DE243061C - - Google Patents

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DE243061C
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DE
Germany
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gramophone
clock
lock wheel
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DENDAT243061D
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/005Arrangements producing acoustic signals at preselected times by starting up musical boxes or other musical recordings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 243061 KLASSE 74 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Signaluhr, deren Auslöseorgan von einem auswechselbaren Zeitbande gebildet wird, welches mit Lochungen versehen ist, in welche der das Laufwerk eines Grammophons sperrende Auslösehebel einfallen kann. Die Länge oder die Dauer der abgegebenen Signale richtet sich hierbei nach der Länge der Erhöhungen auf dem Schloßrade des Grammophonlaufwerks.
Das Zeitband kann aus Zelluloid, Papier o. dgl. bestehen und ist endlos aufgewickelt, so daß sich die Signale alle 24 Stunden wiederholen.
In der Zeichnung zeigt;
Fig. ι eine Seitenansicht der Signaluhr,
Fig. 2 die zugehörige Rückansicht.
In der Fig. 1 ist von der Uhr nur das Zeigervorgelege i, 2, 3, 4 dargestellt, soweit es für die Auslösung des Grammophons von Wichtigkeit ist, das eigentliche Laufwerk der Uhr aber fortgelassen.
Außer diesem bekannten Laufwerk erhält die vorliegende Signaluhr noch ein zweites Laufwerk mit den Radsätzen 5, 6, 7, 8, 9,10,11 und 12, welches zum Antriebe der Grammophonmitnehmerscheibe 13 dient, die auf die Achse 14 des letzten Rades 12 aufgesetzt ist. Die Achse 14 trägt gleichzeitig den zur Herstellung einer möglichst gleichmäßigen Bewegung des Laufwerks 5 bis 12 dienenden Pendelregler 15.
Die Auslösung des Laufwerks 5 bis 12 erfolgt vom Wechselrade 2 des Zeigervorgeleges aus durch Freigabe der Achse 16 des Laufwerks in der folgenden Weise:
In das Wechselrad 2 greift das Stirnrad 17 ein, dessen Achse durch beide Werkplatinen 18 und 19 hindurchgeht und auf der Hinterplatine 19 eine Rolle 20 mit gezähnten Wangen trägt. Die Rolle 20 nimmt ein endloses leichtes Stahl- oder Filmband 21 auf, das nahe der Oberkante der Hinterplatine 19 über eine zweite Rolle 22 geführt ist, die jedoch nur als Spann- und Leitrolle dient. Die Rolle 22 erhält eine vertiefte Rille in der Mitte, um die Spitze eines Hebels 23 aufzunehmen, wenn letzterer bzw. sein linker Arm durch sein genügend zu bemessendes Eigengewicht in eine Lochung 24 des Film-Streifens 21 einfällt. Das Filmband 21 rückt demnach den Hebel 23 aus dem Schloßrade 25 aus, sobald eine Aussparung 24 im Bande 21 das linksseitige Hebelende seiner Unterstützung beraubt. Tritt letzterer Fall ein, so wird das mit der Achse 16 des Grammophonlaufwerks verbundene Schloßrad 25 durch das andere mit Sperrkegel 33 versehene Ende des Hebels 23 so lange freigegeben, als der Sperrkegel 33 auf einer Erhöhung des Schloßrades 25 ruht, so daß auch das Laufwerk 5 bis 12 die Mitnehmerscheibe 13 des Grammophons so lange dreht, bis der Sperrkegel 33 wieder in eine Lücke des Schloßrades 25 einfällt und es sperrt, wie dies auch beim Schloßrade mancher mit Schlagwerk versehener Uhren der Fall ist. Da der Hebel 23 linksseitig (Fig. 2) schwerer sein muß als auf der Seite
des Sperrkegels 33, so kann der Wiedereinfall des Kegels 33 in eine Zahnlücke des Schloßrades nur durch den elastischen Gegendruck des Filmbandes 21 gegen die linke Spitze des Hebels 23 erzwungen werden; es ist daher notwendig, daß das Filmband zwischen den Rollen 20 und 22 stets straff gespannt ist.
Das Grammophon besteht aus der entsprechend bespielten, besungenen oder besprochenen Platte 31, der Membran 32 und einem Trichter in bekannter Weise.
Soll vorbeschriebene Anordnung für Bahnhofsräume, im besonderen für Wartesäle Verwendung finden, so kann eine weitere Abänderung dahin getroffen werden, daß bei etwaigen Zugverspätungen der diensthabende Stationschef das Band 21 durch Drehung der Leitrolle 22 um so viel rückwärts dreht, als die Zeitdifferenz beträgt, so daß das Grammophon zur richtigen Zeit in Tätigkeit tritt bzw. dieselbe noch einmal repetiert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Signaluhr mit einem die Signale ausrufenden Grammophon, dessen Triebwerk von der Uhr aus zu bestimmten Zeiten ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Grammophontriebwerks erfolgt mit Hilfe eines von der Uhr bewegten auswechselbaren, endlosen Streifens mit Lochungen, in welche der das Schloßrad des Grammophontriebwerks freigebende Auslösehebel einfallen kann, und deren Aufeinanderfolge in Verbindung mit der Gestaltung des Schloßrades mäßgebend ist für die Zeitdauer der grammophonischen Ankündigungen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT243061D Active DE243061C (de)

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DE (1) DE243061C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3082544A (en) * 1959-11-19 1963-03-26 Curci Alfred Time teaching device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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