DE35390C - Bogenlampe - Google Patents

Bogenlampe

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Publication number
DE35390C
DE35390C DENDAT35390D DE35390DC DE35390C DE 35390 C DE35390 C DE 35390C DE NDAT35390 D DENDAT35390 D DE NDAT35390D DE 35390D C DE35390D C DE 35390DC DE 35390 C DE35390 C DE 35390C
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DE
Germany
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arc
solenoid
lever
small
holder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35390D
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English (en)
Original Assignee
E. FISCHINGER in Chemnitz, Mühlenstr. 34
Publication of DE35390C publication Critical patent/DE35390C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Laser Beam Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
EMIL FISCHINGER in CHEMNITZ. Bogenlampe.
Patentirt im; Deutschen Reiche vom 11. März 1885 ab.
Die Neuheit, liegt nur in der Anordnung der verschiedenen Mechanismen und in der Art und Weise, wie dieselben zusammenwirken.
α und b sind Deckel und Boden von dem durch die Stäbe c de und f gebildeten Gestell. Die Stäbe ede und/ dienen zugleich als Führungen für die mit Rollen g versehenen Kohlenhalter h und i. Diese beiden hängen an einer Schnur oder Kette k über die Rolle /. Der Kohlenhalter h trägt die Zahnstange m, welche in den Trieb η eingreift. Der Trieb η sitzt mit dem Rad 0 auf einer gemeinsamen Welle. Dieses Rad 0 ist in Fig. 1, 2 und 3 mit Zähnen, in Fig. 5 jedoch mit einer glatten Bremsfläche versehen. Die Achse, worauf η und 0 sitzen, ist in dem Rahmen drehbar gelagert. Der Rahmen p, der als Hebel funetionirt, ist durch die Drehpunkte q und r geführt. Der Drehpunkt r wird durch den sich auf- und abwärts bewegenden Eisenkern 5 gebildet. Der Eisenkern s ist an einer regulirbaren Spiralfeder aufgehängt und taucht mit seinem unteren Ende in das durch die Hauptstrom- und Nebenstromspirale ν und w gebildete Solenoid ein. χ ist eine Stahlschneide, welche an einer auf der unteren Platte b der Lampe befindlichen Säuley angebracht ist. Die Wirkungsweise der Lampe ist wie folgt:
Der Strom kommt durch die Klemme ^, Fig. 4, in die Lampe, geht dann durch das dickdrähtige Solenoid ν in den oberen Kohlenhalter i und dessen Kohle, ferner in den unteren Kohlenhalter h, von da durch die Klemme C1 aus der Lampe. Gleichzeitig geht ein Bruchtheil dieses Hauptstromes vom Punkt J1 in dem Zweigstrom durch das Solenoid w von dünnem Draht und hohem Widerstand nach dem Punkt ελ , wo dieser wieder in den Hauptstrom einmündet. Der Zweigstrom geht nicht in der Richtung wie der Hauptstrom um den Eisenkern s, sondern gerade entgegengesetzt. Es wird durch den Hauptstrom der Kern s magnetisirt, während der Zweigstrom denselben zu entmagnetisiren sucht. Der Kern s folgt zunächst nur der Wirkung vom Hauptstrom (da die Wirkung vom Zweigstrom jetzt noch zu klein ist), indem er kräftig vom Solenoid ν eingezogen wird. Bei der Bewegung des Kernes s nach unten wird auch der Hebel ρ mitgenommen, der vermittelst des Triebes η in die Zahnstange m des Kohlenhalters h eingreift und auch diese mit nach unten bewegt. Die Zahnstange m mit dem Kohlenhalter h hängt aber an der Schnur oder Kette k über die Rolle I mit dem oberen Kohlenhalter i zusammen, weshalb dieser die vom Kern s ausgehende Bewegung auch mitmachen mufs, und zwar naturgemäfs nach oben, wodurch zwischen den Kohlen fx der Lichtbogen entsteht. Das Rad 0 konnte sich bei der erwähnten Bewegung nicht drehen, da es bei der kleinsten Bewegung nach unten von der Stahlschneide χ angehalten wurde. Sobald aber der Lichtbogen entsteht, wird die Spannung an den Punkten J1 und ex gröfser, wodurch dann ein gröfserer Bruchtheil Strom durch den Zweig bei Ci1 durch das Solenoid n> geht und dementsprechend den Magnetismus vom Hauptstrom schwächt, und zwar so viel, dafs sich die noch vorhandene magnetische Kraft mit der Feder-
kraft von t und dem schwereren Kohlenhalter i im Gleichgewicht halten.
Wird durch Abbrennen der Kohlen der Lichtbogen immer gröfser, so geht auch in gleichem Mafse mehr Strom durch den Zweig n> bei rfj, weil durch den gröfseren Lichtbogen auch die Spannung an den Punkten dx und ex · gröfser wird; das Solenoid w entmagnetisirt oder schwächt infolge dessen den Magnetismus von v, so dafs die magnetische Kraft von ν auf den Kern 5 nicht mehr hinreicht, um das oben erwähnte Gleichgewicht zu erhalten, weshalb der Eisenkern s, dem Zuge der Feder t folgend, mit dem Hebel p, dem Rade ο und der Zahnstange m in die Höhe geht und so die Kohlen einander näher kommen.
Bei der sich immer wiederholenden Vergröfserung des Lichtbogens wird der Kern immer mehr in die Höhe gezogen, so dafs, wenn das Rad 0 mit seinen Zähnen die Schneide χ verläfst, es sich so dreht, dafs sich ebenfalls die Kohlen einander nähern. Die Drehung des Rades 0 erfolgt durch den schwereren Kohlenhalter i, welcher immer das Bestreben hat, den unteren Kohlenhalter h mit seiner Zahnstange m in die Höhe zu ziehen bezw. das Rad 0 in Umdrehungen zu versetzen.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Bei elektrischen Lampen mit zwei beweglichen, unter einander durch eine über eine Rolle laufende Kette oder Schnur verbundenen Kohlenhaltern, von denen der eine, /2, leichter ist wie der andere, i, die Verbindung einer an dem leichteren Halter angebrachten Zahnstange in
1. mit einem so angeordneten Triebe n, dafs letzterer sich gleichzeitig mit dem Stiftenrade 0 um eine Achse dreht, welche in einem durch die Gegenwirkung von Feder- und magnetischer Kraft eines Solenoids s beeinfmfsten Hebel gelagert ist, und
2. mit einem Anschlage x, welcher die Drehung von 0 und somit auch von η hemmt, wenn der Lichtbogen zu klein ist, wobei das Zusammenwirken dieser Theile bewirkt, dafs bei zu kleinem Bogen das Uebergewicht von i wegen der Arretirung von 0 durch die Zugkraft des Solenoids überwunden wird, während bei zu grofsem Bogen sowohl das Uebergewicht von i als auch die dem Solenoid entgegenwirkende Kraft des Zweigstromes an dem Hebel ρ das Zusammenlaufen der Kohlen hervorrufen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35390D Bogenlampe Expired - Lifetime DE35390C (de)

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