DE2425954C3 - Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter von Transformatoren - Google Patents

Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter von Transformatoren

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DE2425954C3
DE2425954C3 DE19742425954 DE2425954A DE2425954C3 DE 2425954 C3 DE2425954 C3 DE 2425954C3 DE 19742425954 DE19742425954 DE 19742425954 DE 2425954 A DE2425954 A DE 2425954A DE 2425954 C3 DE2425954 C3 DE 2425954C3
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DE2425954A1 (de
DE2425954B2 (de
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Franz 7050 Waiblingen Hache
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Transformatoren Union AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing

Landscapes

  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter von Transformatoren gemäß dem OberDegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Getriebeanordnung ist aus der DE-PS 8 75 542 bekannt.
Einstellbare Transformatoren besitzen eine Wicklung mit mehreren Anzapfungen zur Abnahme von unterschiedlichen Spannungen. Der zugehörige Stufenschalter dient zum unterbrechungsfreien Umschalten unter Spannung und unter Last von einer Anzapfung der Wicklung auf die benachbarte Anzapfung.
Stufenschalter üblicher Bauart bestehen aus dem Lastumschaltergefäß, in welchem sich der Lastumschalter befindet, dem darunter angebauten Wähler, bestehend aus Fein- und Vorwähler und dem Motorantrieb. Zwischen Gefäß und Wähler ist die Steuereinrichtung, ein Kombinationsgetriebe bestehend aus Malteser- und Stirnradgetriebe angeordnet, welches die Schienenkontakte des Vor- und Feinwählers verstellt und bewegte Kontaktsysteme sofort nach jedem Stellvorgang verriegelt. Ferner wird von diesem Kombinationsgetriebe auch die zum Lastumschalter führende Betätigungswelle angetrieben. Eine Kupplung mit begrenztem Freilauf wie bei Drehrichtungsänderungen erforderlich, ist zwischengeschaltet. Der Wähler, bestehend aus Fein- und Vorwähler, bereitet im spannungsführenden jedoch stromlosen Zustand die S.ufeneinstellung vor, bevor der Lastumschalter von der bisherigen auf die neugewiihlte Stufe umschaltet. Der Feinwähler besteht aus einer Isolierstoffsäule, auf welcher die feststehenden Schleifringe sitzen und einem äußeren Käfig aus Isolierstoffstäben, welche als Ringsegmente ausgeführte Gegenkonlaktc tragen.
Die Schleifringe sind mit den Gegenkontakten durch Sehienenkontiiktsysteme verbunden, die beweglich, gefedert angeordnet und /weigslromfrei sind. Die Schienenkontaktsysteme sitzen auf zwei Isolierstoffstäben, welche zwischen den feststehenden Teilen des Feinwählers (Schleifringsäule und Isolierstoffkäfig und Gegenkontakte) auf einer Kreisbahn drehbar angeordnet sind. Im Feinwähler sind für jeden Strang übereinander zwei Kontaktebenen angeordnet, weiche durch die beiden zugehörigen Schienenkontaktsysteme getrennt voneinander übei ein Getriebe verstellt werden. Die am äußeren Käfig befestigten Ringkontak-H) te der einen Ebene sind mit den im Schaltbild ungaradzahlig bezeichneten, die der anderen Ebene mit den geradzahlig bezeichneten Wicklungsanzapfungen verbunden. Die Ableitungen der Schleifringe führen über den Lastumschalter zum Sternpunkt. Der Vorwähler ist konstruktiv ähnlich wie der Feiriwähler, jedoch nur für zwei Stellungen ausgeführt. Das Schienenkontaktsystem des Vorwählers wird auf einer Teilkreisbahn zwischen den feststehenden Anschlüssen verstellt
Der Stufenschalter wird als vollständige Einheit von oben durch die entsprechende Öffnung im Transformatordeckel in den Transformatorkessel eingebracht. Die Bauhöhe des Stufenschalters isi durch die Bauhöhe des Transformators begrenzt und deshalb wurde bisher 2'· versucht, beim Bau von Stufenschaitern für größere Leistungen die Bauteile, insbesondere die im Feinwähler befindlichen Teile in ihren Abmessungen so flach wie möglich zu gestalten.
Beim Bau von Stufenschaltern für maximale Leistun-JO gen, wird, bei Beihaltung der bisherigen Konstruktion die Bauhöhe zwangsläufig vergrößert und somit kann der Stufenschalter oft nicht mehr ohne konstruktive Sondermaßnahmen im Transformatorkessel untergebracht werden.
Deshalb wird neuerdings der Stufenschalter konstruktiv so abgeändert, daß der Fcinwähler mit seinen zwei bisher übereinander angeordneten Kontaktebenen getrennt wird und um einen Zentralpunkt in einem Dreieck ein Feinwähler mit den geradzahlig bezeichnend ten Wicklungsanzapfungen, ein Feinwähler mit den ungeradzahlig bezeichneten Wicklungsanzapfungen und ein Vorwähler angeordnet wird, wodurch die Bauhöhe des Feinwählers auf die Hälfte reduziert werden kann.
Das Lastumschaltergefäß mit dem darin befindlichen Lastumschalter wird ebenfalls im Zentralpunkt über den zwei Feinwählern und dem Vorwähler angeordnet, damit der Antrieb des Lastumschalters wie bisher über eine Betätigungswelle erfolgen kann. Durch diesen, so neuerdings verwendeten Aufbau des Fein- und Vorwählers muß zwangsläufig auch die Steuereinrichtung, das Kombinationsgetriebe konstruktiv so gestaltet und angeordnet werden, daß die .Schaltvorgänge für Fein- und Vorwähler sowie für Lastumschalter wie bisher ■>■> einwandfrei ablaufen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zentrale gekapselte Getriebeanordnung für diese neuerdings verwendete Wähleranordnung von Stufenschuliern unter Berücksichtigung einer einfachen Leitungsführung der Zuleib0 tungen von den beiden Feinwählern zum Lastumschaltergefäß zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ergeben sich für das Schneckengetriebe vorzugsh5 weise drei günstige L'inbaiimöglichkeitcn. so dal.! demzufolge auch der Motorantrieb, welcher das Schneckengetriebe über eine Wellenführting antreibt, an drei verschiedenen, besonders gunstigen Stellen am
Transformatorkessel angebaut werden kann. Die Leitungsführung kann bei diesem Aufbau sehr einfach vom Zentrum der Schieifringsäulen der beiden Feinwähler links und rechts an der Aufhängung des Kombinationsgetriebes isoliert nach oben zum Lastumschaltergefäß heraufgeführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den F i g. 1 bis 3 dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindur.gsgemäßen Getriebeanordnung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die erfindüngsgemäße Getriebeanordnung und
Fig. 3 eine Draufsicht mit zwei weiteren günstigen Einbaumöglichkeiten des schwenkbaren Schneckengetriebes.
In Fig. 1 sind zwei Feinwähler (1) links und rechts von einem Vorwähler (2) angeordnet. Über den F'^inwähler (1) und dem Vorwähler (2) ist die Getriebeanordnung (3) mit dem Schneckengetriebe (4) als Antrieb für dieselben und den darüber im Lastumschaltergefäß (5) befindlichen L astumschalter (6) angebaut. Von den zwei Feinwähiern (1) sind die Leitungen (7) links und rechts zuir. Lastumschaltergefäß
(5) hochgeführt.
In F i g. 2 ist, in der Draufsicht, die Getriebeanordnung (3) mit dem im Zeitpunkt des Dreiecks der beiden Feinwähler (1) und dem Vorwähler (2) eingebauten, schwenkbaren Schneckengetriebes (4) dargestellt.
it) In Fig. 3 sind die weiteren zwei günstigen Einbaumöglichkeiten des schwenkbaren Schneckengetriebes (4) dargestellt.
Durch diese erfindungsgemäße, zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter ist es möglich geworden, die Baulängen der Stufenschalter für maximale Schaltleistungen zu reduzieren und demzufolge auch den Bau von komplizierten Sonderanfertigungen von Transformatorkessein, in welche diese Stufenschaltung eingebaut werden, zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter von Transformatoren mii einem von einer waagerechten Welle angetriebenen Schnekkengetriebe, mit dem die senkrechten Antriebswellen von Stufenschalter und Wählern gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Schneckengetriebe (4) angetriebene Rad der Getriebeanordnung (3) sich unterhalb des Lastumschalters (6) und auf dessen Welle befindet und inmitten eines Dreieckes angeordnet ist, dessen Ecken von den Antriebswellen zweier unterhalb der Getriebeanordnung befindlicher Feinwähler (1) und eines Vorwählers (2) gebildet sind.
2. Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise Jrei günstige Einbaumöglichkeiten des Schneckengetriebes (4) sowie des über eine Wellenführung antreibenden Motorantriebs bestehen.
3. Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsführung in einfacher Weise vom Zentrum der Schleifringsäulen der beiden Feinwähler (1) links und rechts an der Aufhängung der Getriebeanordnung isoliert direkt nach oben zum Lastumschaltergefäß (5) geführt sind.
DE19742425954 1974-05-30 1974-05-30 Zentrale, gekapselte Getriebeanordnung für Stufenschalter von Transformatoren Expired DE2425954C3 (de)

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Publications (3)

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DE2425954A1 DE2425954A1 (de) 1975-12-18
DE2425954B2 DE2425954B2 (de) 1981-05-27
DE2425954C3 true DE2425954C3 (de) 1982-02-04

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875542C (de) * 1941-03-16 1953-06-05 Bernhard Dr-Ing Jansen Stufenschalteinrichtung fuer Anzapftransformatoren
AT274974B (de) * 1967-05-05 1969-10-10 Elin Union Ag Isolierstabkäfig für Stufenwähler von unter Last regelbaren Transformatoren

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DE2425954A1 (de) 1975-12-18
DE2425954B2 (de) 1981-05-27

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