DE2453473A1 - Geraet zur entnahme von milchproben - Google Patents

Geraet zur entnahme von milchproben

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DE2453473A1
DE2453473A1 DE19742453473 DE2453473A DE2453473A1 DE 2453473 A1 DE2453473 A1 DE 2453473A1 DE 19742453473 DE19742453473 DE 19742453473 DE 2453473 A DE2453473 A DE 2453473A DE 2453473 A1 DE2453473 A1 DE 2453473A1
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milk
pump
injection needle
injection unit
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Josef Eismann
Reinhold Helmig
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Schwarte Alfons GmbH
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Description

  • Gerät zur Entnahme von Milchproben Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Entnahme von Milchproben aus einem Milchstrom'einer Milch-leitung, das eine mit einer Probemilchmenge füllbare Probekammer und einen an diese angeschlossenen Auslaß für die Probemilchmenge umfaßt.
  • Zur Entnahme von Milchproben finden insbesondere bei Vorrichtungen zur Übernahme von Milch aus Milchbehältern in Milchsammelbehälter Probeentnahmegeräte mit einer verschieblichen Pipette Verwendung, die eine Probekammer enthält und während eines Milchübernahmevorganges von Milch durchströmt ist. Durch eine Verschiebebewegung der Pipette wird deren Durchströmung unterbrochen und die in ihrer Probekammer enthaltene MiLch für ein Ablaufen in ein Probegefäß freigegeben. Derartige Probeentnahmegeräte haben sich zur Entnahme von auf Fettgehalt, Schmutzgehalt etc. zu untersuchenden Milchproben bewährt, befriedigen jedoch nicht bei Einsatz für die Entnahme von Milchproben, die auf in der Milchprobe enthaltene Keimzahlen zu untersuchen sind. Qualitätsproben dieser Art, auch Keimproben genannt, sind außerordentlich leicht durch Haftmilchreste im Probeentnahmegerät und im zugehörigen Milchleitungssystem einer Milchübernahmevorrichtung verfälschbar und können sogar schon durch Infizierungen verfälscht werden, die durch den Luftzutritt zur Probemilchmenge bei deren Auslauf in das Probengefäß eintreten können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Probeentnahmegerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei baulicher Einfach-heit und sicherer Funktionsweise die Entnahme von Milchproben unter weitgehenstem Ausschluß von Verfälschungen der in der Probemilchmenge zu ermittelnden Keimzahlen gestattet.
  • Hierzu ist das Gerät nach der Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß die Probekammer von dem Pumpenraum einer Kolbenpumpe und der Auslaß von einer koaxial aus dem Pumpenraum ausmündenden Injektionsnadel mit Seitenöffnung nahe dem Nadelende gebildet ist, die Kolbenpumpe mit Injektionsnadel und einem Antrieb für ihren Kolben eine Injektionseinheit bildet und diese als Ganzes mittels eines gesonderten Antriebs in einer Axialbewegung aus einer Ausgangsstellung in eine Probenahmestellung verschiebbar ist, mittels der die in Ausgangsstellung in Verbindung mit einer Milchleitung stehende Seitenöffnung der Injektions nadel in das Innere eines Probegefäßes überführbar ist.
  • Dabei kann für den Antrieb des Pumpenkolbens und für den Antrieb der Injektionseinheit ein Steuergerät vorgesehen sein, das den Antrieb der Injektionseinheit für eine Probenahmebewegung erst nach Erreichen der Saughubendstellung des Pumpenkolbens und Abschalten dessen Antriebs einschaltet und für eine Rückkehrbewegung der Injektionseinheit in ihre Ausgangsstellung erst umschaltet, nachdem es den Antrieb für den Pumpenkolben für einen Druck- und einen Saughub wieder ein- und abgeschaltet hat.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Probeentnahmegerätes ermöglicht es, zu einem wählbaren Zeitpunkt genau dosierte Probemilchmengen aus der Milchströmung einer Milch leitung zu entnehmen und unter Ausschluß von Infektionen aus der Umgebung in ein durch einen Stopfen abgeschlossenes Probenahmegefäß zu überführen, so daß die in einer solchen Probemilchmenge ermittelte Keimzahl ein zuverlässiges Bild über die in der-Milch tatsächlich enthaltenen Keime, z.B. Milchsäurebakterien, Buttersäurebakterien etc., vermittelt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Milchleitung mit der Seitenöffnung der Injektionsnadel über ein von der Injektionsnadel durchquerbares, ortsfest abgestütztes Anschlußstück verbindbar ein , das einen die Injektionsnadel im Bereich zwischen zwei Umfangsdichtungen umgebenden, an die Milchleitung angeschlossenen Kanal aufweist, in den in Ausgangsstellung der Injektionsnadel deren Seitenöffnung mündet. Dabei kann der die Injektionsnadel umgebende Kanal als in'die Milchleitung eingeschalteter Durchgangskanal ausgebildet und quer zur Bewegungsrichtung der Injektionsnadel ausgerichtet sein, was die Möglichkeit eröffnet, durch Betätigung des Pumpenkolbens der Injektionseinheit für die Ausführung einer Mehrzahl von 5aug- und. Druckhüben vor Entnahme einer Probe die Pumpenkammer und die Injektionsnadel zu durchspülen und von allen Haftmilchresten zu befreien die von Milch einer anderen zuvor überprüfen Milchmenge stammen, Stattdessen kann das den Pumpenraum umgrenzende Gehäuse einen seinerseits mit einem Milchleitungsabschnitt in Ausgangsstellung der Injektionseinheit verbindbaren3 bei Bewegung der Injektionseinheit in Probenahmestellung von diesem Milchleitungsabschnitt ab trennbaren Einlaß aufweisen und über die Injektionseinheit in ihre Ausgangsstellung der in ihre Pumpenkammer mündende Milchleitungsabschnitt mit dem an das AnschluAstck angeschlossenen Milchleitungsabschnitt strömungsmäßig verbindbar sein, so daß die Pumpenkammer und die Injektionsnadel zwischen zwei Probeentnahmen ständig von Milch durchströmt sind, die ihrerseits Haftmilchreste eine zuvor überprüften anderen Milchmenge fortspült.
  • Das Gerät nach der Erfindung ist neben der Entnahme von Milchproben für die Ermittlung von Keimzahlen in gleicher Weise auch für die Entnahme von Milchproben zur Ermittlung sonstiger Qualitätswerte, insbesondere' zur Ermittlung von Zellzahlen, Hemmstoffresten etc. einsetzbar. Dies gilt insbesondere für QualitEtswerte, die schon durch geringe Verfälschungen stark untersehiedliche Untersuchungsergebnisse zeitigen Zahlreiche weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung näher veranschaulicht sind, es zeigen: Fig. 1 einen vereinfachten, schematischen Längsschnitt durch ein Probeentnahmegerät nach der Erfindung in Ausgangsstellung der Injektionseinheit, Fig. 2 eine Darstellung des Probeentnahmegerätes nach Fig. 1 in Probenahmestellung der Injektionseinheit, Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 einer abgewandelten Ausführung des Probeentnahmegerätes mit in Ausgangsstel lung befindlicher Injektionseinheit, Fig. 4 das Probeentnahmegerät nach Fig. 3 in Probenahmestellung der Injektionseinheit, Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Übernahme von Milch aus Milchbehältern in Milchsammelbehält er mit einem Probeentnahmegerät in der Ausführung nach Fig. 3 und 4 bei in Ausgangsstellung befindlicher Inj eketionseinheit, und Fig. 6 die Vorrichtung nach Fig, 5 mit in Probenahmestellung überführter Injektionseinheit.
  • Das in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Probeentnahmegerät umfaßt im einzelnen ein zylindrisches Pumpengehäuse 1 das einen Pumpenraum 2 umgrenzt, der oberseitig durch einen Pumpenkolben 3 abgeschlossen ist. Aus dem Pumpenraum 2 mündet koaxial eine Injektionsnadel 4 aus, die nahe ihrem verschlossenen, durch Schrägabs-chnitt zugeschärften Ende 5 eine Seitenöffnung 6 aufweist, wie dies grund sätzlieh bei für medizinische Zwecke Verwendung findenden Injektionsnadeln bekannt ist.
  • An der rückwärtigen Seite des Pumpenlcolbens 3 greift für dessen Betätigung eine Kolbenstange 7 an, deren Ende mit einem Kolben 8 eines doppelseitig beaufschlagbaren Druckmittelantriebs verbunden ist. Dieser Druckmittelantrieb 9 umfaßt einen Zylinder 10 der ober- und unterhalb des Kolbens 8 mit Druckmittelleitungen 11 bzw. 12 verbunden lt. Die Kolbenstange 7 durchgreift unter Abdichtung am Umfang eine Durchführungsbohrung im Boden des Zylinders IOo Bei dem dargestellten Beispiel durchgreift ein Anschlagbolzen 13 ebenfalls unter Abdichtung am Umfang die obere Zylinderabschlußwand, wobei zwischen einem außenliegenden Kopf 14 des Anschlagbolzens und der Außenseite der oberen Zylinderwand eine Druckfeder 15 vorgesehen ist 9 die den Anschlagbolzen 13 in nach außen ge-wandter Richtung vorspannt Mit seiner Oberseite liegt der Kopf 14 des Anschlagbolzens 13 an einem Exzenternocken 16 an, der über einen Stellhebel 17 drehbar ist und es ermöglicht dem Anschlagbolzen 13 eine unterschiedlich weit in den Innenraum des Zylinders 10 vorspringende Anschlagstellung vorzugeben. Eine nicht näher veranschaulichte Skala kann einer Bedienungsperson Aufschluß über die durch Betätigung des Exzenternockens 16 jeweils vorgegebene Anschlageinstellung vermitteln. Mit Hilfe des Anschlagbolzens 13 ist es mögliche schnell und einfach den Hubweg des Kolbens 8 und damit des Pumpenkolbens 3 zu verändern und über diese Veränderung das Volumen der Pumpenkammer 2 gewünschten Verhältnissen anzupassen.
  • Der Druckmittelantrieb 9 für den Pumpenkolben 3 ist an dem der Injektionsnadel 4 abgewandten Ende des zylindrischen Pumpenge häuses 1 oder, wie bei dem dargestellten Beispiel, am oberen Ende eines Zwischengehäuses 18 befestigt, das das Pumpemngehäuse mit dem Druckmittelantrieb 9 verbindet. Dieses Zwischengehäuse 18 weist eine Durchführung 19 für die Kolbenstange 7 und am Außenumfang eine umlaufende Schulter 20 auf, die den Kolben eines einseitig mit Druckmittel beaufschlagbaren Druckmittelantrieb 21 bildet. Dieser Druckmittelantrieb 21 umfaßt ein Zylindergehäuse 22, in dessen Zylinderraum 23 der Kolben 20 des Zwischenstücks 18 verschieblich ist. Der über eine Anschlagnase. 20' an der oberen Abschlußwand des Zylindergehäuses 22 anliegende und sich dementsprechend in seiner oberen Endstellung befindende Kolben 20 kann bei Beaufschlagung seiner Oberseite mit Druckmittel über eine Druckmittelleitung 24 einen abwärts gerichteten Hub einer Weglänge ausführen, der durch einen Absatz 25 im Zylindergehäuse 22 vorgegeben ist. Eine zwischen der Unterseite des Kolbens 20 un einem weiteren Absatz 26 im Zylindergehäuse 22 angeordnete Spiraldruckfeder 27 wirkt einer Abwärtsbewegung entgegen und bewirkt bei Entlüftung der Druckmittelleitung 24 eine Rückstellbewegung von Pumpengehäuse 1 mit Injektion-snadel 4, Zwischengehäuse 18 und Druckmittelantrieb 9, die eine als Ganzes mit 28 bezeichnete Injektionseinheit bilden. Das Zylindergehäuse 22 ist bei dem dargestellten Beispiel verlängert und kapselt das Pumpengehäuse 1 und die Injektionsnadel 4 zur'Umgebung hin ab. An ihrem unteren Ende stützt die Gehäuseverlängerung 29 ein Anschlußstück 30 ortsfest ab, das einen quer zur Injektionsnadel 4 ausgerichteten.Durchgangskanal 31 aufweist. Dieser Durchgangskanal 31 liegt bei der in Fig. 1 veranschaulichten Ausgangsstellung der Injektion -einheit 28 in Höhe der Seitenöffnung 6 der Injektionsnadel 4 und umgibt diese im Bereich zwischen zwei Umfangsdichtungen 32,33, die Durchquerungsöffnungen für die Injektionsnadel 4 im Anschlußstück 30 bei eingeführter Injektionsnadel zur Umgebung hin abdichten.
  • Bei der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführung ist das Anschlußstück in eine Milchleitung 34 eingeschaltet, wobei der Durchgangskanal 31 im Anschlußstück 30 die Strömungsverbindung zwischen den an das Anschlußstück 30 angeschlossenen Endo der Milchleitung 34 sicherstellt. Die Milchleitung 34 ist von einer Bypass-Leitung zu einer Milchförderleitung 35 gebildet und dabei als Staudruckabzweigleitung ausgebildet. Bei Durchströmung der Milchförderleitung 35 in Richtung der eingezeichneten Pfeile wird die Bypass-Leitung 34 in Richtung der in ihr eingezeichneten Pfeile infolge einer Staudruckdifferenz zwischen ihren Leitungsenden 36 und 37 durchströmt, von denen das Leitungsende 36 mit seiner Öffnung der Strömungsrichtung in der Milchförderleitung 35 entgegen abgebogen ist. Das Ende 37 der Bypass-Leitung 34 weist demgegenüber mit seiner Mündung in Strömungsrichtung der Milch in der Milchförderleitung 35.
  • Zur Betätigung der Druckmittelantriebe 9 und 21 ist ein als Ganzes mit 38 bezeichnetes und lediglich schematisch wiedergegebenes Steuergerät vorgesehen, mit dessen Hilfe den Druckmittelantrieben 9,21 gewünschte Arbeitsabläufe vorgebbar sind. Bei Strömen von Milch in der Milchförderleitung 35 und staudruckabhängiger Durchströmung der Bypass-Leitung 34 mit einer abgezweigten Teilmilchmenge setzt bei Inbetriebnahme des Probeentnahmegerätes das Steuergerät 38 zunächst den Druckmittelantrieb 9 in Tätigkeit, während sich die Injektionseinheit 28 unverändert in ihrer in Fig. 1 veranschaulichten Ausgangsstellung befindet. Durch abwechselnde Druckmittelbeaufschlagung des Zylinders 10 über die Druckmittelleitungen 11,12 wird der Kolben 8 und damit der Pumpenkolben 3 betätigt und führt aufeinanderfolgendablaufende Saug-und Druckhübe aus. Bei jedem Saughub des Pumpenkolbens 3 wird über die Seitenöffnung 6 und den Kanal in der Injektionsnadel 4 Milch aus der Bypass-Leitung 34 in den Pumpenraum 2 eingesogen und nachfolgend wieder ausgestoßen, so daß die Injektionsnadel 4 und der Pumpenraum 2 ständig von Milch durchspült werden. Dadurch wird sichergestellt, daß die gesamte in der Injektionseinheit jeweils enthaltene Milchmenge unverfälscht mit der Milch übereinstimmt, welche die Milchleitung 34 durchströmt. Die fortdauernd von Milch durchströmte Bypass-Leitung 34 erfährt ihrerseits eine Sprung, so daß bei einer über den Handauslöser 39 - oder auch durch einen Zeitgeber - ausgelösten Probeentnahme Verfälschungen der Probemilchmenge durch Haftmilchreste einer zuvor geförderten Milchmenge ausgeschlossen sind. Drückt eine Bedienungsperson auf den Auslöser 39 so stellt das Steuergerät 38 zunächst sicher3 daß über den Druckmittelantrieb 9 der Pumpenkolben 3 in seine Saughubendstellung gefahren und dann der Druckmittelantrieb 9 abgeschaltet wird. Erst danach wird über die Druckmittelleitung 24 der Druckmittelantrieb 21 für die Injektionseinheit eingeschaltet und dadurch das Gerät in seine in Fig. 2 veranschaulichte Stellung überführt» in der die Injektionsnadel unter Durchstechen eines Stopfens 40 aus einem Probegefäß 41 in dessen Innenraum eingedrungen ist Sobald sich die Injektionseinheit 28 in der in Fig 2 veranschaulichten Probenahmestellung befindet, , sperrt das Steuergerät 38 die Druckmittelleitung 24 wodurch die Injektions einheit 28 in ihrer Probeentnahmestellung festgehalten wird Gleichzeitig wird durch Beaufschlagung des Druckmittelantriebs mit Druckmittel über die Leitung 11 dem Pumpenkolben 5 ein Druck hub mitgeteilt , durch den im Pumpenraum 2 enthaltene Milch als Probe in das Probegefäß 41 herausgedrückt wird. Um zu vermeiden, daß im Innern des Probenahmegefäßes 41 ein aus der Einbringung der Milchprobe resultierender Überdruck zurückbleibt, der ein Herausdrücken des Stopfens 40 nach Zurückziehen der Injectionsnadel 4 und Weitertransport des Probenahmegefäßes zur Folge haben könnten wird durch Umschalten der Druckmittelbeaufschlagung durch das Steuergerät 98 zunächst der Pumpenkolben 3 wieder in seine obere Saughubendstellung zurückbewegt, wodurch ein Druckausgleich im Probenahmegefäß 41 herbeigeführt wird Erst danach und nach Abschalten des Druckmittelantriebs 9 wird die Druckmittelleistung 24 über das Steuergerät 38 entlüftet so daß unter Wirkung der Rückstellfeder 27 die Injektionseinheit 28 in ihre in Fig. 1 veranschauliche Ausgangsstellung zurückkehrt. Es versteht steht daß oberhalb des Stopfens 40 und außerhalb des Bewegungsbereiches der Injektionsnadel 4 eine Rückhalteschiene od.
  • dgl. Rückhaltemittel vorgesehen sein können, die beim Zurückzieh der Injektionsnadel 4 den Stopfen 40 inseiner Stellung auf dem Probenahmegefäß 41 zurückhalten. In Extremfällen kann der gangsbereich zwischen der Unterseite des Anschluße und der Oberseite des Stopfens 40 durch eine keimtöten e Strahlung oder durch Zwischenblasen eines keimfreien Gases od. dgl. als keimfreie Zone ausgestaltet sein.
  • Wird Milch über die Milchförderleitung 35 aus einem einzigen Behälter gefördert, so genügt zur Überprüfung der Milch aus diesem Behälter ein einziger Probenahmevorgang. Wird stattdessen aber eine Gesamtmilchmenge aus mehreren Behältern, z.B. Milchkannen eines Landwirts, übernommen, so kann auch für jede übernommene Teilmilchmenge eine Probe entnommen und an ein- und dasselbe oder auch an aufeinanderfolgende Probeentnahmegefäße abgegeben werden.
  • In Fällen, in denen aus einer insgesamt zu übernehmenden Mil-chmenge eines einzigen Lieferanten mehrere Proben entnommen und in ein Probenahmegefäß 41 eingefüllt werden sollen, wird über den Anschlagbolzen 13 der Hubraum der Pumpenkammer 2 und damit die zu entnehmende Probeteilmenge reduziert.
  • In Fig. 3 und 4 ist ein Probeentnahmegerät abgewandelter Ausführung veranschaulicht. Bei dieser abgewandelten Ausführung wird de Pumpenraum 2 der Injektionseinheit 28' ständig von Milch durchströmt und auf diese Weise gespült. Um dies zu verwirklichen, ist das den Pumpenraum 2 umgrenzende zylindrische Pumpengehäuse 1 mit einem Seiteneinlaß 42 versehen, der von einer Radialbohrung gebildet ist, die in Ausgangsstellung der Injektionseinheit 28' einer Radialbohrung 43 in einem Bereich 44 des Zylindergehäuses 22 des Druckmittelantriebs 21 fluchtend gegenüberliegt. Der Bereich 44 bildet einen Ventilgehäusebereich, in dem das zylindrische Pumpengehäuse 1 unter Umfangsdichtung in-der Art eines - Ventilschiebers verschiebbar ist. An die Radialbohrung 43 ist ein Milchleitungsabschnitt 34' angeschlossen, der dem in Strömungsrichtung gesehenen ersten Abschnitt der Milch- bzw. Bypass-Leitung 34 in Fig. 1 und 2 entspricht. Auch der Milchleitungsabschnitt 34' ist Teil einer Bypass-Leitung, die durch den Milchleitungsabschnitt 34" fortgesetzt wird, der in die Milchförderleitung 35 zurückgeführt ist. Das Anschlußstück 30' unterscheidet sich von dem Anschlußstück 30 der Ausuhrung nach Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, daß der Kanal 31' in Form einer die Injektions nadel 4 mit seinem inneren Ende umgebenden Sackbohrung ausgeführt ist. Ansonsten stimmt die Ausgestaltung des Probeentnahmegerätes mit jener nach Fig. 1 und 2 überein.
  • Im Betrieb wird bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausgangsstellung der Injektionseinheit 28' der Pumpenraum 2 mit Milch aus dem Milchleitungsabschnitt 34' fortlaufend durchströmt, die durch die Injektionsnadel 4 weiterströmt und über die Seitenöffnung 6 in den Kanal 31' und von diesem in den Milchleitungsabschnitt 34" überströmt. Das Steuergerät 38' stellt sicher, daß sich während dieser Durchströmung der Pumpenkammer 2 der Kolben 8 und damit der Pumpenkolben 3 in ihrer Saughubendstellung befinden und verbleiben. Wird nun beispielsweise über den Handauslöser 39 eine Probenahme ausgelöst, so beaufschlagt bei abgeschaltetem Druckmittelantrieb 9 das Steuergerät 38' den Druckmittelantrieb 21 mit Druckmittel über die Leitung 24, wodurch die Injektionseinheit 38' abwärts in Probenahmestellung bewegt+.Danach erteilt das Steuergerät 38' dem Druckmittelantrieb 9 eine ab-+ wird wechselnde Druckmittelbeaufschlagung über die Leitungen 11 und dann 12, so daß der-Pumpenkolben 3 einen Druckhub und einen anschließenden Saughub ausführt. Danach schaltet das Steuergerät 38' den Druckmittelantrieb 9 wieder ab, während es gleichzeitig die bis dahin gesperrte Druckmittelleitung 24 für eine Entlüftung freigibt. Unter der Wirkung der Rückstellfeder 27 kehrt die Injektionseinheit 28' in ihre Ausgangslage in Fig. 3 zurück.
  • Bei Überführung der Injektionseinheit 28' in ihre Probenahmestellung in Fig. 4 wird der Milchzulauf über den Milchleitungsabschnitt 34"unterbrochen, da die Außenwand des zylindrischen Pumpe -gehäuses 1 die Bohrung 43 im Gehäusebereich 44 verschließt.
  • Gleichzeitig wird dadurch die in der Pumpenkammer 2 vorhandene Milchmenge abgeschlossen und kann als Milchprobe durch Abwärtsbewegen des Pumpenkolbens 3 in oben beschriebener Weise in das Probenahmegefäß 41 herausgedrückt werden. Sobald die Injektionseinheit 28' in ihre obere Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, beginnt in Staudruckabhängigkeit von der Milchströmung in der Milchförderleitung 35 wieder die Durchströmung des Pumpenraums 2 und der Injektionsnadel 4 des Probeentnahmegerätes. Auch dieses Probeentnahmegerät. kann, wie schon das Probeentnahmegerät nach Fig. 1 und :2, mit Mitteln zur Hubraumverstellung etc. ausgestattet sein.
  • Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine Milchübernahmevorrichtung in Verbindung mit einem Probeentnahmegerät einer AusbildungD die im wesentlichen der Ausbildung des Gerätes nach Fig. 3 und 4 entspricht0 Im einzelnen besteht diese Mi-lchffbernadmevorrlchtung -aus einem Milchbehälter 45, einer in diesen einführbaren Saugrohrleitung 46, einer Pumpe 47, einer Luftabscheideeinrichtung 48,49, einem Durchlaufzähler 50 mit Löschmechanismus und dem zum 51 nicht dargestellten Sammelbehälter führenden Teil/einer Förderleitung mit Rückschlagventil. Im Bereich zwischen der Pumpe 47 und der Luftabscheidereinrichtung 48 zweigt eine mit einem Umschaltventil versehene Zweigleitung 52 ab, die in einen Zwischenbehälter 53 einmündet. In dem Zwischenbehälter 53 ist einer gleichsweise kleiner Auffangbehälter 54 angeordnet, dessen bodenseitiger Auslaß über ein Ventilglied 55 mit Steuerantrieb 56 absperr- bzw. freigebbar ist. Bei dem dargestellten Beispiel ist der Zwischenbehälter 53 mit einem gegebenenfalls zugleich als Pumpe dienenden Rührwerk 57 versehen und weist eine von~seinem unteren Ende ausmündende Leitung 58 auf, die anderenends an die Radialbohrung 43 im Probeentnahmegerät angeschlossen ist. Dessen zylindrisches Pumpengehäuse ist wie bei der Geräteausführung nach Fig. 3 und 4 in der Art eines Ventilschiebers ausgebildet und ermöglicht es, die Leitung 58 über eine Kurzschlußausnehmung 59 mit einer Leitung 60 im Kurzschluß zu verbinden, sobald die Injektionseinheit in Probenahmestellung überführt wird. Diese Leitung 60 mündet aus dem Gehäusebereich 44 des Zylindergehäuses 22 über eine Radialbohrung 61 aus , die in geringem Abstand oberhalb der Radialbohrung 43 angebracht ist0 Die Leitung 60 bildet eine Rückführleitung, welche vor der Pumpe 47 bei 62 wieder in die Saugleitung 46 einmündet. Das Anschlußstück 30' ist über eine Leitung 63 mit dem Zwischenbehälter 53 verbunden. Dabei mündet die Leitung 63 in eine Vorkammer 64 oberhalb des Auffangbehälters 54, die über einen überlauf 65 mit dem Innenraum des Zwischenbehälters in Verbin-dung steht. Das im unteren Bereich trichterförmige Ende der Vorkammer 64 steht über eine öffnung mit dem Innenraum des Auffangbehälters 54 in Verbindung, die mittels eines schwimmerförmigen Ventilglieds 66 in Abhängigkeit vom Milch spiegel im Auffangbehälter verschließ- und freigebbar ist.
  • Bei der Stellung der Teile gemäß Fig. 5 wird Milch aus dem Behälter 45 über die Saugleitung 46 und die Pumpe 47 abgesaugt und gelangt über den Luftabscheider 48,49 und den Durchlaufzähler 50 sowie die Förderleitung 51 mit ihrem Hauptteil direkt in den Sammelbehälter. Ein beispielsweise 2,5 oder auch 10% betragender Anteil der aus dem-Behälter 45 abgesaugten Milchmenge wird über die Leitung 52 abgezweigt und in den Zwischenbehälter 53 überführt. Diese abgezweigte Milchmenge wird nunmehr umgepumpt, bis die gesamte Milch aus dem Behälter 45 übernommen ist. Während dieses Umpumpens oder Umwälzens wird die Milch aus dem Zwischenbehält er 53 über die Leitung 58 und das Probeentnahmegerät sowie die Leitung 63 umgepumpt, wobei die Milch aus der Leitung 63 bei geschlossenem Bodenauslaß des Auffangbehälters 54 zunächst in den Auffangbehälter 54 gelangt, bis dieser sich gefüllt hat und dessen Schwimmerventilglied 66 den Auffangraum des Auffangbehälters 54 schließt. Die nachfolgende Milch tritt dann aus der Vorkammer 64 über den überlauf 65 wieder in den Zwischenbehälter 53 über. Dies stellt sicher, daß zunächst bei Beginn des Umpumpvorganges die in den Zwischenbehälter 53 über die Leitung 52 gelangende Teilmilchmenge zum Spülen der Leitungen des Umpumpsystems verwendet wird und in den Auffangbehälter 54 gelangt, der diese ersteSpülmilchmenge dem weiteren Umpumpvorgang entzieht. Wird nun durch Betätigung des Probeentnahmegerätes in oben in Verbindung mit Fig. 3 und 4 beschriebener Weise eine Probe genommen, so werden die Leitungen 58 und 60 kurzgeschlossen mit der Folge, daß die gesamte Teilmilchmenge des Umpumpsystems wieder in das Milchübernahmesystem vor der Pumpe 47 eingeführt und ebenfalls dem Sammelbehälter zugeführt wird. Zugleich mit einer Betätigung des Probeentnahmegerätes für eine Probenahme wird das Ventilglied 55 abgehoben un« der Auslaß des Auffangbehälters 54 freigegeben, wodurch die im Auffangbehälter zunächst zurückgehaltene Spülmilchmenge ebenfalls wieder in den Ujnpumpkreislauf zurückgeführt wird und in vorbeschriebener Weise zum Sammelbehälter gelangen kann.
  • Bei Entleerung des Auffangbehälters 54 fällt das Schwimmerventilglied 56 ab, so daß die Einrichtung für einen neuerlichen Milchübernahmevorgang bereit ist. Diesen Zustand während der Probenahme veranschaulicht die Fig. 6. Sobald die Probenahme durchgeführt ist, kehrt die Injektionseinheit 28' wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, während ferner der Auslaß des Auffangbehälters 54 durch das Ventilglied 55 wieder verschlossen wird. Das Schwimmerventilglied 66 verbleibt in seiner Freigabestellung bis zum Beginn eines Füllens des Auffangbehälters 54 durch eine zufließende Spülmilchmenge.

Claims (17)

  1. Ansprüche:
    Gerät zur entnahme von Milchproben aus einem Milchstrom einer Milchleitung, das eine mit einer Probemilchmenge füllbare Probekammer und einen an diese angeschlossenen Auslaß für die Probemilchmenge umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Probekammer von dem Pumpenraum (2) einer Kolbenpumpe und der Auslaß von einer koaxial aus dem Pumpenraum ausmündenden Injektionsnadel (1') mit Seitenöffnung (6) nahe dem Nadelende gebildet ist, die Kolbenpumpe mit Injektionsnadel und einem Antrieb (9) für ihren Kolben (3) eine Injektionseinheit (28;28') bildet und diese als Ganzes mittels eines gesonderten Antriebs (21) in einer Axialbewegung aus einer Ausgangsstellung in eine Probenahmestellung verschiebbar ist, mittels der die in Ausgangsstellung in Verbindung mit einer Milchleitung (34,' stehende Seitenöffnung der Injektionsnadel in das Innere eines Probegefäßes (41) überführbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb des Pumpenkolbens (3) und für den Antrieb der Injektionseinheit (28;285 ein Steuergerät (38;38') vorgesehen ist, das den Antrieb (21) der Injektionseinheit für eine Probenahmebewegung erst nach Erreichen einer Saughubendstellung des Pumpenkolbens und Abschalten dessen Antriebs einschaltet und für eine Rückkehrbewegung der Injektionseinheit in ihre Ausgangsstellung erst umschaltet, nachdem es den Antrieb für den Pumpenkolben für einen Druck- und einen Saughub wieder ein- und abgeschaltet hat0
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Pumpenkolben (3) ein doppelseitig und für die Injektions einheit (28;28') ein einseitig beaufschlagbarer, gegen eine Rückstellfeder (27) arbeitender Druckmittelantrieb (9 bzw. 21) vorgesehen ist.
  4. 4. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubweg des Pumpenkolbens (3) veränderbar ist.
  5. 5. Grät nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch einen den Hubweg des Kolbens (8) des.Druckmittelantriebs(9 ) für den Pumpenkolben (3) begrenzenden, verstellbaren Anschlagbolzen (13).
  6. 6. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Steuergerät (38) vor Einschalten des Druckmittelantriebs (21) für die Injektionseinheit den Druckmittelantrieb (9) des Pumpenkolbens (3) für die Ausführung einer Mehrzahl von Saug- und Druckhübe betätigt.
  7. 7. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Milchleitung (34;34") mit der Seitenöffnung (6) der Injektionsnadel (4) über ein von der -Injektionsnadel durchquerbares ortsfest abgestütztes Anschluß stück (30;30') verbindbar ist, das einen die Injektionsnadel im Bereich zwischen zwei Umfangdichtungen (32,33) umgebenden, an die Milchleitung angeschlossenen Kanal (31;31') aufweist, in den in Ausgangsstellung der Injektionsnadel deren Seitenöffnung mündet.
  8. 8. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Seitenöffnung (6) der Injektionsnadel (4) in deren Ausgangsstellung in Verbindung stehende Milchleitung von einer Bypass-Leitung (34;341,34") zu einer Milchförderleitung (35) gebildet ist.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypass-Leitung (34;34 1 ,34fl) als Staudruckabzweigleitung ausgebildet ist.
  10. 10.- Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der die Injektionsnadel (4) umgebende Kanal (31) als in die Bypass-Leitung (34) eingeschalteter Durchgangskanal ausgebildet und quer zur Bewegungsrichtung der Injektionsnadel ausgerichtet ist.
  11. 11. Gerät nach einem odermehreren der Ansprüche 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das den Pumpenraum (2) umgrenzende zylindrische Pumpengehäuse (1) einen seinerseits mit einem Milchleitungsabschnitt (34') in Ausgangsstellung der Injektionseinheit (28') verbindbaren, bei Bewegung der Injektionseinheit in Probenahmestellung von diesem Milchleitungsabschnitt abtrennbaren Einlaß (42) aufweist und daß über die Injektionseinheit in ihrer Ausgangsstellung der in ihre Pumpenkammer mündende Milchleitungsabschnitt mit dem an das Anschlußstück (30') angeschlossenen Milckleitungsabschnitt (34g') strömungsmäßig verbindbar istn
  12. 12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß das zylindrische Pumpengehäuse (1) der Injektionseinheit (28;28') in einem dieses umgebenden und die Injektionseinheit kapselnden Gehäuse (22) angeordnet ist, daß bereichsweise das Pumpengehäuse oder ein mit diesem vereinigtes Zwischengehäuse (18) als Kolben(D) des Druckmittelantriebs für die Injektionseinheit ausgebildet und der diesen Teil umgebende Bereich des umgebenden Gehäuses als Zylinder ausgebildet ist.
  13. 13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse (22) eine Verlängerung (29) aufweist, welche das- - -Anschlußstück (30;3o') ortsfest abstützt und die Injektionsnadel (4) zur Umgebung hin abkapselt.
  14. 14. Gerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, da ein Bereich (44) des Zylindergehäuses (22) einen Ventilgehäusebereich und das Pumpengehäuse (1) einen Ventilschieber bildet der bei Bewegen der Injektionseinheit in Probenahmestellung den mit dem Einlaß (42) zum Pumpengehäuse (1) verbindbaren Milchleitungsabschnitt (34') absperrt oder mit einem weiteren, aus dem Gehäusebereich (44) ausmündenden Leitungsabschnitt kurzschließt.
  15. 15. Vorrichtung zur Übernahme von Milch aus Milchbehältern in Mi Ichs amme Ibehälter, bei der Milch mittels einer Pumpe aus dem MiSchbehälter unmittelbar übernommen oder in einem Annahmebehälter angenommen und über eine Förderleitung mit einen in diese eingeeinen schalteten Durchlaufzähler od. dgl. Meßgerät in/Sammelbehälter gefördert wird, wobei die übernommene Milchmenge oder ein Anteil derselben in einem ein Probeentnahmegerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 einschließenden Kreislauf umgepumpt und nach Beendigung der Milchübernahme unter gleichzeitiger Probeentnahme in den Sammelbehälter gefördert wird, dadurch gekennzeichnet daß in an sich bekannter Weise in den Umpump- und Probeentnahmekreislauf ein Auffangbehälter (54) eingeschlossen ist, dessen Auslauf über ein Steuerventil (55,56) abschließ- und freigebbar ist, und daß der Auffangbehälter an den mit der Seitenöffnung (6) der Inlektionsnadel (4) verbindbaren Milchleitungsabschnitt (63) angeschlossen ist.
  16. 16. Vonichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (54) in einem in den Umpump- bzw. Probeentnahmekreislauf eingeschalteten Zwischenbehälter (53) angeordnet ist- eine vom Steuerventil (55,56) freigeb- und verschließbare Bodenauslauföffnung und eine obere, von einem Schwimmerventilglied (66) freigeb- und verschließbare Zulauföffnung aufweist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15> dadurch gekennzeichnet, daß der lit den Anschluß stück (30') des Probeentnahmegerätes verbunden Milchleitungsabschnitt (63) in eine mit einem Überlauf (65) zum Inneraum des Ziwschenbehälters (53) versehene Vorkammer (64) über dem Auffangbehälter (54) mündet.
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