DE247191C - - Google Patents
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- DE247191C DE247191C DENDAT247191D DE247191DA DE247191C DE 247191 C DE247191 C DE 247191C DE NDAT247191 D DENDAT247191 D DE NDAT247191D DE 247191D A DE247191D A DE 247191DA DE 247191 C DE247191 C DE 247191C
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- scissors
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- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L29/00—Reversing-gear
- F01L29/04—Reversing-gear by links or guide rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kulissensteuerung, welche für Lokomotiven bestimmt ist, ;
und deren kennzeichnendes Merkmal darin besteht, daß der Schieberantrieb von zwei
Punkten aus, welche starr mit der Kurbelstange verbunden sind und sich zu beiden
Seiten der Achsen der Kurbelstange und des Kreuzkopfzapfens auf dem Senkrechten im
Kreuzungspunkte derselben befinden, erfolgt.
ίο Eine Steuerung gemäß der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß sie zu beiden Kolbenseiten eine fast symmetrische Dampf verteilung
und ein genau gleiches lineares Voreröffnen ergibt, ohne daß die Richtigkeit der Steuerbewegungen,
ähnlich wie bei den bekannten Kulissensteuerungen, von dem Schwanken der ;
Lokomotive auf den Federn in nennenswerter Weise beeinflußt werden kann. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die
ao Richtigkeit der Steuerungsmontierung mit den einfachsten Mitteln zu jeder Zeit nachgemessen und verbessert werden kann, im Gegensatz
zu den bekannten Steμerungen, bei
welchen die richtige Dampfverteilung von der richtigen Einstellung der Exzenter und Gegenkurbel
abhängt. :
Gemäß der Erfindung werden nun die Schieberbewegungen dadurch erzeugt, daß
senkrecht zu der Kurbelstange, welche das Triebrad mit dem Kreuzkopf verbindet, eine
zweiarmige Stange starr mit derselben verbunden ist, die an ihren beiden Enden Gelenke
trägt, welche unter Vermittlung von zwei scherenartig miteinander verbundenen
Hebeln an eine Kulisse und an eine Schieberangriffsstange angelenkt sind. Bei der hin
und her gehenden Bewegung des Kolbens erhält dann der Angriffspunkt der Schieberstange
eine Bewegung, welche sich zusammensetzt aus einer von der Kulisse erzeugten hin und
her gehenden Bewegung und einer Drehbewegung des einen Scherenhebels. Bedingung für
die Erreichung fast gleicher Dampfverteilung zu beiden Kolbenseiten ist hierbei, daß die
geraden Linien, welche die einzelnen Gelenkmittelpunkte paarweise verbinden, nämlich
die Verbindungslinie zwischen dem Schwingungspunkt der Kulisse und dem Angriffspunkt der
sie mit der Schere verbindenden Zwischenstange, ferner die Verbindungslinie zwischen
dem Angriffspunkt der Kulissenstange an dem auf die Schieberstange wirkenden Scherenhebel
und dem anderen Drehpunkt des Kulissenverbindungshebels bzw. die Verbindungslinie
zwischen den Angriffspunkten der beiden Scherenhebel, in beiden Kolbentotlagen zur
Kurbelstange senkrecht liegen, und daß die Entfernung zwischen den beiden unteren Angriffspunkten
der Scherenhebel in beiden Kolbentotlagen stets gleich bleibt.
In den Zeichnungen Fig. 1 bis 7 sind verschiedene
schematische Ausführungsformen einer Steuerung gemäß der Erfindung dargestellt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist der Kreuzkopf ft mit dem Triebrad durch eine
Kurbelstange η ρ verbunden; diese Stange
trägt an dem Drehpunkt 0 einen Hebel« b,
an dessen äußeren Punkten sich Gelenke zum Angriff des Steuergestänges befinden. Die
Stange α b ist mit der Kurbelstange η ο derart
starr verbunden, daß die Verbindungslinien der Drehzapfen η ο und der Drehzapfen a b
senkrecht aufeinander stehen. An die Gelenke α b sind unter Vermittlung von Stangen
α i bzw. b c Scheren c e bzw. i k angelenkt,
die bei h drehbar miteinander verbunden sind.
ίο Die Stange i k ist durch eine Gelenkstange
m k mit der Verlängerung s einer Kulisse q
verbunden, die bei r schwingend aufgehängt ist. In der Kulisse gleitet ein Kulissenstein g,
welcher durch eine Stange mit einem Gleitstück d des Scherenhebels c e verbunden ist.
Das Gleitstück d gleitet in einer Geradführung. Der Endpunkt e des Scherenhebels c e ist mit
einer Stange β t gelenkig verbunden, welche an einem Schieber f beliebiger Bauart angreift.
Bei der von dem Kolben verursachten Hin- und Herbewegung des Kreuzkopfes ft erhält
der Gelenkpunkt β eine Hin- und Herbewegung, welche sich aus zwei Bewegungsgrößen
zusammensetzt, nämlich einer hin und her gehenden Bewegung, welche unter Vermittlung
der Stange gd durch die Schwingungsbewegungen
der Kulisse erzeugt wird, und einer Bewegung, die durch die Relativdrehung des Scherenhebels c e um den Drehpunkt d entsteht.
Die Anordnung der verschiedenen Hebel ist derart getroffen, daß die Punkte i c bzw. d k
bzw. r m in beiden Kolbentotlagen senkrecht untereinander liegen, also ihre jeweiligen Verbindungslinien
senkrecht zur Verbindungslinie der Zapfenmitten η ο stehen.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 entspricht in ihrem allgemeinen Aufbau derjenigen
gemäß Fig. 1, nur ist der Punkt d hier nicht gerade geführt, sondern bei ν mittels
einer Stange ν d schwingend aufgehängt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die die Schere bildenden Stangen von dem
Triebrad abgewandt angeordnet; im übrigen ist auch hier die Wirkungsweise dieselbe.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist der Angriffspunkt der Schieberstange selbst
gerade geführt, so daß die Anordnung einer Gelenkstange e t überflüssig wird und der
Scherenhebel direkt mittels einer einzigen Stange mit dem Schieber verbunden werden
kann. Die Kulisse greift in diesem Falle unterhalb der Geradführung an.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist der Gelenkpunkt k des Scherenhebels i k nicht
direkt mit dem Kulissengelenkpunkt m verbunden, sondern unter Zwischenschaltung eines
schwingenden Hebels χ ζ, dessen Gelenkpunkt ζ irgendwo auf der Lokomotive fest gelagert
ist, während der Gelenkpunkt χ mit dem Gelenkpunkt m durch eine Stange m χ verbunden
ist. Der Gelenkpunkt k steht mit dem schwingenden Hebel χ ζ durch eine Stange k y in
Verbindung.
Alle diese Ausführungsformen beziehen sich auf Schieber mit äußerer Dampfeinströmung.
In Fig. 6 ist eine Auführungsform für innere Einströmung dargestellt, die in ihrem
allgemeinen Aufbau derjenigen gemäß Fig. 1 entspricht, nur ist der Schieberstangenangriffspunkt
e nach dem Scherengelenkpunkt h zu nach innen verlegt.
Es können auch die anderen Ausführungsformen in ähnlicher Weise für innere Einströmung
verwendet werden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist der eine der Scherenhebel w c bei dem festen
Punkte w schwingend aufgehängt. Die Schieberbewegung selbst wird durch eine Stange e ζ
bewirkt, welche bei dem geradlinig geführten Punkt d mittels einer Stange d g an die Kulisse
q angelenkt ist. Das untere Ende des Schieberantriebshebels e ζ ist mit dem Gelenkpunkt
h der Scherenhebel verbunden. Wenn also der Kreuzkopf ft hin und her geht, so
erteilt er dem Punkte e eine Bewegung, welche sich zusammensetzt aus einer Längsbewegung
unter der Einwirkung der Kulisse q und einer weiteren Längsbewegung durch Drehen
der Stange e ζ um den Punkt d unter der Einwirkung der Verbindungsstange h z.
Wenn die Steuerung richtig arbeiten, d. h. auf beiden Kolbenseiten möglichst gleiche
Dampfverteilung ergeben soll, so müssen bei allen Ausführungsformen die Verbindungslinien
der verschiedenen Gelenkpunkte, also beispielsweise der Punkte i c bzw. d k bzw. w k und
r m in den Kolbentotlagen senkrecht zu der Verbindungslinie der Kurbelzapfenmitten η ο
liegen. Außerdem muß die Entfernung zwisehen den Gelenkpunkten k und c in beiden
Kolbentotlagen stets gleich bleiben, was nur unter Einhaltung der ersten Bedingung möglich
ist.
Hieraus ergibt sich, daß, wenn man die Richtigkeit der Steuerungsmontierung kontrollieren
will, es genügt, die Entfernung zwischen den Punkten k und c bei der hinteren und
vorderen Kolbentotlage zu prüfen. Diese Prüfung kann leicht vorgenommen werden, ohne daß die Lokomotive weitergerückt werden
muß. Es genügt, nach Einsetzung des Kolbens in die hintere Totlage die Entfernung
zwischen den Punkten k und c zu messen. Alsdann ist die Kurbelstange von dem Kurbeizapfen
zu lösen, die Kolbenstange selbst in die vordere Kolbentotlage zu bringen und
zwischen den Parallelmeßschienen in der Richtung der Zylinderachse zu befestigen. Darauf
ist zu messen, ob die Entfernung zwischen den Punkten k und c auch in dieser Lage die
gleiche ist, wie bei der anderen Kolbentotlage.
Wenn nicht, so ist die Steuerung unrichtig montiert und muß in Ordnung gebracht
werden.
Claims (6)
- . Patent-Ansprüche:i. Kulissensteuerung für Lokomotiven, bei welcher die' Schieberbewegung von der Kurbelstange abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegungίο der Kulisse (q) und die Hin- und Herbewegung des Schiebers (f) von der Kurbelstange (n o) erzeugt werden, und zwar durch einen zweiarmigen, senkrecht zu der Kurbelstange (n o) angeordneten und starr mit derselben verbundenen Hebel (a b), der durch eine an ihn angelenkte Schere (c e, i k bzw. c w, i.k) einerseits mit der Kulisse (q), andererseits mit der Schieberstange (e t) verbunden ist.
- 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Schieberstange (e t) verbundene Scherenhebel (c w) an einem festen Träger (w) drehbar aufgehängt ist (Fig. 7).
- 3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Scherenhebels (c e) an dem festen Träger unter Zwischenschaltung eines Lenkers (e v) erfolgt (Fig. 2).
- 4. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Scherenhebels durch einen in einer Führung verschiebbaren Zapfen (d) erfolgt (Fig. 1).
- 5. Steuerung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberstange an dem in der Führung gleitenden Aufhängezapfen des Scherenhebels (c e) angreift (Fig. 4).
- 6. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schiebers von dem Scherenhebel (c w) unter Vermittlung eines Zwischenhebels (e z) erfolgt, der mit dem Scherenknotenpunkt gelenkig verbunden ist, und dessen Drehzapfen (d) in der Geradführung sitzt und mit der Kulisse durch eine Kuppelstange (d g) verbunden ist (Fig. 7).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247191C true DE247191C (de) |
Family
ID=506001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247191D Active DE247191C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247191C (de) |
-
0
- DE DENDAT247191D patent/DE247191C/de active Active
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