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Einrichtung für Druckvorrichtungen zum Umschalten eines Farbbandes
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Druckvorrichtungen zum Umschalten eines
Farbbandes, das parallel zur Bandlängsichtung in Farbbereiche aufgeteilt ist und
im Druckbereich durch eine Umschalteeinrichtung auch quer zur Bandlängslchtung bewegbar
ist.
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Bei derartigen Umschalteinrichtungen für Druckvorrichtungen wird zum
Farbwechsel ein mehrfarbiges Farbband zwischen den Typen der Druckeinrichtung und
dem Papier beweglich angebracht, damit jeweils der für das Drucken erwünschte Farbbereich
des Farbbandes eingestellt werden kann.
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Es ist bekannt (US-PS 2 107 044), diese Farbbandbewegung durch Führen
des Farbbandes durch einen in sich starren Farbbandträger zu bewirken, der eine
Bewegung des Farbbandes nur in der Farbbandlängsrichtung ermöglicht.
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Durch geeignete Hebelwerke, Nockenwellen oder. ähnliches wird der
Farbbandträger verstellt.
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Die Zuverlässigkeit und Robustheit solcher Farbbandumschaltungen ist
erwiesen und der Grund für ihre weite Verbreitung. Von Nachteil erweist sich jedoch,
daß die beträchtliche Anzahl von Einzelteilen die Fertigung und Lagerhaltung der
Geräte verteuert. Außerdem wird hierdurch eine
Leichtbauweise erschwert.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Zahl der Einzelteile
der Umschaltvorrichtung zu verringern.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bandebene
im Druckbereich durch zwei Bandführungen aufgespannt ist, die breiter sind als das
Farbband und die in zwei Teilvorrichtungen angeordnet sind, von denen jede Teilvorrichtung
eine weitere Bandführung enthält und daß die beiden Bandführungen jeder Teilvorrichtung
in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das Farbband in
jeder Teilvorrichtung zu der weiteren Bandführung und von dort aus dem Umschaltbereich
geführt ist, daß die durch die beiden Bandführungen Jeder Vorrichtung gebildete
Ebene mit einem vorgegebenen Anstellwinkel die Bandebene schneidet, wobei die dabei
entstehende Schnittlinie mit der Bandlängsrichtung einen für Jede Teilvorrichtung
einstellbaren Drehwinkel bildet und daß die beiden Teilvorrichtungen für das Umschalten
des Farbbandes gegenläufig um den Drehwinkel verstellbar gelagert sind.
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Damit für beide Teilvorrichtungen die Farbbandauslenkung gleich groß
ist, erweist es sich als sinnvoll, daß jeweils die beiden Bandführungen einer Teilvorrichtung
parallel zueinander verlaufen, daß ferner der Anstellwinkel für beide Teilvorrichtungen
um den gleichen Betrag eines Winkels gegenüber 900 ausgelenkt ist und daß die Summe
der Drehwinkel der beiden Teilvorrichtungen stets 1800 ergibt.
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Eine starre Kupplung der beiden Teilvorrichtungen ermöglicht eine
Drehwinkeleinstellung mit nur einem Stellglied.
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Die Kupplung kann dabei beispielsweise durch Zahnräder, Zahnstangen
oder Riementrieb erfolgen. Als besonders einfache Lösung erweist sich eine gelenkige
Verbindung der
Teilvorrichtungen mittels eines Hebels. Die Gelenke
an den Teilvorrichtungen sind dabei so angeordnet, daß die Strecke zwischen den
Gelenken durch die Verbindungslinie der Drehachsen der beiden Teilvorrichtungen
in zwei gleiche Strecken geteilt wird, wenn beide Teilvorrichtungen jeweils in einem
Drehwinkel von 900 eingestellt sind.
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Die mit dieser Erfindung erzielbaren Vorteile sind der einfache Aufbau
und das geringe Gewicht der Umschalteinrichtung. Daraus ergibt sich die Möglichkeit
einer Kompaktbauweise, so daß die Einrichtung ggf. als Kassette ausführbar ist,
die auch direkt an einem verschiebbaren Druckwagen angebracht werden kann. Die Konstruktion
des Farbbandvorschubes und die Lagerung der Farbbandspulen kann üblicher Bauart
sein. Die Anzahl der Farbbandeinstellung läßt sich durch Änderung des Drehwinkels
einfach und schnell verändern.
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Für das Umschalten eines zweifarbigen Farbbandes, wie es allgemein
in Fernschreib- und Schreibmaschinen benutzt wird, ist ein Ausführungsbeispiel zur
Erläuterung der Erfindung in den Zeichnungen angegeben.
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Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung die Umschalteinrichtung
mit ihren wesentlichen Elementen.
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Fig. 2 zeigt in Seiten- und Draufsicht die Lage eines zweifarbigen
Farbbandes im Bereich der Umschalteinrichtung nach Fig. 1 bei unterschiedlichen
Drehwinkeln.
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Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Umschalteinrichtung besteht
aus zwei einander entsprechenden Teilvorrichtungen a und b, die zu beiden Seiten
einer nicht dargestellten Druckvorrichtung angeordnet sind. Jede Teilvorrichtung
besteht aus einem U-förmigen Trägerelement 1a bzw. Ib, in das Bandführungen 2a und
3a bzw. 2b und 3b eingelassen sind. Die Bandführungen sind im Ausführungsbeispiel
als
zylindrische Stifte ausgebildet, die in beliebiger Weise in
den Seitenteilen der Trägerelemente gehalten sind. Das dem Druckvorgang dienende
bedarfsweise umschaltbare Farbband 4 ist in der dargestellten Weise durch die Bandführungen
2a und 3a sowie 2b und 3b aufgespannt und wird ggf.
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durch weitere nicht dargestellte Bandführungen zwischen den Trägerelementen
und den Auf- und Abwickelspulen des Farbbandes gehalten. In dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel
beträgt der Anstellwinkel zwischen der Bandebene im Bereich der Druckvorrichtung
und den Bandführungsebenen zwischen den Bandführungen 2a und 3a bzw. 2b und 3b etwa
9oo.
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Die beiden Teilvorrichtungen a und b sind um Achsen 5a und 5b schwenkbar
gelagert. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß beide Teilvorrichtungen gegenläufig
um jeweils gleiche Winkel verschwenkbar sind, wobei das Farbband 4 im Bereich der
Druckvorrichtung quer zur Längsrichtung des Bandes nach der einen oder anderen Seite
auswandert, so daß je nach Drehrichtung verschiedene Farbbandstreifen in den Bereich
der Druckvorrichtung gelangen.
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Die in Fig. 1 angedeuteten Pfeile veranschaulichen das Verschwenken
der Teilvorrichtungen und die daraus folgende Bewegung des Bandes.
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Fig. 2 zeigt schematisch die Vorderansicht im Bereich der Bandführungen
und die Draufsicht auf ein Farbband in der einen Endstellung, wahrend des Schwenkvorganges
und in der anderen Endstellung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt
es sich um ein Farbband mit zwei Farbstreifen in Bandlängsrichtung, von denen der
eine zur besseren Unterscheidung schraffiert dargestellt ist. Die Teilvorrichtungen
nach Fig. 1 stehen im mittleren Teil der Fig. 2 beide in einem Drehwinkel von 900.
in dieser Bandstellung befindet sich das Farbband in seiner Mittellage. In dieser
Lage findet kein Druckvorgang statt, weil sonst beide Farbbandstreifen des Farbbandes
zum Eingriff kommen wUrden.
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Der linke und der rechte Teil der Fig. 2 zeigt die Farbbandstellung
nach vollendeter Schwenkbewegung in die Arbeitslagen.
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Zum Farbbandumschalten sind die Anordnung der Bandführungen und die
Drehwinkel 2 a und A bS mit denen die Teilvorrichtungen a und b gegensinnig verschwenkt
werden, so zu wählen, daß die Auslenkung ß y in die eine oder andere Endlage absolut
gesehen etwa 1/4 der Breite b des Farbbandes entspricht. Die Summe der Drehwinkel
d a und sC b beträgt dabei stets 1800. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Druckebene,
die in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, exakt in der Mitte des
jeweils wirksamen Farbstreifens des Farbbandes liegt.
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In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Farbband mit zwei
verschiedenfarbigen Farbstreifen verwendet worden.
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Die Erfindung ist aber auch anwendbar für Druckvorrichtungen, bei
denen Farbbänder mit mehr als zwei Farbstreifen verwendet sind. In Fig. 1 sind die
Bandführungen als zylindrische Stifte ausgebildet. Selbstverständlich ist es möglich
bei entsprechend anderer Ausgestaltung der Trägerelemente anstelle von zylindrischen
Stiften andere Führungselemente, beispielsweise geschlitzte Führungsbleche zu verwenden.
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Desgleichen ist es möglich, die Bandführungen-so auszubilden, daß
die Bandführungsebenen in einem beliebigen Winkel auf der Bandebene stehen. Dabei
ist die Anordnung so zu treffen, daß die Anstellwinkel der Bandführungsebenen zur
Bandebene bei beiden Teilvorrichtungen um. gleiche Beträge ausgelenkt sind, wobei
die Auslenkung gegenüber einem Winkel von 900 bei beiden Teilvorrichtungen gleichsinnig
oder gegensinnig verlaufen;kann.
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Das Verschwenken der Teilvorrichtungen kann auf beliebige Weise erfolgen.
Beispielsweise ist es möglich, die Teilvorrichtungen über mechanische Einrichtungen
starr miteinander zu kuppeln oder die Schwenkbewegung durch getrennte elektromagnetische
Einrichtungen zu bewirken.