DE2425230A1 - Einrichtung zum erfassen von durch eine signalleitung fliessenden signalstroemen - Google Patents

Einrichtung zum erfassen von durch eine signalleitung fliessenden signalstroemen

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DE2425230A1 DE19742425230 DE2425230A DE2425230A1 DE 2425230 A1 DE2425230 A1 DE 2425230A1 DE 19742425230 DE19742425230 DE 19742425230 DE 2425230 A DE2425230 A DE 2425230A DE 2425230 A1 DE2425230 A1 DE 2425230A1
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Description

HOOHIKI CORPORATION
2-10-43, Kamiosaki, Shinagawa-ku, Tokyo, Japan
Einrichtung zum Erfassen von durch eine .Signalleitung
fließenden Signalströmen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erfassen von durch eine Signalleitung fließenden Signalströmen mit
einem von einer IPühlspule umwickelten Magnetkern, einer mit
dem Magnetkern verknüpften Signalleitung und einem Thyristor, welcher durch eine in der IPühlspule induzierte Spannung einschal tbar ist.
Eine Schaltung zum Erfassen eines Signals, welche einen ringförmigen oder geschlossenen, von einer IPühlspule umwickelten Magnetkern, sowie eine mit dem Magnetkern verknüpfte Signalleitung oder einen -leiter aufweist, und bei welcher ein beim Hindurehfließen des Signalstroms durch die Signalleitung in
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der Fühlspule induzierter Spannungsimpuls dazu verwendet wird, einen geeigneten Detektor, wie beispielsweise einen Thyristor, einzuschalten, um eine Ausgangsgröße zu erzeugen, wird in großem umfang in Anwendungsfällen wie einem Feueralarmsystem, bei welchem eine Mehrzahl τοη Signaltransmittern in einer Mehrzahl Ton Gruppen angeordnet sind, und Gruppen von Alarmeinrichtungen, Rauchabsaugeeinrichtungen, Feuerlöseheinrichtungen oder Betätigungseinrichtungen für Feuerschutztüren werden entsprechend den von einer bestimmten Gruppe von Signaltransmittern übermittelten Signalen betätigt oder diese Sicherheitseinrichtungen in einem bestimmten Block werden entsprechend dem Signal von einem bestimmten Signaltransmitter gesteuert oder diese Sicherheitseinrichtungen werden entsprechend den Kombinationen dieser Steuersysteme gesteuert·
Eine bekannte Schaltung (Figur 1) wurde für derartige Anwendungsfälle verwendet. Bei der bekannten Schaltung bedeutet I1 eine Signalleitung, durch welche man einen Signalstrom, beispielsweise einen von einem oben beschriebenen Signal transmitter erzeugten Signalstrom, fließen läßt. Die Signalleitung I1 ist mit einem ringförmigen oder geschlossenen Magnetkern MC verknüpft, welcher von einer Fühlspule W umwickelt ist. Eine Anschlußklemme der Fühlspule V ist mit der Steuerelektrode G eines Thyristors oder eines siliciumgesteuerten Gleichrichters SCR über eine Diode D und die andere Anschlußklemme ist mit der Kathode K des Thyristors verbunden. Ein Widerstand R ist zwischen die Steuerelektrode und die Kathode des Thyristors geschaltet, während die Anode A und die Kathode K des Thyristors in einem geschlossenen Kreis miteinander verbunden sind, welcher ein Anzeigerelais L und eine Gleichstromquelle E enthält. Das Signalempfangsgerät REC, welches die Versorgungsquelle E und das Relais L enthält, und der Signaltransmitter TRS, welcher den Magnetkern MC, die Fühl.spule W und den Thyristor SCR enthält, sind gewöhnlich mit Abstand voneinander angeordnet und durch Leiter Ip und 1~ miteinander verbunden. Das Empfangsgerät REC ist mit einer gewöhnlichen Eingangs-Anschlußklemme CL
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sowie einer Mehrzahl von Eingangs-Anschlußklemmen L^ ... L1 für die jeweiligen Transmitter -versehen.
Wenn "bei der bekannten Schaltung ein Signalstrom i durch die Signalleitung 1.. fließt, wird in der Fuhlspule W eine dem abgeleiteten Wert des Signalstroms i proportionale Spannung induziert, welche auf die Steuerelektrode G des Thyristors SOR aufgegeben wird, um diesen zu .triggern. Dadurch wird ein geschlossener Kreis durch die Versorgungsquelle B, das Relais L, die Anschlußklemme OL, den Leiter I2, den Thyristor SCR, den Leiter 1, und die Anschlußklemme L^ aufgebaut, wodurch das Relais L erregt wird. Das Schließen oder Öffnen des Relaiskontaktes zeigt den Signalstrom i an.
Bei der bekannten Schaltung hängt jedoch die Größe der in der lühlspule W induzierten Spannung im großem Maße von der Größe der Eingangsimpedanz des an die Pühlspule W augeschlossenen Belastungskreises ab. Wenn insbesondere ein Signalstrom i von rechteckiger Wellenform (Figur 3a) fließt, wird bei hoher Belastungsimpedanz ein extrem hoher Spannungsimpuls e erzeugt, während bei niedriger Belastungsimpedanz der Spannungsimpuls relativ klein ist (figur 3b). Da bei der bekannten Schaltung die Eingangsimpedanz längs der Steuerelektrode G und der Kathode K des Thyristors SCR niedrig ist, ist es somit unmöglich, mittels der Fühlspule W einen Spannungsimpuls zu erzeugen, der ausreichend hoch ist, um den Thyristor zu triggern. TJm diese Schwierigkeit zu umgehen, war es notwendig, ein sogenanntes Umformerelement zu verwenden, welches den Magnetkern MO und die Fühlspule W enthält und einen großen Ausgangswert hato Wenn jedoch ein Umformerelement mit einem großen Ausgangswert verwendet wird, spricht dieses gewöhnlich auch auf den Störstrom an, welcher gleichzeitig mit dem Signalstrom in der Signalleitung ist, wodurch Punktionsstörungen und eine Herabsetzung des S/S-Wertes herbeigeführt werden.
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Wenn auch zur Lösung dieses Problems der Thyristor SOR durch einen hoch empfindlichen programmierbaren Unijunction-Transistor (PUT) mit einer hohen Eingangsimpedanz ersetzt werden kann, so ist ein solcher Unijunction-Transistor der Tatsache unterworfen, daß er durch den Störstrom der Versorgungsquelle in seiner Funktion gestört wird, sodaß die Verwendung eines derartigen Unijunction-Transistors wiederum neue Schwierigkeiten herbeiführt.
Es ist somit ein Segenstand der vorliegenden Erfindung, eine neue und verbesserte Einrichtung zum Erfassen eines durch eine Signalleitung fließenden Stroms zu schaffen, welche die verschiedenen vorstehend beschriebenen Probleme beseitigt.
Ein anderer Gegenstand dieser Erfindung ist es, eine verbesserte Einrichtung zum Erfassen eines Signals der oben beschriebenen Gattung zu schaffen, welche wirksam und ohne durch Störströme aus der Signalquelle oder der elektrischen Versorgungsquelle herbeigeführte Punktionsstörungen arbeitet.
Ein weiterer G-egenstand der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Einrichtung zum Erfassen eines Signals der oben beschriebenen Gattung zu schaffen, welche neue Anordnungen zum Hindurchbefördern eines Signalstroms durch die Signalleitung bei Betätigung eines Gefahrendetektors aufweist.
Schließlich ist es ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine verbesserte Anzeigevorrichtung für ein Alarmsystem zu schaffen, welche das Anzeigen einer Fehlfunktion des Transmitters verhindert.
Demgemäß ist eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Erfassen von durch eine Signalleitung fließenden Signalströmen mit einem von einer Fühlspule umwickelten Magnetkern, einer mit dem Magnetkern verknüpften Signalleitung und einem Thyristor, welcher durch eine in der Fühlspule induzierte
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Spannung einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum wirksamen Einschalten des Thyristors zwischen die Fühlspule und den Thyristor Anordnungen zur Vergrößerung des Belastungswiderstandes der Fühlspule zwischengeschaltet sind.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung umfassen die Anordnungen zur Vergrößerung des Belastungswiderstandes der Fühlspule einen programmierbaren Unijunction-Transistor und die Einrichtung enthält einen an die Anode des Unijunction-Transistors angeschlossenen ersten Kondensator zur Versorgung der Steuerelektrode des Thyristors mit dem Entladestrom des Kondensators, wenn der Unijunction-Transistor durch die induzierte Spannung eingeschaltet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
Figur 1 das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels eineir bekannten Vorrichtung zum Erfassen von durch eine Signalleitung fließenden Signalströmen,
Figur 2 ein Schaltbild einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Erfassen eines Signals,
Figuren 3a und 3b . " .
Wellenformen des Stroms und der Spannung der darin enthaltenen Fühlspule,
Figur 4 ein Schaltbild zur Veransohaulichung der
Art und Weise der Erzeugung eines'Signalstroms und
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Figur 5 ein Schaltbild einer abgewandelten Aueführungsform, der Erfindung,
Sie erfindungsgemäße Einrichtung zum Erfassen von durch eine Signalleitung fließenden Signalströmen soll einen Signalstrom in der Form eines Impulses, insbesondere des ansteigenden Teils des Impulses, erfassen, um ein an einer entfernten Stelle befindliches Relais über Signalleitungen zu betätigen,'welche ausschließlich zu Signalzwecken verwendet werden. Im einzelnen enthält die Einrichtung einen geschlossenen Ringmagnetkern, eine um den Hagnetkern gewickelte Fühlspule, eine den Hagnetkern verkettende Signalleitung, Leiter zum Aufbringen der in der Fühlspule durch den die Signalleitung durchfließenden Impuls induzierten Spannung auf einen programmierbaren Unijunction-Transistor (FUT) mit einer hohen Eingangsimpedanz um diesen zu triggern, einen Thyristor mit einer an den Ausgang des Unijunction-Transistors angeschlossenen Steuerelektrode und einen über den Unijunction-lransistor geschaltenen Kondensator um dessen Entladestrom durch die Steuerelektrode des. Thyristors fließen zu lassen, wodurch der Thyristor wirksam getriggert wird. Der Kondensator ist derart über eine Versorgungsquelle geschaltet, daß Funktionsstörungen des Thyristors vermieden werden, welche durch Spannungsänderungen in der Versorgungsquelle während des Ausschaltzustandes des Thyristors entstehen. Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungsfigar 2 im einzelnen beschrieben.
Sie in Figur 2 dargestellten Schaltungselemente und die diesen in Figur 1 entsprechenden Schaltungselemente sind mit gleichen Bezugsziffefn versehen. Vie dargestellt, ist die Fühlspule W zwischen die Anode a und die Steuerelektrode g eines programmierbaren Unijunction-Transistors PUT geschaltet, und ein Kondensator C. und ein Widerstand ÜL sind parallel
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zur Fühlspule W geschaltet. Die Kathode K ist mit der Steuerlektrode G eines Thyristors SCR über einen Widerstand R2 verbunden. Die Anode a des Uni j unction- Transistors PUT ist über einen Widerstand E, mit einem leiter I2 verbunden und die Anode A des Thyristors SOR steht direkt mit dem Leiter 1« in Verbindung. Bin Kondensator C2 ist zwischen dem Verbindungspunkt von Widerstand R5 und Anode a des einseitig wirkenden Transistors PTJT und der Kathode K des Thyristors SOR angeschloassen und ein Widerstand R ist zwischen der Steuerelektrode G- und der Kathode K des Thyristors SCR geschaltet.
Die in Figur 2 dargestellte Einrichtung zum Erfassen von Signalströmen arbeitet folgendermaßen: wenn ein Signalstrom i durch die Signalleitung I1 fließt, wird in der Fühlspule W eine Spannung induziert, welche an der Anode a und der Steuer elektrode g des programmierbaren Unijunction-Iiyansistors PUT angelegt wird, wodurch dieser eingeschaltet wird. Gleichzeitig mit dem Einschalten des Unijunction-Transistors wird eine Spannung V= ^L E, die durch einen den Widerstand R^
die Resistanz Rx des Relais L und die.Widerstände Rn und R
Jj erzeugt wird, 2
enthaltenden Spannungsteiler/auf die Steuerelektrode G des Thyristors SCR aufgeprägt. Gleichzeitig entlädt sich der Kondensator O2, welcher von der Spannung der Versorgungs-C[UeIIe E durch den Widerstand R- hindurch aufgeladen wurde, über einen Entladekreis, der die Anoden-Kathoden-Streeke des Unijunction-Transistors PUT, den Widerstand R2 und die Steuerlektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors SCR enthält, wodurch dieser wirksam getriggert wird. Somit wird der Thyristor eingeschaltet, um einen geschlossenen, die .Versorgungsquelle E, das Relais L, die Anschlußklemme CL, den Leiter I2 die Anoden-Kathoden-Streeke des Thyristors, den Leiter 1, und die Anschlußklemme L1 enthaltenden Kreis zu bilden, wodurch das Relais L erregt wird. Auf diese Weise wird der nicht dargestellte Kontakt des Relais L geschlossen
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oder geöffnet, um den Signalstrom anzuzeigen.
Da wie vorstehend beschrieben die Fühlspule W erfindungsgemäß parallel zum Hochimpedanz-Eingangskreis des programmierbaren Unijunction-Transistors PUT geschaltet ist, welcher dessen Anoden-Kathoden-Strecke enthält, ist es möglich, längs der Fühlspule W eine hohe induzierte Spannung zu, erzeugen, wodurch es wiederum ermöglicht wird, den Thyristor SCR wirksam zu triggern. Der zwischen den Leitern Ip und 1_ in der Nähe des Unijunction-Transistors PUT geschaltete Kondensator Cp bildet in Zusammenarbeit mit dem Widerstand IU eine Siebschaltung für die Versorgungsquelle des Unijunction-Transistors PUT, um die von der Seite der Versorgungsquelle kommende Störung zu beseitigen, wodurch der Unijunction-Transistor wirksam von Funktionsstörungen befreit wird. Der Thyristor SCR ist gegenüber den von der ■Versorgungsquelle kommenden Störungen weniger anfällig. Wie bereits vorstehend erwähnt, läßt der Kondensator Cp den Entladestrom durch die Steuerelektrode des Thyristors durch, wenn der Unijunction-Transistor PUT getriggert wird, wodurch ein wirksames Triggern des Thyristors SCR herbeigeführt wird» Darüberhinaus eliminiert der zwischen die Anode und die Steuerelektrode des Unijunction-Transistors PUT geschaltete Kondensator C1 wirksam die durch einen durch die Signalleitung 1. fließenden Störstrom herbeigeführte Störung» Da dieser Kondensator zu dem eine hohe Eingangsimpedanz aufweisenden Eingangskreis parallel geschaltet ist, kann seine Kapazität klein sein.
Figur 4- zeigt ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Einrichtung zur Erzeugung des Signalstroms. Darin ist mit 1 ein Fühler bezeichnet, welcher einen Kontakt 2 aufweist, mit vier Anschlußklemmen 3,4,5»6 versehen ist und mit einer Fühlspule W eines Transmitters TRS zusammenwirkt, welcher in der oben beschriebenen Weise über die Leiter Ip und 1™ mit einem Empfangsgerät REC verbunden ist. Die Signalleitung I1 eines Empfangsgeräts R zur Anzeige der
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Operation des Fühlers ist mit der Fühlspule W durch die Leiter I11 und 1-jp» welche die Hin- bzw. Rückleitung einer Schleife "bilden, die Anschlußklemmen 3 und 4, einen Klemmenwiderstand r, die Anschlußklemmen 5 und 6 und einen leiter Iq verknüpft.
Obgleich eine Mehrzahl von Fühlern 1 zueinander parallel geschaltet sind, ist der Einfachheiilhalber nur einer von ihnen zeichnerisch dargestellt. Normalerweise ist der Kontakt 2 offen, jedoch bei Auftreten eines Gefahrenfalles, wie einer Feuergefahr, wird der Kontakt 2 geschlossen, um die Signalleitungen I1 und 1Q kurz zu schließen. Während der Kontakt 2 offen ist, fließt durch die leitung 1Q, den Klemmenwiderstand r, die leiter I11 und I12» die Anschlußklemmen 3 und 4 und die Signalleitung I1 ein Strom. Wenn jedoch dieser Strom durch die Hin- bzw. Zurückleitungen und I12 der mit der Spule W verknüpften ScüLeife in entgegengesetzten Richtungen strömt, wird in der Fühl spule W keine Spannung erzeugt. Wenn der Fühler 1 derart arbeitet, daß sein Kontakt 2 geschlossen wird, fließt vom Empfangsgerät R durch die leitung I0, die Anschlußklemme 5» den Kontakt 2, die Anschlußklemme 3 und die leitung I1 ein Strom, sodaß die Wirkungsweise des Fühlers 1 am Empfangsgerät R angezeigt wird. Unter diesen Bedingungen sind jedoch die durch die leitungen I11 und I12 fließenden Ströme nicht gleich, sodaß in der Spule W eine Spannung erzeugt wird, welche in der oben beschriebenen Art über einen Unijunction-Transistor in dem Empfangsgerät REG einen Thyristor triggerto Aufgrund dessen wird ein dem Fühler 1 entsprechendes Seiais 1 betätigt, um dessen Wirkungsweise anzuzeigen. Wenn das Relais durch ein Widerstandselement ersetzt wird, das einen dem zugeordneten Fühler entsprechenden Wert hat, und durch Ablesen des Wertes eines solchen Widerstandselements durch einen unabhängigen leiter, ist es möglich, einen betätigten Fühler in einem besonderen Block festzustellen.
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Bei der in Figur 2 dargestellten Schaltung, bei welcher die induzierte Spannung, welche durch die von der Wirkungsweise des Fühlers herbeigeführte unsymmetrie des Signalstroms erzeugt wird, aus der Fühl spule herausgeleitet wird, ist eine höhere Anzeigeempfindlichkeit erforderlich als in dem Fall, in welchem die Einschalt- und Ausschaltbedingungen des Signaltroms erfaßt werden. Da es jedoch gemäß der vorliegenden Erfindung möglich ist, den Signalstrom mit höherer Genauigkeit ohne Beeinflussung durch Störströme zu erfassen, ermöglicht es die erfindungsgemäße Vorrichtung, verschiedene Signaleinrichtungen ohne fehlerhafte Arbeitsweise zu steuern.
Figur 5 zeigt ein Schaltbild einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei dieser ist mit X ein Empfangsgerät für ein Feueralarmsystem bezeichnet, wobei das Empfangsgerät ein Alarmrelais 11, eine Versorgungsduelle Ep sowie weitere Einzelteile enthält. Das Empfangsgerät X ist mit einem Transmitter 10 verbunden, welcher jeweils für eine Zone oder einen Block eines Gebäudes vorgesehen ist, das über eine gemeinsame Leitung 12 und Leitungen 13., bis 1^ (für jede einzelne Zone) überwacht werden soll. Obwohl tatsächlich eine Mehrzahl von Transmittern 10 vorgesehen ist, ist in Figur 5 nur einer von diesen dargestellt. Jeder Transmitter 10 ist mit einem von Hand oder automatisch schließbaren Kontakt zum Kurzschließen der Leitungen 12 und 13« entsprechend wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 4 versehen. Die vorstehend beschriebene Konstruktion ist an sich bekannt und wenn der Transmitter 10 als Reaktion auf das Auftreten eines Feueralarms seinen Kontakt schließt, wird das Relais 11 betätigt, um eine nicht gezeigte Alarmeinrichtung zu erregen. Wenn das Relais einmal betätigt ist, wird es in dieser Einschaltstellung durch das Schließen seines Selbsthaltekontakts 11a gehalten.
TJm zu unterscheiden, welcher der Transmitter 10 betätigt ist, ist eine getrennte Anzeigevorrichtung DPL vorgesehen und
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der Transmitter 10 ist mit einem Detektor S versehene Die getrennte Anzeigeeinrichtung DPL enthält eine Versorgungsquelle E-, ein Hilfsrelais FA, eine Anzeigevorrichtung DL, ein Relais LS zur Betätigung eines Fortschaltrelais RSW, Relais D und Q, eine Schalteinrichtung A2, einen Verstärker A1, einen Abgreifwiderstand oder regelbaren Widerstand R ,
I Sr
eine Anordnung zum Stromkonstanthalten R . R ' , einen Filter
s s
zur Beseitigung von Störungen und eine Mehrzahl von Signalleitungen CQ1 und CQ2. Der Verstärker. A^ ist als integrierter Schaltkreis ausgeführt und die Schalteinrichtung A2 weist einen Transistorschalter auf.
Der Detektor S enthält einen Magnetkern MC, welcher von einer Signalleitung 1-. durchsetzt ist, die die Leitungen und 13 miteinander verbindet. Eine um den Magnetkern gewickelte Fühlspule W, einen Thyristor SCR, dessen Steuerelektrode mit einer Anschlußklemme der Fühlspule W verbunden ist, sowie einen Widerstand R , welcher einen dem betreffenden Transmitter 10 entsprechenden Wert hat. Ein dem in Figur 2 gezeigten entsprechender programmierbarer Unijunction-Transistor ist mit der Steuerlektrode des Thyristors in Reihe geschaltet, um die Endimpedanz der Fühlspule W zu erhöhen. Die Empfangseinrichtung X ist mit einem Hilfsrelais F zur Betätigung der separaten Anzeigeeinrichtung DPL versehen, wobei das Relais F einen Kontakt f1 aufweist.
Die in Figur 5 dargestellte Ausführungsform arbeitet wie folgt: bei Auftreten eines Feueralarms oder einer anderen Gefahrensituation wird der Kontakt des Transmitters 10 von Hand oder automatisch geschlossen. Dadurch fließt ein Strom durch die Leiter 12 und 13<» die Signalleitung I1 und das Relais 11, um letzteres zu betätigen. Dieser Strom induziert längs der Fühlspule W eine Spannung, welche den Thyristor SCR durch den Transistor PUT einschaltet, wodurch der Widerstand Rx zwischen die Leiter CQ- und CQ2 geschaltet wird. Der
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Widerstand R bildet eine Brückenschaltung B zusammen mit Stromkonstanthalte-Elementen R und R ', welche teispielsweise durch ein Hochwiderstand-Element gebildet werden, sowie einen Abgreifwiderstand R „ Wenn der Widerstand R
P x
zwischen die Signalleitungen CQ1 und CQ2 geschaltet wird, fließt von der Versorgungsquelle E1 ein Strom durch eine Leitung, welche einen Kontakt q eines Relais Q, das Stromkons tan thai te-Element R , den Filter FIiT, den Leiter CQ0,
S £-
den Widerstand R , den Thyristor SCR, und den Leiter CQ1 enthält, wodurch ein Spannungsabfall längs des Stromkonstanthalte-Elements R entsteht. Infolge dieses Spannungsabfalls erzeugt der "Verstärker A1 einen Ausgangswert, welcher über eine einen Widerstand R. und einen Kondensator C, enthaltende Verzögerungsschaltung auf eine Schalteinrichtung Ap aufgebracht wird. Aufgrund dessen tritt die Schalteinrichtung Ap eine vorgegebene Zeitdauer später in Aktion, um das Relais Q zu erregen.
Wenn wie oben beschrieben der Transmitter 10 das Alarmrelais in Funktion setzt, arbeitet die Empfangseinrichtung X in der Weise, daß ihr'Kontakt 11b geschlossen wird, wodurch das Relais F erregt wird. Das Relais 3? erregt das Relais FA in der separaten Anzeigevorrichtung durch seinen Kontakt f1. Nach Erregung betätigt das Relais FA seine Kontakte fa2 und fa,. Wenn der Kontakt fa2 in der Zeichnung nach unten betätigt wird, wird der Kondensator C3, in der Verzögerungsschaltung unterbrochen, sodaß der Verstärker A1 und die Schalteinrichtung A2 nur durch den Widerstand R. miteinander verbunden weiten, was wiederum die Verzögerung eliminierte Ferner wird der Kontakt q durch den Kontakt fa2 überbrückt. Das Schließen des Kontakts fa, verbindet die Relais Q und D parallel zur Versorgungsquelle E-, wodurch der Kontakt d des Relais D geschlossen wird. Folglich wird das Relais LS zur Betätigung des Fortschaltrelais RSW erregt, um dessen Hebel ARM stufenweise zu bewegen. Wenn die Bedingung R"Ro = Ro''R v erfüllt ist, wobei R^0 die Resistanz
fa SX pd.
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des Abgreifwiderstandes Rp zwischen dem bewejaaren Hebel ARM und dem negativen Pol der Versorgungsquelle E.,, R ' die
ι s
Resistanz des Elements R ' und R die Resistanz des Wider-
s χ
Standes R bedeuten, ist die Brückenschaltung B abgeglichen, sodaß der Hebel des Fortschal tr-elais RSW in dieser Stellung angehalten wird. Bei Erreichen einer Abgleichung verschwindet die Ausgangsgröße des Verstärkers A.. und die Schalteinrichtung A2 wird entregt, wodurch das Fortsehalten des Fortschaltrelais RSW gestoppt wird. Somit zeigt die Anzeigevorrichtung DL in Übereinstimmung mit der Position, in welcher das Fortschaltrelais angehalten hat, den gerade betätigten Transmitter 10 an.
Trotz der Tatsache, daß der Transmitter 10 nicht betätigt ist, wenn der Thyristor SCR durch eine Störung eingeschaltet wird, um den Widerstand R zwischen die Leitungen CQ1 und CQ2 zu schalten, wodurch vom Verstärker A. eine Ausgangsgröße erzeugt wird, schaltet diese Ausgangsgröße die Schalteinrichtung Ap nach einer durch die Verzögerungsschaltung vorgegebenen Zeitdauer ein. Daraufhin wird das Relais Q erregt, um seinen Kontakt q zu öffnen. Das Öffnen des Kontakts q unterbricht die Signalleitung CQ2, wodurch der Thyristor SCR ausgeschaltet wird. Da der Transmitter 10 nicht betätigt wird, werden die Relais F und FA nicht erregt, sodaß die Kontakte fa2 und fa~ in den in Figur 5 gezeigten Stellungen bleiben,, Da der Kontakt fa„ geöffnet ist, werden das Relais D und somit das Relais LS nicht erregt, sodaß das Fortschaltrelais RSW ebenfalls nicht erregt wird. Da der Thyristor SCR wie vorstehend beschrieben ausgeschaltet wird, wird der Verstärker A.. entregt, um das Relais Q stromlos zu machen, damit der Kontakt q_ wieder geschlossen und somit das System wieder in den Wartezustand gebracht wird.
Da die Kontakte fa? und fa„ mechanische Kontakte sind,
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welche relativ langsam betätigt werden, ist die Verzögerungsschaltung (R. und O^) vorgesehen, um ein Schalten des Relais Q zu verhindern, bevor diese Kontakte fa2 und fa., betätigt werden. Diese Kontakte sind auch zu dem Zweck vorgesehen, um Peststell- und Anzeigeoperationen des Transmitters zu verhindern, solange dieser nicht in Aktion gebracht wird. Mit Hilfe dieser Konstruktion ist es möglich, einen besonderen Transmitter aus einer Mehrzahl von Transmittern genau festzustellen und anzuzeigen.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche
    ( 1.JEinrichtung zum Erfassen von durch eine Signalleitung v fließenden Signalströmen mit einem von einer Fühlspule umwickelten Magnetkern, einer mit dem Magnetkern verknüpften Signalleitung und einem Thyristor, welcher durch eine in der Fühlspule induzierte Spannung einschal fbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum wirksamen Einschalten des Thyristors (SCR) zwischen die Fühlspule (W) und den Thyristor (SCR) Anordnungen zur Vergrößerung des·Belastungswiderstandes der Fühlspule (W) zwischengeschaltet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen einen programmierbaren Unijunction-Transistor (PUT) umfassen und die Einrichtung einen an die Anode (a) des Unijunction-Transistor (PUT) angeschlossenen ersten Kondensator (C9) zur Versorgung der Steuerelektrode (G) des Thyristors (SCR) mit dem Entladestrom des Kondensators (C2) enthält, wenn der Unijunction-Transistor (PUT) durch die induzierte Spannung eingeschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zwischen die Anode (a) und die Steuerelektrode (g) des programmierbaren Unijunction- Transistors (PUT) geschalteten zweiten Kondensator (C1).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kondensator (Cp) derart geschaltet ist, daß er in üblicher Weise von einer Gleichstromquelle (E) versorgt wird und sich über einen die Anoden-Kathoden-Strecke des Unijunction-Transistors (PUT) und die Steuerelektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors (SCR) enthaltenden Entladekreis entlädt.
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  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Detektor (1) mit einem Kontakt (2), welcher geschlossen ist, wenn der Detektor (1) auf eine außergewöhnliche Bedingung reagiert, wobei die Signalleitung (1.) eine mit der Fühlspule (W) verknüpfte Schleife aufweist, sowie ein über die Signalleitung (l-j) zum Kontakt (2) parallel geschaltetes Empfangsgerät (R), wobei bei geschlossenem Kontakt (2) die durch die Hinbzw. Zurückleitungen (I11* 1-ip^ ^er Schleife fließenden Ströme ungleich sind, wodurch längs der 3?ühlspule (W) ■ eine Spannung induziert wird.
  6. 6. Einrichtung nach Ansprucn 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife über einen Widerstand (r) an das Empfangsgerät (R) angeschlossen ist, wobei bei geöffnetem Kontakt (2) in den Hin- bzw. Zurückleitungen (I11* 1-J2) der Schleife der gleiche Strom fließt, sodaß in der Fühlspule (W) keine Spannung induziert wird.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Transmitter (10), welcher bei Auftreten einer G-efahrensituation betätigt wird, um einen Signalstrom durch die Signalleitung·(l^) strömen zu lassen, einen Widerstand (R ), welcher einen dem Transmitter (10) entsprechenden Wert hat und in Reihe mit dem Thyristor (SCR) zwischen zwei Signalleitungen (CQ.,, CQ2) geschaltet ist, eine Brückenschaltung, welche den Widerstand (R ) als ein Brückenglied enthält, eine über eine Verzögerungsschaltung (R,, C^) von der Ausgangsgröße der Brückenschaltung (B) betätigte Schalteinrichtung (A2), ein auf die Schalteinrichtung (A2) ansprechendes Rückstellrelais (Q) zum Abschalten des Thyristors (SCR), wodurch der Widerstand (Rx) von den Signalleitungen (CQ1, CQ2) getrennt wird, Einen Abgeifwiderstand (R ), ein Portschaltrelais (RSW), welches in Funktion tritt, wenn die Schalteinrichtung (A2) betätigt wird und wenn der Transmitter (10) zur "Veränderung
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    des AbgreifWiderstandes (R ) in Aktion tritt, wobei über ein Abgleichen der Brückenschaltung der Widerstandswert abgelesen wird, sowie ein Anzeigegerät (DL) zum Anzeigen der Betätigung des Transmitters (10) nach. Maßgabe des Ausgleichszvistandes der Brückenschaltung (B).
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    Leerseife
DE19742425230 1973-05-23 1974-05-24 Einrichtung zum Erfassen des Ausgangssignals eines In einem Alarmsystem angeordneten Gebers Expired DE2425230C3 (de)

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DE2425230B2 DE2425230B2 (de) 1976-01-22
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FR2231010B1 (de) 1979-05-11
DE2425230B2 (de) 1976-01-22
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US3969710A (en) 1976-07-13

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