DE2502810C2 - Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren - Google Patents

Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren

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DE2502810C2
DE2502810C2 DE19752502810 DE2502810A DE2502810C2 DE 2502810 C2 DE2502810 C2 DE 2502810C2 DE 19752502810 DE19752502810 DE 19752502810 DE 2502810 A DE2502810 A DE 2502810A DE 2502810 C2 DE2502810 C2 DE 2502810C2
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DE
Germany
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clamping slide
slide
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tap changers
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Expired
Application number
DE19752502810
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English (en)
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DE2502810B1 (de
Inventor
Alfred 8400 Regensburg Maier
Original Assignee
Maschinenfabrik Reinhausen Gebrüder Scheubeck KG, 8400 Regensburg
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19691956369 external-priority patent/DE1956369B2/de
Application filed by Maschinenfabrik Reinhausen Gebrüder Scheubeck KG, 8400 Regensburg filed Critical Maschinenfabrik Reinhausen Gebrüder Scheubeck KG, 8400 Regensburg
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Priority to JP605876A priority patent/JPS59927B2/ja
Priority to FR7601900A priority patent/FR2298867A2/fr
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren, wie er im Oberbegriff des zugehörigen Patentanspruchs näher bezeichnet ist. Ein derartiger Kraftspeicher ist aus dem Hauptpatent bekannt (DT-PS 19 56 369, Auslegetag: 21.10.1971).
Derartige Antriebe sind üblicherweise für solche Stufenschalter konzipiert, die einen Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz zu schalten haben. Der durch den Kraftspeicher bewirkte Umschaltvorgang spielt sich dabei mit einer Schaltgeschwindigkeit ab, die auf die Frequenz von 50 Hz abgestimmt ist. Sollen diese Stufenschalter nun für Regeltransformatoren mit anderen Frequenzen, z. B. mit einer Frequenz von I6V3HZ, eingesetzt werden, so führt dies dazu, daß möglicherweise der Umschaltvorgang zu schnell abläuft. Hierdurch könnte der die Last abschaltende Kontakt der einen Stufe z. B. zu Beginn einer Stromhalbwelle trennen und der die Last übernehmende Kontakt der anderen Stufe noch in der gleichen Stromhalbwelle schließen. Da dann der Lichtbogen an den Kontakten der ersten Stufe wegen des fehlenden Stromnulldurchganges noch besteht, kann hierdurch ein Stufenkurzschluß eingeleitet werden. Es kommt in derartigen Fällen also darauf an, den Umschaltvorgang gegenüber den für 50 Hz üblichen Stufenschaltern zu verlangsamen, zumindest was den auf die Abschaltung der zunächst stromführenden Stufe entfallenden Teil des Bewegungsablaufes angeht.
Aufgabe der Erfindung ist es, den an sich für einen 50-Hz-Stufenschalter konzipierten Kraftspeicher nach dem Hauptpatent so auszugestalten, daß er im ersten Teil seines Bewegungsablaufes verlangsamt wird, und zwar ohne ihn dabei in seiner Grundausstattung zu verändern und ohne seinen für das Durchschalten erforderlichen Energieinhalt zu verkleinern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des zugehörigen Patentanspruches angegebenen Mittel gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Verzögerung im ersten Teil des Bewegungsablaufes des Spannschlittens durch einfach am Kraftspeicherantrieb anzubringende Mitte; erreicht wird. Dieser im ersten Teil des Bewegungsablaufs des Spannschlittens als Gegenkraft wirkende zusätzliche Energiespeicher ist auf einfache Weise als zusätzliches Bauteil am ursprünglichen Kraftspeicher anzubringen, und zwar ohne daß der ursprüngliche Kraftspeicherantrieb in seiner Konzeption und auch in seiner Bemessung geändert werden muß. Der zusätzliche Energiespeicher greift dabei unmittelbar am Kraftspeicherantrieb also an der Stelle, wo die Kraft für das Betätigen des Lastumschalters entnommen wird, an, so daß jegliche Zwischenglieder vermieden sind. Durch die symmetrische Anordnung der beiden Knickstellungen des zusätzlichen Energiespeichers wird ferner erreicht, daß der zusätzliche Energiespeicher in beiden Schaltrichtungen des Kraftspeicherantriebes jeweils im ersten Teil des Bewegungsablaufes des Spannschlittens bremsend wirkt, wobei er sich auflädt, und daß er im zweiten Teil des Bewegungsablaufes die gewonnene Energie sofort wieder abgibt, also beschleunigend wirkt. so daß insgesamt eine Schwächung des eigentlichen Kraftspeicherantriebes praktisch nicht erfolgt. Lediglich unvermeidbare Reibungsverluste treten auf, die jedoch gering sind, da Kraftspeicherantrieb und zusätzlicher Energiespeicher direkt zusammenarbeiten, da also mechanische Zwischenglieder vermieden sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in der Draufsicht dargestellt und wird nachstehend im einzelnen beschrieben:
In einem schalenartigen Gehäuse 10 sind auf Führungsstangen 11 der Aufziehschlitten 12 und der Spannschlitten 13 verschiebbar gelagert. Zwischen beiden sind - und zwar auf den Führungsstangen 11 die im einzelnen nicht näher dargestellten Druckfedern angeordnet. Der Aufziehschlitten 12 besitzt außen zwei Stege 20, zwischen welchen der von der Antriebswelle 22 betätigte Exzenter 21 angeordnet ist. Die übliche Wirkungsweise des Kraftspeicherantriebes ist im Hauptpatent ausführlich beschrieben, worauf verwiesen wird.
Das wesentliche des hier dargestellten Ausführungsbeispiels des neuen Kraftspeicherantriebes ist nun, daß zu beiden Seiten des Spannschlittens 13 je ein zusätzlicher Energiespeicher angeordnet ist, der im wesentlichen aus einem Umlenkhebel 38 und aus zwei symmetrisch hierzu angeordneten Druckfedern 42 besteht. Der auf dem Zapfen 40 ortsfest gelagerte Umlenkhebel 38 greift dabei mit seinem einen Ende, welches eine Rolle 39 trägt, in einen gabelartigen Ansatz 37 des Spannschlittens 13 ein. An den beiden anderen Enden des Umlenkhebels 38 ist je ein Führungsstück 41 mit Führurigsstange 44 angelenkt, und die Führungsslange 44 ist dann weiter in einem Lagerbock 43 gehalten. Zwischen Führungsstück 41 und Lagerbock 43 ist dann weiter die Druckfeder 42 angeordnet. Diese Druckfeder 42 bildet zusammen mit dem zugehörigen Ende des Umlenkhebels 38 ein Kniegelenk, welches sich entsprechend der Endlage des Spannschlittens 13 in einer Knickstellung befindet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem der Aufziehschlitten 12 durch den Exzenter 21 betätigt worden ist und nachdem der Spannschlitten mittels der Entklinkungsvorrichtung 30 oder 31 freigegeben worden ist, läuft der Spannschlitten, von den nicht dargestellten Druckfedern getrieben, von der dargestellten einen Endlage (rechte Position) nach links in die andere Endlage. Hierbei nimmt er mittels der
Ansätze 37 die Rollen 39 und damit die Umlenkhebel 38 mit. Durch die Schwenkbewegung des Umlenkhebels 38 werden dabei die Kniegelenke über ihre Totpunktlage bewegt, wobei sich die Druckfedern 42 zunächst bis zum Totpunkt spannen und dann wiederum entspannen. Die Totpunktlage der Kniegelenke entspricht dabei etwa der Mitte im Bewegungsablauf des Spannschlittens 13. Wird also der Spannschlitten 13 freigegeben, so muß er auf seinem Bewegungsablauf nach links zunächst die Druckfedern 42 spannen, was sich natürlich bremsend auf seine Geschwindigkeit auswirkt, er wird also gegenüber einem Spannschlitten üblicher Ausstattung verlangsamt. Hat er dabei die Hälfte seines Weges zurückgelegt, so haben auch die Kniegelenke der Umlenkhebel 38 ihre Totpunktlage erreicht und die im ersten Teil des Bewegungsablaufes zusammengedrückten Druckfedern 42 können sich jetzt wieder entspannen, wobei sie eine zusätzliche Antriebskraft für den Spannschlitten 13 hergeben. In dieser Phase des Bewegungsablaufes wird also der Spannschlitten 13 wieder zusätzlich beschleunigt. Am Ende des Bewegungsablaufes nehmen dann die Kniegelenke der Umlenkhebel 38 eine zweite Knickstellung ein, die
ίο genau symmetrisch zur ursprünglichen Knickstellung liegt. So kann sich der soeben beschriebene Bewegungsablauf auf das gleiche wiederholen, wenn der Spannschlitten von seiner linken Endlage in die rechte Endlage läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren, der aus einer oder mehreren horizontal liegenden Federn besteht, die durch einen mittels einer Exzenterscheibe an der Antriebswelle gesteuerten Aufziehschlitten spannbar sind, wobei die als Druckfedern ausgebildeten Federn zwischen dem Aufziehschlitten und einem verklinkbaren Spannschlitten angeordnet sind nach Patent 19 56 369, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannschlitten (13) an mindestens einer Seite mit einem gabelartigen Ansatz (37) versehen ist, in welchem das eine Ende- eines ortsfest gelagerten Umlenkhebels (38) eingreift, während das andere Ende des Umlenkhebels zusammen mit einer Feder (42) ein Kniegelenk bildet, welches entsprechend den Endlagen des Spannschlittens zwei symmetrisch zum Totpunkt liegende Knickstellungen einnimmt und welches beim Bewegungsablauf des Spannschlittens von der einen Endlage in die andere die Totpunktlage durchläuft.
DE19752502810 1975-01-24 1975-01-24 Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren Expired DE2502810C2 (de)

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DE19752502810 DE2502810C2 (de) 1975-01-24 Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren
AT879375A AT342153B (de) 1975-01-24 1975-11-19 Kraftspeichergetriebe fur lastumschalter von stufenschaltern fur regeltransformatoren
SE7600578A SE411604B (sv) 1975-01-24 1976-01-21 Kraftlagrande anordning for lastomkopplare i lindningskopplare for reglertransformatorer
JP605876A JPS59927B2 (ja) 1975-01-24 1976-01-23 調整変圧器における負荷時タツプ切換装置の負荷開閉器用蓄勢装置
FR7601900A FR2298867A2 (fr) 1975-01-24 1976-01-23 Accumulateu

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DE19752502810 DE2502810C2 (de) 1975-01-24 Kraftspeicher für Lastumschalter von Stufenschaltern für Regeltransformatoren

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DE2502810B1 DE2502810B1 (de) 1976-02-05
DE2502810C2 true DE2502810C2 (de) 1976-09-30

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009034627B3 (de) * 2009-07-24 2010-09-09 Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh Laststufenschalter mit Kraftspeicher

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