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Skiwachsgerät
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Die Erfindung betrifft ein Skiwachsgerät mit einem becherförmigen
sowie aufheizbaren Metallkörper als Wachsbehälter, an welchem eine als Führungs-
und Wachsverteilungsbleche ausgebildete äußere Hauptfläche mit einem durch den Auflagedruck
beim Wachsen zu öffnenden federvorgespannten Ventil versehen ist.
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Ein derartiges Skiwachsgerät ist bekannt (DT-PS 960 164), wobei die
in der Führungs- und Wachsverteilungsfläche vorgesehene Bohrung durch ein Kugelventil
verschließbar ist. Beim Aufsetzen der Führungs- und Wachsverteilungsfläche wird
die vorstehende Kugel zurückgedrückt, so daß das flüssige Wachs aus dem Wachsbehälter
ausfließen kann. Die Verwendung eines derartigen Kugelventils erweist sich als unzweckmäßig,
da man damit keinen gleichmäßigen Wachs auftrag auf den dafür vorgesehenen Teil
der Lauffläche des Skis erzielen kann. Das aus dem Wachsbehälter auslaufende Wachs
legt sich zunächst als schmales Band auf die Lauffläche des Skis und muß durch Hin-
und Herbewegen des Skiwachsgerätes verbügelt werden.
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Dabei
Dabei ist nicht zu vermeiden, daß fortlaufend
Wachs aus dem Wacisl>ehälter ausläuft, so daß sich eine gleichmäßige Wachs auflage
auf der Lauffläche des Skis nur sehr schwer erzielen läßt. Auch durch das nlehrfache
Hin- und Herbewegen des Wachsgerätes zum Aufbügeln des Wachses ergibt sich einerseits
eine verhältnismäßig dicke Wachsschicht ut andererseits bilden sich an den Umkehrpunkten
bei der Hin- und Tlerbewegung kleine Schwellen im Wachsbelag aus. Beide Ergebnisse
sind unerwünscht.
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Einen weiteren wesentlichen Nachteil des bekannten Skiwachsgeräte.s
stellt das Kugelventil dar, mit dem ein dichtes Verschließen des mit flüssigem Wachs
gefüllten Wachsbehälters nicht möglich ist. Aufgrund der Adhäsion zwischen dem Metall
des Wachsbehälters und dem flüssigen Wachs, das benetzende Eigenschaften hat, tritt
auch durch das verschlossene Kugelventil flüssiges Wachs aus.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Skiwachsgerät zu schaffen,
das die Möglichkeit bietet, mit einem einmaligen Verschieben über die Lauffläche
des Skis diese mit einer dünnen, sehr gleichmäßig verteilten und gut an der Lauffläche
haftenden Wachs schicht zu versehen, die keine wesentlichen Unebenheiten bzw. Schwellen
in der Oberfläche der Wachsschicht aufweist.
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Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs erwähnten Wachsgerät
erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß das federvorgespannte Ventil mit einem zwischen
Ventilkörper und Ventilsitz eingesetzten wärmebeständigen sowie nachgiebigen Dichtring
abgedichtet ist, daß die Führungs- und Wachsverteilungsfläche mit einem feinstmaschigen
Metallgewebe überspannt ist, und daß in Bearbeitungsrichtung vor der Führungs- und
Wachsverteilungsfläche eine Vorwärmplatte angebracht ist, die zusammen mit dem Wachsbehälter
mittels einer vor/'.ugs wei se
weise separat anmontierbaren Heizvorrichtung
aufheizbar ist.
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Bei einem nach den Merkmalen der Erfindung aufgebauten Skiwachsgerät
ergeben sich die Vorteile, daß einmal beim Abheben des Wachsgerätes von der Lauffläche
des Skis das Ventil den Wachsbehälter dicht abschließt und kein flüssiges Wachs
mehr austritt und zum anderen wird durch das feinstmaschige Metallgewebe ein sehr
dünner, gleichmäßig verteilter Wachsfilm bei einem einmaligen Verschieben des Skiwachsgerätes
auf die Lauffläche des Skis aufgetragen, der mit der Lauffläche eine sehr innige
Verbindung eingeht, da diese durch die Vorwärmplatte bereits vor dem Aufbringen
der Wachs schicht auf eine Temperatur angeheizt wird, bei der sich die Wachsmoleküle
sehr dicht an die Moleküle des Belags der Lauffläche anlegen.
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In vorteilhafter Ausgestaltung besteht das Ventil aus einer zylindrischen
Bohrung in der Bodenfläche des Wachsbehälters als Ventilsitz und einem in die Bohrung
mit seinem zylindrischen Schaft lose eingesetzten Niet.
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Der Dichtring ist als O-Ring ausgebildet und hat gegenüber Wachs eine
geringere Adhäsion als gegenüber dem Metall des Wachsbehälters.
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Ein bevorzugtes Material für den Dichtring ist Silicon.
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Dieser Dichtring wird vom zylindrischen Schaft der Niet gehalten und
liegt zwischen Nietkopf und Bodenfläche des Wachsbehälters lose auf der Bodenfläche
auf. Durch eine Federvorspannung wird der Nietkopf mittels einer Andruckplatte gegen
den Dichtring und gegen die Bodenfläche gedrückt. Durch geeignete Einstellung der
Federvorspannung läßt sich erreichen, daß sich das Ventil beim Abheben des Wachs
gerätes von der Lauffläche des Skis dicht verschließt und kein weiteres Wachs mehr
austritt.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß
daß ki Querrichtung über die Führungs- und Wachsverteilungsfläche
verteilt vorzugsweise zwei und gegebenenfalls auch mehr Ventile in der Führungs-und
Wachsverteilungsfläche angebracht sind. Die Andruckplatte wirkt dabei auf alle als
Ventilkörper wirksamen Nieten gleichzeitig ein.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen,
daß das feinstmaschige Metallgewebe eine Maschenweite von etwa 20 um bis etwa 100
um und vorzugsweise etwa 40 um aufweist. Dabei ist das Metallgewel>e vorzugsweise
aus Bronzedraht oder einem nicht rostenden Stahldraht hergestellt.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die im Bereich der Bodenfläche an den Wachs behälter anschließende Vorwärmplatte
auf der Oberseite mit quer zur Bearbeitungsrichtung verlaufenden wellenförmigen
Rillen versehen ist. Zu der Oberseite der Vorwärmplatte verläuft die an die Vorwärmplatte
angrenzende Wand des Wachsbehälters etwa senkrecht. Zum Aufheizen des Wachs gerätes
kann sowohl eine Gasheizvorrichtung als auch eine elektrische Heizvorrichtung Verwendung
finden.
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Bei der Verwendung einer Gasheizvorrichtung ist die Gasflamme derart
geführt, daß sie sich an der an die Vorwärmplatte angrenzenden Wand des Wachsbehälters
und an der Oberseite der Vorwärmplatte bricht. Dadurch wird in vorteilhafter Weise
gewährleistet, daß die Vorwärmplatte die notwendige hohe Temperatur annimmt bzw.
auf dieser Temperatur gehalten wird, welche notwendig ist, damit sich die Wachsmoleküle
dicht an die Moleküle des Laufflächenbelags anlegen. Durch diese Maßnahme wird erreicht,
daß ein Aufbügeln des Wachses bei verhältnismäßig hoher Temperatur, wie es bisher
zur Erzielung dieses Effektes üblich ist, vermieden wird und bereits bei einem einmaligen
Überstreichen der Lauffläche mit dem Wachsgerät diese innige Verbindung erzielt
wird. Die innige Verbindung wird außerdem durch die Tatsache begünstigt, daß über
das feinstmaschige Metallgewebe nur eine verhältnismäßig dünne Wachsschicht aufgetragen
wird.
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Wenn
Wenn anstelle der Gasheizvorrichtung eine elektrische
Heizvorrichtung Verwendung findet, wird ein elektrischer Heizaufsatz zwischen der
Wand des Wachsbehälters und der angrenzenden Vorwärmplatte eingesetzt.
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Die Heizvorrichtung wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
derart am Metallkörper befestigt, daß der gemeinsame Schwerpunkt in Bearbeitungsrichtung
vor einer durch die Vorderkante der Vorwärmplatte senkrecht verlaufenden Ebene liegt.
Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß beim Ablegen des Wachsgerätes dieses
auf der vordersten Kante der Vorwärmplatte zu liegen kommt und sich das feinstmaschige
Metallgewebe von der Unterlage abhebt, so daß die über die Andruckplatte auf die
Nietköpfe wirkende Federvorspannung die Ventile in der Bodenfläche des Wachsbehälters
verschließt.
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Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen
und der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 ein auf einer Unterlage stehendes Skiwachsgerät
gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen Teilschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Teilansicht des Wachsgerätes mit einer elektrischen Heizvorrichtung.
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Gemäß Fig. 1 besteht das Skiwachsgerät aus einem Metallkörper 1, an
dem eine Gasheizvorrichtung 2 zum Aufheizen des Metallkörpers befestigt ist.
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Diese Gasheizvorrichtung 2 kann aus einer Gasflasche 3 mit einem Lötaufsatz
4 bestehen, dessen Flammrohr in eine Halterung 5 am Metallkörper eingesetzt ist.
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Am
Am Metallkörper 1 ist ferner ein Handgriff 6 angebracht,
so daß das Skiwachsgerät beidhändig gehandhabt werden kann, wobei die eine Hand
vorzugsweise die Gasflasche 3 hält.
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Der Metallkörper 1 besteht aus einem becherförmigen Wachs behälter
7, in dessen Bodenfläche 8 zwei federvorgespannte Ventile 9 angebracht sind.
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Die Unterseite 10 des becherförmigen Wachsbehälters 7 stellt die Führungs-und
Wachsverteilungsfläche dar. Im Bereich der Bodenfläche 8 schließen vorne als auch
hinten, bezogen auf die Bearbeitungsrichtung, Vorsprünge an, wobei der Vorsprung
auf der Vorderseite als Vorwärmplatte 11 mit einer Befestigungsnut 12 und der Vorsprung
auf der Rückseite mit einer Befestigungsnut 13 ausgebildet ist.
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Ein feinstmaschiges Metallgewebe 14 ist über die gesamte Breite der
Führungs- und Wachsverteilungsfläche 10 gespannt und wird in den Befestigungsnuten
12 und 13 mit Hilfe von Klemmblechen 15 und durch die Vorsprünge verlaufenden, jedoch
nicht gezeigten Schrauben gehalten.
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In der Bodenfläche 8snd Bohrungen 20 vorgesehen, in welche jeweils
eine Niet 21 als Ventilkörper eingesetzt ist. Zwischen dem Nietkopf und der Bodenfläche
ist ein Silicon-O-Ring 22 eingesetzt. Das von der Niet 21 gebildete Ventil wird
mit Hilfe einer Andruckplatte 25 verschlossen gehalten, welche auf einem in der
Bodenfläche befestigten Stift geführt mit Hilfe einer Feder 24 gegen den Kopf der
Nieten 21 gedrückt wird. Durch Verstellen der Federvorspannung läßt sich der Anpreßdruck
in bekannter Weise einstellen.
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Für die Wachsdosierung ist das Verhältnis der Durchmesser der Bohrung
20 und der Nieten 21 ausschlaggebend. Be i einem beispielsweise ausgeführten und
erfolgreich eingesetzen Skiwachsgerät beträgt der Durchmesser der Bohrungen 4, 8
mm und der Schaftdurchmesser der Nieten 4 mm. Die Länge des Schaftes der Nieten
21 ist etwas größer als die Dicke der Bodenfläche
fläche und der
Durchmesser der Silicon-O-Ringe 22. Aufgrund dieser Ausgestaltung öffnen und schließen
sich die Ventile in der Bodenfläche des Wachsbehälters selbsttätig, wenn die Führungs-
und Verteilungsfläche auf die Lauffläche des Skis aufgelegt und das Gerät gegen
die Lauffläche gedrückt wird. Beim Abheben des Gerätes werden durch die Vorspannung
der Feder 24 die Ventile sofort geschlossen. Da die Silicon-O-Ringe gegenüber dcni
Wachs eine geringere Adhäsion als gegenüber dem Metall des Wachsl)chälters aufweisen
und praktisch die Wirkung einer von Wachs nicht benetzbaren Fläche zeigen, erfolgt
eine einwandfreie Abdichtung des Wachsbebehälters, sobald beim Abheben des Wachsgerätes
die Ventile geschlossen werden.
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Das über die Führungs- und Wachsverteilungsfläche gespannte feinstmaschige
Metallgewebe 14 hat bei einem ausgeführten Skiwachsgerät eine Maschenweite von etwa
40 um Iind ist aus Bronze hergestellt. Anstelle eines Bronzedrahtes kann das Metallgewebe
auch aus einem nicht rostenden Stahldraht, z. B. einem V2A-Draht hergestellt sein.
Für ein einwandfreies Funktionieren des Skiwachsgerätes ist eine Maschenweite von
40 /um nicht unbedingt erforderlich. Die Maschenweite kann wesentlich von diesem
Wert abweichen und es wurden noch befriedigende Ergebnisse bei Maschenweiten von
etwa 20 um sowie etwa 100 lum erzielt.
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1 1 Für eine einwandfreie Funktion der Wachsverteilung ist die Verwendung
eines Metallgewebes erforderlich, da Wachs gegenüber Metallen eine be -netzende
Flüssigkeit darstellt und somit die Verteilung des Wachses auf der Lauffläche begünstigt.
Die Verwendung von Textilfasern bzw. Kunststoffasern anstelle von Metalldrähten
erscheint wegen der andersartigen Adhäs ionsverhältnisse weniger geeignet.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Gas-Heizvorrichtung 2 am Metallkörper
1 derart angeordnet, daß die aus dem Flammrohr austretende Gasflamme sich an der
an die Vorwärmplatte 11 angrenzenden Wand des Wachsbehälters
behälters
7 und der Oberseite der Vorwärmplatte 11 bricht. Auf diese Weise wird erreicht,
daß einerseits das Wachs geschmolzen und andererseits die Vorwärmplatte auf eine
Temperatur gebracht wird, bei der sich der auf die L auffläche aufzubringende Wachsfilm
besonders innig mit tleXr Lauffläche verbindet. Für den Normalbetrieb ist es wünschenswert,
daß die Vorwärmplatte 11 eine Temperatur von mindestens 100 bis etwa 150°C aufweist
und die Oberfläche des Laufflächenbelags auf eine entsprechende Temperatur bringt.
Die Erfahrung lehrt nämlich, daß bei dieser Temperatur sich der Wachsfilm besonders
innig mit der Oberfläche der Lauffläche verbindet. Es wird angenommen, daß sich
bei dieser Temperatur die Wachsmoleküle besonders innig an die Moleküle der üblicherweise
aus Polyäthylen hergestellten Laufflächenbeläge anlegen.
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Um diese innige Verbindung herzustellen, ist es bekannt und üblich,
eine separat aufgebrachte Wachsschicht mit Hilfe von Bügeleisen aufzubügeln, was
jedoch das sachgemäße Wachsen von Skiern zusätzlich erschwert.
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Die Erfindung bietet den Vorteil, daß auf das Aufbügeln verzichtet
werden kann und trotzdem die innige Verbindung zwischen dem Wachsmolekül und den
Moleküle der Laufflächenschicht entsteht.
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Zum Aufheizen des Wachsgerätes wird dieses in die in Fig. 1 dargestellte
Stellung gebracht, wobei es auf der Vorderkante der Vorwärmplatte aufliegt und die
Führungs- und Wachsverteilungsfläche von der Unterlage abgehoben ist. In dieser
Stellung bleiben die Ventile 9 verschlossen, so daß kein flüssiges Wachs austreten
kann. Auch bei der Handhabung des Gerätes kann es nach dem jeweiligen Gebrauch in
dieser Stellung abgestellt werden, wobei sichergestellt ist, daß die Ventile 9 den
Wachsbehälter verschlossen halten und kein Wachs austritt. Die angewinkelte Lage
des Wachsgerätes im abgestellten Zustand wird dadurch erreicht, daß die Heizvorrichtung
am Metallkörper 1 so befestigt wird, daß der gemeinsame Schwerpunkt in Bearbeitungsrichtung
vor der durch die Vorderkante der Vorwärmplatte 11 senkrecht verlaufenden Ebene
liegt.
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In
In Fig. 3 ist eine Teilansicht des Metallkörpers
1 dargestellt, bei dem eine elektrische Heizvorrichtung 30 zum Aufheizen des Metallkörpers
1 dient.
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Diese elektrische Heizvorrichtung 30 ist vorzugsweise derart geformt,daß
die von der Seite unter der Halterung 5 hindurch auf die Vorwärmplatte 11 aufgesetzt
werden kann, wobei sie gleichzeitig an der an die Vorwärmplatte angrenzendeWand
des Wachsbehälters anliegt. Der nicht dargestellte handgriff für die elektrische
Heizvorrichtung ist an einem Zwischenstück 31 bebefestigt, welches durch die Halterung
5 hindurchsteckbar und in die elektrische Heizvorrichtung 30 einsteckbar ist. Die
Stromzufuhr kann dabei über eine nicht dargestellte Steckerverbindung erfolgen.
Bei dieser elektrischen lIeizvorrichtung wird zweckmäßigerweise der Handgriff so
schwer ausgeführt, daß das abgestellte Skiwachsgerät die in Fig. 1 dargestellte
gekippte Lage annimmt. Durch die Ausgestaltung der Gegenfläche der elektrischen
Heizvorrichtung 30 entsprechend der wellenförmigen Oberfläche der Vorwärmplatte
11 wird dafür Sorge getragen, daß eine einwandfreie formschlüssige Verbindung zwischen
der elektrischen Heizvorrichtung und dem Metallkörper 1 erfolgt.
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Die Art der Beheizung des Skiwachsgerätes ist für dessen Funktionsweise
ohne Bedeutung, jedoch ist es zweckmäßig, die Heizvorrichtung immer so zu gestalten,
daß das abgestellte Skiwachsgerät in einer gekippten Lage gehalten wird und dadurch
die Ventile 9 selbsttätig geschlossen gehalten werden.
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Vorausstehend wurde ein Skiwachsgerät beschrieben, bei dem sich durch
die Merkmale der Erfindung besondere Vorteile ergeben, wie sie bisher nicht bekannt
sind. Insbesondere läßt sich durch die spezielle Ausgestaltung der Vorwärmplatte
ein Aufheizen des Skibelags auf eine für das Aufbringen eines Wachsfilms besonders
geeignete Temperatur erreichen, bei der das Wachs eine sehr Innige Verbindung mit
dem Belag der Lauffläche eingeht. Das Gerät ist besonders filr den werkstattmäßigen
Einsatz geeignet, da es
da es das Wachsen des Skis in kürzester
Zeit ermöglicht, wobei die aufgebrachte Wachs schicht alle Eigenschaften hat, die
für einen gut und schnell laufenden Ski und das langsame Abnutzen der Wachsschicht
erforderlich sind.
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Beim Aufbringen des Wachses wird lediglich die für die gewünschte
Schicht erforderliche Wachsmenge dem Wachsbehälter entnommen, da aufgrund des Metallgewebes
ein Verlaufen des Wachses über den Rand des Skis und in die Führungsrille vermieden
wird.
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Bei der Verwendung elektrischer Heizvorrichtungen ist es sinnvoll,
diese mit einer Regeleinrichtung zu versehen, um im Wartebetrieb lediglich diejenige
Energie zuzuführen, die für das Flüssighalten des Wachses und das Aufrechterhalten
der gewünschten Temperatur für die Vorwärmplatte erforderlich ist.
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Die Verwendung eines Metallgewebes auf der Führungs- und Wachsverteilungsfläche
erweist sich als besonders vorteilhaft gegenüber der Verwendun von nichtmetallischen
Geweben, da das wärmeleitende Metallgewebe das Wachs bis zum unmittelbaren Auftrag
auf die Oberfläche der Lauffläche in einem verhältnismäßig dünnflüssigen Zustand
hält. Bei der Verwendung von nichtmetallischen Geweben, z. B. von Stoff oder Kunststoffgeweben,
erfährt das Wachs bereits wegen der wärmeisolierenden Eigenschaften dieser Gewebe
eine Abkühlung, bevor es mit der Oberfläche der Lauffläche eine Verbindung eingeht.
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Patentansprüche
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