DE2549376A1 - Skiwachsgeraet - Google Patents

Skiwachsgeraet

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DE2549376A1
DE2549376A1 DE19752549376 DE2549376A DE2549376A1 DE 2549376 A1 DE2549376 A1 DE 2549376A1 DE 19752549376 DE19752549376 DE 19752549376 DE 2549376 A DE2549376 A DE 2549376A DE 2549376 A1 DE2549376 A1 DE 2549376A1
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Germany
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wax
ski
preheating plate
container
waxing device
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DE19752549376
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Michael Kollmeder
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/04Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards
    • A63C11/08Apparatus for waxing or dewaxing

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Skiwachsgerät
  • Die Erfindung betrifft ein Skiwachsgerät mit einem becherförmigen sowie aufheizbaren Metallkörper als Wachsbehälter, an welchem eine als Führungs- und Wachsverteilungsbleche ausgebildete äußere Hauptfläche mit einem durch den Auflagedruck beim Wachsen zu öffnenden federvorgespannten Ventil versehen ist.
  • Ein derartiges Skiwachsgerät ist bekannt (DT-PS 960 164), wobei die in der Führungs- und Wachsverteilungsfläche vorgesehene Bohrung durch ein Kugelventil verschließbar ist. Beim Aufsetzen der Führungs- und Wachsverteilungsfläche wird die vorstehende Kugel zurückgedrückt, so daß das flüssige Wachs aus dem Wachsbehälter ausfließen kann. Die Verwendung eines derartigen Kugelventils erweist sich als unzweckmäßig, da man damit keinen gleichmäßigen Wachs auftrag auf den dafür vorgesehenen Teil der Lauffläche des Skis erzielen kann. Das aus dem Wachsbehälter auslaufende Wachs legt sich zunächst als schmales Band auf die Lauffläche des Skis und muß durch Hin- und Herbewegen des Skiwachsgerätes verbügelt werden.
  • Dabei Dabei ist nicht zu vermeiden, daß fortlaufend Wachs aus dem Wacisl>ehälter ausläuft, so daß sich eine gleichmäßige Wachs auflage auf der Lauffläche des Skis nur sehr schwer erzielen läßt. Auch durch das nlehrfache Hin- und Herbewegen des Wachsgerätes zum Aufbügeln des Wachses ergibt sich einerseits eine verhältnismäßig dicke Wachsschicht ut andererseits bilden sich an den Umkehrpunkten bei der Hin- und Tlerbewegung kleine Schwellen im Wachsbelag aus. Beide Ergebnisse sind unerwünscht.
  • Einen weiteren wesentlichen Nachteil des bekannten Skiwachsgeräte.s stellt das Kugelventil dar, mit dem ein dichtes Verschließen des mit flüssigem Wachs gefüllten Wachsbehälters nicht möglich ist. Aufgrund der Adhäsion zwischen dem Metall des Wachsbehälters und dem flüssigen Wachs, das benetzende Eigenschaften hat, tritt auch durch das verschlossene Kugelventil flüssiges Wachs aus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Skiwachsgerät zu schaffen, das die Möglichkeit bietet, mit einem einmaligen Verschieben über die Lauffläche des Skis diese mit einer dünnen, sehr gleichmäßig verteilten und gut an der Lauffläche haftenden Wachs schicht zu versehen, die keine wesentlichen Unebenheiten bzw. Schwellen in der Oberfläche der Wachsschicht aufweist.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs erwähnten Wachsgerät erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß das federvorgespannte Ventil mit einem zwischen Ventilkörper und Ventilsitz eingesetzten wärmebeständigen sowie nachgiebigen Dichtring abgedichtet ist, daß die Führungs- und Wachsverteilungsfläche mit einem feinstmaschigen Metallgewebe überspannt ist, und daß in Bearbeitungsrichtung vor der Führungs- und Wachsverteilungsfläche eine Vorwärmplatte angebracht ist, die zusammen mit dem Wachsbehälter mittels einer vor/'.ugs wei se weise separat anmontierbaren Heizvorrichtung aufheizbar ist.
  • Bei einem nach den Merkmalen der Erfindung aufgebauten Skiwachsgerät ergeben sich die Vorteile, daß einmal beim Abheben des Wachsgerätes von der Lauffläche des Skis das Ventil den Wachsbehälter dicht abschließt und kein flüssiges Wachs mehr austritt und zum anderen wird durch das feinstmaschige Metallgewebe ein sehr dünner, gleichmäßig verteilter Wachsfilm bei einem einmaligen Verschieben des Skiwachsgerätes auf die Lauffläche des Skis aufgetragen, der mit der Lauffläche eine sehr innige Verbindung eingeht, da diese durch die Vorwärmplatte bereits vor dem Aufbringen der Wachs schicht auf eine Temperatur angeheizt wird, bei der sich die Wachsmoleküle sehr dicht an die Moleküle des Belags der Lauffläche anlegen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung besteht das Ventil aus einer zylindrischen Bohrung in der Bodenfläche des Wachsbehälters als Ventilsitz und einem in die Bohrung mit seinem zylindrischen Schaft lose eingesetzten Niet.
  • Der Dichtring ist als O-Ring ausgebildet und hat gegenüber Wachs eine geringere Adhäsion als gegenüber dem Metall des Wachsbehälters.
  • Ein bevorzugtes Material für den Dichtring ist Silicon.
  • Dieser Dichtring wird vom zylindrischen Schaft der Niet gehalten und liegt zwischen Nietkopf und Bodenfläche des Wachsbehälters lose auf der Bodenfläche auf. Durch eine Federvorspannung wird der Nietkopf mittels einer Andruckplatte gegen den Dichtring und gegen die Bodenfläche gedrückt. Durch geeignete Einstellung der Federvorspannung läßt sich erreichen, daß sich das Ventil beim Abheben des Wachs gerätes von der Lauffläche des Skis dicht verschließt und kein weiteres Wachs mehr austritt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß daß ki Querrichtung über die Führungs- und Wachsverteilungsfläche verteilt vorzugsweise zwei und gegebenenfalls auch mehr Ventile in der Führungs-und Wachsverteilungsfläche angebracht sind. Die Andruckplatte wirkt dabei auf alle als Ventilkörper wirksamen Nieten gleichzeitig ein.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das feinstmaschige Metallgewebe eine Maschenweite von etwa 20 um bis etwa 100 um und vorzugsweise etwa 40 um aufweist. Dabei ist das Metallgewel>e vorzugsweise aus Bronzedraht oder einem nicht rostenden Stahldraht hergestellt.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die im Bereich der Bodenfläche an den Wachs behälter anschließende Vorwärmplatte auf der Oberseite mit quer zur Bearbeitungsrichtung verlaufenden wellenförmigen Rillen versehen ist. Zu der Oberseite der Vorwärmplatte verläuft die an die Vorwärmplatte angrenzende Wand des Wachsbehälters etwa senkrecht. Zum Aufheizen des Wachs gerätes kann sowohl eine Gasheizvorrichtung als auch eine elektrische Heizvorrichtung Verwendung finden.
  • Bei der Verwendung einer Gasheizvorrichtung ist die Gasflamme derart geführt, daß sie sich an der an die Vorwärmplatte angrenzenden Wand des Wachsbehälters und an der Oberseite der Vorwärmplatte bricht. Dadurch wird in vorteilhafter Weise gewährleistet, daß die Vorwärmplatte die notwendige hohe Temperatur annimmt bzw. auf dieser Temperatur gehalten wird, welche notwendig ist, damit sich die Wachsmoleküle dicht an die Moleküle des Laufflächenbelags anlegen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß ein Aufbügeln des Wachses bei verhältnismäßig hoher Temperatur, wie es bisher zur Erzielung dieses Effektes üblich ist, vermieden wird und bereits bei einem einmaligen Überstreichen der Lauffläche mit dem Wachsgerät diese innige Verbindung erzielt wird. Die innige Verbindung wird außerdem durch die Tatsache begünstigt, daß über das feinstmaschige Metallgewebe nur eine verhältnismäßig dünne Wachsschicht aufgetragen wird.
  • Wenn Wenn anstelle der Gasheizvorrichtung eine elektrische Heizvorrichtung Verwendung findet, wird ein elektrischer Heizaufsatz zwischen der Wand des Wachsbehälters und der angrenzenden Vorwärmplatte eingesetzt.
  • Die Heizvorrichtung wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung derart am Metallkörper befestigt, daß der gemeinsame Schwerpunkt in Bearbeitungsrichtung vor einer durch die Vorderkante der Vorwärmplatte senkrecht verlaufenden Ebene liegt. Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß beim Ablegen des Wachsgerätes dieses auf der vordersten Kante der Vorwärmplatte zu liegen kommt und sich das feinstmaschige Metallgewebe von der Unterlage abhebt, so daß die über die Andruckplatte auf die Nietköpfe wirkende Federvorspannung die Ventile in der Bodenfläche des Wachsbehälters verschließt.
  • Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 ein auf einer Unterlage stehendes Skiwachsgerät gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen Teilschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 eine Teilansicht des Wachsgerätes mit einer elektrischen Heizvorrichtung.
  • Gemäß Fig. 1 besteht das Skiwachsgerät aus einem Metallkörper 1, an dem eine Gasheizvorrichtung 2 zum Aufheizen des Metallkörpers befestigt ist.
  • Diese Gasheizvorrichtung 2 kann aus einer Gasflasche 3 mit einem Lötaufsatz 4 bestehen, dessen Flammrohr in eine Halterung 5 am Metallkörper eingesetzt ist.
  • Am Am Metallkörper 1 ist ferner ein Handgriff 6 angebracht, so daß das Skiwachsgerät beidhändig gehandhabt werden kann, wobei die eine Hand vorzugsweise die Gasflasche 3 hält.
  • Der Metallkörper 1 besteht aus einem becherförmigen Wachs behälter 7, in dessen Bodenfläche 8 zwei federvorgespannte Ventile 9 angebracht sind.
  • Die Unterseite 10 des becherförmigen Wachsbehälters 7 stellt die Führungs-und Wachsverteilungsfläche dar. Im Bereich der Bodenfläche 8 schließen vorne als auch hinten, bezogen auf die Bearbeitungsrichtung, Vorsprünge an, wobei der Vorsprung auf der Vorderseite als Vorwärmplatte 11 mit einer Befestigungsnut 12 und der Vorsprung auf der Rückseite mit einer Befestigungsnut 13 ausgebildet ist.
  • Ein feinstmaschiges Metallgewebe 14 ist über die gesamte Breite der Führungs- und Wachsverteilungsfläche 10 gespannt und wird in den Befestigungsnuten 12 und 13 mit Hilfe von Klemmblechen 15 und durch die Vorsprünge verlaufenden, jedoch nicht gezeigten Schrauben gehalten.
  • In der Bodenfläche 8snd Bohrungen 20 vorgesehen, in welche jeweils eine Niet 21 als Ventilkörper eingesetzt ist. Zwischen dem Nietkopf und der Bodenfläche ist ein Silicon-O-Ring 22 eingesetzt. Das von der Niet 21 gebildete Ventil wird mit Hilfe einer Andruckplatte 25 verschlossen gehalten, welche auf einem in der Bodenfläche befestigten Stift geführt mit Hilfe einer Feder 24 gegen den Kopf der Nieten 21 gedrückt wird. Durch Verstellen der Federvorspannung läßt sich der Anpreßdruck in bekannter Weise einstellen.
  • Für die Wachsdosierung ist das Verhältnis der Durchmesser der Bohrung 20 und der Nieten 21 ausschlaggebend. Be i einem beispielsweise ausgeführten und erfolgreich eingesetzen Skiwachsgerät beträgt der Durchmesser der Bohrungen 4, 8 mm und der Schaftdurchmesser der Nieten 4 mm. Die Länge des Schaftes der Nieten 21 ist etwas größer als die Dicke der Bodenfläche fläche und der Durchmesser der Silicon-O-Ringe 22. Aufgrund dieser Ausgestaltung öffnen und schließen sich die Ventile in der Bodenfläche des Wachsbehälters selbsttätig, wenn die Führungs- und Verteilungsfläche auf die Lauffläche des Skis aufgelegt und das Gerät gegen die Lauffläche gedrückt wird. Beim Abheben des Gerätes werden durch die Vorspannung der Feder 24 die Ventile sofort geschlossen. Da die Silicon-O-Ringe gegenüber dcni Wachs eine geringere Adhäsion als gegenüber dem Metall des Wachsl)chälters aufweisen und praktisch die Wirkung einer von Wachs nicht benetzbaren Fläche zeigen, erfolgt eine einwandfreie Abdichtung des Wachsbebehälters, sobald beim Abheben des Wachsgerätes die Ventile geschlossen werden.
  • Das über die Führungs- und Wachsverteilungsfläche gespannte feinstmaschige Metallgewebe 14 hat bei einem ausgeführten Skiwachsgerät eine Maschenweite von etwa 40 um Iind ist aus Bronze hergestellt. Anstelle eines Bronzedrahtes kann das Metallgewebe auch aus einem nicht rostenden Stahldraht, z. B. einem V2A-Draht hergestellt sein. Für ein einwandfreies Funktionieren des Skiwachsgerätes ist eine Maschenweite von 40 /um nicht unbedingt erforderlich. Die Maschenweite kann wesentlich von diesem Wert abweichen und es wurden noch befriedigende Ergebnisse bei Maschenweiten von etwa 20 um sowie etwa 100 lum erzielt.
  • 1 1 Für eine einwandfreie Funktion der Wachsverteilung ist die Verwendung eines Metallgewebes erforderlich, da Wachs gegenüber Metallen eine be -netzende Flüssigkeit darstellt und somit die Verteilung des Wachses auf der Lauffläche begünstigt. Die Verwendung von Textilfasern bzw. Kunststoffasern anstelle von Metalldrähten erscheint wegen der andersartigen Adhäs ionsverhältnisse weniger geeignet.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Gas-Heizvorrichtung 2 am Metallkörper 1 derart angeordnet, daß die aus dem Flammrohr austretende Gasflamme sich an der an die Vorwärmplatte 11 angrenzenden Wand des Wachsbehälters behälters 7 und der Oberseite der Vorwärmplatte 11 bricht. Auf diese Weise wird erreicht, daß einerseits das Wachs geschmolzen und andererseits die Vorwärmplatte auf eine Temperatur gebracht wird, bei der sich der auf die L auffläche aufzubringende Wachsfilm besonders innig mit tleXr Lauffläche verbindet. Für den Normalbetrieb ist es wünschenswert, daß die Vorwärmplatte 11 eine Temperatur von mindestens 100 bis etwa 150°C aufweist und die Oberfläche des Laufflächenbelags auf eine entsprechende Temperatur bringt. Die Erfahrung lehrt nämlich, daß bei dieser Temperatur sich der Wachsfilm besonders innig mit der Oberfläche der Lauffläche verbindet. Es wird angenommen, daß sich bei dieser Temperatur die Wachsmoleküle besonders innig an die Moleküle der üblicherweise aus Polyäthylen hergestellten Laufflächenbeläge anlegen.
  • Um diese innige Verbindung herzustellen, ist es bekannt und üblich, eine separat aufgebrachte Wachsschicht mit Hilfe von Bügeleisen aufzubügeln, was jedoch das sachgemäße Wachsen von Skiern zusätzlich erschwert.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß auf das Aufbügeln verzichtet werden kann und trotzdem die innige Verbindung zwischen dem Wachsmolekül und den Moleküle der Laufflächenschicht entsteht.
  • Zum Aufheizen des Wachsgerätes wird dieses in die in Fig. 1 dargestellte Stellung gebracht, wobei es auf der Vorderkante der Vorwärmplatte aufliegt und die Führungs- und Wachsverteilungsfläche von der Unterlage abgehoben ist. In dieser Stellung bleiben die Ventile 9 verschlossen, so daß kein flüssiges Wachs austreten kann. Auch bei der Handhabung des Gerätes kann es nach dem jeweiligen Gebrauch in dieser Stellung abgestellt werden, wobei sichergestellt ist, daß die Ventile 9 den Wachsbehälter verschlossen halten und kein Wachs austritt. Die angewinkelte Lage des Wachsgerätes im abgestellten Zustand wird dadurch erreicht, daß die Heizvorrichtung am Metallkörper 1 so befestigt wird, daß der gemeinsame Schwerpunkt in Bearbeitungsrichtung vor der durch die Vorderkante der Vorwärmplatte 11 senkrecht verlaufenden Ebene liegt.
  • In In Fig. 3 ist eine Teilansicht des Metallkörpers 1 dargestellt, bei dem eine elektrische Heizvorrichtung 30 zum Aufheizen des Metallkörpers 1 dient.
  • Diese elektrische Heizvorrichtung 30 ist vorzugsweise derart geformt,daß die von der Seite unter der Halterung 5 hindurch auf die Vorwärmplatte 11 aufgesetzt werden kann, wobei sie gleichzeitig an der an die Vorwärmplatte angrenzendeWand des Wachsbehälters anliegt. Der nicht dargestellte handgriff für die elektrische Heizvorrichtung ist an einem Zwischenstück 31 bebefestigt, welches durch die Halterung 5 hindurchsteckbar und in die elektrische Heizvorrichtung 30 einsteckbar ist. Die Stromzufuhr kann dabei über eine nicht dargestellte Steckerverbindung erfolgen. Bei dieser elektrischen lIeizvorrichtung wird zweckmäßigerweise der Handgriff so schwer ausgeführt, daß das abgestellte Skiwachsgerät die in Fig. 1 dargestellte gekippte Lage annimmt. Durch die Ausgestaltung der Gegenfläche der elektrischen Heizvorrichtung 30 entsprechend der wellenförmigen Oberfläche der Vorwärmplatte 11 wird dafür Sorge getragen, daß eine einwandfreie formschlüssige Verbindung zwischen der elektrischen Heizvorrichtung und dem Metallkörper 1 erfolgt.
  • Die Art der Beheizung des Skiwachsgerätes ist für dessen Funktionsweise ohne Bedeutung, jedoch ist es zweckmäßig, die Heizvorrichtung immer so zu gestalten, daß das abgestellte Skiwachsgerät in einer gekippten Lage gehalten wird und dadurch die Ventile 9 selbsttätig geschlossen gehalten werden.
  • Vorausstehend wurde ein Skiwachsgerät beschrieben, bei dem sich durch die Merkmale der Erfindung besondere Vorteile ergeben, wie sie bisher nicht bekannt sind. Insbesondere läßt sich durch die spezielle Ausgestaltung der Vorwärmplatte ein Aufheizen des Skibelags auf eine für das Aufbringen eines Wachsfilms besonders geeignete Temperatur erreichen, bei der das Wachs eine sehr Innige Verbindung mit dem Belag der Lauffläche eingeht. Das Gerät ist besonders filr den werkstattmäßigen Einsatz geeignet, da es da es das Wachsen des Skis in kürzester Zeit ermöglicht, wobei die aufgebrachte Wachs schicht alle Eigenschaften hat, die für einen gut und schnell laufenden Ski und das langsame Abnutzen der Wachsschicht erforderlich sind.
  • Beim Aufbringen des Wachses wird lediglich die für die gewünschte Schicht erforderliche Wachsmenge dem Wachsbehälter entnommen, da aufgrund des Metallgewebes ein Verlaufen des Wachses über den Rand des Skis und in die Führungsrille vermieden wird.
  • Bei der Verwendung elektrischer Heizvorrichtungen ist es sinnvoll, diese mit einer Regeleinrichtung zu versehen, um im Wartebetrieb lediglich diejenige Energie zuzuführen, die für das Flüssighalten des Wachses und das Aufrechterhalten der gewünschten Temperatur für die Vorwärmplatte erforderlich ist.
  • Die Verwendung eines Metallgewebes auf der Führungs- und Wachsverteilungsfläche erweist sich als besonders vorteilhaft gegenüber der Verwendun von nichtmetallischen Geweben, da das wärmeleitende Metallgewebe das Wachs bis zum unmittelbaren Auftrag auf die Oberfläche der Lauffläche in einem verhältnismäßig dünnflüssigen Zustand hält. Bei der Verwendung von nichtmetallischen Geweben, z. B. von Stoff oder Kunststoffgeweben, erfährt das Wachs bereits wegen der wärmeisolierenden Eigenschaften dieser Gewebe eine Abkühlung, bevor es mit der Oberfläche der Lauffläche eine Verbindung eingeht.
  • Patentansprüche Leerseite

Claims (12)

  1. PatentanspriSche ½ I Skiwachsgerät mit einem becherförmigen sowie aufheizbaren Metallkörper als Wachsbehälter, an welchem eine als Führungs-und Wachsverteilungsfläche ausgebildete äußere Hauptfläche mit einem durch den Auflagedruck beim Wachsen zu öffnenden federvorgespannten Ventil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das federvorgespannte Ventil (9) mit einem zwischen Ventilkörper (21) und Ventilsitz (8) eingesetzten wärmebeständigen sowie nachgiebigen Dichtring (22) abdichtbar ist, daß die Führungs- und Wachsverteilungsfläche (10) mit einem feinstmaschigen Metallgewebe (14) überspannt ist, und daß in Bearbeitungsrichtung vor der Führungs- und Wachsverteilungsfläche (10) eine Vorwärmplatte (11) angebracht ist, die zusammen mit dem Wachsbehälter (7) mittels einer vorzugsweise separat anmontierbaren Heizvorrichtung (2;3()) aufheizbar ist.
  2. 2. Skiwachsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (9) aus einer zylindrischen Bohrung (20) mit der Bodenfläche (8) des Wachsbehälters (7) als Ventilsitz und einem in die Bohrung (20) mit seinem zylindrischen Schaft lose eingesetzten Niet (21) besteht, und daß der Dichtring (22) als O-Ring ausgebildet ist.
  3. 3. Skiwachsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (22) aus Silicon besteht.
  4. 4. Skiwachsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (22) vom zylindrischen Schaft des Niet gehalten zwischen Nietkopf und Bodenfläche lose auf der Bodenfläche aufliegt, und daß die Federvorspannung über eine Andruckplatte (25) auf den Nietkopf einwirkt.
  5. 5. Skiwachsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich -ne t, daß in Querrichtung über die Führungs- und Wachsverteilullgsfläche (10) verteilt vorzugsweise zwei und gegebenenfalls auch mellr Ventile angebracht si nd, und daß die Andruckplatte (25) auf alle als Ventilkörper wirksamen Nieten gleichzeitig einwirkt.
  6. 6. Skiwachsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn ze ichn et, daß das feinstmaschige Metallgewebe (14) vorzugsweise eine Maschenweite von etwa 20 /um bis etwa 100 lum hat.
  7. 1 1 7. Skiwachsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn z eichne t, daß das Metallgewebe vorzugsweise aus Bronze oder aus nichtrostendem Stahl besteht.
  8. 8. Skiwachsgerät nach Anspruch 1> dadurch ge kennz ei chn et.
    daß die im Bereich der Bodenfläche an den Wachsbehälter anschließende Vorwärmplatte (11) auf der Oberseite mit quer zur Bearbeitungsrichtung verlaufenden wellenförmigen Rillen versehen ist.
  9. 9. Skiwachsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, daß die an die Vorwärmplatte (11) angrenzende Wand des Wachsbehälters (7) etwa senkrecht zur Oberseite der Vorwärmplatte verläuft.
  10. 10. Skiwachsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasflamme bei Verwendung einer Gasheizvorrichtung (2) derart geführt ist, daß sie sich an der an die Vorwärmplatte angrenzenden Wand des Wachs behälters und der Oberseite der Vorwärmplatte bricht.
  11. 11. Skiwachsgerät nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichn e t, daß ein elektrischer Heizaufsatz (30) bei Verwendung einer elektrischen Heizvorrichtung zwischen der Wand des Wachsbehälters und der angrenzenden Vorwärmplatte einsetzbar ist.
  12. 12. Skiwachsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t, daß die Heizvorrichtung derart am Metallkörper (l) befestigt ist, daß der gemeinsame Schwerpunkt in Bearbeitungsrichtung vor einer durch die Vorderkante der Vorderkante der Vorwärmplatte (11) senkrecht verlaufenden Ebene liegt.
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Cited By (6)

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FR2422419A1 (fr) * 1978-04-12 1979-11-09 Lafranconi Andrea Laf Dispositif perfectionne pour le fartage des skis
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