DE2437302A1 - Selbstverriegelnde rohrleitungskupplung fuer selbsttaetige mittelpufferkupplungen an schienenfahrzeugen - Google Patents

Selbstverriegelnde rohrleitungskupplung fuer selbsttaetige mittelpufferkupplungen an schienenfahrzeugen

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DE2437302A1
DE2437302A1 DE19742437302 DE2437302A DE2437302A1 DE 2437302 A1 DE2437302 A1 DE 2437302A1 DE 19742437302 DE19742437302 DE 19742437302 DE 2437302 A DE2437302 A DE 2437302A DE 2437302 A1 DE2437302 A1 DE 2437302A1
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DE
Germany
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locking
coupling
self
contact housing
pipe coupling
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Application number
DE19742437302
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English (en)
Inventor
Wladimir M Iljin
Reiner Dipl Ing Seibt
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Ministerium fuer Verkehrswesen
Original Assignee
Ministerium fuer Verkehrswesen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Selbstverriegelnde Rohrleitungskupplung für selbsttätige Mittelpufferkupplungeη an Schienenfahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine selbstverriegelnde Rohrleitungskupplung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen an Schienenfahrzeugen insbesondere der frontal kuppelnden Gattung, wobei das Leitungsgehäuse der Rohrleitungskupplung axial verschiebbare Luftröhre aufweist.
Es ist bereits eine selbstverriegelnde Rohrleitungskupplung für Schienenfahrzeuge bekannt (DL-PS 75 Ο46). Bei dieser Ausführung ist das Luftrohr elastisch im Kontaktgehäuse der Leitungskupplung gelagert und weist in aeinem Vorderteil eine Mitnehmeröffnung auf, in welche ein zu einer hakenförmigen Sperrklinke gehörender Mitnehmer eingreift. Die Sperrklinke ist um einen im Vorderteil des Kontaktgehäuses angeordneten Bolzen verschwenkbar und besitzt an ihrer der Gegenkupplung zugewandten Abwinklung eine nockenförmige Sperrnase, die beim Kuppeln in einen zugeordneten Verriegelungsansatζ des Kontaktgehäuses der Gegenkupplung eingreift. Die der Sperrnase gegenüberliegende Rückenfläche korrespondiert mit einer zugeordneten Anlagefläche des Kontaktgehäuses, und führt dadurch bei einer Axialbewegung des Kontaktgehäuses gleichzeitig zu einer Axialbewegung des Luftrohres.
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Beim Kuppelvorgang werden die aufeinandertreffenden Rohrlei tungakupplungen mit Hilfe der am Kontaktgehäuse angeordneten Greifer ausgerichtet, bis die stirnaeitigen Lippendichtungen ihre gegenseitige Anlage gefunden haben und hierbei gleichfalls die Sperrklinke mit ihrer in den Einflußbereich einer Gegenkupplung ragenden Sperrnase den Verriegelungsansatz einer angekuppelten Gegenkupplung umfaßt· Durch eine Axialverlagerung des Kontaktgehäuses in Richtung auf die Gegenkupplung wird die Sperrklinke mit ihrer Sperrnase in den Verriegelungsansatζ des Kontaktgehäuses der Gegenkupplung eingeschwenkt. Die bei Luftbeaufschlagung auftretenden Reaktionskräfte führen zu einer Verriegelung der miteinander gekuppelten Rohrleitungskupplungen.
Die bekannte Ausführungsform hat den Nachteil, daß beim Kuppeln mit einer Leitungskupplung der gleichen Bauart bei auftretenden Spaltbildungen im Bereich der Lippendichtungen ein beiderseitiges Verriegeln verhindert wird, wodurch Undichtheiten bei Luftbeaufschlagung auftreten, welche keine einwandfreie Punktion der Bremseinrichtungen gewährleisten. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die bekannte Rohrleitungskupplung keine Verbindung mit einer Rohrleitungskupplung mit im Kontaktgehäuse feststehenden Luftrohren gestattet, da hierbei hervorgerufen durch einseitige Spaltbildung Undichtheiten auftreten.
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Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der Mängel des Standes der Technik.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Rohrleitungskupplung, die eine sichere und zuverlässige Verbindung der Luftleitungen gewährleistet und die eine Verbindung von Rohrleitungskupplungen unterschiedlicher Gattungen gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe' dadurch gelöst, daß die Luftrohre Ansätze aufweisen, die bei Luftbeaufschlagung mit einem Sperrgreifer zusammenarbeitend ausgebildet sind und der Sperrgreifer eine in der kuppelnden Stellung neben der senkrechten Mittenachse des Kontaktgehäuses angeordnete Sperrfläche aufweist, die bei Luftbeaufschlagung durch Drehung oder Verschiebung des Sperrgreifers in die senkrechte Mittenachse des Kontaktgehäuseε und damit in den Bereich der Sperrfläche eines festen, verdrehbaren oder verschiebbaren Sperrgreifers der Gegenkupplung gelangend, auegebildet ist. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Sperrgreifer mit einem Federelement versehen ist und das Federelement die Sperrfläche des Sperrgreifers in der kuppelbereiten Stellung neben der senkrechten Mittenachse des Kontaktgehäuses haltend ausgebildet ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
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In den zugehörigen Zeichnungen zeigen; Fig. 1: eine Seitenansicht des Kontaktgehäuses mit der
erfindungsgemäßen Rohrleitungskupplung, Pig. 2: eine Vorderansicht des Kontaktgehäuses gemäß
Fig· 1,
Pig. 3: eine Schnittdarsteilung entsprechend A-A in Fig. 1,
Fig. 4: eine Schnittdarstellung entsprechend A-A in Pig. 1 (jedoch in Kuppelstellung mit einer Gegenkupplung) .
Die selbstverriegelnde Rohrleitungskuppluhg besteht im wesentlichen aus einem eine Rohrleitungs- und Elektrokupplung tragenden Kontaktgehäuse 1, in welchem ein oder mehrere Luftrohre 7 axial verschieblich gelagert sind. Unterhalb der Blektrokupplung 8 sind die Luftrohre 7 innerhalb des Kontaktgehäuses 1 angeordnet.
Das Kontaktgehäuse 1 ist an seiner vorderen, einer Gegenkupplung 4 zugewandten Stirnfläche mit Greifern 13; 14» 15; 16; 17; 18 versehen, welche über die vordere Stirnfläche vorstehen, wobei die Greifer 16; 17; 18 neben den Luftrohren 7 bzw. neben der Elektrokupplung 8 angeordnet sind und der Greifer 14 zwischen Elektrokupplung 8 und Luftrohr 7, der Greifer 15 oberhalb der Elektrokupplung 8 und der Greifer 13 unter dem unteren Luftrohr 7 angeordnet ist. Auf der Seite der Greifer 13 und 14 befindet sich, schwenkbar um den Lagerbolzen 2 angeordnet, ein Sperrgreifer 3,
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der im wesentlichen aus einem annähernd waagerecht parallel zur Mittenachse des Kontaktgehäuses 1 liegenden Mittelteil besteht, an welches sich u-förmig abgewinkelt ein vorderer Schenkel 5 und ein hinterer Schenkel 11 anschließen, wobei der vordere Schenkel 5 über die vordere Stirnfläche des Kontaktgehäuses 1 vorstehend und mit einer Sperrfläche 10 versehen ist.
Der hintere Schenkel 11 stützt sich mit seiner Rückenfläche über ein Federelement 12 am Kontaktgehäuse 1 ab, während die "Vorderfläche an einem Ansatz 9, der einem Luftrohr zugeordnet ist, anliegt.
Beim Ankuppeln einer Gegenkupplung 4 werden die aufeinandertreffenden Rohrleitungskupplungen mit Hilfe der am Kontaktgehäuse 1 angeordneten Greifer 13; 14; 15; 16; 17; 18 in Verbindung mit den nicht dargestellten Zentrierflächen und Greifern der Gegenkupplung 4 ausgerichtet, bis die Mundstückdichtungen 6 gegenseitig zur Anlage kommen und der Sperrgreifer 3 mit seinem, vorderen Schenkel 5 und der daran angeordneten Sperrfläche 10 in den Einflußbereich des Sperrgreifers-3' gelangt.
Durch eine geringfügige Verlagerung der Luftrohre 7;7' entsprechend der Pfeilrichtung A bzw. B in Fig. 4 werden die Sperrgreifer 3;3f in die Verriegelungsstellung eingeschwenkt.
Die nach dem mechanischen KuppeIvorgang vorgenommene Druckmittelbeaufschlagung und die dadurch hervorgerufene Aufblähung der Mundstückdichtungen 6;6· führt zu einer weiteren Bewegung der Luftrohre 7;7f in Richtung der Pfeile A bzw. B
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in Pige 4» wodurch ein weiteres Verschwenken der Sperrgreifer 3;3f um die lagerbolzen 2;2* eintritt, welches zum zuverlässigen Verriegeln der Sperrflächen 10;10' miteinander führt· Durch die Elastizität der stirnseitig an den Luftrohren 7»7f angeordneten Mundstückdichtungen 6;6' wird das möglicherweise technologisch und/oder betrieblich auftretende Spiel zwischen den Sperrflächen 10;10f kompensiert.
Der Entkuppelvorgang erfolgt analog dem Kuppelvorgang jedoch in umgekehrter Reihenfolge·
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Claims (2)

Patentansprüche: ^
1. Selbstverriegelnde Rohrleitungskupplung für Schienenfahrzeuge, insbesondere der frontal kuppelnden Gattung mit im Leitungsgehäuse der Rohrleitungskupplung axial verschiebbaren Luftrohren, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftrohre (7) Ansätze (9) aufweisen, die bei Luft-Deaufschlagung mit einem Sperrgreifer zusammenarbeitend ausgebildet sind und der Sperrgreifer (3) eine in der kuppelnden Stellung neben der senkrechten Mittenachse des Kontaktgehäuses (1) angeordnete Sperrfläche (10) aufweist, die bei Luftbeaufschlagung durch Drehung oder Verschiebung des Sperrgreifers (3) in die senkrechte Mittenachse des Kontaktgehäuses (1) und damit in den Bereich der Sperrfläche (10') eines festen, verdrehbaren oder verschiebbaren Sperrgreifers (31) der Gegenkupplung gelangend, ausgebildet ist·
2. Selbstverriegelnde Rohrleitungskupplung für Schienenfahrzeuge nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Sperrgreifer (3) mit einem Pederelement (12) versehen ist und das Federelement (12) die Sperrfläche (10) des Sperrgreifers (3) in der kuppelbereiten Stellung neben der senkrechten Mittenachse des Kontaktgehäuses (1) haltend ausgebildet ist.
DE19742437302 1973-11-13 1974-08-02 Selbstverriegelnde rohrleitungskupplung fuer selbsttaetige mittelpufferkupplungen an schienenfahrzeugen Pending DE2437302A1 (de)

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