DE2506524C3 - Geruchsbeseitigungs-Gerät - Google Patents

Geruchsbeseitigungs-Gerät

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DE2506524C3
DE2506524C3 DE19752506524 DE2506524A DE2506524C3 DE 2506524 C3 DE2506524 C3 DE 2506524C3 DE 19752506524 DE19752506524 DE 19752506524 DE 2506524 A DE2506524 A DE 2506524A DE 2506524 C3 DE2506524 C3 DE 2506524C3
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Franz 8803 Rothenburg Koeck
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
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    • A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
    • A61L9/04—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air without heating
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Description

Die Erfindung betrifft ein Geruchsbeseitigungs-Gerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein Gerät dieser Art ist aus der DE-PS 9 66 405 bekannt. Im Intel esse wirkungsvoller Verdunstung einer geruchsbeseitigenden flüssigen Verbindung im Innern des aufrechtstehenden Behälters ist dieser mit einer fertigungstechnisch kompliziert ausgebildeten Anordnung zur Halterung von porösen Verdunstungskörpern ausgestattet, in die die zu verdunstende Flüssigkeit vom Boden des Behälters aus über einen Docht eingeleitet wird. Um die Verdunstungsintensität beeinflussen zu können, wird der mit den öffnungen versehene obere Bereich des Behäkers von einer Haube dicht umschlossen, die ihrerseits mit entsprechenden öffnungen ausgestattet ist, um den wirksamen Öffnungsquerschnitt durch Verdrehen der Öffnungs-Gruppen gegeneinander vorgeben zu können.
Ein gleichartiges Geruchsbeseitigungs-Gerät, bei dem jedoch ein Einbau eines gesonderten Verdunstungskörpers mit dochtartiger Verbindung zum Verdunstungsmittel-Vorratsraum hin nicht vorgesehen ist, ist aus dem DE-GM 17 18 673 bekannt.
Aus der GB-PS 7 78 600 ist ein Geruchsbeseitigungs-Gerät bekannt, das mit Verdunstungsmitteln in fester Konsistenz ausgestattet ist, die nach Schrumpfung infolge Verbrauches durch eine öffnung in eine Ablageschale herunterfallen, wobei diese Durchtrittsöffnung zugleich den Luftzutritt bestimmt. Über der Halteständeranordnung mit Durchtrittsöffnung für verbrauchte Verdunstungskörper ist eine anhebbare Haube zur Variation des wirksamen Querschnittes von Lufteintrittsöffnungen angeordnet, die in der Seitenwand des Halteständen angeordnet sind.
Aus der GB-PS 4 64 8:>0 ist ein ähnliches Geruchsbeseitigungs-Gerät bekannt, das zur Aufnahme eines zylindrischen, der Geometrie des Gerätes angepaßt ausgebildeten Festsloffkörpers vorgesehen ist. Hinsichtlich seiner Schlitzhauben-Anordnung entspricht dieses Geriit der vorerwähnten Ausbildung eines Geruchsbescitigungs-Gerätes.
Aus der FR-PS 3 79 844 ist ein Desinfektionsgerät bekannt, das gleichzeitig der Desinfektion der Luft bzw. der Geruchsbeseitigung und der Desinfektion von Wasserläufen und Wasserbecken im Sanitärbereich dient. Für die Luftbeeinflussung ist ein zylindrischer Behälter mit einer Wandung aus als Docht wirkendem Material vorgesehen, der in seinem in Gebrauchsstellung unteren Bereich mit einer Desinfektionsflüssigkeit gefüllt ist. Die Wandung dieses Behälters wird in geringem, von Distanzstücken bestimmtem Abstand von einem stirnseitig geschlossenen Hohlzylinder eng umgeben, der oberhalb des Flüssigkeitsspiegels und in
ίο der oberen Stirnwand Durchbrechungen für den Luftzutritt zur Docht-Wandung des Innenbehälters aufweist. Im Boden des inneren Behälters ist ein Tropfenventil angeordnet, über das ein Docht benetzt wird, der auf dem Boden des Außenbehälters liegt. Das gegenüberliegende Ende dieses Dochtes ragt in ein Wasserrohr hinein, um eins syphonartige Strömungsverbindung zu demjenigen Wasserlauf herzustellen, von dem ein Teil in einer Schale, beispielsweise in einem Klosettbecken, als mit Desinfektionsmittel versetzte Flüssigkeit stehenbleiben soll.
Die vorbekannten Geruchsbeseitigungs-Geräte befriedigen nicht in Hinblick auf die Anforderungen nach universeller Einsatzmöglichkeit in der Praxis insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich. Geräte, die für feste Verdunstungskörper bestimmt sind, sind nicht flexibel genug einsetzbar, zumal dann, wenn die Geräte eine bestimmte Formgebung des Verdunstungskörpers verlangen. Auf verdunstender Flüssigkeit beruhende Geruchsbeseitigungs-Geräte sind zwar flexibler einsetzbar, da die Wirklösung vom Anwender beliebig zusammengemischt und insbesondere das Konzentrat durch entsprechende Wasserzugabe beliebig verdünnt, die Intensität der Geruch· beseitigun^swirkung also in weiten Grenzen beeinflußt werden kann; die überwiegend im Einsatz befindlichen Dochtgeräte weisen jedoch den Nachteil auf, daß der Docht im Lauf der Zeit infolge Verschmutzung seine Wirkung verliert. Geräte mit einstellbaren Luftzutritisöffnungen sind regelmäßig dafür ausgelegt, einen vollständigen Verschluß des Gerätes zur Unterbrechung seiner Wirkung herbeiführen zu können. Geruchsbeseitigungs-Geräten dieser Art ist für die praktische Anwendung insbesondere der ganz wesentliche Nachteil zu eigen, daß die wirksame Fläche, in der im wesentlichen die Wechselwirkung zwischen vorbeistreichender Uttigebungsluft und den Verdunstungsprozeß hervorrufender eingetretene. Luft stattfindet, maximal durch die Bemessung des Behälters und tatsächlich durch die eingestellten Öffnungsquerschnitte bestimmt ist. Die Behälterabmessungen werden im Regelfalle aber möglichst klein gewählt, nämlich nicht nur aus ästhetischen Gründen und aus Gründen der Materialersparnis, sondern auch zur Vermeidung einer unnötig großen Verdunstungsobcrflächc der im Gerät angeordneten Lösung
Demgegenüber liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, daß es durchaus genügen müßte, die Steuerung der Wirkung des Geruchsbeseitigung-Gcrätes über eine Konzentrationsbecinflussiing der Lösung, also über Zugabe von Wasser oder von Konzentrat,
bo durchzuführen, wobei die Wirkung auf die umgebende Luftströmung durch Abkehr von dem gedrängten Aufbau in Hinblick auf den Querschnitt des FKissigkeitsbehälters spürbar verstärkbar sein müßte; und aus dieser Erkenntnis heraus liegt der F.rfindunt die
μ \ufgabe zugrunde, ein gleichermaßen preiswert erstellbares wie einen hohen praktischen Gebrauchswert aufweisendes Gmichsbcseiligungs-Geräi der gattungsgemäßen Art zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß bei einem Geruchsbeseitigungs-Gerät eingangs genannter Art dadurch gelöst, daß es mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 ausgestattet ist.
Ein solches Geruchsbeseitigungs-Gerät erfindungsgemäßer Ausbildung weist gleichermaßen die Vorteile eines fertigungstechnisch preiswerten Aufbaus und großer Wirkung auf die umgebende Luftströmung bei ästhetischer Gesamtgestaltung und einfacher Zuganglichkeit des Vorratsraumes für die Verdunstungslösung auf. Denn aufgrund des übergestürzten, glockenförmigen Hohlkegelstumpfas mit nach oben sich verjüngendem Querschnitt fällt das aus den Flächen-Öffnungen nach oben austretende verdunstete Geruchsbeseitigungsmedium zunächst den Hohlraum dieser Überglokke aus, ehe es diesen Hohlraum am unteren Rande verläßt, wo die Überglocke einen wesentlich größeren Radius aufweist, als die Flasche selbst im Bereiche ihrer Austrittsöffnungen. Daraus resuJtierl, daO ein wesentlich größerer Volumenanteil der in der näheren Umgebung am Gerät vorbeistreichenden Luft, etwa der Zuströmung zu einem Abluftkanal einer Stallung, mit den über eine großflächige Kreiszone aus dem Gerät herauswallenden Verdunstungsmittel durchwirbelt und geruchsneutral beeinflußt werden kann. Die Handhabung insbesondere in Hinblick auf Zugabe von Verdünnungsflüsigkeit, oder von Konzentrat zur Erhöhung der geruchsbeseitigenden Wirkung, ist überaus einfach, weil der aufrechtstehende und nur im obersten Bereich mit Austrittslöchern ausgestattete flaschenförmige Behälter im Innern keine weiteren Konstruktionselemente — wie etwa zur Halterung von porösen Verdunstungskörpern oder von festem Verdunstungsmaterial — aufweist, so daß das Innere dieser Flasche nach Abschrauben des Deckels unter gleichzeitiger Abnahme der Überglocke nicht nur leicht zugänglich sondern auch einfach rcinigbar ist.
Die haubenförmige Überglocke vermittelt schließlich einen lampenförmigen Charakter dieses Gerätes, so daß es nicht als störender Sanitärartikel empfunden wird, wenn es, beispielsweise in landwirtschaftlichen Kleinbetrieben, in unmittelbarer Angrenzung an den Wohnhereich, z. B. am Durchgang zu einer Stallung, aufgestellt oder aufgehängt wird.
Die weiterbildende Maßnahme gemäß Anspruch 2 erbringt den anwendungsorientierten Vorteil, eine Halterung beispielsweise an einer Wand fest montieren zu können und für Nachfüll- oder Reinigungszwecke daraus die im oberen Bereich gelochte Flasche mit der Überglocke einfach entnehmen zu können, beispielsweise um sie einfach reinigen oder nachfüllen bzw. gegen eine andere, etwa ein anders eingefärbtes Exemplar, austauschen zu können.
Die zusätzliche Maßnahme nach Anspruch 3 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das erfindungsgemäß ausgestattete Geruchsbeseitigungs-Gerät nicht frei in einer großräumigen Umgebung aufgestellt oder aufgehängt ist, sondern in einen Luftkanal, etwa in einen Stallungs-Abluftkanal eingehängt werden soll. Die untere, nach oben geöffnete Überglocke wirkt dann als Abweiser für die räumlich konzentrierte Luftströmung, um zu vermeiden, daß diese sich in der oberen, nach unten und damit der Strömungsrichtung entgegen geöffneten Überglocke fängt, was nicht nur strömungstechnisch in Hinblick auf die Wirkung des Abluftkanales ungünstig wäre, sondern auch einen unerwünscht starken Verbrauch der Reinigungs-Verdunstungslösung zur Folge haben könnte.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen mit Hilfe von schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Gerätes nach der Erfindung mit Zierfuß.
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung mit einer zweiten Überglocke.
In F i g. 1 !st die Überglocke mit 1 und die Flasche, welche das Geruchsbeseitigungsmittel enthält mit 2 bezeichnet. 4 ist eine mit einem Ring 15 versehene Hutmutter 4, die auf das Gewinde 6 aufgeschraubt ist, welches seinerseits ein einstückiger Bestandteil der Flasche 2 ist. Diese Flasche wird zweckmäßig aus Kunstsoff hergestellt.
Die Flasche 2 ist in einem I falter 7 angeordnet, der als zylindrisches Gefäß für die Aufnahme des unteren Teils der zylindrischen Flasche ausgebildet ist. Der Halter 7 ist mit weiteren Halterungsteilen 8 verbunden, die es ermöglichen, das Gerät an der Wand zu befestigen. 9 ist ein Ziersockel, so daß das Gerät auch an beliebiger Stelle, beispielsweise auf einem Fenstersims, aufgestellt werden kann.
10 sind öffnungen für den Austritt der Geruchsbeseitigungslösungen.
Bei dem Ausführungsbeispie! nach Fig. 2 wird der Zierfuß 9 nach F i g. 1 weggelassen und an Stelle des Behälters 7 n.ich F i g. 1 ein Behälter 10 angeordnet, der bis zur Standfläche des Gerätes herunterreicht und einen Boden 11 aufweist, auf dem die Flasche 2 aufsitzt. 12 ist genau die gleiche Überglocke wie 1 in den Fig. 1 und 2 und dient lediglich der Verschönerung des gesamten Gerätes.
Hie.-zu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Geruchsbeseitigungs-Gerat mit einer aufrechtstehenden Flasche für eine chemische Geruchsbeseitigungs-Lösung, die im oberen Bereich ihrer Wandung öffnungen aufweist und von einem nach oben geschlossenen Bauelement ringsum umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement eine ringsum und oben geschlossene Überglocke (1) in Form eines Hohlkegelstumpfes mit sich nach unten erweiterndem Rand ist, die im Bereich, in dem die Flasche (2) die Öffnungen (10) aufweist, die Flasche (2) in einem Abstand umgibt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (2) im unteren Bereich in einem Behälter (7) gehaltert ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenbereich der Flasche (2) in einer unteren, der oberen entsprechenden und nach oben geöffneten Überglocke (13) angeordnet ist.
DE19752506524 1975-02-15 1975-02-15 Geruchsbeseitigungs-Gerät Expired DE2506524C3 (de)

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DE2506524A1 DE2506524A1 (de) 1976-08-26
DE2506524B2 DE2506524B2 (de) 1979-12-06
DE2506524C3 true DE2506524C3 (de) 1980-08-21

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4378710A (en) 1979-09-06 1983-04-05 Getrag Getriebe-Und Zahnradfabrik Gmbh Variable-speed transmission for motor cars

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4378710A (en) 1979-09-06 1983-04-05 Getrag Getriebe-Und Zahnradfabrik Gmbh Variable-speed transmission for motor cars

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DE2506524B2 (de) 1979-12-06
DE2506524A1 (de) 1976-08-26

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