DE2448367B2 - Strebausbaugestell - Google Patents

Strebausbaugestell

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DE2448367B2
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DE2448367A
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DE2448367C3 (de
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Nigel Benhall Cheltenham Hill
James Eric Cheltenham Parker
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DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Original Assignee
DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0427Shield operating devices; Hinges therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0004Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
    • E21D23/0034Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member
    • E21D23/0043Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member and supported by two or more rows of struts parallel to the working face

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Description

Die Erfindung betrifft im Strebausbaugestell mit einer Hangendkappe und mehrere- ' zwischen ihr und der Liegendschwelle in Lagern allseitig gelagerten Stempeln sowie mit einem über einen waagerechten, quer zur Gestellängsachse verlaufenden Gelenkbolzen an der Versatzseite der Kappe um eine Querachse drehbar, jedoch um eine vertikale Achse drehfest angelenkten Versatzschild, der an seinem unteren Ende über zwei im Abstand voneinander angeordnete, etwa parallel verlaufende, eine Lemniskatenführung bildende Lenkerpaare mit der Liegendschwelle verbunden ist, wobei eines der Lenkerpaare als zusätzlicher unterer Versatzschild ausgebildet ist.
Bei einem vorbekannten Strebausbaugestell dieser Art (Zeitschrift »Glückauf« 109 (1973), Nr. 14, S. 713, 714; vergl. auch die nichtvorveröffentlichte DE-OS 22 17 830) ist die Hangendkappe über die quer zur Gestellängsachse verlaufenden Gelenkbolzen direkt mit dem Versatzschild verbunden. Die Kappe kann daher Kippbewegungen lediglich um eine quer zur Schreitrichtung verlaufende Querachse ausführen, während sie im übrigen relativ zum Versatzschild unbeweglich ist. Bei Setzvorgängen des Hangenden wird eine zu große Belastung der Kappe dadurch abgefangen, daß die Stempel nachgeben. Wenn allerdings dem Setzvorgang des Hangenden eine seitliche Bewegung des Hangenden und insbesondere eine seitliche Kippbewegung des Hangenden und insbesondere eine seitliche Kippbewegung des Hangenden überlagert ist, werden auf die Kappe und letztlich auf die Stempel erhebliche Biegekräfte ausgeübt.
Es sind ferner Strebausbaugestelle (DE-OS 21 49 380 und GB-PS 1061 071) etwas anderer Gattung bekannt, bei denen am versatzseitigen Ende der Kappe Versatzschilde mittels einer Langloch-Zapfen-Gelenkverbindung aufgehängt sind, so daß die Kappe relativ" zum Versatzschild um eine in Schreitrichtung verlaufende Längsachse kippbar ist. Bei diesen Strebausbaugestellen ist die Kappe so abgestützt, daß sie Setzbewe- r< gungen des Hangenden sowohl in seitlicher Richtung als auch in Längsrichtung folgen kann. Dies führt dazu, daß die Stempel, die letztlich eine derartige Ausweichbewegung der Kappe auffangen müssen ebenfalls erheblichen Biegebelastungen ausgesetzt werden.
in Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Strebausbaugestell der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß sich die Kappe Setzbewegungen des Hangenden möglichst gut anpassen kann und dennoch eine zu große Biegebelastung der Stempel vermieden
r. wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Strebausbaugestell mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kappe relativ zu dem oberen Versatzschild um eine in Schreitrichtung
:>;> verlaufende Längsachse kippbar ist.
Da somit die Kappe bezüglich des oberen Versatzschildes sowohl um eine quer zur Schreitrichtung verlaufende Querachse und eine in Schreitrichtung verlaufende Längsachse drehbar, jedoch um eine
-' > vertikale Achse drehfest ist, kann sie sich an Neigungen des Hangenden in beliebigen Richtungen anpassen, ohne jedoch Bewegungen des Hangenden in der Ebene der Kappe selbst zu folgen. Eine Bewegung der Kappe in ihrer eigenen Ebene wird durch die Gelenkverbin-
«i dung verhindert, so daß auch bei seitlichen Bewegungen des Hangenden praktisch keine Biegemomente auf die hydraulischen Stempel ausgeübt werden. Die Erfindung zeichnet sich daher im seitlichen Kappenbereich durch eine besonders exakte und stabile Führung der Kappe
i> aus.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine seitliche Ansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Strebausbaugestells;
i» F i g. 2 eine Stirnansichl des oberen Teils des in F i g. 1 gezeigten Strebausbaugestells;
F i g. 3 eine Stirnansicht des oberen Teils des in F i g. 1 gezeigten Strebausbaugestells in entgegengesetzter Blickrichtung.
•i"· Das in Fig. I gezeigte Strebausbaugestell weist eine Liegendschwelle I1 eine Kappe 2 und zwei Paare hydraulischer Stempel 3, 4 auf, die sich zwischen der Liegendschwelle 1 und der Kappe 2 erstrecken. Am versatzseitigen Ende der Liegendschwelle 1 ist ein Paar
r'<> von Seitenplatten 8 fest angebracht, die mit Bohrungen zur Aufnahme von Gelenkzapfen 9, 11 versehen sind. Zwischen den beiden Seitenplatten 8 ist ein Paar von Lenkern 12,13 auf den Gelenkzapfen 9, 11 angebracht. Die Lenker 12, 13 tragen an ihren entgegengesetzten
Vt Enden Gelenkzapfen 14, 15, die im Abstand voneinander in Bohrungen eines Versatzschildes 16 angeordnet sind.
Eine angeformte Verlängerung 17 des Versatzschildes 16 verläuft nach oben und trägt an ihrem Ende
·><) mehrere koaxiale Zapfen 18, die in Ansätzen 19 befestigt sind. Das Versatzschild 16 mit seiner Verlängerung 17 weist Seitenplatten 21 auf, die in kleinem Abstand über den äußeren Flächen der Seitenplatten 8 laufen. Die Seitenplatten 2t sind
in zweckmäßigerweise mit den Bohrungen zur Aufnahme der Gelenkzapfen 15 versehen. Das Versatzschild 16 und seine Verlängerung 17 erstrecken sich über die volle Breite der Kappe 2, so daß es den Eintritt von
Versutzbergen in den Raum zwischen der Liegendschwelle 1 und der Kappe 2 verhindert. Der Lenker 12 erstreckt sich ebenfalls im wesentlichen über die gesamte Breite der Kappe 2 und bildet somit ebenfalls ein Versatzschild.
Die Kappe 2 weist nach unten verlaufende seitliche Flansche 22 auf, die über den äußeren Flächen des oberen Endes der Verlängerung 17 verlaufen. Die Kappe 2 ist durch Gelenke 5,6, 7 an den oberen Enden der hydraulischen Stempel 3, 4 abgestützt. An ihrem versatzseitigen Ende weist die Kappe 2 ein Paar innenliegende Ansätze 23 auf, von denen jeder mit einem Langloch 24 versehen ist, das im wesentlichen unter rechtem Winkel zur Ebene der Kappe 2 verläuft. Die Zapfen 18 sind in den Langlöchern 24 geführt.
An seinem vorderen Erde trägt die Kappe 2 eine schwenkbar und freikragend angebrachte Vorpfändkappe 25, die mittels eines von der Kappe 2 getragenen hydraulischen Stempels 26 verstellbar in ihrer Arbeitslage gehalten wird.
Die Liegendschwelle 1 trägt eine Verbindungsstange
27 zur Verbindung mit einem unterhalb der Vorpfändkappe 25 angeordneten Förderer (nicht gezeigt). Die Verbindungsstange 27 ist mit einem geneigt angeordneten Vorrückzylinder 28 verbunden, der ebenfalls an der Liegendschwelle 1 angeordnet ist. Der Vorrückzylinder
28 dient zum Vorrücken des Strebausbaugestells. Die Verbindungsstange 27 wird durch den Förderer in ihrer Lage fixiert, und das Strebausbaugestell wird über das Liegende zum Förderer vorgerückt (in F i g. 1 von rechts nach links).
Im Betrieb ist das Strebausbaugestell im Streb in einer Reihe mit vielen gleichen Strebausbaugestellen am Abbaustoß angeordnet, wobei sich die Vorpfändkappe 25 benachbart zum Abbaustoß befindet. Der unterhalb der Vorpfändkappe 25 angeordnete Förderer befindet sich ebenfalls benachbart zum Abbaustoß.
Wenn die hydraulischen Stempel 3, 4 die Kappe 2 gegen das Hangende drücken, bilden Versatzschild 17 und die Lenker 12 einen gemeinsamen Schutzschild, das den Eintritt von Versatzbergen verhindert. Das Hangende ist im allgemeinen nicht eben, und die Kappe 2 stellt sich in seiner Neigung so ein, daß sie das Hangende möglichst flächig berührt. Hierzu kann die Kappe 2 um zwei Achsen kippen, die beide parallel zur Ebene der Kappe 2 verlaufen. Die erste Achse ist die durch die Zapfen 18 vorgegebene Achse. Wird die Kappe 2 um diese Achse gekippt, so stellen sich die hydraulischen Stempel 3, 4 auf unterschiedliche Länge ein. Die Zapfen 18 liegen an dem untersten Teil der Langlöcher 24 an. Die zweite Achse ist eine in Längsrichtung verlaufende Achse, die parallel zur Schreitrichtung verläuft. Ein Kippen um diese Achse führt wieder dazu, daß sich die hydraulischen Stempel 3, 4 auf unterschiedliche Länge einsteilen; diese in Fig.3 genauer iiargestellte Kippbewegung wird durch eine Bewegung der Langlöcher 24 über die Zapfen 18 erleichtert.
Durch entsprechende Ausgestaltung der Lenker 12, 13, des Versatzschildes 16 mit seiner Verlängerung 17 sowie entsprechende Anordnung der Zapfen 9, 11, K und 15 kann sich die durch die Mitte der Zapfen 18 verlaufende Achse bezüglich der Liegendschwelle 1 nur in einer Bahn bewegen, die im wesentlichen unter rechtem Winkel zur Ebene der Liegendschwelle 1 verläuft. Bei der dargestellten Anordnung der Lenker 12,13 und des Versatzschildes 16 sowie der Zapfen 9, U, 14 und 15 stellt die in F i g. 1 strichpunktiert dargestellte Linie die Bewegungsbahn der durch den Mittelpunkt der Zapfen 18 gegebenen Achse dar. Der untere Teil dieser Linie verläuft derart, daß während der Abwärtsbewegung der Kappe 2 die mittige Achse der Zapfen 18 und die Kappe 2 geringfügig in Vorwärtsrichtung bewegt werden. Vorzugsweise siui die Lenker, der Versatzschild und die Gelenkpunkte so angeordnet, daß eine Abwärtsbewegung der Kappe 2 über ihren gesamten Verstellbereich von der vollausgefahrenen zur volleingezogenen Stellung zu einer geringfügigen Vorwärtsbewegung führt Dies ist dann von Vorteil, wenn die hydraulischen Stempel 3, 4 bei zu großer Belastung der Kappe 2 nachgeben. Die dann der Kappe 2 erteilte leichte Vorwärtsbewegung dient dazu, die Kappe 2 in Richtung auf den Abbaustoß zu bewegen und die Tendenz des Hangenden, oberhalb der Kappe 2 zu brechen, zu vermindern.
Die sich durch die Lenker 12, 13 und den Versatzschild 16 ergebende seitliche Führung wirkt über die Zapfen 18 und die Langlöcher 24 auf die Kappe 2 so ein, daß die Kappe 2 relativ zur Liegendschwelie 1 in Schreitrichtung festgehalten wird. Insbesondere stellt diese seitliche Führung sicher, daß die Kappe 2 während des Vorrückens des Strebausbaugestell mit der Liegendschwelle 1 mitbewegt wird, auch wenn die Kappe 2 während eines solchen Vorrückens möglicherweise in leichte Berührung mit dem Hangenden gerät. Durch die Führung der Zapfen 18 in den Langlöchern 24 wird ferner jegliche Drehbewegung der Kappe 2 in ihrer eigenen Ebene verhindert Die Lenker 12, 13, der Versatzschild 16 und seine Verlängerung 17 legen die Kappe 2 auch hinsichtlich jeder Bewegung relativ zur Liegendschwelle 1 quer zur Schreitrichtung fest. Die hydraulischen Stempel 3, 4 sind daher infolge ihrer gelenkigen Verbindung mit der Liegendschwelle 1 und der Kappe 2 nur einem geringen oder gar keinem Biegemoment ausgesetzt, so daß sie nur zur Aufnahme der Druckkräfte dimensioniert werden müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Strebausbaugestell mit einer Hangendkappe und mehreren zwischen ihr und der Liegendschwelle in Lagern allseitig schwenkbar gelagerten Stempeln sowie mit einem über einen waagerechten, quer zur Gestellängsachse verlaufenden Gelenkbolzen an der Versatzseite der Kappe um eine Querachse drehbar, jedoch um eine vertikale Achse drehfest angelenkten Versatzschild, der an seinem unteren Ende über zwei im Abstand voneinander angeordnete, etwa parallel verlaufende, eine Lemniskatenführung bildende Lenkerpaare mit der Liegendschwelle verbunden ist, wobei eines der Lenkerpaare als zusätzlicher unterer Versatzschild ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (2) relativ zu dem oberen Versatzschild (16) um eine in Schreitrichtung verlaufende Längsachse kippbar ist.
2. Strebausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicjmet, daß die Gelenkverbindung zwischen Kappe (2) und oberem Versatzschild (16) aus je einem in den beiden äußeren Kappenrändern vorgesehenen, etwa rechtwinklig zur Kappe verlaufenden Langloch (24) besteht, in das jeweils ein am zugehörigen äußeren Rand des Versatzschildes (16) angeordneter Zapfen (18) eingreift, wobei die zusammenfallenden Längsachsen der Zapfen (18) quer zur Längsachse der Kappe verlaufen.
DE2448367A 1973-10-18 1974-10-10 Strebausbaugestell Expired DE2448367C3 (de)

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