DE247125C - - Google Patents
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- Publication number
- DE247125C DE247125C DENDAT247125D DE247125DA DE247125C DE 247125 C DE247125 C DE 247125C DE NDAT247125 D DENDAT247125 D DE NDAT247125D DE 247125D A DE247125D A DE 247125DA DE 247125 C DE247125 C DE 247125C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/02—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
- B60G17/023—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means the mechanical spring being a leaf spring
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
ilffeit« Cjemplar
KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 247125 -KLASSE 63 b. GRUPPE
SOCIETE HOUDAILLE & SABOT in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1911 ab.
Die Federaufhängung von Fahrzeugen ist von äußerster Wichtigkeit für die gute Instandhaltung
der Fahrzeuge und die Bequemlichkeit der Reisenden beim Fahren.
Die Haupteigenschaften einer Blattfeder sind ihre Durchfederung und Schwingungsperiode. Die Durchfederung muß nach der Belastung des Fahrzeuges geregelt werden und die Schwingungsperiode nach dem Zustand der zu be·
Die Haupteigenschaften einer Blattfeder sind ihre Durchfederung und Schwingungsperiode. Die Durchfederung muß nach der Belastung des Fahrzeuges geregelt werden und die Schwingungsperiode nach dem Zustand der zu be·
ίο fahrenden Fahrstraße, denn die einer Feder
eigentümliche Schwingungsperiode kann der Häufigkeit der Stöße entsprechen oder ein
Mehrfaches derselben betragen. In letzterem Fall kann die Schwingweite unbegrenzt wachsen
und den Bruch der Feder herbeiführen. Das einzige Mittel, um dieses zu verhindern,
besteht in der Änderung der der Feder eigentümlichen Schwingungsperiode.
Die Regelung der Haupteigenschaften der Tragfedern sind bis jetzt in der Praxis nicht
ausgeführt worden, und die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand ein Verfahren und
eine Vorrichtung, welche die allmähliche Regelung der Durchfederung und Schwingungsperiode
von Blattfedern gestattet.
Das Verfahren besteht darin, daß die einzelnen Federblätter, aus welchen die Blattfeder
zusammengesetzt ist, voneinander entfernt oder nacheinander miteinander verbunden
werden, wodurch es möglich ist, eine bestimmte und allmähliche Einstellung der Durchfederung und Schwingungsperiode der
Blattfeder im Verhältnis zu der Belastung des Fahrzeuges zu erzielen.
Eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens muß einerseits das Abtrennen der
Federblätter von der Gesamtheit der Blattfeder ermöglichen und andererseits die Einführung,
z. B. von Keilen, zwischen diese Federn, um eine Anzahl Federblätter abzutrennen,
die im Verhältnis steht zu der Durchfederung, welche die Blattfedern beibehalten
sollen. Diese beiden Funktionen müssen gleichzeitig verwirklicht werden können, so daß
dem Abtrennen einer bestimmten Anzahl von Federblättern eine entsprechende Entfernung
der Federblätter mit Bezug zueinander entspricht, damit dieselben stets starr miteinander
verbunden bleiben.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. t einen senkrechten, etwas vor der Mittelebene der Feder genommenen Längsschnitt
durch eine aus Federblättern zusammengesetzte Blattfeder für Fahrzeuge und
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 erfolgt die Regelung der Durchfederung
der Federaufhängung eines Fahrzeuges, indem die einzelnen Federblätter, durch welche
eine jede Feder gebildet ist, nacheinander voneinander getrennt oder miteinander verbunden
werden, und das in der Weise, daß dem Auflösen des durch die Federblätter gebildeten
Ganzen die Einführung von Keilen zwischen die Federblätter entspricht, durch welche eine
Anzahl Federn ausgeschaltet wird, um die gewünschte Durchfederung zu erzielen. Diese
beiden Funktionen werden in der Weise verwirklicht, daß die Einzelelemente stets starr
miteinander verbunden bleiben, welches auch ihre Stellung zueinander sein mag. Bei dieser
Ausführungsform sind die gewöhnlichen Muttern der Bügel α des Federbundes, die die
Federblätter b der Blattfeder mit der Achse c
ίο verbinden, als Schraubenräder d ausgebildet,
die gleichzeitig mit einer Schnecke e in Eingriff stehen, welche zwischen jedem Paar
Schraubenräder d in geeigneter Weise gelagert ist.
Mit derselben Schnecke e und in einer zu den Schraubenrädern d senkrechten Ebene
steht ein zweites Paar Schraubenräder f in Eingriff, welche auf wagerecht angeordneten
Achsen g sitzen, die an ihren Enden mit entgegengesetzt gerichtetem Gewinde versehen
sind. Die mit Gewinde versehenen Endteile dieser Achse gehen durch senkrecht angeordnete
Platten h, die an ihrem Oberteil mit einer Reihe von Keilen i versehen sind, welche
stufenmäßig angeordnet und von verschiedener Länge sind. Die Zahl dieser Keile i entspricht
der Anzahl von Zwischenräumen, welche zwischen den einzelnen Federblättern b der Feder
vorhanden sind. Dieselben sind an ihrem Vorderteil abgeschrägt, während die Ober- und
Unterfläche des übrigen Teiles parallel zueinander in einem Abstand stehen, welcher der
Stärke der einzelnen Federblätter b der Feder entspricht.
Auf der Achse der Schraubenspindel e sitzt ein Kettenrad oder irgendein anderes geeignetes
Antriebsorgan, welches von einer geeigneten Stelle des Fahrzeuges aus bewegt werden
kann. Dieses Organ kann mit den entsprechenden Organen der anderen Feder desselben
Fahrzeuges verbunden sein, um die gleichzeitige Regelung der Haupteigenschaften (Durchfederung und Schwingungsperiode) sämtlicher
Federn des Fahrzeuges zu ermöglichen.
Wird bei dieser Einrichtung die Schraube e in der einen oder der anderen Richtung gedreht,
so wird gleichzeitig die Gesamtheit der Räder d und f in Drehung versetzt und infolgedessen
erfolgt das Spannen oder Lösen der Bügel α sowie die Verstellung der Platten h
zueinander. Aus diesen beiden gleichzeitigen Bewegungen erfolgt das aufeinanderfolgende
Heben oder Senken der Federblätter, die in Eingriff mit den Keilen i kommen, und infolgedessen
das Trennen oder Vereinigen dieser Gruppe von Feder blättern.
Sobald ein Federblatt von den übrigen getrennt ist, kommt dasselbe nicht mehr für
die Durchfederung und Schwingungsperiode der Gesamtheit der Feder in Betracht, und
die Federkraft dieser letzteren wird dadurch entsprechend vermindert. .
Mittels einer Ölkanne mit langem Hals werden zwischen die zu schmierenden Flächen
von zwei getrennten Federblättern einige Tropfen Öl eingeführt.
Es ist also möglich, mittels dieses Verfahrens die Haupteigenschaften (Durchfederung
und Schwingungsperiode) der Gesamtheit der Federn eines Wagens entsprechend der Belastung
zu regeln, und zwar mittels Organe, welche keine Hilfsfeder aufweisen und durch dieselbe Handhabung gleichzeitig bedient werden
können, oder mittels voneinander unabhängiger Organe eingestellt werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur allmählichen Regelung der Durchfederung und Schwingungsperiode
von Blattfedern, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Federblätter durch eine Vorrichtung, welche keine Hilfsfeder
aufweist, während des Betriebes des Fahrzeuges, an welchem die Feder angebracht
ist, von dem unverändert bleibenden Hauptteil der Feder abgetrennt oder mit demselben verbunden werden können.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzerchnet,
daß die Federblätter nacheinander von dem Haupt- und unveränderlich bleibenden Teil abgetrennt oder demselben
genähert werden können vermittels in entgegengesetzter Richtung gleichzeitig mit
Feststellorganen bewegter Keile, die die Verbindung der Federblätter in ihren verschiedenen
Stellungen mit Bezug zueinander sichern.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelungsorgane für die Durchfederung und Schwingungsperiode der verschiedenen Blattfedern eines
Fahrzeuges von ein und derselben Vorrichtung aus eingestellt werden können.
Hierzu 1 BUiit Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191206390T | 1912-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247125C true DE247125C (de) |
Family
ID=32570707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247125D Active DE247125C (de) | 1912-03-14 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247125C (de) |
| FR (1) | FR438365A (de) |
| GB (1) | GB191206390A (de) |
-
0
- DE DENDAT247125D patent/DE247125C/de active Active
-
1911
- 1911-03-14 FR FR438365A patent/FR438365A/fr not_active Expired
-
1912
- 1912-03-14 GB GB191206390D patent/GB191206390A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR438365A (fr) | 1912-05-15 |
| GB191206390A (en) | 1913-01-02 |
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