DE254880C - - Google Patents

Info

Publication number
DE254880C
DE254880C DENDAT254880D DE254880DA DE254880C DE 254880 C DE254880 C DE 254880C DE NDAT254880 D DENDAT254880 D DE NDAT254880D DE 254880D A DE254880D A DE 254880DA DE 254880 C DE254880 C DE 254880C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flat
cord
drive
braided
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254880D
Other languages
English (en)
Publication of DE254880C publication Critical patent/DE254880C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Es ist bekannt, die Wirtel von Spinn- und Zwirnmaschinen durch geflochtene Schnuren anzutreiben. Diese Schnuren sind Rundschlauchgeflechte; sie bieten den Vorteil, daß sie sich leicht spleißen lassen, ohne daß wesentliche Erhöhungen für das Triebmittel zustande kommen. Weiter bieten sie den Vorteil, daß vorkommende einseitige Zugspannungen sich in ihnen ausgleichen können.
    ίο Der Nachteil dieser bekannten Triebmittel liegt darin, daß sie bei andauerndem Betrieb infolge der Zügspannung länger werden wie jedes schlauchförmige Rundgeflecht und gleichzeitig ihr Durchmesser abnimmt. Die Folge davon ist, daß die Spindeln sich mit ungleichen Geschwindigkeiten drehen, und hieraus ergeben sich wieder verschieden gedrehte Fäden. Diese Nachteile soll der Gegenstand 'der Erfindung beseitigen. An Stelle der hohl geflochtenen Rundschnur kommt eine geflochtene Hohlschnur von flachem Querschnitt zur Anwendung. Diese flachen Triebmittel bieten zunächst infolge ihrer größeren Auflagefläche auf den Spindeltreibtrommeln einen größeren Reibungswiderstand als die rund geflochtenen Schnuren, der bei ihnen mit der Abnahme des Durchmessers noch abnimmt. Das als hohles Flachgeflecht verwendete Triebmittel kann infolgedessen nicht so leicht rutschen, und es wird deshalb ein gleichmäßiger Antrieb der Spindeln herbeigeführt. Neben diesem den bekannten flachen Triebmitteln (Bändern, Gurten, Riemen) entlehnten Vorteile ergibt sich aber für den den Gegenstand der Erfindung bildenden Antrieb noch weiter der folgende Vorteil: Tritt eine Längung des Triebmittels ein, so sinkt dasselbe im Wirtel aus der Kehle desselben nach abwärts; die Folge davon ist, daß es aus der gebrochenen Form nach und nach übergeht in die flache Form und sich in dieser vollständig auf den unteren Kegel des Wirteis auflegt. Sobald dies eintritt, verliert der obere Kegel seine Zugkraft, und es versucht der untere Kegel infolge nach unten zunehmenden Durchmessers, das Triebmittel beständig nach unten zu ziehen. Auf diese Weise wird das Schlaffe des Triebmittels dauernd ausgeglichen, dabei bleibt die volle Auflagefläche desselben erhalten. Die sich hierbei ergebenden Unterschiede im Durchmesser des getriebenen Kegels sind bedeutungslos wegen der geringen Breite des Triebmittels und weil das Geflecht infolge der ihm innewohnenden Eigenschaften etwa entstehende Spannungsdifferenzen ausgleicht.
    Die Zeichnung zeigt in Fig. 4 und auf Trommel B eine alte Rundschnur und deren Auflage, in Fig. 1 und Trommel A die neue Flachschnur, wie sie sich flach auf die Trommel A auflegt und flach in die Kehle des Wirteis. Fig. 2 zeigt eine solche schlaffwerdende flache Schnur, wie sie aus der Kehle des Wirteis abwärts auf den Konus sinkt, und Fig. 3 stellt dar, wie dieselbe Schnur bei noch weiterer Ausdehnung sich auf den unteren Kegel des Wirteis auflegt und wie dieser mit dem zunehmenden Durchmesser die sich längende Schnur straff hält.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Wirtelantrieb für Spinn- und Zwirnmaschinen in Form einer geflochtenen Treibschnur, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur als hohles Flachgeflecht ausgeführt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT254880D Active DE254880C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE254880C true DE254880C (de)

Family

ID=513026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT254880D Active DE254880C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE254880C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE623573C (de)
DE1560364A1 (de) Stationaere Abwickelhaspel
US3371573A (en) Braiding machines
DE2831506C2 (de)
US852356A (en) Party-colored yarn and mode of making same.
AT60511B (de) Wirtelantrieb für Spinn- und Zwirnmaschinen.
DE528436C (de) Doppelseitige Ringzwirnmaschine
EP0279008B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Zweifach-Umwindegarnes und nach diesem Verfahren hergestelltes Zweifach-Umwindegarn
DE170996C (de)
DE909419C (de) Verfahren und Feinspinnmaschine zum Verspinnen von Streckenband
DE261424C (de)
DE56342C (de) Maschine zur Herstellung von Treibschnüren mit gestreckt liegendem Kernfaden
DE302410C (de)
CH669173A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von webspulen mit indigogefaerbten schussgarnen.
DE279492C (de)
AT286833B (de) Verfahren zur herstellung von spannungsfreien seilen oder litzen und schnellverseilmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE1510965B2 (de) Verfahren zum Herstellen von elastischen Zwirnen
DE125747C (de)
DE812574C (de) Verfahren und Doppeldrahtzwirnspindel zur Herstellung gezwirnter Kunstseide
DE29063C (de) Rohseiden-Zwirnmaschine
DE273869C (de)
CH642405A5 (en) Apparatus for the production of twists by winding round
DE1975125U (de) Vorrichtung zum doublieren und zwirnen von faeden.
DE693479C (de) Umspinnmaschine zum Herstellen von Schlingengarnen
DE303553C (de)