DE2401902A1 - Einrichtung zum austragen feinkoerniger, insbesondere staubfoermiger schuettgueter aus vorratsbunkern - Google Patents
Einrichtung zum austragen feinkoerniger, insbesondere staubfoermiger schuettgueter aus vorratsbunkernInfo
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Description
- Sinrichtung zum Austragen feinkörniger, inszesondere staubförmiger Schüttgüter aus Vorratsbunkern Die erfindung betrifft eine einrichtung zum kontinuierlichen Austragen feinkörniger, insbesondere staubförmiger Schüttgüter aus Vorratsbunkern zur Beschickung von Stetigforderern.
- Alle h kannten richtungen zum Austragen staubförmiger Schüttgüter bestehen aus einem unter der Zellenradscjleuse angeordneten Vorratsbehälter, der mit einer über Füllstandsschalter gesteuerten Niveauregelung versehen ist und einer Beruhigungsstrecke, die Elemente zur Drosselung und Entlüftung sowie zur Einhaltung der Belegungshöhe des auf dem Fördergurt aufgebrauchten Schüttgutes enthält, wie z.B Ketten, Längsbleche, Abstreifer und Absaugleitungen. Weniger benutzte Einrichtungen besitzen horizontal angeordnete Förderelemente, wie Schneckenförderer oder Redler.
- Die bekannten Einrichtungen eignen sich nur für geringe Belegungshöhen und benötigen für die einwandfreie Einhaltung der geforderten Funktionen einen hohen Aufwand und großen Raumbedarf. Im wesentlichen liegt die Ursache darin, daß das von der Zellenradschleuse in den Vorratsbehälter abgeworfene Schüttgut beim BalGen mit Luft gesättigt wird und dadurch besonders zum Schießen neigt. Die Luft entweicht auf der Kürze der Beruhigungsstrecke und in der Durchlaufzeit besonders bei höheren Gurtgeschwindigkeiten nicht in ausreichendem Maß, um z.B. die Forderungen für Wägung und gravimetrische Dosierung zu erfüllen, nämlich Unterbleiben von Relativbewegungen zum Fördergurt und einhaltung der Belegungsschwankungen von + 33 der Normalbelegung im Bereich der Meßstrecke. Weitere nachteilige einflüsse entstehen durch den diskontinuierlichen Betrieb der ?üi.lstandsschaltung und den stoßweisen Materialstrom der Zellenradschleuse und die Rückförderung der Umgebungsluft, die aus der Zellenradschleuse abgesaugt wird; dabei entstehen Ablagerungen in den Rohrleitungen.
- Es ist Zweck der XrSindung, die im Stand der Technik genannten Mängel zu beseitigen0 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe unter Vermeidung einer Fallstrecke kontinuierlich feinkörniges oder staubförmiges Schüttgut aus einem Vorratsbunker auRgetrag-en und in möglicLst verdichteter Form einem Stetigförderer zugeführt werden kann.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadu ch gelöst, daß einer einem Vorratsbunker angeschlossenen Tellenradschleuse austrittsseitig ein kanalartiges Gehäuse zugeordnet ist, dessen Höhe der Belegung des auf einem Stetigförderer liegenden Schüttgutes gleich ist und welches unmittelbar über dem Stetigförderer endet und nach unten und seitlich in Börderrichtung geöffnet ist, wobei der seitlichen Öffnung ein Staubehälter nachgeordnet ist, der aus zwei quer zur Börderrichtung liegenden und zwei längs zur Förderrichtung liegenden vertikalen Außenwänden besteht. Das der Zellenradschleuse austrittseitig zugeordnete kanalartige Gehäuse ist dabei breiter ausgeführt als die Zellenradschleuse. Der dem kanalartigen Gehäuse nachgeordnete Staube;.alter weist mehrere aufeinanderliegende quer zur Förderrichtung liegende vertikale Zwischenwände auf, deren Unterkanten mit der Belegungshöhe des auf dem Stetigförderer liegenden Schüttgutes übereinstimmen. Die quer zur Fördnrrichtu:ng angeordneten vertikalen Außen- und Zwischenwände des Staubehälters sind mit nach unten verstellbaren Schiebern versehen. Die Oberkanten der quer zur Förderrichtung angeordneten vertikalen Zwischenwände sind niedriger als die Ober kanten der vertikalen Außenwände des Staubehälters. Dem Staubenälter ist ein Füllstandsschalter, der mit dem Antrieb der Zellenradschleuse verbunden ist, zugeordnet.
- Die vorgeschlagene Einrichtung ist gegenüber den bek-nten Einrichtungen einfacher und kleiner und unter geringeren Selbstkosten erstellbar. Darüber hinaus werden bei ein haltung der Typenabmessungen und verringerter Einbauhöhe die erhöhten Anforderungen seitens Anlagenprojektierung und Wartung erfüllt. Ms entsteht also sowohl beim Hersteller als auch beim Anwender ein höherer Nutzen.
- Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert werden. In den zugehörigen Zeicilnungen zeigen: t 1 : Seitenansicht Fig. 2 : Schnitt A - A nach Fig. 1 Fig. 3 : Schnitt 3 tt 1 Die erfindungsgemaße Siarichtung zum kontinuierlichen Austragen feinkörniger, insbesondere staubförmiger Schüttgüter weist eine an die Auslauföffnung eines Vorratsbunkers ang>-schlossene Zellenradschleuse 1 auf. Diese besitzt austrittsseitig ein kanalartiges Gehäuse 2, dessen Höhe der Belegung des auf dem Stetigförderer 3, z.B. Gurtförderer liegenden Schüttgutes gleich ist und unmittelbar über dem Stetigförderer 3 endet und nach unten und seitlich in Förderrichtung geöffnet ist.
- Das kanalartige Gehäuse 2 dient zur unmittelbaren Aufnahme des von der Zellenradschleuse 1 ausgetragenen stnubförmigen Schüttgutes unter Vermeidung einer Ballstrecke und eines Luftzutrittes, um damit das Schüttgut nicht mit zusätzlicher Luft anzureichern, sondern im Gegenteil weiter zu verdichten.
- Bs wird außerdem verhindert, daß heim Rücklauf des leeren Teiles des Rotors der Zellenradschleuse 1 Umgebungsluft in den Vorratsbunker gelangt, vielmehr werden vom Rotor ijbersc Ilusse der geförderten Schüttgutmengen und bei der r;ntlüftung freiwerdende Luftanteile zurückgeführt. Das kanalartige Gehäuse 2 dient außerdem zur Verteilung des Schüttgutstromes auf die gesamte Breite des Stetigförderers 3.
- Desuegen ist das kanalartige Gehäuse 2 breiter als die Zellenradschleuse 1.
- Der Schüttgutstrom durchläuft ans"hließend einen Staubehält er 4, der je nach dem Verhältnis der abgeförderten zur zugeförderten Schüttgutmenge die Überschußmenge aufnimigt, wodurch der Bullstand steigt.
- Um einen gleichmälJigen Druckabfall in Förderrichtung zu erhalten, sind quer zur Förderrichtung vertikale Zwischenwände 6 vorgesehen, zwischen denen das Schüttgut unterschiedliche Büllstanushohen einnimmt. Beim Überschreiten einer bestimmten Fullstandshöhe spricht ein dem Staubehälter 4 zugeordneter Füllstandszeiger 8 an und setzt den Antrieb der Zellenradschleuse außer Betrieb bis der Füllstand infolge des kontinuierlichen Schüttgutabzuges ent-BP echend abgesunken ist.
- Falls unter besonderen ungünstigen Bedingungen der Füllstand einen Normalwert überschreitet, kann das Schüttgut über die niedriger als die Oberkanten der AuBenwande 5 angeordneten Oberkanten er vertikalen Zwischenwände 6 in den dort noch verfügbaren Raum abfließen.
- Die quer zur Förderrichtung an eordneten vertikalen Außen-und Zwischenwände des Staubehälters 4 sind mit nach unten verstellbaren Schiebern 7 versehen um entsprechend einer geringeren Normalbelegung die Belegurgshwhe des auf dem Stetigförderer 3 liegenden Schüttgutes auf einen geringeren Wert einstellen zu können,
Claims (4)
- Pat entansprüche 1. ) Einrichtung zum kontinuierlichen Austragen feinkörniger, insbesondere staubförmiger Schüttgüter aus Vorratsbunkern zur Beschickung von Stetigförderern, wobei dem Vorratsbunker eine Zelenradschleuse angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Zellenradschleuse (t) austrittsseitig ein kanalartiges Gehäuse (2) zugeordnet ist, dessen Höhe der Belegung des auf einem Stetigförderer (3) liegenden Schüttgutes gleich ist und welches unmittelbar über dem Stetigförderer (3) endet und nach unten und seitlich in Förderrichtung geöffnet ist, wobei der seitlichen Öffnung ein Staubehälter (4) nachgeordnet ist, der aus zwei quer zur Förderrichtung liegenden und zwei längs zur Förderrichtung liegenden vertikalen Außenwänden (5) besteht.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das der Zellenradschleuse (1) austrittsseitig zugeordnete kanalartige Gehäuse (2) breiter ist als die Zellenradschleuse (1).
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der der seitlichen Öffnung des kanalartigen Gehäuses (2) nachgeordnete Staubehälter (4) mehrere aufeinanderfolgende quer zur Förderrichtung liegende vertikale Zwischenwände (6) aufweist, deren Unterkanten mit der Belegungshöhe des auf dem Stetigförderer (3) liegenden Schüttgutes übereinstimmen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Förderrichtung angeordneten vertikales Außen- und Zwischenwände des Staubehälters (4) mit nach unten verstellbaren Schiebern (7) versehen sind.5. Einrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten der quer zur Förderrichtung angeordneten vertikalen Zwischenwände (6) niedriger sind als die Oberkanten der vertikalen Außenwände (5) des Staubehälters (4).6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß dem Staubehälter (4) ein Füllstandsschalter (8), der mit dem Antrieb der Zellenradschleuse verbunden ist, zugeordnet ist.
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| DE7412782U (de) * | 1974-10-31 | Mueller Kg | Vorrichtung zum Niederschlagen von Staub hinter einem Schlagwalzenbrecher |
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