DE237949C - - Google Patents

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DE237949C
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ratchet wheel
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mainspring
bushing
socket
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J29/00Egg-cookers
    • A47J29/02Egg-cookers for eggs or poached eggs; Time-controlled cookers
    • A47J29/04Cookers for eggs with devices for automatically lifting the eggs from the boiling water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verminderung der Beanspruchung des Uhrwerkes an rriit Federtriebwerk ausgestatteten Eierkochern.
Zu diesem Zweck wird die Wirkung der Triebfeder nur so weit nutzbar gemacht, als nötig ist, um den das eingetauchte Eiersieb tragenden Hebel aus seiner horizontalen Lage bis etwas über die mittlere Vertikalstellung
ίο hinauszudrehen und die Federwirkung in diesem Augenblick gänzlich auszuschalten.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Neuerung mit dem schematisch dargestellten Arbeitswerk,
Fig. 2 eine Vorderansicht mit teil weisem senkrechten Schnitt durch die Haupttriebachse,
Fig. 3 bis 5 verschiedene Phasen der Hebelstellung beim Hineinlegen oder Herausheben des Eiersiebes, aus denen die Beanspruchung
ao der Triebfeder hervorgeht.
Das Ablaufen des unter Federdruck stehenden Hauptrades 1 wird vermittels des Sperrrades 2, der Sperrkegel 3 und 4 sowie des gesamten Laufwerkes und des Windfanges 5 in gewissen Grenzen reguliert. Der Windfang allein hindert jedoch erfahrungsgemäß nicht das erwähnte schnelle Ansteigen der Winkelgeschwindigkeit der Hauptwelle 6. Außer dem mit der Welle 6 fest verkeilten Sperrad 2 trägt diese auf ihr drehbar die mit einem Flansch versehene Buchse 7. In deren Flansch befindet sich ein konzentrischer Schlitz 8, in welchen ein mit dem Sperrad 2 vernieteter Stift 9 greift. Die Buchse 7 ist außerdem mit der Nase 10 ausgestattet, welche ihre unter der Wirkung der Feder 11 stehende Drehung vermittels des mit dem Gehäuse verbundenen Anschlagstiftes 12 begrenzt. Die Triebfeder 11 ist einerseits mit der Gehäusewand, andererseits mit dem Flansch der Buchse 7 verbunden.
Will man nun die Vorrichtung, deren auf dem Vierkant 14 sitzender Hebel 13 in der Ruhelage die Stellung der Fig. 3, zeigt, gebrauchen, so wird der Hebel in Richtung des Pfeiles bewegt. Das auf der Welle 6 sitzende Sperrad 2 wird mitgedreht, während die Sperrkegel lose über letzteres ·— als Folge der Feststellung des Hauptrades durch den Windfang — gleiten, und der Stift 9 wird sich im Schlitz 8 mitbewegen, bis er die Stellung der Fig. 4 erreicht hat. In diesem Augenblick tritt er als Mitnehmer für den Flansch der Buchse 7 auf und fängt alsdann an,, die Triebfeder 11 zu spannen bis zu der Stellung der Fig. 5. Das Werk steht nunmehr unter dem Druck der Triebfeder 11, lediglich festgestellt durch den seinerseits mit dem Zeitwerk in Verbindung stehenden und von diesem abhängigen Windfang 5.
Wird letzterer freigegeben, so wirkt jetzt umgekehrt der Flansch der Buchse 7 auf den Stift 12 und weiter auf das Sperrad 2, wodurch das Hauptrad 1 mit der Welle 6 in Drehung kommt, die allerdings zunächst eine gewisse Beschleunigung erhält, bis sie die mittlere Lage überschritten und die Stellung der Fig. 4 eingenommen hat. In dieser legt sich die Nase 10 an den Stift 12, wodurch jede weitere Feder wirkung auf das Triebwerk
6o
ausgeschaltet wird. Es wirkt vielmehr jetzt lediglich das durch den Pfeil 15 angedeutete Eigengewicht von Hebel, Sieb und Inhalt, um den Hebel 13 unter normaler Beanspruchung der Uhrteile und in ruhiger Gangart in seine wagerechte Ruhelage nach Fig. 3 zurückzubringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Verminderung der Beanspruchung des Uhrwerkes an mit Federtriebwerk ausgestatteten selbsttätigen Eierkochern, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Triebfeder (11) durch Vermittelung einer mit Flansch versehenen Buchse (7) auf das Sperrad (2) und das Triebwerk derart übertragen wird, daß die Drehung der Buchse (7) durch die Nase (10) und den Anschlagstift (12) begrenzt wird und ein Stift (9) als Mitnehmer der Buchse (7) für das Sperrad (2) wirkt und umgekehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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