DE242042C - - Google Patents

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DE242042C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 242042 KLASSE 57a. GRUPPE
ARTHUR PIEPER in KATTOWITZ, O.-S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Einschiebekassetten, mittels welcher diese in verschiedenen Stellungen festgelegt werden können und trotzdem bei jeder Festlegung ein mit der Kamera verbundenes Zählwerk betrieben wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß nicht die Zahl der stattgehabten Einschiebungen der Kassette in die Kamera, sondern daß jede Festlegung der Kassette regi- striert wird. Aus der Patentschrift 154425 ist bereits eine Zählvorrichtung bekannt geworden. Bei dieser sind aber Einrichtungen erforderlich, um zu verhindern, daß das Zählwerk auch beim Einschieben der Kassette beeinflußt wird. Dies zeigt ferner eine Aufnahme nur dann an, wenn die Kassette ganz eingeführt ist, dagegen nicht, wenn diese zwecks mehrerer Aufnahmen auf einer Platte in verschiedene Stellungen an der Kamera gebracht wird.
Die Kassette kann auch mit offenem Schieber entfernt werden, ohne daß die Belichtung der Platte angezeigt wird. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, das Zählwerk unabhängig vom Einschieben der Kassette bei jeder Verriegelung in ein oder mehrere Lagen in Tätigkeit zu setzen, sowie zu verhindern, daß die Kassette bei offenem Schieber entfernt werden kann. Dieser Zweck wird durch eine Kurbel erreicht, welche eine den Kassettenschieber sperrende Klappe verriegelt und mit einer mit Zapfen besetzten Welle verbunden ist, bei deren Drehung um 900 die Zapfen in an der Kamera angebrachte Aussparungen eingreifen und auf einen federnden Knopf drücken, der das Zählwerk verstellt.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt der Einrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Kamerarahmens mit eingeschobener, noch geschlossener Kassette und
Fig. 3 dieselbe Ansicht mit aufgeschobenem Kassettenschieber.
Im oberen Rand des Kamerahinterrahmens a sind Aussparungen angebrachte deren mittelste den Knopf e aufnimmt, welcher das nicht in der Zeichnung dargestellte Zählwerk in Tätigkeit setzt. Die Kassette b hat an der oberen Kante einen Hohlraum, in welchem eine mit Stiften d besetzte Welle k lagert, während eine durchbrochene Platte i das Ganze verdeckt. Ein Stift h sichert die Lagerung der Welle gegen seitliche Verschiebung, während das andere überragende Ende mit einer Kurbel c verbunden ist. Unter der Kurbel ist in einer Aussparung eine seitlich schwingbare Klappe f angeordnet, welche in geschlossenem Zustande (Fig. 2) den Kassettenschieber g sperrt.
Die Handhabung ist folgende:
Um die Kassette in die Kassettenbahn einzuschieben, werden die Zapfen d in die Kassette zurückgeklappt, damit sie kein Hindernis bilden; die Kurbel c nimmt dadurch die in Fig. 2 dargestellte Stellung ein. In diese kann die Kurbel aber nur dann gebracht werden, wenn die Platte f geschlossen ist; diese kann
wiederum nur dann geschlossen werden, wenn der Kassettenschieber g zugeschoben ist. Nun erst kann die Einführung in die Kamera erfolgen. Soll nun zwecks Belichtung der Platte die Kassette geöffnet werden, dann müssen die angeführten Handgriffe in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen werden. Zunächst muß also die Kurbel um 90 ° in der Pfeilrichtung (Fig. 2) gedreht werden; hierbei werden die auf der Welle sitzenden Zapfen d in die Aussparungen eingeführt, wodurch der Knopf β zurückgedrückt wird und das Zählwerk um eine Marke verschiebt. Demnächst wird der Kassettenschieber zwecks Belichtung aufgezogen, wobei die Klappe f seitlich ausschwingt und die Kurbel gegen die Zurücklegung in ihre vorige Lage sperrt. Gleichzeitig mit der Betätigung des Zählwerkes ist die Kassette gegen seitliche Verschiebung ge-■ 20 sperrt worden, da dies die Stifte in den Aussparungen verhindern. War die vorgenommene Aufnahme nur eine Teilaufnahme, so kann eine weitere Aufnahme auf derselben Platte nicht wie bisher dadurch erreicht werden, daß die Kassette um ein entsprechendes Stück weitergerückt wird, denn eine seitliche Bewegung wird durch die eingreifenden Zapfen d verhindert, sondern die Kassette muß zunächst geschlossen werden, ehe sie weitergeschoben und wieder geöffnet werden kann. Durch die Bewegung der Kurbelachse wird auch diese Aufnahme auf dem Zählwerk angezeigt.. Die Anordnung mehrerer Stifte ermöglicht die Zählung von Teilaufnahmen bei geringer Verschiebung der Kassette.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Festlegen photographischer Einschiebekassetten in verschiedenen Stellungen und zum Betreiben eines mit der Kamera verbundenen Zählwerkes, gekennzeichnet durch ein mit in Aussparungen der Kassettenbahn eingreifende Zapfen (d) besetzte, im Rand der Kassette liegende Welle mit Kurbel fc,), welche beim Ausschwingen der Zapfen aus den Aussparungen eine den Kassettenschieber sperrende Klappe (f) verriegelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT242042D Active DE242042C (de)

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