DE2507744C3 - Verfahren zur Wiedergewinnung von Fasermaterial und Kunststoff bzw. Gummi aus Zwei- oder Mehrkomponentenabfall - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung von Fasermaterial und Kunststoff bzw. Gummi aus Zwei- oder Mehrkomponentenabfall

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DE2507744C3
DE2507744C3 DE19752507744 DE2507744A DE2507744C3 DE 2507744 C3 DE2507744 C3 DE 2507744C3 DE 19752507744 DE19752507744 DE 19752507744 DE 2507744 A DE2507744 A DE 2507744A DE 2507744 C3 DE2507744 C3 DE 2507744C3
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rubber
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Gerolf 6730 Neustadt Gruß
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Pegulan-Werke Ag, 6710 Frankenthal
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Description

verbunden sind. .,.;„.,,. 71ir Abtrennung von Fremdbestandteilen
Aus der DT-AS 12 78100 ist ein Verfahren zum Altpapier zur Atnrennung
Kunststoffumhüllung herausgelösten Metalldrähte ab- anstelle der Kegelschleuder eine F^J ^J™
sinken und die auf dem Lösungsmittel schwimmenden verwendet werden, wie e z. B. bei de^Upap^rauJbe
Kunststoffumhüllungen abgeschöpft werden. Dieses reitung zur Abscheidung von Drucktarben
Verfahren ist zur Wiedergewinnung von Fasermaterial sonstigen .Verunrein'8un8™ «ieJ'n Verfahren können
und Kunststoff bzw. Gummi aus Zwei-oder Mehrkom- 65 Nach dem «findungsgema^
ponentenabfall nicht anwendbar, da sich die Fasern auf insb. auch die bei der me5ha™^^^^^
Grund der starken Haftung zwischen Fasermaterial und tung anfallenden Faden mit ™.fwenclem °Umm'
Kunststoff- bzw. Gummibeschichtung nicht wie die bzw. Kunststoff we.terbehandelt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Verfahrensschemas beispielsweise näher erläutert.
Teppichboden, Tufting-Qualität, rückseitig mit Latexschaum beschichtet, wird in einer Zerkleinerungsmaschine, und zwar einer Schneidmühle mit 20 mm S'ebdurchmesser, zerkleinert.
Danach wird das Mahlgut etwa 1 Stunde lang in einem Stofflöser mit der lOfachen Menge Wasser gerührt, wodurch die mechanischen Eigenschaften des Latexschaums aufgrund der Extraktion des Emulgators herabgesetzt werden. Um diesen Prozeß /u beschleunigen, kann das Gemisch gleichzeitig auf etwa 40-500C erwärmt werden.
Danach wird das Beschichlungsmaterial im Entstipper teilweise von den Fasern abgeschert. Anschließend wird das Fasermaterial im Refiner unter geringer materialabhängiger Belastung vollständig vom Latexschaum befreit.
Die Trennung von Faser- und Beschichuingsmaterial erfolgt mittels einer Kegelschleuder. Beide Phasen können über Stoffeindicker entwässert werden. Wird der Textilanteil jedoch zu Vlies verarbeitet, so wird die wäßrige Phase mit Zuschlagstoffen, /.. B. Latex-Binder, Polyvinylalkohol-Fasern oder dergleichen, versehen und direkt an einer Vlieslegemaschine verarbeitet.
Das flüssige Medium kann von den Sloffeindickern bzw. der Vlicslcgcmuschinc in den Stofflöser zurückgeführt werden.
Anstelle von Wasser können insb, bei beschichteten Materialien, die keine hydrophilen Bestandteile enthalten, Lösungsmittel, wie z. B. Alkohol, Xylol usw., eingesetzt werden.
In dem angegebenen Ausführungsbeispiel ist ein Refiner eingesetzt worden. Kr braucht jedoch, wie das Verfahrensschema zeigt, nicht bei allen in Frage kommenden faserhaltigen Abfallstoffen benutzt werden. Wenn die Abscherung im Entstipper ausreicht, ist ein Refiner nicht mehr erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 Metalldrähte lediglich durch Quellen des Kunststoffs u 1 Gummis aus der Beschichtung herauslosen lassen. Patentansprüche: ^neHst aus der DT-AS 10 26 068 bekannt. ; Polvamidpulver zum Herstellen von Polyamidformkor-
1. Verfahren zur Wiedergewinnung von Faserma- roiy f sjntern m gewinnen, indem man Polyamidterial und Kunststoff bzw. Gummi aus Zwei- oder 5 pem - Abfal|,extilpolyamid, in einem Lösungimit-Mehrkomponentenabfall, wobei der Abfall mecha- aiQü f|öst. die Lösung zur Entfernung von nisch zerkleinert, die Kunststoff- bzw. Gumm.be- tine und anderen Verunreinigungen filtriert, schichtung des zerkleinerten Abfalls angelost und jremuι ^^ Küh,en ausfa||li dann das Lö. der Abfall in seine Einzelkomponenten getrennt J"»r .J, , βη,ΓβΓηι und anschließend das Polyamidpulwird, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t. daß die in ίο sungsj ^^ ^ trocknet, Dieses Verfahren, einem Stofflöser angelöste Beschichtung in einem ver hejß gelösles polyamid und Verunrei-Entstipper von den Fasern abgeschert wird, worauf w» oe ■ e^ Fremdfasern und dergleichen, durch beide Komponenten in einer Kegelschleuder ge- η guns . nnt werdeIli nicht aber beschichtetes trennt werden und erforderlichenfalls das flüssige ™rVT , °ial aufgearbeitet wird, ist insofern nachteilig, Medium in einem Stoffeindicker von den zurückge- 15 '«·" Anwendung höherer Temperaturen die Gefahr wonnenen Einzeikomponenten abgetrennt wird. »D th(>rmischen Schädigung des Kunststoffes nicht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- e η' .j. ßen ist und bei Anwendung von Alkoholen zeichnet, daß zwischen Entstipper und Kegelschleu- ^,s f ösungsmittel ein Kettenabbau in den Makromolederein Refiner geschaltet wird. . f . ,,ξ Kunststoffes eintreten kann. Abgesehen
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 20 kuic· - ^ ^ Durchfuhrung des Verfahrens ein gekennzeichnet, daß an Stelle der Kegelschleuder ? Γ. „ne-eeiischer Aufwand und teuere Lösungsmittel eine Flotationsmaschine verwendet wird. forderlich
Zur Überwindung der geschilderten Schwierigkeiten
ze wird ein Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung
vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ,„■ a flip in einem Stofflöser angelöste Beschichtung in einem
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wiederge- die in eine. ^ ^ abgeschert wird, worauf winnung von Fasermaterial und Kunststoff bzw. Gummi tm"1PP ten in einer Kegelschleuder getrennt
aus Zwei- oder Mehrkomponentenabfall, insb.beschich- 0eine in. ^ ,h f derlichenfai|s das flüssige Medium in tetem Textilmaterial, wobei der Abfall mechanisch 30 werden una, ^ den zurückgewonnenen
zerkleinert, die Kunststoff- bzw. Gummibeschichtung iKk*mDonenten abgetrennt wird. Die Arbeitsweise des zerkleinerten Abfalls angelöst und der Abfall in bin™"£ Medium jst dabei besonders insofern von seine Einzeikomponenten getrennt wird. Für derartige in tiussij, Schmelzen sowohl des angelosten
Abfälle, die z. B. beim Beschichten von Geweben Filzen, VorteU, a.sn bei sdner Abscherung von den
Nadelfilzen, Tuftingmaterial u.dgl. durch Randbe- 35 Beschic ^5J1 asernselbst verhindert. Außerdem schnitt, Verschnitt, Fehlproduktion usw. in großen Fasern aJ auc Zuschlagstoffe, wie z. B. Emulgato-
Mengen anfallen, konnte bisher weder ein Verwen- ist es ™bel d m°glBe;chicntungSmaterial herauszulösen, dungszweck noch eine wirtschaftlich vertretbare Ver- ren au» u q d Beschichtungsmaterials
fahrensweise zur Trennung der Faser- und Beschich- ^^^^^„ί Die in der Kegelschleutungsanteile gefunden werden, so daß diese Abfalle 40 von den Ftoern.erUjkömen nach der
unmittelbar vernichtet oder durch Ablagerung beseitigt der gejrenn e" ^0 J des zurückgewonnenen
werden müssen, vodurch erhebliche Kosten entstehen vorfe e: eneJ ^igem Medium weiterverarbeitet (vgl. Zeitschrift »chem.efasern/text.l-lndustr.e« Januar ^temte ζ B >n ^ ^ ^ ^ Medium
1975, S. 50-54). . K1Jm Stoffeindicker in einer bei der Altpapieraufbe-
Zur Lösung dieses Problems sind zwar schon 45 "^^^„!^ e von den zurückgewonnenen zahlreiche Verfahren bekannt geworden, die insb. auf reitung "™™en ™*
chemischer, thermischer oder elektrostatischer Grund- X^JSSS bzw. Vorentstipper finden lage beruhen. Diese Verfahren haben sich jedoch in der ^ίηΜβΓ^ηωφρ ^ ^^
DE19752507744 1975-02-22 1975-02-22 Verfahren zur Wiedergewinnung von Fasermaterial und Kunststoff bzw. Gummi aus Zwei- oder Mehrkomponentenabfall Expired DE2507744C3 (de)

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IT2021276A IT1059952B (it) 1975-02-22 1976-02-16 Procedimento per il ricupero di materiale fibroso e materiale sintetico rispettivamente gomma da una scarto a due o piu componenti
FR7604485A FR2301362A1 (fr) 1975-02-22 1976-02-18 Procede pour la recuperation de materiau fibreux et
BE164493A BE838775A (fr) 1975-02-22 1976-02-20 Procede de recuperation de matieres fibreuses et de matieres synthetiques ou de caoutchouc a partir de dechets a deux ou plusieurs constituants

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DE2507744B2 DE2507744B2 (de) 1976-12-23
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