DE2522462B2 - Vorrichtung zur Giltekontrolle transparenter Behälter - Google Patents
Vorrichtung zur Giltekontrolle transparenter BehälterInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gütekontrolle
transparenter Bilder mit einer Einrichtung zum hr>
Bewegen der Behälter entlang einer vorbestimmten Bahn durch eine Prüfzone, mit Einrichtungen zum
Beleuchten der Behälter in der Priifzone, die ir. der Nähe
einer Seite der Bewegungseinrichtung ein Paar Lichtquellen aufweisen, die separate Lichtstrahlenbündel
quer zur Bahn der Behälter auf der Bewegungseinrichtung
auf unterschiedliche um einen bestimmten Winkel gegeneinander versetzte Bahnen lenken, die
jeweils beim Schneiden der Bewegungsbahn der Bewegungseinrichtung der Behälter eine Prüfstation
bilden, mit auf die Bewegung jedes Behälters durch die Prüfstationen ansprechenden Einrichtungen zum aufeinanderfolgenden
Erregen der Lichtquellen, die so ausgebildet sind, daß sie kurzzeitige Lichtimpulse
aussenden, mit einer Einrichtung zum Abtasten des Bildes des beleuchteten Behälters, die auf der gegenüberliegenden
Seite der Bewegungseinrichtung im Abstand von den Prüfstationen so angeordnet ist, daß
sie die aufeinanderfolgenden, unter den beiden unterschiedlichen Einstrahlwinkeln erzeugten Bilder eines
jeden der Behälter umfaßt
Die Gütekontrolle transparenter Behälter kann auf verschiedene Weise erfolgen. So können ein Behälter
z. B. von seiner Einfüllöffnung aus untersucht sowie nach Bedarf in Rotation versetzt werden oder
stillsteheil und die Abtasteinrichtung in Drehung versetzt werden. Ein anderer Weg besteht darin, den
Behälter von der Seite zu beleuchten und im Hinblick auf die Abtasteinrichtung zu drehen.
Eine Bewegung des Behälters mit hoher Geschwindigkeit schränkt die Verwendung einer Gütekontrollvorrichtung
bei der die Behälter zwecks Abtastung ihres Inneren gedreht werden müssen unter dem Gesichtspunkt
der Effektivität ein.
Bei einer bekannten Vorrichtung zur Gütekontrolle transparenter Behälter gemäß der eingangs erwähnten
Art (US-PS 27 98 605) findet eine Anzahl Fernsehkameras
Anwendung, um die Behälter, z. B. Flaschen, unter einer Vielzahl von Winkeln zu prüfen, und zwar ist
hierfür jede Gütekontrolle einer Flasche eine einzelne Fernsehkamera erforderlich bzw. es können nur
mehrere Gütekontrollen dann gleichzeitig durchgeführt werden, wenn zu diesem Zweck mehrere Fernsehkameras
verfügbar sind. Hierdurch ergibt sich die Schwierigkeit, die Vielzahl der Fernsehkameras genau aufeinander
abstimmen zu müssen, um scharfe Bilder und damit eine genaue Gütekontrolle erzielen zu können. Ferner
verteuert der notwendige Einsatz der Vielzahl von Fernsehkameras die Vorrichtung in unerwünschter
Weise und macht einen verhältnismäßig großen Raumbedarf entlang der vorbestimmten Bewegungsbahn der Behälter durch die Prüfzone notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Gütekontrolle transparenter Behälter
gemäß der eingangs erwähnten Art derart zu gestalten, daß die Behälter während ihrer Vorwärtsbewegung
ohne eine notwendige Drehbewegung unter Verwendung einer einzigen Abtasteinrichtung exakt auf ihre
Güte kontrollierbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Lichtstrahlenbündel, die aufeinanderfolgend
den Behälter unter den beiden unterschiedlichen Winkeln durchsetzt haben, derart über Lichtablenkeinrichtungen
auf eine Strahlenzerlegungseinrichtung gelenkt werden, daß der dort hindurchgelassene Anteil
des einen Lichtstrahlenbündels gleiche Richtung und bei Fehlerfreiheit gleiche Intensität wie der reflektierte
Anteil des anderen Lichtstrahlenbündels besitzt, und daß als Abtasteinrichtung eine einzige fotoelektrische
Vorrichtung in Richtung der beiden genannten Anteile der Lichtstrahlenbündel angeordnet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung erweist sich insbesondere durch die Möglichkeit, mittels einer Abtasteinrichtung eine exakte
Gütekontrolle der transparenten Bfhälter erzielen zu können, als technisch und wirtschaftlich effektiv.
Weiterhin können scharfe Bilder von sich schnell bewegenden Behältern erzeugt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nunmehr im einzelnen an Hand der Zeichnungen erläutert In
letzteren ist
F i g. 1 eine schematische Grundrißansicht eines AusführungsbeispieJs der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.2 eine schematische Ansicht eines Aufrisses
entlang der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine Aufrißansicht eines transparenten Behäliers,
wobei der Seitenwandschatten zwischen dem Bild des Außenumrisses des Behälters und Jem Betrachtungsfeld
oder dem von der fotoelektronischen Einrichtung abgetasteten Bereich liegt,
F i g. 4 ein elektrisches Blockschaltbild der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung, und
Fig.5 eine schematische Grundrißansicht einer modifizierten Ausführungsform der in F i g. 1 gezeigten
Vorrichtung.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Vorrichtung derart angeordnet, daß jeder transparente Behälter bei seiner
Bewegung durch die Prüfzone geprüft wird. Die Gütekontrolle wird mit fotoelektrischen Einrichtungen
durchgeführt, die den Bereich EW des z. B. in F i g. 3 gezeigten Behälters C erfassen und auf ihn anzusprechen
vermag.
Der Bereich EW stellt eine Fläche dar, die Randschatten F ausschließt, die in ihrer Dicke in
Abhängigkeit von Abweichungen von der gleichmäßigen Dicke der Behälterwandung variieren können. Die
Außengrenze des Randschattens Fist das Schattenbild Soder das Bild des Behälters C.
Fremdkörper auf der Innenoberfläche des Behälters werden sich innerhalb des Bereiches EW befinden und
den Durchlässigkeitsgrad des auf den Behälter geworfenen Lichtes verändern.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, werden die Behälter Cin
gleichmäßigem Abstand zueinander auf einem Förderer 10 bewegt, der nach rechts in F i g. 1 angetrieben wird,
so daß die Behälter durch die Prüfzone befördert werden, die durch die im Abstand zueinander angeordneten
Beleuchtungseinrichtungen 11 und 12 gebildet wird. Die erste Einrichtung 11 lenkt einen Lichtstrahl
quer über die Bewegungsbahn der Behälter zu einer Fotozelle 11/4 oder zu einem äquivalenten Meßelement.
Die Einrichtung 12 ist von der Einrichtung 11 stromab
in einem Abstand angeordnet, der ungefähr der halben Länge des ursprünglichen Abstands zwischen den
Behältern entspricht, und lenkt auch einen Lichtstrahl quer über die Bewegungsbahn der Behälter Czu einem
Meßelement 12Λ
Der gleiche oder gleichmäßige Abstand wird durch die Notwendigkeit bestimmt, daß ein Behälter nicht vor t>o
oder hinter einem anderen Behälter beim Durchlaufen der Prüfstation zu liegen kommt und kein auf den zu
prüfenden Behälter gelenkter Lichtteil abgeblockt wird. In Fig.! sind die Behälter Ci, C2, C3 und C4 in
ausgezogenen Linien dargestellt, wobei der Behälter Cs b5
den Lichtstrahl zwischen der Lichtquelle U und dem Meßelement WA unterbrochen hat.
Eine Prüfung des Behälters Cj wird dabei
führt, und bei der in gestrichelten Linien dargestellten
Stellung des Behälters C3 unterbricht er den Lichtstrahl
zwischen der Lichtquelle 12 und dem Meßelement 12A Die im Abstand zueinander angeordneten Behälter C
sind zunächst in der ersten Prüfstation mit ausgezogenen Linien und in der zweiten Prüfstation in
gestrichelten Linien dargestellt
Die Vorrichtung nach Fig. 1 weise eine in einem
Lichtkasten 13 auf einer Seite der Förderbahn 10 angeordnete Lichtquellenanordnung, ein auf der vom
Lichtkasten 13 gegenüberliegenden Seite des Förderers angeordnetes optisches System in einem geeigneten
Gehäuse 14 und jenseits des letzteren eine fotoelektrische Abtasteinrichtung 15 auf.
Der Lichtkasten 13 ist durch eine zentrische Wandung W in Abteilungen geteilt, wobei in jeder
Abteilung eine lineare Blitzröhre 16 bzw. 17 vorgesehen ist Die Blitzröhre 16 ist im Brennpunkt eines
zylindrischen Parabolreflektors 18 angeordnet und mit einer Quelle hoher Spannung in dem Gehäuse \3A
(F i g. 2) verbunden. Die Blitzröhre 16 wird durch einen Impuls aktiviert, der jedesmal dann erzeugt wird, wenn
ein Behälter den Lichtstrahl zwischen den Vorrichtungen 11 und 1XA unterbricht.
Der impulsgesteuerte Lichtblitz ist von sehr kurzer Dauer und zwar etwa in der Größenordnung von 0,5
Millisekunden oder weniger. In ähnlicher Weise ist die andere Blitzröhre mit derselben Quelle hoher Spannung
im Gehäuse 13/4 verbunden und impulsgesteuert, wenn ein Behälter den Lichtstrahl zwischen den Vorrichtungen
12 und 12Λ unterbricht.
Die Dauer des zweiten Lichtblitzes ist ebenfalls sehr kurz, und zwar in gleicher Weise wie bei der Blitzröhre
16.
Die Impulssteuerung der Blitzröhre 16 erzeugt ein Lichtstrahlbündel, das durch einen zentrischen Lichtstrahl
16/4 und entsprechende Grenzlichtstrahlen 16S und 16C bestimmt werden kann, die von der polierten
Oberfläche des Reflektors 18 abgeleitet werden.
Das gesamte Lichtstrahlenbündel tritt durch eine Streukörperplatte 19 aus Glas oder Kunststoff, die in
einem Winkel D zwischen 40° und 50° zur Bewegungsbahn der Behälter angeordnet ist, so daß der Behälter im
Lichtstrahl der den Vorrichtungen 11 und IM entsprechenden Prüfstation gleichmäßig beleuchtet
wird.
Der Behälter C3 befindet sich voll in der vom Reflektor 18 ausgehenden Beleuchtung. Die impulsgesteuerte
Blitzröhre 17 erzeugt in gleicher Weise ein Lichtstrahlbündel, das durch den zentrischen Lichtstrahl
18/4 und die Grenzlichtstrahlen 18ßbzw. 18C bestimmt
werden kann, die alle von der polierten Oberfläche des Reflektors 20 abgeleitet sind.
Das Lichtstrahlbündel tritt durch eine Streukörperplatte 21, die zur Bewegungsbahn des Förderers unter
einem Winkel D zwischen 40° und 50° angeordnet ist. Die Impulssteuerung der Blitzröhre 17 findet nur statt,
wenn der Behälter C3 die Prüfstation erreicht, in der er
das Lichtstrahlbündel zwischen den Vorrichtungen 12 und 12/4 unterbricht (d. h, in der in F i g. 1 gestrichelt
dargestellten Stellung).
Folglich werden in der ersten Prüfstation dei Prüfzone die Blitzröhre 16 in Abhängigkeit von der
Unterbrechung des Lichtstrahlbündels zwischen den Einrichtungen 11 und 11/4 und die Blitzröhre 17 in
Abhängigkeit von der Unterbrechung des Lichtstrahlenbündels zwischen den Vorrichtungen 12 und 12/4
In jedem Fall erhalten die Blitzröhren 16 und 17 die
Energie von der Quelle hoher Spannung in dem Gehäuse 13/4 und der impulsgesteuerte Lichtblitz ist
von sehr kurzer Dauer, und zwar in der Größenordnung von 0,5 Millisekunden oder weniger.
In F i g. 1 ist eine Anzahl Behälter C\, C;, Cy und C* in
gleichem oder gleichförmigen Abstand zueinander in ausgezogenen Linien gezeigt. Der Behälter Ca befindet
sich in der ersten Prüfstation der Prüfzone im von der Blitzröhre 16 ausgehenden Lichtstrahlbündel.
Hervorzuheben ist, daß der nacheilende Behälter Q keinen Teil des Lichtstrahlbündels abblockt, da er sich
außerhalb vom Grenzlichtstrahl 165 befindet. Wenn sich der Behälter Cj in die durch gestrichelte Linien
dargestellte Stellung bewegt, erreicht er die zweite Prüfstation und wird von dem Lichtstrahlbündel der
Blitzröhre 17 beleuchtet.
Trifft der Lichtblitz der zweiten Blitzröhre auf den Behälter Ci in seiner in gestrichelten Linien dargestellten
Lage, so hat sich der vorauseilende Behälter C2 auch in seine in gestrichelten Linien dargestellte Lage
bewegt, in der er keine Teile des von der zweiten Blitzröhre 17 ausgehenden Lichtstrahlbündels abblockt,
da er außerhalb vom Lichtstrahl 18ß liegt. Der Abstand zwischen den Behältern ist folglich gemäß dem
Erfordernis, daß weder der voreilenden, noch der nacheilenden Behälter irgendeinen Teil der von den
Blitzröhren 16 und 17 ausgehenden Lichtstrahlenbündel bei jeder aufeinanderfolgenden Lichtblitzdauer abblockt.
Auf der Seite des Förderers 10 (F i g. 1 und 2) gegenüber dem Lichtkasten befindet sich ein geeignetes
Gehäuse 14 für das optische System, das eine dem Förderer zugewandte offene Seite aufweist, so daß die
aufeinanderfolgenden Lichtblitze aufgefangen werden können. Nachfolgend wird das von der Blitzröhre 16
bzw. 17 ausgehende gesamte Lichtstrahlenbündel jeweils durch die Bahn des Lichtstrahls 16/4 bzw. 18,4
gekennzeichnet.
Der von der Blitzröhre 16 ausgehende Lichtstrahl 16/4 trifft auf die erste Oberfläche eines Spiegels 22, die
im rechten Winkel zur Bewegungsbahn des Förderers und unter einem Winkel von 45° zum einfallenden
Lichtstrahl 16/4 angeordnet ist. Es ist erwünscht, mittels erster Spiegelflächen eine maximale Ausleuchtung und
geringste Unregelmäßigkeiten der Lichtbahn zu erzielen. Der reflektierte Lichtstrahl tritt durch eine Linse 23,
deren Brennpunkt auf der Längsachse der Behälter in der ersten Station liegt.
Die Linse 23 blendet Licht aus, das in ein Strahlzerlegungsprisma 24 eintritt, das für eine Aufnahme
des von der Linse 23 ausgehenden Lichtstrahls 16/4 geeignet angeordnet ist Das Prisma weist eine
Reflexionsoberfläche 24A auf, die unter einem Winkel von 45° zum aufgefangenen Licht 16Λ angeordnet ist
Die Prismafläche 16Λ ist so gewählt daß Transparenz und Reflexionsvermögen gleich sind, so daß ein Teil 16£>
des Lichtstrahlbündels 16Λ durch das Prisma hindurchtritt und ein Teil 16E des Lichtstrahlbündels 16>4 vom
Prisma reflektiert wird und auf eine Linse 25 trifft, die das Licht im Brennpunkt 26 sammelt Im Punkt 26 der
Brennebene der Linse 25 erhält man ein reelles Bild des Behälters C3.
Das reelle Bild des Behälters C3 im Punkt 26 wird
durch geeignet ausgewählte Linsen 27 und 28 auf eine fotoelektronische oder femsehartige Abtasteinrichtung
29 projiziert die notwendigerweise einen Filter 30 vorbestimmter optischer Eigenschaft aufweist
Der Filter 30 wird aus einer Gruppe von Filtern ausgewählt, die wahlweise zur Kompensation von
Farbveränderungen der Behälter und zur Schwächung der Reflexion des Umgebungslichtes verwendet werr)
den. Die Trennwand W in dem Lichtkasten dient zur optischen Isolierung der beiden Blitzröhren 16 und 17,
so daß Streulichtreflexionen nicht in das optische System im Gehäuse 14 gelangen.
Wenn sich der Behälter 23 in die zweite Station in der Prüfzone bewegt, löst er die Blitzröhre 17 zur Erzielung
eines Lichtstrahlbündeis im rechten Winkel zum ersten Lichtstrahlbündel aus. Das zweite Lichtstrahlbündel
wird durch die Bahn des Lichtstrahls 18/4 dargestellt, der in das Gehäuse 14 eintritt und auf die erste Fläche
!Γ· des Spiegels 3! unter einem Winkel von 45° auftrifft, so
daß die Bahn des reflektierten Lichtstrahls 18/4 im rechten Winkel zur Bahn des ersten reflektierten
Lichtstrahls verläuft.
Der Lichtstrahl 18/4 tritt durch eine Linse 32 und fällt
auf die das Lichtstrahlbündel zerlegende Prismafläche 24/4. Das durchgelassene Licht 18£wird von der Linse
25 im Brennpunkt 26 gesammelt, wo ein Bild des Behälters Ci gebildet wird. Wie zuvor beschrieben
worden ist, projizieren die Linsen 27 und 28 das
2ί Behälterbild durch den Filter 30 auf die fotoelektronische
Abtasteinrichtung 29.
Wie oben dargelegt ist, nimmt das optische System im Gehäuse 14 durch die Prüfzone tretendes Licht auf.
Durch Verwendung der ersten Spiegelflächen und eines
m Strahlenzerteilungsprismas wird ein reflektierter und
ein transmittierter Teil eines jeden Lichtstrahlbündels erzeugt, die von unterschiedlichen Seiten des Behälters
kommen. Das optische System vereinigt den reflektierten Teil 16£des Lichtbündels mit dem durchgelassenen
s> Teil 18£ des Lichtstrahlenbündels, und da das Prisma
gleiche Durchlässigkeits- und Reflexionseigenschaften aufweist, weisen die kombinierten Lichtstrahlbündel
beim Erzeugen der Behälterbilder in der Brennebene der Linsen 25 gleiche Intensität auf.
■»o Die Behälterbilder werden nicht gleichzeitig erzeugt,
sondern aufeinanderfolgend und überlagern sich daher nicht. Folglich ermöglicht ein aufeinanderfolgendes
Betrachten desselben Behälters in zwei unterschiedlichen Prüfstationen mittels derselben Abtasteinrichtung
29 eine vollkommene Gütekontrolle des gesamten Behälters.
Das Gehäuse 14 weist Innentrennwände 32 und 33 auf, um Streulicht aufzufangen und Schattenbilder und
damit Beeinträchtigungen der Wiedergabegüte der beleuchteten Behälterbilder zu vermeiden.
Herkömmliche Einrichtungen können verwendet werden, um den Lichtkasten 13 und das Gehäuse 14
vertikal zu bewegen, so daß die Lichtquelle und das optische System in Ausrichtung mit der Lage der auf
dem Förderer 10 gelagerten und von letzterem bewegten Behälter gebracht werden können. Infolge
der Lagetoleranzen der Spiegel 22 und 31 und des Strahlenbündelzeiteilungsprismas 24 wird eine Parallaxe
zwischen den Bildern in der Brennebene 26 der Linse
w> 25 erzeugt
Es wird daher eine nicht dargestellte Einstelleinrichtung für das Prisma verwendet um die Winkelstellung
des letzteren zwecks Kompensation der Parallaxe zu variieren.
μ Eine Abänderung der Vorrichtung nach F i g. 1 ist in
Fig.5 dargestellt wobei für entsprechende Teile
gleiche Bezugszeichen verwendet worden sind. Der wesentliche Unterschied dieser Ausführungsform be-
steht darin, daß anstelle des Strahlenbündelzerlegungsprismas 24 nach F i g. 1 ein Strahlenzerlegungsspiegel
24Ä verwendet wird. Die Durchlaß- und Reflexionseigenschaften des Spiegels 24ß sind gleich, so daß die
Behälterbilder in der Brennebene 26 die gleiche Intensität aufweisen.
Aus Fig.4 geht hervor, daß die fotoelektronische
Abtasteinrichtung 29 Signale entsprechend den einzelnen Bildern jedes Behälters erzeugt.
Diese Signale werden zwei Bildsignalverstärkern 34 und 35 eingegeben. Der Verstärker 34 speist zwei
Komparatornetzwerke 36 und 37, die eine Wechselstromänderung in der Bildfläche erfassen. Erscheint ein
unerwünschter Gegenstand im Behälterbild, erfassen die Komparaioren 36 und 37 die Veränderungen im
Beleuchtungsstärkenniveau an dem Punkt, an dem der Gegenstand sich gegen die gleichförmige Hintergrundausleuchtung abzeichnet.
Der Komparator weist eine Hell-Dunkel-Veränderung und der Komparator 37 eine Dunkel-Hell-Veränderung nach, die von den Kanten des Gegenstandes in
der Bildfläche herrühren. Einrichtungen 38 und 39 zur Regulierung der Empfindlichkeit für den jeweiligen
Komparator 36 bzw. 37 bestimmen eine Schwellspannung, die in Bezug auf ein Bezugsniveau zum
Vergleichen der von dem unerwünschten Gegenstand herrührenden Signale festgesetzt wird.
Der Verstärker 35 gibt die Videosignale einem Gleichstromkomparator 40 und einer Impulssynchronisierungstrennstufe 41 ein. Der Gleichstromkomparator
40 wird verwendet, um grobe Veränderungen im Beleuchtungsniveau nachzuweisen und um diese Veränderung mit einem einstellbaren Bezugsniveau zu
vergleichen, das durch eine Empfindlichkeitssteuereinrichtung 42 bestimmt wird. Das Netzwerk 41 der
Synchronisierungsimpulstrennstufe trennt die horizontalen (H) und vertikalen (V) Synchronisierungsimpulse
von den Bildsignalen, und diese Impulsserie wird dem Netzwerk des Speicherfensters eingegeben, das einen
Bereich EW in dem Bild des Behälters erzeugt, wie in bezug auf F i g. 3 beschrieben worden ist
Wie dargelegt worden ist, ist der Bereich EW von
solcher Größe und derart geformt, daß eine Ungleichförmigkeit des Bereiches Feliminiert werden kann. Dies
wird durch ein Netzwerk 44 eines Bildsignalempfängers gesteuert, das die Bildsignale von der fotoelektronischen Einrichtung 29 (eine Fernsehkamera) und von
dem Netzwerk 43 des Speicherfensters empfängt
Das Ergebnis ist, daß die Anzeige des Bereiches EW
genau das Behälterbild oder das Schattenbild S nach F i g. 3 überlagernd eingestellt werden kann.
Die von den Komparatoren 36, 37 und 40 und dem Netzwerk 45 des Speicherfensters kommenden Signale
werden logischen Schaltkreisen im Netzwerk 45 eingegeben, das das zentrale Netzwerk des Arbeitsvorgangs darstellt Letzteres wird von einem Synchronisierungsimpuls ausgelöst, der in der Grenzschaltung 46
erzeugt wird, und letztere spricht wechselweise auf die Lichtstrahlmeßfühler IM und 12Λ an, die die Ankunft
der Behälter in entsprechenden Stationen der Prüfzone
nachweisen.
Die Lichtquelle H und 12 sind, wie Fig. 2 zeigt, an
dem Lichtkasten 13 angebracht und strahlen jeweils ein kontinuierliches, schmales Strahlenbündel auf die
rj fotoempfindlichen Meßfühler IM bzw. 124. Das von
der Lichtquelle 11 ausgehende Lichtstrahlenbündel wird von dem Behälter unterbrochen, der sich dann in die
zweite Prüfstation bewegt und das von der zweiten Lichtquelle 12 kommende Lichtstrahlenbündel unter
bricht
Die erste Unterbrechung löst einen Zeitzählschaltkreis 47 aus, der einen von der Blitzröhre 16
ausgehenden Lichtimpuls erzeugt und gleichzeitig ein Signal der Grenzflächenschaltung 46 einspeist, die
is wiederum einen Impuls zum Auslöser, des logischen
Netzwerkes 45 erzeugt Die zweite Unterbrechung des von der Lichtquelle 12 ausgehenden Lichtstrahlenbündels löst einen Lichtimpuls der Blitzröhre 17 aus, der
durch Aktivierung eines Zeitzählschaltkreises 48 und
der Grenzflächenschaltung ausgeführt wird.
Jedesmal, wenn das logische Netzwerk 45 ausgelöst
wird, erzeugt es ein Behälterbild in der elektronischen Fensterfläche und falls ein Fremdkörper nachgewiesen
vird, wird der erzeugte Impuls einem Zurückweisungs
verzögerungsnetzwerk 48 zugewiesen. Das von dem
Netzwerk 45 zurückgewiesene Signal wird durch das Netzwerk 49 verzögert so daß beim Gelangen eines
fehlerhaften Behälters in eine vorbestimmte Stellung ein magnetischer Steuerkreis 50 beim Ablauf der Verzöge
rungszeit erregt wird, um einen Magneten 51 zu
betätigen, der ein Entfernen des fehlerhaften Behälters von dem Förderer 10 an einer vorbestimmten Stelle
stromab von der Prüfzone bewirkt
Behälter auf dem Förderer 10 mit einer solchen Geschwindigkeit daß ein nicht verwaschenes Bild
unmöglich ist es sei denn, der Lichtblitz ist hell und von sehr kurzer Dauer.
werden verwendet um sicherzustellen, daß die Behälter beleuchtet werden, wenn sie sich in einer geeigneten
Stellung in Bezug auf die Lichtquelle und die fotoelektronische Abtasteinrichtung befinden. Die fotoelektrische Einrichtung 29 wandelt das Bild des
Behälterinhalts in elektrische Signale mittels eines Elektronenstrahls urn, der den Empfindlichkeitsraster
abtastet Bei Behältern mit einem Durchmesser von 3 inch (3 ■ 25,4 mm) und einer Geschwindigkeit von 800
Behältern pro Minute, bewegt sich ein einzelner
Behälter während der Bildabtastzeit der Einrichtung 29
annähernd 0,7 inch (0,7 · 25,4 mm). Dieses Bewegungsausmaß erfordert daß die Belichtung des Behälters sehr
kurz sein muß, um ein scharfes Bild zu erhalten, und zwar weniger als 0,5 Millisekunden und in der
Größenordnung von 0,1 Millisekunden. Tritt eine Veränderung des Lichtniveaus im Bereich EW ein, so
wird der Behälter von dem Förderer entfernt Tritt keine Veränderung im Lichtniveau des logischen
Netzwerkes 45 auf, so erfolgt keine Reaktion.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Gütekontrolle transparenter Behälter mit einer Einrichtung zum Bewegen der
Behälter entlang einer vorbestimmten Bahn durch eine Prüfzone, mit Einrichtungen zum Beleuchten
der Behälter in der Prüfzone, die in der Nähe einer Seite der Bewegungseinrichtung ein Paar Lichtquellen
aufweisen, die separate Lichtstrahlenbündel quer zur Bahn der Behälter auf der Bewegungseinrichtung
auf unterschiedliche, um einen bestimmten Winkel gegeneinander versetzte Bahnen lenken, die
jeweils beim Schneiden der Bewegungsbahn der Bewegungseinrichtung der Behälter eine Prüfstation
bilden, mit auf die Bewegung jedes Behälters durch die Prüfstationen ansprechenden Einrichtungen zum
aufeinanderfolgenden Erregen der Lichtquellen, die so ausgebildet sind, daß sie kurzzeitige Lichtimpulse
aussenden, mit einer Einrichtung zum Abtasten des Bildes des beleuchteten Behälters, die auf der
gegenüberliegenden Seite der Bewegungseinrichtung im Abstand von den Prüfstationen so
angeordnet ist, daß sie die aufeinanderfolgenden, unter den beiden unterschiedlichen Einstrahlwinkeln
erzeugten Bilder eines jeden der Behälter umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Lichtstrahlenbündel (16Λ, 18AJl die aufeinanderfolgend
den Behälter (Ci, C2, ...) unter den beiden unterschiedlichen Winkeln durchsetzt haben, derart
über Lichtablenkeinrichtungen (22, 31) auf eine Strahlenzerlegungseinrichtung (24, 24B) gelenkt
werden, daß der dort hindurchgelassene Anteil (HE)
des einen Lichtstrahlenbündels (iSA) gleiche Richtung und bei Fehlerfreiheit gleiche Intensität wie der
reflektierte Anteil (16EJ des anderen Lichtstrahlenbündeis
(16/4 J besitzt, und daß als Abtasteinrichtung eine einzige fotoelektrische Vorrichtung (15) in
Richtung der beiden genannten Anteile (16F, i&E)
der Lichtstrahlenbündel (16/4,18/4Jangeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlichen Bahnen der
Lichtstrahlenbündel unter einem Winkel von ungefähr 90° zueinander konvergieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Belichtungsquelle eine
lineare Blitzröhre ist, deren Achsverlängerung parallel zur Behälterachse verläuft und deren
Erregungsdauer weniger als 0,5 Millisekunden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Abtasteinrichtung
(29) ansprechende Einrichtungen (34 bis 37) vorgesehen sind, die das Beleuchtungsstärkenniveau
in jedem Bild mit einem vorbestimmten Beleuchtungsstärkenniveau vergleichen und ein elektronisches
Netzwerk (41) aufweisen, in dem die Information des Behälterumrisses gespeichert ist
und das so ausgebildet ist, daß die Bildsignale vom Behälterrand als Feblersignale ausgeschlossen werden.
io
Applications Claiming Priority (1)
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