DE243033C - - Google Patents

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DE243033C
DE243033C DE1911243033D DE243033DA DE243033C DE 243033 C DE243033 C DE 243033C DE 1911243033 D DE1911243033 D DE 1911243033D DE 243033D A DE243033D A DE 243033DA DE 243033 C DE243033 C DE 243033C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243033 KLASSE 21«. GRUPPE
HERMANN JANKE in HALBERSTADT.
Vorrichtung zum Verschließen der Kurbel an Fernsprechern.
Zusatz zum Patent 235563 vom 22. Dezember 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1911 ah. Längste Dauer: 21. Dezember 1925.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die weitere Ausgestaltung der in dem Patent 235563 beschriebenen Vorrichtung zum Verschließen der Kurbel an Fernsprechern, welche derart ausgebildet ist, daß sie für verschiedene Fernsprechersysteme ohne Rücksicht auf die Bauart des Fernsprechers verwendbar ist, indem Schließer und Einwurfsapparat zu einander in weiten Grenzen verstellbar sind.
Derartige Vorrichtungen eignen sich äußerst vorteilhaft außer zur Verwendung an Fernsprechern mit Kurbelanruf auch für Fernsprecher mit selbsttätiger Verbindung. Die Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß sie nicht für Fern-Sprecher verwendbar ist, welche kurbellos ausgebildet sind, bei denen also der Anruf an das Amt durch das Abnehmen des Hörers vom Hörerhaken erfolgt. Die vorliegende Erfindung betrifft die Vorrichtung zum Verschließen der Kurbel an Fernsprechern auch für kurbellose Fernsprecher, so daß nunmehr die Vorrichtung für Fernsprecher jeder Art, gleichgültig, ob kurbelloses oder Kurbelsystem, verwendbar ist.
Auf der Zeichnung ist die Verschlußvorrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Fernsprecher mit Kurbelverschlußgehäuse in der Schließlage in Vorderansieht, mit punktierter Darstellung der Verschlußvorrichtung und des Verschlußgehäuses in der Offenlage,
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Fig. 2 einen Querschnitt durch das Verschlußgehäuse und die Verschlußvorrichtung in der Offenlage, ,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines kurbellosen Fernsprechers mit geöffnetem Verschlußgehäuse,
Fig. 4 eine Oberansicht der Vorrichtung zu Fig. 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Verschlußvorrichtung nach der Schnittlinie A-B der Fig. 3, während
Fig. 6 und 7 die Anordnung des Sperrgliedes zeigen.
Um zunächst die Anwendung der neuen Verschlußvorrichtung an einem mit Kurbel versehenen Fernsprecher zu beschreiben, so ist die Anrufkurbel α des Fernsprechers, wie bei dem Hauptpatent, durch ein aufklappbares Verscnlußgehäuse b überdeckt, welches nach Einwurf einer Geldmünze in einen Geldschacht c aufgeklappt werden kann. Das Verschlußgehäuse steht in der üblichen Weise unter Wirkung einer Feder, welche das Gehäuse aus der Offenlage in die Schließlage zurückzuschwingen bestrebt ist. Um dies zu vermeiden, ist an der Tragplatte η (Fig. 2) des Verschlußgehäuses ein Sperrhaken d um einen Zapfen beweglich angeordnet, welcher unter Wirkung einer Feder d1 (Fig. 6) steht, welche das Bestreben hat, einen an den Sperrhaken angeschlossenen fingerartigen Arm d% in der in Fig. 2 gezeichneten Lage zu halten, in wel-

Claims (2)

eher sich der Arm dz gegen die Grundplatte η des Verschlußgehäuses anlegt. Hierdurch wird das Verschlußgehäuse b mittels eines an ihm befestigten Anschlages g, welcher sich gegen den Sperrhaken d anlegt, in der Offenlage festgehalten. Unter dem Arm d2 liegt ein Hebel h, welcher um einen Drehzapfen i beweglich ist, und in dem eine Stange k in vertikaler Richtung ίο verschoben werden kann, welche wiederum auf eine Stange k1 in der Längsrichtung verschoben werden kann. Diese Stange k1 ist wie die Stange k an einen Hebel m angeschlossen, an welchem sie in vertikaler Richtung verschiebbar und feststellbar ist. Der Hebel m ist auf der linken Seite des Fernsprechers angeordnet und um einen Zapfen / beweglich. An der Stange kl ist ferner ein an einer Stange r befestigtes Kissen rx sowohl in der Längsrichtung (Fig. 1 und 3) wie auch nach vorn bzw. hinten (Fig. 5) verstell- und feststellbar. Es ist daher möglich, sowohl den Schließer wie den Einwurfsapparat an jeder geeigneten Stelle anzuordnen, da sowohl das Kissen, gegen welches der Hörer β sich anlegt, in jeder Richtung verstellt und festgestellt werden kann, wie auch die den Sperrhaken d beeinflussenden Teile. Wie bereits erwähnt worden ist, legt sich in der Offenlage des Verschlußgehäuses dieses mittels seines Anschlages g an den Sperrhaken d an, so daß das Kissen r1 die in Fig. 5 dargestellte Lage einnimmt. Wird nun an den Hörerhaken f der Hörer angehängt, so wird das Kissen in der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeilrichtung zurückgeschwungen und hierdurch der Arm d2 in der in Fig. 6 eingezeichneten Pfeilrichtung angehoben, so daß der Sperrhaken d aus der Bewegungsbahn des Anschlages'g hinausbewegt wird und somit das Verschlußgehäuse unter der Wirkung seiner Feder zuschlagen kann. Die gleiche Vorrichtung läßt sich auch bei kurbellosen Fernsprechern anwenden, bei welcher lediglich der Hebel m über seinen Drehzapfen hinaus um ein Stück verlängert zu sein braucht, so daß der Hebel die gleiche Gestalt erhält wie der Hebel h bei Femsprechern mit Kurbelanruf. Außerdem kommt die Verlängerung der Stange k1 sowie die Stange k in Wegfall. Die Wirkung ist sonst die gleiche wie bei dem Fernsprecher mit Kurbelanruf. Es ändert sich nur die Gestalt des Verschlußgehäuses b, welches kleiner wird als das für Fernsprecher mit Kurbelanruf benutzte Gehäuse, da durch das erstere lediglich der Hörerhaken f zu überdecken ist. Patent-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Verschließen der • Kurbel an Fernsprechern nach Patent 235563, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhaken (d) mit einem fingerartigen Arm (d2) versehen ist, welcher federnd gegen einen zweiarmigen Hebel (h bzw. m) anliegt, der entweder mittelbar durch eine in der Höhe und in der Länge einstellbare Stangenverbindung (k, k1) oder unmittelbar mit einem beim Anhängen des Hörers an den Hörerhaken rückwärts geschwungenen Kissen (r1) in Verbindung steht, zum Zwecke, die Verschlußvorrichtung sowohl an Fernsprechern mit Kurbelanruf oder kurbellosen Fernsprechern als auch an solchen mit selbsttätiger Verbindung anwenden zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kissen (r1) auf der Stange (k1) sowohl seitlich als auch nach vorn oder hinten entsprechend verstellt und festgestellt werden kann, um das Kissen für die verschiedenartigen Hörer genau anpassen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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