DE25410C - Neuerungen an der unter Nr. 19160 patentirten elektrischen Lampe mit automatischer Regulirung - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 19160 patentirten elektrischen Lampe mit automatischer Regulirung

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DE25410C
DE25410C DE188225410D DE25410DA DE25410C DE 25410 C DE25410 C DE 25410C DE 188225410 D DE188225410 D DE 188225410D DE 25410D A DE25410D A DE 25410DA DE 25410 C DE25410 C DE 25410C
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DE188225410D
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J. A. MONDOS in Neuilly s. Seine
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen, welche der Erfinder an der unter P. R. No. 19160 patentirten elektrischen Lampe angebracht.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι und 2 in Vorder- und Seitenansicht die im Haupt - Patente beschriebene Lampe mit grofser Intensität in ihrer praktischen Ausführungsform, Fig. 3 und 4 zeigt die Lampe mit kleiner Intensität. Die an diesen Lampen angebrachten Neuerungen sind in den Fig. 4 bis 8 dargestellt. Fig. 4 zeigt eine Variante der Lampe, welche mit zwei Kohlenpaaren versehen ist.
Die Anzahl dieser Kohlenpaare könnte auch drei, vier oder mehr betragen; der Strom geht jedesmal nur durch ein einziges Kohlenpaar. Der Bremsmechanismus L Hl der oberen Kohlen allein ist im oberen Theil der Lampe angeordnet. Das Anzünden erfolgt durch die Senkung der unteren Kohle infolge der Abwärtsbewegung des unter dem Einflufs des Elektromagnetes Ελ stehenden Ankers F, wenn der Strom durch den genannten Elektromagnet fliefst. Fig. 5 zeigt die Verbindung dieses letzteren mit der Traverse / des Lampengestelles.
Um das Zittern der Kohlen zu verhindern, welche nur durch den oberen Theil der Lampe getragen werden, kann man unterhalb des Bremsmechanismus einen Elektromagnet .Z?2, Fig. 6, anordnen, dessen Pole den in Rohr T angebrachten Oeffnungen χ χ gegenüberstehen. Hierdurch wird eine anziehende Einwirkung auf den oberen Kohlenhalter ausgeübt, der dem Zittern desselben vorbeugt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Lampe treten stets zwei auf einander folgende Bewegungen der Kohlen ein. Die erste, schnellere, erzeugt den elektrischen Lichtbogen, die zweite regulirt den Abstand der Kohlen und erhält ihn stets gleichmäfsig. Anstatt dafs aber die Bewegung der Kohlen mittelst zweier Ankerhebel mit Gegengewicht erzeugt wird, werden beide Hebel durch einen einzigen Elektromagnet beeinflufst, zu welchem Zweck sie durch Stangen mit einander verbunden und mit einem einzigen Gegengewicht versehen sind, was eine wesentliche Vereinfachung des Mechanismus mit sich bringt. Die Stange X des oberen Kohlenhalters KK geht durch ein Rohr T, welches an seinem unteren Ende mit der Scheibe D versehen ist, die an der Schraube ν einen ihre Bewegung begrenzenden Anschlag findet. Das Rohr T geht durch das Auge d eines Hebels Z, der um 0 schwingen kann und einerseits den Anker a, andererseits das Gegengewicht P trägt. Mit dem Hebel L ist der Hebel J durch Stangen e verbunden. Dieser Hebel J ist um den Zapfen / drehbar, der an der am Rohr T befestigten Zwinge g angebracht ist. Er trägt die Bremse η für die Stange X, zu welchem Zweck das Rohr T an der betreffenden Stelle ausgespart ist.
Der Elektromagnet E liegt in einer Zweigleitung, welche von der Klemme b1 und der
die unteren Kohlenhalter bildenden Traverse / ausgeht. Sind die Kohlen zu weit von einander entfernt, so geht der Strom theilweise durch die Windungen des Elektromagnetes E, der Anker α wird angezogen, das Auge d klemmt sich am Rohr T fest und zwingt dasselbe, nach abwärts zu folgen, bis die Scheibe D die Stellschraube ν erreicht. Alsdann ziehen die Stangen e den Hebel J nach abwärts, die Bremse η giebt die Stange X frei, dieselbe senkt sich und mit ihr die oberen Kohlen, bis letztere sich den unteren so weit genähert haben, dafs der Strom durch die Kohlen geht und nicht mehr durch die Windungen des Elektromagnetes E, der Anker α nicht mehr angezogen wird und das Gegengewicht P das Hebelsystem hebt. Wie ersichtlich, wirkt hier nur ein Elektromagnet und ein Gegengewichtshebel auf die Stange X und das dieselbe umgebende Rohr T.
Fig. 8 veranschaulicht eine Anordnung, welche insbesondere für den Fall tauglich ist, dafs die Lampe heftigen Stöfsen ausgesetzt ist. Die Stange X ist hier als Zahnstange ausgebildet und steht mit dem Getriebe g in Eingriff, das zwischen zwei Backen h gelagert ist, welche am Hebel L befestigt sind. Die Welle des Rades g ist mit einem gröfseren Zahnrade k versehen, das in ein Getriebe/ eingreift, dessen Achse ein Flügelrad q trägt. Bei / ist ein fester Anschlag gedacht, welcher die Drehung des Flügelrades q aufhält und somit eine weitere Abwärtsbewegung der Stange X selbst bei heftigen Stöfsen verhindert, ausgenommen, wenn der Hebel L unter dem anziehenden Einflufs des Ankers α sich senkt und damit das Flügelrad q aus dem Bereich des Anschlags t bringt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der unter No. 19160 patentirten Lampe:
    ι. Die Anordnung des Elektromagnetes E 2 unterhalb des Bremsmechanismus, welcher Elektromagnet das Zittern der Kohlen durch seine anziehende Wirkung auf den Kohlenhalter verhindert, Fig. 6.
  2. 2. Die vereinfachte Anordnung der Lampe mit einem einzigen Elektromagnet und Gegengewicht flir beide Hebel L und J, Fig. 7.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188225410D 1881-12-16 1882-12-30 Neuerungen an der unter Nr. 19160 patentirten elektrischen Lampe mit automatischer Regulirung Expired DE25410C (de)

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DE25410T 1882-12-30

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