DE253524C - - Google Patents

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DE253524C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/02Bridge or browbar secured to lenses without the use of rims
    • G02C1/023Bridge or browbar secured to lenses without the use of rims with lenses secured to the fixing parts by clamping, luting, soldering, gluing without holes or recesses in the lenses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

Qltkn ■- Cremplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■'— M 253524-KLASSE 42 h. GRUPPE
BERNHARD MERTH jr. in WIEN.
Fassung für Zwickergläser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Fassung für Zwickergläser u. dgl., welche es ermöglicht, daß jedermann leicht ein Glas austauschen oder an Stelle eines gebrochenen Glases ein in Vorrat' gehaltenes unversehrtes Glas einsetzen kann. Erfindungsgemäß wird mit eineni festen Teil der Fassung . mittels eines Hebels oder Exzenters ein beweglicher Backen gelenkig verbunden, wobei das Glas
ίο zwischen dem festen Teil und dem Backen eingeklemmt wird. An Stelle des festen Teiles kann auch ein mit dem Zwickerbügel gelenkig verbundener Teil verwendet werden.
Die Zeichnung zeigt mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung in Anwendung bei Zwickern.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der eine Teil 12 der Klemmvorrichtung mit dem Bügel 2 des Zwickers fest verbunden und mit einem Ansatz 13 ausgestattet ist, an welchem ein kurzer Hebel 14 bei 15 gelenkig angeordnet ist. Dieser Hebel 14 ist an seinem äußeren Ende mit einer Backe 16 bei 17 gelenkig verbunden, während sein inneres Ende zweckmäßig mit einer Ausnehmung 18 für eine Nase 19 ausgestattet ist. Diese Nase 19 ist an einem Stift 20, Bolzen 0. dgl. angeordnet, der im festen Teile 12 oder im Bügel 2 drehbeweglich gelagert ist und zweckmäßig zur bequemen Handhabung einen vorragenden Kopf o. dgl. trägt. Beim Auswechseln eines Glases 4 wird der Stift 20 in die mit gebrochenen Linien dargestellte Stellung verdreht, worauf der Hebel 14 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles verdreht werden kann. Dadurch gibt der Backen 16 das Glas 4 frei; nach Einsetzen eines neuen Glases wird der Hebel in die dargestellte Stellung zurückgeschwenkt und der Stift 20 so weit zurückgedreht, bis die Nase 19 in die Ausnehmung 18 des Hebels 14 eingreift. Dadurch wird der Hebel 14 festgehalten und jedes unbeabsichtigte Öffnen der Klemmvorrichtung sicher verhindert.
Statt des Hebels 14 könnte auch beispielsweise eine kleine Exzenterscheibe o. dgl. am festen Teil 12 drehbeweglich befestigt werden, die in der Schlußstellung das Glas einklemmt und dabei gegebenenfalls in ähnlicher Weise durch eine Nase o. dgl. gesperrt werden kann.
Fig: 2 zeigt eine weitere beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, wobei an Stelle des mit dem Bügel 2 fest verbundenen Teiles 12 ein beweglicher Teil 8' angeordnet ist. Derselbe ist im Bügel 2 mittels eines Bolzens 21 drehbeweglich gelagert. Auf dem beweglichen Teil 8' ist mittels des Ansatzes 13 der Hebel 14 mit der Backe 16 in bereits beschriebener Weise vorgesehen; der feste Bügel 2 trägt die Nase 19. Zur Begrenzung der Verdrehung des Teiles 8' gegenüber dem Bügel 2 im Uhrzeigersinne sind am Bügel und am Teile 8' Anschläge 22 bzw. 23 angebracht. Das Glas 4 wird in bereits beschriebener Weise zwischen dem Teil 8' und dem Backen 16 festgeklemmt, wobei der Arm 14' des Hebels 14 an der Nase 19 anliegt. Um das Glas zu entfernen, wird der Teil 8' und damit auch der Hebel 14 im Gegenuhrzeigersinne verdreht; dabei gleitet die Nase 19 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles entlang dem Arme 14' des Hebels 14 und gibt infolge der besonderen Form des Armes 14'
den Hebel 14 nach geringer Verdrehung des Teiles 8' frei, so daß die Klemmung des Glases 4 zwischen den Teilen 8' und 16 aufgehoben wird und das Glas entfernt werden kann. Beim Einsetzen eines Glases befinden sich die Teile der Fassung in der eben beschriebenen offenen Stellung; das Glas wird in die gezeichnete Stellung bezüglich des Teiles 8' gebracht und hierauf durch Ve'rdrehung desselben im Uhrzeigersinne bis zum Aufeinandertreffen der Anschläge 23 und 22 gedreht, wobei die Nase 19 entlang des Hebels 14' nach außen gleitet und dadurch den Arm 14" unter Einklemmung des Glases 4 gegen den Teil 8' drückt. Der Arm 14' des Hebels 14 ist zweckmäßig derart geformt, daß beim Öffnen der Fassung die Nase 19 vor Lösung der Klemmung über einen Teil des Armes 14' gleiten muß, dessen Punkte dem Drehpunkt des Teiles 8' näher liegen, so daß die Größe der Klemmung während dieses Teiles der Öffnungsbewegung erhöht wird, wodurch ein unbeabsichtigtes Öfinen der Fassung sicher hintangehalten ist. Der übrige Teil des Armes 14' ist hinwieder, wie die Zeichnung deutlich zeigt, derart geformt, daß nach Überschreitung des dem Umdrehungspunkt nächstgelegenen Punktes des Armes 14' durch die Nase 19 der Arm 14' schon bei äußerst geringer weiterer Verdrehung genügend freigegeben wird, um das Glas 4 entfernen zu können. An Stelle des gekrümmten Hebels 14 könnte auch ein gerader, zweiarmiger Hebel , verwendet werden, wie Fig. 3 zeigt, welcher beim Öffnen der Fassung ein gleiches Zusammenwirken mit der Nase 19 ergibt. Der Teil 8' ist vorteilhaft mit einer elastischen Einlage 24 aus Kork, Kautschuk o. dgl. belegt. ■ , Bei den dargestellten Ausführangsformen der Erfindung kann das Glas leicht ausgewechselt werden, ohne daß die Verwendung eines besonderen Werkzeuges, beispielsweise zum Lösen einer Schraube, oder auch eine teilweise Zerlegung des Zwickers notwendig ware.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Fassung für Zwickergläser, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem festen Teil (12) und einem mit diesem drehbeweglich, z. B. durch einen Hebel (14) oder Exzenter, verbundenen Backen (16) besteht.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im festen Teil der Klemmvorrichtung ein Stift mit einer Nase drehbar befestigt ist, welche nach Einsetzen des Glases bei Verdrehung des Stiftes den Hebel in der Klemmstellung festhält.
  3. 3. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Teiles (12) an dem die Nase (19) tragenden Bügel (2) ein drehbeweglicher Teil (8') befestigt ist, welcher einen Anschlag (23) trägt, der mit einem Anschlag (22) am Bügel (2) zusammenwirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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