DE253346C - - Google Patents
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- DE253346C DE253346C DENDAT253346D DE253346DA DE253346C DE 253346 C DE253346 C DE 253346C DE NDAT253346 D DENDAT253346 D DE NDAT253346D DE 253346D A DE253346D A DE 253346DA DE 253346 C DE253346 C DE 253346C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
Landscapes
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Stoffdruckplatten und -walzen wurde in der Hauptsache das
Muster unmittelbar aus dem Holzkörper gestochen. Es zeigte sich jedoch hierbei das
Übel, daß Holz die Farbe nicht gut annimmt und demzufolge mit aus Holz bestehenden
Druckflächen nicht besonders gute Muster erzielt wurden. Man versuchte deshalb diesem
Übelstand dadurch abzuhelfen, daß man nach
ίο Art alter Reliefarbeiten die Kanten des
Musters durch Messingwände bildete, und die so entstehenden, das Muster zeigenden Hohlräume
mit Filz auskleidete, der eingeklebt wurde.
1S Dieses Verfahren ist außerordentlich umständlich
und kostspielig, wenn auch die damit erzielten Ergebnisse etwas besser waren als bei den Holzmustern.
Das neue Verfahren zur Herstellung von Stoffdruckplatten und -walzen, das den Gegenstand
der vorliegenden Erfindung bildet, ist dadurch gekennzeichnet, daß auf die Walzen
oder Platten mit wasserunlöslichem Leim eine Filzschicht aufgeklebt und festgepreßt
wird, und nachdem der Leim trocken ist, erfolgt die Tränkung mit einer Schellacklösung
je nach Bedarf größerer oder geringerer Härtung des Filzes. Nach dem Trocknen erfolgt
das Abdrehen mit Hilfe eines scharfen Werkzeuges, sodann das Aufzeichnen des Musters
und Ausstechen der Figuren und das Annageln der Figuren auf die Walze bzw. auf
die Platte.
In der Zeichnung sind eine Walze und eine Platte dargestellt, die nach dem neuen Verfahren
angefertigt worden sind.
Es zeigt
Es zeigt
Fig. ι die Ansicht einer Druckwalze,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 die Aufsicht auf eine Druckplatte,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie C-D der Fig. 3.
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie C-D der Fig. 3.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Druckwalze besteht in bekannter Weise aus einer runden,
aus Holz hergestellten Walze a, auf welche durch eine wasserunlösliche Leimschicht b eine
Filzschicht c von der Dicke des auszustechenden Musters aufgeklebt ist. Diese Filzschicht
wird nach dem Aufkleben umwickelt, so daß sie vollkommen gleichmäßig am ganzen Umfang
der Walze α festklebt. Nach dem Trocknen wird die Filzschicht mit einer Schellacklösung
getränkt, um sie zu härten, und nach dem Trocknen wird die ganze Walze mit Hilfe
eines scharfen Werkzeuges glatt abgedreht (bzw. die Platte geschliffen). Hierauf wird in
bekannter Weise aus der Filzschicht c das vorgezeichnete Muster d, das in Fig. 1 der
Einfachheit halber nur teilweise gezeichnet ist, ausgestochen. Unter Umständen folgt jetzt
ein nochmaliges Härten mit gelöstem Schellack und erneutes Trocknen. Sodann werden
die stehenbleibenden Teile des Musters mittels zahlreicher kleiner Metallstifte e auf der Walze a
nochmals befestigt. Nachdem dies geschehen ist und die vorstehenden Nagelenden abgezwickt
worden sind, wird die Filzoberfläche
Claims (1)
- zusammen mit den Stiften nochmals abgedreht, so daß also dann der aus Fig. 2 ersichtliche Querschnitt entsteht.Das gleiche Verfahren wird auch bei der. aus Fig. 3 ersichtlichen Druckplatte f verwendet, die in bekannter Weise aus einer aus verschiedenen Holzschichten zusammengeklebten Holzunterlage g besteht, auf welcher die Filzschicht h in soeben beschriebener Weise aufgebracht wird.Das in Fig. 3 nur teilweise gezeichnete■ Muster k wird in bereits beschriebener Weise erzeugt. In gleicher Weise erfolgt die Nagelung und das Abschleifen der Filzfiguren mitsamt den abgezwickten Metallstiften.Es entsteht beim Arbeiten mit derartig hergestellten Walzen bzw. Platten ein Muster, das sich in nichts von den bisherigen Holzmustern unterscheidet, jedoch wesentlich bessere Eigenschaften zum Drucken aller Arten von Stoffen zeigt. Da keine Metalleinfassung für das Muster benötigt wird, ist das neue Herstellungsverfahren erheblich einfacher und billiger als alle bekannten Verfahren.Patenτ-AnsPRUcη:Verfahren zur Herstellung von Stoffdruckplatten oder -walzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Platten oder Walzen eine Filzschicht mit wasserunlöslichem Leim aufgeklebt und festgepreßt wird, die, nachdem der Leim trocken ist, mit einer Schellacklösung getränkt und nach dem Trocknen des Schellacks abgedreht wird, worauf das Muster ausgestochen wird und die Musterteile angenagelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253346C true DE253346C (de) |
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ID=511633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253346D Active DE253346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253346C (de) |
-
0
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