DE2443443A1 - Einrichtung fuer druckvorrichtungen zum umschalten eines farbbandes - Google Patents

Einrichtung fuer druckvorrichtungen zum umschalten eines farbbandes

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DE2443443A1
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Spaeter Genannt Werden Wird
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/16Multicolour arrangements

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung für Druckvorrichtungen zum Umschalten eines Farbbandes Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Druckvorrichtungen zum Umschalten eines Farbbandes, das parallel zur Bandlängsichtung in Farbbereiche aufgeteilt ist und im Druckbereich durch eine Umschalteeinrichtung auch quer zur Bandlängslchtung bewegbar ist.
  • Bei derartigen Umschalteinrichtungen für Druckvorrichtungen wird zum Farbwechsel ein mehrfarbiges Farbband zwischen den Typen der Druckeinrichtung und dem Papier beweglich angebracht, damit jeweils der für das Drucken erwünschte Farbbereich des Farbbandes eingestellt werden kann.
  • Es ist bekannt (US-PS 2 107 044), diese Farbbandbewegung durch Führen des Farbbandes durch einen in sich starren Farbbandträger zu bewirken, der eine Bewegung des Farbbandes nur in der Farbbandlängsrichtung ermöglicht.
  • Durch geeignete Hebelwerke, Nockenwellen oder. ähnliches wird der Farbbandträger verstellt.
  • Die Zuverlässigkeit und Robustheit solcher Farbbandumschaltungen ist erwiesen und der Grund für ihre weite Verbreitung. Von Nachteil erweist sich jedoch, daß die beträchtliche Anzahl von Einzelteilen die Fertigung und Lagerhaltung der Geräte verteuert. Außerdem wird hierdurch eine Leichtbauweise erschwert.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Zahl der Einzelteile der Umschaltvorrichtung zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bandebene im Druckbereich durch zwei Bandführungen aufgespannt ist, die breiter sind als das Farbband und die in zwei Teilvorrichtungen angeordnet sind, von denen jede Teilvorrichtung eine weitere Bandführung enthält und daß die beiden Bandführungen jeder Teilvorrichtung in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das Farbband in jeder Teilvorrichtung zu der weiteren Bandführung und von dort aus dem Umschaltbereich geführt ist, daß die durch die beiden Bandführungen Jeder Vorrichtung gebildete Ebene mit einem vorgegebenen Anstellwinkel die Bandebene schneidet, wobei die dabei entstehende Schnittlinie mit der Bandlängsrichtung einen für Jede Teilvorrichtung einstellbaren Drehwinkel bildet und daß die beiden Teilvorrichtungen für das Umschalten des Farbbandes gegenläufig um den Drehwinkel verstellbar gelagert sind.
  • Damit für beide Teilvorrichtungen die Farbbandauslenkung gleich groß ist, erweist es sich als sinnvoll, daß jeweils die beiden Bandführungen einer Teilvorrichtung parallel zueinander verlaufen, daß ferner der Anstellwinkel für beide Teilvorrichtungen um den gleichen Betrag eines Winkels gegenüber 900 ausgelenkt ist und daß die Summe der Drehwinkel der beiden Teilvorrichtungen stets 1800 ergibt.
  • Eine starre Kupplung der beiden Teilvorrichtungen ermöglicht eine Drehwinkeleinstellung mit nur einem Stellglied.
  • Die Kupplung kann dabei beispielsweise durch Zahnräder, Zahnstangen oder Riementrieb erfolgen. Als besonders einfache Lösung erweist sich eine gelenkige Verbindung der Teilvorrichtungen mittels eines Hebels. Die Gelenke an den Teilvorrichtungen sind dabei so angeordnet, daß die Strecke zwischen den Gelenken durch die Verbindungslinie der Drehachsen der beiden Teilvorrichtungen in zwei gleiche Strecken geteilt wird, wenn beide Teilvorrichtungen jeweils in einem Drehwinkel von 900 eingestellt sind.
  • Die mit dieser Erfindung erzielbaren Vorteile sind der einfache Aufbau und das geringe Gewicht der Umschalteinrichtung. Daraus ergibt sich die Möglichkeit einer Kompaktbauweise, so daß die Einrichtung ggf. als Kassette ausführbar ist, die auch direkt an einem verschiebbaren Druckwagen angebracht werden kann. Die Konstruktion des Farbbandvorschubes und die Lagerung der Farbbandspulen kann üblicher Bauart sein. Die Anzahl der Farbbandeinstellung läßt sich durch Änderung des Drehwinkels einfach und schnell verändern.
  • Für das Umschalten eines zweifarbigen Farbbandes, wie es allgemein in Fernschreib- und Schreibmaschinen benutzt wird, ist ein Ausführungsbeispiel zur Erläuterung der Erfindung in den Zeichnungen angegeben.
  • Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung die Umschalteinrichtung mit ihren wesentlichen Elementen.
  • Fig. 2 zeigt in Seiten- und Draufsicht die Lage eines zweifarbigen Farbbandes im Bereich der Umschalteinrichtung nach Fig. 1 bei unterschiedlichen Drehwinkeln.
  • Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Umschalteinrichtung besteht aus zwei einander entsprechenden Teilvorrichtungen a und b, die zu beiden Seiten einer nicht dargestellten Druckvorrichtung angeordnet sind. Jede Teilvorrichtung besteht aus einem U-förmigen Trägerelement 1a bzw. Ib, in das Bandführungen 2a und 3a bzw. 2b und 3b eingelassen sind. Die Bandführungen sind im Ausführungsbeispiel als zylindrische Stifte ausgebildet, die in beliebiger Weise in den Seitenteilen der Trägerelemente gehalten sind. Das dem Druckvorgang dienende bedarfsweise umschaltbare Farbband 4 ist in der dargestellten Weise durch die Bandführungen 2a und 3a sowie 2b und 3b aufgespannt und wird ggf.
  • durch weitere nicht dargestellte Bandführungen zwischen den Trägerelementen und den Auf- und Abwickelspulen des Farbbandes gehalten. In dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel beträgt der Anstellwinkel zwischen der Bandebene im Bereich der Druckvorrichtung und den Bandführungsebenen zwischen den Bandführungen 2a und 3a bzw. 2b und 3b etwa 9oo.
  • Die beiden Teilvorrichtungen a und b sind um Achsen 5a und 5b schwenkbar gelagert. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß beide Teilvorrichtungen gegenläufig um jeweils gleiche Winkel verschwenkbar sind, wobei das Farbband 4 im Bereich der Druckvorrichtung quer zur Längsrichtung des Bandes nach der einen oder anderen Seite auswandert, so daß je nach Drehrichtung verschiedene Farbbandstreifen in den Bereich der Druckvorrichtung gelangen.
  • Die in Fig. 1 angedeuteten Pfeile veranschaulichen das Verschwenken der Teilvorrichtungen und die daraus folgende Bewegung des Bandes.
  • Fig. 2 zeigt schematisch die Vorderansicht im Bereich der Bandführungen und die Draufsicht auf ein Farbband in der einen Endstellung, wahrend des Schwenkvorganges und in der anderen Endstellung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Farbband mit zwei Farbstreifen in Bandlängsrichtung, von denen der eine zur besseren Unterscheidung schraffiert dargestellt ist. Die Teilvorrichtungen nach Fig. 1 stehen im mittleren Teil der Fig. 2 beide in einem Drehwinkel von 900. in dieser Bandstellung befindet sich das Farbband in seiner Mittellage. In dieser Lage findet kein Druckvorgang statt, weil sonst beide Farbbandstreifen des Farbbandes zum Eingriff kommen wUrden.
  • Der linke und der rechte Teil der Fig. 2 zeigt die Farbbandstellung nach vollendeter Schwenkbewegung in die Arbeitslagen.
  • Zum Farbbandumschalten sind die Anordnung der Bandführungen und die Drehwinkel 2 a und A bS mit denen die Teilvorrichtungen a und b gegensinnig verschwenkt werden, so zu wählen, daß die Auslenkung ß y in die eine oder andere Endlage absolut gesehen etwa 1/4 der Breite b des Farbbandes entspricht. Die Summe der Drehwinkel d a und sC b beträgt dabei stets 1800. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Druckebene, die in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, exakt in der Mitte des jeweils wirksamen Farbstreifens des Farbbandes liegt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Farbband mit zwei verschiedenfarbigen Farbstreifen verwendet worden.
  • Die Erfindung ist aber auch anwendbar für Druckvorrichtungen, bei denen Farbbänder mit mehr als zwei Farbstreifen verwendet sind. In Fig. 1 sind die Bandführungen als zylindrische Stifte ausgebildet. Selbstverständlich ist es möglich bei entsprechend anderer Ausgestaltung der Trägerelemente anstelle von zylindrischen Stiften andere Führungselemente, beispielsweise geschlitzte Führungsbleche zu verwenden.
  • Desgleichen ist es möglich, die Bandführungen-so auszubilden, daß die Bandführungsebenen in einem beliebigen Winkel auf der Bandebene stehen. Dabei ist die Anordnung so zu treffen, daß die Anstellwinkel der Bandführungsebenen zur Bandebene bei beiden Teilvorrichtungen um. gleiche Beträge ausgelenkt sind, wobei die Auslenkung gegenüber einem Winkel von 900 bei beiden Teilvorrichtungen gleichsinnig oder gegensinnig verlaufen;kann.
  • Das Verschwenken der Teilvorrichtungen kann auf beliebige Weise erfolgen. Beispielsweise ist es möglich, die Teilvorrichtungen über mechanische Einrichtungen starr miteinander zu kuppeln oder die Schwenkbewegung durch getrennte elektromagnetische Einrichtungen zu bewirken.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    Einrichtung für Druckvorrichtungen zum Umschalten eines Farbbandes, das parallel zur Bandlängsrichtung in Farbbereiche aufgeteilt ist und im Druckbereich durch eine Umschaltvorrichtung auch quer zur Bandlängsrichtung bewegbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bandebene im Druckbereich durch zwei Bandführungen (2a, 2b) aufgespannt ist, die breiter sind als das Farbband (4) und die in zwei Teilvorrichtungen (a, b) angeordnet sind, von denen Jede Teilvorrichtung (a, b) eine weitere Bandführung (3a, 3b) enthält und daß die beiden Bandführungen (2a, 3a bzw. 2b, 3b) jeder Teilvorrichtung (a bzw. b) in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das Farbband (4) in jeder Teilvorrichtung (a, b) zu der weiteren Bandführung (3a, 3b) und von dort aus dem Umschaltbereich geführt ist, daß die durch die beiden Bandführungen (2a, 3a bzw. 2b, 3b) jeder Vorrichtung (a bzw. b) gebildete Ebene mit einem vorgegebenen Anstellwinkel die Bandebene schneidet, wobei die dabei entstehende geometrische Schnittlinie mit der Bandlängsrichtung einen für jede Teilvorrichtung (a, b) einstellbaren Drehwinkel bildet und daß die beiden Teilvorrichtungen (a, b) für das Umschalten des Farbbandes (4) gegenläufig um den Drehwinkel verstellbar gelagert sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die beiden Bandführungen (2a, 3a bzw.
    2b, 3b) jeder Teilvorrichtung (a bzw. b) parallel zueinander verlaufen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d'a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anstellwinkel für beide Teilvorrichtungen (a, b) um gleiche Beträge eines Winkels gegenüber 900 ausgelenkt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Summe der Drehwinkel der beiden Teilvorrichtungen 1800 beträgt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die beiden Teilvorrichtungen (a, b) für die Drehwinkeleinstellung miteinander starr gekuppelt sind und ein gemeinsames Stellglied vorgesehen ist.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4385848A (en) * 1980-02-08 1983-05-31 Ing. C. Olivetti & C., S.P.A. Cartridge for a typewriter correction ribbon

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4385848A (en) * 1980-02-08 1983-05-31 Ing. C. Olivetti & C., S.P.A. Cartridge for a typewriter correction ribbon

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