DE252832C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE252832C DE252832C DENDAT252832D DE252832DA DE252832C DE 252832 C DE252832 C DE 252832C DE NDAT252832 D DENDAT252832 D DE NDAT252832D DE 252832D A DE252832D A DE 252832DA DE 252832 C DE252832 C DE 252832C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- vat
- piece
- liquor
- goods
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 6
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 239000000984 vat dye Substances 0.000 claims description 3
- 238000010014 continuous dyeing Methods 0.000 claims 1
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 description 10
- 239000000975 dye Substances 0.000 description 4
- 235000000177 Indigofera tinctoria Nutrition 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 229940097275 indigo Drugs 0.000 description 3
- COHYTHOBJLSHDF-UHFFFAOYSA-N indigo powder Natural products N1C2=CC=CC=C2C(=O)C1=C1C(=O)C2=CC=CC=C2N1 COHYTHOBJLSHDF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000003638 chemical reducing agent Substances 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- GRWZHXKQBITJKP-UHFFFAOYSA-L dithionite(2-) Chemical compound [O-]S(=O)S([O-])=O GRWZHXKQBITJKP-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/14—Passing liquid through fabrics or linoleum
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Coloring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 252832:- KLASSE 8 a. GRUPPE
mit Küpenfarbstoffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13.Oktober 1910 ab.
Bei den bekannten Unterflottenfärbem aschinen für Gewebe, bei welchen sich die Stückware
von einer Walze auf die andere unterhalb der Flotte aufwickelt, ist die Arbeitsweise
eine sehr schwierige, wenn die Ware nach jeder Färbepassage vergrünt werden muß, bevor
sie zur zweiten und weiteren Färbepassage in die Färbeflotte gebracht wird, wie dies bei Küpenfarbstoffen vielfach notwendig
ίο ist. Wenn die Ware einmal in aufgerolltem
Zustande gefärbt und alsdann vergrünt wird, dann hält es sehr schwer, bei nochmaligem
Aufrollen eine gleichmäßige Färbung zu erreichen, da die Küpenflüssigkeit, insbesondere
Indigo, fast nie so gehalten werden kann, daß sie an allen Stellen des Stückes auch
gleichmäßig ausfärbt. Entweder werden die Kanten des aufgerollten Stückes, wenn die
Färbeflotte zu stark reduziert ist, heller als das Innere des Stückes, oder die Kanten werden
dunkler, wenn die Flotte zu wenig reduziert ist.
Beides ist ein großer Ubelstand und stets ein Anlaß zur Erzielung minderwertiger Ware.
Will man nun diesen Ubelstand vermeiden, so muß die Ware, welche in der Unterflottenfärbemaschine
gefärbt wurde, das zweite Mal auf einer besonderen Maschine, der sogenannten Rouletteküpe, bei ununterbrochenem Durchlaufen
durch die Flotte gefärbt werden. Diese Arbeitsweise erfordert jedoch zwei besondere
Maschinen und ist mit großen Kosten und Mühen verbunden. Sodann hat die Anwendung
einer zweiten Maschine noch die großen Nachteile, daß zwei besondere Küpen vorhanden
sein müssen, und da Indigoküpen durch Berührung mit Luft stets viel an Reduktionsmitteln
(Hydrosulfit) verlieren, so entsteht hierdurch auch ein doppelt so großer Verlust,
als wenn in einem Behälter für beide Behandlungen nur eine Küpe angesetzt ist. Weiterhin sind bei der Benutzung von mehreren
Maschinen hintereinander zu derselben Arbeit besondere Transmissionen, mehr Raum
und mehr Bedienung erforderlich, als wenn diese Arbeit in einer Maschine ausgeführt
werden kann.
Um vorgenannte Ubelstände zu beseitigen, ist nach der Erfindung die Unterflottenfärbemaschine
derart eingerichtet, daß in einem Färbebottich außer den zwei von Zugwalzen angetriebenen Wickelwalzen oberhalb der letzteren
noch Führungswalzen angeordnet sind. Die Ware wird zuerst durch Aufrollen unter Druck durchgefärbt und alsdann nach dem
Vergrünen an der Luft durch Leiten über Führungswalzen durch dieselbe Küpenflotte
nachgezogen. Zu diesem Zweck geht die Ware nach dem Färben unter rollendem Druck durch
Abquetschwalzen und durch die Vergrünungsbahn, wobei die Oxydation bzw. die Vergrünung
stattfindet. Zur zweiten Färbung wird die Ware dann nicht mehr aufgerollt, sondern
fortlaufend durch dieselbe Färbeflotte geführt, zu welchem Zweck an ein und derselben
Maschine die Führungswalzen angeord-
net sind. Diese ermöglichen einmal, die Ware fortlaufend mit Indigo zu färben, oder auch
zu gleicher Zeit in derselben Maschine während des Durchfärbens eines Warenballens
durch Um- und Aufwickeln unter rollendem Druck unterhalb der Flotte ein anderes bereits
vorgefärbtes und vergrüntes Stück in fortlaufender Bahn über die Führungswalzen durch
dieselbe Küpenflotte führen zu können.
ίο Um vorstehende Arbeitsweise zu erreichen,
befindet sich in der Unterflottenfärbemaschine, wie in der Zeichnung Fig. i, 2 und 3. dargestellt,
unten die bekannte Anordnung der Zugwalzen a1, a2 mit Wickelwalzen δ1, δ2. Oben
in der Maschine wird eine Anzahl Führungswalzen c, c . ... eingebaut, über welche die
Ware, .wenn sie in einem Zuge unten in der Maschine unter rollendem Druck durchgefärbt
wurde, nach dem Färben zuerst ausgepreßt und dann vergrünt und hierauf oben durch
Leiten über die Führungswalzen bei einer erforderlichen zweiten Passage in fortlaufender
Bahn in derselben Küpenflotte gefärbt werden kann. Es sind somit in ein und derselben
Maschine zwei Arbeitsmethoden möglich, was sehr große Vorteile bietet. Denn einesteils
sind zwei verschiedene Maschinen nicht erforderlich und andernteils kann auf ein und derselben
Maschine beim Färben, insbesondere mit Küpenflotte, eine tadellose gleichmäßige Ware erzielt werden, da bei einem zweiten
Durchgang der Ware durch dieselbe Flotte dunkle oder helle Kanten sowie sonstige Ungleichmäßigkeiten
so gut wie nicht auftreten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Unterflottenfärbevorrichtung für Stückware, insbesondere zum fortlaufenden Färben mit Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Färbebottich unterhalb der Flotte außer den zwei von Zugwalzen (a1, a2) angetriebenen Wickelwalzen (b1, b2) oberhalb der letzteren Führungswalzen (c,c.. .) angeordnet sind, um zu- erst die Stückware durch das Aufrollen unter Druck durchfärben und alsdann nach dem Vergrünen an der Luft durch Leiten über die Führungswalzen (c, c ...) fortlaufend durch dieselbe Küpenflotte nachziehen zu können, oder auch während des Durchfärbens eines Stückes unter rollendem Druck gleichzeitig ein anderes, bereits vorgefärbtes und vergrüntes Stück über die Führungswalzen (c, c) durch die Küpenflotte führen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252832C true DE252832C (de) |
Family
ID=511151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252832D Active DE252832C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252832C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947781C (de) * | 1952-07-31 | 1956-08-23 | Duerkoppwerke Ag | Stofflegemaschine, insbesondere fuer Trikot-Schlauchgewebe |
-
0
- DE DENDAT252832D patent/DE252832C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947781C (de) * | 1952-07-31 | 1956-08-23 | Duerkoppwerke Ag | Stofflegemaschine, insbesondere fuer Trikot-Schlauchgewebe |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE8707411U1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen von Flotten auf Textilfaserbahnen | |
| DE2759977C2 (de) | Vorrichtung zur Indigofärbung von Kettfäden aus Baumwoll-Spinngarnen | |
| DE2629121A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur selektiven mult-color-faerbung einzelner garne | |
| DE2622256A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur fixierung von farbstoffen und anderen chemischen substanzen auf textilien | |
| DE68907825T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum faerben von gestreckten textilmaterialien. | |
| DE2823793A1 (de) | Verfahren und hochdruckdaempfer zur kontinuierlichen behandlung einer textilgutbahn | |
| DE213805C (de) | ||
| DE19543314C1 (de) | Verfahren zum Färben von Textilbahnen aus Polyesterfasern oder Gemischen aus Polyesterfasern mit anderen Fasern und entsprechender Jigger | |
| EP0387716A2 (de) | Einrichtung zur Nass - und/oder Trockenbehandlung von bahn-, garn-, strang- oder fadenförmigen Textilgut | |
| DE464714C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Textilgut (Geweben, Garnen usw.) in Bahnform | |
| DE6608985U (de) | Vorrichtung zum faerben von flaechenartigen gebilden. | |
| DE19633101A1 (de) | Verfahren zum Bemustern von textilen Flächengebilden, insbesondere in Form von Warenbahnen | |
| DE1909C (de) | Verfahren und Apparat zum Färben von Textilstoffen in Band oder Fliefs | |
| DE607805C (de) | Breitfaerbemaschine mit Geweberuecklauf (Jigger) | |
| DE3112160A1 (de) | Maschine zum auftragen von chemikalien auf faserige flaechengebilde, insbesondere textile warenbahnen | |
| DE2640132A1 (de) | Vorrichtung zum mustern insbesondere von textilgut in bahnen oder flaechigen einzelstuecken | |
| DE565794C (de) | Maschine zum Breitnassbehandeln von Geweben mit Geweberuecklauf (Jigger) | |
| DE158211C (de) | ||
| AT286916B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Färben von florlosen, insbesondere textilen Flächengebilden | |
| DE3423154C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Auswaschen von bahnförmigem Textilgut | |
| DE502792C (de) | Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von Geweben | |
| DE68982C (de) | Maschine zum Färben, Bleichen und Entfetten von Geweben | |
| DE71201C (de) | Verfahren zum Färben von Textilstoffen jeder Art in der Indigoküpe | |
| DE970356C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Textilgut in Bahnform | |
| DE638636C (de) | Maschine zum Breitnassbehandeln von Geweben mit Geweberuecklauf (Jigger) |