlossenen Endabschnitt der den Stab bildenden Schlauchhülle leicht von Hand ausstreichbar ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst
durch einen einseitig geschlossenen, aus geraffter Schlauchhülle
bestehenden zylindrischen Hohlstab mit innerhalb der Stabbohrung im Bereich des Stabanfangs liegendem, aus dem
Hüllenende selbst gebildetem Verschluß, wobei dieser dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem u-förmigen Körper
aus längsweise unter Fä'ltelung geraffter Schi auchhül Ie-besteht.
Bevorzugt ist der Verschlußkörper in der Stabbohrung in der
Weise angeordnet, daß seine Spitze in Richtung auf das Raupenende weist.
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Der zylindrische Hohlraum des Hohlstabes wird als Stabbohrung bezeichnet.
Die Schlauchhülle, aus der die Raupe sowie ihr Endverschluß
gebildet sind, kann, aus Cellulosederivaten, insbesondere
Cellulosehydrat, jedoch auch aus synthetischen Polymeren,
beispielsweise Polyamid, bestehen.
Als Spitze des u-förmigen Verschlußkörpers soll die Außenseite
eines bogenförmig gekrümmten Teils bezeichnet werden. Als Stabanfang soll im Rahmen der Erfindungsbeschreibung
der Teil des Stabes gelten, der bei seiner Bildung unter Raffung der Schlauchhülle zuerst gebildet wird. Demgemäß
wird der Teil des Stabes, der bei der Raffung zuletzt gebildet
wird, als Stabende bezeichnet.
Es soll unter einem u-förmigen Körper aus la'ngsweise unter
Fältelu.ng geraffter Schlauchhülle ein solcher verstanden
werden, dessen Form sich ergibt, wenn man von der Raupe einen schmalen Raupenring in der Weise abtrennt, daß sich
zwischen diesem und der Raupe als beide Teile integral verbindendes
Element ein raffaltenfreies Schlauchstück erstreckt,
den schmalen Raupenring durch eine in radialer Richtung wirkende Kraft in der Weise flach zusammendrückt,·
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daß der flachgelegte Ring einen 1inienförmigen Schlitz aufweist,
und danach den flachgelegten schmalen Raupenring faltet, wobei man die Enden des flachgelegten Raupenringes
aufeinander zu bewegt. Die Faltung erfolgt dabei in der Weise, daß der flachgelegte schmale Raupenring um eine Biegelinie
gebogen wird, die dem Verlaufe der Längsachse des schmalen Raupenringes entspricht. Die Faltung erfolgt in
eine Ebene, zu der die Längsachse d.es Raupenringes senkrecht verläuft.
Als Raupenringlängsachse soll dabei die Längsachse der Raupenringbohrung
gelten.
Unter Raupenringbohrung soll der vom Ringkörper umschlossene
zentrale Hohlraum desselben gelten.
Es soll ein Raupenring als schmal gelten, wenn seine Bohrung im Verhältnis zu der der Raupe kurz ist.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll auch unter einem u-förmig ausgebildeten Körper aus längsweise unter Fältelung
geraffter Schlauchhülle ein solcher verstanden werden,
dessen Schenkel nicht parallel zueinander verlaufen, sondern einen spitzen Winkel miteinander bilden.
In bevorzugter Ausführungsform des Verschlußkörpers sind dessen
Schenkel gleich lang.
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Bevorzugt ist der Verschlußkörper in der Raupenbohrung in
-4er Weise angeordnet, daß seine Schenkel enden innerhalb der Raupenbohrung liegen.
Die Schenkel des 'Verschl ußkörpers stehen unter leichter
werkstoffbedingter Spannung, die eine Spreizung derselben
bewirkt, wodurch der Verschlußkörper im Raupenhohl raum -gegen
unbeabsichtigtes Herausrutschen fixiert ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines einseitig verschlossenen Hohlstabes aus unter
Raffung gefältelter Schiauchhülle mit im Raupeninneren liegendem,
aus der SchlauchhUlle selbst gebildetem Verschluß,
bei dem man einen Teil der Raupe zu einem ungerafften Schlauchstück entfältelt und daraus einen im Raupeninneren
angeordneten Verschluß bildet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man von der Raupe einen schmalen
Raupenring in der Weise abzieht, daß zwischen diesem und der Raupe ein raffaltenfreies Schiauchhüllenstück.verbleibt,
auf die nach außenweisende Oberfläche des schmalen Raupenringes entlang einer zur Längsachse seiner Bohrung verlaufenden
Linie ein in radialer Richtung auf diesen wirkende Preßkraft zur Einwirkung bringt, die den Ring gegen ein planes
Widerlager senkrecht zu dessen Oberfläche zusammendrückt die beiden Hälften dieses Formgebildes um eine Biegeachse,
die parallel zur Oberfläche des Widerlagers und zur.Raupenringlängsachse
verläuft, aufeinander zu biegt, den Körper
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um 90? in der Weise dreht, daß seine Spitze auf das Raupenende
zu weist, und ihn dann in die Raupenbohrung einschiebt,
Der schmale Raupenring wird von der Raupe mittels einer
Greifvorrichtung, die beispielsweise zangenartig ausgebildet ist, abgezogen.
Greifvorrichtung, die beispielsweise zangenartig ausgebildet ist, abgezogen.
Das radiale Zusammenpressen des Ringes kann durch ein'
Stempelelement bewirkt werden, dessen wirksame Stempelfläche das Format eines sehr schmalen Rechtecks aufweist.
Stempelelement bewirkt werden, dessen wirksame Stempelfläche das Format eines sehr schmalen Rechtecks aufweist.
Die beiden Hälften des durch den ersten Preßvorgang gebildeten Formkörpers werden durch Stempel elemente aufeinander
zu gebogen, die jeweils seitlich auf dieses einwirken.
Der u-förmig gefaltete Körper wird nun um 90° in der Weise
gedreht, daß sich die Längsachsen seiner Schenkel in Richtung der Raupenlängsachse erstrecken, und danach in den
Raupenhohlraum eingeschoben. In bevorzugter Durchführungsform des Verfahrens wird der Verschlußkörper nach Drehung um 90 in der Weise in die Bohrung der Raupe eingeschoben, daß die Spitze des u-förmigen Körpers dabei auf das Raupenende weist.
Raupenhohlraum eingeschoben. In bevorzugter Durchführungsform des Verfahrens wird der Verschlußkörper nach Drehung um 90 in der Weise in die Bohrung der Raupe eingeschoben, daß die Spitze des u-förmigen Körpers dabei auf das Raupenende weist.
Das Einschieben des Verschlußkörpers in den Raupenhohlraum
kann beispielsweise mit einer Stempelvorrichtung oder mit
einer zangenartig ausgebildeten Vorrichtung durchgeführt
werden.
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Pie Zeichnung soll die Ausbildung des Endverschlusses sowie
die Durchführung des Verfahrens zu seiner Herstellung erläutern.
In Fig. I ist eine Raupe mit im Inneren der Raupenbohrung angeordnetem Verschlußelement dargestellt.
In Fig. II ist die Raupe gemäß Fig. I in frontaler Ansicht gegen A gezeigt.'
In Fig. III ist eine längs der Linie BC gemäß Fig. I aufgeschnittene
Raupe in Draufsicht dargestellt»
Fig. IV, V und VI zeigen Phasen der Herstellung des Endverschlusses in Ansicht.
In Fig. I bedeutet 1 die Raupe aus geraffter Schlauchhülle,
la den Raupenanfang und Ib das Raupenende, 2 die Bohrung der Raupe, 3 den in der Bohrung angeordneten Endverschluß
und 4 einen Abschnitt raffaltenfreierSchlauchhülle, der
Raupe 1 mit Endverschluß 3 integral verbindet.
In Fig. II haben die Ziffern la, 2 und 4 dieselbe Bedeutung
wie in Fig. I. Es bedeutet 5 das Ende der Schenkel des u-
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- ίο -
förmigen Endverschlusses in der Raupenbohrung.
In Fig. III haben die Ziffern 1, la, Ib, 2, 3, 4 unf 5
dieselbe Bedeutung. 6 bedeutet einen Schenkel des u-förmigen Endverschlusses, 7 seine Spitze.
In Fig. IV haben die Ziffern 1, Ib und 2 dieselbe Bedeutung
wie in Fig."I. Es bedeutet 8 einen schmalen Raupenring und 9 ein raffaltenfreies Schlauchstück, das Raupenring 8 mit
Raupe 1 integral verbindet. Dieser Schlauchabschnitt hat
im allgemeinen eine Länge von ca. 2 cm. Die Anzahl der den schmalen Raupenring· biIdenden Schlauchhüllenraffalten
ist indirekt von der Größe des Kalibers des verwendeten Schlauches und direkt von dem Durchmesser der
Raupenbohrung abhängig» wobei Schlauchkaliber und Durchmesser
der Raupenbohrung in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, das durch die Dimensionierung des FUl1 Stutzens
der verwendeten Wurstabfüllmaschine vorgegeben ist. Im allgemeinen
umfaßt ein schmaler Raupenring, der aus einem Schlauch eines Kalibers im Bereich zwischen 14 bis 22 mm gebildet
ist, 6 bis 12 Raffalten.
Die Länge der sich zwischen Raupenring 8 und Raupe 1 erstreckenden
raffaitenfreien Schlauchhüne erlaubt es, den
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- li -
Verschlußkörper nach seiner Bildung und Wendung um 90 in
die Raupenbohrung einzuschieben.
Nach dem Abziehen des Raupenringes wird dieser in einem weiteren Verfahrensschritt eingeknickt, indem er zwischen
dem Widerlager 10 und dem Stempel 11 zusammengedrückt wird. Das Zusammendrücken erfolgt dabei dadurch, daß Stempel Il
und Widerlager 10 aufeinander zu bewegt werden. Der Stempel 11 weist eine Stempelfläche lla auf, die das Format
eines schmalen Rechtecks hat. Die längere Kante der Sternpe!fläche
verläuft dabei parallel zur Längsachse der Stabbohrung bzw. der Raupenringbohrung,
In Fig. V ist der radial zusammengedrückte Raupenring dargestellt.
Die Z-iffern 1, 2, 10 und 11.haben dieselbe Bedeutung wie in den vorigen Figuren. Es bedeutet 12 eine
Hälfte des durch Zusammendrücken gebildeten Formkörpers, 13 sind Backenvorrichtungen, die die beiden Hälften 12
aufeinander zu bewegen.
Die Backenvorrichtungen 13 sind horizontal verschiebbar und
drehbar ausgebildet. Gleichzeitig mit dem Zusammenschieben
der beiden Backenvorrichtungen 13, wodurch die Faltung des
Formkörpers zu einem u-förmigen Gebilde bewirkt wird, wird
der vertikal bewegliche Stempel 11 nach oben gezogen. An-
!NSPECTED
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schließend werden die Backenvorrichtungen 13 gemeinsam mit
dem u-förmig gefalteten Verschlußkörper um 90° in der Weise
gedreht, daß seine Spitze auf das Raupenende zu v/eist.
In Fig. VI ist dieser u-förmig gefaltete Verschlußkörper
kurz vor seinem Einschieben in die Raupenbohrung dargestellt Die Ziffern 1 bis 8 haben dieselbe Bedeutung wie in den vorhergehenden
Figuren. Mit dem Stempel 11 wird der Verschlußkörper 3 in die Raupenbohrung 2 eingeschoben.
Bei einer besonders bevorzugten Herstel1ungsvariante wird
der Raupenring so weit von der Raupe abgezogen, beispielsweise ca. 3 bis 6 cm, daß das sich zwischen diesem und der
Raupe erstreckende raffaltenfreie Schiauchstück eine Schlaufe
bildet. Nach dem Drehen des Verschlußkörpers und Hineinschieben
in die Raupenbohrunglegt sich dann das Unterteil
der Schlaufe vor den Raupenring, so daß bei weiterem Hineinschieben desselben zusätzliches Schlauchmaterial von der gerafften
Raupe abgezogen wird und die Schlauchschlaufe in
der Raupenbohrung zu liegen kommt. Der Verschlußkörper wird
dabei so tief in die Raupenbohrung hineingeschoben, daß die
Schlaufe nicht mehr über die Raupenöffnung hinausragt.
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Claims (3)
- 2360Λ80- 13 PatentansprücheTl .yEinsei tig geschlossener, aus geraffter Schlauchhülle bestehender zylindrischer Hohlstab mit innerhalb der Stabbohrung im Bereich des Stabanfangs liegendem, aus dem Hüllenende selbst gebildetem Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem u-förmigen Körper aus längsweise unter Fältelung geraffter Schlauchhülle besteht.
- 2. Endverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit seiner Spitze in Richtung auf das Raupenende weist
- 3. Verfahren zur Herstellung eines einseitig verschlossenen Hohlstabes aus unter Raffung gefältelter Schlauchhülle- mit im Raupen innereη liegendem, aus der Schlauchhülle selbst gebildetem Verschluß, bei dem man einen Teil der Raupe zu einem ungerafften Schlauchstück entfältelt und daraus einen im Raupeninneren angeordneten Verschluß bildet, dadurch gekennzeichnet, daß man von der Raupe einen schmalen Raupenring in der Weise abzieht, daß zwischen diesem und der Raupe ein raffaltenfreies Schiauchhül1enstück verbleibt, auf die nach außen weisende Oberfläche des schmalen Raupenringes entlang einer zur Längsachse509824/0434seiner Bohrung verlaufenden Linie eine in radialer Richtung auf diesen wirkende Preßkraft zur Einwirkung bringt die den Ring gegen ein planes Widerlager senkrecht zu dessen Oberfläche zusammendrückt, die beiden Hälften dieses Formgebi1 des um eine Biegeachse, die parallel zur Oberfläche des Widerlagers und zur Raupenlängsachse verläuft, aufeinander zu biegt, den Körper um 90 in der Weise dreht, daß seine Spitze auf das Raupenende zu weisi und ihn dann in die Raupenbohrung einschiebt.509824/0434
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ID=5899880
Family Applications (1)
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