DE2425266A1 - Zum einnehmen bestimmtes naehr- und heilmittel aus tierischer knochen-substanz und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Zum einnehmen bestimmtes naehr- und heilmittel aus tierischer knochen-substanz und verfahren zu seiner herstellung

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Lothar Tischmann
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/12Materials from mammals; Compositions comprising non-specified tissues or cells; Compositions comprising non-embryonic stem cells; Genetically modified cells
    • A61K35/32Bones; Osteocytes; Osteoblasts; Tendons; Tenocytes; Teeth; Odontoblasts; Cartilage; Chondrocytes; Synovial membrane
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L33/00Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof
    • A23L33/10Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof using additives
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23VINDEXING SCHEME RELATING TO FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES AND LACTIC OR PROPIONIC ACID BACTERIA USED IN FOODSTUFFS OR FOOD PREPARATION
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Description

  • "Zum Einnehmen bestimmteS Nähr- und Heilmittel aus tierischer Knochen-Substanz und Verfahren- zu seiner' Herstellung" Gegenstand der Erfindung ist ein als Nahrung und gleichzeitig für Heilzwecke geeignetes Präparat, das, wie Nahrungs- und Genußmittel durch Einnehmen dem menschlichen Körper zugeführt wird.
  • Man kennt eine Vielzahl von Kalk- und Knochenaufbau-Präparaten, mit denen insbesondere auf Kalkmangel zurückzuführenden Zuständen begegnet werden kann. Im Gegensatz zu den nach dieser Richtung bekannten Vorschlägen besteht das den Gegenstand der Erfindung bildende Präparat aus frischen tierischen Knochen, die einer feinen Vermahlung unterworfen sind, und zwar derart, daß sie dem menschlichen Körper im Wege des normalen Verzehrs zugeführt werden können.
  • Gegenstand der Erfindung ist des weiteren ein Verfahren zur Gewinnung einer feinen, pulvrigen Substanz aus den erwähnten Ausgangsprodukten, nämlich frischen Knochen tierischer Herkunft, bei dem weder eine chemische Umwandlung, noch eine Veränderung oder Uberhitzung stattfindet und demgemäß auch die Proteine, also der natürliche Eiweißgehalt erhalten bleibt.
  • Insoweit besteht das Neue darin, daß mit den in der Technik, insbesondere auch in der pharmazeutischen Industrie bekannten maschinellen Einrichtungen, di e ausschließlich zum Einsatz kommenden Ausgangsstoffe, also frische Knochen von gesunden Tieren, also sowohl von Haustieren jeder Art, wie auch von in der freien Wildbahn lebenden Tieren einer Zerkleinerung unterworfen werden, und zwar in der Weise, daß weder die Grundsubstanzen der Knochen einer chemischen Veränderung unterworfen werden, noch eine Überhitzung beim Zermahlen stattfindet und der natürliche Eiweißgehalt ohne Veränderung erhalten bleibt.
  • Nach der Feinvermahlung findet eine Entfettung des Mahlgutes statt, beispielsweise unter Einsatz des sogenannten Chayen-Kaltschmelzverfahrens, wie es in dem hier interessierenden Umfang beispielsweise in der Chemiker-Zeitung, 77. Jahrgang, Heft Nr. 2 aus dem Jahre 1953, Seite beschrieben ist.
  • Anschließend an den Entfettungsvorgang wird der angefallene Knochengrus von noch vorhandenen Fremdstoffen befreit, was z. B. wie folgt geschieht: Das entfettete Gut wird beispielsweise in einem konisch nach unten verlaufenden Behälter in warmem Wasser ausgewaschen. Während des Waschvorganges erfolgt ein langsames Umrühren des Gutes.
  • Gleichzeitig wird der das Gut aufnehmende Behälter mit Hilfe an sich bekannter Mittel in Schwingungen versetzt. Dadurch werden vorhandene Unreinigkeiten an die Oberfläche geschwemmt, wodurch vorhandene unreine Stoffe hochgeschwemmt werden. Diese Stoffe können aus Fleischstücken, Sehnen, Knochenhaut und dergleichen bestehen. Mit Hilfe -eines am unteren Teil des Behälters angeordneten Ventils kann das ausgewaschene Knochenmehl abgezogen werden. Je nach gewünschtem Reinheitsgrad kann der Vorgang wiederholt werden. Das ausgewaschene Knochenmehl wird anschließend mehrmals in warmem Wasser gespült. Die Spülflüssigkeit soll keine über 850 C liegende Temperatur haben.
  • Nach der Separation von Fremdstoffen und nach Auswaschung des Gruses wird das Gut getrocknet und anschließend zermahlen und pulverisiert. In diesem Zustand ist das gewünschte Produkt bereits ohne jeden Nachteil genießbar und wird nach den durchgeführten Versuchen vom menschlichen Körper gut vertragen. Seine Haltbarkeit beträgt etwa 6 Monate.
  • Wenn es sich als wünschenswert erweist, daß das Gut über einen gewissen Prozentsatz an Fett verfügt, so kann das ganz einfach dadurch erreicht werden, daß man die Zahl der im Kaltschmelz-Prozeß zum Einsatz gebrachten Schwingungen vermindert.
  • Der pulverförmige, gereinigte Knochengrus kann nach Erreichung des für die Zuführung zum menschlichen Körper geeigneten Zustandes einem an sich bekannten Pasteurisier-Vorgang unterzogen und in Behälter oder sonst geeigneten Gebinden, die feuchtigkeitssicher sein sollten, verpackt werden.
  • In der einschlägigen Wissenschaft bestehen zwar Erkenntnisse über den Metabolismus des menschlichen Knochengerüstes, aber es gibt keine Veröffentlichungen über wissenschaftliche Erkenntnisse über die vorteilhaften Auswirkungen der Einführung von Knochensubstanz in der hier geschilderten Aufbereitung auf den menschlichen Organismus. Intensiv von dem Erfinder seit Juni 1973 durchgeführte Versuche haben zuverlässig ergeben, daß rohes Knochenmehl eine Regenerierung der Elastizität des menschlichen Muskelgewebes zur Folge hat. Der Verlust der Muskelelastizität führt zu verschiedenen Krankheiten, für welche die einschlägige Wissenschaft ganz andere Erklärungen angibt als diejenigen, die nach den Versuchen und Erkenntnissen des Erfinders als zutreffend angesehen werden müssen.
  • Das Einnehmen des den Gegenstand der Erfindung bildenden Präparates hat, wie Versuche bestätigt haben, eine Regenerierung der Elastizität des menschlichen Muskelgewebes zur Folge. Gerade der Verlust der Muskel-Elastizität führt nach den Erkenntnissen der modernen Biologie und der Vorgänge im menschlichen Körper zu Krankheiten, deren Ursachen auch in der neuesten Forschung noch nicht völlig bzw. richtig erkannt sind bzw. oft auf andere und falsche Gegebenheiten zurückgeführt werden.

Claims (2)

P a t e n t a n s p r ü -c h e
1. In üblicher Weise dem menschlichen Körper zuführbares, als Genuß- und Heilmittel geeignetes Präparat aus frischen tierischen Knochen, die durch Feinvermahlung und einem gegebenenfalls nachfolgendem Kaltschmelz-Prozeß in eine leicht einvernehmbare, pulverförmige Substanz umgewandelt sind.
2. Verfahren zur Herstellung eines Präparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß frische tierische Knochen einer Reinigung und anschließend einer Vermahlung auf einen für den menschlichen Genuß und Verbrauch geeigneten Feinheitsgrad unterworfen werden und daß sodann die Extraktion von Fett mit Hilfe des in der Technik bekannten Chayen-Kaltschmelz-Prozesses gegebenenfalls unter Zusatz chemischer Lösungsmittel durchgeführt und sodann Fremdstoffe durch Rüttelung an die Oberfläche getrieben und dort abgeschöpft und schließlich das so gewonnene Produkt getrocknet und gegebenenfalls pasteurisiert wird.
DE19742425266 1974-05-24 1974-05-24 Zum einnehmen bestimmtes naehr- und heilmittel aus tierischer knochen-substanz und verfahren zu seiner herstellung Pending DE2425266A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3626414A1 (de) * 1986-08-05 1988-02-11 Robapharm Ag Praeparat zur stimulierung von chondrocyten und osteoblasten (ossein-hydroxyapatit-komplex), verfahren zu seiner herstellung und dieses enthaltende arzneimittel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3626414A1 (de) * 1986-08-05 1988-02-11 Robapharm Ag Praeparat zur stimulierung von chondrocyten und osteoblasten (ossein-hydroxyapatit-komplex), verfahren zu seiner herstellung und dieses enthaltende arzneimittel
EP0255565A3 (en) * 1986-08-05 1990-01-31 Robapharm Ag Composition for stimulating chondrocytes and osteoblasts )ossein hydroxyapatite compound), method for its production and pharmaceutical products containing said composition)

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