DE2425339A1 - Politur - Google Patents
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- DE2425339A1 DE2425339A1 DE19742425339 DE2425339A DE2425339A1 DE 2425339 A1 DE2425339 A1 DE 2425339A1 DE 19742425339 DE19742425339 DE 19742425339 DE 2425339 A DE2425339 A DE 2425339A DE 2425339 A1 DE2425339 A1 DE 2425339A1
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- C09G1/08—Other polishing compositions based on wax
- C09G1/10—Other polishing compositions based on wax based on mixtures of wax and natural or synthetic resin
- C09G1/12—Other polishing compositions based on wax based on mixtures of wax and natural or synthetic resin mixtures of wax and silicon-containing polycondensates
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Description
Diese Erfindung bezieht sich sowohl auf ein neues Verfahren zur Herstellung einer Wasser-in-öl-Emulsion, die zur Behand-.lung
fester Oberflächen geeignet ist, als auch auf das dabei hergestellte Produkt.
Gegenwärtig bekannte Methoden zur Herstellung sogenannter "Wachspoliturprodukte" des Wasser-in-öl-Typs haben signifikante
Nachteile. So zum Beispiel, daß es sowohl erforderlich ist, das Wachs vor der Zugabe zum erhitzten organischen Lösungsmittel
zu schmelzen als auch notwendig ist, heiße wässrige Medien beim EmulgierungsVorgang zu benutzen. Allgemein gibt
man die erhitzte wässrige Phase in die Öl- oder Lösungsmittelphasen j in der zuvor alle ölphasebestandteile, das sind
Mineralöl, Siliconöl und ähnliche, aufgelöst oder dispergiert worden sind. Wie zu erkennen ist, sind lange Heiz- und Kühlzeiten
sowie der Einsatz von teuren Wärmeaustauscheinrichtungen
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erforderlich, um den Wärmeübergang und die Wärmezufuhr zu beschleunigen.
Außerdem ergeben sich natürlich personelle und anlagebedingte Schwierigkeiten durch die Handhabung von heißen
Chemikalien, zum Beispiel geschmolzenen Wachsen. Zusätzlich ist die Emulsionszusammensetzung insbesondere vom
Standpunkt der Teilchengröße in der Emulsion bei diesem Verfahren oft minderwertig. So ergeben Polituremulsionen,, die eine
unerwünscht große Teilchengröße haben, oft sowohl minderwertigen Glanz, Härte, Haltbarkeit und Benetzungs- und Verteilungsmerkmale
als auch eine ausgeprägte Neigung zu schmieren, wenn sie bei festen Oberflächen wie bei Metall, Holz und besonders bei
glattem Holz angewendet werden. Dies liegt wahrscheinlich an der Neigung der Emulsionsteilchen, sich bei der Verteilung
über die Oberfläche zusammenzulagern und somit ist die Möglichkeit, einen geschlossenen hochwertigen Wachsfilm zu erzeugen,
gering.
Um Abhilfe zu schaffen von dem vorangesagten, sind eine große
Vielzahl von Techniken angegeben worden,die sich sowohl auf das Produkt als auch auf das Herstellungsverfahren konzentrieren.
Alle erhaltenen Verbesserungen sind jedoch oft nur von geringer Bedeutung. So ist der vorgeschlagene Einsatz
größerer Wachsmengen von geringem Nutzen, da das Wachs durch einfaches Wischen leicht entfernt wird. Der Gebrauch von Siliconen
verschiedenen Typs, zum Beispiel Organopolysilioxanen, obwohl nützlich in Bezug auf Glanz, Haltbarkeit usw., versagt dennoch
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bei der Überwindung des Schmierproblems, oft bezeichnet als "Streifenbildung" oder "Schillern". Außerdem sind solche Produkte
oft minderwertig, was die Schutzeigenschaften und den Staubwiderstand betrifft und erfordern relativ kräftige Arten
der Anwendung, um einen schützenden Film von guter Qualität zu erhalten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung
eines Produktes vom Typ der Wasser-in-öl-Emulsion
zur Behandlung von festen Oberflächen bereitgestellt, bei dem die erzeugte Emulsion eine gleichmäßigere und im Vergleich
durchschnittlich kleinere Teilchengröße besitzt, so daß sie wirklich ohne die vielfältigen Nachteile ist, die grobteiligeren
Emulsionen eigen sind.
Weiterhin liefert die vorliegende Erfindung Wasser-in-öl-Emulsionsprodukte
zur Behandlung von festen Oberflächen, bei denen die vorteilhaften Eigenschaften, die durch das Herstellungsverfahren
möglich gemacht werden, nicht nur signifikant verbessert sondern auch ergänzt werden durch die Möglichkeit,
sowohl die Art als auch die' Menge der angewandten Zusätze zu kontrollieren.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also einmal ein Verfahren
für die Herstellung eines Vmsser-iri-öl-Emulsionsproduktes,
das zur Behandlung von festen Oberflächen geeignet ist, zu
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entwickeln, bei dem die oben beschriebenen Nachteile ausgeschaltet
oder wesentlich verringert werden.
Ein v/eiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, bei dem die Anforderungen in Bezug
auf Heizen, Kühlen und Handhabung von heißen Reagenzien weitgehend minimiert werden.
Ebenfalls ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu liefern, bei dem die hergestellte Wasserin-Öl-Emulsion
eine gleichmäßige und vergleichsweise durchschnittlich kleine Teilchengröße besitzt.
Ein anderer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, Wasser-in-Öl-Emulionsprodukte zu liefern, die im wesentlichen
keine Neigung zum Schmieren oder zur Streifenbildung zeigen und die mit einem Minimum physikalischer Anstregung bei einer
Vielzahl von festen Oberflächen zur Erzeugung eines hochqualitativen geschlossenen Films angewendet werden können.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Wasser-in-öl-Emulsionsprodukt zu liefern, das ausgezeichnete
Verteilungs- und Benetzungsmerkmale besitzt, und das bei der Anwendung auf festen Oberflächen leicht poliert'
werden kann, so daß ein Belag mit verbessertem Staubwiderstand,
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Glanz, Haltbarkeit, Schmierfähigkeit und verbessertem Widerstand gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Feuchtigkeit, Strahlung
usw. entsteht.
Andere Gegenstände und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im weiteren Verlauf der Beschreibung offenbar werden.
Die vorangegangenen und ähnliche Ziele werden erreicht in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung, die ein Verfahren liefert zur Herstellung einer zur Behandlung von festen Oberflächen
geeigneten stabilen Wasser-in-öl-Emulsion, die aus
rund 50 bis 84 % V/asser oder Eis besteht, wobei das Wasser
keine höhere Temperatur als 40 C hat, dem unter inniger Durchmischung
ein organisches Lösungsmittelgemisch aus etwa 0,5 bis 9 % Organopolysiloxanen mit einer Viskosität von ungefähr '20
bis 15-000 Centistokes, B) etwa 15 bis 35 % eines organischen
Lösungsmittels mit einem Anilinpunkt ungefähr zwischen -30 und +850C und einem Siedebereich ungefähr zwischen 88 und 238°C,
das wirklich vollständig mischbar ist mit den genannten Organopolysiloxanen, C) einer wirksamen Menge von Wasser-in-öl-Emulgierungsmittel,
das sind 0,25 bis 3 %> D) ungefähr 0,1 bis 3 %
Wachs, das im genannten Lösungsmittel in festen nichtgeschmolzenem Zustand zugesetzt wird, wobei jeweils A, C und D gleichmäßig im
Lösungsmittel B dispergiert sind, zugesetzt wird. Bei allen Prozentangaben handelt es sich um Gewichtsprozent, bezogen auf
die Gesamtmasse. . .
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Gemäß einer bevorzugten Darstellung werden Polituren mit
einer großen Beständigkeit gegen Schmieren erhalten, wenn die Organopolysiloxane (A) aus einem Gemisch von 1) Organopolysiloxanen
mit einer Viskosität bei 25°C von ungefähr 50 bis 550 Centistokes und 2) Organopolysiloxanen mit einer Viskosität
bei 25°C von ungefähr 950 bis 15OO Centistokes bestehen, wobei das organische Lösungsmittel zu mindestens 50 %, bevorzugt aber
zu mindestens 70 % aus einem Isokohlenwasseritoff mit einem
Anfangssiedepunkt zwischen 88 und 99 C besteht. Bei Einhaltung
der im Vorangegangenen beschriebenen Erfordernisse betreffs der Zusammensetzung der Komponenten (A) und (B) ist demnach
sichergestellt3 daß das resultierende Produkt wirklich keinerlei
Tendenz zum Schmieren hat und zusätzlich imstande ist, bei Anwendung auf einer festen Oberfläche bei minimalem physikalischem
Aufwand für das Polieren einen hochglänzenden Film zu erzeugen, der einen ausgezeichneten Staubwiderstand und eine
ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse besitzt. Obwohl es vorgezogen wird, diese besonders zusammengesetzten
Produkte, die wie beschrieben beschränkt sind in Bezug auf die Zusammensetzung der Organopolysiloxane und des Lösungsmittels
nach dem vorliegenden Verfahren herzustellen, um die vielen vorteilhaften Eigenschaften zu erhalten, die einer
Wasser-in-öl-Emulsion mit einer gleichmäßigen und vergleichsweise
durchschnittlich kleinen Teilchengröße eigen sind, ist
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niehtdestoweniger festgestellt worden, daß eine wirkliche Realisierung der im vorangegangenen beschriebenen Verbesserungen
insbesondere in Bezug auf die Beständigkeit gegen Schmieren auch erreicht werden kann, wenn man konventionelle und wohlbekannte
Emulierungsverfahren verwendet. Wie auch Untersuchungen zeigen, ermöglicht offenbar die Auswahl der Silicon- und Lösungsmittelbestandteile
in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung eine wirklich überraschende Verbesserung einer Reihe
von Eigenschaften, wenn man von den Einschränkungen absieht, die im Verfahren begründet sind.
Bei der Durchführung des Verfahrens wird gewöhnlich die Lösungsmischung durch Zusatz der Ölphasenzusätze und Erhitzen des
Lösungsmittels auf 71 bis 850C hergestellt. Vorzugsweise werden
zumindest die Wachse und das emulgierende Mittel vor dem'Erhitzen der Lösungsmischung zugegeben. In jedem Fall wird das
Wachs in nichtgeschmolzener Form zugegeben, und daher besteht keine Notwendigkeit, das Wachs vorher zu schmelzen, wie es bei
vielen bekannten Techniken der Fall ist. Die Temperatur der ölphase wird innerhalb der gegebenen Grenzen gehalten, bis alle
Zusätze geschmolen oder gelöst sind, das heißt bis gleichförmige Verteilung erhalten wird. Dann wird die Wärmequelle entfernt.
Die wässrigen Medien, die einfach Wasser oder Wasser enthaltende andere wasserlösliche oder zersetzbare Zusätze wie Schaumerzeuger,
Schleifmittel etc. werden danach der Lösungsmittel-
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phase zugegeben. Das verwendete Wasser kann entweder als Flüssigkeit
oder als Eis zugegeben werden. Letzteres ist vorzugsweise dann der Fall, wenn die Lösungsmittelphase innerhalb des oberen
Bereiches des gegebenen Konzentrationsbereiches liegen soll; die Verwendung von Eis ermöglicht stärkeres Kühlen unter geringerem
Viasserzusatz zur Mischung. Die Temperatur des Wassers in flüssiger Form soll nicht höher als 40,6 C sein.
Falls es gewünscht wird, können Parfüm und andere ölphasenzusätze
der vollständig abgekühlten Emulsionsmischung zur Vermeidung von Verlusten durch Verdampfen oder zur Verbesserung
der .Behandlungseigenschaften der Emulsion während des Mischens
zugesetzt werden.
Der ölphasenanteil kann auf Raumtemperatur abgekühlt und vor
dem Mischen mit Wasser aufgewahrt werden. Nachfolgender Zusatz
kalten Wassers ergibt unter Schütteln der ölphase eine Wasserin-öl-Emulsion
mit einem hohen Dispersionsgrad. Auf diese Weise können die kalten wässrigen Medien entweder der "warmen" oder
"kalten" (das heißt Raumtemperatur) ölphase zugesetzt werden. Im letzten Fall ist es jedoch wesentlich, starkes Schütteln
zur Erreichung einer guten Dispersion auf dem öl oder Lösungsmittelphasenanteil anzuwenden.
Allgemein ist es empfehlenswert, die ölphase während der Zugabe
aller Zusätze unter Schütteln zu halten, das heißt, sowohl
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während der Herstellung der ölphase als auch während der Zugabe
von Wasser. Es ist notwendig, daß vollständiges und enges Berühren aller Zusätze aus der Zuführung von hinreichender
kinetischer und Scherenergie erfolgt, wodurch gleichmäßige und homogene Zersetzung-vorbereitet wird. Die Emulsionsmischung
kann weiterhin durch herkömmliche Zerquetschvorrichtungen wie ein Homogenisierer erzielt werden.
Dieses Verfahren kann unter Verwendung einer Standardausrüstung wie einem mit rostfreiem Stahl ausgekleideten Heizkessel versehen
mit einem bekannten Starkscherblatt durchgeführt werden.
Die so erhaltene Wasser-in-öl-Mischung hat eine mittlere Teilchengröße
innerhalb von 2 bis 5/Um, verglichen mit bekannten Wasser-in-öl-Politurmischungen, die typischerweise eine mittlere
Teilchengröße von 10 bis 50»um haben. Letztere "grobkörnige"
Emulsionen sind deutlich schlechter, besonders in Bezug auf die Schmierneigung.
Die erfindungsgemäße Wasser-in-öl-Emulsion hat folgende Zusammensetzung.
(A) 0,5 bis 9 % Organopolysiloxanmischung, in der (1) ein
Organopolysiloxan eine Viskosität von 50 bis 550 cSt bei 25 C
und (2) en Organopolysiloxan eine Viskosität von 950 bis 15000 cSt bei 25°C haben.
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(B) 15 bis 35 % des organischen Lösungsmittels mit einem
Anilinpunkt von -30 bis +85°C und einem Destillationsbereich von ungefähr 88 bis 2380C, wobei das Lösungsmittel weitgehend
vollständig mischbar mit den Organopolysiloxan ist, und worin
mindestens 50 % und vorzugsweise mindestens 70 % des Lösungsmittels
ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkt von '88 bis 99°C enthält,
(C) eine wirksame Menge von 0,25 bis 3 % Wasser-in-öl-Emulgiermittel,
(D) 0,1 bis 3 % Wachs,
(E) der Rest Wasser und andere Mischungszusätze, zum Beispiel Duftstoffkonservierungsmittel etc., wobei alle Prozentsätze
als Gew.? der Gesamtmischung anzusehen sind.
Die hierbei verwendeten Organopolysiloxane oder "Silikone" sind bekannte Stoffe und seit langem als wertvolle Zusätze
bei Pestoberflächenbehandlungsmitteln bekannt. Diese normaler'-weise
flüssigen Stoffe erleichtern die Anwendung der Mischung auf eine Oberfläche, wodurch durch einfaches Polieren ein
glänzender Film erreicht wird. Dazu gehören beispielsweise Dimethylpolysiloxan, Diäthylpolysiloxan, Diphenylpolysiloxan,
gemischte Alkylpolysiloxane wie Methyl-äthylpolysiloxan, Blockcopolymere von Organopolysiloxan mit zum Beispiel Oxy-
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alkylen und ähnlichen. Geeignete Organopolysiloxane haben
eine Viskosität von 20 bis 15OOO cSt bei 25°C. Silikone mit einer Viskosität kleiner als 20 cSt sind gewöhnlich zu" flüchtig
und beständige Filme sind daher schwer zu erhalten. Silikone mit einer im wesentlichen über 15OOO cSt liegenden Viskosität
ergeben schwer zu polierende Filme. Gewisse Silikone wie z.B. Dimethylpolysiloxan werden aufgrund ihrer Neigung in gewissen
Fällen ein Verteilen auf eine Oberfläche sich zusammenzuballen kritisiert, und auch, dadurch, daß sie nur mit Schwierigkeiten
von einer zum Nacharbeiten vorbereiteten Holzoberfläche entfernt v/erden können, was zu einer Fleck- und Nasenbildung
in der nachfolgend aufgebrachten Lackschicht führt. Diese Nachteile werden jedoch aufgrund der weitgehend durch 11KaItemulgierung"
erhaltenen Eigenschaften der erfindungsgemäßen
Mischung wesentlich verbessert.
Die erfindungsgemäßen Mischungen benötigen eine spezifische Mischung von Silikonen, nämlich (1) ein Organopolysiloxan
mit einer Viskosität von 50 bis 550 cSt bei 250C und (2) ein
Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungefähr 950 bis I5OOO cSt bei 25°C. Die relativen Mengen von (1) und (2) der
Mischung können variieren, doch für beste Ergebnisse soll das Gewichtsverhältnis von (1):(2) bei 2:1 bis 1:3 liegen.
Zu geeigneten Silikonen gehören zum Beispiel eine Mischung von Dimethylpolysiloxan in den angeführten erwünschten Viskositäts-
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bereichen, das unter dem Handelsnamen G. E. Silicone SF-96
erhältlich ist.
Die Bedeutung der Verwendung von Silikonen mit den angeführten Viskositätseigenschaften kann wie folgt erläutert werden.
Normalerweise könnte erwartet werden, daß ähnliche Ergebnisse beim Ersetzen der vorgenannten Silikonmischung durch eine gleichwertige
Silikonmenge einer Viskosität, die dem Mittelwert der Silikonmischung ungefähr entspricht, erzielt werden. Dies ist
jedoch nicht der Fall, denn experimentelle Untersuchungen zeigen, daß ein wesentliches Herabsetzen des Verschmierens
und damit zusammenhängender gesteigerter Glanz nur unter der Verwendung der spezifischen erfindungsgemäßen Silikonmischung
erreicht wird. Die Silikonmischung muß in ungefähr 0,5 bis 9 Gew.! der Gesamtmischung vorliegen. Die Silikonmischung kann daher
den Gesamtbetrag der in der Mischung vorhandenen Silikone bilden. Bis zu 9 % Silikon ist erlaubt und daher können andere
hierin genauer beschriebene Silikone in der Silikonrcischung enthalten sein. Daher können Trimethy!polysiloxane zur Steigerung
der Staubabweisung und der Umwelteinflüsse enthalten sein, während aminaktive Silikone besonders bei der Verwendung
des Emulsionsproduktes zur Metallbehandlung zum Beispiel von Automobilen, zur Schutzbildung gegenüber Waschmitteln, vorliegen
können.
Die zur Herstellung des ölphasenanteils geeigneten organischen
Lösungsmittel können aus einer großen Anzahl von Stoffen ausge-
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wählt werden. Im allgemeinen haben geeignete Lösungsmittel einen Anilinpunkt von ungefähr -30 bis +850C, vorzugsweise
von 10 bis 850C, und einen Destillationsbereich von ungefähr
88 bis 238 C. Anilinpunkte und Destillationsbereiche werden
nach den von der American Society for Testing Materials festgelegten Methoden bestimmt. Zu den typischen Lösungsmitteln
gehören Kohlenwasserstoffe, und besonders Isokohlenwasserstoffe mit einem Anfangssiedepunkt von 88 bis 99°Cj zum Beispiel
Naphtha, "Stoddard"-Lösungsmittel, chlorsubstituierte Kohlenwasserstoffe wie Tetrachlorkohlenstoff, Äthylendichlorid,
Perchloräthylen und Trichloräthylen, Kohlenwasserstoffäther
wie Äthyl-, Hexyl- oder Methyläther. Das vorher beschriebene "Destillationsbereichs"-Kriterium trifft insbesondere auf
Erdöldestillatlösungsmittel zu. Unterhalb des gegebenen
Destillationsbereiches ist der Dampfdruck übermäßig groß und der während der· Anwendung der Emulsionsmischung auf eine Oberfläche
durch Verflüchtigung verlorengehende Lösungsmittelanteil beeinträchtigt die Bedeckungs- und Verteilungskapazität
der Emulsion ernsthaft. Ist der Destillationsbereich zu hoch, wird das Trocknen der angewandten Emulsion so weit verzögert,
daß übermäßiges Polieren zur Erzielung eines gewünschten gleichmäßigen Filmes notwendig ist.
Andere geeignete Zusätze zur ölphase, die besonders als Holzpolitur
geeignet ist, enthalten tierische, pflanzliche oder
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Mineralöle und können in Vierten von 0,3 bis 3 % der Gesamtmischung
zugesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel weißes Mineralöl, Rhizinusöl, Leinöl, Safranöl, Spindelöl, Pottwalöl
usv/. Vorzugsweise wird weißes leichtes Mineralöl als besonders wirkungsvolles Lösungsmittel oder Dispersionsmittel für die
Wachskomponente oder -Komponenten verwendet.
Die Lösungsmittelauswahl, wie die Siliconauswahl, ist bei der Herstellung der esfindungsgeraäßen Mischung jedoch von
kritischer Bedeutung. Eine zusammenwirkende Verbesserung der NichtSchmiereigenschaften wird besonders dann erhalten, wenn
mindestens 50 % des gesamten Lösungsmittels ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel
mit einem Anfangssiedepunkt von 88 bis 99 C enthält. Ein solches Lösungsmittel enthält 6 bis 8
Kohlenstoffatome und kann einzeln oder als Mischung zugesetzt werden. Zu den Lösungsmitteln gehören vorzugsweise Kohlenwasserstoffmischungen
von Isokohlenwasserstoffen, die hauptsächlich aus Co-Isomeren bestehen, wie Isopar C (Flammpunkt
niedriger als 4,5 C), das von der Exxon Corporation erhältlich
ist.
Das Siedepunktsbeginnkriterium ist von primärer Bedeutung. Die Verwendung äquivalenter, nahe verwandter Lösungsmittel,
wie Isopar E der Exxon Corporation, ein Isokohlenwasserstoff hauptsächlich bestehend aus C^-Isomeren und mit einen Anfangs-
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siedepunkt von 112 bis ll8°C bringt nicht die deutlich feststellbaren
Verbesserungen, wie zum Beispiel Nichtschmieren,
das mit den durch Isopar C verwendeten Lösungsmitteln erreicht wird. Andere Lösungsmittel dieser Art können verwendet werden,
es ist in dem Fall jedoch wesentlich, daß das Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkt "von 88 bis 99°C
mindestens 50 % des gesamten Lösungsmittels bildet. Zur Erzielung
wirkungsvoller Ergebnisse soll das gesamte Lösungsmittel ungefähr 15 bis 35 Gew.% der gesamten Emulsionsmischung
zur Erzielung eines wirkungsvollen Ausgleichs zwischen den vom Lösungsmittel eingeprägten Eigenschaften und den Wasserphasen
enthalten. Überschuß Lösungsmittel inacht das Emulsionsprodukt
unpolar und setzt dadurch die Wirkungsweise der Wasserphase, das ist die Fähigkeit, wasserlösliche Flecken zu entfernen,
herab. Ähnliche Ergebnisse liefert das übermäßige Vorhandensein des wässrigen Anteils der Mischung; das ist
Fleckbildung, Verschmierung usw., kann in dem auf die Oberfläche aufgetragenen Film auftreten, und die Fähigkeit zur
Entfernung löslicher Flecken ist herabgesetzt. Die erfindungsgemäßen Wasser-in-öl-Emulsionen können aus einer großen Anzahl
bekannter Stoffe ausgewählt' werden. Dazu gehören Sorbitsesquioleat,
das unter dem Handelsnamen Arlacel C (ICI America) ehältlieh
ist,höhere ölalkanolamide, wie das im Handel erhältliche Monamid
908 (Mona Ind.), Polyglyceroleat, das Reaktionsprodukt von
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Morpholin(2)amino(2)methyl(l)propanol oder Methoxypropylamin
und einer Fettsäure wie Oleinsäure, Stearinsäure oder Montansäure.
Es werden solche Eraulgiermengen verwendet, die sowohl
die Wasserphase in der öl- oder Lösungsmittelphase hinreichend zersetzen, als auch die erforderliche Emulsionslagerfestigkeit
erstellen. Im allgemeinen machen diese Bestandteile 0,5 bis 3 Gew.% der gesamten Mischung aus. Ein anderer der vielen
erfindungsgemäßen Vorteile liegt in der Tatsache, daß die verwendete Emulgiermittelmenge wesentlich höher als üblich
sein .kann, ohne daß nachteilige Wirkungen auftreten. Denn oft setzt das Emulgiermittel den Glanz herab und begünstigt
Schmieren, wodurch die Anwendung begrenzt ist. In der Tat wird es bei bekannten Mitteln als günstig angesehen, gar kein
Emulgiermittel zu verwenden. Die vorliegende Erfindung befreit jedoch von der begrenzten Verwendung von Emulgiermitteln
und daher können meßbare Mengen ohne nachteilige Wirkung auf die Emulsionseigenschaften und insbesondere gegenüber Verschmieren
verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Wachsstoffe, die tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs sein können, sind ebenfalls bekannt
und können auch einer großen Zahl von Substanzen ausgewählt werden. Das dispergierbare Wachs erleichtert wie das Silicon
die Anwendung der Emulsion auf eine Oberfläche zur Erzielung eines gleichmäßigen Filmes von schönem Glanz und der wasser-
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abweisend wirkt. Darüber hinaus neigt das Wachs zur Reduzierung von Wasserflecken und zur Steigerung des Glanzes. Dazu
gehören beispielsweise Paraffinwachs, zum Beispiel mikrokristalline
und oxydierte Paraffine, Montanwachs, Ozokerit, Pflanzenwachs wie Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs,
Palmwachs und ähnliche, tierisches Wachs wie Bienenwachs, Walwachs und ähnlich, synthetisches Wachs. Vorzugsweise
haben die-Wachse im allgemeinen einen Schmelzpunkt von ungefähr
JJ9 bis 1100C und sind gewöhnlich zumindest teilweise in
aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmitteln löslich und unlöslich in niedermolekularen Alkoholen. Zu anderen gewünschten
Eigenschaften gehört eine gute Filmbildungsfähigkeit und WasserabWeisung. Insbesondere erfindungsgemäß geeignet sind
die Montanwachse und Carnaubawachs. Das Montanwachs ist vorzugsweise das oxydierte Wachs mit einem Säurewert von ungefähr
90 bis 160, vorzugsweise 100 bis 130. Das oxydierte Montanwachs kann weiterhin Estergruppen enthalten, die durch Veresterung
yon mindestens einem Teil der Säuregruppen des Wachses mit zum Beispiel einem mehrwertigen Alkohol oder einem einwertigen
C^g bis C,Q-Alkohol erhalten werden. Geeignete Montanesterwachse
sind die im Handel unter dem Handelsnamen Hoechst Wachs E, P und OP (American Hoechst Co.) erhältlichen Wachse. Die Schmelzpunktbereiche
dieser Stoffe liegen bei 76,5 bis 820C, 73 bis
77°C und 100 bis 1O4,5°C; die entsprechenden Säurewerte betragen
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15 bis 2O3 6 bis 10 und 10 bis 15; die Verseifungswerte sind
140 bis l60, 95 bis 105 und 100 bis II5.
Die verwendete Wachsmenge liegt zwischen 0,1 bis 3 Gew.% der
Gesantmischung. Geringere Wachsmengen als das vorgeschriebene
Minimum reichen gewöhnlich nicht aus, um den erwünschten Glanz zu bilden und führen zu einer im Glanz ungleichmäßigen, stark
und schwach glänzende Streifen enthaltenden aufgebrachten Schicht, Wird der vorgeschriebene Maximalwert überschritten,
so ist es schwierig, den aufgebrachten Film zu polieren. Die
erfindungsgemäß vorgeschriebenen Wachsmengen sind merklich geringer als es bei bekannten Mitteln der Fall ist. Relativ
große Wachsmengen werden im allgemeinen als notwendig angesehen, um das Verschmieren und andere das Aussehen der Oberfläche
beeinträchtigende Effekte gering zu halten. Die vorliegende Erfindung ermöglicht trotzdem die Verwendung geringerer
Wachsmengen, ohne daß Streifen und Verschmierungsphänomene wie bei bekannten Mitteln auftreten. Das vorzugsweise verwendete
Montanesterwachs und Carnaubawachs werden in Gewichtsverhältnissen von ungefähr 2:1 bis 1:2 verwendet.
Bei der verfahrensmäßigen Herstellung wird ein wässriges Medium, entweder Eis oder Wasser zwischen 50 und 84 Gew.% der Gesamtmischung
verwendet. Wasser ist für eine Reihe von Punkten wichtig. Viele bei der Behandlung von lackierten Holzflachen auf-
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tretende Flecken sind hydrophiler Natur und die Verwendung eines organischen Lösungsmittels allein wäre nicht wirksam.
Wasser dient daher als Reinigungsmittel. Wasser hilft darüber hinaus bei der gleichmäßigen Lösung und Dispersion des Wachses,
das zum Beispiel durch das organische Lösungsmittel nicht gänzlich gelost oder dispergiert werden kann. V/asser dient darüber
hinaus als wirksames Lösungsmittel. Erfindungsgemäß werden
große Mengen von Wasser verwendet. Dies ist im Hinblick auf die bekannte Unverträglichkeit von Wachs und Silicon mit V/asser
etwas überraschend. Man würde allgemein erwarten, daß große Wassermengen die Stabilität der Emulsion beeinträchtigen
und eventuell eine Deemulgierung herbeiführen könnten. Dies würde weiterhin erwartungsgemäß zu einem wesentlichen Verschmieren
und anderen Zerstörungen des aufgebrachten Films führen, wodurch ein völlig unbefriedigendes Aussehen entstehen
würde. Erfindungsgemäß ist dies jedoch nicht der Fall. Es "treten nicht nur die vielfältigen Vorteile durch die Verwendung von
Wasser auf, sondern die normalerweise erwarteten begleitenden Nachteile werden weitgehend, wenn nicht vollständig vermieden.
Die Verwendung von Eis ist in den Fällen, in denen die Konzentration
der Lösungsmittelphase in der Endmischung erhöht werden soll, empfehlenswert. Dies erlaubt stärkeres Kühlen ohne
zusätzliche Wasserzumischung. Andere Zusätze, die der erfindungs-
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mäßen Mischung und dem erfindungsgemäßen "Verfahren zugesetzt
werden können, enthalten Parfüms, Verfestiger, Ultraviolettabsorber
(0,02 bis 0,5-$), optische Glänzer (0,02 bis 5 %),
aminaktive Silicone zur Verstärkung der Waschmittelwiderstandsfähigkeit
im aufgebrachten Film (0,2 bis 2,0 %)> synthetische
organische Tenside wie zum Beispiel anionische, nichtionische, kationische, amphotere und zwitterionische Schaumerzeuger,
Seifen, langkettige Fettamine (0,5 bis 3 %) 3 antistatische
Mittel (0,03 bis 1 %), Wachssersetzer (0,05 bis 0,5 %)3 staubabweisende
Mittel (0,05 bis 0,5 %), Fluoropolymere (0,05 bis 0,5 %) usw.
Zur Erzielung eines angenehmen Geruches- besonders bei der Behandlung
von Holzoberflächen wie Einrichtungsgegenständen usw. werden Duftstoffe beigegeben. Geeignete Duftstoffe sind
bekannt und müssen hier nicht detailliert beschrieben werden. Duftstoffe sind typischerweise von komplexem chemischen Aufbau
und daher oft einzig und allein zur Aromabildung vorgesehen. Zitrjonenölaroma ist erfindungsgemäß vorzugsweise geeignet.
Der Duftstoffanteil ist gering und liegt bei 0,05 bis 1 Gew.£
der Mischung.
Verfestiger können in kleinen aber wirkungsvollen Mengen von ungefähr 0,02 bis 0,5 Gew.# der Gesamtiaischung verwendet werden.
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Emulsionsverfestiger sind bekannt und zu ihnen gehören Triäthanolaminlaurylsulfat,
Polyacrylsäure, Carboxymethylzellulose und die Alkylphenyläther von Polyoxyalkylenglycol, wasserunlösliche
Seifen und ähnliche. Zusätzlich zur Stabilisierung der Mischung in der Weise, daß sie ohne Phasenmischung, das
heißt Deemulgierung, unbegrenzt und unter verschiedenen Bedingungen
gelagert werden kann, wirken die wasserunlöslichen Seifen darüber hinaus als Zersetzungsmittel zur Verhinderung
von Koagulation der Wachse zu Kügelchen bedeutender Größe während der Herstellung. Seifen dieser Art sind Aluminiumstearate,
Äluminiumpalmitate und ähnliche.
Zu den geeigneten organischen Tensiden gehören nichtionische Tenside wie Polyoxyäthylenester höherer Fettsäure, Polyoxyäthylenglycolester
von Fettsäuren, Polyoxyäthylensorbitester von Fettsäuren, Fettaminkondensate, Sorbitfettester, Propylenglykolester
von Fettsäuren, Alkylarylpolyätheralkohole und die organischen Phosphatester. Oberflächenaktive Stoffe des
anionischen Typs, die in ähnlicher Weise vorzugsweise in diesen Emulsionen verwendet werden, sind die Salze von Fettsäuren,
die Salze von Alkylarylsulfonaten, Salze der Fettalkoholsulfate, Salze der Alkylarylpolyäthersulfonate, Salze
der Sarcosinate und Proteinkondensate.
409851/1010
- 22 -
Die nichtionischen Tenside sind von besonderem Wert, da sie die Emulgierung der Öl- und Wasserphasen deutlich unterstützen
und das Zusammenschließen der dispergierten Wasserphase in der Emulsionsendmischung verhindern.
Weitere Zusätze können zur Erzielung besonderer Wirkungen vorgesehen sein. Ein Färbe- oder Pigmentiermittel kann bei der
Endbehandlung von rohem Holz oder der Nachbehandlung zuvor gebeizter und lackierter Flächen behandelt sein. Es kann auch
ein feingemahlendes, schwaches Schleifmittel (einschließlich als Zusatz zum wässrigen Phasenanteil vor dem Mischen mit der
Lösungsmittelphase) in Mengen von 0,25 bis 2,0 Gew.? der Mischung zugesetzt werden. Das Schleifmittel ist vorzugsweise ein kaolinartiges
Aluminiumsilikat. Es können auch andere schwache Schleifmittel, die die behandelte Oberfläche nicht schädigen, verwendet
werden. Bei der Herstellung einer pastenartigen Autopolitur ist das Schleifmittel vorzugsweise ein oleophiles
Mittel, das vor dem Mischen mit dem wässrigen Phasenanteil mit der Lösungsmittelphase vermischt wird. Bei der Herstellung
einer flüssigen Autopolitur wird das Schleifmittel Vorzugs- . weise als hydrophiles trockenes Pulver in die Mischung eingebracht.
Andere geeignete Schleifmittel sind feingemahlener Quarz, feingemahlene Tonerde, Kieselgur, Bimsstein und ähnliche.
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- 23 -
- -23 -
Die erfindungsgemäße Wasser-in-öl-Emulsionsmischung kann in
einem weiten Viskositätsbereich hergestellt werden, zum Beispiel von einer dicken halbfesten viskosen Paste bis zu einer
relativ niederviskosen Flüssigkeit. Dies hängt in erster Linie von dem verwendeten Wassergehalt ab; größere Wassermengen
führen zu Mischungen von größerer Viskosität, wogegen Wassermengen im unteren Bereichsanteil zu weniger viskosen Flüssigkeiten
führen. Die Konzentration der anderen Bestandteile hängt in gleicher Weise von der Mischungskonsistenz und vorzugsweise
von der Wachs- und Siliconkonzentration ab. Die zur jevieils gewünschten Konsistenz notwendigen Mengen können jedoch
leicht im speziellen Fall bestimmt werden.
In einer erfindungsgernäß besonders wertvollen Anwendung der
Erfindung wird die Mischung als Aerosol hergestellt. Dies kann leicht durch einfaches Einbringen der Emulsionsmischung in
einen Aerosolbehälter erfolgen, , der dann mit einem Aerosolventil verschlossen wird. Danach wird ein Treibmittel zur Erzielung des
gewünschten Druckes eingebracht. Der Treibmitteldruck sollte ausreichen, um vollständiges Austreiben des Containerinhalts
durch das Aercsolventil als Sprühmittel zu ermöglichen. Im allgemeinen reichen ungefähr 5 bis 50 % und vorzugsweise ungefähr
5 bis 15 Gew.# des Treibmittels bei Umgebungstemperaturen
aus. Eine große Anzahl von Treibmitteln kann verwendet werden, wozu zum Beispiel flüssige Treibgase wie Kohlenwasser-
0 9 8 5 1 / 1 0.1 0
- 21 - ■ .
stoffe, wie Isobutan, η-Butan, Propan usw.; Halogenkohlenwasserstoffe
wie Difluoräthan, Difluorpropylen, Hexafluorpropylen,
Tetrafluorpropylen, Trifluoräthan, Pentafluorpropylen,
Tetrafluoräthan, Pentafluoräthan, Tetrafluormethan, Hexafluoräthan,
Trichlorfluormethan (Freon 11), Dichlordifluormethan (Preon 12), Dichlortetrafluornethan (Preon 11^)
und ähnliche gehören. Mischungen der Halogenkohlenviasserstoffe und Kohlenwasserstoffe können ebenfalls verwendet werden, wie
zum Beispiel Preon 12 und Isobutan als komprimierte Gase.
Die erfindungsgemäße Mischung kann auf eine Vielzahl von harten Oberflächen zur Erzielung einer kontinuierlich glänzenden
und fleckfreien Oberfläche angewendet werden. Zu den Oberflächen, die behandelt werden können, zählen gestrichenes Holz
mit einem gebeizten Lackanstrich wie Einrichtungsgegenstände und Holzbretter, unlackiertes Holz, Metall, gestrichenes,
lackiertes Metall und ähnliches, wie zum Beispiel Kraftfahrzeuge, Metalleinrichtungen, oder Innen- und Außenanwendungen
usw. Bei der Herstellung von Metalloberflächenpolituren wird empfehlenswerterweise ungefähr 0,2 bis 2 Gew.% aminsubstituiertes
Silicon zugefügt, das die Widerstandsfähigkeit der aufgebrachten Schicht gegenüber Reinigungsmitteln erhöht. Bei dem Wetter
ausgesetzten Oberflächen wie zum Beispiel bei Kraftfahrzeugen, Gartenmöbeln und ähnlichen erfolgt v/irksamer Schutz durch die
erfindungsgemäßen Mischungen, die hervorragenden Sonnenschutz,
409851/10 10
Wasserschutz, und Staubabweisung und ähnliche Eigenschaften
entwickeln. Ist die Mischung nicht als Aerosol hergestellt, so kann sie unter Verwendung eines weichen Tuches oder eines
ähnlichen Aufbringungsmittels auf die Oberfläche gebracht und dann zur Bildung eines wirkungsvollen schützenden Überzugs
mit geringem Aufwand verwischt werden.
Die fertige Emulsion enthält eine kontinuierliche Lösungsmittelphase
bestehend aus Wachs, Silikon, öl etc., d. h. allen öllöslichen
oder zersetzbaren Zusätzen, und eine diskontinuierliche Viasserphase bestehend aus allen wasserlöslichen oder zersetzbaren
Zusätzen wie z. B. Schaumerzeuger. Beliebige andere Zusätze werden dem Phasenanteil, in dem sie löslich oder zersetzbar sind,
zugesetzt. Falls das Verflüchtigen kein Problem darstellt, v/erden solche Zusätze der jeweils entsprechenden getrennten Phase vor
der Emulgierung, d. h. dem Zusetzen der wässrigen Phase zur Lösungsmittelphase, zugesetzt. In manchen Fällen, wie z. B. beim
Zusetzen der Duftstoffkomponente, kann dies Zusetzen nicht vor
dem vollständigen Abkühlen des fertigen Emulsionsproduktes erfolgen. Dies gewährleistet nämlich einen geringen Verflüchtigungsverlust des oft teuren Parfüms ι
Anhand der folgenden Beispiele wird die vorliegende Erfindung erläutert. Alle Prozente sind als Gew. % zu verstehen, falls sie
nicht anders bezeichnet v/erden.
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- 26 -
Möbelpolitur folgender Mischung:
Lösungsmittel: Isopar C (Isokohlenwasserstoff - Exxon Corp.) 27,613
Emulgiertes Arlacel 83 (Sorbitsesquioleat - ICI America) 0,500
Weißes, leichtes Mineralöl ( I5OO cp) 0,460
G. E. Silikon SF'S6 (500 es) (Dimethylpolysiloxan) 0,921
G. E. Silikon SP-96 (1000 es) (Dimethylpolysiloxan) 0,921
Hoechst Wachs E (Montanesterwachs - American Hoechst Co.) 0,460 Nr. 1 Carnauba Wachs · 0,3^5
Wasser . 68,280
Parfüm · 0,500
100.000
Diese Mischung wird durch Einbringen des Isokohlenwasserstofflösungsmittels
in einen ummantelten, aus rostfreiem Stahl bestehenden, mit einem starken Schermisehblatt versehenem Heizkessel hergestellt.
Das Lösungsmittel wird schnell gerührt bei 550 U/min, während
Wachszusätze, Emulgiermittel, Mineralöl und Silikon zugesetzt
werden. Die Mischung wird auf 77° C erwärmt und warmgehalten, bis
alle Zusätze gelöst oder geschmolzen sind, wodurch eine gleichmäßige Zersetzung erreicht wird. Dann wird die Wärmequelle entfernt. Wasser von ungefähr 13° C wird der Lösungsmittelmischung
langsam unter andauerndem starken Umrühren zugesetzt. Emulsionsbildung erfolgt im wesentlichen sofort nach der Einführung des
Wassers. Nach der vollständigen Viasserzugabe liegt die Temperatur
Wachszusätze, Emulgiermittel, Mineralöl und Silikon zugesetzt
werden. Die Mischung wird auf 77° C erwärmt und warmgehalten, bis
alle Zusätze gelöst oder geschmolzen sind, wodurch eine gleichmäßige Zersetzung erreicht wird. Dann wird die Wärmequelle entfernt. Wasser von ungefähr 13° C wird der Lösungsmittelmischung
langsam unter andauerndem starken Umrühren zugesetzt. Emulsionsbildung erfolgt im wesentlichen sofort nach der Einführung des
Wassers. Nach der vollständigen Viasserzugabe liegt die Temperatur
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— ?7 "~
der erhaltenen Emulsion bei ungefähr 21° C. Nun wird Parfüm der vollständig gekühlten Mischung zugesetzt. Die mittlere Teilchengröße
der hergestellten Emulsion liegt bei 2 bis 5 /Um und
die Emulsion ist eine leicht gießbare Flüssigkeit.
Ein Teil der Mischung wird in einen Aerosolbehälter gefüllt, wobei
die Mischung ungefähr 85 Gevi.% des Behälterinhalts ausmacht
und die restlichen 15 % aus dem vorher beschriebenen flüssigen Treibmittel bestehen. Das Mittel wird auf 1I Holzarten verschiedener
Oberflächen gesprüht; 1. gefirnist, 2. lackiert, 3· gestrichen und *!. unbeschichtet. In jedem Fall verteilt sich die ·
Mischung gleichmäßig, trocknet schnell und wird leicht mit einem v/eichen Tuch poliert , um eine verschmierungsfreie, nicht entflammbare,
stark glänzende, harte, dauerhafte, wasserabweisende Schutzschicht von hoher Widerstandkraft gegen Faser-' und Staubansammlung,
Umgebungseffekte wie Hitze und Feuchtigkeit zu bilden.
Die aufgebrachte Schicht fühlt sich angenehm, nicht fettig und glatt an. Es sind nicht nur die genannten Eigenschaften im Vergleich
zu bekannten Mischungen besser, sondern darüber hinaus bleiben sie für längere Zeit erhalten. Die scheinbare Dicke der
Schutzschicht wird verstärkt, während der Fasercharakter des Holzes außergewöhnlich betont wird.
Die beschriebenen verbesserten Eigenschaften sind offensichtlicher,
wenn die Holzoberfläche vor dem Aufbringen der erfindungsgemäßen Mischung mit Seife und V/asser oder mit einem Lösungsmittel gereinigt
wurde.
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Wie Beispiel I3 mit der Ausnahme, daß die Lösungsmittelmischung
auf Raumtemperatur abgekühlt und mehrere Stunden vor dem Zusetzen von V/asser von l8° C gelagert wird. Die Lösungsmittelmischung hat
Räumtenperatur beim Zufügen von V/asser. Die mittlere Teilchengröße
der Mischung liegt bei 2 bis 5 /Um. Eine Aerosolholzoberflächenbehandlungsmischung
wird wie in Beispiel 1 hergestellt und liefert in ähnlicher Weise verbeserte Ergebnisse bei der
Anwendung auf eine Mehrzahl von Holzarten.
Es wird eine Mischung folgender Zusammensetzung unter der Verwendung
v.on Eis anstelle von Wasser -hergestellt,- wobei im übrigen
nach dem Verfahren des Beispiels 1 vorgegangen wird.
Gew. %
Isopar C 48,00
Hoechst Wachs E 0,75
Carnauba Wachs 0,75
Silikon SP-96 (500 es) 1,60
Silikon SP-96 (1000 es) 1,20
Arlacel 83 1,75
Eis 45,95
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- 29 -
- 29 -
Die Ergebnisse sind sowohl bei der Verwendung als Aerosol, wie auch in anderer Form hervorragend.
Eine Mischung folgender Bestandteile wird nach dem Verfahren des Beispiels 1 hergestellt.
Gew. %
Isopar C . 27,60
Hoechst V/achs E 0,55
Carnauba Wachs 0,42
Silikon SF-96 (500 es) 1,40
Silikon SF-96 (IGOO es) 1,40
Arlacel 83 1,75
Wasser 66,78
Nach der Emulsionsbildung und Abkühlung auf Raumtemperatur wird 0,10 % Formalin (37 % wässriges Formaldehyd) zugesetzt.
Nach dem Verfahren aus Beispiel 1 wird folgende Mischung gebildet:
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- 30 -
Gew. %
Isopar C 27,60
Hoechst Wachs E 1,40
Carnauba Wachs " 1,40
Arlacel 83 1,75
Silikon (10.000 äs) . 2,00
Silikon (100 es) 1,00
Parfüm - 0,50
Konserviermittel (Germall 115)+ 0,05
Deionisiertes Wasser 64,45
1,1-Methylen- bis (3-(3(hydroxymethyl)-2,ii-dioxo-5-imidazolidinyl))
harnstoff (Sulton Laboratories)
Dadurch wird eine hervorragende Politur gebildet.
Dadurch wird eine hervorragende Politur gebildet.
Folgende Mischung wird nach dem Verfahren aus Beispiel 1 gebildet
und untersucht.
Gen. %
Isopar E+ 6,83
Isopar C 20,47
Carnauba Wachs 0,69
409851/1010
Hoechst Wachs E 0,46
Mineralöl 0,46
Arlacel 83 0,30
Silikon (350 es) 0,92
Silikon (1000 es) ' 0,92
Wasser 68,98
Dies ergibt eine zufriedenstellende Mischung, die jedoch längeres Polieren als Mischungen der vorhergehenden Beispiele benötigt.
Folgende Mischung wird nach dem' allgemeinen Verfahren des Beispiels
1 mit der Ausnahme hergestellt, daß alle Silikone nach den Viasserzusatz und der Emulsionsbildung zugefügt werden.
Gel*. %
Isopar C 40,00
Hoechst Wachs F 2,00
Hoechst Wachs KSS
(ein teilweise verseiftes Montanes terwachs)
(ein teilweise verseiftes Montanes terwachs)
Arlacel C (Sorbitsesquioleat 1000 cp)l,50 Wasser 51,50
Silikon (100 es) 2,53
Silikon (10.00.0 es) 0,47
4098 51/1010
Die Mischung stellt ein hervorragendes Produkt dar.
Eine Mischung wird nach dem Verfahren des Beispiels 1 gebildet und untersucht, bestehend aus:
Gew. %
Isopar C 30,00
Hoechst Wachs E 2,00
Carnauba Wachs .2,00
Stearinsäure 3s00
Triäthanolamin 2,00
Silikon (10.000 es) 2,00
Silikon (100 es) 1,00
Parfüm 0,50
Konservierungsmittel 0,10
Deionisiertes Wasser 5754θ
Ein sehr gutes Produkt wird hierdurch gebildet. Beispiel 9
Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wird eine cremeartige Mischung hergestellt.
409851/1010
- 33 -
Gew. %
Isopar C 2*1,00
Hoechst Wachs E 1,00
Carnauba Wachs · " 1,00
Arlacel 83 2,00
Silikon (350 es) 1,00
Silikon (2000 es) 2,00
Wasser 69,00
Ein hervorragendes Produkt ist das Ergebnis. Beispiel 10
Die folgende Mischung wird nach dem Verfahren aus Beispiel 1 hergestellt.
Gew. %
Isopar C 29,1IO
Hoechst Wachs E 0,59
Carnauba Wachs ' 0,58
Arlacel 83 1,75
Silikon (500 es) 0,59
Silikon (1000 es) 0,39
Doe Corning XP-13-595 Silikon+ 1,82
Wasser 64,88
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Amin substituiertes Dimethylpolysiloxan
Die Mischung stellt ein hervorragendes Produkt dar. Beispiel 11
Wie Beispiel 10, jedoch der gesamte Wachsanteil macht I3OO %
Carnauba Wachs aus und der Wasseranteil wird, im Verhältnis dazu erhöht .-
Wie Beispiel 1, mit der Ausnahme, daß nur eine Hälfte der gesamten
Silikonmischung vor dem Wasser zugesetzt wird, und die zweite Hälfte nach der Emulsionsbildung zugesetzt wird.
409 8 5 1 /1010
- 35 -
Claims (1)
- Ansprüche1. Verfahren zur Herstellung einer stabilen Wasser-in-öl-Emulsion zur Behandlung harter Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine innig vermischte organische Lösungsmittelmischung enthaltend(A) ungefähr 0 bis 9% Organopolysiloxan mit einer Viskosität von 20 bis 15000 es bei 25° C,(B) ungefähr 15 bis 35/» organisches Lösungsmittel mit einem. . Anilinpunkt von ungefähr - 30 bis 85° C und einem Destillationsbereich von ungefähr 88 bis 238° C,wobei das Lösungsmittel weitgehend mischbar mit dem Organopolysiloxan ist, (C) eine wirksame Menge Wasser-in- Öl-Emulgiermittel, (D) ungefähr 0,1 bis 3 % Wachs, wobei das Wachs dein Lösungsmittel (B) in fester, nicht geschmolzener Form zugesetzt wird, und (A), (C) und (D) gleichmäßig über das Lösungsmittel (B) zersetzt werden;zu ungefähr 50 bis 81J % Wasser oder Eis zusetzt, v/obei das Wasser eine Temperatur von nicht mehr als 40° C hat, und durch nachfolgend ungefähr 0 - 9 % Organopolysiloxan mit einer Viskosität .von 20 bis 15 000 es bei 25° C in der V/eise zufügt, daß der Gesamtbetrag der in der erfindungsgemäßen Mischung vorliegenden Polysiloxane bei ungefähr 0,05 bis 9 % liegt.409851/1010- 36 -2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösungsmittel (B), das Organopolysiloxan (A), das
Emulgiermittel (C). und das Wachs (D) auf 71 bis 82° C erhitzt, wobei das Lösungsmittel (B) während der Zugabe von (A), (C) und (D) gerührt wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ■Mineralöl vor dem Wachs (D) zufügt.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innige Vermischen durch Rühren der Lösungsmittelmischung während -der Zugabe von Wasser oder Eis erreicht wird.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Emulgiermittel (C) Sorbitsesquioleat ist.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Emulgiermittels bei ungefähr 0,25 bis 3?0 % liegt.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs (D) ungefähr 0,05 bis 1,05 Carnauba Wachs und ungefähr 0,05 bis 1,5 % Montan Esterwachs enthält.8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Lösungsmittelmischung unmittelbar vor derZugabe von V/asser zwischen ungefähr 21 bis 82° C liegt.409851/10109· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Parfümmenge nach dem vollständigen Abkühlen der Emulsion zugefügt wird.10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wirksame Konservierungsmenge nach dem vollständigen Abkühlen der Emulsion zugefügt wird.11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organopolysiloxan Polydimethylsiloxan ist.12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdas gesamte Organopolysiloxan nach der Wasserzugabe zugesetzt wird.13· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Organopolysiloxans vor der Wasserzugabe und der Rest nach der Wasserzugabe zugesetzt wird.l'K Wasser-in-öl Emulsion zur Behandlung harter Oberflächen mit einer kontinuierlichen organischen Lösungsmittelphase und einer diskontinuierlichen Wasserphase, gekennzeichnet durch: (A) eine Mischung von (1) Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungefähr 50 bis 550 es bei 25° C, und (2) Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungeähr© s i 11 /1 © 1 ©950 bis I5.OOO es bei 25° C und worin (1) und (2) mit 0,5 bis 9 % der Gesamtemulsion enthalten sind,(B) ungefähr I5 bis 35 % organisches Lösungsmittel mit einem Anilinpunkt von ungefähr - 30 bis + 85° C und einem Destillationsbereich von 88 bis 238° C, wobei das Lösungsmittel weitgehend mit dem Organopolysiloxan mischbar ist, und worin mindestens ungefähr 50 % des Lösungsmittels ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkte von 88 bis 99° C enthält,(C) eine wirksame Menge Wasser-in-öl-Emulgierungsmittel,(D) ungefähr 0,1 bis 3 % Wachs,(E) Wasser als Rest der Mischung.15· Mischung nach Anspruch I1I, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine wirksame Menge Parfüm enthält.16. Mischung nach Anspruch I1J, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine wirksame Menge Konservierungsmittel enthält.17. Mischung nach Anspruch Ik3 dadurch gekennzeichnet, daß das Organopolysiloxan Dimethylpolysiloxan ist.0 8 8 51/1010
- 39 -18. Mischung nach Anspruch l4, dadurch gekennzeichnet, daß das Emulgiermittel Sorbitsesquioleat ist.19. . Mischung nach Anspruch 1*1, dadurch gekennzeichnet, daßdas Wachs ungefähr 0,05 bis T,5 % Carnauba Wachs und ungefähr 0,05 bis 1,5 Montanester Wachs ist.20. Mischung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Selbstsprühmischung in einem Aerosolbehälter ist, wobei die Mischung ungefähr 50 bis 95 % des Behälterinhaltes ausmacht, und der Rest das Treibmittel ist.21. Eine Mischung, gekennzeichnet dadurch, daß sie nach dem Verfahren des Anspruchs 1 hergestellt ist.ka:hu:kö:af409851/1010
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