DE237382C - - Google Patents

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DE237382C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 237382 KLASSE 63 b. GRUPPE
THEODOR EWALD in CÜSTRIN.
fahrbare Krankenbahren und ähnliche Fahrzeuge.
«■■ ■ ■ ■
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1910 ab.
Bei Handfeuerspritzen, fahrbaren Krankenbahren und ähnlichen Fahrzeugen ruht die Last auf einem zweirädrigen Fahrgestell und ist so verteilt, daß der Schwerpunkt in der Fahrstellung ungefähr senkrecht über der Fahrzeugachse liegt. In der Ruhelage muß die Achse zur Erlangung eines stabilen Gleichgewichts verschoben werden, außerdem sind ein oder mehrere in der Fahrstellung, weil
ίο hinderlich, hochgestellte Fallfüße niederzuklappen, damit das Fahrgestell einen festen Stand auf drei oder mehr Punkten erlangt.
Die Erfindung bezweckt, beide Vorgänge, das Verschieben der Fahrzeugachse und das Bewegen der Fallfüße, voneinander abhängig zu machen, so daß bei Verschiebung der Achse für die Ruhelage die Fallfüße niederklappen, bei Rückbewegung der Achse in die Fahrstellung die Fallfüße dann auch wieder gleichzeitig vom Fußboden abgehoben werden. Erreicht wird dies, indem man die Achse durch eine gelenkige Verbindung mit den Fallfüßen so kuppelt, daß die hin und her gehende Bewegung der Achse eine schwingende Bewegung der Fallfüße herbeiführt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Handfeuerspritze; diese in Fig. ι in Fahrstellung und in Fig. 2 in Ruhelage für den Gebrauchszweck oder die Aufbewahrung.
Das Fahrgestell a, auf dem die Spritze 5 aufgebaut ist, besitzt die Führung c, in der die Radachse d verschiebbar ist. In der Fahrstellung (Fig. 1) ruht die ganze Last ungefähr im labilen Gleichgewicht auf den Fahrrädern e. In der Ruhelage (Fig. 2) wird die Achse d verschoben. Zur weiteren Unterstützung sind die Fallfüße f vorgesehen, die um die Schar-: niere g schwingend am Fahrgestell a angebracht sind. Am Fahrgestell α ist weiterhin der Handhebel h um die Drehachse i beweglich gelagert. Dieser hier doppelarmige Handhebel h ist einmal durch den Lenker k mit der Achse d und dann auch durch den Lenker I mit den Fallfüßen f verbunden.
Wie leicht ersichtlich, bringt eine Bewegung des Handhebels h aus der Stellung Fig. 1 in diejenige der Fig. 2 eine abhängige Bewegung der Achse d und der Fallfüße f hervor. Die Achse verschiebt sich und gleichzeitig schwenken die Fallfüße in die Stehlage. Das Fahrgestell ruht nunmehr fest auf den Rädern und Fallfüßen. Für die Fahrstellung bewegt man den Handhebel h wieder aus der Stellung der Fig. 2 in diejenige der Fig. 1, wobei die Achse sich wieder entgegengesetzt verschiebt und die Fallfüße hochgeklappt werden. In den beiden Endstellungen kann natürlich der Handhebel durch Sperrhaken m und η festgestellt werden, so daß jede unfreiwillige Bewegung der Achse und der Fallfüße ausgeschlossen ist. Eine am Handhebel angebrachte Hakennase 0 legt sich in der Fahrstellung (Fig. 1) vor die Achse d, um sie in dieser Lage gut zu sichern.

Claims (1)

  1. Paten τ-Anspruch:
    Zweirädriges Fahrgestell mit verschiebbarer Radachse für Handfeuerspritzen, fahrbare Krankenbahren und ähnliche Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse (d) mit dem oder den Fallfüßen ff) des Fahrgestelles (a) gelenkig so verbunden ist, daß bei Verschiebung der Achse (d) aus der Fahrstellung in die Ruhelage gleichzeitig die Fallfüße ff) in die Stehlage geschwenkt werden und umgekehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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