DE240428C - - Google Patents

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DE240428C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 240428 KLASSE 63e. GRUPPE
GEORGES DESSON in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1910 ab.
Es ist schon vorgeschlagen worden, Luftreifen so einzurichten, daß sie die Vorteile der Luftreifen mit denjenigen der Vollreifen vereinigen. Zu diesem Zweck hat man bereits den Luftschlauch in einem Hohlreifen angeordnet, der aus zwei getrennten Seitenteilen und aus einem als Laufreifen dienenden, auswechselbaren Hohlgummireifen besteht, dessen Höhlung durch Kanäle mit der Außenluft in Verbindung steht. Gemäß der vorliegenden Erfindung dienen die zum Zusammenhalten der drei Teile des Hohlgummireifens verwendeten, röhrenförmig gestalteten Niete gleichzeitig zur Verbindung des Innern des Hohlgummireifens mit der Außenluft, so daß eine ausgiebigere Kühlung erzielt und eine Schwächung des Hohlgummireifens durch besondere Luftkanäle vermieden wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Reifen, und
Fig. 2 ist eine Vorderansicht eines Teiles des Reifens.
Der Laufreifen besteht aus zwei Seitenteilen a, b aus nicht dehnbarem Material, vorzugsweise Leder, die auch aus mehreren Lagen von Lederstreifen zusammengesetzt sein können. Diese Seitenteile a, b haben am unteren Ende die bekannten Ansätze c, d, die sich unter die umgebördelten Ränder der Radfelge e legen. Die beiden Seitenteile sind miteinander durch einen Streifen f von starkem Stoff verbunden, welcher um die unteren Ränder der beiden Seitenteile a, b derart gelegt ist, daß seine Ränder f% sich gegen die Außenseite dieser Seitenteile anlegen, wärend die Teile f1 sich von innen gegen die Seitenteile anlegen. Der mittlere Teil f des Zeugstreifens liegt zwischen den beiden Seitenteilen a, b und überdeckt den Luftschlauch g, der in bekannter Weise ausgeführt und mit einem Luftventil versehen ist. Gegen die äußeren Enden f2 des Zeugstreifens liegen eine Anzahl von Stahlplättchen h an, die mittels Niete auf den Seitenteilen a, b befestigt sind. Die unteren Ränder dieser Stahlplättchen h sind nach auswärts gebogen, so daß sie unter die einwärts gebogenen Ränder der Felge e greifen.
Auf den Luftreifen g bzw. auf den Teil f des Zeugstreifens ist ein Laufreifen i aufgelegt ; in diesen sind verschiedene Lagen k von starker Leinwand; zur Verstärkung eingelegt. Er legt sich mit seinen beiden Ansätzen m, η zwischen die äußeren Enden der Seitenteile a, b. Der Laufreifen i ist hohl, schließt also eine ringförmige Kammer 0 ein.
Die Seitenteile a, b sind mit dem Laufreifen i mittels Stahlrohre ft verbunden, welche quer durch diese Teile hindurchgeführt sind. Die Enden dieser Stahlrohre ft werden umgebogen, so daß sie auf kleinen Unterlagsscheiben q aus Stahl aufliegen. Es können so viel Stahlröhrchen ft verwendet werden, daß die Unterlagsscheiben q sich fast berühren. Zwisehen die Enden m, η des Laufreifens i ist, und hier setzt die Erfindung ein, ein Füllstück r eingelegt. Die Stahlröhrchen ft, welche
ebenfalls durch dieses Füllstück r gehen, haben in der Mitte eine Öffnung, welcher je eine Bohrung s des Füllstückes entspricht, so daß also die Kammer ο durch diese Bohrung s, die Öffnungen der Stahlröhrchen und diese Stahlröhrchen mit der Außenluft in Verbindung steht, wie dieses durch die Pfeile (Fig. i) angedeutet wird.
Der Radreifen der vorbeschriebenen Art
ίο läßt sich äußerst billig herstellen und vereinigt die Vorteile des Vollreifens mit denjenigen des Luftreifens, ohne dagegen die Nachteile aufzuweisen, welche diesen beiden Arten von Radreifen anhaften. Der Lauf reif en i ist vermöge seiner eigenartigen Ausführung so elastisch wie ein Luftreifen. Etwaiges Durchstechen des Laufreifens i hat bei dem Radreifen dieser Bauart nichts zu sagen. Durch die fortgesetzte Ventilation der Innenkammer 0 des Laufreifens wird ein Heißwerden des Gummis vermieden. Der Lauf reif en i läßt sich leicht und einfach auswechseln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Luftreifen mit auswechselbarem Laufreifen, bei dem der Laufreifen durch einen Hohlgummireifen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung des Hohlgummireifens mit der Außenluft mit- 3c tels gelochter, röhrenförmiger Querbolzen in ständiger Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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