DE2401C - Selbstthätiger Kondensations-Wasserableiter - Google Patents

Selbstthätiger Kondensations-Wasserableiter

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DE2401C
DE2401C DENDAT2401D DE2401DA DE2401C DE 2401 C DE2401 C DE 2401C DE NDAT2401 D DENDAT2401 D DE NDAT2401D DE 2401D A DE2401D A DE 2401DA DE 2401 C DE2401 C DE 2401C
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Germany
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valve housing
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DENDAT2401D
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English (en)
Original Assignee
J. J. royle in Manchester
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/02Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
    • F16T1/06Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by expansion tubes

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Claims (1)

1877.
Klasse 13.
JOHN JAMES ROYLE in MANCHESTER. Selbsttätiger Con densationswasser- Ab leiter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom il. September 1877 ab.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des selbsttätigen Condensationswasser-Ableiters,
Fig. 3 ist ein Längenschnitt durch das Ventilgehäuse desselben.
Das Ventilgehäuse A ist an zwei Seiten durch Verschraubungen geschlossen, durch welche die Spindeln CC1 der Ventile BB1 hindurchgehen. Diese haben ihren Sitz bei B2 B3 im Ventilgehäuse. In das letztere ist oben das Rohr D und unten das Rohr Z*1 eingeschraubt; beide Röhren sind an ihren äufsersten Enden mit Gewinde versehen. Mit dem äufsersten Theile des Gewindes G ist das Rohr D und mithin der gesammte Apparat an die Rohrleitung oder das Gefäfs angeschraubt, aus welchem die condensirte Flüssigkeit abgeleitet werden soll.
Auf dem Gewinde G des Rohres D sitzt ferner die Mutter F, welche durch eine Klemmschraube festgestellt werden kann. Diese Mutter hat nach oben eine Kugelform F', auf welcher der Theil E ruht, der über das Gewinde G des Rohres D gesteckt ist. Mit diesem Theil E sind die Bänder HHy aus Stahl oder anderem Metall fest verbunden, die sich nach unten in Bogenform bis zu dem Theil E' erstrecken, mit welchem sie ebenfalls verbunden sind. Der Theil E' steckt über dem Gewinde des Rohrs D1 und wird hier durch die beiden Muttern D'2 und D3 in seiner Stellung erhalten. Der Theil £ ist durch die Mutter F so adjustirt, dafs die Bänder H und H1 die nach aufsen vorstehenden Enden der Ventilspindeln C und C nicht berühren.
Die Wirkungsweise des Apparats ist folgende:
Tritt durch das Rohr D kalte Flüssigkeit in den Apparat ein, so kann dieselbe durch die offenstehenden Ventilsitze B1 und B3 und durch das Rohr D1 entweichen. Folgt der kalten Flüssigkeit Dampf, so dehnt sich die gesammte Rohrlänge D und D1 aus, die Theile E entfernen sich voneinander und ziehen dadurch die bogenförmigen Bänder HH1 an, welche, indem sich ihre Bogenform verflacht,. gegen die Ventilspindelenden drücken und dadurch die Ventile BB' schliefsen. Der Durchgang vom Rohr D nach dem Rohr D1 wird dadurch geschlossen und der Dampf kann nicht entweichen.
Condensirt sich der Dampf und kühlt sich der Apparat ab, so verkürzen sich die Rohrlängen DD1, die Theile E E1 rücken wieder näher zusammen, die Bänder HM1 werden stärker gekrümmt und der Druck, der auf der condensirten Flüssigkeit liegt, läfst dieselbe die nun freien Ventile öffnen; die Communication zwischen D und D' ist wieder hergestellt. Dieses Spiel wechselt ab, je nachdem der Apparat kalt oder warm wird.
In Fig. 2a ist eine Modification des Apparates gezeigt, die darin besteht, dafs im Ventilgehäuse A nur ein Ventilsitz und ein Ventil K mit der Ventilspindel J angebracht ist. Die gegenüberliegende Verschraubung I, welche nicht durchbohrt ist, hat an der Aufsenseite einen Knopf, gegen welchen sich das Band If1 anlegt, wenn der Apparat durch Wärme sich ausdehnt, während das Band H durch die Spindel J das Ventil K schliefst.
Eine andere Modification des Apparates ist in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt. Construction und Wirkungsweise des Apparates ist der Hauptsache nach dieselbe, wie oben beschrieben wurde. Der Ein- und Austritt der condensirten Flüssigkeit erfolgt durch die Zweigröhren K und L. Die Röhren F und Fi gehen nicht durch die Theile D und D' hindurch. Durch D geht eine Stellschraube, deren Spitze in eine Vertiefung im geschlossenen Ende des Rohres F greift und bildet diese Stellschraube das Adjustirmittel für den Apparat. Das geschlossene Ende des Rohres F1 ruht mittelst Spitze auf dem Theil DK
Diese Construction hat den Vortheil, dafs die Ventile leichter zugänglich s,ind, weil durch Lösen der Stellschraube E das Ventilgehäuse mit seinen beiden Röhren leichter aus dem Rahmen herausgenommen werden kann, der durch die Theile DD1 und die Bänder HH1 gebildet wird.
In allen beschriebenen Constructionen können die Ventilspindeln mit Spiralfedern versehen werden, um das Oeffnen der Ventile zu sichern.
Patent-Anspruch: Die Anwendung von Bändern oder Zugstangen an selbsttätigen, durch Ausdehnung und Zusammenziehen wirkenden Condensationswasser-Ableitern, durch welche Bänder oder Zugstangen ein oder mehrere Ventile bewegt werden, wie solches der Hauptsache nach beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT2401D Selbstthätiger Kondensations-Wasserableiter Active DE2401C (de)

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