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Pneumatisch-mechanisches Blindnietgerät Die Erfindung bezieht sich
auf ein pneumatisch-mechanisches Blindnietgerät mit wenigstens einem in einem Druckzylinder
mittels Druckluft verschiebbaren Kolben, wobei die Druckluft durch ein vorzugsweise
von Hand betätigbares Steuerventil einführbar ist und der Kolben auf einen das Einspannfutter
des Blindnietgerätes betätigenden Mechanismus wirkt.
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Blindnietgeräte der genannten Art zum Setzen von Blindnieten bestehend
aus Hohlniet und abreißbarem Niet sind bekannt. So wird in der US-PS 2.96.OOi ein
Blindnietgerät vorgeschlagen, bei dem bei Betätigung eines Handhebels ein Steuerventil
geöffnet wird, so daß Druckluft auf die Beaufschlagungsseite eines in einem Zylinder
gegen die Kraft einer Rückstellfeder verschiebbaren Kolbens eintritt. Die Kolbenstange
dieses Kolbens ist direkt mit einem auf Rollen laufenden Keil verbunden.
Beidseitig
dieses Keils ist jeweils ein um einen Drehpunkt schwenkbarer Arm angeordnet; diese
Arme sind in ihrem vorderen Drittel durch eine Querachse verbunden, auf der eine
Rolle drehbar gelagert ist, die auf der Schrägen des ihr mit seiner Spitze zugewandten
Keils aufliegt und auf dieser Schrägen rollen kann. Die vorderen Enden der Arme
greifen in Ausnehmungen des mit dem Einspannfutter verbundenen Zugkörpers ein. Das
den Futtermechanismus enthaltende Gehäuse steht senkrecht zum übrigen Gehäuse. Wird
der Kolben durch Druckluft gegen die Kraft der Rückstellfeder in seinem Druckzylinder
verschoben, so wird der Betätigungskeil auf seinem Rollenlager durch die Kolbenstange
nach vorn geschoben und die auf der die Arme verbindenden Querachse gelagerte Rolle
rollt auf seiner Schrägen aufwärts, wodurch auch der Zugkörper und das Einspannfutter
in Betätigungsrichtung, ebenfalls gegen die Kraft einer Rückstellfeder, bewegt werden.
Der Aufbau des pneumatischen und noch mehr des mechanischen Teils dieses Gerätes
ist jedoch kompliziert und kostspielig. Besonders die Rollenlager für den Betätigungskeil
und die auf der Querachse drehbare Rolle, die mit hoher Präzision hergestellt sein
müssen und auch der ständigen Wartung bedürfen, verteuern das Gerät sehr. Durch
den komplizierten Aufbau
wird das Gerät plump, unproportioniert
und unhandlich; die Hand der Bedienungsperson ermüdet schnell.
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Die Ubersetzung vom pneumatischen System auf das mechanische System
ist ungünstig, da der Angriffspunkt für den Betätigungskeil, also die Rolle, im
vorderen, d.h. vom Drehpunkt abgewandten Drittel der Betätigungs-.
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arme liegt und somit der Keil einen verhältnismäßig weiten Weg zurücklegen
muß, um den erforderlichen Arbeitshub zu bewirken.
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Es sind auch noch andere pneumatisch betätigte Blindniet geräte bekannt
geworden. So besühreiben die DT-OS 1.627.446, 1.907.388 und 2.062.728 pneumatisch
betriebene Blindnietgeräte, bei denen zur Beistungssteigerung auch zwei oder mehr,
über eine Verteilerlattung beaufschlagbare Zylinder-Kolben-Einheiten hintereinander
geschaltet sind und die gemeinsame Kolbenstange d i r e k t mit dem Zugkörper des
Einspannfutters verbunden ist. Dabei erfolgt die Rückführung der Kolben in ihre
Ausgangslage meist durch die Kraft einer Rückholfeder, jedoch wurde auch schon vorgeschlagen,
anstelle der Verwendung einer Rückholfeder den Rückzug des Werkzeugs mittels Umsteuerung
der Druckluft zu bewirken. Auch diesen Nietgeräten haftet insbesondere bei der bevorzugten
Pistolenform
der Nachteil der Unhandlichkeit an, weil das Gerät
mit dem Handgeins balanciert werden muß, außerdem bauen sie ebenfalls aufwendig.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein auf verhältnismäl3ig geringe Außenabmzssungen
reduziertes, handliches, leichtes und leicht bedienbares pneumatisch-mechanisches
Blindnietgrät mit erhbhter Leistung zu schaffen, das aus einfachen Teilen und Baugruppen
besteht, in einfacher Weise montier- und herstellbar und damit preisgünstig ist.
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Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein vorzugsweise aus
mehreren hintereinandergeschalteten Zylinder-Kolben-.inheiten bestehendes pneumatisches
System einen Angriffspunkt am freien Ende des einen Hebelarms eines im Gehäuse drehbar
gelagerten, zweiarmigen Hebels mit Kraftübersetzung hat, dessen zweiter Hebelarm
am Zugkörper des Einspannfutters angreift.
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Das pneumatische System ist vorugsweise als Baueinheit ausgebildet.
Es kann vorteilhafterweise aus durch Trennwände voneinander getrennten, die Zylinder
bildenden Zylinderrohren, in jedem Zylinder einem
dichtend verschiebbar
angeordneten Kolben, einer Kolben und Trennwände durch mittige Bohrungen mit Spiel
durchdringenden Zugstange sowie die Zugstange umgebenden und die Kolben in gleichbleibendem
Abstand hall enden, jeweils eine Trennwand dichtend durchdringenden Distanzhülsen
bestehen und einerseits durch ein am. Hebel angreifendes Druckstück sowie andererseits
durch ein Gegenstück zusammengehalten werden. Das als Baueinheit ausgebildete pneumatische
System ist so als Ganzes in das zylindrBche Gehäuse des Gerätes einschiebbar. Das
zylindriche Gehäuse und das pneumatische System können durch einen vorzugsweise
aufschraubbaren Abschlußdeckel verschließbar sein.
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Vorteilhaft werden die Trennwände durch die Zylinder rohre in ihrer
Position gehalten.
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Die druckluftbeaufschlagten Zylinderkammern des pneumatischen Systems
stehen vorzugsweise durch Durchlässe in den Distanzhülsen bzw. dem Gegenstück des
Druckstücks und durch einen zwischen der Zugstange und den Innenwänden der Distanzhülsen
bzw. den mittigen Bohrungen der Kolben bestehenden Luftkanal untereinander in Verbindung.
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Die Zugstange kann einen quadratischen Querschnitt haben. Die vor
den Kolben liegenden Zylinderkammern stehen zweckmäßig durch Abluftkanäle direkt
oder über das Steuerventil mit der Atmosphäre in Verbindung.
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Das Steuerventil ist in einem Gehäuse untergebracht und vorzugsweise
um das zylindrische Gehäuse des Gerätes bzw. um den Abschlußdeckel dichtend drehbar
angeordnet.
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Der Betätigungshebel des Gerätes bzw. Steuerventils kann unmittelbar
am Ventilgehäuse angeordnet sein.
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Das Steuerventil ist vorteilhaft als Schieberventil ausgebildet, dessen
Ventilstößel durch Druckluft gegen die Kraft einer Feder in seiner Ausgangsstellung
gehalten wird. Der auf der Stirnfläche des Ventilstößels lastende Druck kann durch
Öffnung eines zusätzlichen Ventils durch den Betätigungshebel abgebaut werden.
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Die zur Betätigung des Gerätes mit Druckluft beaufschlagte Zylinderkammer
der ersten Zylinder-Kolben-Einheit kann in Ausgangsstellung des Steuerventils mit
einem Abluftkanal im Ventilgehause und in Schaltstellung
des 'teuerventils
mit einem Druckluftanschluß in Verbindung stehen, während die vor dem Kolben liegende
Zylinderkammer der ersten Zylinder-Kolben-Einheit in Ausgangsstellung des Steuerventils
mit dem Druckluftanschluß und in Schalt stellung des Steuerventils mit einem Abluftkanal
im Ventilgehäuse in Verbindung steheii kann.
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Der mit dem pneumatischen System zusammenarbeitende zweiarmige Hebel
hat vorteilhaft ein Ubersetzungsverhältnis von mindestens 2:1. Er ist vorzugsweise
als zweiteiliger Hebel ausgebildet, der auf einer den Teilen gemeinsamen Achse im
Gehäuse drehbar gelagert ist, wobei wenigstens an einem der Hebelarme, zweclaäBig
an deren Enden, eine Verbindung vorgesehen ist.
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Auf der die freien Enden der längeren Hebelarme des Doppelhebels verbindenden
Achse kann eine Gleitrolle drehbar gelagert sein, die ständig mit dem an der Zugstange
des pneumatischen Systems angebrachten Druckstück in Beriihrung steht, und die freien
Enden der kürzeren Hebelarme können durch eine sie verbindende Achse mit dem Zugkörper
des Einspannfutters drehbar verbunden sein.
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Der Zugkörper oder der Hebel kann durch eine Feder in Ausgangsstollung
vorgespannt sein.
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Das erfindungsgemäße Blindnietgerät zeichnet sich durch eine ganze
Reihe von Vorteilen aus. Es ist leicht von Gearicht, handlich und bequem zu bedienen.
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Das Gerät muß nicht wie die bekannten Pistolengeräte in der Hand balanciert
werden. Die Hand der Bedienungsperson umfaßt das Gehäuse, der Betätigungshebel des
Steuerventils kann mit einem, sogar dem kleinen Finger der Hand in beliebiger Richtung
bedient werden. Das Handgelenk wird so entlastet und ermüdet nicht, was sowohl arbeitsphysiologisch
bedeutsam ist als auch die Nietleistung der Bedienungsperson erhöht. Das um das
Gehäuse drehbare Ventilgehäuse kann stets entsprechend der Druckluftquelle ausgerichtet
werden bzw. richtet sich selbst aus, so daß die Druckluftleitungen bei der Arbeit
nicht stören können. Der Abschlußdeckel dient zugleich als Aufstandsfläche, wenn
das Gerät abgestellt werden soll.
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Durch das Hintereinanderschalten mehrerer Zylinder-Kolben-Einheiten,
die bei Betätigung gleichzeitig mit Druckluft beaufschlagt werden, ergibt sich eine
grube Beaufschlagungsfläc:1e für die Druckluft, die jedoch
eine
Funktion der Baugröße ist, die auf einem Minimum gehalten wird infolge der zusätzlichen
mechanischen Kraftübersetzung des von dem pneumatischen System betätigten zweiarmigen
Hebels. Indem ein Hebel mit Ubersetzungsverhältnis verwendet wird, führt die von
dem erfindungsgemäßen Blindnietgerät aufgebrachte Zugkraft auch zur Möglichkeit
der Verarbeitung von Blindnieten größeren Durchmessers oder von. Blindnieten aus
härteren Werkstoffen bei kleiner Baugröße des Geräts.
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Die Einzelteile des Blindnietgeräts und insbesondere des mechanischen
Teils sind einfach in ihrer Form sowie leicht montier- und herstellbar. Die Störanfälligkeit
des Gerätes ist dadurch erheblich reduziert; im Falle notwendiger Reparaturen oder
des Austauschs von Teilen ist das Gerät leicht auseinandernehmbar und wieder zusammensetzbar.
Denn das als eine Baueinheit ausgeführte pneumatische System wird außerhalb des
Ge-.
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häuses zusammengesetzt und dann als Ganzes in das Gehäuse eingeschoben.
Durch die Einfachheit der einzelnen Bauteile und der Montage werden die Herstellungskosten
erheblich-gesenkt und das Blindnietgerät insgesamt preiswert.
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Weitere-Merhmale und Vorteile der Eriinlung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der anhängenden Zeichnung.
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Fig. 1 zeigt einen Lan(-;sschnitt durch das erfindungsgemäße Blindnietgerät
in Ausgangsstellung.
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Fig. 2 zeigt einen Längsachnitt durch das 31indnictgerät in einer
Zwischenstellung nach'seiner Betätigung.
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Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Blindnietgerät in äußerster
Arbeitsstellung bei Beendigung des Nietvorgangs.
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Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch das Blindnietgerät entsprechend
der Schnittlinie I-I in Fig. 3.
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Fig. 5 zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 bzw. Fig.
3 das Steuerventil nach Betätigung des Betägigungshebels.
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Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das Blindnietgerät
entsprechend
der Schnittlinie II-II in Fig. 7.
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Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch drei aPe Baueinheit ausgebildete,
in Reihe hintereinander geschaltete Zylinder-Kolben-Einhetten, die das pneumatische
System bilden.
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Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blindnietgerätes
besteht, wie Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 und insbesondere Fig. 2 zeigen, in Ansicht
gemäß den Figuren von rechts nach links gesehen aus einem zylindrischen Teil A (Fig.
1) mit der pneumatis chen Antriebsvorrichtung und einem zurchorizontalen Achse des
Teils A in leicht nach vorn geneigtem Winkel verlaufenden Teil B (Fig. 1), der die
mechanische Antriebsvorrichtung und das Einspannfutter des Nietgerätes enthält.
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In das vorzugsweise aus Leichtmetall oder auch Kunststoff bestehende
zylindrische Gehäuse 1 des Teils A ist als eine Baueinheit gemäß Fig. 7 das dreifache
pneumatische Zylinder-Kolben-System bis zu einem im Gehäuse 1 vorgesehenen Anschlag
14 eingepuBtbzw.
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eingeschoben. Die drei Zylindereinheiten werden gebildet von drei
Zylinderrohren 2, die durch Trennwände 3, insgesamt zwei im Ausführungsbeispiel,
in Abstand zueinander gehalten sind. Die Zylinderrohre 2 greifen dazu in am Umfang
der Trennwände 3 vorgesehene Abstufungen ein. Die Stoßstellen sind auf der der Zylinder-
bzw. Druckkammer des jeweiligen Zylinders zugewandten Seite durch eine Rundschnurdichtung
4 auch gegenüber dem Gehäuse 1 abgedichtet.
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Diese Rundschnurdichtungen 4 gleichen dabei auch geringere Bohrungsdifferenzen
zwischen dem Gehäuse 1 und den Zylinderrohren 2 aus. Die Trennwände 3 sowie die
drei Kolben 6 fir die Zylinderräume haben mittig durchgehende Bohrungen, in die
Distanzhülsen 7 in Form von StahlrohreSl in gleichbleibenden Abständen eingelassen
sind. Durch die Bohrungen und die Distanzhülsen führt eie Zugstange 5 mit quadratischem
Querschnitt (siehe Fig. 2 und Fig. 6) hindurch. Das ganze System wird auf der einen
Seite durch ein auf das innen liegende Ende der Zugstange 5 beispielsweise aufschraubbares
Druckstück 8 und auf der anderen Seite beispielsweise durch eine als Gegenstück
dienende, auf das andere Ende der Zugstange 5 aufschraubbare Abschlußmutter 9 zusammengehalten
und bildet so die
Baueinheit gemaß Fig. 7. Kolben 6 und Trennwände
3 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere einem duroplastischen, spangebend
bearbeiteten Kunststoff. Die Kolben 6 sind an ihrem Umfang durch Dichtungen 10 (z.B.
TFMA-Dichtungell) gegen die Wand des jeweiligen Zylinderrohres 2 abgedichtet (siehe
Fig.
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2), während zwischen den Distanzhülsen 7 und den mittigen Bohrungen
der Trennwände 3 wiederum je eine Rundschnurdichtung 11 vorgesehen ist. Zwischen
der Innenwand der Distanzhülsen 7 bzw. der Bohrungen in den Kolben 6 sowie der Zugstange
5 bleibt ein Luftkanal 12 bestehen (siehe Fig. 2), der durch Einstiche 13 als Durchlässe
in den Distanzhülsen 7 bzw. der als Gegenstück dienenden Abschlußmutter 9 mit den
Zylinderkammern 15, in die zur Betätigung des Gerätes Druckluft eingelassen wird,
verbunden ist. Die Trennwände 3 haben eine umlaufende V-förmige Nut 16, die wiederum
auf der von der Zylinderkammer 15 abgewandten Seite eine oder mehrere Quernuten
16' aufweisen, durch die dieser Teil des ersten und zweiten Zylinderraums mit Abluftkanälen
17, 17' im Gehäuse 1 in Verbindung steht. Der Abluftkanal 17 des ersten Zylinders
ist mit dem weiter unten beschriebenen Steuerventil 18 des Gerätes verbunden, während
der Abluftkanal 17 des zweiten Zylinders direkt mit der
Atmosphäre
in Verbindung steht. Der dritte, innen liegende Zylinder wird durch das Gehäuse
der mechanischen Antriebsvorrichtung entlüftet. Am Umfang seines offenen Endes weist
das zylindrische Gehäuse 1 ein Gewinde 19 auf, auf das der das entsprechende Gewindeaufweisende
Abschlußdeckel 20 konzentrisch aufschraubbar ist und so das Gehäuse 1 und die erste
Zylinder-Kolben-Einheit nach außen abschließt. An seiner Innenseite weist der Abschlußdeckel
20 einen Anschlag 21 mit Dichtring für das erste Zylinderrohr 2 auf, an seiner Stirnseite
sind Bohrungen 22 zum Ansetzen eines Zapfenschlüssels vorgesehen. Konzentrisch zu
Gehäuse 1 und Abschlußdeckel 20 ist auf Dichtringen 60 drehbar das Gehäuse 23 des
durch den Betätigungshebel 24 betätigbaren Steuerventils 18 angeordnet, welches
weiter unten anhand Fig. 5 genauer beschrieben wird. Es ist durch einen Bund 20'
des Abschlußdeckels 20 und einen Anschlag 1' am Umfang des Gehäuses t gegen axiale
Verschiebung gesichert.
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Im sich an das zylindrische Gehäuse t des pneumatischen Teils anschließenden
Gehäuseteil 25 der mechanischen Antriebsvorrichtung ist auf einer festen Drehachse
26 ein zweiarmiger, aus zwei parallel und in Abstand
zueinander
gehaltenen Hebelteilen bestehender Doppelhebel 27 vorzugsweise mit mindestens dem
Übersetzungsverhältnis 2:1 drehbar gelagert (siehe auch Fig. 4).
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Am Ende des längeren Hebelarms 27a ist auf einer die Hebelteile verbindenden
Achse 26a eine Gleitrolle 28 drehbar gelagert, die mit der Stirnfläche des auf die
Zugstange 5 aufgeschraubten Druckstückes8 in Berührung steht. Der kürzere Hebelarm
27b ist bei 26b am Zugkörper 29 angelenkt, der das an sich bekannte Einspannfutter
30 des Blindnietgerätes trägt, und ist so mit seinem vom Einspamlfutter 30 abgewandten
Ende drehbar verbunden. Eine am Zugkörper 29 und am Gehäuseteil 25 für den Futtermechanismus
angreifende Zugfeder 31 hält den Zugkörper 29 mit dem Einspannfutter 30 und damit
den Hebel 27 in Ausgangsstellung, d.h. sie hält Zugkörper 29 und Einspannfutter
30 im Gehäuseteil 25 vorgeschoben und die Gleitrolle 28 am Hebelarm 27a in Anlage
an dem Druckstück 8 der Zugstange 5. Der Zugkörper 29 weist eine Ausnehmung 32 auf,
die den bei Betätigung des Gerätes verschwenkbaren Hebel 27 teilweise aufnimmt.
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In Fig. 5 ist das bereits erwähnte Steuerventil 18 des Gerätes vergrößert
dargestellt, und zwar im betätigten Zustand gemäß Fig. 2 und 3. Im Ventilgehäuse
23 ist eineZylinderbohrung 33 vorgesehen, in der ein
Ventilstößel
34 verschiebbar angeordnet ist. Durch Ausnehmungen am Umfang des Ventilstößels 34
entstehen drei Ringräume 35, 36, 37, die durch Rundschnurdichtungen 38 an der Wand
der Zylinderbohrung 33 gegeneinander abEJedichtet sind. In das offene Ende der Zylinderbohrung
33 ist eine auf einer Abstufung anliegende, mit einer mittigen Bohrung 42 versehene
Anschlagplatte 39 für den Ventilstößel 34 eingebracht.
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Diese AnschlagplCltte 39 wird durch eine in die erweiterte Zylinderbohrung
33 einschraubbare Hülse 40 mit Außengewinde an ihrem Platz gehalben.- An ihrem mit
dem Gehäuse 23 abschließenden Ende weist die Rülse 40 einen nach inden weisenden
Bund 41 auf. In den durch die Hülse 4-) definierten Raum 43 ragt das mit einem Flansch
44 jersehene Ende des Betätigungshebels 24. Eine sich einerseits in der mittigen
Bohrung 42 der Anschlagplatte 39 und andererseits in einer mittigen Sankbohrung
des Betätigungshebels 24 abstützende Druckfeder 45 hält den Flansch 44 des Betätigungshebels
2T normalerweise in Anlage am Bund 41 der Hülse 40 (siehe Fig. 1). Der Flansch 44
erfüllt dabei die Funktion eines Ventilkegels im Sinne eines Sensitivventils und
besteht zum besseren Abdichten vorzugsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff.
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Je nach Stellung des Ventilstößels 34 in der Zylinderbohrung 33 (Ruhestellung
oder Arbeitsstellung) bildet sich an einer der beiden Stirnflächen des Ventilstößels
34 ein Zylinderraum 7 oder 48. Eine Druckfeder 46, die sich am Boden der Zylinderbohrung
33 bzw. des Zylinderraums 47 und in einer Sackbohrung des Ventilstößels 34 abstützt,
ist derart vorgespannt, daß sie den Ventilstößel 34 zur Anlage an die Anschlagplatte
39 belastet. Im Boden der Zylinderbohrung 33 ist ein Abluftkanal 49 mit geringem
Querschnitt vorgesehen, der den Zylinderraum 47 ständig mit der-Atmosphäre -verbindet.
Der durch die Anschlagplatte 39 abgegrenzte und durch dessen Bohrung 42 mit dem
Raum 43 des durch den Betätigungshebel 24 zu betätigenden Ventils verbundene Zylinderraum
48 ist durch einen nahezu haarfeinen Kanal 50 mit der Bohrung 51 für den Anschlußstutzen
der Druckluft verbunden. Dieser Kanal 50 ist im Querschnitt so fein, daß durch das
Umsteuern auftretende Leckluft sich nicht störend auswirken kann. Vom Ringraum 37
des Steuerventils 18 besteht eine dauernde Verbindung durch eine Querbohrung 52
und eine Ringnu-t 53 im Ventilgehäuse 23 und eine Querbohrurlg 54 im Abschlußdeckel
20 mit der bei Betätigung des Gerätes mit Druckluft beaufschlagten Kammer 15 der
ersten Zylinder-Kolben-Einheit des pneumatischen
Antriebssystems.
Die auf der anderen Seite des Kolbens 6 vor diesem liegende Kammer 55, in die zur
Rückstellung des Gerätes Druckluft eingelassen wird, -ist ständig durch die nuten
16, 16' in der Trennwand 3, den im Gehäuse 1 des Gerätes ausgebildeten Kanal 17,
eine Querbohrung 56 des Abschlußdeckels 20, eine Ringnut 57 und eine Querbohrung
58 im Ventilgehäuse 23 mit dem Ringraum 36 des Ventils verbunden. Im Ventilgehäuse
23 ist außerdem ein Abluftkanl.59 vorgesehen, der in Ausgangsstellung des Ventilstößels
34 mit dem Ringraum 37 und in dessen Schaltstellung mit dem Zylindçrraum 47 verbunden
ist. Die Anschlußbohrung 51 für die Druckluft ist in Ausgangsstellung des Ventilstößels
34 mit dem Ringraum 36 und in dessen Schaltstellung mit dem Ringraum 37 verbunden.
Der Ringraum 35 des Ventils ist in Ausgangsstellung des Ventilstößels 34 mit einem
Abluftkanal 49 im Ventilgehäuse 23 verbunden. Wie bereits erwähnt, ist das Ventilgehäuse
23 auf den Dichtungen 60 um das zylindrische Gehäuse 1 des Gerätes bzw. den Abschlußdeckel
20 drehbar, was bei der Handhabung des Gerätes besonders vorteilhaft ist, da der
Druckluftanschluß 51 immer in die günstigste Lage gebracht werden kann und so die
Druckluftleitungen bei der Arbeit nie stören können.
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Die Funktionsweise des Blindnietgeräts ist folgend: In Ausgangsstellung
des Gerätes, bei nicht betätigtem B-etätigungshebel 24 (Fig. 1), wird dessen Flansch
44 durch die Feder 45 in Anlage an dem Bund 41 der Hülse 40 gehalten und der Raum
43 ist nach außen dicht abgeschlossen. Druckluft dringt von dem Anschluß 51 durch
den Kanal 50 in den Zylinderraum 48 des Steuerventils 18, beaufschlagt die ihn begrenzende
Stirnfläche des Ventilstößels 34 und bringt ihn mit seiner entgegengesetzten Stirnfläche
gegen die Kraft der Feder 46 in Anschlag an den Boden der Zylinder bohrung 33. Der
Durchtritt für die Druckluft ist nun frei vom Anschluß 51, und sie tritt durch den
Ringraum-56, die Querbohrung 58, die -Ringnut 57, die Querbohrung 56, den Luftkanal
17 und die Nuten- 16, 16' in der Trennwand 3 in die Kammer 55 der ersten Zylinder-Kolben-Einheit,
-wo sie die Fläche des betreffenden Kolbens 6 in Richtung des Pfeiles P beaufschlagt
und somit infolge ihrer starren Verbindung alle drei Kolben 6 des pneumatischen
Systems und die Zugstange 5 in ihre Ausgangsstellung bringt, die bestimmt wird durch
den Anschlag der Abschlußmutter 9 auf der Zugstange 5 am Abschlußdeckel 20. Dieser
Anschlag
für die Rücklaufbewegung kann auch beispielsweise am
Anschlag 21 (des ersten Zylinderrohres 2) des Abschlußdeckels 20 erfolgen oder direkt
durch die Trennwände 3. In der Kammer 15 des ersten Zylinders befindliche Luft kann
durch die Querbohrung 54, die Ringnut 53, die Querbohrung 52, den Ringraum 37 und
den Abluftkanal 59 ins Freie entweichen. Der mechanische Teil des Blindnietgeräts
befindet sich in der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung, in der das Einspannfutter
30 des Geräts in seinem Gehäuse nach vorn geschoben ist.
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Betätigt die Bedienungsperson den Betätigungshebel 24, was ohne Kraftaufwand
durch ein leichtes Verschwenken des Betätigungshebels, und zwar in einer beliebigen
Richtung zur Ventilachse geschehen kann, so brd das durch dessen Flansch 44 und
den Bund 41 der Hülse 40 gebildete Ventil gemäß Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 5 geöffnet,
und die in dem Zylinderraum 48 des Steuerventils 18 anstehende sowie die durch den
haarfeinen Kanal 50 nachströmende Druckluft kann durch die Bohrung 42 in der Anschlagplatte
39 und das geöffnete Ventil ausströmen, so daß die Feder 46 den Ventilstößel 34
in Anschlag an die Anschlagplatte 39 bringt, also das
Steuerventil
18 umgeschaltet wird. In dieser Stellung des Steuerventils 18 strömt die Druckluft
vom Anschluß 51 durch den Ringraum 37, die Querbohrung.52, die Ringnut 53 im Ventilgehäuse
23 und die QuerbohrunE 54 im Abschlußdeckel 20 in die druckluftbeaufschlagte Kammer
15 der ersten Zylinder-Kolben-Einheit, von dort durch den Einstich 13 in der Abschlußmutter
9 in deii Luftkanal 12 zwischen Zugstange 5 und Distanzhülsen 7 sowie durch die
Einstiche 13 in den Distanzhülsen 7 auch in die druckluftbeaufschlagten Kammern
15 der folgenden Zylinder-Kolben-Einheiten und wirkt im wesentlichen gleichzeitig
auf die die Kammern 15 begrenzenden Flächen aller Kolben 6, wodurch die Kolben 6
zusammen mit der Zugstange 5 in Richtung der Pfeile Q verschoben werden. Dabei hebt
sich die Abschlußmutter 9 vom Boden des Abschlußdeckels 20 ab, die Kolben 6 werden
in den betreffenden Zyllndern 2 dichtend verschoben, wobei sich die Kammern 15 erweitern
und die vor den Kolben 6 liegenden Kammern 55 verkleinern und das an der Zugstange
5 befestigte Druckstück 8 den Hebel 27 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
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Die in der vor dem Kolben 6 liegenden Kammer 55 des ersten Zylinders
befindliche Luft kann während dieser Bewegung durch die Nuten 16, 16' der Trennwand
3, den Kanal 17, die Querbohrung 5'6 im Abschlußdeckel 20, die
Ringnut
57 und die Querbohrung 58 im Yen-tilgeh-^.use 23, den Ringraum 3ü und den Abluftkanal
49 entweichen.
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Die in der Kammer 55 des zweiten Zylinders befindliche Luft entweicht
durch den Abluftkanal 17' in der Gehäusewand, und der dritte Zylinder wird durch
das CXehäuse der mechanischen Antriebsvorrichtung entlüftet.
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Über die in Fig. 2 dargestellte Zwischenstellung erreichen Kolben
5, Zugstange 5 und Hebel 27, aber auch der mit dem Hebel 27 verbundene, das Einspannfutter
30 tragende Zugkörper 29 die Betätijrngsendstdlung gemaß Fig. 3; denn bei der Verschiebung
der Zugstange 5 in Richtung der Pfeile Q übt deren Druckstück 8, als Kolbenstange
wirkend, über die Gleitrolle 28 eine Kraft auf das freie Ende des längeren Arms
27a des zweiarmigen Doppxelhebels 27 aus und dreht ihn um seine Drehachse 26 im
Uhrzeigersinn in Ansicht der Figuren 1 bis 3. Dadurch zieht der am Zugkörper 29
angreifende kürzere Hebelarm 27b sich um die Achse 26b drehend den Zugkörper 29
und das Einspannfutter 30 in seinem Gehäuse 25 gegen die Kraft der Zugfeder 31 über
die Zwischenstellung gemäß Fig. 2 in die Betätigungsendstellung zurück, und dies
mit starker Kraft, da am zweiarmigen Doppelhebel 27 nach dem Ausführungsbeispiel
eine Kraftübersetzunc, von 2:1 stattfindet. Damit ist der Nietvorgang ausgeführt.
Wird
nun der Betätigungshebel 24 losgelassen, wird sein als Ventilkegel wirkender Flansch
44 durch die Feder 45 in die Ausgangs-, d. h. schließende Stellung gebracht. Die
in den Zylinderraum 48 des Steuerventils 18 strömende Druckluft schiebt den Ventilstößel
34 gegen die Kraft der Feder 46 in die Ausgangsstellung zurück. Die auf dem oben
beschriebenen Wege in die vor dem Kolben 6 liegende Kammer 55 des ersten Zylinders
einströmende Druckluft be--aufschlagt den ersten Kolben 6 in Richtung des Pfeiles
P und schiebt dadurch alle Kolben 6 und die Zugstange 5 in ihre Ausgangsstellung
gemäß Fig. 1 zurück. Die in den Kammern 15 der Zylinder-Kolben-Einheiten befindliche
Luft strömt durch die Einstiche 13 in den Distanzhülsen 7, den Luftkanal 12 und
den oben beschriebenen Weg aus der ersten Kammer 15 des ersten Zylinders durch das
Steuerventil 18 und den Abluftkanal 59-aus. Die am Hebelarm 27a angreifende Kraft
wird dadurch weggenommen, und die Zugfeder 31 bringt den Zugkörper 29 mit Einspannfutter
30 in die Ausgangsstellung zurück, wobei der Doppelhebel 27 um seine Drehachse 26
entgegen dem Uhrzeigersinn in Ansicht gemäß Figuren l bis 3 gedreht und die Gleitrolle
28 in Anlage an dem Druckstück 8 gehalten wird. Die Zugfeder 31 kann dabei über
den Hebel 27
den Rücklauf des pneumatischen Systems bei dessen
Anlauf noch unterstützen.
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Patentansprüche :