DE2502810C2 - Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren - Google Patents
Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für RegeltransformatorenInfo
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- DE2502810C2 DE2502810C2 DE19752502810 DE2502810A DE2502810C2 DE 2502810 C2 DE2502810 C2 DE 2502810C2 DE 19752502810 DE19752502810 DE 19752502810 DE 2502810 A DE2502810 A DE 2502810A DE 2502810 C2 DE2502810 C2 DE 2502810C2
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren,
wie er im Oberbegriff des zugehörigen Patentanspruchs näher bezeichnet ist. Ein derartiger
Kraftspeicher ist aus dem Hauptpatent bekannt (DT-PS 19 56 369, Auslegetag: 21.10.1971).
Derartige Antriebe sind üblicherweise für solche Stufenschalter konzipiert, die einen Wechselstrom mit
einer Frequenz von 50 Hz zu schalten haben. Der durch den Kraftspeicher bewirkte Umschaltvorgang spielt
sich dabei mit einer Schaltgeschwindigkeit ab, die auf
die Frequenz von 50 Hz abgestimmt ist. Sollen diese Stufenschalter nun für Regeltransformatoren mit
anderen Frequenzen, z. B. mit einer Frequenz von I6V3HZ, eingesetzt werden, so führt dies dazu, daß
möglicherweise der Umschaltvorgang zu schnell abläuft. Hierdurch könnte der die Last abschaltende
Kontakt der einen Stufe z. B. zu Beginn einer Stromhalbwelle trennen und der die Last übernehmende
Kontakt der anderen Stufe noch in der gleichen Stromhalbwelle schließen. Da dann der Lichtbogen an
den Kontakten der ersten Stufe wegen des fehlenden Stromnulldurchganges noch besteht, kann hierdurch ein
Stufenkurzschluß eingeleitet werden. Es kommt in derartigen Fällen also darauf an, den Umschaltvorgang
gegenüber den für 50 Hz üblichen Stufenschaltern zu verlangsamen, zumindest was den auf die Abschaltung
der zunächst stromführenden Stufe entfallenden Teil des Bewegungsablaufes angeht.
Aufgabe der Erfindung ist es, den an sich für einen 50-Hz-Stufenschalter konzipierten Kraftspeicher nach
dem Hauptpatent so auszugestalten, daß er im ersten Teil seines Bewegungsablaufes verlangsamt wird, und
zwar ohne ihn dabei in seiner Grundausstattung zu verändern und ohne seinen für das Durchschalten
erforderlichen Energieinhalt zu verkleinern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des zugehörigen Patentanspruches angegebenen Mittel gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Verzögerung im ersten Teil
des Bewegungsablaufes des Spannschlittens durch einfach am Kraftspeicherantrieb anzubringende Mitte;
erreicht wird. Dieser im ersten Teil des Bewegungsablaufs des Spannschlittens als Gegenkraft wirkende
zusätzliche Energiespeicher ist auf einfache Weise als zusätzliches Bauteil am ursprünglichen Kraftspeicher
anzubringen, und zwar ohne daß der ursprüngliche Kraftspeicherantrieb in seiner Konzeption und auch in
seiner Bemessung geändert werden muß. Der zusätzliche Energiespeicher greift dabei unmittelbar am
Kraftspeicherantrieb also an der Stelle, wo die Kraft für das Betätigen des Lastumschalters entnommen wird, an,
so daß jegliche Zwischenglieder vermieden sind. Durch die symmetrische Anordnung der beiden Knickstellungen
des zusätzlichen Energiespeichers wird ferner erreicht, daß der zusätzliche Energiespeicher in beiden
Schaltrichtungen des Kraftspeicherantriebes jeweils im ersten Teil des Bewegungsablaufes des Spannschlittens
bremsend wirkt, wobei er sich auflädt, und daß er im zweiten Teil des Bewegungsablaufes die gewonnene
Energie sofort wieder abgibt, also beschleunigend wirkt. so daß insgesamt eine Schwächung des eigentlichen
Kraftspeicherantriebes praktisch nicht erfolgt. Lediglich unvermeidbare Reibungsverluste treten auf, die jedoch
gering sind, da Kraftspeicherantrieb und zusätzlicher Energiespeicher direkt zusammenarbeiten, da also
mechanische Zwischenglieder vermieden sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in der Draufsicht dargestellt und wird
nachstehend im einzelnen beschrieben:
In einem schalenartigen Gehäuse 10 sind auf Führungsstangen 11 der Aufziehschlitten 12 und der
Spannschlitten 13 verschiebbar gelagert. Zwischen beiden sind - und zwar auf den Führungsstangen 11 die
im einzelnen nicht näher dargestellten Druckfedern angeordnet. Der Aufziehschlitten 12 besitzt außen zwei
Stege 20, zwischen welchen der von der Antriebswelle 22 betätigte Exzenter 21 angeordnet ist. Die übliche
Wirkungsweise des Kraftspeicherantriebes ist im Hauptpatent ausführlich beschrieben, worauf verwiesen
wird.
Das wesentliche des hier dargestellten Ausführungsbeispiels des neuen Kraftspeicherantriebes ist nun, daß
zu beiden Seiten des Spannschlittens 13 je ein zusätzlicher Energiespeicher angeordnet ist, der im
wesentlichen aus einem Umlenkhebel 38 und aus zwei symmetrisch hierzu angeordneten Druckfedern 42
besteht. Der auf dem Zapfen 40 ortsfest gelagerte Umlenkhebel 38 greift dabei mit seinem einen Ende,
welches eine Rolle 39 trägt, in einen gabelartigen Ansatz 37 des Spannschlittens 13 ein. An den beiden anderen
Enden des Umlenkhebels 38 ist je ein Führungsstück 41 mit Führurigsstange 44 angelenkt, und die Führungsslange
44 ist dann weiter in einem Lagerbock 43 gehalten. Zwischen Führungsstück 41 und Lagerbock 43
ist dann weiter die Druckfeder 42 angeordnet. Diese Druckfeder 42 bildet zusammen mit dem zugehörigen
Ende des Umlenkhebels 38 ein Kniegelenk, welches sich entsprechend der Endlage des Spannschlittens 13 in
einer Knickstellung befindet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem der Aufziehschlitten 12 durch den Exzenter 21 betätigt worden ist und nachdem der Spannschlitten
mittels der Entklinkungsvorrichtung 30 oder 31 freigegeben worden ist, läuft der Spannschlitten, von
den nicht dargestellten Druckfedern getrieben, von der dargestellten einen Endlage (rechte Position) nach links
in die andere Endlage. Hierbei nimmt er mittels der
Ansätze 37 die Rollen 39 und damit die Umlenkhebel 38 mit. Durch die Schwenkbewegung des Umlenkhebels 38
werden dabei die Kniegelenke über ihre Totpunktlage bewegt, wobei sich die Druckfedern 42 zunächst bis zum
Totpunkt spannen und dann wiederum entspannen. Die Totpunktlage der Kniegelenke entspricht dabei etwa
der Mitte im Bewegungsablauf des Spannschlittens 13. Wird also der Spannschlitten 13 freigegeben, so muß er
auf seinem Bewegungsablauf nach links zunächst die Druckfedern 42 spannen, was sich natürlich bremsend
auf seine Geschwindigkeit auswirkt, er wird also gegenüber einem Spannschlitten üblicher Ausstattung
verlangsamt. Hat er dabei die Hälfte seines Weges zurückgelegt, so haben auch die Kniegelenke der
Umlenkhebel 38 ihre Totpunktlage erreicht und die im ersten Teil des Bewegungsablaufes zusammengedrückten
Druckfedern 42 können sich jetzt wieder entspannen, wobei sie eine zusätzliche Antriebskraft für den
Spannschlitten 13 hergeben. In dieser Phase des Bewegungsablaufes wird also der Spannschlitten 13
wieder zusätzlich beschleunigt. Am Ende des Bewegungsablaufes nehmen dann die Kniegelenke der
Umlenkhebel 38 eine zweite Knickstellung ein, die
ίο genau symmetrisch zur ursprünglichen Knickstellung
liegt. So kann sich der soeben beschriebene Bewegungsablauf auf das gleiche wiederholen, wenn der Spannschlitten
von seiner linken Endlage in die rechte Endlage läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren, der aus einer oder mehreren horizontal liegenden Federn besteht, die durch einen mittels einer Exzenterscheibe an der Antriebswelle gesteuerten Aufziehschlitten spannbar sind, wobei die als Druckfedern ausgebildeten Federn zwischen dem Aufziehschlitten und einem verklinkbaren Spannschlitten angeordnet sind nach Patent 19 56 369, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannschlitten (13) an mindestens einer Seite mit einem gabelartigen Ansatz (37) versehen ist, in welchem das eine Ende- eines ortsfest gelagerten Umlenkhebels (38) eingreift, während das andere Ende des Umlenkhebels zusammen mit einer Feder (42) ein Kniegelenk bildet, welches entsprechend den Endlagen des Spannschlittens zwei symmetrisch zum Totpunkt liegende Knickstellungen einnimmt und welches beim Bewegungsablauf des Spannschlittens von der einen Endlage in die andere die Totpunktlage durchläuft.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752502810 DE2502810C2 (de) | 1975-01-24 | Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren | |
| AT879375A AT342153B (de) | 1975-01-24 | 1975-11-19 | Kraftspeichergetriebe fur lastumschalter von stufenschaltern fur regeltransformatoren |
| SE7600578A SE411604B (sv) | 1975-01-24 | 1976-01-21 | Kraftlagrande anordning for lastomkopplare i lindningskopplare for reglertransformatorer |
| JP605876A JPS59927B2 (ja) | 1975-01-24 | 1976-01-23 | 調整変圧器における負荷時タツプ切換装置の負荷開閉器用蓄勢装置 |
| FR7601900A FR2298867A2 (fr) | 1975-01-24 | 1976-01-23 | Accumulateu |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691956369 DE1956369B2 (de) | 1969-11-08 | 1969-11-08 | Kraftspeicher fuer lastumschalter von stufenschaltern fuer regeltransformatoren |
| DE19752502810 DE2502810C2 (de) | 1975-01-24 | Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502810B1 DE2502810B1 (de) | 1976-02-05 |
| DE2502810C2 true DE2502810C2 (de) | 1976-09-30 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009034627B3 (de) * | 2009-07-24 | 2010-09-09 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Laststufenschalter mit Kraftspeicher |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009034627B3 (de) * | 2009-07-24 | 2010-09-09 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Laststufenschalter mit Kraftspeicher |
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