DE254257C - - Google Patents

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DE254257C
DE254257C DE1911254257D DE254257DA DE254257C DE 254257 C DE254257 C DE 254257C DE 1911254257 D DE1911254257 D DE 1911254257D DE 254257D A DE254257D A DE 254257DA DE 254257 C DE254257 C DE 254257C
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DE
Germany
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ground
wheels
point
tension springs
grinding elements
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Expired
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DE1911254257D
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Application filed filed Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/12Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting otherwise than by retarding wheels, e.g. jet action
    • B60T1/14Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting otherwise than by retarding wheels, e.g. jet action directly on road

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254257 KLASSE 63 c. GRUPPE
ERNST FINKING in LEIPZIG.
Beim schnellen Befahren von Kurven gleiten bekanntlich infolge, der Fliehkraft häufig die Räder des Motorwagens seitwärts, was auf schlüpfrigen Wegen gefährlich ist, da der Motorwagen von der Fahrrichtung abgelenkt und dadurch entweder in den Straßengraben oder an daran stehende Bäume oder Prellsteine geschleudert wird. Wollte man in solchen Fällen die Bremse anziehen, so würde das Übel nur noch ärger werden.
Die Erkenntnis, daß beim Seitwärtsgleiten der Räder des Motorwagens das Anziehen der Bremsen gefährlich ist, hat auf den Gedanken geführt, Bremsvorrichtungen zu konstruieren, welche unmittelbar auf die Fahrbahn wirken. Die mit der Fahrbahn in Berührung kommenden Teile einer solchen Bremsvorrichtung bestehen gewöhnlich aus Metallkörpern, die mittels eines starren Hebelsystems an dem Wagen befestigt sind und beim Niederlassen in den Erdboden eindringen sollen.
Wie praktische Erfahrungen gelehrt haben, werden derartige starre Bremssysteme bei den hier in Frage kommenden hohen Fahrgeschwindigkeiten und Unebenheiten des Bodens meist schon beim erstmaligen Gebrauch nicht nur zerstört, sondern rufen auch bedeutende Beschädigungen am Fahrzeuge hervor.
Diesem Mangel soll gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die .. .an dem Wagen angebrachten Schleifkörper 40
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mittels Schwingen derart aufgehängt sind, daß sie den Unebenheiten der Fahrbahn unter fortwährender Berührung mit' derselben folgen, ohne daß dabei eine Streckung des Zugorganes stattfindet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung an Motorwagen zum Verhindern des Seitwärtsgleitens der Räder dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in Verbindung mit dem Motorwagen;
Fig. 2 bis 5 sind Einzelheiten.
An den die Achsenlager der Hinterräder tragenden Blattfedern α sind mittels Klammern b Winkeleisen c angebracht, in deren nach unten hängenden Enden sich je ein Auge d, e befindet. An das Auge d ist eine Schwinge f angelenkt, die an ihrem gabelförmig ausgebildeten Ende eine schmale, schlittschuhartig ausgebildete Stahlplatte g trägt und durch eine mit dem einen Ende an ihr befestigte, mit dem anderen Ende in das Auge e des Winkeleisens c eingehängte Zugfeder h für gewöhnlich in der Schwebe gehalten wird. An der Unterseite des Fahrzeuges, ungefähr in der Mitte, ist eine quer durchgehende Welle i gelagert, die mit einer lang durchgehenden Nut k versehen ist und an ihren beiden vorstehenden Enden je einen Hebel I trägt, auf dessen Außenseite sich je eine Rillenscheibe m befindet. In die Nut k der
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Welle i ist ein Seil η eingelegt, das über die Rillenscheiben m der beiden Hebel I hinweggeht und mit seinen beiden Enden an je einer der Stahlplatten g, und zwar in einem von dem Angriffspunkte der Schwinge abweichenden Punkte befestigt ist. Die Welle i kann mit Hilfe leicht zu bewegender Handhebel ο, ο hin und her gedreht und dadurch das Zugseil η angezogen oder freigegeben werden.
Beim Spannen des Zugseiles η werden die Stahlplatten g gleichzeitig und gleichmäßig entgegen der Spannkraft der Federn h auf den Erdboden herabgezogen. Auf ebener Erde gleiten die Stahlplatten g mit ihrem Schwanzteil über die glatte Fläche des Erdbodens hinweg, nehmen dabei unter normaler Straffhaltung des Zugseiles den Seitendruck des Wagens auf und verhindern dadurch ein Seitwärtsgleiten der Räder. Treten den Schleifkörpern auf der Fahrbahn Unebenheiten entgegen, so hebt sich der Schwanzteil der Schleifkörper vom Erdboden ab, und ihr bogiger Vorderteil gleitet dann zufolge des in beschränktem Maße freien Spieles der Schwingen unter fortwährender wiegender Bewegung um ihre zwei Aufhängepunkte über die Höhen und Tiefen hinweg. Diese Art der Aufhängung der Schleifkörper bietet den Vorteil, daß eine Ausstreckung und damit ein Zerreißen des Zugseiles vermieden werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Verhinderung des Seitwärtsgleitens der Räder von Motorwagen, bestehend aus an dem Fahrzeug drehbar angebrachten, durch ein Zugseil entgegen der Wirkung von Zugfedern auf den Erdboden herabziehbaren Schleifkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkörper (g) an Schwingen (f), an denen die Zugfedern (h) angreifen, in einem von dem Angriffspunkte des Zugseiles abweichenden Punkte aufgehängt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1911254257D 1911-05-03 1911-05-03 Expired DE254257C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE254257T 1911-05-03

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DE254257C true DE254257C (de) 1912-11-28

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ID=512462

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DE1911254257D Expired DE254257C (de) 1911-05-03 1911-05-03

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