DE238625C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE238625C DE238625C DENDAT238625D DE238625DA DE238625C DE 238625 C DE238625 C DE 238625C DE NDAT238625 D DENDAT238625 D DE NDAT238625D DE 238625D A DE238625D A DE 238625DA DE 238625 C DE238625 C DE 238625C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrical
- shaft
- driven
- machine
- driving
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 12
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
- F16H37/02—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2702/00—Combinations of two or more transmissions
- F16H2702/06—Combinations of transmissions with parallel force splitting paths having same output
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
KAI
HES
PATENTAMT.
ΛΚ 23^625 • KLASSE 47Λ. .,CR
Es ist bereits eine Vorrichtung zur elektrischen
Regelung der Geschwindigkeit einer Welle mittels eines Umlaulrädergetriebes unter
Benutzung einer beliebigen Antriebskraft von gleichbleibender Geschwindigkeit bekannt geworden.
Sie besteht — außer der Treibmaschine, %. B. einem Explosionsmotor — aus
zwei elektrischen Maschinen und einem Umlaufrädergetriebe. Die erste elektrische Maschine
ist mit der anzutreibenden Welle und mit einem Gliede des Getriebes verbunden. Die zweite elektrische Maschine ist mit dem
zweiten Gliede und die Welle der Treibmaschine mit dem dritten Gliede des Getriebes
verbunden.
Beim Anlassen der anzutreibenden Welle läßt man zunächst die zweite elektrische Maschine
entgegen dem Drehsinn der anzutreibenden Welle als Generator arbeiten und
Strom in die erste elektrische Maschine senden, welche also als Motor, und zwar im
Drehsinn der antreibenden Welle läuft. Darauf steigert man allmählich durch Änderung der
elektrischen Verhältnisse die Geschwindigkeit der als Motor arbeitenden ersten elektrischen
Maschine, während man die der zweiten, als Generator arbeitenden abnehmen läßt, bis sie
schließlich ganz still steht. Jetzt vertauscht man die Arbeitsweise der beiden elektrischen
ι Maschinen, so daß also die erste als Generator,
und zwar im Drehsinn der antreibenden Welle arbeitet und Strom in die zweite sendet,
welche nun als Motor, und zwar mit gleichem Drehsinn läuft, und läßt die Gesch
windigkeit beider Maschinen* — jedoch die der zweiten Maschine schneller — zunehmen,
bis schließlich beide Maschinen mit gleicher Geschwindigkeit laufen. In diesem Zustande
haben also alle drei Glieder des Getriebes gleiche Geschwindigkeit, nämlich die der Treibmaschine,
und diese Geschwindigkeit kf die
normale Arbeitsgeschwindigkeit der anzutreibenden Welle.
Obwohl die beschriebene Vorrichtung eine
ganz allmähliche, von Stoßen freie Zunahme
der Geschwindigkeit der anzutreibenden Welle j auf rein elektrischem Wege ermöglicht^ haften
,ihjr. doch mehrere s,o erhebliche Fehler an,
daß sie Bisher in der Praxis nirgends-Eingang"
gefunden hat,
Zunächst erfolgt die Übertragung der Kraft von der Treibmaschine auf die anzutreibende
Welle auch in dem oben dargelegten normalen Zustande derart, daß die volle mechanische
Energie der Treibmaschine zunächst in elektrische Energie in der ersten elektrischen Maschine
umgesetzt, darauf diese in die zweite elektrische Maschine geleitet und schließlich
in dieser wieder in mechanische Energie umgewandelt wird. Diese doppelte Umwandlung
der Energie ist ohne Verluste selbstverständlich nicht auszuführen. Diese sind aber deswegen
noch besonders groß, weil die elektrische Energie, welche von der ersten zur zweiten elektrischen Maschine strömt, etwa
ebenso groß ist als die von der antreibenden Welle abgegebene mechanische Energie. Die
beiden elektrischen Maschinen müssen daher auch so groß bemessen werden, daß sie
dauernd, d. h. während der ganzen Zeit des oben dargelegten normalen Arbeitens, die volle
Energie der Treibmaschine zu erzeugen bzw. :
-4. f.
4° /
aufzunehmen vermögen. Infolgedessen sind die Verluste durch Stromwärme sowie die magnetischen
Verluste in den beiden elektrischen Maschinen sehr hoch.
Ferner bewegen sich zwar rein theoretisch im normalen Zustande die Glieder des Getriebes
relativ gegeneinander überhaupt nicht. Tatsachlich wird aber dieser günstige Zustand,
bei welchem also das Getriebe ohne innere Reibung arbeiten würde, nie eintreten, weil
schon bei der geringsten Schwankung des Widerstandes, den die auszuübende Kraft zu
überwinden hat, die elektrische Übertragung eine Änderung in dem Sinne erfahren muß,
daß die Glieder des Getriebes sich gegeneinander verdrehen. Das Getriebe der älteren
Vorrichtung wird sich mithin sehr schnell abnutzen.
_ werden nicht nur^dig,,,
idd
__ _ _iu_Ä^
auch nocir'wertere V^Dr^le^durcTi^elne weitere
Ausgestaltung der älteren Vorrichtung erzielt, indem man die beiden elektrischen Maschinen
mechanisch miteinander kuppelt, sobald die treibende und getriebene Welle annähernd
gleiche Geschwindigkeit angenommen haben.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung schematisch dargestellt.
Auf die Welle α der nicht gezeichneteil
Treibmaschine ist das Gehäuse f eines doppelt ■ausgebildeten Planetengetriebes aufgesetzt. In
dem Gehäuse sind zunächst zwei Wellen k drehbar gelagert, auf welche je zwei Planetenräder
g, h aufgekeilt sind. Die Planetenräder g bzw. h stehen mit den Sonnenrädern m bzw. η
in Eingriff. Das Sonnenrad m ist auf eine Hohlwelle e aufgesetzt, welche frei drehbar
durch das Gehäuse f hindurchgeführt ist. Das Gehäuse f mit den Räderpaaren g, h bildet
zugleich das Schwungrad der Treibmaschine. Das Sonnenrad η ist auf eine Welle d aufgesetzt,
welche in der Hohlwelle e frei drehbar ist. Die Hohlwelle e trägt ferner eine Bremsscheibe
0, den Anker b einer elektrischen Maschine, deren Polgehäuse mit q bezeichnet ist,
sowie die eine Hälfte einer Reibungskupplung p. Die Welle d enthält ferner die zweite
Hälfte der Reibungskupplung p und den Anker c einer elektrischen Maschine, deren
Polgehäuse mit r bezeichnet ist. Die Welle d ist diejenige, welche angetrieben werden soll
und z, B. bei Verwendung der neuen Vorrichtung zum Antriebe eines Kraftfahrzeuges mit
einer Fahrzeugwelle gekuppelt wird.
Die Maschine c, r ist die, welche in der Einleitung als »erste«, und die Maschine b, q
die, welche in der Einleitung als »zweite« bezeichnet ist.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung gleicht im allgemeinen derjenigen der älteren
Vorrichtung, wie sie in der Einleitung dargelegt ist. Unterschiede liegen aber in der Art
und Weise, wie die Kupplung p und die Bremse 0 gemäß der Erfindung in Benutzung
genommen werden.
Die Kupplurgjft wird eingerückt, wenn alle
drei in dem Planetengetriebe vereinigten Wellen gleiche oder nahezu gleiche Geschwindigkeit
angenommen haben. Die elektrische Übertragung der Energie von der Maschine c, r
auf die Maschine b, q hört dann vollkommen auf, und infolgedessen entstehen auch von,
dem Einrücken der Kupplung p ab keine weiteren elektrischen Verluste. Der Wirkungsgrad
der Übertragung von der Welle der Treibmaschine auf die anzutreibende Welle ist daher
, bei der dargelegten normalen Arbeitsgeschwindigkeit um die elektrischen und magnetischen
Verluste größer, welche bei der älteren Vorrichtung auch noch immer vorhanden
bleiben. Da ferner die Zeit der Kraftübertragung auf elektromechanischen! Wege
gegenüber derjenigen der Übertragung auf rein mechanischem Wege regelmäßig verhältnismäßig
kurz ist, und da weiter bekanntlich alle elektrischen Maschinen auf kurze Zeit erhebliche
Überlastungen vertragen, so kann man die beiden elektrischen Maschinen b, q
.und c, r erheblich kleiner, nämlich etwa nur halb so groß wählen als bei der älteren Vorrichtung.
Infolgedessen werden hier auch die elektrischen Verluste während des Arbeitens dieser beiden Maschinen kleiner als bei der
älteren Vorrichtung. Endlich erzielt man hier eine vollkommene Stillsetzung der Planetenräder
gegen die Sonnenräder, so daß in dem dargelegten Normalzustände Reibungsverluste
innerhalb des Getriebes nicht auftreten..
Die Bremsscheibe 0 kann benutzt w'erden, um kurz vor der Umkehrung der Arbeitsweise
der beiden Maschinen c, r und b, q letztere mechanisch abzubremsen und stillzusetzen, so
daß elektrische Verluste nicht auftreten können. Ferner kann die Bremsscheibe 0 als
Zusatzbremse zu den sonstigen Bremsvorrichtungen verwendet werden, was namentlich von
Wichtigkeit ist, wenn die Vorrichtung zum Antrieb von Fahrzeugen benutzt wird.
Die neue Vorrichtung läßt sich ebenso wie die alte auch zum Erzielen noch höherer Gesch
windigkeiten sowie zum Umkehren der Drehrichtung der antreibenden Welle benutzen.
Namentlich beim Umkehren der Drehrichtung ist es von Vorteil, den Anker c mit der
angetriebenen Welle von dem Planetengetriebe abzuschalten und das Sonnenrad η absolut
oder in bezug auf das Getriebe stillzusetzen, was sich durch geeignete Kupplungen und
Bremsen unschwer erzielen läßt..
Solange die Energie rein mechanisch übertragen wird, kann man eine oder beide elektrische
Maschinen b, q und c, r zum Laden
Claims (3)
- einer Sammlerbatterie benutzen, deren Energie sich zu den verschiedensten Zwecken verwenden läßt. In ähnlicher Weise kann dann auch der Rückstrom ausgenutzt werden, wenn bei irgendeiner Anwendung der neuen Vorrichtung die anzutreibende Welle schneller läuft als die der Treibmaschine. Schließlich läßt sich auch eine elektrische Bremsung erhalten ,· indem man eine oder beide elektrische Maschinen auf Widerstand arbeiten läßt.Ρλτε νϊ-Αν Spruch ε:ι. Vorrichtung zur elektromechanischen Kraftübertragung von einer Treibmaschine, insbesondere einem Explosionsmotor, auf eine mit veränderlicher Geschwindigkeit anzutreibende Welle, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unabhängig voneinander drehbare Sonnenräder eines Planetengetriebes mit je einer besonderen elektrischen Maschine verbunden sind, welche wechselweise als Generator oder als Motor laufen und mechanisch miteinander gekuppelt werden, sobald die treibende und getriebene Welle annähernd gleiche Geschwindig- »5 keit angenommen haben zu dem Zweck, nach Erreichung dieser Geschwindigkeit weiterhin elektrische Verluste zu vermeiden und nur verhältnismäßig kleine elektrische Maschinen verwenden zu brauchen.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Maschine, welche bei der Umkehrung ihrer Arbeitsweise zum Stillstand kommt, mittels einer Bremse angehalten werden kann, wodurch elektrische Verluste vermieden werden.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zwischen die auf der anzutreibenden Welle sitzende elektrische Maschine und das zugehörige Rad des Planetengetriebes eingeschaltete weitere Kupplung, welche das Abtrennen dieser elektrischen Maschine beim Umkehren der Bewegungsrichtung der anzutreibenden Welle ermöglicht.Hierzu 1 Mhitt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238625C true DE238625C (de) |
Family
ID=498133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238625D Active DE238625C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238625C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932878C (de) * | 1950-07-29 | 1955-09-12 | Lars Olov Aakerman | Elektromechanisches Getriebe fuer Fahrzeuge usw. |
| DE1127680B (de) * | 1958-10-15 | 1962-04-12 | Erich Tillmanns | Planetengetriebe zur Zwangsfuehrung zweier Ordinatentriebe eines Kreuzschlittens mit einer treibenden Welle |
-
0
- DE DENDAT238625D patent/DE238625C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932878C (de) * | 1950-07-29 | 1955-09-12 | Lars Olov Aakerman | Elektromechanisches Getriebe fuer Fahrzeuge usw. |
| DE1127680B (de) * | 1958-10-15 | 1962-04-12 | Erich Tillmanns | Planetengetriebe zur Zwangsfuehrung zweier Ordinatentriebe eines Kreuzschlittens mit einer treibenden Welle |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT517170B1 (de) | Verfahren zum Anfahren eines Triebstranges | |
| EP1242261B1 (de) | Elektrischer antrieb für ein fahrzeug | |
| DE3338548A1 (de) | Hybrid-antriebsanordnung | |
| DE102014117227A1 (de) | Elektrischer Achsantrieb für ein Kraftfahrzeug | |
| DE2904572A1 (de) | Leistungsverzweigungsgetriebe und antriebsbaugruppe mit einem solchen leistungsverzweigungsgetriebe und einem bremsenergiespeicher | |
| DE2810086A1 (de) | Leistungsverzweigungsgetriebe und antriebsbaugruppe mit einem solchen leistungsverzweigungsgetriebe und einem bremsenergiespeicher | |
| EP2608976B1 (de) | Hybridantriebsordnung für ein kraftfahrzeug | |
| DE102004007026A1 (de) | Hybridfahrzeug | |
| DE2253223A1 (de) | Elektrischer fahrzeugantrieb | |
| DE112011102176T5 (de) | Hybridantriebssystem | |
| DE112011102833T5 (de) | Verbrennungsmotor-Anlasservorrichtung für Fahrzeug | |
| WO2000029744A1 (de) | Elektrische maschine mit getriebe | |
| DE112018007450T5 (de) | Hybridgetriebe und Hybridfahrzeug | |
| DE69917279T2 (de) | Hybridantriebsgruppe mit zwei elektrischen maschinen | |
| EP2426376A2 (de) | Fahrantrieb mit einem Antriebsmotor und einer Getriebeeinrichtung mit Schaltgetriebe und Variator | |
| DE102015215965A1 (de) | Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Elektrofahrzeug, sowie Verfahren zum Antreiben eines solchen Kraftfahrzeugs | |
| DE238625C (de) | ||
| CH495517A (de) | Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung | |
| DE102017202484B4 (de) | Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem über ein mittels eines Fliehkraftstellers angesteuerten Gangwechselgetriebe antreibbaren Nebentrieb sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Antriebseinrichtung | |
| DE102014222153A1 (de) | Getriebe für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102016207634B4 (de) | Rotierende elektrische Maschine | |
| DE3303881A1 (de) | Hydrostatisches differentialgetriebe mit einrichtung zur bremsenergie-rueckgewinnung fuer fahrzeuge | |
| EP3060797A1 (de) | Triebstrang und verfahren für antriebe mit weit entfernten betriebspunkten | |
| DE2405804A1 (de) | Hydrostatisches getriebe | |
| AT143921B (de) | Hydraulische Maschine und Einrichtung zur Energieübertragung unter Verwendung dieser Maschine. |