DE2425290A1 - Verfahren zur herstellung von cyclopentadien aus dicyclopentadien - Google Patents

Verfahren zur herstellung von cyclopentadien aus dicyclopentadien

Info

Publication number
DE2425290A1
DE2425290A1 DE19742425290 DE2425290A DE2425290A1 DE 2425290 A1 DE2425290 A1 DE 2425290A1 DE 19742425290 DE19742425290 DE 19742425290 DE 2425290 A DE2425290 A DE 2425290A DE 2425290 A1 DE2425290 A1 DE 2425290A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dicyclopentadiene
cyclopentadiene
cleavage
weight
hydrocarbons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742425290
Other languages
English (en)
Other versions
DE2425290B2 (de
DE2425290C3 (de
Inventor
Hubert Dr Lauer
Wulf Dr Schwerdtel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2425290A priority Critical patent/DE2425290C3/de
Publication of DE2425290A1 publication Critical patent/DE2425290A1/de
Publication of DE2425290B2 publication Critical patent/DE2425290B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2425290C3 publication Critical patent/DE2425290C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C4/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms
    • C07C4/22Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by depolymerisation to the original monomer, e.g. dicyclopentadiene to cyclopentadiene
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/06Systems containing only non-condensed rings with a five-membered ring
    • C07C2601/10Systems containing only non-condensed rings with a five-membered ring the ring being unsaturated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien aus Dicyclopentadien Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von Dicyclopentadien.
  • Cyclopentadien ist ein wertvoller Ausgangskohlenwasserstoff für die Herstellung von Cyclopenten, welches als Ausgangsmaterial für die Herstellung von hochwertigem Synthesekautschuk dient (Hydrocarbon Processing, Dez. 1972, Seite 72 bis 75). Das für die Polymerisation und die Weiterverarbeitung zu Synthesekautschuk geeignete Cyclopenten wird aus dem Cyclopentadien durch selektive Hydrierung und anschließende Reinigung erhalten.
  • Das. Ausgangsmaterial Dicyclopentadien wbrd vorwiegend als Reaktionsprodukt petrochemischer Kohlenwasserstoff-Pyrolyseverfahren gewonnen. Dort fällt es zungchst in der monomeren Form als Cyclopentadien an. Beispielsweise enthalten die C5 -Fraktionen von Naphthakrackern ca. 20 96 Cyclopentadien. Da die Abtrennung des monomeren Cyclopentadiens aus solchen Fraktionen technisch sehr aufwendig und das Cyclopentadien wegen seines leichten Ubergangs in die dimere Form nicht lagerstabil ist, wird es durch thermische Behandlung in die dimere Form überführt und sodann aus geeigneten Fraktionen als Dicyclopentadien durch Destillation isoliert. Dicyclopentadien bildet somit gewissermaßen die Lager- und Transportform für Cyclopentadien. In dieser Form bildet es beispielsweise das Ausgangsmaterial für die Cyclopenten-Gewinnung zur Herstellung von hochwertigem Synthesekautschuk.
  • Das Cyclopentadien wird aus Dicyclopentadien durch thermische Spaltung gewonnen. Es sind bereits eine Reihe von Verfahren beschrieben worden, nach denen Dicyclopentadien entweder in der Gasphase oder in der Flüssigphase zu Cyclopentadien gespalten wird. Da diese Verfahren sämtlich bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden, findet als wesentliche Nebenreaktion der Spaltung eine Verharzung des Dicyclopentadiens statt, die bis zu Verkokung der Reaktionsgefäße führen kann. In die Verfahren zur thermischen Spaltung von Dicyclopentadien zu Cyclopentadien sind daher stets Maßnahmen einbezogen worden, durch die die Verharzung oder Verkokung erniedrigt oder verhindert und dementsprechend die Ausbeute der Spaltung verbessert werden soll.
  • Bei der Gasphase-Spaltung von Dicyclopentadien sind wegen der hohen Reaktionstemperatur von etwa 400 bis 5000C der Energieaufwand und die Verkokungsgefahr der Reaktionsrohre besonders hoch. Zur Verhinderung der Verkokung wird zum Teil mit beträchtlichen Mengen an inerten Verdünnungsgasen wie Wasserdampf, Stickstoff, Wasserstoff und gasförmigen Kohlenwasserstoffensgearbeitet (DOS 2.127.625). Auch die Aufrechterhaltung einer hohen Strömungsgeschwindigkeit und geringer Verweilzeiten wird zur Erzielung hoher Ausbeuten beschrieben (DOS 2.102.262).
  • Die Flüssigphase-Spaltung von Dicyclopentadien wird bei Temperaturen von ca. 160 bis 2400C durchgeführt. Der technische Aufwand ist daher weit geringer. Andererseits sind bei der Flüssigphase-Spaltung längere Verweilzeiten von beispielsweise einigen Stunden erforderlich, die ganz besonders Maßnahmen bedingen, die die Verharzung der Spaltapparatur vermindern oder ganz verhindern. Daher wird die Spaltung von Dicyclopentadien in flüssiger Phase in den meisten Fällen in Gegenwart von hochsiedenden,inerten, bei den Bedingungen der Spaltung stabilen Verdünnungsmitteln durchgeführt, um die entstandenen Harzprodukte in Lösung zu halten.
  • So werden gemäß der DAS 1.032.250 und der USA-Patentschrift 2.887.517 höhere Paraffinkohlenwasserstoffe als Verdünnungsmittel verwendet. Es ist auch beschrieben worden, die Spaltung mit sehr geringen Konzentrationen an Cyclopentadien zu betreiben (USA-Patentschriften 2.387.993, 2.636.054 und 3.016.410).
  • Ein bewährtes Verfahren zur Flüssigphase-Spaltung von Dicyclopentadien wird in der DOS 2.019.596 vorgeschlagen, wobei die in manchen Dicyclopentadien-Strömen enthaltenen sogenannten Codimeren - das sind Mischdimere aus Cyclopentadien und Isopren und Piperylen, die bei der Spaltung sehr stabil sind - als Lösungsmittel für die entstehenden Harze verwendet werden (vgl. auch Hydrocarbon Processing, Dez. 1972, die Seiten 73 und 74 verbindender Absatz 'Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, daß das Lösungsmittel für die gebildeten Harze bereits im System vorhanden ist. Die inzwischen auf dem Markt erhältlichen Dicyclopentadienfraktionen weisen jedoch in zunehmendem Maße nicht mehr einen ausreichend hohen Gehalt an Codimeren auf, wie er zur Durchführung des Verfahrens gemäß DOS ' 2.019.596 erforderlich ist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher insbesondere, auch Dicyclopentadienfrjaktiaien, die wenig oder keine Codimeren enthalten, für eine wirtschaftliche Gewinnung von Cyclopentadien verfügbar zu machen.
  • Es wurde nun gefunden, daß Cyclopentadien in wirtschaftlicher Weise in hohen Ausbeuten durch Flüssigphase-Spaltung von Dicyclopentadien hergestellt werden kann, wenn man die Flüssigphase-Spaltung in Gegenwart von niedriger als Dicyclopentadien siedenden flüssigen Kohlenwasserstoffen durchführt.
  • Als Ausgangsmaterial für das erfindungsgemäße Verfahren kommt insbesondere Dicyclopentadien in Betracht, das wenig oder keine Codimeren enthält. Als niedriger als Dicyclopentadien siedende Kohlenwasserstoffe können solche im Siedebereich von C3 - bis Cg-Kohlenwasserstoffen verwendet werden. Beispielsweise kommen aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe oder Mischungen dieser Kohlenwasserstoffe in Betracht. Die Kohlenwasserstoffe sollen bei den Spaltbedingungen thermisch stabil sein und weder mit dem eingesetzten Dicyclopentadien noch mit dem entstehenden Cyclopentadien reagieren. Im allgemeinen werden entsprechende Kohlenwasserstoffe mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen eingesetzt. Bevorzugt werden gesättigte oder aromatische Kohlenwasserstoffe verwendet. Im einzelnen sind beispielsweise zu nennen Propylen, Propan; n- und i-Buten, n- und i-Butan; n- und i-Penten, n- und i-Pentan, Cyclopenten, Cyclopentan; Benzol, Methylcyclopenten, Methylcyclopentan; Toluol, Xylole, Äthylbenzol; Nonan.
  • Ganz besonders bvorzugt sind Cyclopenten, Cyclopentan, Benzol, Methylcyclopenten, Methylcyclopentan, Toluol.
  • Eine besonders vorteilhafte Arbeitsweise besteht darin, daß als niedrig siedendes Kohlenwasserstoffgemisch die in allen Cyclopenten-Gewinnungaverfahren anfallende Cyclopentan-Fraktion verwendet wird, durch die die Verwendung eines verfahrensfremden tohlenwasserstoffs vermieden wird.
  • Der niedriger als Dicyclopentadien siedende Kohlenwasserstoff oder ein entsprechendes Kohlenwasserstoffgemisch wird in flüssiger Form in die Spaltung eingegeben. Die Menge der zugesetzten Kohlenwasserstoffe beträgt das 0,5- bis 10-fache der Gewichtsmenge des eingesetzten Dicyclopentadiens. Eine besonders wirtschaftliche Fahrweise besteht darin, daß die 1- bis 3-fache Gewichtsmenge an Kohlenwasserstoff oder Kohlenwasserstoffgemisch bezogen auf elngesetztes .Dicyclopentadien zugegeben wird.
  • Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geschieht kontinuierlich in üblicher Weise in einer sogenannten Spaltkolonne. In einer Sumpfblase wird Dicyclopentadien beispielsweise über einen dampfbeheizten Umlaufverdampfer auf die erforderliche Spalttemperatur aufgeheizt. Im allgemeinen wird Dicyclopentadien mit einem Codimeren-Gehalt von weniger als 7 Gew.-%, bevorzugt weniger als 5 Gew.-%,verwendet. Bevorzugt wird Dicyclopentadien mit einem Gehalt von weniger. als 3 Gew.-eingesetzt. Ganz besonders bevorzugt sind Codimeren-Gehalte im Ausgangs-Dicyclopentadien von weniger als 2 Gew.-%.
  • Es kann aber auch dodimerfreles Dicyclopentadien eingesetzt werden.- Ebenso ist auch Dicyclopentadien mit höheren Codimer-Gehalten als den hier genannten verwendbar. Die Spaltungstemperatur beträgt im allgemeinen 160 bis 2400C, bevorzugt 180 bis 200°C. Die Verweilzeit beträgt im allgemeinen 2 bis 6 Stunden. Bei Verweilzeiten von 3 bis 5 Stunden des Dicyclopentadiens wird eine fast vollständige Spaltung erreicht.
  • Vor den Sumpfumlaufverdampfer wird erfindungsgemäß ein niedriger als Dicyclopentadien siedender Kohlenwasserstoff oder ein entsprechendes Kohlenwasserstoffgemisch zugesetzt. Die zugesetzten Kohlenwasserstoffe verdampfen in der Sumpfblase und verlassen in gasförmiger Form zusammen mit dem gespaltenen Cyclopentadien die Sumpfblase. In einer auf die Sumpfblase aufgesetzten Rektifiziersäule mit geeigneter Bodenzahl, z. B.
  • mit etwa 10 praktischen Böden, wird nichtumgesetztes Dicyclopentadien von den entweichenden Gasen abgetrennt.
  • Auf der Rektifiziersäule befindet sich zweckmäßigerweise ein Dephlegmator, in welchem durch Teilkondensation ein flüssiger Rücklauf erzeugt wird. Das gespaltene Cyclopentadien verläßt zusammen mit dem zugesetzteninerten Kohlenwasserstoff oder dem Kohlenwasserstoffgemisch die Spaltkolonne gasförmig und wird nach bekannten Verfahren weiterverarbeitet.
  • Aus der Sumpfblase wird laufend ein Teilstrom abgezogen, welcher die geringen Mengen entstandener Harze sowie nichtumgesetztes Dicyclopentadien enthält. Aus diesem Strom werden in einem Dünnschichtverdampfer die Harze abgetrennt und so aus dem Verfahren ausgeschleußt. Das nichtumgesetzte Dicyclopentadien wird in die Spaltkolonne zurückgegeben.
  • Es muß als ausgesprochen überraschend bezeichnet werden, daß es durch die erfindungsgemäße Durchführung der Spaltung von Dicyclopentadien zu Cyclopentadien gelingt, die Harzbildung wesentlich zu verringern und eine Ausbeuteverbesserung der Spaltung zu erzielen. Die niedriger als Dicyclopentadien siedenden Kohlenwasserstoffe können dabei nicht wie die vorher beschriebenen hochsiedenden Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel für entstehende Harzproddkte in Betracht kommen, da sie bei den Spaltbedingungen verdampfen und abdestillieren. Die niedrig siedenden, flüssigen, in der Spaltapparatur verdampfenden Kohlenwasserstoffe verringern vielmehr von vornherein die Harzbildung, Auch ist die Wirkung nicht die eines bloßen Strip-Gases oder eines gasförmigen Verdünnungsmittels, da die Zugabe niedrig siedender, gasförmiger Kohlenwasserstoffe oder anderer gasförmiger Verdünnungsmittel wie Stickstoff oder Wasserstoff keinerlei positiven Einfluß auf die Verringerung der Harzbildung hat. Der Effekt, der mit der Anwesenheit von niedriger als Dicyclopentadien siedenden Kohlenwasserstoffen bei der Durchführung der Flüssigphase-Spaltung von Dicyclopentadien erzielt wird, war also keineswegs zu erwarten.
  • Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren.
  • Beispiel 1 1045 g/h Dicyclopentadien mit folgender Zusammensetzung: C5-Kohlenwasserstoffe: 0,2 Gew.-% Dicyclopentadien : 98,5 Gew.-% Codimere : 1,3 Gew.-% 100,0 Gew.-% wurden kontinuierlich in den Sumpf einer Spaltkolonne gepumpt, in dem bei einer Verweilzeit von ca. 3 Stunden und einer Temperatur von 1800C das Dicyclopentadien gespalten wurde.
  • Das Flüssigkeits-Volumen im Sumpf betrug 3,8 1. Die Spalt-Wärme wurde zugeführt in einem dampfbeheizten Sumpfumlaufverdampfer mit Naturumlauf. Vor den Sumpfumlaufverdampfer wurden kontinuierlich 1 kg/h Cyclopentan eingepumpt. In einer auf der Sumpfblase aufgesetzten 1 m langen, füllkörpergefüllten Fraktioniersäule mit einem inneren Durchmesser von 50 mm wurde das gespaltene Cyclopentadien und das verdampfte Cyclopentan von nicht umgesetztem Dicyclopentadien abgetrennt. Auf der Fraktioniersäule befand sich ein wassergekühlter Dephlegmator in dem ein Teil der Gase kondensiert wurde.
  • Aus dem Kopf der Spaltkolonne wurden kontinuierlich 1952,6 gih Produkt gasförmig entnommen mit folgender Zusammensetzung: Cyclopentadien : 48,5 Gew.-% Cyclopentan : 51,2 Gew.-% andere C5-Kohlenwasserstoffe: 0,3 Gew.-% 100,0 Gew.-* Aus dem Sumpf der Spaltkolonne wurde kontinuierlich ein Strom entnommen und in einem Dünnschichtverdampfer aufgetrennt in 92,4 g/h eines im wesentlichen aus Harzen bestehenden Sumpfproduktes und in ein vorwiegend aus nichtumgesetztem Dicyclopentadien bestehendes Kopfprodukt, das wieder in den Sumpf der Spaltung zurückgegeben wurde.
  • Die gewichtsmäßige Cyclopentadienausbeute betrug: 1952,6 . 48,5 . 100 - = 92,0 96 1045 . 98,5 Beispiel 2 In die gleiche Apparatur wie in Beispiel 1 beschrieben,wurden 1076 g/h Dicyclopentadien folgender Zusammensetzung eingesetzt: C5-Kohlenwasserstoff 0,2 Gew.-% Dicyclopentadien 98,5 Gew.-% Codimere 1,3 Gew.-% 100,0 Gew.-% Dazu wurden 2 kg/h Benzol als leichter als Dicyclopentadien siedender Kohlenwasserstoff eingesetzt.
  • Das Kopfprodukt der Spaltkolonne fiel an in einer Menge von 2982,3 g/h mit einer Zusammensetzung von Cyclopentadien 32,7 Gew.-% andere C5-Kohlenwasserstoffe 0,2 Gew.-% Benzol 67,1 Gew.-% 100,0 Gew.-% Aus dem Sumpf des Dünnschichtverdampfers wurden 93,7 g/h eines vorwiegend aus Harzen bestehenden Produktes ausgeschleußt.
  • Die gewichtsmäßige Cyclopentadien-Ausbeute betrug: 2982,3 . 32,7 . 100 = - 92 96 1076 . 98,5 Beispiel 3 In die gleiche Apparatur wie in Beispiel 1 beschrieben wurden 1120 gih Dicyclopentadien folgender Zusammensetzung eingesetzt: C5-Kohlenwasserstoffe 0,2 Gew.-Dicyclopentadien 98,5 Gew.-% Codimere 1,3 Gew.-% 100,0 Gew.-% Dazu wurden 1 kg/h eines Kohlenwasserstoffgemisches folgender Zusammensetzung in den Sumpf der Spaltung eingeführt: Cyclopentan 60,44 Gew.-% Cyclopenten 10,83 Gew.-% n-Hexan 1,8 Gew.-% Benzol 9,54 Gew.-% Methylcyclopentan 13,07 Gew.-% Methylcyclopenten 2,55 Gew.-% sonst. C6-C9-Kohlenwasserstoffe 0,71 Gew.-% Es wurden 2020,3 g/h eines Kopfproduktes mit folgender Zusammensetzung gewonnen: Cycopentan 29,9 Gew.-% Cyclopenten 56,1 Gew.-% sonst. C5-Kohlenwasserstoffe 0,3 Gew.-% n-Hexan 0,9 Gew.-% Benzol 4,7 Gew.-% Methylcyclopentan 6,5 Gew.-% Methylcyclopenten 1,2 Gew.-% sonst. C6-Cg-Kohlenwasserstoffe 0,4 Gew.-% 100,0 Gew.-% Aus dem Sumpf des Dünnschichtverdampfers wurden 99,7 g/h eines vorwiegend aus Harzen bestehenden Produktes ausgeschleust.
  • Die gewichtsmäßige Cyclopentadien-Ausbeute betrug: (2020,3 56,1 - 1000 10,83) 100 = 92,9 % 1120 98,5 Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel) In die gleiche Apparatur wie in Beispiel 1 wurden 1056 g/h Dicyclopentadien mit folgender Zusammensetzung eingesetzt: C5-Kohlenwasserstoffe: 0,2 Gew.-Dicyclopentadien 98,5 Gew.-% Codimere 1,3 Gew.-100,0 Gew.-% Es wurde kein Kohlenwasserstoff zusätzlich in den Sumpf der Spaltkolonne eingegeben.
  • Es wurden 672 g/h eines Kopfproduktes gewonnen, bestehend aus: Cyclopentadien 99,2 Gew.-% sonst. C5-Kohlenwasserstoffe 0,8 Gew.-% 100,0 Gew.-46 Aus dem Sumpf des Düünschichtverdampfers wurden laufend 384 g/h eines vorwiegend aus Harzen bestehenden Produktes angeschleust.
  • Die gewichtsmäßige Cyclopentadienausbeute betrug: 672 . 9,2 99,2 . 100 = = 64 % 1056 . 98,5 Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel) Im Versuch von Beispiel 4 wurde versucht, durch Einspeisung eines Inertgases die Ausbeute zu erhöhen. Dazu wurden 320 N l/h Wasserstoff, d. h. die gleiche Molmenge wie. der Cyclopentanmenge aus Beispiel 1 entspricht, in den Sumpf der Spaltkolonne vor den Sumpfumlaufverdampfer eingespeist. Die Cyclopentadienausbeute blieb jedoch unverändert bei 64 %.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien aus Dicyclopentadien durch Flüssigphase-Spaltung, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spaltung in Gegenwart von niedriger als Dicyclopentadien siedenden flüssigen Kohlenwasserstoffen durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Spaltkolonne verwendet und den niedriger als Dicyclopentadien siedenden flüssigen Kohlenwasserstoff in den Sumpf der Spaltkolonne einspeist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als niedriger als Dicyclopentadien siedende Kohlenwasserstoffe solche im Siedebereich von C3 - bis Cg-Kohlenwasserstoffen verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als niedriger als Dicyclopentadien siedende Kohlenwasserstoffe aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als niedriger als Dicyclopentadien siedender Kohlenwasserstoff Cyclopentan verwendet wird
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als niedriger als Dicyclopentadien siedender Kohlenwasserstoff die Cyclopentanfraktion einer Cyclopenten-Gewinnungsanlage verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 69 dadurch gekennzeichnet, daß der niedriger als Dicyclopentadien siedende Kohlenwasserstoff in der 0,5- bis 10-fachen Menge des eingesetzten Dicyclopentadiens verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spaltung bei Temperaturen von 160 bis 2400C und bei Verweilzeiten des Dicyclopentadiens von 2 bis 6 Stunden durchführt.
9. Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien aus Dicyclopentadien durch Flüssigphasen-Spaltung in einer Spaltkolonne bei Verweilzeiten von 3 bis 5 Stunden und Temperaturen von 180 bis 2000C, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Sumpf der Spaltkolonne einen niedriger als Dicyclopentadien siedenden flüssigen Kohlenwasserstoff einspeist.
DE2425290A 1974-05-24 1974-05-24 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von i Dicyclopentadien in flüssiger Phase Expired DE2425290C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2425290A DE2425290C3 (de) 1974-05-24 1974-05-24 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von i Dicyclopentadien in flüssiger Phase

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2425290A DE2425290C3 (de) 1974-05-24 1974-05-24 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von i Dicyclopentadien in flüssiger Phase

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2425290A1 true DE2425290A1 (de) 1975-12-04
DE2425290B2 DE2425290B2 (de) 1978-03-16
DE2425290C3 DE2425290C3 (de) 1978-11-30

Family

ID=5916428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2425290A Expired DE2425290C3 (de) 1974-05-24 1974-05-24 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von i Dicyclopentadien in flüssiger Phase

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2425290C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0002048A1 (de) * 1977-11-14 1979-05-30 The B.F. GOODRICH Company Verfahren zur Herstellung von 2,3- Dihydrodicyclopentadien aus Dicyclopentadien und Cyclopenten
US5565069A (en) * 1994-05-30 1996-10-15 Sumitomo Chemical Company Limited Process for producing 5-vinyl-2-norbornene
US6579419B1 (en) * 1997-12-02 2003-06-17 Elf Atochem, S.A. Method for purifying norbornene by distillation

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0002048A1 (de) * 1977-11-14 1979-05-30 The B.F. GOODRICH Company Verfahren zur Herstellung von 2,3- Dihydrodicyclopentadien aus Dicyclopentadien und Cyclopenten
US5565069A (en) * 1994-05-30 1996-10-15 Sumitomo Chemical Company Limited Process for producing 5-vinyl-2-norbornene
US6579419B1 (en) * 1997-12-02 2003-06-17 Elf Atochem, S.A. Method for purifying norbornene by distillation

Also Published As

Publication number Publication date
DE2425290B2 (de) 1978-03-16
DE2425290C3 (de) 1978-11-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3101703A1 (de) Verfahren zur herstellung von buten-1 aus einer c(pfeil abwaerts)4(pfeil abwaerts) -kohlenwasserstoff-fraktion
DE2127625C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopenten durch thermische Depolymerisation von Diclopentadien
DE1493816B2 (de) Verfahren zur gewinnung von reinem 2,2- (4,4' dihydroxydiphenyl)-propan
EP0133668B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Jononen
DE2425290C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch Spaltung von i Dicyclopentadien in flüssiger Phase
DE2425289C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopenten aus Dicyclopentadien durch thermische Spaltung in flüssiger Phase und Hydrierung
DD145528A5 (de) Verfahren zur herstellung von isopropenylphenol
DE2611069A1 (de) Verfahren zur gewinnung von im wesentlichen reinem triaethylendiamin
CH348153A (de) Verfahren zum Reinigen von Dimethylterephthalat
DE1568362A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Adamantan
DE912928C (de) Verfahren zur Abtrennung konjugierte Doppelbindungen enthaltender aliphatischer und alicyclischer Diene
DE69211138T2 (de) Pyrolyse von natürlich vorkommenden kresylsäuregemischen
US2901405A (en) Distillation process
DE696724C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrinden und ª‡- und ª‰-Truxen
DE2055621A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Caprolactam
DE1928207A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Maleinsaeureanhydrid aus waessrigen Maleinsaeureloesungen
DE2441433A1 (de) Verfahren zur herstellung von propenylnorbornen
DE1668017A1 (de) Verfahren zur Rein-Darstellung von Isopren
DE1468719C3 (de) Verfahren zur Reinigung von Acrylnitril bzw. Methacrylnitril
DE1109164B (de) Verfahren zur Dehydrierung eines alkylierten aromatischen Kohlenwasserstoffs zur Herstellung von Styrol und analogen Verbindungen
DE2165454C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Isopren aus Mischungen
DE1468626C3 (de)
DE1468459C (de)
DE2019596C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadien durch thermische Spaltung eines Dicylopentadien-Konzentrats aus einer thermisch nachbehandelten Pyrolyse benzlnfraktion
DE1768317B2 (de) Verfahren zur gewinnung von isopren und piperylen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EHV Ceased/renunciation