DE2425385A1 - Pneumatisch-mechanisches blindnietgeraet - Google Patents

Pneumatisch-mechanisches blindnietgeraet

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DE2425385A1
DE2425385A1 DE19742425385 DE2425385A DE2425385A1 DE 2425385 A1 DE2425385 A1 DE 2425385A1 DE 19742425385 DE19742425385 DE 19742425385 DE 2425385 A DE2425385 A DE 2425385A DE 2425385 A1 DE2425385 A1 DE 2425385A1
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Hans Ehmann
Guenther Klein
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Gesipa Blindniettechnik GmbH
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Description

  • Pneumatisch-mechanisches Blindnietgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein pneumatisch-mechanisches Blindnietgerät mit wenigstens einem in einem Druckzylinder mittels Druckluft verschiebbaren Kolben, wobei die Druckluft durch ein vorzugsweise von Hand betätigbares Steuerventil einführbar ist und der Kolben auf einen das Einspannfutter des Blindnietgerätes betätigenden Mechanismus wirkt.
  • Blindnietgeräte der genannten Art zum Setzen von Blindnieten bestehend aus Hohlniet und abreißbarem Niet sind bekannt. So wird in der US-PS 2.96.OOi ein Blindnietgerät vorgeschlagen, bei dem bei Betätigung eines Handhebels ein Steuerventil geöffnet wird, so daß Druckluft auf die Beaufschlagungsseite eines in einem Zylinder gegen die Kraft einer Rückstellfeder verschiebbaren Kolbens eintritt. Die Kolbenstange dieses Kolbens ist direkt mit einem auf Rollen laufenden Keil verbunden. Beidseitig dieses Keils ist jeweils ein um einen Drehpunkt schwenkbarer Arm angeordnet; diese Arme sind in ihrem vorderen Drittel durch eine Querachse verbunden, auf der eine Rolle drehbar gelagert ist, die auf der Schrägen des ihr mit seiner Spitze zugewandten Keils aufliegt und auf dieser Schrägen rollen kann. Die vorderen Enden der Arme greifen in Ausnehmungen des mit dem Einspannfutter verbundenen Zugkörpers ein. Das den Futtermechanismus enthaltende Gehäuse steht senkrecht zum übrigen Gehäuse. Wird der Kolben durch Druckluft gegen die Kraft der Rückstellfeder in seinem Druckzylinder verschoben, so wird der Betätigungskeil auf seinem Rollenlager durch die Kolbenstange nach vorn geschoben und die auf der die Arme verbindenden Querachse gelagerte Rolle rollt auf seiner Schrägen aufwärts, wodurch auch der Zugkörper und das Einspannfutter in Betätigungsrichtung, ebenfalls gegen die Kraft einer Rückstellfeder, bewegt werden. Der Aufbau des pneumatischen und noch mehr des mechanischen Teils dieses Gerätes ist jedoch kompliziert und kostspielig. Besonders die Rollenlager für den Betätigungskeil und die auf der Querachse drehbare Rolle, die mit hoher Präzision hergestellt sein müssen und auch der ständigen Wartung bedürfen, verteuern das Gerät sehr. Durch den komplizierten Aufbau wird das Gerät plump, unproportioniert und unhandlich; die Hand der Bedienungsperson ermüdet schnell.
  • Die Ubersetzung vom pneumatischen System auf das mechanische System ist ungünstig, da der Angriffspunkt für den Betätigungskeil, also die Rolle, im vorderen, d.h. vom Drehpunkt abgewandten Drittel der Betätigungs-.
  • arme liegt und somit der Keil einen verhältnismäßig weiten Weg zurücklegen muß, um den erforderlichen Arbeitshub zu bewirken.
  • Es sind auch noch andere pneumatisch betätigte Blindniet geräte bekannt geworden. So besühreiben die DT-OS 1.627.446, 1.907.388 und 2.062.728 pneumatisch betriebene Blindnietgeräte, bei denen zur Beistungssteigerung auch zwei oder mehr, über eine Verteilerlattung beaufschlagbare Zylinder-Kolben-Einheiten hintereinander geschaltet sind und die gemeinsame Kolbenstange d i r e k t mit dem Zugkörper des Einspannfutters verbunden ist. Dabei erfolgt die Rückführung der Kolben in ihre Ausgangslage meist durch die Kraft einer Rückholfeder, jedoch wurde auch schon vorgeschlagen, anstelle der Verwendung einer Rückholfeder den Rückzug des Werkzeugs mittels Umsteuerung der Druckluft zu bewirken. Auch diesen Nietgeräten haftet insbesondere bei der bevorzugten Pistolenform der Nachteil der Unhandlichkeit an, weil das Gerät mit dem Handgeins balanciert werden muß, außerdem bauen sie ebenfalls aufwendig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein auf verhältnismäl3ig geringe Außenabmzssungen reduziertes, handliches, leichtes und leicht bedienbares pneumatisch-mechanisches Blindnietgrät mit erhbhter Leistung zu schaffen, das aus einfachen Teilen und Baugruppen besteht, in einfacher Weise montier- und herstellbar und damit preisgünstig ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein vorzugsweise aus mehreren hintereinandergeschalteten Zylinder-Kolben-.inheiten bestehendes pneumatisches System einen Angriffspunkt am freien Ende des einen Hebelarms eines im Gehäuse drehbar gelagerten, zweiarmigen Hebels mit Kraftübersetzung hat, dessen zweiter Hebelarm am Zugkörper des Einspannfutters angreift.
  • Das pneumatische System ist vorugsweise als Baueinheit ausgebildet. Es kann vorteilhafterweise aus durch Trennwände voneinander getrennten, die Zylinder bildenden Zylinderrohren, in jedem Zylinder einem dichtend verschiebbar angeordneten Kolben, einer Kolben und Trennwände durch mittige Bohrungen mit Spiel durchdringenden Zugstange sowie die Zugstange umgebenden und die Kolben in gleichbleibendem Abstand hall enden, jeweils eine Trennwand dichtend durchdringenden Distanzhülsen bestehen und einerseits durch ein am. Hebel angreifendes Druckstück sowie andererseits durch ein Gegenstück zusammengehalten werden. Das als Baueinheit ausgebildete pneumatische System ist so als Ganzes in das zylindrBche Gehäuse des Gerätes einschiebbar. Das zylindriche Gehäuse und das pneumatische System können durch einen vorzugsweise aufschraubbaren Abschlußdeckel verschließbar sein.
  • Vorteilhaft werden die Trennwände durch die Zylinder rohre in ihrer Position gehalten.
  • Die druckluftbeaufschlagten Zylinderkammern des pneumatischen Systems stehen vorzugsweise durch Durchlässe in den Distanzhülsen bzw. dem Gegenstück des Druckstücks und durch einen zwischen der Zugstange und den Innenwänden der Distanzhülsen bzw. den mittigen Bohrungen der Kolben bestehenden Luftkanal untereinander in Verbindung.
  • Die Zugstange kann einen quadratischen Querschnitt haben. Die vor den Kolben liegenden Zylinderkammern stehen zweckmäßig durch Abluftkanäle direkt oder über das Steuerventil mit der Atmosphäre in Verbindung.
  • Das Steuerventil ist in einem Gehäuse untergebracht und vorzugsweise um das zylindrische Gehäuse des Gerätes bzw. um den Abschlußdeckel dichtend drehbar angeordnet.
  • Der Betätigungshebel des Gerätes bzw. Steuerventils kann unmittelbar am Ventilgehäuse angeordnet sein.
  • Das Steuerventil ist vorteilhaft als Schieberventil ausgebildet, dessen Ventilstößel durch Druckluft gegen die Kraft einer Feder in seiner Ausgangsstellung gehalten wird. Der auf der Stirnfläche des Ventilstößels lastende Druck kann durch Öffnung eines zusätzlichen Ventils durch den Betätigungshebel abgebaut werden.
  • Die zur Betätigung des Gerätes mit Druckluft beaufschlagte Zylinderkammer der ersten Zylinder-Kolben-Einheit kann in Ausgangsstellung des Steuerventils mit einem Abluftkanal im Ventilgehause und in Schaltstellung des 'teuerventils mit einem Druckluftanschluß in Verbindung stehen, während die vor dem Kolben liegende Zylinderkammer der ersten Zylinder-Kolben-Einheit in Ausgangsstellung des Steuerventils mit dem Druckluftanschluß und in Schalt stellung des Steuerventils mit einem Abluftkanal im Ventilgehäuse in Verbindung steheii kann.
  • Der mit dem pneumatischen System zusammenarbeitende zweiarmige Hebel hat vorteilhaft ein Ubersetzungsverhältnis von mindestens 2:1. Er ist vorzugsweise als zweiteiliger Hebel ausgebildet, der auf einer den Teilen gemeinsamen Achse im Gehäuse drehbar gelagert ist, wobei wenigstens an einem der Hebelarme, zweclaäBig an deren Enden, eine Verbindung vorgesehen ist.
  • Auf der die freien Enden der längeren Hebelarme des Doppelhebels verbindenden Achse kann eine Gleitrolle drehbar gelagert sein, die ständig mit dem an der Zugstange des pneumatischen Systems angebrachten Druckstück in Beriihrung steht, und die freien Enden der kürzeren Hebelarme können durch eine sie verbindende Achse mit dem Zugkörper des Einspannfutters drehbar verbunden sein.
  • Der Zugkörper oder der Hebel kann durch eine Feder in Ausgangsstollung vorgespannt sein.
  • Das erfindungsgemäße Blindnietgerät zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Vorteilen aus. Es ist leicht von Gearicht, handlich und bequem zu bedienen.
  • Das Gerät muß nicht wie die bekannten Pistolengeräte in der Hand balanciert werden. Die Hand der Bedienungsperson umfaßt das Gehäuse, der Betätigungshebel des Steuerventils kann mit einem, sogar dem kleinen Finger der Hand in beliebiger Richtung bedient werden. Das Handgelenk wird so entlastet und ermüdet nicht, was sowohl arbeitsphysiologisch bedeutsam ist als auch die Nietleistung der Bedienungsperson erhöht. Das um das Gehäuse drehbare Ventilgehäuse kann stets entsprechend der Druckluftquelle ausgerichtet werden bzw. richtet sich selbst aus, so daß die Druckluftleitungen bei der Arbeit nicht stören können. Der Abschlußdeckel dient zugleich als Aufstandsfläche, wenn das Gerät abgestellt werden soll.
  • Durch das Hintereinanderschalten mehrerer Zylinder-Kolben-Einheiten, die bei Betätigung gleichzeitig mit Druckluft beaufschlagt werden, ergibt sich eine grube Beaufschlagungsfläc:1e für die Druckluft, die jedoch eine Funktion der Baugröße ist, die auf einem Minimum gehalten wird infolge der zusätzlichen mechanischen Kraftübersetzung des von dem pneumatischen System betätigten zweiarmigen Hebels. Indem ein Hebel mit Ubersetzungsverhältnis verwendet wird, führt die von dem erfindungsgemäßen Blindnietgerät aufgebrachte Zugkraft auch zur Möglichkeit der Verarbeitung von Blindnieten größeren Durchmessers oder von. Blindnieten aus härteren Werkstoffen bei kleiner Baugröße des Geräts.
  • Die Einzelteile des Blindnietgeräts und insbesondere des mechanischen Teils sind einfach in ihrer Form sowie leicht montier- und herstellbar. Die Störanfälligkeit des Gerätes ist dadurch erheblich reduziert; im Falle notwendiger Reparaturen oder des Austauschs von Teilen ist das Gerät leicht auseinandernehmbar und wieder zusammensetzbar. Denn das als eine Baueinheit ausgeführte pneumatische System wird außerhalb des Ge-.
  • häuses zusammengesetzt und dann als Ganzes in das Gehäuse eingeschoben. Durch die Einfachheit der einzelnen Bauteile und der Montage werden die Herstellungskosten erheblich-gesenkt und das Blindnietgerät insgesamt preiswert.
  • Weitere-Merhmale und Vorteile der Eriinlung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der anhängenden Zeichnung.
  • Fig. 1 zeigt einen Lan(-;sschnitt durch das erfindungsgemäße Blindnietgerät in Ausgangsstellung.
  • Fig. 2 zeigt einen Längsachnitt durch das 31indnictgerät in einer Zwischenstellung nach'seiner Betätigung.
  • Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Blindnietgerät in äußerster Arbeitsstellung bei Beendigung des Nietvorgangs.
  • Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch das Blindnietgerät entsprechend der Schnittlinie I-I in Fig. 3.
  • Fig. 5 zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 bzw. Fig. 3 das Steuerventil nach Betätigung des Betägigungshebels.
  • Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das Blindnietgerät entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 7.
  • Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch drei aPe Baueinheit ausgebildete, in Reihe hintereinander geschaltete Zylinder-Kolben-Einhetten, die das pneumatische System bilden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blindnietgerätes besteht, wie Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 und insbesondere Fig. 2 zeigen, in Ansicht gemäß den Figuren von rechts nach links gesehen aus einem zylindrischen Teil A (Fig. 1) mit der pneumatis chen Antriebsvorrichtung und einem zurchorizontalen Achse des Teils A in leicht nach vorn geneigtem Winkel verlaufenden Teil B (Fig. 1), der die mechanische Antriebsvorrichtung und das Einspannfutter des Nietgerätes enthält.
  • In das vorzugsweise aus Leichtmetall oder auch Kunststoff bestehende zylindrische Gehäuse 1 des Teils A ist als eine Baueinheit gemäß Fig. 7 das dreifache pneumatische Zylinder-Kolben-System bis zu einem im Gehäuse 1 vorgesehenen Anschlag 14 eingepuBtbzw.
  • eingeschoben. Die drei Zylindereinheiten werden gebildet von drei Zylinderrohren 2, die durch Trennwände 3, insgesamt zwei im Ausführungsbeispiel, in Abstand zueinander gehalten sind. Die Zylinderrohre 2 greifen dazu in am Umfang der Trennwände 3 vorgesehene Abstufungen ein. Die Stoßstellen sind auf der der Zylinder- bzw. Druckkammer des jeweiligen Zylinders zugewandten Seite durch eine Rundschnurdichtung 4 auch gegenüber dem Gehäuse 1 abgedichtet.
  • Diese Rundschnurdichtungen 4 gleichen dabei auch geringere Bohrungsdifferenzen zwischen dem Gehäuse 1 und den Zylinderrohren 2 aus. Die Trennwände 3 sowie die drei Kolben 6 fir die Zylinderräume haben mittig durchgehende Bohrungen, in die Distanzhülsen 7 in Form von StahlrohreSl in gleichbleibenden Abständen eingelassen sind. Durch die Bohrungen und die Distanzhülsen führt eie Zugstange 5 mit quadratischem Querschnitt (siehe Fig. 2 und Fig. 6) hindurch. Das ganze System wird auf der einen Seite durch ein auf das innen liegende Ende der Zugstange 5 beispielsweise aufschraubbares Druckstück 8 und auf der anderen Seite beispielsweise durch eine als Gegenstück dienende, auf das andere Ende der Zugstange 5 aufschraubbare Abschlußmutter 9 zusammengehalten und bildet so die Baueinheit gemaß Fig. 7. Kolben 6 und Trennwände 3 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere einem duroplastischen, spangebend bearbeiteten Kunststoff. Die Kolben 6 sind an ihrem Umfang durch Dichtungen 10 (z.B. TFMA-Dichtungell) gegen die Wand des jeweiligen Zylinderrohres 2 abgedichtet (siehe Fig.
  • 2), während zwischen den Distanzhülsen 7 und den mittigen Bohrungen der Trennwände 3 wiederum je eine Rundschnurdichtung 11 vorgesehen ist. Zwischen der Innenwand der Distanzhülsen 7 bzw. der Bohrungen in den Kolben 6 sowie der Zugstange 5 bleibt ein Luftkanal 12 bestehen (siehe Fig. 2), der durch Einstiche 13 als Durchlässe in den Distanzhülsen 7 bzw. der als Gegenstück dienenden Abschlußmutter 9 mit den Zylinderkammern 15, in die zur Betätigung des Gerätes Druckluft eingelassen wird, verbunden ist. Die Trennwände 3 haben eine umlaufende V-förmige Nut 16, die wiederum auf der von der Zylinderkammer 15 abgewandten Seite eine oder mehrere Quernuten 16' aufweisen, durch die dieser Teil des ersten und zweiten Zylinderraums mit Abluftkanälen 17, 17' im Gehäuse 1 in Verbindung steht. Der Abluftkanal 17 des ersten Zylinders ist mit dem weiter unten beschriebenen Steuerventil 18 des Gerätes verbunden, während der Abluftkanal 17 des zweiten Zylinders direkt mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Der dritte, innen liegende Zylinder wird durch das Gehäuse der mechanischen Antriebsvorrichtung entlüftet. Am Umfang seines offenen Endes weist das zylindrische Gehäuse 1 ein Gewinde 19 auf, auf das der das entsprechende Gewindeaufweisende Abschlußdeckel 20 konzentrisch aufschraubbar ist und so das Gehäuse 1 und die erste Zylinder-Kolben-Einheit nach außen abschließt. An seiner Innenseite weist der Abschlußdeckel 20 einen Anschlag 21 mit Dichtring für das erste Zylinderrohr 2 auf, an seiner Stirnseite sind Bohrungen 22 zum Ansetzen eines Zapfenschlüssels vorgesehen. Konzentrisch zu Gehäuse 1 und Abschlußdeckel 20 ist auf Dichtringen 60 drehbar das Gehäuse 23 des durch den Betätigungshebel 24 betätigbaren Steuerventils 18 angeordnet, welches weiter unten anhand Fig. 5 genauer beschrieben wird. Es ist durch einen Bund 20' des Abschlußdeckels 20 und einen Anschlag 1' am Umfang des Gehäuses t gegen axiale Verschiebung gesichert.
  • Im sich an das zylindrische Gehäuse t des pneumatischen Teils anschließenden Gehäuseteil 25 der mechanischen Antriebsvorrichtung ist auf einer festen Drehachse 26 ein zweiarmiger, aus zwei parallel und in Abstand zueinander gehaltenen Hebelteilen bestehender Doppelhebel 27 vorzugsweise mit mindestens dem Übersetzungsverhältnis 2:1 drehbar gelagert (siehe auch Fig. 4).
  • Am Ende des längeren Hebelarms 27a ist auf einer die Hebelteile verbindenden Achse 26a eine Gleitrolle 28 drehbar gelagert, die mit der Stirnfläche des auf die Zugstange 5 aufgeschraubten Druckstückes8 in Berührung steht. Der kürzere Hebelarm 27b ist bei 26b am Zugkörper 29 angelenkt, der das an sich bekannte Einspannfutter 30 des Blindnietgerätes trägt, und ist so mit seinem vom Einspamlfutter 30 abgewandten Ende drehbar verbunden. Eine am Zugkörper 29 und am Gehäuseteil 25 für den Futtermechanismus angreifende Zugfeder 31 hält den Zugkörper 29 mit dem Einspannfutter 30 und damit den Hebel 27 in Ausgangsstellung, d.h. sie hält Zugkörper 29 und Einspannfutter 30 im Gehäuseteil 25 vorgeschoben und die Gleitrolle 28 am Hebelarm 27a in Anlage an dem Druckstück 8 der Zugstange 5. Der Zugkörper 29 weist eine Ausnehmung 32 auf, die den bei Betätigung des Gerätes verschwenkbaren Hebel 27 teilweise aufnimmt.
  • In Fig. 5 ist das bereits erwähnte Steuerventil 18 des Gerätes vergrößert dargestellt, und zwar im betätigten Zustand gemäß Fig. 2 und 3. Im Ventilgehäuse 23 ist eineZylinderbohrung 33 vorgesehen, in der ein Ventilstößel 34 verschiebbar angeordnet ist. Durch Ausnehmungen am Umfang des Ventilstößels 34 entstehen drei Ringräume 35, 36, 37, die durch Rundschnurdichtungen 38 an der Wand der Zylinderbohrung 33 gegeneinander abEJedichtet sind. In das offene Ende der Zylinderbohrung 33 ist eine auf einer Abstufung anliegende, mit einer mittigen Bohrung 42 versehene Anschlagplatte 39 für den Ventilstößel 34 eingebracht.
  • Diese AnschlagplCltte 39 wird durch eine in die erweiterte Zylinderbohrung 33 einschraubbare Hülse 40 mit Außengewinde an ihrem Platz gehalben.- An ihrem mit dem Gehäuse 23 abschließenden Ende weist die Rülse 40 einen nach inden weisenden Bund 41 auf. In den durch die Hülse 4-) definierten Raum 43 ragt das mit einem Flansch 44 jersehene Ende des Betätigungshebels 24. Eine sich einerseits in der mittigen Bohrung 42 der Anschlagplatte 39 und andererseits in einer mittigen Sankbohrung des Betätigungshebels 24 abstützende Druckfeder 45 hält den Flansch 44 des Betätigungshebels 2T normalerweise in Anlage am Bund 41 der Hülse 40 (siehe Fig. 1). Der Flansch 44 erfüllt dabei die Funktion eines Ventilkegels im Sinne eines Sensitivventils und besteht zum besseren Abdichten vorzugsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff.
  • Je nach Stellung des Ventilstößels 34 in der Zylinderbohrung 33 (Ruhestellung oder Arbeitsstellung) bildet sich an einer der beiden Stirnflächen des Ventilstößels 34 ein Zylinderraum 7 oder 48. Eine Druckfeder 46, die sich am Boden der Zylinderbohrung 33 bzw. des Zylinderraums 47 und in einer Sackbohrung des Ventilstößels 34 abstützt, ist derart vorgespannt, daß sie den Ventilstößel 34 zur Anlage an die Anschlagplatte 39 belastet. Im Boden der Zylinderbohrung 33 ist ein Abluftkanal 49 mit geringem Querschnitt vorgesehen, der den Zylinderraum 47 ständig mit der-Atmosphäre -verbindet. Der durch die Anschlagplatte 39 abgegrenzte und durch dessen Bohrung 42 mit dem Raum 43 des durch den Betätigungshebel 24 zu betätigenden Ventils verbundene Zylinderraum 48 ist durch einen nahezu haarfeinen Kanal 50 mit der Bohrung 51 für den Anschlußstutzen der Druckluft verbunden. Dieser Kanal 50 ist im Querschnitt so fein, daß durch das Umsteuern auftretende Leckluft sich nicht störend auswirken kann. Vom Ringraum 37 des Steuerventils 18 besteht eine dauernde Verbindung durch eine Querbohrung 52 und eine Ringnu-t 53 im Ventilgehäuse 23 und eine Querbohrurlg 54 im Abschlußdeckel 20 mit der bei Betätigung des Gerätes mit Druckluft beaufschlagten Kammer 15 der ersten Zylinder-Kolben-Einheit des pneumatischen Antriebssystems. Die auf der anderen Seite des Kolbens 6 vor diesem liegende Kammer 55, in die zur Rückstellung des Gerätes Druckluft eingelassen wird, -ist ständig durch die nuten 16, 16' in der Trennwand 3, den im Gehäuse 1 des Gerätes ausgebildeten Kanal 17, eine Querbohrung 56 des Abschlußdeckels 20, eine Ringnut 57 und eine Querbohrung 58 im Ventilgehäuse 23 mit dem Ringraum 36 des Ventils verbunden. Im Ventilgehäuse 23 ist außerdem ein Abluftkanl.59 vorgesehen, der in Ausgangsstellung des Ventilstößels 34 mit dem Ringraum 37 und in dessen Schaltstellung mit dem Zylindçrraum 47 verbunden ist. Die Anschlußbohrung 51 für die Druckluft ist in Ausgangsstellung des Ventilstößels 34 mit dem Ringraum 36 und in dessen Schaltstellung mit dem Ringraum 37 verbunden. Der Ringraum 35 des Ventils ist in Ausgangsstellung des Ventilstößels 34 mit einem Abluftkanal 49 im Ventilgehäuse 23 verbunden. Wie bereits erwähnt, ist das Ventilgehäuse 23 auf den Dichtungen 60 um das zylindrische Gehäuse 1 des Gerätes bzw. den Abschlußdeckel 20 drehbar, was bei der Handhabung des Gerätes besonders vorteilhaft ist, da der Druckluftanschluß 51 immer in die günstigste Lage gebracht werden kann und so die Druckluftleitungen bei der Arbeit nie stören können.
  • Die Funktionsweise des Blindnietgeräts ist folgend: In Ausgangsstellung des Gerätes, bei nicht betätigtem B-etätigungshebel 24 (Fig. 1), wird dessen Flansch 44 durch die Feder 45 in Anlage an dem Bund 41 der Hülse 40 gehalten und der Raum 43 ist nach außen dicht abgeschlossen. Druckluft dringt von dem Anschluß 51 durch den Kanal 50 in den Zylinderraum 48 des Steuerventils 18, beaufschlagt die ihn begrenzende Stirnfläche des Ventilstößels 34 und bringt ihn mit seiner entgegengesetzten Stirnfläche gegen die Kraft der Feder 46 in Anschlag an den Boden der Zylinder bohrung 33. Der Durchtritt für die Druckluft ist nun frei vom Anschluß 51, und sie tritt durch den Ringraum-56, die Querbohrung 58, die -Ringnut 57, die Querbohrung 56, den Luftkanal 17 und die Nuten- 16, 16' in der Trennwand 3 in die Kammer 55 der ersten Zylinder-Kolben-Einheit, -wo sie die Fläche des betreffenden Kolbens 6 in Richtung des Pfeiles P beaufschlagt und somit infolge ihrer starren Verbindung alle drei Kolben 6 des pneumatischen Systems und die Zugstange 5 in ihre Ausgangsstellung bringt, die bestimmt wird durch den Anschlag der Abschlußmutter 9 auf der Zugstange 5 am Abschlußdeckel 20. Dieser Anschlag für die Rücklaufbewegung kann auch beispielsweise am Anschlag 21 (des ersten Zylinderrohres 2) des Abschlußdeckels 20 erfolgen oder direkt durch die Trennwände 3. In der Kammer 15 des ersten Zylinders befindliche Luft kann durch die Querbohrung 54, die Ringnut 53, die Querbohrung 52, den Ringraum 37 und den Abluftkanal 59 ins Freie entweichen. Der mechanische Teil des Blindnietgeräts befindet sich in der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung, in der das Einspannfutter 30 des Geräts in seinem Gehäuse nach vorn geschoben ist.
  • Betätigt die Bedienungsperson den Betätigungshebel 24, was ohne Kraftaufwand durch ein leichtes Verschwenken des Betätigungshebels, und zwar in einer beliebigen Richtung zur Ventilachse geschehen kann, so brd das durch dessen Flansch 44 und den Bund 41 der Hülse 40 gebildete Ventil gemäß Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 5 geöffnet, und die in dem Zylinderraum 48 des Steuerventils 18 anstehende sowie die durch den haarfeinen Kanal 50 nachströmende Druckluft kann durch die Bohrung 42 in der Anschlagplatte 39 und das geöffnete Ventil ausströmen, so daß die Feder 46 den Ventilstößel 34 in Anschlag an die Anschlagplatte 39 bringt, also das Steuerventil 18 umgeschaltet wird. In dieser Stellung des Steuerventils 18 strömt die Druckluft vom Anschluß 51 durch den Ringraum 37, die Querbohrung.52, die Ringnut 53 im Ventilgehäuse 23 und die QuerbohrunE 54 im Abschlußdeckel 20 in die druckluftbeaufschlagte Kammer 15 der ersten Zylinder-Kolben-Einheit, von dort durch den Einstich 13 in der Abschlußmutter 9 in deii Luftkanal 12 zwischen Zugstange 5 und Distanzhülsen 7 sowie durch die Einstiche 13 in den Distanzhülsen 7 auch in die druckluftbeaufschlagten Kammern 15 der folgenden Zylinder-Kolben-Einheiten und wirkt im wesentlichen gleichzeitig auf die die Kammern 15 begrenzenden Flächen aller Kolben 6, wodurch die Kolben 6 zusammen mit der Zugstange 5 in Richtung der Pfeile Q verschoben werden. Dabei hebt sich die Abschlußmutter 9 vom Boden des Abschlußdeckels 20 ab, die Kolben 6 werden in den betreffenden Zyllndern 2 dichtend verschoben, wobei sich die Kammern 15 erweitern und die vor den Kolben 6 liegenden Kammern 55 verkleinern und das an der Zugstange 5 befestigte Druckstück 8 den Hebel 27 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
  • Die in der vor dem Kolben 6 liegenden Kammer 55 des ersten Zylinders befindliche Luft kann während dieser Bewegung durch die Nuten 16, 16' der Trennwand 3, den Kanal 17, die Querbohrung 5'6 im Abschlußdeckel 20, die Ringnut 57 und die Querbohrung 58 im Yen-tilgeh-^.use 23, den Ringraum 3ü und den Abluftkanal 49 entweichen.
  • Die in der Kammer 55 des zweiten Zylinders befindliche Luft entweicht durch den Abluftkanal 17' in der Gehäusewand, und der dritte Zylinder wird durch das CXehäuse der mechanischen Antriebsvorrichtung entlüftet.
  • Über die in Fig. 2 dargestellte Zwischenstellung erreichen Kolben 5, Zugstange 5 und Hebel 27, aber auch der mit dem Hebel 27 verbundene, das Einspannfutter 30 tragende Zugkörper 29 die Betätijrngsendstdlung gemaß Fig. 3; denn bei der Verschiebung der Zugstange 5 in Richtung der Pfeile Q übt deren Druckstück 8, als Kolbenstange wirkend, über die Gleitrolle 28 eine Kraft auf das freie Ende des längeren Arms 27a des zweiarmigen Doppxelhebels 27 aus und dreht ihn um seine Drehachse 26 im Uhrzeigersinn in Ansicht der Figuren 1 bis 3. Dadurch zieht der am Zugkörper 29 angreifende kürzere Hebelarm 27b sich um die Achse 26b drehend den Zugkörper 29 und das Einspannfutter 30 in seinem Gehäuse 25 gegen die Kraft der Zugfeder 31 über die Zwischenstellung gemäß Fig. 2 in die Betätigungsendstellung zurück, und dies mit starker Kraft, da am zweiarmigen Doppelhebel 27 nach dem Ausführungsbeispiel eine Kraftübersetzunc, von 2:1 stattfindet. Damit ist der Nietvorgang ausgeführt. Wird nun der Betätigungshebel 24 losgelassen, wird sein als Ventilkegel wirkender Flansch 44 durch die Feder 45 in die Ausgangs-, d. h. schließende Stellung gebracht. Die in den Zylinderraum 48 des Steuerventils 18 strömende Druckluft schiebt den Ventilstößel 34 gegen die Kraft der Feder 46 in die Ausgangsstellung zurück. Die auf dem oben beschriebenen Wege in die vor dem Kolben 6 liegende Kammer 55 des ersten Zylinders einströmende Druckluft be--aufschlagt den ersten Kolben 6 in Richtung des Pfeiles P und schiebt dadurch alle Kolben 6 und die Zugstange 5 in ihre Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 zurück. Die in den Kammern 15 der Zylinder-Kolben-Einheiten befindliche Luft strömt durch die Einstiche 13 in den Distanzhülsen 7, den Luftkanal 12 und den oben beschriebenen Weg aus der ersten Kammer 15 des ersten Zylinders durch das Steuerventil 18 und den Abluftkanal 59-aus. Die am Hebelarm 27a angreifende Kraft wird dadurch weggenommen, und die Zugfeder 31 bringt den Zugkörper 29 mit Einspannfutter 30 in die Ausgangsstellung zurück, wobei der Doppelhebel 27 um seine Drehachse 26 entgegen dem Uhrzeigersinn in Ansicht gemäß Figuren l bis 3 gedreht und die Gleitrolle 28 in Anlage an dem Druckstück 8 gehalten wird. Die Zugfeder 31 kann dabei über den Hebel 27 den Rücklauf des pneumatischen Systems bei dessen Anlauf noch unterstützen.
  • Patentansprüche :

Claims (1)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e 1.' Pneumatisch-mechanisches Blindnietgerät mit wenigstens einem in einem Druckzylinder mittels Druckluft. verschiebbaren Kolben, wobei die Druckluft durch ein vorzugsweise von Hand betätigbares Steuerventil einführbar ist und der Kolben auf einen das Einspannfutter des Blindnietgerätes betätigenden Mechanismus wirkt, d a d u r c h g e k% n n z e i c h n e t daß ein vorzugsweise aus mehreren hintereinandergeschalteten Zylinder-Kolben-Einheiten bestehendes pneumatisches System einen Angriffspunkt am freien Ende des einen Hebelarms (27a) eines im Gehäuse drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels (27) mit Kraftübersetzung hat, dessen zweiter Hebelarm (27b) am Zugkörper (29) des Binspannfutters>(30) angreift.
    2. Blindnietgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, daß das pneumatische System als Baueinheit ausgebildet ist und aus durch Trennwände (3) voneinander getrennten, die Zylinder bildenden Zylinderrohren (2), in jedem Zylinder einem dichtend verschiebbar angeordneten Kolben (6), einer Kolben (6) und Trennwände (3) durch mittige Bohrungen mit SpieL durchdringenden Zugstange (5) sowie die Zugstange (5) umgebenden und die Kolben (@) in gleichbleibendem Abstand haltenden, jeweils eine Treün:and (3) dichtend durchdringenden Distanzhülsen (7) besteht und einerseits durch ein am Hebel (27) angreifbares Druckstück (8) sowie andererseits durch ein Gegenstück (9) zusammengehalten ist.
    3. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (3) durch die Zylinderrohre (2) in ihrer Position gehalten werden.
    4. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein zylindrisches Gehäuse (1), in welches das als Baueinheit ausgebildete pneumatische System einsdiebbar ist.
    5. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Gehäuse (1) und das pneumatische System durch einen vorzugsweise aufschraubbaren Abschlußdeckel (20) verschließbar ist.
    Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die druckluftbeauXsclllagten Zylinderkammern (15) des pneumatischen Systems durch Durchlässe.(13) in den Distanzhülsen (7) bzw. dem Gegenstück (9) und durch einen zwischen der Zugstange (5) und den Innenwänden der Distanzhülsen (7) bzw.
    den mittigen Bohrungen der Kolbeii (6) bestehenden Luftkanal (12) untereinander in Verbindung stehen.
    7. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (5) quadratischen Querschnitt hat.
    8. Blindnietgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vor dem Kolben (6' liegenden Zylinderkammern (55) durch Abluftkanäle (17', 17, 35) direkt oder über das Steuerventil (18) mit der Atmosphäre in Verbindung stehen.
    9. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (18) in einem Gehäuse (23) untergebracht und um das Gehäuse (1) bzw. um den Abschlußdeckel (20) dichtend drehbar angeordnet ist.
    10. Blindnietgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (24) des Gerätes bzw. des Steuerventils (18) unmittelbar am Gehäuse (23) angeordnet ist.
    11. Blindnietgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (18) als Schieberventil ausgebildet ist, dessen Ventilstößel (34) durch Druckluft gegen die Kraft einer Feder (46) in seiner Ausgangsstellung gehalten ist.
    12. Blindnietgerät nach Anspruch 11, dadurchrgekennzeichnet, daß der auf der Stirnfläche des Ventilstößels (34) lastende Druck~durch Öffnen eines zusätzlichen Ventils (41, 44) durch den Betätigungshebel (24) abbaubar ist.
    13. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betätigung des Gerätes mit Druckluft beaufschlagte Zylinderkammer (15) der ersten Zylinder-Kolben-Einheit in Ausgangsstellung des Steuerventils (18) mit einem Abluftkanal (59) im Ventilgehäuse (23) und in Schaltstellung des Steuerventils (18)~mit einem Druckluftanschluß (51) in Verbindung steht und daß die vor dem Kolb liegende Zylinderkammer (55) der ersten Zylinder-Kolben-Einheit in Ausgangsstellung des Steuerventils (18) mit dem Druckluftanschluß (51) und in Schaltstellung des Steuerventils (18) mit einem Abluftkanal (35) im Ventilgehäuse (23) in Verbindung steht.
    14. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem pneumatischen System zusammenarbeitende zweiarmige Hebel (27) mindestens ein Übersetzungsverhältnis von 2:1 hat.
    15. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem pneumatischen System zusammenarbeitende zweiarmige Hebel (27) als zweiteiliger Hebel ausgebildet ist, der auf einer den Teilen gemeinsamen Achse (26) im Gehäuse (1) drehbar gelagert ist, wobei wenigstens an einem der Hebelarme (27a bzw. 27b) eine Verbindung vorgesehen ist.
    16. Blindnietgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die freien Enden der längeren Hebelarme (27a) des Doppelhebels (27) verbindenden Achse (26a) eine Gleitrolle (28) drehbar gelagert ist, die ständig mit dem an der Zugstange (5) des pneumatischen Systems angebrachten Druckstück (8) in Berührung steht, und daß die freien Enden der kürzeren Hebelarme (27b) durch eine sie verbindende Achse (26b) mit dem Zugkörper'(29) des Einspannfutters (.30) drehbar verbunden sind.
    17. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugkörper (2')) durch eine Feder (31) in Ausgangsstellung vorgespannt ist.
    18. Blindnietgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 1G, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (27) durch eine Feder in Ausgangsstellung vorgespannt ist.
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