DE236464C - - Google Patents
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- Publication number
- DE236464C DE236464C DENDAT236464D DE236464DA DE236464C DE 236464 C DE236464 C DE 236464C DE NDAT236464 D DENDAT236464 D DE NDAT236464D DE 236464D A DE236464D A DE 236464DA DE 236464 C DE236464 C DE 236464C
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- Germany
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- cardboard
- cutting
- folded
- tape guide
- press
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
- D21F13/04—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production on cylinder board machines
- D21F13/06—Format rolls
- D21F13/08—Automatic cut-off rolls
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'te 236464 KLASSE 55 d. GRUPPE
LEOPOLD KORETZ in NIEDERSCHLEMA i. Sa.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Pappenmaschinen mit Formatwalze,
welche die selbsttätige Abnahme, Zusammenfaltung und Paketierung der feuchten, von der
Formatwalze der Pappenmaschine kommenden Pappen bewirkt.
Die durch ein Messer von der Formatwalze abgetrennten Pappbogen gelangen über eine
Bandleitung auf einen zweiteiligen Tisch, auf
ίο welchem sie gelegt und gefaltet werden. Das
Pappenpaket, geht dann durch eine Presse und fällt zu einem Paket gepreßt in einen untergestellten
Wagen.
Fig. ι ist eine Längenansicht der Maschine.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben.
Fig. 3 bis 9 sind Einzelheiten.
Das zum Aufschneiden des Pappenzylinders dienende Messer m (Fig. 1) ist an einer in den Stützen s, s1 gelagerten Spindel mittels mehrerer Arme befestigt und ausbalanciert. Durch das Exzenter χ, die federnd gelagerte Zugstange ζ und den Hebel b wird das Messer m gegen den Pappenzylinder auf der Formatwalze gedrückt, sobald der Schlitz in der Formatwalze dem Messer m gegenübersteht, wobei die Pappe durchschnitten wird. Die Welle, auf der das Exzenter χ sitzt, wird durch Schnecke und Schneckenrad in Bewegung gesetzt. Die Form dieses Exzenters bewirkt zunächst nur einen geringen Rückgang des Messers m nach dem Schneiden, so daß das Messer den Bogen abstreift; erst dann kehrt es in seine ursprüngliche Lage zurück.
Fig. 3 bis 9 sind Einzelheiten.
Das zum Aufschneiden des Pappenzylinders dienende Messer m (Fig. 1) ist an einer in den Stützen s, s1 gelagerten Spindel mittels mehrerer Arme befestigt und ausbalanciert. Durch das Exzenter χ, die federnd gelagerte Zugstange ζ und den Hebel b wird das Messer m gegen den Pappenzylinder auf der Formatwalze gedrückt, sobald der Schlitz in der Formatwalze dem Messer m gegenübersteht, wobei die Pappe durchschnitten wird. Die Welle, auf der das Exzenter χ sitzt, wird durch Schnecke und Schneckenrad in Bewegung gesetzt. Die Form dieses Exzenters bewirkt zunächst nur einen geringen Rückgang des Messers m nach dem Schneiden, so daß das Messer den Bogen abstreift; erst dann kehrt es in seine ursprüngliche Lage zurück.
Der Pappbogen gelangt nun über eine Bandleitung B auf den zweiteiligen Tisch g, g1, wo
er gelegt und zusammengefaltet wird. Der Tisch g, g1 läuft mit vier Rollen auf den Bahnen
h, Jt1. Die hin und her gehende Bewegung des Tisches erfolgt mittels der Zugstangen n, n1
und der schwingenden Hebel 0, o\ 0"-, die auf
der gemeinschaftlichen Achse -p befestigt sind. Jede Tischhälfte g bzw. g1 ist mit ihrer Achse
fest verbunden; die Achsen tragen an ihren Enden Laufrollen und sind durch Verbindungsschienen zusammengehalten, so daß sie einen
Wagen bilden. Die Riemscheiben j, j1 übertragen
ihre Bewegung mittels zweier konischer Räder und einer Schnecke auf das Schneckenrad
q. Der am Rad q sitzende Kurbelzapfen und die Zugstange bewegen den Hebel o2 und
damit auch den Tisch g, g1 vor- und rückwärts.
Sobald die Pappbogen auf den Tisch g, g1
aufgelaufen sind, wird dieser dadurch zum Stillstand gebracht, daß die Zugstange mittels
des Exzenters χ1 eines Doppelhebels und des Steges k vom Bolzen des Gabelhebels 0- abgehoben
wird; zugleich faßt die Klaue d diesen Bolzen und hält so mittelbar den Tisch g, g1
fest. Die mit einer Rolle versehene Zugstange rollt während der weiteren Drehung der Kurbel
auf dein Stege k hin und her, der Tisch aber bleibt unterhalb der Bandleitungswalzen stehen.
Das Zusammenklappen der Tischhälften g, g1 und damit das Zusammenfalten der darauf
ausgebreiteten Pappbogen erfolgt durch das Exzenter x1, einen Gewichtshebel und die Zugstange,
mittels derer der Hebel f1 gehoben und dadurch der dreiannige Hebel i, i1 nach
abwärts gezogen wird. Die Stifte «·, u1 treffen
ίο die Hebel w, w1 und drehen diese um 90° nach
unten. Der Hebel i, i1 ist durch die Kloben v, v1 geführt, und seine zwei kurzen Arme
sind mit Scharnieren versehen, so daß sie der Abwärtsbewegung der Hebel w, ze»1 zu folgen
imstande sind. Die Stirnräder e, e1 übertragen die Drehung von der Achse des Schneckenrades
q auf die Achse, auf welcher die Exzenter x1 und x'1 sitzen.
Der zusammengefaltete Bogen Holzstoffpappe (Fig. 8) gleitet aus den zusammengeklappten
Tischhälften abwärts zwischen die Preßbalken P, P1, von denen der Balken P
feststeht. Der Balken P1 ist beweglich und wird durch die Stangen Z, Z1 und die Hebel
J, J1 Se8'en den Balken P gepreßt, wenn das
Exzenter x2 den Gewichtshebel hebt. Beim Rückgang des Balkens P1 fällt das so entstandene
Pappenpaket in einen unterhalb der Presse befindlichen Wagen T-Fg.
Bei Verwendung der Einrichtung nur für eine Pappenmaschine wird erstere selbsttätig
ausgerückt, wenn di: Pappe paketiert ist, und selbsttätig wieder eingerückt, sobald der
nächste Pappenbogen von der Formatwalze abgetrennt ist. Dasselbe ist der Fall bei ihrer
Verwendung für zwei einander gegenüberstehende, gegeneinander arbeitende Pappenmaschinen
(Fig. 6), wenn die von entgegengesetzten Seiten zugeführten Bogen gleichzeitig,
in die Ablege- und Paketierungsvorrichtung eingeführt werden; laufen sie aber abwechselnd
ein, so bleibt sie ununterbrochen in Tätigkeit, erfordert aber eine veränderte Form der Exzenter x1 und x2.
Als Vorteile einer Verwendung der vorbeschriebenen Einrichtung ergeben sich:
1. Verbilligung der Produktion durch die Ersparung der Handarbeit,
2. größere Sicherheit des Betriebes durch die Ausschaltung der Handarbeit.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abschneiden und Ablegen der Pappe für
Pappenmaschinen mit Formatwalze, bei welcher ein von außen gegen die Formatwalze
wirkendes Messer den Pappenzylinder durchschneidet und nach dem Durchschneiden desselben das Pappenende auf
eine Bandführung leitet, welche die Pappen einer Falzvorrichtung zuführt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bandführung (B) die aufgeschnittene Pappe über einen hin und her gehenden, aus zwei zusammenklappbaren Hälften (g und g1) bestehenden
Tisch befördert, wo die Pappen in Schlangenlinien abgelegt werden (Fig. 7), worauf
nach dem Zusammenklappen der Tischhälften (g und g1) die abgelegten Pappenbogen
zusammengefaltet werden und hierauf in eine Presse (P, P1) gelangen, welche
die zusammengefalteten Pappbogen zu einem Paket preßt, das dann in einen unter der
Presse (P, P1J stehenden Wagen (Wg)
. fällt.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Hilfe
eines Exzenters (x), einer unter Federwirkung stehenden Zugstange (z) und eines
Hebelarmes (b) stehende gekrümmte Schneidemesser (tn) nach dem Schneiden
erst einen kurzen Weg zurücklegt, um die Pappe auf die Bandführung (B) zu drängen,
und dann in die Ruhelage zurückkehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236464C true DE236464C (de) |
Family
ID=496147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236464D Active DE236464C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236464C (de) |
-
0
- DE DENDAT236464D patent/DE236464C/de active Active
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