DE2520976C2 - Verfahren zur herstellung von essigsaeure - Google Patents

Verfahren zur herstellung von essigsaeure

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DE2520976C2
DE2520976C2 DE19752520976 DE2520976A DE2520976C2 DE 2520976 C2 DE2520976 C2 DE 2520976C2 DE 19752520976 DE19752520976 DE 19752520976 DE 2520976 A DE2520976 A DE 2520976A DE 2520976 C2 DE2520976 C2 DE 2520976C2
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acetaldehyde
oxygen
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Rudolf Dr Brockhaus
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Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/23—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of oxygen-containing groups to carboxyl groups
    • C07C51/235—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of oxygen-containing groups to carboxyl groups of —CHO groups or primary alcohol groups

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Claims (1)

  1. Patentanspruch" Stickstoff, kann die Explosionsgefahr zwar verringert
    ' werden, allerdings kann durch den Zusatz von Stick-
    VerEahren zur Herstellung von Essigsäure stoff das Anspringen der Reaktion weiter verzögert durch Oxydation von Acetaldehyd bei erhöhter werden und zusätzlich noch mehr Acetaldehyd in Temperatur in flüssiger Phase mit Sauerstoff ent- S den Gasraum mitgerissen werden,
    haltenden Gasen in Gegenwart von löslichen Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
    Schwermetallverbindungen als Katalysator, da- gründe, em Verfahren zu entwickeln, das es erlaubt, durch gekennzeichnet, daß man dem die obengenannten Schwierigkeiten beim Anfahren Reaktionsgemisch vor Beginn der Reaktion 0,3 der Reaktion zu vermeiden.
    bis 5 Gewichtsprozent Isobutyraldehyd zusetzt. io Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man dem Reaktionsgemisch vor Beginn der Reaktion 0,3 bis 5 Gewichtsprozent Isobutyraldehyd
    zusetzt
    Durch den Zusatz des leicht oxydierbaren Isobu-15 tyraldehyds werden bei beginnendem Zuleiten von
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren Sauerstoff sehr schnell genügend Radikale gebildet, zur Herstellung von Essigsäure durch Oxydation von so daß durch Radikalkettenübertragung auch die Acetaldehyd bei erhöhter Temperatur in flüssiger Oxydation von Acetaldehyd praktisch sofort in Gang Phase mit Sauerstoff enthaltenden Gasen in Gegen- gesetzt wird.
    wart von löslichen Schwermetallverbindungen als so Es genügt, 0,3 bis 5 Gewichtsprozent, vorzugs-Katalysator. weise 1 bis 3 Gewichtsprozent, Isobutyraldehyd dem
    Es ist bekannt, Essigsäure durch Oxydation von Reaktionsgemisch (bestehend aus Essigsäure, Ace-Acetaldehyd mit Sauerstoff enthaltenden Gasen in taldehyd und Katalysator) zuzugeben,
    flüssiger Phase in Gegenwart von löslichen Schwer- Werden weniger als 0,3 Gewichtsprozent Isobuty-
    metallverbindungen als Katalysator, vornehmlich in 25 raldehyd zugegeben, so kommt die Reaktion nicht Gegenwart von Mangan- und/oder Cobaltverbindun- sicher genug in Gang; gibt man mehr als 5 Gewichtsgen, herzustellen (s. Ulimanns Enzyklopädie der prozent Isobutyraldehyd zu, so wird der Start der technischen Chemie, Bd. 6, 3. Auflage, 1955, Reaktion nicht mehr zusätzlich beschleunigt.
    S. 781 ff.). Die Reaktion wird gewöhnlich in einem Die bei der Oxydation entstehende Isobuttersäure
    Blasensäulenreaktor durchgeführt 3° kann bei der Aufarbeitung des Reaktionsaustrages
    Das Reaktionsgemisch enthält bei kontinuierlicher destillativ leicht abgetrennt werden.
    Durchführung des Verfahrens im Reaktor gewöhnlich Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird auf
    3 bis 5 Gewichtsprozent Acetaldehyd und 94 bis eine überraschend einfache Weise das Anspringen 96 Gewichtsprozent Essigsäure. Als Katalysator wer- der Reaktion sichergestellt und die Explosionsgefahr den vorzugsweise 0,01 bis 0,2 Gewichtsprozent Man- 35 bei Reaktionsbeginn ausgeschaltet,
    gan- oder Cobaltacetat eingesetzt. Das Oxydationsmittel — in der Regel wird 95 bis 99,9 volumprozen- Beispiel 1
    tiger Sauerstoff, der noch 0,1 bis 5 Gewichtsprozent «,», · . ο . j ™ . ·,
    Stickstoff enthält, verwendet - wird am Boden des Verfahren nach dem Stand der Technik
    Reaktors über Düsen oder Fritten in den Reaktor 40 In einem Blasensäulenreaktor werden 97 Gewichtsbei Drücken von 1 bis 5 bar, vorzugsweise 1 bis 3 bar, teile Essigsäure, 3 Gewichtsteile Acetaldehyd und eingeleitet. Die Reaktion wird gewöhnlich bei 50 bis 0,1 Gewichtsteil Manganacetat vorgelegt. Bei 60° C 70° C durchgeführt. wird bei Normaldruck 99,9 volumprozentiger Sauer-
    Der Reaktionsaustrag, bestehend aus Essigsäure, stoff (der Rest ist Stickstoff) zugeführt. Bis zum An-Acetaldehyd, Katalysator und geringen Mengen Me- 45 springen der Reaktion (der Start der Reaktion kann thylacetat, Ameisensäure, 1,1-Äthylendiacetat, Was- sich von 0 Minuten bis 5 Stunden verzögern) muß ser und Spuren von C4-Säuren als Verunreinigungen, ständig die Gaszusammensetzung im Gasraum über wird in üblicher Weise aufgearbeitet; nicht umgesetz- der Reaktionslösung kontrolliert werden. Steigt der ter Acetaldehyd und der Katalysator werden abge- Sauerstoffgehalt im Gasraum über 5 Volumprozent trennt und in den Reaktor zurückgeführt. 50 Sauerstoff, so muß Stickstoff zugeführt werden. Nach
    Bei kontinuierlicher Durchführung des Verfahrens Anspringen der Reaktion werden Acetaldehyd und treten in der Regel kerne Schwierigkeiten auf; ledig- Sauerstoff entsprechend dem Verbrauch zugeführt, lieh beim Anfahren der Reaktion können Schwierigkeiten auftreten, wenn die Oxydationsreaktion, die B e i s ρ i e 1 2
    über einen Radikalkettenmechanismus verläuft, nicht 55 t-cj -oxr-ru
    sofort anspringt (Ulimann 6. Bd., 3. Aufl., S. 781, Erfindungsgemaßes Verfahren
    Absatz 6). Das Anspringen der Reaktion kann bis zu 94 Gewichtsteile Essigsäure, 3 Gewichtsteile Ace-300 Minuten verzögert sein. In diesem Fall schlägt taldehyd, 3 Gewichtsteile Isobutyraldehyd und 0,1 der zugeführte Sauerstoff in den Gasraum über dem Gewichtsteil Manganacetat werden wie im Beispiel 1 Reaktionsgemisch durch und kann zusammen mit 60 vor Reaktionsbeginn vorgelegt. Bei 60° C wird anEssigsäure und dem infolge seines hohen Dampf- schließend 99,9 volumprozentiger Sauerstoff zugedrucks leicht flüchtigen Acetaldehyd explosible Ge- führt. Die Reaktion springt sofort an, anschließend mische aus Sauerstoff, Essigsäure und Acetaldehyd werden Acetaldehyd und Sauerstoff entsprechend bilden. Durch Zusatz von inerten Gasen, wie 2:. B. dem Verbrauch zugeführt.
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