DE2425339A1 - Politur - Google Patents

Politur

Info

Publication number
DE2425339A1
DE2425339A1 DE19742425339 DE2425339A DE2425339A1 DE 2425339 A1 DE2425339 A1 DE 2425339A1 DE 19742425339 DE19742425339 DE 19742425339 DE 2425339 A DE2425339 A DE 2425339A DE 2425339 A1 DE2425339 A1 DE 2425339A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
mixture
wax
solvent
organopolysiloxane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742425339
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene H Brandli
Neil M Mchugh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE2425339A1 publication Critical patent/DE2425339A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions
    • C09G1/06Other polishing compositions
    • C09G1/08Other polishing compositions based on wax
    • C09G1/10Other polishing compositions based on wax based on mixtures of wax and natural or synthetic resin
    • C09G1/12Other polishing compositions based on wax based on mixtures of wax and natural or synthetic resin mixtures of wax and silicon-containing polycondensates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • C09K23/34Higher-molecular-weight carboxylic acid esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

Diese Erfindung bezieht sich sowohl auf ein neues Verfahren zur Herstellung einer Wasser-in-öl-Emulsion, die zur Behand-.lung fester Oberflächen geeignet ist, als auch auf das dabei hergestellte Produkt.
Gegenwärtig bekannte Methoden zur Herstellung sogenannter "Wachspoliturprodukte" des Wasser-in-öl-Typs haben signifikante Nachteile. So zum Beispiel, daß es sowohl erforderlich ist, das Wachs vor der Zugabe zum erhitzten organischen Lösungsmittel zu schmelzen als auch notwendig ist, heiße wässrige Medien beim EmulgierungsVorgang zu benutzen. Allgemein gibt man die erhitzte wässrige Phase in die Öl- oder Lösungsmittelphasen j in der zuvor alle ölphasebestandteile, das sind Mineralöl, Siliconöl und ähnliche, aufgelöst oder dispergiert worden sind. Wie zu erkennen ist, sind lange Heiz- und Kühlzeiten sowie der Einsatz von teuren Wärmeaustauscheinrichtungen
409851/1010
erforderlich, um den Wärmeübergang und die Wärmezufuhr zu beschleunigen. Außerdem ergeben sich natürlich personelle und anlagebedingte Schwierigkeiten durch die Handhabung von heißen Chemikalien, zum Beispiel geschmolzenen Wachsen. Zusätzlich ist die Emulsionszusammensetzung insbesondere vom Standpunkt der Teilchengröße in der Emulsion bei diesem Verfahren oft minderwertig. So ergeben Polituremulsionen,, die eine unerwünscht große Teilchengröße haben, oft sowohl minderwertigen Glanz, Härte, Haltbarkeit und Benetzungs- und Verteilungsmerkmale als auch eine ausgeprägte Neigung zu schmieren, wenn sie bei festen Oberflächen wie bei Metall, Holz und besonders bei glattem Holz angewendet werden. Dies liegt wahrscheinlich an der Neigung der Emulsionsteilchen, sich bei der Verteilung über die Oberfläche zusammenzulagern und somit ist die Möglichkeit, einen geschlossenen hochwertigen Wachsfilm zu erzeugen, gering.
Um Abhilfe zu schaffen von dem vorangesagten, sind eine große Vielzahl von Techniken angegeben worden,die sich sowohl auf das Produkt als auch auf das Herstellungsverfahren konzentrieren. Alle erhaltenen Verbesserungen sind jedoch oft nur von geringer Bedeutung. So ist der vorgeschlagene Einsatz größerer Wachsmengen von geringem Nutzen, da das Wachs durch einfaches Wischen leicht entfernt wird. Der Gebrauch von Siliconen verschiedenen Typs, zum Beispiel Organopolysilioxanen, obwohl nützlich in Bezug auf Glanz, Haltbarkeit usw., versagt dennoch
409851/1010
bei der Überwindung des Schmierproblems, oft bezeichnet als "Streifenbildung" oder "Schillern". Außerdem sind solche Produkte oft minderwertig, was die Schutzeigenschaften und den Staubwiderstand betrifft und erfordern relativ kräftige Arten der Anwendung, um einen schützenden Film von guter Qualität zu erhalten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Produktes vom Typ der Wasser-in-öl-Emulsion zur Behandlung von festen Oberflächen bereitgestellt, bei dem die erzeugte Emulsion eine gleichmäßigere und im Vergleich durchschnittlich kleinere Teilchengröße besitzt, so daß sie wirklich ohne die vielfältigen Nachteile ist, die grobteiligeren Emulsionen eigen sind.
Weiterhin liefert die vorliegende Erfindung Wasser-in-öl-Emulsionsprodukte zur Behandlung von festen Oberflächen, bei denen die vorteilhaften Eigenschaften, die durch das Herstellungsverfahren möglich gemacht werden, nicht nur signifikant verbessert sondern auch ergänzt werden durch die Möglichkeit, sowohl die Art als auch die' Menge der angewandten Zusätze zu kontrollieren.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also einmal ein Verfahren für die Herstellung eines Vmsser-iri-öl-Emulsionsproduktes, das zur Behandlung von festen Oberflächen geeignet ist, zu
409851/1010
entwickeln, bei dem die oben beschriebenen Nachteile ausgeschaltet oder wesentlich verringert werden.
Ein v/eiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, bei dem die Anforderungen in Bezug auf Heizen, Kühlen und Handhabung von heißen Reagenzien weitgehend minimiert werden.
Ebenfalls ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu liefern, bei dem die hergestellte Wasserin-Öl-Emulsion eine gleichmäßige und vergleichsweise durchschnittlich kleine Teilchengröße besitzt.
Ein anderer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, Wasser-in-Öl-Emulionsprodukte zu liefern, die im wesentlichen keine Neigung zum Schmieren oder zur Streifenbildung zeigen und die mit einem Minimum physikalischer Anstregung bei einer Vielzahl von festen Oberflächen zur Erzeugung eines hochqualitativen geschlossenen Films angewendet werden können.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Wasser-in-öl-Emulsionsprodukt zu liefern, das ausgezeichnete Verteilungs- und Benetzungsmerkmale besitzt, und das bei der Anwendung auf festen Oberflächen leicht poliert' werden kann, so daß ein Belag mit verbessertem Staubwiderstand,
409851/1010
Glanz, Haltbarkeit, Schmierfähigkeit und verbessertem Widerstand gegen Umwelteinflüsse wie Hitze, Feuchtigkeit, Strahlung usw. entsteht.
Andere Gegenstände und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im weiteren Verlauf der Beschreibung offenbar werden.
Die vorangegangenen und ähnliche Ziele werden erreicht in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, die ein Verfahren liefert zur Herstellung einer zur Behandlung von festen Oberflächen geeigneten stabilen Wasser-in-öl-Emulsion, die aus rund 50 bis 84 % V/asser oder Eis besteht, wobei das Wasser keine höhere Temperatur als 40 C hat, dem unter inniger Durchmischung ein organisches Lösungsmittelgemisch aus etwa 0,5 bis 9 % Organopolysiloxanen mit einer Viskosität von ungefähr '20 bis 15-000 Centistokes, B) etwa 15 bis 35 % eines organischen Lösungsmittels mit einem Anilinpunkt ungefähr zwischen -30 und +850C und einem Siedebereich ungefähr zwischen 88 und 238°C, das wirklich vollständig mischbar ist mit den genannten Organopolysiloxanen, C) einer wirksamen Menge von Wasser-in-öl-Emulgierungsmittel, das sind 0,25 bis 3 %> D) ungefähr 0,1 bis 3 % Wachs, das im genannten Lösungsmittel in festen nichtgeschmolzenem Zustand zugesetzt wird, wobei jeweils A, C und D gleichmäßig im Lösungsmittel B dispergiert sind, zugesetzt wird. Bei allen Prozentangaben handelt es sich um Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmasse. . .
409851/1010
Gemäß einer bevorzugten Darstellung werden Polituren mit einer großen Beständigkeit gegen Schmieren erhalten, wenn die Organopolysiloxane (A) aus einem Gemisch von 1) Organopolysiloxanen mit einer Viskosität bei 25°C von ungefähr 50 bis 550 Centistokes und 2) Organopolysiloxanen mit einer Viskosität bei 25°C von ungefähr 950 bis 15OO Centistokes bestehen, wobei das organische Lösungsmittel zu mindestens 50 %, bevorzugt aber zu mindestens 70 % aus einem Isokohlenwasseritoff mit einem Anfangssiedepunkt zwischen 88 und 99 C besteht. Bei Einhaltung der im Vorangegangenen beschriebenen Erfordernisse betreffs der Zusammensetzung der Komponenten (A) und (B) ist demnach sichergestellt3 daß das resultierende Produkt wirklich keinerlei Tendenz zum Schmieren hat und zusätzlich imstande ist, bei Anwendung auf einer festen Oberfläche bei minimalem physikalischem Aufwand für das Polieren einen hochglänzenden Film zu erzeugen, der einen ausgezeichneten Staubwiderstand und eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse besitzt. Obwohl es vorgezogen wird, diese besonders zusammengesetzten Produkte, die wie beschrieben beschränkt sind in Bezug auf die Zusammensetzung der Organopolysiloxane und des Lösungsmittels nach dem vorliegenden Verfahren herzustellen, um die vielen vorteilhaften Eigenschaften zu erhalten, die einer Wasser-in-öl-Emulsion mit einer gleichmäßigen und vergleichsweise durchschnittlich kleinen Teilchengröße eigen sind, ist
409851/1010
Ί
niehtdestoweniger festgestellt worden, daß eine wirkliche Realisierung der im vorangegangenen beschriebenen Verbesserungen insbesondere in Bezug auf die Beständigkeit gegen Schmieren auch erreicht werden kann, wenn man konventionelle und wohlbekannte Emulierungsverfahren verwendet. Wie auch Untersuchungen zeigen, ermöglicht offenbar die Auswahl der Silicon- und Lösungsmittelbestandteile in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung eine wirklich überraschende Verbesserung einer Reihe von Eigenschaften, wenn man von den Einschränkungen absieht, die im Verfahren begründet sind.
Bei der Durchführung des Verfahrens wird gewöhnlich die Lösungsmischung durch Zusatz der Ölphasenzusätze und Erhitzen des Lösungsmittels auf 71 bis 850C hergestellt. Vorzugsweise werden zumindest die Wachse und das emulgierende Mittel vor dem'Erhitzen der Lösungsmischung zugegeben. In jedem Fall wird das Wachs in nichtgeschmolzener Form zugegeben, und daher besteht keine Notwendigkeit, das Wachs vorher zu schmelzen, wie es bei vielen bekannten Techniken der Fall ist. Die Temperatur der ölphase wird innerhalb der gegebenen Grenzen gehalten, bis alle Zusätze geschmolen oder gelöst sind, das heißt bis gleichförmige Verteilung erhalten wird. Dann wird die Wärmequelle entfernt.
Die wässrigen Medien, die einfach Wasser oder Wasser enthaltende andere wasserlösliche oder zersetzbare Zusätze wie Schaumerzeuger, Schleifmittel etc. werden danach der Lösungsmittel-
4Q985 1/1010
phase zugegeben. Das verwendete Wasser kann entweder als Flüssigkeit oder als Eis zugegeben werden. Letzteres ist vorzugsweise dann der Fall, wenn die Lösungsmittelphase innerhalb des oberen Bereiches des gegebenen Konzentrationsbereiches liegen soll; die Verwendung von Eis ermöglicht stärkeres Kühlen unter geringerem Viasserzusatz zur Mischung. Die Temperatur des Wassers in flüssiger Form soll nicht höher als 40,6 C sein.
Falls es gewünscht wird, können Parfüm und andere ölphasenzusätze der vollständig abgekühlten Emulsionsmischung zur Vermeidung von Verlusten durch Verdampfen oder zur Verbesserung der .Behandlungseigenschaften der Emulsion während des Mischens zugesetzt werden.
Der ölphasenanteil kann auf Raumtemperatur abgekühlt und vor dem Mischen mit Wasser aufgewahrt werden. Nachfolgender Zusatz kalten Wassers ergibt unter Schütteln der ölphase eine Wasserin-öl-Emulsion mit einem hohen Dispersionsgrad. Auf diese Weise können die kalten wässrigen Medien entweder der "warmen" oder "kalten" (das heißt Raumtemperatur) ölphase zugesetzt werden. Im letzten Fall ist es jedoch wesentlich, starkes Schütteln zur Erreichung einer guten Dispersion auf dem öl oder Lösungsmittelphasenanteil anzuwenden.
Allgemein ist es empfehlenswert, die ölphase während der Zugabe aller Zusätze unter Schütteln zu halten, das heißt, sowohl
409851/1010
während der Herstellung der ölphase als auch während der Zugabe von Wasser. Es ist notwendig, daß vollständiges und enges Berühren aller Zusätze aus der Zuführung von hinreichender kinetischer und Scherenergie erfolgt, wodurch gleichmäßige und homogene Zersetzung-vorbereitet wird. Die Emulsionsmischung kann weiterhin durch herkömmliche Zerquetschvorrichtungen wie ein Homogenisierer erzielt werden.
Dieses Verfahren kann unter Verwendung einer Standardausrüstung wie einem mit rostfreiem Stahl ausgekleideten Heizkessel versehen mit einem bekannten Starkscherblatt durchgeführt werden.
Die so erhaltene Wasser-in-öl-Mischung hat eine mittlere Teilchengröße innerhalb von 2 bis 5/Um, verglichen mit bekannten Wasser-in-öl-Politurmischungen, die typischerweise eine mittlere Teilchengröße von 10 bis 50»um haben. Letztere "grobkörnige" Emulsionen sind deutlich schlechter, besonders in Bezug auf die Schmierneigung.
Die erfindungsgemäße Wasser-in-öl-Emulsion hat folgende Zusammensetzung.
(A) 0,5 bis 9 % Organopolysiloxanmischung, in der (1) ein Organopolysiloxan eine Viskosität von 50 bis 550 cSt bei 25 C und (2) en Organopolysiloxan eine Viskosität von 950 bis 15000 cSt bei 25°C haben.
409851/1010
- ίο -
(B) 15 bis 35 % des organischen Lösungsmittels mit einem Anilinpunkt von -30 bis +85°C und einem Destillationsbereich von ungefähr 88 bis 2380C, wobei das Lösungsmittel weitgehend vollständig mischbar mit den Organopolysiloxan ist, und worin mindestens 50 % und vorzugsweise mindestens 70 % des Lösungsmittels ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkt von '88 bis 99°C enthält,
(C) eine wirksame Menge von 0,25 bis 3 % Wasser-in-öl-Emulgiermittel,
(D) 0,1 bis 3 % Wachs,
(E) der Rest Wasser und andere Mischungszusätze, zum Beispiel Duftstoffkonservierungsmittel etc., wobei alle Prozentsätze als Gew.? der Gesamtmischung anzusehen sind.
Die hierbei verwendeten Organopolysiloxane oder "Silikone" sind bekannte Stoffe und seit langem als wertvolle Zusätze bei Pestoberflächenbehandlungsmitteln bekannt. Diese normaler'-weise flüssigen Stoffe erleichtern die Anwendung der Mischung auf eine Oberfläche, wodurch durch einfaches Polieren ein glänzender Film erreicht wird. Dazu gehören beispielsweise Dimethylpolysiloxan, Diäthylpolysiloxan, Diphenylpolysiloxan, gemischte Alkylpolysiloxane wie Methyl-äthylpolysiloxan, Blockcopolymere von Organopolysiloxan mit zum Beispiel Oxy-
409851/1010 - li -
alkylen und ähnlichen. Geeignete Organopolysiloxane haben eine Viskosität von 20 bis 15OOO cSt bei 25°C. Silikone mit einer Viskosität kleiner als 20 cSt sind gewöhnlich zu" flüchtig und beständige Filme sind daher schwer zu erhalten. Silikone mit einer im wesentlichen über 15OOO cSt liegenden Viskosität ergeben schwer zu polierende Filme. Gewisse Silikone wie z.B. Dimethylpolysiloxan werden aufgrund ihrer Neigung in gewissen Fällen ein Verteilen auf eine Oberfläche sich zusammenzuballen kritisiert, und auch, dadurch, daß sie nur mit Schwierigkeiten von einer zum Nacharbeiten vorbereiteten Holzoberfläche entfernt v/erden können, was zu einer Fleck- und Nasenbildung in der nachfolgend aufgebrachten Lackschicht führt. Diese Nachteile werden jedoch aufgrund der weitgehend durch 11KaItemulgierung" erhaltenen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Mischung wesentlich verbessert.
Die erfindungsgemäßen Mischungen benötigen eine spezifische Mischung von Silikonen, nämlich (1) ein Organopolysiloxan mit einer Viskosität von 50 bis 550 cSt bei 250C und (2) ein Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungefähr 950 bis I5OOO cSt bei 25°C. Die relativen Mengen von (1) und (2) der Mischung können variieren, doch für beste Ergebnisse soll das Gewichtsverhältnis von (1):(2) bei 2:1 bis 1:3 liegen. Zu geeigneten Silikonen gehören zum Beispiel eine Mischung von Dimethylpolysiloxan in den angeführten erwünschten Viskositäts-
4098 51/1010
- 12 -
bereichen, das unter dem Handelsnamen G. E. Silicone SF-96 erhältlich ist.
Die Bedeutung der Verwendung von Silikonen mit den angeführten Viskositätseigenschaften kann wie folgt erläutert werden. Normalerweise könnte erwartet werden, daß ähnliche Ergebnisse beim Ersetzen der vorgenannten Silikonmischung durch eine gleichwertige Silikonmenge einer Viskosität, die dem Mittelwert der Silikonmischung ungefähr entspricht, erzielt werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn experimentelle Untersuchungen zeigen, daß ein wesentliches Herabsetzen des Verschmierens und damit zusammenhängender gesteigerter Glanz nur unter der Verwendung der spezifischen erfindungsgemäßen Silikonmischung erreicht wird. Die Silikonmischung muß in ungefähr 0,5 bis 9 Gew.! der Gesamtmischung vorliegen. Die Silikonmischung kann daher den Gesamtbetrag der in der Mischung vorhandenen Silikone bilden. Bis zu 9 % Silikon ist erlaubt und daher können andere hierin genauer beschriebene Silikone in der Silikonrcischung enthalten sein. Daher können Trimethy!polysiloxane zur Steigerung der Staubabweisung und der Umwelteinflüsse enthalten sein, während aminaktive Silikone besonders bei der Verwendung des Emulsionsproduktes zur Metallbehandlung zum Beispiel von Automobilen, zur Schutzbildung gegenüber Waschmitteln, vorliegen können.
Die zur Herstellung des ölphasenanteils geeigneten organischen Lösungsmittel können aus einer großen Anzahl von Stoffen ausge-
409851/1010
- 13 -
wählt werden. Im allgemeinen haben geeignete Lösungsmittel einen Anilinpunkt von ungefähr -30 bis +850C, vorzugsweise von 10 bis 850C, und einen Destillationsbereich von ungefähr 88 bis 238 C. Anilinpunkte und Destillationsbereiche werden nach den von der American Society for Testing Materials festgelegten Methoden bestimmt. Zu den typischen Lösungsmitteln gehören Kohlenwasserstoffe, und besonders Isokohlenwasserstoffe mit einem Anfangssiedepunkt von 88 bis 99°Cj zum Beispiel Naphtha, "Stoddard"-Lösungsmittel, chlorsubstituierte Kohlenwasserstoffe wie Tetrachlorkohlenstoff, Äthylendichlorid, Perchloräthylen und Trichloräthylen, Kohlenwasserstoffäther wie Äthyl-, Hexyl- oder Methyläther. Das vorher beschriebene "Destillationsbereichs"-Kriterium trifft insbesondere auf Erdöldestillatlösungsmittel zu. Unterhalb des gegebenen Destillationsbereiches ist der Dampfdruck übermäßig groß und der während der· Anwendung der Emulsionsmischung auf eine Oberfläche durch Verflüchtigung verlorengehende Lösungsmittelanteil beeinträchtigt die Bedeckungs- und Verteilungskapazität der Emulsion ernsthaft. Ist der Destillationsbereich zu hoch, wird das Trocknen der angewandten Emulsion so weit verzögert, daß übermäßiges Polieren zur Erzielung eines gewünschten gleichmäßigen Filmes notwendig ist.
Andere geeignete Zusätze zur ölphase, die besonders als Holzpolitur geeignet ist, enthalten tierische, pflanzliche oder
409851/1010
Mineralöle und können in Vierten von 0,3 bis 3 % der Gesamtmischung zugesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel weißes Mineralöl, Rhizinusöl, Leinöl, Safranöl, Spindelöl, Pottwalöl usv/. Vorzugsweise wird weißes leichtes Mineralöl als besonders wirkungsvolles Lösungsmittel oder Dispersionsmittel für die Wachskomponente oder -Komponenten verwendet.
Die Lösungsmittelauswahl, wie die Siliconauswahl, ist bei der Herstellung der esfindungsgeraäßen Mischung jedoch von kritischer Bedeutung. Eine zusammenwirkende Verbesserung der NichtSchmiereigenschaften wird besonders dann erhalten, wenn mindestens 50 % des gesamten Lösungsmittels ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkt von 88 bis 99 C enthält. Ein solches Lösungsmittel enthält 6 bis 8 Kohlenstoffatome und kann einzeln oder als Mischung zugesetzt werden. Zu den Lösungsmitteln gehören vorzugsweise Kohlenwasserstoffmischungen von Isokohlenwasserstoffen, die hauptsächlich aus Co-Isomeren bestehen, wie Isopar C (Flammpunkt niedriger als 4,5 C), das von der Exxon Corporation erhältlich ist.
Das Siedepunktsbeginnkriterium ist von primärer Bedeutung. Die Verwendung äquivalenter, nahe verwandter Lösungsmittel, wie Isopar E der Exxon Corporation, ein Isokohlenwasserstoff hauptsächlich bestehend aus C^-Isomeren und mit einen Anfangs-
409851/1010 - 15 -
-. 15 -
siedepunkt von 112 bis ll8°C bringt nicht die deutlich feststellbaren Verbesserungen, wie zum Beispiel Nichtschmieren, das mit den durch Isopar C verwendeten Lösungsmitteln erreicht wird. Andere Lösungsmittel dieser Art können verwendet werden, es ist in dem Fall jedoch wesentlich, daß das Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkt "von 88 bis 99°C mindestens 50 % des gesamten Lösungsmittels bildet. Zur Erzielung wirkungsvoller Ergebnisse soll das gesamte Lösungsmittel ungefähr 15 bis 35 Gew.% der gesamten Emulsionsmischung zur Erzielung eines wirkungsvollen Ausgleichs zwischen den vom Lösungsmittel eingeprägten Eigenschaften und den Wasserphasen enthalten. Überschuß Lösungsmittel inacht das Emulsionsprodukt unpolar und setzt dadurch die Wirkungsweise der Wasserphase, das ist die Fähigkeit, wasserlösliche Flecken zu entfernen, herab. Ähnliche Ergebnisse liefert das übermäßige Vorhandensein des wässrigen Anteils der Mischung; das ist Fleckbildung, Verschmierung usw., kann in dem auf die Oberfläche aufgetragenen Film auftreten, und die Fähigkeit zur Entfernung löslicher Flecken ist herabgesetzt. Die erfindungsgemäßen Wasser-in-öl-Emulsionen können aus einer großen Anzahl bekannter Stoffe ausgewählt' werden. Dazu gehören Sorbitsesquioleat, das unter dem Handelsnamen Arlacel C (ICI America) ehältlieh ist,höhere ölalkanolamide, wie das im Handel erhältliche Monamid 908 (Mona Ind.), Polyglyceroleat, das Reaktionsprodukt von
4098 5 1 /10.1 0
- 16 -
Morpholin(2)amino(2)methyl(l)propanol oder Methoxypropylamin und einer Fettsäure wie Oleinsäure, Stearinsäure oder Montansäure. Es werden solche Eraulgiermengen verwendet, die sowohl die Wasserphase in der öl- oder Lösungsmittelphase hinreichend zersetzen, als auch die erforderliche Emulsionslagerfestigkeit erstellen. Im allgemeinen machen diese Bestandteile 0,5 bis 3 Gew.% der gesamten Mischung aus. Ein anderer der vielen erfindungsgemäßen Vorteile liegt in der Tatsache, daß die verwendete Emulgiermittelmenge wesentlich höher als üblich sein .kann, ohne daß nachteilige Wirkungen auftreten. Denn oft setzt das Emulgiermittel den Glanz herab und begünstigt Schmieren, wodurch die Anwendung begrenzt ist. In der Tat wird es bei bekannten Mitteln als günstig angesehen, gar kein Emulgiermittel zu verwenden. Die vorliegende Erfindung befreit jedoch von der begrenzten Verwendung von Emulgiermitteln und daher können meßbare Mengen ohne nachteilige Wirkung auf die Emulsionseigenschaften und insbesondere gegenüber Verschmieren verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Wachsstoffe, die tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs sein können, sind ebenfalls bekannt und können auch einer großen Zahl von Substanzen ausgewählt werden. Das dispergierbare Wachs erleichtert wie das Silicon die Anwendung der Emulsion auf eine Oberfläche zur Erzielung eines gleichmäßigen Filmes von schönem Glanz und der wasser-
409851/1010
- 17 -
abweisend wirkt. Darüber hinaus neigt das Wachs zur Reduzierung von Wasserflecken und zur Steigerung des Glanzes. Dazu gehören beispielsweise Paraffinwachs, zum Beispiel mikrokristalline und oxydierte Paraffine, Montanwachs, Ozokerit, Pflanzenwachs wie Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs, Palmwachs und ähnliche, tierisches Wachs wie Bienenwachs, Walwachs und ähnlich, synthetisches Wachs. Vorzugsweise haben die-Wachse im allgemeinen einen Schmelzpunkt von ungefähr JJ9 bis 1100C und sind gewöhnlich zumindest teilweise in aliphatischen Kohlenwasserstofflösungsmitteln löslich und unlöslich in niedermolekularen Alkoholen. Zu anderen gewünschten Eigenschaften gehört eine gute Filmbildungsfähigkeit und WasserabWeisung. Insbesondere erfindungsgemäß geeignet sind die Montanwachse und Carnaubawachs. Das Montanwachs ist vorzugsweise das oxydierte Wachs mit einem Säurewert von ungefähr 90 bis 160, vorzugsweise 100 bis 130. Das oxydierte Montanwachs kann weiterhin Estergruppen enthalten, die durch Veresterung yon mindestens einem Teil der Säuregruppen des Wachses mit zum Beispiel einem mehrwertigen Alkohol oder einem einwertigen C^g bis C,Q-Alkohol erhalten werden. Geeignete Montanesterwachse sind die im Handel unter dem Handelsnamen Hoechst Wachs E, P und OP (American Hoechst Co.) erhältlichen Wachse. Die Schmelzpunktbereiche dieser Stoffe liegen bei 76,5 bis 820C, 73 bis 77°C und 100 bis 1O4,5°C; die entsprechenden Säurewerte betragen
A09851/1010
- 18 -
15 bis 2O3 6 bis 10 und 10 bis 15; die Verseifungswerte sind 140 bis l60, 95 bis 105 und 100 bis II5.
Die verwendete Wachsmenge liegt zwischen 0,1 bis 3 Gew.% der Gesantmischung. Geringere Wachsmengen als das vorgeschriebene Minimum reichen gewöhnlich nicht aus, um den erwünschten Glanz zu bilden und führen zu einer im Glanz ungleichmäßigen, stark und schwach glänzende Streifen enthaltenden aufgebrachten Schicht, Wird der vorgeschriebene Maximalwert überschritten, so ist es schwierig, den aufgebrachten Film zu polieren. Die erfindungsgemäß vorgeschriebenen Wachsmengen sind merklich geringer als es bei bekannten Mitteln der Fall ist. Relativ große Wachsmengen werden im allgemeinen als notwendig angesehen, um das Verschmieren und andere das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigende Effekte gering zu halten. Die vorliegende Erfindung ermöglicht trotzdem die Verwendung geringerer Wachsmengen, ohne daß Streifen und Verschmierungsphänomene wie bei bekannten Mitteln auftreten. Das vorzugsweise verwendete Montanesterwachs und Carnaubawachs werden in Gewichtsverhältnissen von ungefähr 2:1 bis 1:2 verwendet.
Bei der verfahrensmäßigen Herstellung wird ein wässriges Medium, entweder Eis oder Wasser zwischen 50 und 84 Gew.% der Gesamtmischung verwendet. Wasser ist für eine Reihe von Punkten wichtig. Viele bei der Behandlung von lackierten Holzflachen auf-
409851/1010
- 19 -
tretende Flecken sind hydrophiler Natur und die Verwendung eines organischen Lösungsmittels allein wäre nicht wirksam. Wasser dient daher als Reinigungsmittel. Wasser hilft darüber hinaus bei der gleichmäßigen Lösung und Dispersion des Wachses, das zum Beispiel durch das organische Lösungsmittel nicht gänzlich gelost oder dispergiert werden kann. V/asser dient darüber hinaus als wirksames Lösungsmittel. Erfindungsgemäß werden große Mengen von Wasser verwendet. Dies ist im Hinblick auf die bekannte Unverträglichkeit von Wachs und Silicon mit V/asser etwas überraschend. Man würde allgemein erwarten, daß große Wassermengen die Stabilität der Emulsion beeinträchtigen und eventuell eine Deemulgierung herbeiführen könnten. Dies würde weiterhin erwartungsgemäß zu einem wesentlichen Verschmieren und anderen Zerstörungen des aufgebrachten Films führen, wodurch ein völlig unbefriedigendes Aussehen entstehen würde. Erfindungsgemäß ist dies jedoch nicht der Fall. Es "treten nicht nur die vielfältigen Vorteile durch die Verwendung von Wasser auf, sondern die normalerweise erwarteten begleitenden Nachteile werden weitgehend, wenn nicht vollständig vermieden.
Die Verwendung von Eis ist in den Fällen, in denen die Konzentration der Lösungsmittelphase in der Endmischung erhöht werden soll, empfehlenswert. Dies erlaubt stärkeres Kühlen ohne zusätzliche Wasserzumischung. Andere Zusätze, die der erfindungs-
409851/1010
- 20 -
mäßen Mischung und dem erfindungsgemäßen "Verfahren zugesetzt werden können, enthalten Parfüms, Verfestiger, Ultraviolettabsorber (0,02 bis 0,5-$), optische Glänzer (0,02 bis 5 %), aminaktive Silicone zur Verstärkung der Waschmittelwiderstandsfähigkeit im aufgebrachten Film (0,2 bis 2,0 %)> synthetische organische Tenside wie zum Beispiel anionische, nichtionische, kationische, amphotere und zwitterionische Schaumerzeuger, Seifen, langkettige Fettamine (0,5 bis 3 %) 3 antistatische Mittel (0,03 bis 1 %), Wachssersetzer (0,05 bis 0,5 %)3 staubabweisende Mittel (0,05 bis 0,5 %), Fluoropolymere (0,05 bis 0,5 %) usw.
Zur Erzielung eines angenehmen Geruches- besonders bei der Behandlung von Holzoberflächen wie Einrichtungsgegenständen usw. werden Duftstoffe beigegeben. Geeignete Duftstoffe sind bekannt und müssen hier nicht detailliert beschrieben werden. Duftstoffe sind typischerweise von komplexem chemischen Aufbau und daher oft einzig und allein zur Aromabildung vorgesehen. Zitrjonenölaroma ist erfindungsgemäß vorzugsweise geeignet. Der Duftstoffanteil ist gering und liegt bei 0,05 bis 1 Gew.£ der Mischung.
Verfestiger können in kleinen aber wirkungsvollen Mengen von ungefähr 0,02 bis 0,5 Gew.# der Gesamtiaischung verwendet werden.
AG985 1/10 10
- 21 -
Emulsionsverfestiger sind bekannt und zu ihnen gehören Triäthanolaminlaurylsulfat, Polyacrylsäure, Carboxymethylzellulose und die Alkylphenyläther von Polyoxyalkylenglycol, wasserunlösliche Seifen und ähnliche. Zusätzlich zur Stabilisierung der Mischung in der Weise, daß sie ohne Phasenmischung, das heißt Deemulgierung, unbegrenzt und unter verschiedenen Bedingungen gelagert werden kann, wirken die wasserunlöslichen Seifen darüber hinaus als Zersetzungsmittel zur Verhinderung von Koagulation der Wachse zu Kügelchen bedeutender Größe während der Herstellung. Seifen dieser Art sind Aluminiumstearate, Äluminiumpalmitate und ähnliche.
Zu den geeigneten organischen Tensiden gehören nichtionische Tenside wie Polyoxyäthylenester höherer Fettsäure, Polyoxyäthylenglycolester von Fettsäuren, Polyoxyäthylensorbitester von Fettsäuren, Fettaminkondensate, Sorbitfettester, Propylenglykolester von Fettsäuren, Alkylarylpolyätheralkohole und die organischen Phosphatester. Oberflächenaktive Stoffe des anionischen Typs, die in ähnlicher Weise vorzugsweise in diesen Emulsionen verwendet werden, sind die Salze von Fettsäuren, die Salze von Alkylarylsulfonaten, Salze der Fettalkoholsulfate, Salze der Alkylarylpolyäthersulfonate, Salze der Sarcosinate und Proteinkondensate.
409851/1010
- 22 -
Die nichtionischen Tenside sind von besonderem Wert, da sie die Emulgierung der Öl- und Wasserphasen deutlich unterstützen und das Zusammenschließen der dispergierten Wasserphase in der Emulsionsendmischung verhindern.
Weitere Zusätze können zur Erzielung besonderer Wirkungen vorgesehen sein. Ein Färbe- oder Pigmentiermittel kann bei der Endbehandlung von rohem Holz oder der Nachbehandlung zuvor gebeizter und lackierter Flächen behandelt sein. Es kann auch ein feingemahlendes, schwaches Schleifmittel (einschließlich als Zusatz zum wässrigen Phasenanteil vor dem Mischen mit der Lösungsmittelphase) in Mengen von 0,25 bis 2,0 Gew.? der Mischung zugesetzt werden. Das Schleifmittel ist vorzugsweise ein kaolinartiges Aluminiumsilikat. Es können auch andere schwache Schleifmittel, die die behandelte Oberfläche nicht schädigen, verwendet werden. Bei der Herstellung einer pastenartigen Autopolitur ist das Schleifmittel vorzugsweise ein oleophiles Mittel, das vor dem Mischen mit dem wässrigen Phasenanteil mit der Lösungsmittelphase vermischt wird. Bei der Herstellung einer flüssigen Autopolitur wird das Schleifmittel Vorzugs- . weise als hydrophiles trockenes Pulver in die Mischung eingebracht. Andere geeignete Schleifmittel sind feingemahlener Quarz, feingemahlene Tonerde, Kieselgur, Bimsstein und ähnliche.
409851/1010
- 23 -
- -23 -
Die erfindungsgemäße Wasser-in-öl-Emulsionsmischung kann in einem weiten Viskositätsbereich hergestellt werden, zum Beispiel von einer dicken halbfesten viskosen Paste bis zu einer relativ niederviskosen Flüssigkeit. Dies hängt in erster Linie von dem verwendeten Wassergehalt ab; größere Wassermengen führen zu Mischungen von größerer Viskosität, wogegen Wassermengen im unteren Bereichsanteil zu weniger viskosen Flüssigkeiten führen. Die Konzentration der anderen Bestandteile hängt in gleicher Weise von der Mischungskonsistenz und vorzugsweise von der Wachs- und Siliconkonzentration ab. Die zur jevieils gewünschten Konsistenz notwendigen Mengen können jedoch leicht im speziellen Fall bestimmt werden.
In einer erfindungsgernäß besonders wertvollen Anwendung der Erfindung wird die Mischung als Aerosol hergestellt. Dies kann leicht durch einfaches Einbringen der Emulsionsmischung in einen Aerosolbehälter erfolgen, , der dann mit einem Aerosolventil verschlossen wird. Danach wird ein Treibmittel zur Erzielung des gewünschten Druckes eingebracht. Der Treibmitteldruck sollte ausreichen, um vollständiges Austreiben des Containerinhalts durch das Aercsolventil als Sprühmittel zu ermöglichen. Im allgemeinen reichen ungefähr 5 bis 50 % und vorzugsweise ungefähr 5 bis 15 Gew.# des Treibmittels bei Umgebungstemperaturen aus. Eine große Anzahl von Treibmitteln kann verwendet werden, wozu zum Beispiel flüssige Treibgase wie Kohlenwasser-
0 9 8 5 1 / 1 0.1 0
- 21 - ■ .
stoffe, wie Isobutan, η-Butan, Propan usw.; Halogenkohlenwasserstoffe wie Difluoräthan, Difluorpropylen, Hexafluorpropylen, Tetrafluorpropylen, Trifluoräthan, Pentafluorpropylen, Tetrafluoräthan, Pentafluoräthan, Tetrafluormethan, Hexafluoräthan, Trichlorfluormethan (Freon 11), Dichlordifluormethan (Preon 12), Dichlortetrafluornethan (Preon 11^) und ähnliche gehören. Mischungen der Halogenkohlenviasserstoffe und Kohlenwasserstoffe können ebenfalls verwendet werden, wie zum Beispiel Preon 12 und Isobutan als komprimierte Gase.
Die erfindungsgemäße Mischung kann auf eine Vielzahl von harten Oberflächen zur Erzielung einer kontinuierlich glänzenden und fleckfreien Oberfläche angewendet werden. Zu den Oberflächen, die behandelt werden können, zählen gestrichenes Holz mit einem gebeizten Lackanstrich wie Einrichtungsgegenstände und Holzbretter, unlackiertes Holz, Metall, gestrichenes, lackiertes Metall und ähnliches, wie zum Beispiel Kraftfahrzeuge, Metalleinrichtungen, oder Innen- und Außenanwendungen usw. Bei der Herstellung von Metalloberflächenpolituren wird empfehlenswerterweise ungefähr 0,2 bis 2 Gew.% aminsubstituiertes Silicon zugefügt, das die Widerstandsfähigkeit der aufgebrachten Schicht gegenüber Reinigungsmitteln erhöht. Bei dem Wetter ausgesetzten Oberflächen wie zum Beispiel bei Kraftfahrzeugen, Gartenmöbeln und ähnlichen erfolgt v/irksamer Schutz durch die erfindungsgemäßen Mischungen, die hervorragenden Sonnenschutz,
409851/10 10
Wasserschutz, und Staubabweisung und ähnliche Eigenschaften entwickeln. Ist die Mischung nicht als Aerosol hergestellt, so kann sie unter Verwendung eines weichen Tuches oder eines ähnlichen Aufbringungsmittels auf die Oberfläche gebracht und dann zur Bildung eines wirkungsvollen schützenden Überzugs mit geringem Aufwand verwischt werden.
Die fertige Emulsion enthält eine kontinuierliche Lösungsmittelphase bestehend aus Wachs, Silikon, öl etc., d. h. allen öllöslichen oder zersetzbaren Zusätzen, und eine diskontinuierliche Viasserphase bestehend aus allen wasserlöslichen oder zersetzbaren Zusätzen wie z. B. Schaumerzeuger. Beliebige andere Zusätze werden dem Phasenanteil, in dem sie löslich oder zersetzbar sind, zugesetzt. Falls das Verflüchtigen kein Problem darstellt, v/erden solche Zusätze der jeweils entsprechenden getrennten Phase vor der Emulgierung, d. h. dem Zusetzen der wässrigen Phase zur Lösungsmittelphase, zugesetzt. In manchen Fällen, wie z. B. beim Zusetzen der Duftstoffkomponente, kann dies Zusetzen nicht vor dem vollständigen Abkühlen des fertigen Emulsionsproduktes erfolgen. Dies gewährleistet nämlich einen geringen Verflüchtigungsverlust des oft teuren Parfüms ι
Anhand der folgenden Beispiele wird die vorliegende Erfindung erläutert. Alle Prozente sind als Gew. % zu verstehen, falls sie nicht anders bezeichnet v/erden.
4 09851/1010
- 26 -
Beispiel 1
Möbelpolitur folgender Mischung:
Lösungsmittel: Isopar C (Isokohlenwasserstoff - Exxon Corp.) 27,613 Emulgiertes Arlacel 83 (Sorbitsesquioleat - ICI America) 0,500 Weißes, leichtes Mineralöl ( I5OO cp) 0,460
G. E. Silikon SF'S6 (500 es) (Dimethylpolysiloxan) 0,921
G. E. Silikon SP-96 (1000 es) (Dimethylpolysiloxan) 0,921
Hoechst Wachs E (Montanesterwachs - American Hoechst Co.) 0,460 Nr. 1 Carnauba Wachs · 0,3^5
Wasser . 68,280
Parfüm · 0,500
100.000
Diese Mischung wird durch Einbringen des Isokohlenwasserstofflösungsmittels in einen ummantelten, aus rostfreiem Stahl bestehenden, mit einem starken Schermisehblatt versehenem Heizkessel hergestellt. Das Lösungsmittel wird schnell gerührt bei 550 U/min, während
Wachszusätze, Emulgiermittel, Mineralöl und Silikon zugesetzt
werden. Die Mischung wird auf 77° C erwärmt und warmgehalten, bis
alle Zusätze gelöst oder geschmolzen sind, wodurch eine gleichmäßige Zersetzung erreicht wird. Dann wird die Wärmequelle entfernt. Wasser von ungefähr 13° C wird der Lösungsmittelmischung
langsam unter andauerndem starken Umrühren zugesetzt. Emulsionsbildung erfolgt im wesentlichen sofort nach der Einführung des
Wassers. Nach der vollständigen Viasserzugabe liegt die Temperatur
409851/1010
- 27 -
— ?7 "~
der erhaltenen Emulsion bei ungefähr 21° C. Nun wird Parfüm der vollständig gekühlten Mischung zugesetzt. Die mittlere Teilchengröße der hergestellten Emulsion liegt bei 2 bis 5 /Um und die Emulsion ist eine leicht gießbare Flüssigkeit.
Ein Teil der Mischung wird in einen Aerosolbehälter gefüllt, wobei die Mischung ungefähr 85 Gevi.% des Behälterinhalts ausmacht und die restlichen 15 % aus dem vorher beschriebenen flüssigen Treibmittel bestehen. Das Mittel wird auf 1I Holzarten verschiedener Oberflächen gesprüht; 1. gefirnist, 2. lackiert, 3· gestrichen und *!. unbeschichtet. In jedem Fall verteilt sich die · Mischung gleichmäßig, trocknet schnell und wird leicht mit einem v/eichen Tuch poliert , um eine verschmierungsfreie, nicht entflammbare, stark glänzende, harte, dauerhafte, wasserabweisende Schutzschicht von hoher Widerstandkraft gegen Faser-' und Staubansammlung, Umgebungseffekte wie Hitze und Feuchtigkeit zu bilden. Die aufgebrachte Schicht fühlt sich angenehm, nicht fettig und glatt an. Es sind nicht nur die genannten Eigenschaften im Vergleich zu bekannten Mischungen besser, sondern darüber hinaus bleiben sie für längere Zeit erhalten. Die scheinbare Dicke der Schutzschicht wird verstärkt, während der Fasercharakter des Holzes außergewöhnlich betont wird.
Die beschriebenen verbesserten Eigenschaften sind offensichtlicher, wenn die Holzoberfläche vor dem Aufbringen der erfindungsgemäßen Mischung mit Seife und V/asser oder mit einem Lösungsmittel gereinigt wurde.
409851/1010
Beispiel 2
Wie Beispiel I3 mit der Ausnahme, daß die Lösungsmittelmischung auf Raumtemperatur abgekühlt und mehrere Stunden vor dem Zusetzen von V/asser von l8° C gelagert wird. Die Lösungsmittelmischung hat Räumtenperatur beim Zufügen von V/asser. Die mittlere Teilchengröße der Mischung liegt bei 2 bis 5 /Um. Eine Aerosolholzoberflächenbehandlungsmischung wird wie in Beispiel 1 hergestellt und liefert in ähnlicher Weise verbeserte Ergebnisse bei der Anwendung auf eine Mehrzahl von Holzarten.
Beispiel 3
Es wird eine Mischung folgender Zusammensetzung unter der Verwendung v.on Eis anstelle von Wasser -hergestellt,- wobei im übrigen nach dem Verfahren des Beispiels 1 vorgegangen wird.
Gew. %
Isopar C 48,00
Hoechst Wachs E 0,75
Carnauba Wachs 0,75
Silikon SP-96 (500 es) 1,60
Silikon SP-96 (1000 es) 1,20
Arlacel 83 1,75
Eis 45,95
409851/1010
- 29 -
Die Ergebnisse sind sowohl bei der Verwendung als Aerosol, wie auch in anderer Form hervorragend.
Beispiel 4
Eine Mischung folgender Bestandteile wird nach dem Verfahren des Beispiels 1 hergestellt.
Gew. %
Isopar C . 27,60
Hoechst V/achs E 0,55
Carnauba Wachs 0,42
Silikon SF-96 (500 es) 1,40
Silikon SF-96 (IGOO es) 1,40
Arlacel 83 1,75
Wasser 66,78
Nach der Emulsionsbildung und Abkühlung auf Raumtemperatur wird 0,10 % Formalin (37 % wässriges Formaldehyd) zugesetzt.
Beispiel 5
Nach dem Verfahren aus Beispiel 1 wird folgende Mischung gebildet:
409851/1010
- 30 -
Gew. %
Isopar C 27,60
Hoechst Wachs E 1,40
Carnauba Wachs " 1,40
Arlacel 83 1,75
Silikon (10.000 äs) . 2,00
Silikon (100 es) 1,00
Parfüm - 0,50
Konserviermittel (Germall 115)+ 0,05
Deionisiertes Wasser 64,45
1,1-Methylen- bis (3-(3(hydroxymethyl)-2,ii-dioxo-5-imidazolidinyl)) harnstoff (Sulton Laboratories)
Dadurch wird eine hervorragende Politur gebildet.
Beispiel 6
Folgende Mischung wird nach dem Verfahren aus Beispiel 1 gebildet und untersucht.
Gen. %
Isopar E+ 6,83
Isopar C 20,47
Carnauba Wachs 0,69
409851/1010
Hoechst Wachs E 0,46
Mineralöl 0,46
Arlacel 83 0,30
Silikon (350 es) 0,92
Silikon (1000 es) ' 0,92
Wasser 68,98
Dies ergibt eine zufriedenstellende Mischung, die jedoch längeres Polieren als Mischungen der vorhergehenden Beispiele benötigt.
Beispiel 7
Folgende Mischung wird nach dem' allgemeinen Verfahren des Beispiels 1 mit der Ausnahme hergestellt, daß alle Silikone nach den Viasserzusatz und der Emulsionsbildung zugefügt werden.
Gel*. %
Isopar C 40,00
Hoechst Wachs F 2,00
Hoechst Wachs KSS
(ein teilweise verseiftes Montanes terwachs)
Arlacel C (Sorbitsesquioleat 1000 cp)l,50 Wasser 51,50
Silikon (100 es) 2,53
Silikon (10.00.0 es) 0,47
4098 51/1010
Die Mischung stellt ein hervorragendes Produkt dar.
Beispiel 8
Eine Mischung wird nach dem Verfahren des Beispiels 1 gebildet und untersucht, bestehend aus:
Gew. %
Isopar C 30,00
Hoechst Wachs E 2,00
Carnauba Wachs .2,00
Stearinsäure 3s00
Triäthanolamin 2,00
Silikon (10.000 es) 2,00
Silikon (100 es) 1,00
Parfüm 0,50
Konservierungsmittel 0,10
Deionisiertes Wasser 575
Ein sehr gutes Produkt wird hierdurch gebildet. Beispiel 9
Nach dem Verfahren des Beispiels 1 wird eine cremeartige Mischung hergestellt.
409851/1010
- 33 -
Gew. %
Isopar C 2*1,00
Hoechst Wachs E 1,00
Carnauba Wachs · " 1,00
Arlacel 83 2,00
Silikon (350 es) 1,00
Silikon (2000 es) 2,00
Wasser 69,00
Ein hervorragendes Produkt ist das Ergebnis. Beispiel 10
Die folgende Mischung wird nach dem Verfahren aus Beispiel 1 hergestellt.
Gew. %
Isopar C 29,1IO
Hoechst Wachs E 0,59
Carnauba Wachs ' 0,58
Arlacel 83 1,75
Silikon (500 es) 0,59
Silikon (1000 es) 0,39
Doe Corning XP-13-595 Silikon+ 1,82
Wasser 64,88
A09851/1010
Amin substituiertes Dimethylpolysiloxan
Die Mischung stellt ein hervorragendes Produkt dar. Beispiel 11
Wie Beispiel 10, jedoch der gesamte Wachsanteil macht I3OO % Carnauba Wachs aus und der Wasseranteil wird, im Verhältnis dazu erhöht .-
Beispiel 12
Wie Beispiel 1, mit der Ausnahme, daß nur eine Hälfte der gesamten Silikonmischung vor dem Wasser zugesetzt wird, und die zweite Hälfte nach der Emulsionsbildung zugesetzt wird.
409 8 5 1 /1010
- 35 -

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Verfahren zur Herstellung einer stabilen Wasser-in-öl-Emulsion zur Behandlung harter Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine innig vermischte organische Lösungsmittelmischung enthaltend
    (A) ungefähr 0 bis 9% Organopolysiloxan mit einer Viskosität von 20 bis 15000 es bei 25° C,
    (B) ungefähr 15 bis 35/» organisches Lösungsmittel mit einem
    . . Anilinpunkt von ungefähr - 30 bis 85° C und einem Destillationsbereich von ungefähr 88 bis 238° C,wobei das Lösungsmittel weitgehend mischbar mit dem Organopolysiloxan ist, (C) eine wirksame Menge Wasser-in- Öl-Emulgiermittel, (D) ungefähr 0,1 bis 3 % Wachs, wobei das Wachs dein Lösungsmittel (B) in fester, nicht geschmolzener Form zugesetzt wird, und (A), (C) und (D) gleichmäßig über das Lösungsmittel (B) zersetzt werden;
    zu ungefähr 50 bis 81J % Wasser oder Eis zusetzt, v/obei das Wasser eine Temperatur von nicht mehr als 40° C hat, und durch nachfolgend ungefähr 0 - 9 % Organopolysiloxan mit einer Viskosität .von 20 bis 15 000 es bei 25° C in der V/eise zufügt, daß der Gesamtbetrag der in der erfindungsgemäßen Mischung vorliegenden Polysiloxane bei ungefähr 0,05 bis 9 % liegt.
    409851/1010
    - 36 -
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösungsmittel (B), das Organopolysiloxan (A), das
    Emulgiermittel (C). und das Wachs (D) auf 71 bis 82° C erhitzt, wobei das Lösungsmittel (B) während der Zugabe von (A), (C) und (D) gerührt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ■Mineralöl vor dem Wachs (D) zufügt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innige Vermischen durch Rühren der Lösungsmittelmischung während -der Zugabe von Wasser oder Eis erreicht wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Emulgiermittel (C) Sorbitsesquioleat ist.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Emulgiermittels bei ungefähr 0,25 bis 3?0 % liegt.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs (D) ungefähr 0,05 bis 1,05 Carnauba Wachs und ungefähr 0,05 bis 1,5 % Montan Esterwachs enthält.
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Lösungsmittelmischung unmittelbar vor der
    Zugabe von V/asser zwischen ungefähr 21 bis 82° C liegt.
    409851/1010
    9· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Parfümmenge nach dem vollständigen Abkühlen der Emulsion zugefügt wird.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wirksame Konservierungsmenge nach dem vollständigen Abkühlen der Emulsion zugefügt wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organopolysiloxan Polydimethylsiloxan ist.
    12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    das gesamte Organopolysiloxan nach der Wasserzugabe zugesetzt wird.
    13· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Organopolysiloxans vor der Wasserzugabe und der Rest nach der Wasserzugabe zugesetzt wird.
    l'K Wasser-in-öl Emulsion zur Behandlung harter Oberflächen mit einer kontinuierlichen organischen Lösungsmittelphase und einer diskontinuierlichen Wasserphase, gekennzeichnet durch: (A) eine Mischung von (1) Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungefähr 50 bis 550 es bei 25° C, und (2) Organopolysiloxan mit einer Viskosität von ungeähr
    © s i 11 /1 © 1 ©
    950 bis I5.OOO es bei 25° C und worin (1) und (2) mit 0,5 bis 9 % der Gesamtemulsion enthalten sind,
    (B) ungefähr I5 bis 35 % organisches Lösungsmittel mit einem Anilinpunkt von ungefähr - 30 bis + 85° C und einem Destillationsbereich von 88 bis 238° C, wobei das Lösungsmittel weitgehend mit dem Organopolysiloxan mischbar ist, und worin mindestens ungefähr 50 % des Lösungsmittels ein Isokohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Anfangssiedepunkte von 88 bis 99° C enthält,
    (C) eine wirksame Menge Wasser-in-öl-Emulgierungsmittel,
    (D) ungefähr 0,1 bis 3 % Wachs,
    (E) Wasser als Rest der Mischung.
    15· Mischung nach Anspruch I1I, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine wirksame Menge Parfüm enthält.
    16. Mischung nach Anspruch I1J, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine wirksame Menge Konservierungsmittel enthält.
    17. Mischung nach Anspruch Ik3 dadurch gekennzeichnet, daß das Organopolysiloxan Dimethylpolysiloxan ist.
    0 8 8 51/1010
    - 39 -
    18. Mischung nach Anspruch l4, dadurch gekennzeichnet, daß das Emulgiermittel Sorbitsesquioleat ist.
    19. . Mischung nach Anspruch 1*1, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Wachs ungefähr 0,05 bis T,5 % Carnauba Wachs und ungefähr 0,05 bis 1,5 Montanester Wachs ist.
    20. Mischung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Selbstsprühmischung in einem Aerosolbehälter ist, wobei die Mischung ungefähr 50 bis 95 % des Behälterinhaltes ausmacht, und der Rest das Treibmittel ist.
    21. Eine Mischung, gekennzeichnet dadurch, daß sie nach dem Verfahren des Anspruchs 1 hergestellt ist.
    ka:hu:kö:af
    409851/1010
DE19742425339 1973-05-29 1974-05-25 Politur Pending DE2425339A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00364368A US3847622A (en) 1973-05-29 1973-05-29 Polish

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2425339A1 true DE2425339A1 (de) 1974-12-19

Family

ID=23434205

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742425339 Pending DE2425339A1 (de) 1973-05-29 1974-05-25 Politur

Country Status (12)

Country Link
US (1) US3847622A (de)
AU (1) AU6794774A (de)
BE (1) BE815336A (de)
CA (1) CA1024281A (de)
CH (1) CH611927A5 (de)
DE (1) DE2425339A1 (de)
DK (1) DK290874A (de)
FR (1) FR2231731B3 (de)
IT (1) IT1015968B (de)
NL (1) NL7407167A (de)
SE (2) SE407229B (de)
ZA (1) ZA742285B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2838325A1 (de) * 1977-09-06 1979-03-08 Johnson & Son Inc S C Verbesserte moebelpolituremulsion

Families Citing this family (39)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013475A (en) * 1974-09-27 1977-03-22 Colgate-Palmolive Company Polish
EP0008209B1 (de) * 1978-08-04 1982-08-04 Cbs Records Aps Zusammensetzung für die Reinigung und Oberflächenbehandlung von Schallplatten und ähnlichen Objekten und ihre Anwendung
FR2445361A1 (fr) * 1978-12-28 1980-07-25 Sejournant Francine Composition antiadhesive a base de cire en milieu solvant organique
US4439342A (en) * 1979-07-23 1984-03-27 United Industries Corporation Aerosol preparation
US4439343A (en) * 1979-07-23 1984-03-27 United Industries Corporation Aerosol preparation
US4347333A (en) * 1980-06-16 1982-08-31 S. C. Johnson & Son, Inc. Emulsion coating composition containing silicone and acrylic polymer
US4398953A (en) * 1981-10-26 1983-08-16 Borden, Inc. Car waxes with improved water-beading durability
US5000092A (en) * 1981-11-12 1991-03-19 Chemoxy International Limited Printing processes
US4591502A (en) * 1982-11-24 1986-05-27 Schlossman Mitchell L Compressing aid for cosmetic powders
US4609545A (en) * 1982-11-24 1986-09-02 Schlossman Mitchell L Compressing aid for compressing powders
US4732612A (en) * 1983-09-02 1988-03-22 The Drackett Company Polish emulsion compositions
US4592934A (en) * 1984-11-02 1986-06-03 Union Carbide Corporation Method of preparing and packaging automobile wax
USRE34584E (en) * 1984-11-09 1994-04-12 The Procter & Gamble Company Shampoo compositions
US4936914A (en) * 1988-12-20 1990-06-26 S. C. Johnson & Con, Inc. Film-forming emulsion polish compositions containing copolymeric siloxanes
US5098745A (en) * 1989-11-21 1992-03-24 Blue Chip Stamps Method of protecting an automobile finish
US4997478A (en) * 1989-11-21 1991-03-05 Blue Chip Stamps Silicone automobile finish protectant
US5017222A (en) * 1989-12-07 1991-05-21 Dow Corning Corporation Polish containing micronized wax particles
US5112394A (en) * 1990-06-25 1992-05-12 S.C. Johnson & Son, Inc. Furniture polish concentrate and formulations
US5288314A (en) * 1992-08-04 1994-02-22 Crescent Manufacturing Polish
GB2270919B (en) * 1992-09-26 1996-04-24 Sandoz Ltd Aqueous wax and silicone dispersions,their production and use
US5849838A (en) * 1992-10-28 1998-12-15 S. C. Johnson & Son, Inc. Aqueous scratch cover compositions for finished wooden articles
US5268026A (en) * 1992-11-02 1993-12-07 Henry James M Polish for metal, wood, plastic, fiberglass, painted and similar surfaces
US5421865A (en) * 1993-10-29 1995-06-06 United Technologies Corporation Water based silicone coating compositions
US5565516A (en) * 1995-04-28 1996-10-15 Blue Coral, Inc. Finishing compositions
AU6954196A (en) * 1995-08-22 1997-03-19 Blue Coral, Inc. Universal auto lotion
US5677369A (en) * 1996-07-19 1997-10-14 Masonite Corporation Composite article including modified wax, and method of making same
US6162290A (en) * 1998-05-28 2000-12-19 Acmos Chemie Gmbh & Co. Release agent
US6013323A (en) * 1998-10-30 2000-01-11 Klayder; Donna W. Silicone gel waxes and silicone gel protectants
US6066201A (en) * 1998-11-09 2000-05-23 Ergon, Inc. Thixotropic wax emulsion compositions
JP3851943B2 (ja) * 2000-03-17 2006-11-29 日華化学株式会社 ダイカスト用離型剤
DE10104394A1 (de) * 2001-01-19 2002-08-01 Salzenbrodt Gmbh & Co Kg Imprägniermittel
US6685765B1 (en) 2001-12-28 2004-02-03 Vahid Ghodoussi Water based protectant containing UV absorbers
US6669763B1 (en) 2001-12-28 2003-12-30 Vahid Ghodoussi Water based protectant containing a reaction product of two ionic surfactants
US20080292564A1 (en) * 2002-10-25 2008-11-27 Honeywell International, Inc. Aerosol compositions containing fluorine substituted olefins and methods and systems using same
US20040110850A1 (en) * 2002-12-09 2004-06-10 Jordan Elsie A. Wax composition and method of applying same to a wet surface
US6932860B1 (en) * 2003-06-27 2005-08-23 Richard Joseph Morton Wax emulsion
AU2004297219B2 (en) * 2003-12-05 2009-12-17 Ashland Licensing And Intellectual Property Llc Cleaning and polishing wax composition
US7381231B2 (en) * 2004-01-29 2008-06-03 3M Innovative Properties Company Finishing compositions with reduced volatile organic compounds
HUE045347T2 (hu) * 2014-08-19 2019-12-30 Evonik Degussa Gmbh Hibrid diszperzió és alkalmazása

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2868657A (en) * 1959-01-13 Certificate of correction
US2849324A (en) * 1956-11-19 1958-08-26 Simoniz Co Polishing composition
US3395028A (en) * 1966-09-12 1968-07-30 Drackett Co Wax composition and method for making the same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2838325A1 (de) * 1977-09-06 1979-03-08 Johnson & Son Inc S C Verbesserte moebelpolituremulsion

Also Published As

Publication number Publication date
NL7407167A (de) 1974-12-03
CA1024281A (en) 1978-01-10
IT1015968B (it) 1977-05-20
FR2231731A1 (de) 1974-12-27
BE815336A (fr) 1974-09-16
SE407229B (sv) 1979-03-19
SE7614131L (sv) 1976-12-16
ZA742285B (en) 1975-11-26
FR2231731B3 (de) 1977-03-11
AU6794774A (en) 1975-10-16
CH611927A5 (de) 1979-06-29
SE7406920L (de) 1974-12-02
DK290874A (de) 1975-01-13
US3847622A (en) 1974-11-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2425339A1 (de) Politur
DE2258365C3 (de) Unter Treibmittel stehendes Oberflächenbehandlungsmittel
US4013475A (en) Polish
DE2404138C3 (de) Zusatz für Poliermittel
EP0022212B1 (de) Wasserhaltiges, flüssiges Konservierungsmittel auf Wachsbasis und seine Verwendung zum temporären Schützen von Metall- und Lackoberflächen und ein Verfahren hierzu
DE68926818T2 (de) Selbstschäumende ölzusammensetzungen, verfahren zur herstellung und deren verwendung
EP1197201B2 (de) Haarwachsprodukt mit Wachsen, nicht-flüchtigen Ölen und flüchtigen, hydrophoben Stoffen
US5700312A (en) Universal auto lotion
DE2614816C2 (de) Mittel auf der Basis einer in Wasser emulgierten Siliconflüssigkeit
US4592934A (en) Method of preparing and packaging automobile wax
DE1644784A1 (de) Moebelpoliturspray
CA1078554A (en) Oil-out self-shining emulsion coating composition
DE3855381T3 (de) Zusammensetzung auf Wasserbasis zur Entfernung von Überzügen
DE2838325A1 (de) Verbesserte moebelpolituremulsion
DE69607210T2 (de) Wachsfreies-möbel-poliermittel mit silikon-komponenten
DE10393773T5 (de) Silikonzusammensetzungen zur Verwendung beim Reifenaufbereiten und Verfahren zur Herstellung
DE69007518T2 (de) Polier-Zusammensetzung.
US2678902A (en) Hand lotion
EP1214392A1 (de) Mehrphasiges reinigungsmittel mit öl und/oder wachs
DE4430818A1 (de) Pflegeemulsion für automatische Fahrzeugwaschanlagen
EP0263959B1 (de) Fussbodenpflegemittel
DE69325285T2 (de) Wässrige deckzusammensetzungen für kratzer in holz-fertigartikeln
US2868657A (en) Certificate of correction
DE2364153A1 (de) Poliermittel
US2676893A (en) Wood-coating composition