DE2530718C2 - Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen - Google Patents

Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen

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DE2530718C2
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DE2530718A
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DE2530718A1 (de
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Gert Neuhausen am Rheinfall Deutschländer
Original Assignee
Sig Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen Am Rheinfall
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B49/00Devices for folding or bending wrappers around contents
    • B65B49/10Folders movable in closed non-circular paths
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
  • Bei der gattungsbildenden Einrichtung nach der US-PS 34 02 524 sind an vorlaufenden Ketten befestigte Andrückelemente vorgesehen, die durch besondere Nocken zeitweise gegen die Schlauchwand gedrückt werden, um eine Falte zu erzeugen und gleichzeitig die Gegenstände im Schlauch gegen Umfallen zu sichern. Dies erfordert jedoch einen verhältnismäßig hohen technischen Aufwand.
  • Bei einer ähnlichen Vorrichtung (CH-PS 3 90 131) sind Andrückelemente bekannt, welche den Schlauch mit den Gruppen seitlich halten und als elastische bzw. nachgiebige Glieder ausgebildet sind. Die Andrückelemente erstrecken sich dabei über das ihnen zugeordnete Kettengelenk in Längsrichtung nur sehr wenig hinaus, so daß sie sich, um nicht in den Bereich der umlaufenden Schweißbacken zu gelangen, verhältnismäßig früh aus ihrer seitlichen Anlage vom Schlauch ablösen müssen. Somit ist nicht in jedem Falle gewährleistet, daß die im Schlauch zu verpackenden, flachen Gegenstände bis unmittelbar vor dessen Verschweißung in ihrer vorschriftsmäßigen, aufrechten Lage gehalten sind.
  • Es sind bei einer Dosen-Vorschubeinrichtung (US-PS 19 24 146) zwar schon paarweise vorhandene Andrücknocken bekannt, die an einem einzigen, an zwei aufeinanderfolgenden Kettengelenken angelenkten Halter angeordnet sind. Diese Andrücknocken dienen jedoch nicht der Zusammendrückung eines Verpackungsschlauches, sondern der Vereinzelung von in einer Reihe zunächst dicht aneinanderliegend vorgeschobenen Dosen. Die einzelnen Andrücknocken sind auch nicht starr miteinander verbunden, sondern jeweils einzeln am Halter schwenkbar gelagert und zusätzlich von Federn belastet. Sie nehmen also gemeinsam dann, wenn Gegenkräfte auf sie wirken, keine definierte Position ein und können solchen Gegenkräften einzeln in gewissem Maße ausweichen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer gattungsgemäßen Einrichtung die Mittel, welche ein Umfallen der vorderen und hinteren Gegenstände einer Gruppe innerhalb des Verpackungsschlauches verhindern, zu vereinfachen, ohne dabei ihre Wirkung zu beeinträchtigen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, wobei
  • Fig. 1 einen Aufriß, und
  • Fig. 2 einen Grundriß einer Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen zeigt.
  • Die dargestellte Einrichtung umfaßt einen Tisch 1, auf welchem ein Verpackungsschlauch 2 von rechteckigem oder rundem Profil in seiner Längsrichtung vorgeschoben wird, z. B. in üblicher Weise mittels nicht dargestellter Rollen, die an einer durch einen Schlitz des Tisches 1 vorstehenden Längsnaht des Schlauches 2 angreifen. In regelmäßigen Abständen a enthält der Schlauch 2 Gruppen 3 von aneinanderliegenden, flachen Gegenständen 4, z.B. Biskuits, die miteinander zu verpacken sind. Die Länge einer solchen Gruppe 3 sei mit b bezeichnet. Hierzu ist es notwendig, zwischen den Gruppen 3 den Schlauch 2 zusammenzudrücken und die obere und untere Schlauchwand, die dabei aufeinander zu liegen kommen, miteinander durch eine Quernaht zu verbinden. Hierzu sind, wie üblich, zwei gegenläufig rotierende Schweißbacken 5 vorgesehen, die an den beiden Wellen 6 angebracht sind. Die so gebildeten Schlauchbeutelpackungen hängen noch an den genannten Quernähten zusammen, die hierauf in ihrer Längsrichtung aufgeschnitten werden, wenn man die Schlauchbeutelpackungen voneinander trennen will.
  • In Ermangelung einer nachfolgend beschriebenen Sicherungsvorrichtung besteht die Gefahr, daß die vorderen und/oder die hinteren Biskuits 7 bzw. 8 innerhalb des Schlauches 2 nach vorne oder hinten fallen können, was dann die Bildung der Quernähte verhindert und zu einer schweren Betriebsstörung führt. Die Sicherungsvorrichtung weist zwei symmetrisch längs der gegenüberliegenden Seitenwände 9 des Schlauches 2 angeordnete, endlose Ketten 10 auf, die im Sinne der Pfeile 11 umlaufen. Zur Führung und zum Antrieb der Ketten 10 sind je drei Kettenräder 12, 13 und 14 vorgesehen. Die Ketten 10 sind an je zwei benachbarten Kettengelenken 15 mit Haltern 16 bestückt, welche einen länglichen Andrücker 17 halten, der zwei in Längsrichtung hintereinander liegende Andrücknocken 18 und 19 aufweist. Der Abstand zwischen den beiden Nocken 18 und 19 ist viel größer als derjenige zwischen den beiden Gelenken 15; ferner ist der Längsabstand des vorderen Nockens 18 vom vorderen der Gelenke 15 mehrfach größer als derjenige des hinteren Nockens 19 vom hinteren der Gelenke 15. Die Ketten 10, die in halber Höhe des Schlauches 2 liegen, weisen zwischen den Kettenrädern 13 und 14 Abschnitte 20 auf, welche parallel zu dessen Seitenwänden verlaufen. Zwischen den Kettenrädern 12 und 13 nähern sich die Ketten 10 dem Schlauch 2 so weit, daß bei den Rädern 13 zwei gegenüberliegende Andrücker 17 mit ihren Nocken 18, 19 den Schlauch 2 zwischen zwei aufeinander folgenden Gruppen 3 zusammendrücken. Dabei ist selbstverständlich dafür zu sorgen, daß die Halter 16, deren Teilungsabstand auf den Ketten 10 gleich a + b ist, jeweils im richtigen Moment zwischen zwei Gruppen 3 am Schlauch 2 angreifen. Auf den Kettenabschnitten 20 haben die Andrücknocken 18 und 19 den gleichen Abstand von der Mitte des Schlauches 2 und dies ist auch dann noch der Fall, wenn das vordere der beiden Kettengelenke 15 auf das Kettenrad 14 aufgelaufen ist. Hierauf folgen Lagen 17&min;, 17&min;&min;, 17&min;&min;&min; usw. des Andrückers 17, die bei einem der Kettenräder 14 strichpunktiert dargestellt sind.
  • In Fig. 1 sind die Schweißbacken 5 in derjenigen Lage dargestellt, die sie haben, wenn der Halter 17 die Lage 17&min;&min; erreicht hat. Wenn die vorderen Kanten 21 der Backen 5 die gegenüberliegenden obere und untere Schlauchwand aufeinander pressen, so daß die Schweißung beginnt, hat der Halter 17 bereits eine Lage erreicht (etwa 17&min;&min;&min;), in welcher er die Drehung der Backen 5 nicht behindert.
  • In Fig. 2 ist die obere Welle 6 weggelassen. Die dargestellte Lage 5&min; entspricht derjenigen von Fig. 1, die Lage der Gruppen 3 aber einem früheren Moment der Drehung der Backen 5, in welchem dieselben noch nicht begonnen haben, den Schlauch 2 zu fassen. Es ist ersichtlich, daß die vorderen Andrücknocken 18 der vorangehenden Gruppe 3 sehr weit folgen und dadurch auch unmittelbar bei den Schweißbacken 5 ein Umfallen der hinteren Biskuits 8 viel wirksamer verhindern als wenn die Nocken 18 und 19, jeder für sich allein, durch einander gleiche Halter an der Kette 10 befestigt wären, wobei sie sich auf einem Kreisbogen 22 bewegen würden; das Kettenrad 14 könnte man dann zwar noch etwas auf die Backen 5 hin verschieben, aber trotzdem müßte der vordere Andrücknocken den Schlauch viel früher loslassen als bei der dargestellten Einrichtung, um nicht mit den Backen 5 in Berührung zu kommen. Es ist hier noch zu bemerken, daß die Backen 5 quer zum Schlauch 2 länger sind als dies bei dessen dargestellter Breite nötig wäre, und zwar damit man sie auch zur Verschweißung breiterer Schläuche verwenden kann bzw. ein Einsetzen anderer Backen in einem weiten Arbeitsbereich vermieden wird.

Claims (1)

  1. Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen, bei welcher ein Schlauch, der in regelmäßigen Abständen Gruppen von zu verpackenden, flachen Gegenständen enthält, umlaufenden Schweißbacken zugeführt wird, welche den Schlauch zwischen diesen Gruppen durch Quernähte schließen, wobei auf beiden Seiten des Schlauches über Kettenräder umlaufende, endlose Ketten angeordnet sind, an welchen in einem den aufeinanderfolgenden Gruppen entsprechenden Teilungsabstand Andrückelemente befestigt sind, welche ihrerseits in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gruppen eingreifend den Schlauch zwischen zwei Gruppen zusammendrücken und bei seiner Bewegung auf die Schweißbacken hin seitlich halten, dadurch gekennzeichnet,
    a) daß als Andrückelemente jeweils ein Paar von Andrücknocken (18, 19) durch einen länglichen Andrücker (17) einstückig verbunden starr an einem einzigen Halter (16) angebracht ist, der an zwei aufeinanderfolgenden Kettengelenken (15) angelenkt ist;
    b) daß beide Andrücknocken (18, 19) aufgrund der Kettenführung miteinander in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gruppen (3) eingreifen;
    c) daß der vordere Andrücknocken (18) in Längsrichtung vom vorderen dieser Kettengelenke einen mehrfach größeren Abstand hat als der hintere Andrücknocken (19) vom hinteren derselben;
    d) daß der vordere Andrücknocken (18) in Längsrichtung vom vorderen dieser Kettengelenke soweit vorsteht, wie es der Abstand zwischen den vorderen Kettenrädern (14) und dem von den umlaufenden Schweißbacken (5) bestrichenen Raum gestattet.
DE2530718A 1974-08-27 1975-07-10 Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen Expired DE2530718C2 (de)

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CH1168274A CH581047A5 (de) 1974-08-27 1974-08-27

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Publication Number Publication Date
DE2530718A1 DE2530718A1 (de) 1976-03-11
DE2530718C2 true DE2530718C2 (de) 1987-03-12

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ID=4375826

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2530718A Expired DE2530718C2 (de) 1974-08-27 1975-07-10 Einrichtung zur Bildung von Schlauchbeutelpackungen

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US (1) US3959952A (de)
CH (1) CH581047A5 (de)
DE (1) DE2530718C2 (de)
GB (1) GB1473755A (de)
IT (1) IT1041436B (de)

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Also Published As

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DE2530718A1 (de) 1976-03-11
CH581047A5 (de) 1976-10-29
US3959952A (en) 1976-06-01
IT1041436B (it) 1980-01-10
GB1473755A (en) 1977-05-18

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