DE10662C - Porzellan- und Fayence-Gafäfse und Apparate zur Konservirung von Lebens- und Genufsmitteln und zur Herstellung von künstlichen Atmosphären und zu Zwecken der Desinfektion - Google Patents
Porzellan- und Fayence-Gafäfse und Apparate zur Konservirung von Lebens- und Genufsmitteln und zur Herstellung von künstlichen Atmosphären und zu Zwecken der DesinfektionInfo
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Description
1879.
Klasse 34.
Dr. GEQRG PRÄTORIUS in BRESLAU. ■
Porcellan- und Fayence- Gefäße und Apparate zur Conservirung von Lebens- und Genursmitteln
und zur Herstellung von künstlichen Atmosphären und zu Zwecken der Desinfection.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1879 ab.
Die Apparate und Gefäfse sind aus Porcellan oder Fayencemasse gefertigt, porös und theils
glasirt, theils unglasirt; es sind durch Scheidewände
in einem Gefäfs oder durch Zusammensetzung mehrerer Gefäfse zu einem Ganzen
Hohlräume in ihnen gebildet, welche zur Aufnahme von verschiedenen '^flüssigen und flüchtigen
Körpern bestimmt sind.
Die Flüssigkeiten werden, indem dieselben die unglasirten Theile der gebrannten Gefäfse
durchdringen und die Hohlräume mit ihren Dünsten erfüllen, sowohl zur Herstellung feuchter
und kühler, als auch parfümirender, desinficirender und chemisch wirksamen Atmosphären
benutzt.
In den Zeichnungen sind die glasirten Theile der Gefäfse durch schwächere Linien, die unglasirten
durch stärkere Linien begrenzt.
Die Fig. 1 und 2 stellen einen Apparat zur
Feuchterhaltung des Tabaks dar.
A ist der Deckel, B der Conservirungsraum, C ein hohler Fufs. In diesen wird mittelst
des hohlen Henkels D mit verschliefsbarer Oeffnung E Wasser eingefüllt. Dieses durchdringt
die Scherbe des Gefäfses, da die innere Wandung des hohlen Fufses unglasirt ist, und
verdunstet an der in der Nähe des oberen Gefäfsrandes, im Innern des Gefäfses befindlichen,
ringförmigen, circa 1,5 bis 5 cm breiten, unglasirten
Fläche F.
G ist eine kleine Oeffnung im Fufse C, um das Einfüllen des Wassers durch Entweichen
der Luft zu erleichtern.
Fig. 3 stellt eine Modification des Tabakfeuchters
dar.
Der hohle Fufs ist durch einen hohlen Deckel A ersetzt. Der Conservirungsraum B ist vollständig
glasirt, während der Boden des hohlen Deckels A unglasirt bleibt. Die untere Fläche des Deckelbodens
ist mit einem im Querschnitt schwalbenschwanzförmig erscheinenden Rand versehen, welcher
zur Aufnahme einer Hartgummiplatte P oder einer Fayenceplatte mit Gummiringdichtung dient.
Diese Platte wird, wenn der Tabak genügend gefeuchtet ist, in die Vertiefung des Bodens
gedrückt, und hierdurch die Verdunstfläche so verkleinert, dafs nur noch ein 0,75 bis 1 cm
breiter Streifen übrig bleibt. Der Deckelknopf dient zum Einfüllen des Wassers.
Die Fig. 4 zeigt im Verticalschnitt und Fig. 5 im Grundrifs eine zweite Modification eines
Feuchtapparats mit Regulator.
Es bezeichnet A den Conservirungsraum, welcher durch die cylindrische, auf dem vierten
Theil der Mantelfläche mit kreisförmigen Oeffnungen versehene Scheidewand B von dem
Cylinder C getrennt ist. Die Richtung dieser Oeffhungen bilden mit der Wandfläche einen
Winkel von 6o°. In den Hohlraum des Cylinders C wird ein auf der Hälfte seiner Oberr
fläche glasirter Cylinder B eingehängt; derselbe
wird durch seinen oben vorspringenden Rand so gehalten, dafs er den Boden des Cylinders C
nicht berührt. Der Kopf des Cylinders E hat einen Hals zum Eingiefsen von Wasser in das
Innere desselben. Ist der Tabak genügend gefeuchtet, so wird E so gedreht, dafs seine
Feuchtungsfläche nicht den Oeffhungen nach A in der Scheidewand B, sondern den Oeffnungen
ο ο ο in der Aufsenwand gegenüber steht, Zur Bezeichnung der Stellung von E wird die
der unglasirten Seite von E entsprechende Hälfte des Kopfes roth gefärbt.
Der Raum A ist mittelst Deckels F bedeckt.
Fig. 6 stellt eine dritte Modification eines Tabakfeuchters, der ebenfalls mit Regulirung
der Feuchtigkeitszufuhr versehen ist.
A ist das cylinderförmige Hohlgefäfs, welches durch Deckel D geschlossen ist. In dasselbe
wird das Gefäfs K mit der seitlichen, verticalen Röhre R eingesetzt, so dafs es von allen
Seiten hohl steht, zu welchem Zweck entsprechende Vorsprünge an K angebracht sind.
Die Röhre R ist auf der nach dem Centrum von A gekehrten Mantelfläche auf '/6 des Umfanges
mit ca. 2 bis 3 cm grofsen, kreisförmigen Oeffnungen versehen, welche durch eine zweite
cylindrische Glocke E mit dem Kopf B über R gestellt, zu decken ist. Die Oeffnungen der
Glocke oder des Deckcylinders E befinden sich beim Einfüllen des Tabaks in der gezeichneten
Stellung und werden durch nachherige Drehung vor die Oeffnungen der Röhre R gebracht.
Die inneren Flächen von R und von E bleiben unglasirt. Hierbei bewirkt sowohl die gefeuchtete
Scherbe des offenen Einsatzgefäfses feuchtend, als auch das aus dem Einsatzkasten verdunstende
Wasser.
Im Falle, dafs nur die durch das freiwillige Verdunsten des Wassers erzeugte Feuchtigkeit
benutzt werden soll, kann der Apparat auch aus anderen Materialien hergestellt werden.
Wird dieser Apparat, Fig. 6, in Kasten- oder :■
Trommelform gebracht, so eignet sich derselbe zum Aufbewahren von Backwaaren, Schweizerkäse,
Gemüsepflanzen etc. und in entsprechender Form zum Feuchten der Wäsche und zum
Parfümiren derselben.
Um das unansehnliche Aussehen der durch den Gebrauch der Gefäfse leicht schmutzenden,
unglasirten Flächen zu vermeiden, werden dieselben mit einer Unterglasurfarbe gefärbt.
Die Kühlgefäfse unterscheiden sich von den vorbeschriebenen im wesentlichen dadurch, dafs
die innere Fläche vollkommen glasirt wird, während die äufsere Oberfläche unglasirt bleibt.
Der Fufs und die henkelartige Ansatzröhre werden ebenso wie der Deckel innen glasirt. Die
Form richtet sich danach, ob der zu kühlende Körper eine Flüssigkeit oder eine feste Substanz
ist.
Für Getränke wird Flaschen- oder Krugform gewählt; für Butter, Fette, gewöhnliche Käsesorten
Dosen- oder Tönnchenform.
Die Fig. 7 und 8 zeigen Kühlapparate in Dosenform.
In Fig. 7 bezeichnet A den Deckel, B den
glasirten Conservirungsraum, dessen äufsere Mantelfläche unglasirt ist, C den hohlen Fufs,
D D die Henkel. Der eine Henkel gestattet •das Einfüllen von Wasser, während die Luft
durch Luftloch O im anderen Henkel entweicht. E ist ein tellerförmig vorspringender Rand, der
in zwei Hälften getheilt, für Salz und Pfeffer benutzt werden kann.
In Fig. 8 hat der Deckel A Glockenform und ist innen oder aufsen glasirt und nach entgegengesetzter
Seite unglasirt oder ganz unglasirt, je nachdem er nur kühlen oder feucht erhalten oder beides zugleich bewirken soll.
Sollen andere Gefäfse kühl gehalten werden, so ist eine eben solche Glocke mit gröfseren
kreisförmigen Durchbohrungen zu verwenden, damit der Luftzutritt in den Kühlraum gestattet
ist und Verdunsten des Wassers beschleunigt wird.
Fig. 9 stellt den Verticaldurchschnitt eines Eisconservators, der auch als Eisschrank
dienen kann, dar.
Derselbe besteht aus dem cylindrischen Conservirungsraum A, welcher oben bis auf einen
kreisförmigen Ausschnitt geschlossen ist. Der hohle Boden B geht auf seiner oberen Fläche F
in einen Cylindrischen Hals über, der an seiner Mündung eine Verstärkung besitzt, auf welchem
der mit seinem unteren, zapfenförmigen Ende die Mündung von C ausfüllende Eisbehälter E
ruht. Die Decke des hohlen Bodens F ist gestützt durch den durchbrochenen Cylinder SS'.
Soll statt des Eises Wasser verwendet werden, so mufs das zapfenförmige Ende von E
bis ganz nahe an die untere Bodenfläche des Raumes B reichen.
Nach oben reicht E fast bis an den kreisförmigen'
Ausschnitt und ist durch Deckel D .^geschlossen, so'-dafs die ringförmige Oeffnung ο ο'
mbrig ^bleibt. ...·.■ .■■
'" v'Der Mantel^'des Cylinders A ist zwischen
den ringförmigere Ansätzen auf der glasirten inneren Oberfläche durchbrochen, die Aufsenoberfläche
ist' unglasirt.
Die Oberfläche des Gefäfses E ist inwendig
bis in die Nähe des durchbrochenen Bodens P .glasirt, auf der Aufsenfläche unglasirt. Letztere
ist -'ebenfalls mit ringförmigen Verstärkungen versehen, welche denjenigen des Cylinders A
entsprechen, um Holzbrettchen zum Zweck der Raumeintheilung darauf auflegen zu können.
Der Fufs L des Cylinders A ist sammt der
Wasserablafsröhre M und dem Hahn H auf der Aufsenfläche glasirt.
Das aus dem Eisbehälter E durch P abtropfende Fjiswasser gelangt in den Hohlraum B,
welcher innen unglasirt ist, theilt sich der Scherbe mit und steigt in die Bodenwand und
den Mantel des Cylinders A. Hier verdunstet es durch den Einflufs der durch die durchbrochene
Mantelwand und die Ringfläche ο ο strömende Luft und bringt eine weitere Abkühlung
des Conservirungsraumes hervor. Die in demselben circulirende Luft veranlafst gleich-.
falls die Verdunstung des in die. Wand E ge* langten Wassers.
In der Mantelfläche von A befinden sich entsprechende Ausschnitte, welche das bequeme
Herausnehmen und Hineinstellen von Gefäfsen gestatten und in entsprechender Weise verschliefsbar
sind.
Fig. 10 zeigt im Verticalschnitt einen Apparat, der zur Erzeugung von Dämpfen verwendet
werden kann.
A ist der innere Hohlraum des Cylinders C, welcher durch Hohldeckel D geschlossen wird.
O ist eine mit Schraubengewinde versehene Oeffnung, in welche der Kopf K der Feuchtscheiben
E und F eingeschraubt wird. Je nach der Gröfse der erforderlichen Verdunstungsflächen wird die Anzahl dieser Feuchtscheiben
vermehrt oder vermindert.
S ist eine mit Henkel versehene Schale, deren Fufs J durchbrochen ist, und welche ' auf der
vorspringenden, vasenförmigen Verstärkung N des Hohlraumes G über dem Boden B ruht.
Der Hohlraum G kann durch R mit Flüssigkeit gefüllt werden. H ist ein Verschlufs zum
Ablassen der in B befindlichen, trocknenden Flüssigkeit, als welche in der Regel Schwefelsäure
benutzt wird. Die Schale »S nimmt die Flüssigkeit oder die feste Substanz etc. auf,
auf welche die Dämpfe einwirken sollen.
Ist eine höhere Temperatur erforderlich, so wird das gut verschlossene Gefäfs in ein Wasseroder-Oelbad
gestellt-und in diesem ^erhitzt. Ist
niedrigere Temperatur erforderlich, so kann der Apparat in eine Kältemischung gebracht werden.
Deckel D wird luftdicht aufgesetzt, indem ein flacher, umgelegter Kautschukring in den
Falz des Deckels und denjenigen des·. Cylinders durch eigene Elasticität eingeprefst wird. '":■*·■ ·
Werden Nippsachen, Vasen, Aschtiecheiy
Briefbeschwerer etc. mit. kleinen verschjiefsbaren Hohlräumen zur Aufnahme wohlriechender
Flüssigkeiten versehen und alleinigen Stellen unglasirt gelassen, so kann; man.;, dieselben für
längere Zeit parfümirt erhalten.' : '■
Ebenso können auch desinficirende Flüssigkeiten von Porcellan- und Fayence-Gefäfsen ,absorbirt
werden und, wenn diese partiell glasirt sind, zur Herstellung von desinficirenden Dämpfen
benutzt werden. . ■
Fig. Ii zeigt ini Verticalschnitt und Fig. 12
iin perspectivischer Ansicht ein Closet A mit
Wasserspülung und continuirlicher, selbstwirkender D esinfecti ons vorrichtung.
B bezeichnet die Abschlufsöffnung, K eine
ringförmig, hohle, mit Oeffnungen nach unten versehene Randverstärkung, in deren Höhlung
mittelst der Ansatzröhre W Wasser geleitet wird. R ist ein seitliches, fest mit dem Closet A
verbundenes Hohlgefäfs mit Ansatzfläche F, welche möglichst grofs zu machen ist. S ist
ein Schutzmantel für die unglasirte Fläche D.
In das Gefäfs R wird eine concentrirte Lösung einer Desinfections -Flüssigkeit gebracht. Da
dasselbe nur auf der Aufsenfläche glasirt ist, so kann diese Flüssigkeit durch die unglasirte
Fläche F nach und nach die ganze Scherbe durchdringen. Closet A ist bis auf eine 6 bis
8 cm breite Ringfläche D glasirt.
Das beim Oeffhen des Wasserhahnes über D
strömende Wasser spült eine gewisse Menge des Desinfectionsmittels ab.
Fig. 13 ist eine Modification des oben beschriebenen Closets.
An Stelle des Gefäfses R wird ein ringförmiger Hohlraum R von elliptischem Querschnitt in der
Wandung des Closets A angebracht. Dieser wird durch die Oeffnung F gefüllt. E ist eine
zweite Oeffnung, um die Luft aus R zu entfernen. K und W bezeichnen dieselben Theile
des Closets, wie in Fig. 11. D ist die mit welliger Oberfläche versehene ringförmige Desinfectionsstelle.
Soll die desinficirende Flüssigkeit nicht in die Scherbe des Closets eindringen, so wird,
wie in Fig. 14, mit ca. 15 pCt. Holzkohle versetzter
Thon zur Fabrikation eines porösen Hohlringes R von elliptischem Querschnitt
verwendet. Dieser bleibt nach dem Brennen vollständig unglasirt oder wird nur auf der
inneren Seitenfläche glasirt. Durch OefFnung O
wird der Hohlraum H des Ringes R gefüllt und durch ο entweicht die Luft aus demselben.
Um den Raum A des Closets nicht zu verkleinern, wird in demselben eine Ausbauchung
zur Aufnahme des Ringes R geschaffen. Das aus Kranz K strömende Wasser spült die ausschwitzende Desinfectionsflüssigkeit ab und
fliefst gemischt mit dieser an der Wandung des Closets hinab.
Fig. 15 ist der Querschnitt des Randes einer zweiten Modification eines Desinfections-Closets.
A ist die Wandung des Beckens, B und R
ist der Hohlraum für die Desinfectionsflüssigkeit, F die poröse und unglasirte Wandung desselben,
an welcher durch OefFnung des Wasserhahns, das durch Oeffnung ο der Ansatzröhre W
strömende Wasser zum gröfsten Theil herabfliefst. Ein anderer Theil des Wassers wird
durch Röhre E in den hohlen Ring Z geleitet und rieselt aus den vielen Oeffnungen desselben
herab. S ist die Austrittsstelle des an F herabfliefsenden
Wassers und dessen Vereinigungsstelle mit demjenigen aus E und L. Die dem
Auge sichtbaren Flächen sind alle glasirt.
Für öffentliche Bedürfhifsanstalten läfst sich
diese Methode, mit Hülfe von fliefsendem Wasser zu desinficiren, und in der Art ausführen,
dafs eine poröse, au fs en zur Hai ft e glasirte Röhre von eiförmigem Querschnitt,
Fig. 16, an der Wandfläche, an welcher das Wasser herabfliefst, mit der glasirten Seite zur
Hälfte eingelassen, befestigt wird.
Durch die Oeffnung C wird die Desinfectionsflüssigkeit eingefüllt, oder es wird C mittelst
Röhre oder Schlauch mit einem, diese Flüssigkeit enthaltenden, höher stehenden Reservoir
in Verbindung gebracht, 0' ist die Oeffnung zur Entweichung der Luft, welche durch Vorsprung
D vor dem Eindringen herabtropfenden Wassers geschützt wird.
Fig. 17 zeigt im Verticalschnitt ein desinficirendes
Nachtgeschirr.
Es bezeichnet A den Hohlraum, B den hohlen Fufs, welcher durch Henkelröhre D mit Carbolsäure
gefüllt wird; F die unglasirte Fläche, welche Carb ölsäure ausschwitzt.
Fig. 18 repräsentirt ein Nachtgeschirr, welches desinficirend und parfümirend zu gleicher
Zeit wirkt.
Es bezeichnet α einen Hohlring, welcher bei
B mit desinficirender Flüssigkeit gefüllt wird. c ist die unglasirte Wand, durch welche die
desinficirende Flüssigkeit hindurchsickert. Der Fufs des Gefa'fses ist hohl construirt, und wird
dieser Hohlraum FP durch den Rohransatz R
mit Parfüm gefüllt, welches durch die Wand des Gefäfses bis c aufsteigt und dort ausdunstet.
Fig. 19 veranschaulicht ein Desinfections-CIoset
mit Wasserspülung. . .
A ist das Wasserzuleitungsrohr aus einer Wasserleitung oder einem Reservoir, B die ringförmige
Wassertheilungs- und Schutzfläche, C Reservoir für die Desinfectionsflüssigkeit, welche
bei O eingefüllt wird. Die Desinfectionsflüssigkeit sickert auf der ringförmigen, unglasirten
Fläche E heraus, und ist diese Fläche gegen
Claims (1)
- Verunreinigung durch die glasirte Schutzwand D geschützt.Fig. 20 zeigt ein Gloset ohne Wasserspülung. . .Es bezeichnet C das Reservoir für die desinficirende Flüssigkeit, O die Einfüllöffnung, ο ein Loch zum Entweichend der Luft bei der Füllung, E die unglasirte.'Filtrirungsfläche, D die ringförmige Schutzwand zur Verhinderung der Verunreinigung von Έ.Die Verdunstungsflächen der Kühlapparate, Fig. 7, 8 und 9, können dem Auge durch eine vorliegende durchbrochene, glasirte Wand entzogen werden.Die Feuchtdeckel und -Cylinder der Feuchtgefäfse können auch in Blech ausgeführt und innen mit .einem Wässer aufsaugenden Körper, z.B. mit einer Filzplatte, mit Lein-, wand, Tuch etc. angefüllt werden.Bei ,diesen.[Feuchtdeckeln mufs /der-Boden. abgeschraubt ,'werden, . wenn, eier aufsaugende Körper in .P.lattenform oder: als Lapperistücke in den Hohlraum gebracht werden soll.Bei den ]\tetallgefäfsen; sind die bei Thongefäfsen.' !ünglasirteri Theile' durchbrochen und wird vor die durchbrochene Fläche ein ebenfalls durchbrochenes Blech befestigt,. dessen Oeffnungen beim Verschieben die anderen Oeffnungen decken, wodurch diese beliebig grofs gemacht werden können.- -■■-{ .'j ■ ■ ;J''' ' Patent-Anspruch:.: Die Anwendung in besonderer Weise partiell glasirter ein- oder mehrtheiliger Porcellan- und Fayence-Hohlgefäfse zum Verdunsten und Durchsickern von organischen und anorganischen Substanzen, zur Conservirung von Lebensmitteln und Herstellung künstlicher Atmosphären und zu Zwecken der Desinfection.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10662C true DE10662C (de) |
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ID=287955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10662D Active DE10662C (de) | Porzellan- und Fayence-Gafäfse und Apparate zur Konservirung von Lebens- und Genufsmitteln und zur Herstellung von künstlichen Atmosphären und zu Zwecken der Desinfektion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10662C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123349B (de) * | 1958-10-15 | 1962-02-08 | Gustav Graf Von Tassul | Kuehlgefaess fuer Fluessigkeiten |
| DE4413091A1 (de) * | 1994-04-15 | 1995-10-19 | Hoechst Ceram Tec Ag | Dekorativer Gegenstand zur Verbreitung von Duft- und Aromastoffen in naturnaher Form |
-
0
- DE DENDAT10662D patent/DE10662C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123349B (de) * | 1958-10-15 | 1962-02-08 | Gustav Graf Von Tassul | Kuehlgefaess fuer Fluessigkeiten |
| DE4413091A1 (de) * | 1994-04-15 | 1995-10-19 | Hoechst Ceram Tec Ag | Dekorativer Gegenstand zur Verbreitung von Duft- und Aromastoffen in naturnaher Form |
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