DE240940C - - Google Patents

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DE240940C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • D04B9/54Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 240940 KLASSE 25 a. GRUPPE
MAX HERMSTEDT in WALDENBURG i.Sa.
Reguläre, auf flachen Kulierwirkstühlen hergestellte Strümpfe besitzen bekanntlich am oberen Ende einen Doppelrand, welcher zum Anhängen des Strumpfbandes benutzt wird. Durch letzteres entstehen oft schon nach kur-. zem Gebrauche Löcher im Strumpf, was zur Folge hat, daß die an den schadhaften Stellen frei gewordenen Maschen im Strumpflängeii herablaufen, wodurch der Strumpf unscheinbar
ίο und schließlich auch unbrauchbar wird.
Bezeichnetes Herablaufen der Maschen an schadhaften Stellen des Doppelrandes zu verhindern, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, wobei die Vorkehrung so getroffen ist, daß die äußere Erscheinung des Strumpfes in nichts geändert wird und somit die Vorkehrung im gebrauchsfertigen Zustande des Strumpfes nicht störend wirkt.
Als Mittel, dies zu erreichen, dient ein Warenteil, welcher an der Übergangsstelle des Doppelrandes zum Längen in das Innere des einen Hohlsaum bildenden Doppelrandes eingearbeitet wird. Dieser Warenteil verriegelt die an bezeichneter Übergangsstelle zusammenlaufenden Doppelrandmaschen und gestattet etwaigen frei gewordenen Maschen ein Herablaufen nur bis an diese Stelle, d. h. nur bis an das untere Ende des Doppelrandes, nicht aber in dem sich an den letzteren anschließenden Teil des Langens.
Nach den Darstellungen, in Fig. 1 und 2 bedeutet α den Doppelrand, b den eingearbeiteten Warenstreifen und d den Strumpflängen.
Die Herstellungsweise auf einem flachen Kulierwirkstuhle ist folgende: SEanjir
der gebräuchlichen Art die für den Doppelrand benötigte Warenstrecke α und schiebt diese dann auf den Stuhlnadeln e abwärts bis unter den Abschlagkamm g (Fig. 3). Hierauf wird in gleicher Weise der oben erwähnte, als Verriegelung dienende Warenteil b erzeugt, welcher nur aus wenigen Maschenreihen zu bestehen braucht. Dann schiebt man den zuerst gearbeiteten Warenteil α wieder auf den Stuhlnadeln herauf bis zu dem dicht über dem Abschlagkamm befindlichen Warenstreifen b (Fig. 4), schlägt den Warenteil α für den Doppelrand um und bringt dessen Anfangsreihe wie üblich im Sinne von Fig. 4 auf die Stuhlnadeln, worauf die sämtlichen auf den Stuhlnadeln hängenden Maschenreihen über eine neu kulierte Schleifenreihe c abgeschlagen werden, welchem Arbeitsvorgange schließlich in bekannter Weise die Erzeugung des Längens d folgt (Fig. 5).
Bei der geschilderten Herstellungsart kommt, wie dies ohne weiteres erklärlich ist, der Hilfswarenteil b in das Innere des Doppelrandes α zu liegen, wird daher nicht sichtbar, erfüllt aber dennoch die angestrebte Aufgabe, die beim Tragen des Strumpfes im Doppelrand etwa frei werdenden Maschen nur bis an dessen Ende bei c laufen zu lassen.
Der Sicherungswarenteil b könnte natürlich auch eine andere' geeignete Ausbildung besitzen, beispielsweise könnte er als schmaler oder fast gleichbreiter Doppelrand gearbeitet sein oder aus Ränderware bestehen und durch Aufstoßen auf die Stuhlnadeln gebracht werden usf
l&iagäuräi derart verfahren,
daß man α mit b durch eine oder mehrere Aufreihen verbindet und dann erst den Doppelrand α zusammenarbeitet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Regulärer Strumpf, dadurch gekennzeichnet, daß in das Innere des Doppelrandes (a) ein Warenteil (b) eingearbeitet ist, welcher an der Verbindungsstelle dieser
ίο beiden Teile ein Weiterlaufen etwaiger frei gewordener Maschen verhindert.
2. Verfahren zur . Herstellung eines Strumpfes nach Anspruch ι . auf flachen Kulierwirkstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zusammenlegen des Doppelrandes der diesen später bildende Warenteil (a) auf den Stuhlnadeln bis unter den Abschlagkamm (g) gebracht, hierauf der zwischen den Doppelrand zu bringende Warenteil (b) erzeugt bzw. aufgestoßen, der Doppelrand durch Aufhängen seiner Anfangsreihe auf die Stuhlnadeln zusammengelegt und schließlich das Ganze über eine neu zu kulierende, als Fortsetzung für den Längen (d) dienende Schleifenreihe (c) abgeschlagen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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