DE2361380C2 - Abschneideventil für Ölfeuerungsanlagen - Google Patents
Abschneideventil für ÖlfeuerungsanlagenInfo
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
- F23K5/02—Liquid fuel
- F23K5/04—Feeding or distributing systems using pumps
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Abschneideventil w
mit einem Ventilsitz und einem Verschlußstück für ölfeuerungsanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Bei einem bekannten Abschneideventil (Danfoss-Prospekt
»RS Hochdruck-Ölpumpe« 70-.3.01.03 3-1965, bo Seite 3) ist das als Kolben ausgebildete Stellglied
einstückig mit dem Verschlußstück des Abschneideventils verbunden. Sobald der Förderdruck im Ventilraum
die Vorspannung der Sollwertfeder überschreitet, öffnet das Abschneideventil. Wenn der Förderdruck diesen <
>■> Wert unterschreitet, schließt das Abschneideventil. Um
ein rascheres Schließen zu erhalten, wie es zur Vermeidung des Nachtropfens von öl aus der Düse
erwünscht ist, ist in den als Stellglied vorgesehenen Kolben ein Rücklaufkolben eingebaut, der beim
Nachlassen des Drucks eine zusätzliche Verbindung zur Rücklaufseite herstellt so daß infolge raschen Druckabfalls
das Ventil plötzlich schließt
Des weiteren ist ein Druckregelventil bekannt (US-PS 35 11 270), mit dessen Hilfe der DrucK vor dem
Ventil konstant gehalten werden solL Das Stellglied besteht aus einem von einer Sollwertfeder belasteten
Stützkörper, der mittels einer ringförmigen Membran im Gehäuse gehalten ist Als Verschlußstück dient eine
Scheibe, deren Stirnfläche klein ist im Vergleich zur Druckfläche des Stellgliedes und die bei Auflage auf
dem Ventilsitz diesen mit einer Ringfläche überragt Die Scheibe ist starr mit einer Kugel verbunden, welche von
einer im Stützkörper angeordneten Feder gegen eine ebenfalls am Stützkörper befestigte Halterung gedrückt
wird. Da das Verschlußstück beidseitig vom Druck im Ventilraum beaufschlagt wird, ist es bei offenem Ventil
entlastet und wird durch die Feder in seiner vorderen Stellung gehalten. Wenn das Verschlußstück den
Ventilsitz berührt, wird die zugehörige Druckfläche verkleinert so daß sich eine in Richtung des Ventilsitzes
wirkende Kraft zusätzlich zur Feder ergibt durch die die Kugel weiterhin gegen die Halterung gedrückt wird.
Erst wenn der Stützkörper sich weiter in Schließrichtung bewegt, vermag sich die Kugel von der Halterung
geringfügig abzuheben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abschneideventil der eingangs beschriebenen Art
anzugeben, das sowohl schlagartig schließen als auch schlagartig öffnen kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dieser Konstruktion kann das Verschlußstück unter dem Einfluß des an ihm angreifenden Drucks im
Ventilraum eine Relativbewegung zum Stellglied durchführen. Dies führt zu einer gegenüber dem
Stellglied raschen Bewegung des Verschlußstücks. Da das Verschlußstück im Schließzustand nur auf der
Ringfläche vom Druck im Ventilraum belastet ist, beim
Öffnen aber sofort die volle Stirnfläche diesem Druck ausgesetzt ist, bewegt sich die Stirnfläche vom Ventilsitz
weg, und es ergibt sich das gewünschte schlagartige öffnen. Umgekehrt wird, wenn beim Schließen der
Mittelteil der Stirnfläche vom Ventilsitz abgedeckt wird, schlagartig die das Verschlußstück belastende Kraft
herabgesetzt, so daß die Stirnfläche stärker gegen den Ventilsitz gepreßt wird und daher auch das Abschneiden
schlagartig erfolgt. Das rasche Schließen wird ohne Verwendung eines Rücklaufkolbens erzielt, so daß sich
auch insofern ein einfacher Aufbau ergibt.
Hierbei liegt der Schließdruck jeweils etwas höher als der öffnungsdruck. Die Arbeits-Kennlinie hat daher
eine Hysterese. Das Abschneideventil ist somit auch für solche Fälle geeignet, bei denen der Förderdruck der
Pumpe periodischen Schwankungen unterworfen ist. Eine bevorzugte Anwendung ergibt sich bei einer
ölfeuerungsanlage mit einer Magnetpumpe. Innerhalb des durch die Hysterese vorgegebenen Druckbereichs
sind die periodischen Druckschwankungen der Pumpe ohne nachteiligen Einfluß auf den Betrieb des
Abschneideventils.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 2 kann das Stellglied eine im Vergleich zur Stirnfläche des
Verschlußstücks sehr große Druckfläche erhalten. Dies erleichtert die zuvor beschriebene Arbeitsweise, weil
bei der Verlagerung der Stirnfläche des Verschlußstücks
praktisch überhaupt keine Rückwirkungen auf das Stellglied auftreten. Außerdem wird die Membran als
Abdichtelement des Verschlußstücks ausgenutzt.
Das elastische Kissen gemäß Anspruch 3 vermag sich unter dem Druck im Ventilraum zu verformen, so daß
sich die wirksame Stirnfläche des Verschlußstücks gegenüber dem Stellglied verlagert Dies ergibt einen
äußerst einfachen Aufbaa
Bei der Ausführung nach Anspruch * wird die das Verschi-ißstück belastende elastische Kraft von der
Sollwertfeder abgeleitet aber durch den Hebel auf einen der Größe des Verschlußstücks entsprechenden
Wert übersetzt
Bei der weiteren Ausgestaltung nach Anspruch 5 wird eine Kombination eines Druck· egel- und Abschneideventils
erzielt, die einen sehr kompakten Aufbau hat
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ölfeuerungsanlage
mit einem erfindungsgemäßen Abschneideventil,
F i g. 2 in vergrößerter Darstellung das Abschneideventil in der Schließstellung,
F i g. 3 das Abschneideventil während der öffnungs- 2
> bzw. Schließphase,
F i g. 4 das Abschneideventil in der Öffnungsstellung,
F i g. 5 eine andere Ausführungsforrn eines kombinierten
Abschneide- und Druckregelventils und
F i g. 6 das Abschneideventil während der öffnungs- jo
bzw. Schließphase.
Eine Magnetpumpe 1 weist eine Erregerwicklung 2 auf, die über einen Schalter 3 und einen Einweggleichrichter
4 von einem normalen Wechselstromnetz 5, beispielsweise mit 220 V und 50 Hz, gespeist wird. Ein
zylindrischer Anker 6 ist über einen Stift 7 mit einem Pumpenkolben 8 verbunden. Auf den Stift 7 drücken
eine obere Druckfeder 9 und eine untere Druckfeder 10, die sich beide an gehäusefesten Flächen abstützen.
Wenn der Strom eingeschaltet wird, ergibt sich fünfzigmal in der Sekunde ein Stromimpuls, durch den
der Anker 6 nach unten gezogen wird. Dies führt zu einer periodischen Schwingung des aus den Teilen
6—10 bestehenden elastischen Schwingsystems.
Der Pumpenkolben arbeitet in einem Pumpzylinder 11, der über ein Saugventil 12 mit einer Saugleitung 13
und über ein Druckventil 14 mit einer Förderleitung 15 verbunden ist. Ein Stichkanal 13a verbindet die
Saugleitung 13 mit dem Inneraum 1 a der Magnetpumpe.
Von der Förderleitung 15 führt ein Leitungsabschnitt >o
16 zu einem Speicherraum 17, der durch eine elastisch rückfedernde Wand 18 begrenzt ist. Diese Wand wird
durch eine Membran 19, abgestützt durch eine Stützplatte 20 und eine Feder 21, gebildet. Unterhalb
der Wand 18 ergibt sich ein Ansaugraum 22, eier über einen Leitungsabschnitt 23 mit der Saugleitung 13
verbunden ist.
Die Förderleitung 15 führt zu einem kombinierten Druckregel- und Abschneideventil 24. Es besitzt ein
Gehäuse 25 mit einem Druckregelventil 26, dessen eo Verschlußstück 27 durch eine Feder 28 und unter
Zwischenschaltung eines Stiftes 29 gegen ein Stellglied 30 gedrückt wird. Dieses Stellglied besteht aus einem
Stützkörper 31, der durch eine am Rand eingespannte Membran 32 überdeckt und durch eine Sollwertfeder 33 er>
belastet ist. Diese läßt sich mit Hilfe einer Stellschraube 34 einjustieren. Dieses Stellglied begrenzt einen
Ventilraum 35 auf einer Seite. Auf der anderen Seite befindet sich eine vom Druckregelventil 26 gesteuerte
Zutrittsöffnung 36 und ein Sitz 37 eines Abschneideventils 38, das über eine Düsenleitung 39 zu einer
Zerstäuberdüse 40 führt. Mit dem Ventilsitz 37 arbeitet
ein Verschlußstück 41 zusammen, das hier als elastiscnes Kissen ausgebildet und im Stellglied 30 gelagert ist
Bei dieser Anlage ergibt sich im Normalbetrieb die folgende Funktionsweise. In jeiier Periode des
Schwingsystems führt der Pumpenkoluen 8 einen Saughub und einen Druckhub aus. Während des
Saughubs erfolgt keine Förderung. Während des Druckhubs wird eine bestimmte Fördermenge Q
gefördert, die zur Hälfte über das Druckregelventi! 26 und das Abschneideventil 38 zur Düse 40 gelangt. Die
andere Hälfte wird in den Speicherraum 17 geführt, wobei die Wand 18 unter Zusammendrückung der
Feder 21 ausweicht Die so gespeicherte potentielle Energie dient dazu, während des nächsten Saughubes Öl
über das Druckregelventil 26 und das Abschneideventil 38 zur Düse 40 zu leiten. Daher ergibt sich trotz der
intermittierenden Förderung eine weitgehend konstante Düsenaustrittsmenge.
Da der Pumpenkolben 8 während des Saughubes Öl aus dem Raum la verdrängt, erfolgt das Nachfüllen des
Pumpenzylinders 11 hauptsächlich durch öl aus dem Raum la. Die Saugwirkung des Kolbens 8 ist daher
darauf beschränkt, daß während des Druckhubes öl in den Raum la gesaugt wird. Durch die Anwendung des
Ansaugraumes 22 ergibt sich auch während des Saughubes des Kolbens 8, wenn sich nämlich der
Speicherraum 17 verkleinert, eine Saugwirkung. Demnach strömt sowohl während des Druckhubes als auch
während des Saughubes des Kolbens 8 öl in einer Richtung durch die Saugleitung 13. Es stellt sich eine
annähernd kontinuierliche mittlere Strömung ein, die sich wenig durch Stöße und Schläge bemerkbar macht.
Das Druckregelventil arbeitet in der Weise, daß bei steigendem Förderdruck die Membran 32 gegen die
Kraft der Feder 33 nach unten gedrückt und dadurch der Drosselquerschnitt verkleinert wird. Demzufolge
wird der Drosselwiderstand größer. Der Druck im Ventilraum 35 ist daher annähernd konstant. Unter
diesem Druck wird bei geöffnetem Abschneideventil 38 aus der Düse 40 eine vorbestimmte Ölmenge abgegeben.
Wenn der Pumpenkolben 8 größere Hübe durchführt als dieser Menge entspricht, steigt der Druck
in der Förderleitung 15. Diese Drucksteigerung wirkt sich dämpfend auf das Schwingsystem aus, so daß die
Hübe automatisch auf den erforderlichen Wert begrenzt werden.
Für die Funktion des Abschneideventils sei auf die F i g. 2 — 4 verwiesen. In F i g. 2 ist angenommen, daß die
Pumpe abgeschaltet ist. Die Sollwertfeder 33 drückt den Stützkörper 31 nach oben und damit das Verschlußstück
41 in der Form des elastischen Kissens gegen den Abschneideventilsitz 37. Dieser habe den Durchmesser
f, während das Verschlußstück den Durchmesser Fhabe. Beim Einschalten der Pumpe steigt der Druck im
Ventilraum 35 allmählich. Der Stützkörper 31 bewegt sich gegen die Kraft der Sollwertfeder 33 nach unten
(F i g. 3). Hierbei dehnt sich das elastische Kissen 41 aus, so daß das Abschneideventil noch geschlossen ist. Der
im Ventilraum 35 herrschende Druck wirkt lediglich auf Jie Ringfläche (F- f). Sobald diese Kraft ausreicht, um
im Rahmen der übrigen Stellung des Stützkörpers das Verschlußstück 41 so weit zusammenzudrücken, daß
eine kleine öffnung des Ventilsitzes 37 erfolgt, wirkt der im Ventilraum 35 herrschende Druck auf die gesamte
Fläche F des Verschlußstücks und drückt dieses zusammen (Fig.4). Daher erfolgt ein schlagartiges
Öffnen. Wenn während des Betriebs der Pumpendruck so weit absinkt, daß das zusammengedrückte Verschlußstück
41 am Ventilsitz 37 zur Anlage kommt, erfolgt die Zusammenpressung wiederum nur noch durch den auf
die Ringfläche (F- f) wirkenden Druck. Es ergibt sich
daher schlagartig ein dichtes Abschließen des Abschneideventils, wie es zur Vermeidung des Nachtropfens
erwünscht ist.
Für ein Beispiel sei angenommen, daß der Arbeitsdruck der Pumpe lOatü beträgt und daß die
Durchmesser des Abschneideventilsitzes 2 mm und des elastischen Kissens 3 mm betragen. Dann ergeben sich
annähernd die Flächen /=3 mm2 und F= 7 mm2. Wenn
das Abschneideventil geschlossen ist, aber der öffnungsdruck von etwa lOatü fast erreicht ist, wirkt auf
die Ringfläche (F- f) des elastischen Kissens eine Kraft
von etwa 400 g, da in der Düsenleitung 39 kein Druck herrscht. Wird nun bei weiter erhöhtem Druck das
Kissen von dem Sitz entfernt, wirkt der Druck über die gesamte Kissenfläche, was einer Kraft von etwa 700 g
entspricht. Wenn das Kissen eine Elastizität in einem Arbeitsbereich zwischen 400 und 700 g hat, ergibt sich
die erstrebte Schnappwirkung (on-off Effekt). Denn die Verteilung des Öls über die gesamte Fläche des Kissens
geschieht äußerst rasch.
Umgekehrt ergibt sich auch beim Absperrzeitpunkt ein schnelles Schließen. Wenn sich nämlich das
elastische Kissen dem Sitz 37 nähert, nimmt die auf das Kissen wirkende Kraft ab. Das Kissen »wächst« unter
seiner Elastizität praktisch auf den Sitz 37 zu, was wiederum so rasch vor sich geht, daß ein rasches
Abschneiden gewährleistet ist. Hierbei liegt der Abschneidedruck etwas unterhalb des Öffnungsdrucks.
Dies ist aber erstrebt, weil geringe Druckschwankungen, die den Düsenbetrieb nicht stören, das Abschneideventil
noch nicht zum Schließen bringen sollen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig.5 und 6
werden für analoge Teile dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 1—4 verwendet In diesem Fall ist das
Verschlußstück 42 des Abschneideventils 38 ein von der Membran 32 überdeckter, oben gewölbter Zylinder, der
in der Ruhestellung auf einer Schulter 43 des Stützkörpers 31 ruht und einen Stiftfortsatz 44 aufweist
Dieser stützt sich auf einem Hebel 45 ab, der mittig auf einem zylindrischen Lager 46 abgestützt ist, das in einer
von der Sollwertfeder 33 belasteten Schale 47 ruht. Der Hebel ist auf der gegenüberliegenden Seite an einem
Punkt 48 am Stützkörper 31 abgestützt.
-, Es sei angenommen, daß der Ventilsitz 37 wieder eine Querschnittsfläche f, das Verschlußstück 42 eine Fläche
F hat und daß der Ventilraum 35 eine Fläche G hat. Bezogen auf den Punkt 48 hat der Abstützpunkt am
Lager 46 einen Hebelarm / und der Abstützpunkt des
in Stiftes 44 einen Hebelarm L Es ist erstrebenswert, die
Verhältnisse so zu wählen, daß die folgende Beziehung gilt:
F-f
Solange die Pumpe nicht in Betrieb ist, liegt die Gesamtanordnung, so wie sie in F i g. 5 veranschaulicht
ist, etwas höher, derart, daß das Verschlußstück 42 den Ventilsitz 37 abdichtet. Steigt nun der Druck im
Ventilraum 35, so bewegt sich der Stützkörper 31 nach unten. Hierbei wird aber das Verschlußstück durch den
Hebel 45 weiter nach oben gedrückt, so daß die Verschlußstellung beibehalten bleibt (Fig.6). Sobald
nun der auf die Ringfläche (F-f) wirkende Druck ausreicht, um den vom Hebel übertragenen Teil der
Kraft der Sollwertfeder zu überwinden, öffnet das Ventil; sofort steht die gesamte Fläche F unter dem
Druck, und es ergibt sich die gewünschte Schnappwir-
kung für das öffnen. Ähnlich ist es beim Schließvorgang.
Wenn sich das Verschlußstück 42 dem Ventilsitz 37 nähert und der Druck innerhalb der Fläche / nachläßt,
»wächst« das Verschlußstück 42 dem Sitz 37 entgegen, so daß schlagartig ein Schließen erfolgt.
Die genauen Größenverhältnisse der einzelnen Flächen bzw. Hebellängen werden für einen bestimmten
Arbeitsdruck berechnet Das Abschneideventil arbeitet dann aber auch noch in einem verhältnismäßig großen
Bereich des Arbeitsdrucks. Wenn beispielsweise die Bemessung für lOatü erfolgte, ist ein einwandfreies
Arbeiten auch noch bei Druckeinstellungen von 7 — 14 atu möglich.
Das Abschneideventil eignet sich nicht nur für die dargestellte Magnetpumpen-Förderanlage, sondern
auch für alle anderen Anlagen, z.B. solche mit Zahnradpumpen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Abschneideventil mit einem Ventilsitz und einem Verschlußstück für ölfeuerungsanlagen, bei
dem ein stromaufwärts vom Ventilsitz angeordneter Ventilraum auf einer Seite durch die Druckfläche
eines das Verschlußstück betätigenden Stellgliedes begrenzt ist, das auf der dem Ventilraum abgewandten
Seite durch eine den Schließ- bzw. Öffnungsdruck des Öls festlegende Sollwertfeder belastet ist
und das auf der dem Ventilraum zugewandten Seite das nur stirnseitig vom Druck im Ventilraum
belastbare Verschlußstück trägt, dessen Stirnfläche mit dem Ventilsitz zusammenwirkt und klein im
Vergleich zur Druckfläche des Stellglieds ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche
des Verschlußstücks (41; 42) bei Auflage auf dem Ventilsitz (37) diesen mit einer Ringfläche überragt
und bei einem Wechsel von einer Druckbelastung der Ringfläche zu einer Druckbelastung der
gesamten Stirnfläche gegen eine elastische Kraft relativ zum Stellglied axial verlagerbar ist
2. Abschneideventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (41; 42) in
einem als Stellglied (30) dienenden Stützkörper (31> gelagert ist und daß die eine Seite des Ventilraums
(35) durch eine Membran (32) begrenzt ist, die den Stützkörper (31) und das Verschlußstück überdeckt.
3. Abschneideventil nach Anspruch 1 oder 2, jo
dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück
(41) ein elastisches Kissen ist.
4. Abschneideventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück
(42) ein durch einen Hebel (45) belasteter Körper ist und daß der Hebel einerseits etwa mittig auf einem
durch die Sollwertfeder (33) belasteten Lager (46) und andererseits auf der dem Verschlußstück
gegenüberliegenden Seite über einen kürzeren Hebelarm an einer außermittigen Stelle (48) des
Stellglieds (30) abgestützt ist.
5. Abschneideventil nach einem der Ansprüche 2 bis 4, mit einem ein Verschlußstück aufweisenden
Druckregelventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (31) über einen Stift (29) das Verschlußstück
(27) des dem Ventilraum (35) vorgeschalteten Druckregelventils (26) betätigt.
6. Anwendung des Abschneideventils nach einem der Ansprüche 1 bis 5 bei einer (^feuerungsanlage
mit einer Magnetpumpe. to
Priority Applications (10)
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ID=5900344
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |