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Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter Die Erfindung
hetrifft eine zentra) gekapselte Getriebeanordnung, wie sie bei Stufenschaltern
für einstellbare Transformatoren zum Antrieb von Lastumschalter, Fein- und Vorwähler
Verwendung findet.
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Sinstellbare Transformatoren besitzen eine Wicklung mit mehreren Anzapfungen
zur Abnahme von unterschiedlichen Spannungen Der zugehörige Stufenschalter dient
zum unterbrechungsfreien Umschalten unter Spannung und unter Last von einer Anzapfung
der Wicklung auf die benachbarte Anzapfung.
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Stufenschalter üblicher Bauart hestehen as dem Lastumschaltergefäß,
in welchem sich der Lastumschalter befindet,
dem darunter angebauten
Wähler, bestehend aus Fein- und Vorwähler und dem Motorantrieb. Zwischen Clefäß
und Wähler ist die Steuereinrichtung, ein Kombinationsgetriebe bestehend aus Malteser-
und Stirnradgetriebe angeordnetZ welches die Schienenkontakte des Vor- und Feinwählers
verstellt und bewegte Kontakt systeme sofort nach jedem Stelivorgang verriegelt.
Ferner wird von diesem Kombinationsgetriehe auch die zum Lastumschalter fiihrende
Betätigungswelle angetrieben. Eine Kupplung mit begrenztem Freilauf wie bei Drehrichtunsänderung
erforderlich, ist zwischengeschaltet. Der Wähler, bestehend aus Fein- und Vorwähler,
bereitet im spannungsführenden jedoch stromlosen Zustand die Stufeneinstellung vor,
bevor der Lastumschalter von der bisherigen auf die neugewählte Stufe umschaltet.
Der Feinwähler besteht aus einer Isolierstoffsäule, auf welcher die feststehenden
Schleifringe sitzen und einem äußeren Käfig aus Isolierstoffstäben, welche als Ringsegmente
ausgeführte Gegenkontakte tragen.
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Die Schleifringe sind mit den Gegenkontakten durch Schienenkontaktsysteme
verbunden, die beweglich, gefedert angeordnet und zweigstromfrei sind. Die Schienenkontaktsysteme
sitzen auf zwei Tsoiierstoffstäben, welche zwischen den feststehenden Teilen des
Feinwählers (Schleifringsäule und Isolierstoffkäfig und Gegenkontakte) auf einer
Kreisbahn drehbar angeordnet sind. Im Feinwähler sind für jeden Strang übereinander
zwei Kontaktebenen angeordnet, welche durch die beiden zugehörigen Schienenkontaktsysteme
getrennt voneinander über ein Getriebe verstellt werden.
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Die am äußeren Käfig befestigten Ringkontakte der einen Ebene sind
mit den im Schaltbild ungeradzahlig 1>ezeichneten, die der anderen Ebene mit
den geradzahlig bezeichneten Wicklungsanzapfungen verbunden. Die Ableitungen der
Schleifringe führen über den Lastumschalter zum Sternpunkt.
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Der Vorwähler ist konstruktiv ähnlich wie der Feinwähler,
jedoch
nur fiir zwei Stellungen ausgeführt. Das Schienenkontaktsystem des Vorwählers wird
aiif einer Teilkreisbahn zwischen den --feststehenden Anschlüssen verstellt.
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Der Stufenschalter wird als vollständige Einheit von oben durch die
entsprechende Öffnung im Transformatordeckel in den Transformatorkessel eingebracht.
Die Bauhöhe des Stufenschalters ist durch die Bauhöhe des Transformators begrenzt
und desbalb wurde bisher verstlcht, heim Bau von Stufenschaltern für größere Leistungen
die Bauteile, insbesondere die im Feinwähler befindlichen Teile in ihren Abmessungen
so flach wie möglich zu gestalten.
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neim Ball von Stufenschaltern für maximale leistungen wird, bei Beihaltung
der bisherigen Konstruktion die Bauhöhe zwangsläufig vergrößert und somit kann der
Stufenschalter oft nicht mehr ohne konstruktive Sondermaßnahmen im Transformatorkes-sei
untergebracht werden.
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Deshalb wird nellerdins der Stufenschalter konstruktiv so abgeändert,
daß der Feinwähler mit seinen zwei bisher übereinander angeordneten Kontaktebenen
getrennt wird und um einen Zentral@unkt in einem T)reieck ein Feinwähler mit den
geradzahlig hezeichneten Wicklungsanzapfungen, ein Feinwahler mit den umgeradzahlix
bezeichneten Wicklungsanzapfungen und ein Vorwähler angeordnet wird, wodurch die
Bauhöhe des Keinwähiers auf die Hälfte reduziert werden kann.
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DAs Lastumschaltergefäß mit dem darin befindlichen Lastumschalter
wird ebenfalls im Zentralpunkt über den zwei Feinwählern und dem Vorwähler angeordnet,
damit der Antrieb des Lastumschalters wie bisher über eine Betätigungswelle erfolgen
kann. Durch diesen, neuerdings verwendeten Aufbau des Fein- und Vorwählers muß zwangsläufig
auch die Steuereinrichtung, das Kombinationsgetriebe konstruktiv so gestaltet und
angeordnet werden, daß die
Schaltvorgänge für Fein- und Vorwäler
sowie für Lastumschalter wie bisher einwandfrei ablaufen konnen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine zentrale gekapselte Getriebeanordnung
fiir diese neuerdings verwendete Wähleranordnung von Stufenschaltern unter Berücksichtigung
einer einfachen Leitungsführung der Zuleitungen von den beiden Feinwählern zum Lastumschaltergefäß
zu schaffen.
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Diese Aufhabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost, daß die im Dreieck-angeordneten
beiden Feinwähler und der Vorwähler über Zahnräder von einem, im Zentralpunkt dieses
Dreiecks angeordneten schwenkbaren Schneckengetriebes angetrieben werden. Dabei
ergeben sich für das Schneckengetriebe vorzugsweise drei günstige Einbaumöglichkeiten,
so daß demzufolge auch der Motorantrieb, welcher das Schneckengetriebe über eine
Wellenführung antreibt, an drei verschiedenen, besonders günstigen Stellen am Transformatorkessel
angebaut werden kann. Die leitungsführung kann bei diesem Aufbau sehr einfach vom
Zentrum der Schleifringsailen der beiden Feinwähler links und rechts an der Aufhängung
des Kombinationsgetriebes isoliert nach oben zum Lastumschaltergefäß heraufgeführt
werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren 1 bis 3 dargestellt.
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Es zeigen: Figur 1 : eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Getriebeanordnung,
Figur 2 : eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Getriebeanordnung und Figur 3
: eine Draufsicht mit zwei weiteren günstigen Einbaumöglichkeiten des schwenkbaren
Schneckengetriebes.
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In Figur 1 sind zwei Feinwähler (i) links und rechts von einem Vorwähler
(2) angeordnet. Über den FeinwählerD(l) und dem Vorwähler (2) ist die Getriebeanordwing
(3) mit dem Schneckengetriebe (4) als Antrieb für dieselben und dem darüber im Lastumschaltergefäß
(5) befindlichen Lastumschalter (6) angebaut. Von den zwei Feinwählern (i) sind
die Leitungen (7) links und rechts zum Lastumschaltergefäß (5) hochgeführt.
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In Figur 2 ist, in der Draufsicht, die Getriebeanordnung (3) mit dem
im Zentralpunkt des Dreiecks der beiden Feinwähler (1) und dem Vorwähler (2) eingebauten,
schwenkbaren Schneckengetriebes (4) dargestellt.
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In Figur 3 sind die weiteren zwei günstigen Einbaumöglichkeiten des
schwenkbaren Schneckengetriebes (4) dargestellt.
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Durch diese erfindungsgemäße, zentrale, gekapselte Getriebeanordnung
für Stufenschalter ist es moglich geworden, die Baulängen der Stufenschalter für
maximale Schaltleistungen zu reduzieren und demzufolge auch den Bau von komplizierten
Sonderanfertigungen von Transformatorkesseln in welche diese Stufenschaltung eingebaut
werden, zu vermeiden.
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- Patentansprüche -