DE2558366A1 - Digital-analog-umsetzer, insbesondere fuer einen nach dem iterativverfahren arbeitenden codierer - Google Patents

Digital-analog-umsetzer, insbesondere fuer einen nach dem iterativverfahren arbeitenden codierer

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DE2558366A1
DE2558366A1 DE19752558366 DE2558366A DE2558366A1 DE 2558366 A1 DE2558366 A1 DE 2558366A1 DE 19752558366 DE19752558366 DE 19752558366 DE 2558366 A DE2558366 A DE 2558366A DE 2558366 A1 DE2558366 A1 DE 2558366A1
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
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    • H03M1/1066Mechanical or optical alignment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Digital-Analog-Umsetzer, insbesondere für einen nach dem
  • Iterativverfahren arbeitenden Codierer.
  • Das Patent .... (P 24 11 561.5) bezieht sich auf einen Digital-Analog-Umsetzer zur Umsetzung von jeweils n + m + 1 Bits umfassenden Digital-Signalen in Analog-Signale unter Berücksichtigung einer nichtlinearen Knickkennlinie, die aus 2In+ linearen Abschnitten mit jeweils 2n Amplitudenstufen besteht, insbesondere für einen nach dem Iterativverfahren arbeitenden Codierer. Bei diesem Digital-Analog-Umsetzer sind ein erster Decoderschaltungsteil, ein zweiter Decoderschaltungeteil und ein dritter Decoderschaltungsteil vorgesehen. Der erste Decoderschaltungsteil setzt die n Bits des jeweiligen Digital-Signals in einem Widerstandsnetzwerk mit ei.r,er binären Wertstufung genügenden Widerständen in ein analoges Steuersignal für den zweiten Decoderschaltungsteil um. In dem .iderstandsnetzwerk des ersten Decoderschaltungsteils ist ein weiterer Widerstand in dem Fall wirksam schaltbar, daß wenigstens eines der m Bits des jeweiligen Digital-Signals durch eine binäre "1t' gebildet ist. Der zweite ecoderschaltungsteil besteht ebenfalls aus einem Widerstandsnetzwerk mit einer binäre; Wertstufung genügenden Widerständen, welche entsprechend dem Werft der jeweils durch eine binare '11" gebildeten m Bits des jeweiligen Digital-Signals wirksam schaltbar sind und das Steuersignal entsprechend beeinflussen. In dem dritten Decoderschaltungsteil wird schließlich die Polarität eines an einen Decoderausgang von dem zweiten Decoderscnaltungsteil abzugebenden Ausgangssignals durch das übrige einebit in dem jeweiligen Digital-Signal festgelegt. Der erste Decoderschaltungsteil und der zweite Decouerschal+ungsteil weisen ein gemeinsames Widerstands-Netzwerk auf, dessen sämtliche Querwiderstände und dessen an den beiden Leiternetzwerksenden liegende Widerstände jeweils ein und denselben Widerstandswert R besitzen, während alle übrigen Widerstände den doppelten Widerstandswert besitzen.
  • Dieses Widerstands-Leiternetzwerk wird im folgenden auch als R-2R-Widerstandsnetzwerk bezeichnet werden. Bei diesem R-2R-Widerstandsnetzwerk wird jedem Verbindungspunkt einer Gruppe von n benachbarten Verbindungspunkten jeweils eines Able itwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands selektiv ein Konstantstrom einer Konstant stromquelle von n Konstantstromquellen entsprechend den jeweils durch eine binäre "1" gebildeten n Bits des jeweiligen Digital-Signals zugeführt. Der demjenigen Ende des R-2R-Widerstandsnetzwerks, von welchem das jeweilige Analog-Signal abnehmbar ist, zugewandte eine Verbindungspunkt der Gruppe der n benachbarten Verbindungspunkte weist von dem betreffenden Ende einen Abstand entsprechend 1 bis (2m-1) Verbindungspunkten gemäß dem Wert der jeweils durch eine binäre "1" gebildeten m Bits des jeweiligen Digital-Signals auf. Außerdem wird dem in Richtung zu dem genannten Ende des P.-2R-Wi.derstanas.netzu3erks unmittvlgar den n benachbarten Verbindungspunkten/benachbarten Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands in dem Fall ein Konstantstrom von einer gesonderten Konstantstromquelle zugeführt, daß wenigstens eines der m Bits des jeweiligen Digital-Signale durch eine binäre i gebildet ist. Darüber hinaus wird dem R-2R-Widerstandsnetzwerk an einem Verbindungspunkt, der den n benachbarten Verbindungspunkten in Richtung von dem genannten Ende weg unmittelbar benachbart ist, von einer gesonderten weiteren Konstantstromquelle ein Konstantstrom zugeführt.
  • Gibt man dem an der niederwertigsten Stelle der n Verbindungspunkte des R-2R-Widerstandsnetzwerks eingespeisten Konstantstrom die Wertigkeit 1, so besitzt der Konstantstrom, der dem in Richtung von dem obengenannten Ende - von dem das jeweilige Analog-Signal abnehmbar ist - abgewandten Verbindungspunkt unmittelbar neben den n benachbarten Verblndungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerk zugeführt wird, die Wertigkeit 1/2. Durch die Einfuhzung dieses sogenannten 1/2-Schrittes ist sichergestellt, daß bei der Decodierung eines Digital-Signals sich ein Geräuschminimum ergibt, und zwar angesichts des Umstandes, daß eine gleichmäßige Verteilung der Analog-Signale innerhalb eines Quantisierungsintervalles (auf der Seite der Codierung) dazu führt, daß der Mittelwert dieser Analog-Signale bei der Hälfte des jeweiligen Quantisierungsintervalles liegt, was dann bei der Umsetzung eines Digital-Signals in ein Analog-Signal (Decodierung) berücksichtigt wird.
  • Im Zusammenhang mit der Ansteuerung eines R-2R-Widerstandsnetzwerks ist es bereits bekannt (US-PS 2 827 233, US-PS 3 365 713), eine der Anzahl der Verbindungspunkte jeweils eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands des betreffenden Widerstandsnetzwerks entsprechende Anzahl von Konstantstromquellen vorzusehen und diese Konstantstromquellen je nach Bedarf an die zugehörigen Verbindungspunkte des R-2R-Widerstandsnetzwerks anzuschalten.
  • Es ist außerdem ein Digital-Analog-Umsetzer mit einem R-2R-Widerstandsnetzwerk bekannt (FR-PS 2 121 396), bei dem Konstantstrcmquellen vorgesehen sind, die Konstant ströme entsprechend einer binären Wertstufung abzugeben vermögen. Hiervon den betreffend Konstantstromquellen abgegebenen Konstant ströme werden in Abhänffligkeit von den "1"-Bits des jeweils in ein Analog-Signal umzusetzenden Digital-Signals summiert und dann jeweils einem Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und zumindest eines Querwiderstands des R-2R-Widerstand sn et zwerks zugeführt. Erfolgt keine Konstantstromabgabe von einer Konstantstromquelle, so ist die betreffende Konstantstromouelle von dem R-2R-sSiderstandsnetzwerk abgetrennt.
  • Im Zusammenhang mit dem Betrieb von Konstantstronquellen bei Schaltungsanordnungen der vorstehend betrachteten Art hat es sich gezeigt, daß es beim Umlenken eines Konstantstroms von einer Konstantstromquelle auf eitien als Einspeisepunkt zu betrachtenden Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands des R-2R-Widerstandsnetzwerks vorkommen kann, daß kurzzeitig an dem betreffenden Einspeisepunkt des Widerstandsnetzwerks beim Wiederansehalten eine zu hohe Spannung liegt. Zum Auftreten einer solchen erhöhten Spannung kommt es infolge der Nichtbelastung der betrCEenden Konstantstromquelle im Abschaltzustand. Die infolge des Abschaltens einer Konstantstromquelle von einem Einspeisepunkt auftretende Erhöhung der Abgabespannung kann überdies eine störende Rückwirkung auf die Konstantstromquelle selbst hervorrufen. Die damit verbundene Rückwirkung auf den Konstantstrom und/oder die Aufladung der Eigenkapazität der Konstantstromquelle im abgeschalteten, nicht belasteten Zustand verursachen beim Anschalten an das R-2R-Netzwerk kurzzeitig Spannungsspitzen.
  • Zur Lösung des vorstehend bezüglich der Konstantstromquellen aufgezeigten Problems wäre es gegebenenfalls möglich, die jeweilige Konstantstromquelle nicht nur von ihrem Einspeisepunkt abzuschalten, sondern sie vollkommen von ihren Speiseenergiequellen abzutrennen. Dies stellt jedoch einen zuweilen nicht in Kauf zu nehmenden Nachteil insofern dar, als die Konstantstromquellen dann erst nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne auf die Wiederanschaltung ihrer Speiseenergiequellen einen gewünschten Konstantstrom abzugeben vermögen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie bei einem Digital-Analog-Umsetzer der eingangs genannten Art auf relativ einfache Weise sichergestellt werden kann, daß die vorgesehenen Konstantstromquellen weder bei ihrer Abschaltung von dem R-2R-Widerstandsnetzwerk noch bei ihrer Anschaltung an dieses Widestandsnetzwerk einen störenden Anstieg ihrer Ausgangsspannung erfahren.
  • Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem Digital-Analog-Umsetzer zur Umsetzung von jeweils n+m+1 Bits umfassenden Digital-Signalen in Analog-Signale unter Berücksichtigung einer nichtlinearen Knickkennlinie, die aus 2m+1 linearen Abschnitten mit jeweils 2n Amplitudenstufen besteht, insbesondere für einen nach dem Iterativverfahren arbeitenden Codierer, unter Verwendung eines R-2R-Widerstandsnetzwerks, bei dem jedem Verbindungspunkt einer Gruppe von n benachbarten Verbindungspunkten jeweils eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands selektiv ein Konstantstrom einer Konstantstromquelle von n Konstant stromquellen entsprechend den jeweils durch eine binäre "1" gebildeten n Bits des jeweiligen Digital-Signals zuführbar ist, wobei der demjenigen Ende des R-2R-1ç7iderstandsnetzwerks, von welchem das jeweilige Analog-Signal abnehmbar ist, zugewandte eine Verbindungspunkt der Gruppe der n benachbarten Verbindungspunkte von dem betreffenden Ende einen Abstand entsprechend 1 bis (2m-1) Verbindungspunkten gemäß dem Wert der jeweils durch eine binäre 's1" gebildeten m Bits des jeweiligen Digital-Signals hat, wobei dem in Richtung zu dem genannten Ende des Widerstandsnetzwerks den n benachbarten unmittelbar Verbindungspun.ktenZbenacnbarten Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands in dem Fall ein Konstantstrom von einer onderten Konstantstromquelle zugeführt wird, daß wenigstens eines der m Bits des jeweiligen Digital-Signals durch eine binäre "1" gebildet ist, und wobei dem in Richtung von dem genannten Ende des Widerstandsnetzwerks abgewandten, den n benachbarten Verbindungspunkten unmittelbar benachbarten Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands zusätzlich ein Konstantstrom von einer gesonderten Konstantstromquelle lediglich bei der Umsetzung eines Digital-Signals in ein insbesondere einer Teilnehmerstelle zuzuführendes Analog-Signal zugeführt wird, nach Patent ...(P 24 1i 561.5) erfindungsgemäß dadurch, daß jeder der (1s-n+,) Konstantstromquellen ein normalerweise geschlossener Kurzschlußschalter zugehörig ist, der lediglich in dem Fall geöffnet ist, daß ein Schalter einer der jeweiligen Konstantstromquelle individuell zugeordneten Gruppe von Stromeinspeisungsschaltern geschlossen ist, über die die jeweilige Konstantstromquelle an das R-2R-Widerstandsnetzwerk anschaltbar ist. Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß mit relativ geringem schaltungstechnischen Aufwand sichergestellt ist, daß die Spannung an der jeweiligen Konstantstromquelle nicht auf einen unervanschten hohen Wert anzusteigen vermag. Auf diese Weise sind also relativ einfach schädliche Auswirkungen sowohl auf die Konstant stromquellen als auch auf Auswerteeinrichtungen vermieden, die die von dem R-2R-Widerstandsnetzwerk jeweils abgegebenen Analog-Signale aufnehmen. Überdies steht der von der jeweiligen Konstantstromquelle abzugebende Konstantstrom nach Anschaltung der Konstantstromquelle an einem Einspeisepunkt des R-2R-Widerstandsnetzwerks praktisch ohne eine Verzögerung zur Verfügung.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Konstantstromquelle eine Kapazitanz pgallelgeschaltet, deren I.t Kapazität der Beziehung C = U genügt, wobei I der Konstantstrom der betreffenden Konstantstromquelle, U eine vorgegebene zulässige Maximalspannung an der Kapazitanz und t die Zeitspanne zwischen dem Öffnen des Kurzschlußschalters der betreffenden Eonstantstromquelle und dem Schließen eines Schalters der der betreffenden Konstantstromquelle zugehörigen genannten Gruppe von Stromeinspeisungsschaltern bedeuten. Diese Maßnahme bringt den Vorteil mit sich, daß hinsichtlich der Betätigungsimpulse für die genannten Stromeinspeisungsschalter und für den Kurzschllsßschalter keine besonderen Anforderungen zu stellen sind.
  • Es/dabei also möglich, daß der einer Konstantstromquelle zugehörige Kurzschlußschalter öffnet, bevor ein Stromeinspeisungsschalter geschlossen ist, über den die betreffende Konstantstromquelle an das R-2R-Widerstandsnetzwerk anschaltbar ist.
  • Die erwähnten Kapazitanzen können durch gesonderte Kondensatoren gebildet sein. Bei kleinen Konstant strömen können die Kapazitanzen aber aucWdurch Einführungs-, Schalt- und Gehäusekapazitäten der Schaltungsanordnung gegeben sein, so daß man in diesem Fall ohne gesonderte Kondensatoren auskommt.
  • Gemäß einer weiteren zvieckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Öffnungszeit des einer Konstant stromquelle zugehörigen Kurzschlußschalters innerhalb der Schließungszeit jedes Schalters der genannten Gruppe von Stromeinspeisungsschaltern gelegt, über die die betreffende Konstantstromquelle an das R-2R-\Fiderstandsnetzwerk anschaltbar ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß ohne eine exakte zeitliche Abstimmung der Schalterbetätigungsimpulse und ohne zusätzliche Kapazitanzen ausgekommen werden kann.
  • Von Vorteil bei der zuletzt betrachteten zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist es gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erftilung, sämtliche erwähnten Schalter so auszubilden bzw. mit solchen Betätigungsimpulsen anzusteuern, daß die mit dem R-2R-Widerstandsnetzwerk verbundenen Stromeinspeisungsachalter auf das Auftreten der Vorderflanke eines für die Schalterbetätigung aus dem jeweiligen Digital-Signal abgeleiteten Steuerimpulses hin unverzögert schließen und auf das Auftreten der Rückflanke des betreffenden Steuerimpulses nach Ablauf einer bestimmten, vorgegebenen Zeitspanne wieder öffnen, während der jeweils zugehörige Kurzschlußschalter erst nach einer bestimmten, vorgegebenen Zeitspanne auf das Auftreten der Vorderflanke des betreffenden Steuerimpulses hin öffnet und auf das Auftreten der Rückflanke des Steuerimpulses hin unverzögert schließt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines besonders geringen schaltungstechnischen Aufwands für die Steuerung der mit der jeweiligen Konstantstromouelle verbundenen Schalter. Dabei können in vorteilhafter Weise Ausschaltverzögerungen der jeweiligen Schalter ausgenutzt werden; derartige Ausschaltverzögerungen ergeben sich unter Umständen durch Übersteuerung der Schalter, durch Gatterlaufzeiten oder durch gegebenenfalls fest installierf;e echte Laufzeiten. Die Ableitimpedanz für die jeweilige Konstantstromquelle entspricht hier -also ohne die Verwendung einer der jeweiligen Konstantstromquelle parallel liegenden Kapazitanz - der Parallelschaltung des Kurzschlußschalters und eines der Stromeinspeisungsschalter, über die die betreffende Konstant stromquelle an das R-22-Widerstandsnetzwerk anschaltbar ist, zuzüglich der Impedanz des Widerstandsnetzwerks.
  • knhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt einen Digital-Analog-Umsetzer gemäß einer Ausfahrungsform der Erfindung.
  • Figur 2 zeigt einen Digital-Analog-Umsetzer gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Figur 3 zeigt ein zur Erläuterung des Betriebs des in Figur 2 dargestellten Digital-Analog-Umsetzers dienendes Impulsdiagramm.
  • Figur 4 zeigt den näheren Aufbau von in den Digital-Anaog-Umsetzern gemäß Figuren 1 und 2 nur schematisch angedeuteten Schaltern.
  • Der in Figur 1 dargestellte Digital-Analog-Umsetzer umfaßt ein Schieberegister Reg, welches eingangsseitig an einer die die jeweils in Analog-Signale umzusetzenden Digital-Signale führenden leitung POMan angeschlossen ist. Die Digital-Signale mögen im vorliegenden Pall durch jeweils acht seriell auftretende Bits umfassende PCM-Signale gebildet sein. Das Schieberegister Reg weist eine der Anzahl der ein POM-Signal bildenden Bits entsprechende Anzahl von Registerstufen auf. Generell weist das Schieberegister Reg eine Anzahl von n+m+1 Registerstufen entsprechend n+m+1 Bits des jeweiligen PCM-Signals oder Digital-Signals auf. Im vorliegenden Fall ist n = 4 und m = 3 gewählt.
  • Dies entspricht einer für eine komprimierte Übertragung von PCM-Signalen gegebenen CCITT-Empfehlalng.
  • Die unmittelbar am Eingang des Schieberegisters Reg liegenden aufänanderfolgenden n Registerstufen sind ausgangsseitig jeweils mit einer Reihe von in Fig.1 nicht näher bezeichneten und jeweils nur durch einen Kreis angedeuteten Schaltern angeschlossen. Der nähere Aufbau eines dieser Schalter ist in Fig.4 gezeigt. Dabei treten auf den von den n Registerstufen wegführenden leitungen "1"Bits dann auf,wenn in den betreffenden Registerstufen "1"-Bits eingespeichert sind.
  • Die den n benachbarten Registerstufen in der Schieberichtung des Schieberegisters Reg vorangehenden m Registerstufen siifl ausgangsseitig mit den Eingängen eines Decoders Dec verbunden, der eine Codierung von 2m in 1-aus-2m vornimmt. Da im vorliegenden Fall m = 7 ist, gibt der Decoder Dec auf jede eingangsseitige Ansteuerung hin an einem seiner acht Ausgänge ein "1"-Ausgangssignal ab. Die Ausgänge des Decoders Dec sind mit 0, 1, 2 bis 7 bezeichnet. Die Ausgänge 0 und 1 des Decoders Dec sind über ein ODER-Glied G07 zusammengefaßt. Diese zusammengefaßten Decoderausgänge 0 und 1 und die übrigen Decoderausgänge 2 bis 7 sind jeweils mit einer Reihe der jeweils durch einen Kreis in Figur 1 dargestellten Schalter verbunden. Zusammen mit den 111-Bits von den n Registerstufen des Schieberegisters Reg erfolgt mit den "1"-Ausgangssigr,alen von dem Decoder Dec eine koinzidenzmäßige Ansteuerung koordinatenmäßig der jeweils durch einen Kreis in Figur 1 angedeuteten Schalter. Darüber hinaus erfolgt eie entsprechende koirzidenzmäßige Ansteuerung weiterer Schalter durch die Ausgangssignale von dem Decoder Dec und von einem gesonderten Steueranschluß x her, an dem im vorliegenden Fall sts.ndiz ein "1"Signal mit einem X-Pegel (hoher Pegel) liegen mag sowie vom Ausgang eines Sperrgliedes GS her.
  • Im Hinblick auf die gerade erwähnten Schalter sei nochmals auf Figur 4 hingewiesen, in der einer der betreffenden, jeweils durch einen Kreis angedeuteten Schalter in seinem möglichen Aufbau näher gezeigt ist Bin solcher Schalter kann einfach aus einem UND-Glied GU bestehen, relches von einer der n Registerstufen des Schieberegisters Reg oder von dem Steueranschluß x und von einem Decoderausng des Decoders Dec ansteuerbar ist An den Ausgangsleitungen der n Registerstufen des Schieberegisters Reg, an der von dem Steneranschluß x wegführen den Leitung und an der von dem Sperrglied GS ausgangsseitig wegführenden Leitung sind die jeweils in einer waagerechten Reihe liegenden und durch einen Kreis angedeuteten Schalter mit einem Eingang angeschlossen; an den Decoderausgängen 2 bis 7 bzw. am Ausgang des DDER-Gliedes G07 sind die jeweils in einer unter einem Winkel von 450 schräg (von rechts oben nach links unten) verlaufenden Reihe liegenden Schalter mit ihrem jeweils anderen Eingang angeschlossen. Die in der untersten waagerechten Reihe der betreffende den Schaltergruppe liegenden Schalter sind dabei mit ihren einen Eingängen am Ausgang des Sperrgliedes GS angeschlossen, welches mit seinem Sperreingang am Ausgang 0 des Decoders Dec angeschlossen ist und welches mit seinem Signaleingang an einem Steuereingang y angeschlossen ist, an welchem im vorliegenden Fall ständig ein "1"-oder H-Signal (mit hohem Pegel) liegen mag. Die in Figur 1 jeweils in einer vertikalen Reihe übereinande::liegend gezeigten, jeweils durch einen Kreis angedeuteten Schalter sind ausgangsseitig an einer gemeinsamen Steuerleitung angeschlossen. Dies ist in Figur 1 dadurch kenntlich gemacht, daß die jeweilige Steuerleitung als eine die die betreffenden Schalter andeutenden Kreise durchschneidende Linie dargtellt ist.
  • Von den an den n Registerstufen des Schie beregisters Reg, am Ausgang des Sperrgliedes GS, an dem Steueranschluß x und an den Ausgängen des Decoders Dec angeschlossenen, jeweils durch einen Kreis dargestellten Schaltern führen insgesamt 12 Steuerleitungen zu den Betätigungseingängen von insgesamt 12 Schaltern S1, S2, S3, S4, 85, S6, S7, S8, 59, S10, S11 bzw. S12 hin, die hier als Stromeinspeisungsschalter bezeichnet werden. Diese Stromeinspeisungsschalter S1 bis S12, die im übrigen jeweils in der gleichen Weise ausgebildet sein können wie dies im rechten Teil der Figur 4 veranschaulicht ist. sind jeweils an einem Verbindungspunkt eines Ableitwiderstandes und wenigstens eines Querwiderstandes eines im unteren Teil der Figur 1 dargestellten R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossen. Bei diesem Widerstandsnetzwerk besitzen in an sich bekannter Weise sämtliche QuervJiderstände den Widerstandswert R, und außerdem besitzen die an den beiden Enden des Widerstandsnetzwerks lieenden hbleitrriderstände jeweils den Widerstandswert R. Die übrigen hbleitwiderstände des betreffenden Widerstandsnetzwerks besitzen jeweils den Widerstandswert 2R. Von dem einen Ende des betreffenden Widerstandsnetzwerks ist zwischen den Anschlüssen a und b ein dem jeweils umgesetzten Digital-Signal - welches auf der leitung PCMan auftritt - entsprechendes Analog-Signal U abnehmbar.
  • Über die Stromeinspeisungsschalter S1 bis S12 sind die auch als Stromelnspeisungspunkte zu bezeihnenden Verbindungspunkte jeweils eines Ableitwiderstands und zumindest eines Querwiderstands des R-ZR-Widerstandsnetzwerks mit Konstantstromquellen C1, C2, C3, C4, C5 bzw. C6 verbunden. Diese sechs Konstantstromquellen C1 bis C6 sind mit gesonderten Steuereingängen an dem Ausgang der bisher noch nicht betrachteten einen Registerstufe des Schieberegisters Reg angeschlossen; dies ist die am weitesten rechts in Figur 1 dargestellte Registerstufe des Schieberegisters Reg. Das in dieser Registerstufe auftretende Bit der ein umzusetzendes Digital-Signal bildenden n+m+l Bits legt die Riarität der von den Konstant stromquellen C1 bi.s C6 abzugebenden Konstantströme fest. Demgemäß sind die Konstantstromquellen Ci bis C6, die alle Konstantströme ein und derselben Größe abzugeben vermögen, Bipolar-Konstantstromquellen.
  • Die Verbindung zwischen den Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks und den Konstantstromquellen C1 bis C6 ist so getroffen, daß jede Konstantstromquelle einer Gruppe von Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks individuell zugeordnet ist; in jeder dieser Gruppen sind die Stromeinspeisungspunkte durch (n+2) WIderstände R des R--2R-Widerstandsnetzrserks voneinander getrennt. Demgemäß ist die Konstantstromquelle C1 denjenigen Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks zugeordnet, an denen die Stromeinspeisungsschalter S1 und S7 angeschlossen sind. An dieser Stelle sei kurz darauf hingewiesen, daß bei einer entsprechenden Ansteuerung von diesen Stromeinspeisungsschaltern nur jeweils ein Stromeinspeisungsschalter betätigt sein kann. Die Konstantstromquelle C2 ist über die Stromeinspeisungsschalter S2 und SS an zwei Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstanderetzwerks angeschlossen, die ebenfalls durch (n+2) Querwiderstände R voneinander getrennt sind. Die Konstantstromquelle C3 ist über die Stromeinspeisungsschalter S3 und 9 an zwei entsprechenden '.,tromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossen; die Konstantstromquelle C4 ist über die Stromeinspeisungsschalter S4 und S10 an zwei entsprechenden Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossen; die Konstantstromquelle C5 ist über die Stromeinspeisungsschalter S5 und S11 an zwei entsprechenden Stromeinspeisungspunkten des R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossen, und die Konstantstromquelle C6 ist schließlich an den beiden noch verbleibenden Stromeinspeisungspunkten d-es R-2R-Widerstandsnetzwerks über die-Stromeinspeisungsschalter 56 und S12 angeschlossen.
  • Jeder Konstantstromquelle C1 bis C6 ist ferner ein Kurzschlußschalter (mit einem bei Nichtansteuerung geschlossenen Ruhekontakt) individuell zugehörig. Der Konstantstromquelle Cl ist der Kurzschlußschalter S13 zugehörig, der Konstantstromquelle C2 ist der Kurzschlußschalter S14 zugehörig, der Konstantstromquelle C3 ist der Kurzschlußschalter S35 zugehörig, der Konstantstromquelle C4 ist der Kurzschlußschalter S16 zugehörig, der Konstant stromquelle C5 ist der Kurzschlußschalter S17 zugehörig, und der Konstantstromquelle C6 ist schließlich der Kurzschlußschalter S18 zugehörig. Die Kurzschlußschalter S13 bis S18 sind normalerweise geschlossen; sie schließen dabei ihre zugehörige Konstant stromquelle kurz.
  • Die Betätigungseingänge der Kurzschlußschalter S13 bis S18 sind über ODER-Glieder G01 bis G06 an diejenigen Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen derjenigen Stromeinspeisungsschalter der Stromeinspeisungsschalter S1 bis S12 hinfuhren, die an der dem tweiligenKurzschlußschalter zugehörigen Konstantstromquelle angeschlossen sind. So ist der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S13 über das ODER-Glied GOl an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen der Stromeinspeisungsschalter S1 und S7 hinfuhren, also zu den Betätigungseingängen derjenigen Stromeinspeisungsschalter, die gemeinsam an der Konstantstromquelle C1 angeschlossen sind, welcher auch der Kurzschlußschalter S13 zugehörig ist. In entsprechendeWeise ist der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S14 über das ODER-Glied G02 an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen der Stromeinspeisungsschalter S2 und S8 hinführen. Der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S15 ist über das ODER-Glied GO3 an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen der Stromeinspeisungsschalter S3 und S9 hinführen. Der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S16 ist über das ODER-Glied G04 an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen der Stromeinspeisungsschalter S4 und S10 hinführen. Der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S17 ist über das ODER-Glied G05 an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen detStromeinspeisungsschalter S5 und S11 hinführen. Der Betätigungseingang des Kurzschlußschalters S18 ist schließlich über das ODER-Glied G06 an den Steuerleitungen angeschlossen, die zu den Betätigungseingängen der Stromeinspeisungsschalter S6 und S12 hinführen.
  • Den Konstant stromquellen C1 bis C6 ist jeweils noch ein individuell zugehöriger Kondensator der Kondensatoren Kol, Ko2, Ko3, Ko4, Ko5, Ko6 parallelgeschaltet.
  • Nachdem der Aufbau der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung erläutert'worden ist, sei nunmehr die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform des Digital-Analog-Umsetzers gemäß der Erfindung kurz betrachtet. Die in Figur 2 dargestellte Schaltungsanordnung unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung hinsichtlich ihres Aufbaus lediglich dadurch, daß die in Figur 1 gezeigten Kondensatoren Kol bis Ko6 bei der Schaltungsanordnung nach Figur 2 nicht vorgesehen sind.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise der in Figuren 1 und 2 dargestellten Schaltungsanordnungen näher betrachtet.
  • ist ein in ein Analog-Signal umzusetzendes Digital-Signal, d.h.
  • im vorliegenden Fall ein 8 Bit umfassendes PCM-Signal, in das Schieberegister Reg1 eingeführt, so laufen folgende Vorgänge ab.
  • Der Decoder pec gibt von einem seiner Ausgänge 0 bis 7 ein "1"-Signal ab. Ist keines der in den m Registerstufen des Schieberegisters Reg enthaltenen Bits ein "l'-Bit, so gibt der Decoder Dec von seinem Ausgang 0 ein "1"-Signal ab, welches über das ODER-Glied G07 zu den Schaltern derjenigen im oberen Teil der Figuren 1 und 2 gezeigten Reihe von Schaltern hin gelangt, welche die Schalter in der am weitesten rechts liegenden - von oben rechts nach unten links - schräg verlaufenden Schalterreihe umfassen. Sind in den m Registerstufen hingegen "1"-Bits enthalten, so gibt der Decoder Dec in Abhängigkeit von der Anzahl und Kombination dieser Bits an einem seiner übrigen Ausgänge 1 bis 7 jeweils ein "1"-Signal ab. Die Bedeutung der Zusammenfassung der Decoderausgänge 0 und 1 ist bereits im Hauptpatent ... (P 23 15 986.6-31) erläutert worden, weshalb hier auf die betreffenden Zusammenhänge nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
  • Entprechend den in den n Registerstufen des Schieberegisters Reg enthaltenen 11111Bits werden "1"-Signale auf entsprechenden n unmittelbar benachbarten Steuerleitungen abgegeben. Gibt der Decoder Dec an seinem Ausgang 0 ein "1"-Signal ab, so wird hier auf der den n Steuerleitungen auf der Ausgangsseite (Anschlüsse a, b) des R-2R-Widerstandsnetzwerks unmittelbar benachbarten Steuerleitung kein "1"-Signal auftreten. Allerdings tritt auf der mit dem Steueranschluß x verbundenen Leitung ein !X1"- oder.H-Signal (hoher Signalpegel) dann auf (Einführung eines 1/2-Schrittes)wenn oln Digital-Signal in ein insbesondere einer Teilnehmerstelle zuzuführendes Analog-Signal umzusetzen ist. Damit sind also insgesamt (n+2) Steuerleitungen erfaßt.
  • Nimmt man beispielsweise an, daß in sämtlichen n Registerstufen des Schieberegisters Reg jeweils ein 'sii"-Bit enthalten ist, und nimmt man ferner an, daß der Decoder Dec von seinem Ausgang 7 ein "1"-Ausgangssignal abgibt, so führen die am weitesten links in Figuren 1 und 2 liegenden sechs unmittelbar benachbarten Steuerleitungen jeweils ein "1"-Signal, also diejenigen Steuerleitungen, die von den jeweils durch einen Kreis dargestellten Schaltern derjenigen Schalter wegführen, welche an den Kreuzungsstellen der Ausgangsleitungen der n Registerstufen des Schieberegisters Reg, der Ausgangsleitung des Sperrgliedes GS und der mit dem Steueranschluß x verbundenen Leitung einerseits und der vom Ausgang 7 des Decoders Dec wegführenden Ausgangsleitung andererseits liegen.
  • Die auf den gerade erwähnten Steuerleitungen auftretenden liln Signale bewirken, daß die Stromeinspeisungsschaltes S7 bis S12 geschlossen werden und daß außerdem die Kurschlußschalter S13 bis S18 geöffnet werden. Entsprechende Vorgänge laufen auch dann ab, wenn auf anderen Steuerleitungen "1"-Signale auftreten.
  • Die Betätigung der Stromeinspeisungsschalter S1 bis S12 und der Kurzschlußschalter S13 bis S18 erfolgt im Falle der Schaltungsanordnung gemäß Figur 1 in der Weise, daß der einer Konstantstromquelle zugehörige Kurzschlußschalter geöffnet wird, bevor einer derjenigen Stromeinspeisungsschalter, über die die Konstantstromquelle an dem R-2R-Widerstandsnetzwerk angeschlossen ist, geschlossen wird. Beim Abschalten der betreffenden Konstantstromquelle kann der dieser Konstantstromquelle zugehörige Kurzschlußschalter wieder geschlossen werden, nachdem derjenige Stromeinspeisungsschalter geöffnet ist, über den die betreffende Konstantstromquelle an einem Stromeinspeisungspunkt des R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschaltet war. Der zu der betreffenden Konstantstromquelle parallelgeschaltete Kondensator der Kondensatoren Kol bis Ko6 verhindert dabei, daß innerhalb der Umschaltzeitspannen - das ist einmal die Zeitspanne zwischen dem Öffnen des derjbetreffenden Konstantstromquelle zugehörigen Kurzschlußschalters und dem Schließen def Stromeinspeisungsschalters, über den die Konstantstromquelle an einem Stromeinspeisungspunkt des R-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossen ist, und das ist zum anderenldie Zeitspanne zwischen dem oeffnen des zuletzt genannten Stromeinspeisungsschalters und dem Schließen des der Konstantstromquelle zugehörigen Kurzschlußschalters - an der Konstantstromquelle eine störende oder sogar schädliche Spannung auftritt. Die innerhalb der jeweiligen Umschaltzeit wirksame, an der jeweiligen Konstantstromquelle liegende Impedanz muß dabei so bemessen sein, daß die dem Produkt aus dieser Impedanz und dem Konstantstrom entsprechende Spannung nicht einen vorgegebenen Maximalwert überschreitet.
  • Die bei der Schaltungsanordnung nach Figur 1 vorgesehenen, den Konstant stromquellen jeweils parallelgeschalteten Kondensatoren Kol bis Ko6 besitzen zu diesem Zweck jeweils eine Kapazität C, die der Beziehung C = Iut genügt, wobei I der Konstantstrom, U t die jeweilige Umschaltzeitspanne und U die vorgegebene zulässige Maximalspannung bedeuten. Anstelle von gesonderten Kondensatoren können im übrigen hier auch Einführungs-, Schalt-. und Gehäusekapazitäten oder sonstige Kapazitanzen ausgenutzt werden.
  • Die in Figur 2 dargestellte Schaltungsanordnung wird in einer Weise betrieben, wie dies aus Figur 3 hervorgeht. In Figur 3 ist mit Um der Verlauf der Spannung eines Impulses am Schaltungspunkt m in Figur 2 veranschaulicht. Mit In ist der Verlauf des Stromes am Schaltungspunkt n in Figur 2 verdeutlicht. In der Zeile S1 ist in Figur 3 die dffnung/Schließung des Stromeinspeisungsschalters S1 als Beispiel veranschaulicht. In der Zeile S13 zeigt die Figur 3 die Steuerung des Öffnens/Schleßens des Kurzschlußschalters S13 als Beispiel. Gemäß Figur 3 tritt am Schaltungspunkt m ein Steuerimpuls mit einem (hohen) H-Pegel während einer Zeitspanne T auf; im übrigen tritt der betreffende Steuerimpuls Um mit einem (niedrigen) B-Pegel auf. Der Stromeinspeisungsschalter S1 mag nun so ausgebildet sein, daß er auf das Auftreten der Vorderflanke dieses Steuerimpulses Um hin sofort schließt. Der Kurzschlußschalter S13 hingegen mag so ausgebildet sein, daß er erst nach einer Verzögerungszeitspanne ts13 auf das Auftreten der Vorderflanke des Steuerimpulses Um hin öffnet.
  • Die Zeitspanne ts13 stellt somit eine Überlappungszeitspanne dar.
  • Der Stromeinspeisungsschalter S1 mag im übrigen so ausgebildet sein, daß er auf das Auftreten der Rückflanke des Steuerimpulses Um hin nicht sofort öffnet, sondern erst nach~Ablauf einer Verzögerungszeitspanne tsl. Der Kurzschlußschalter S13 hingegen mag so ausgebildet sein, daß er auf das Auftreten der Rückflanke des Steuerimpulses Um hin sofort wieder schließt. Damit stellt auch die Zeitspanne tsl eine Überlappungszeitspanne dar. Ein Strom In fließt in dem Schaltungspunkt n gemäß Figur 2 innerhalb einer Zeitspanne tin, wie dies in der untersten Zeile der Figur 3 angedeutet ist. Durch diese besondere Art der Betätigung der an den Stromeinspeisungspunkten des R.-2R-Widerstandsnetzwerks angeschlossenen Stromeinspeisungsschalter S1 bis S12 einerseits und der Kurzschlußschalter S13 bis S18 andererseits ist sichergestellt, daß die Konstantstromquellen Cl bis C6 stets belastet sind.
  • Vorstehend ist erwähnt worden, daß die in Figur 3 veranschaulichte Art der Steuerung der Schalter - d.h. die verzögerte Ausschaltung der Schalter S1 bis S18 - durch entsprechende Ausgestaltung der betreffenden Schalter selbst erfolgt. Anstatt einer solchen Ausgestaltung dieser Schalter können - bei Verwendung von unverzögert schaltenden Schaltern - aber auch entsprechend zeitlich aufeinander abgestimmte Steuerimpulse für die Betätigung der jeweils in Frage kommenden Stromeinspeisungsschalter bzw.
  • Kurzschlußschalter herangezogen werden. Dies bedeutet, daß von Hause aus den Stromeinspeisungsschaltern S1 bis S12 Steuerimpulse entsprechend dem Verlauf des Steuerimpulses S1 gemäß Figur 3 zugeführt werdnkönnen und daß den Kurzschlußschaltern dem Steuerimpuls S13 entsprechende Steuerimpulse zugeführt werden können. Es ist aber auch möglich, in die Betätigungseingänge der betreffenden Schalter jeweils entsprechend bemessene Verzögerungsglieder einzufügen, die die aus Figur 3 ersichtlichen Verzögerungen bam Abschalten der betreffenden Schalter hervorrufen. Die betreffenden Verzögerungsglieder können gegebenenfalls eingespart werden, wenn die Ausschaltverzögerungen bei den in Frage kommenden Schaltern durch Ubersteuerung dieser Schalter oder durch Laufzeiten erzielt werden.
  • 4 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (4)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Di.gital-Analog-Umsetzer zur Umsetzung von jeweils n+m+1 Bits umfassenden Digital-Signalen in Analog-Signale unter Berücksichtigung einer nichtlinearen Knickkennlinie, die aus linearen Abschnitten mit jeweils 2n Amplitudenstufen besteht, insbesondere für einen nach dem Iterativverfahren arbeitenden Codierer, unter Veredlung eines R-2R-Widerstandsnetzwerks, bei dem jedem Verbindungspunkt einer Gruppe von n benachbarten Verbindungspunkten jeweils eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands selektiv ein Konstantstrom von einer Konstantstromquelle von n Konstantstromquellen entsprechend dem jeweils durch eine binäre i gebildetem n Bits des jeweiligen Digital-Signais zuführbar ist,wobei der demjenigen Ende des R-2R-Wtderstandsnetzwerks, von welchem das jeweilige Analog-Signal abnehmbar ist, zugewandte eine Verbindungspunkt der Gruppe der n benachbarten Verbindungspunkte von dem betreffenden Ende einen Abstand entsprechend 1 bis 2m-1 Verbindungspunkten gemäß dem Wert der jeweils durch eine binäre "1" gebildeten m Bits des jeweiligen Digital-Sjgnals hat, wobei dem in RIchtung zu dem genannten Ende des R-2R-Widerstandsnetzwerks den n benachbarten Verbindungspunkten unmittelbar berAachbarten Verbindungspunkt eines Ableitwlderstands und wenigstens eines Querwiderstands in dem Fall ein Konstant strom von einer gesonderten Konstantstromquelle zugeführt wird, daß wenigstens eines der m Bits des jeweiligen Digital-Signals durch eine binäre "1" gebildet ist, und wobei dem in Richtung von dein genannten Ende des R-2R-Widerstandsnetzvrerks abgewandten, den n benachbarten Verbindungspunkten unmittelbar benachbarten Verbindungspunkt eines Ableitwiderstands und wenigstens eines Querwiderstands ein Konstantstrom von einer gesonderten Konstantstromquelle lediglich bei der Umsetzung eines Digital-Signals in ein Insbesondere einer Teilnehmerstelle zuzuführendes Analog-Signal zusätzlich zugeführt wird, nach Patent ... P 24 11 561.5), dadurch gekennzeichnet, daß jeder der (i+n+i) Konstantstromquellen (C1 bis C6) ein normalerweise geschlossener Kurzschlußschalter (S13 bis S18) zugehörig ist, der lediglich in dem Pall geöffnet ist, daß ein Schalter einer der jeweiligen Konstantstromquelle (z.B. C1) individuell zugeordneten Gruppe von Stromeinspeisungsschaltern (S1, S7) geschlossen ist, über die die jeweilige Konstantstromquelle (C1) an das R-2R-Widerstandsnetzwerk anschaltbar ist.
  2. 2) Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder KOnstantstromauelle (C1 bis C6) eine Kapazitanz (Kol bis Ko6) parallelgeschaltet ist, deren Kapazität der Be-I.t ziehung C = U genügt, wobei I der Konstantstrom der betreffenden Konstantstromquelle, U eine vorgegebene zulässige Maximalspannung an der Kapazltanz (K01 bis K06) und t die Zeitspanne zwischen dem Öffnen bzw. Schließen des Kurzschlußschalters (S13) der betreffenden Konstantstromouelle (C1) und dem Schließen bzw. Öffnen eines Stromeinspeisungsschalters (z.B.S1) der der betreffenden Konstantstromquelle (C1) zugehörigen Gruppe von Stromeinspeisungsschaltern (S1, S7) bedeuten.
  3. 3) Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekcnnzeichnet, daß die Öffnungszeit des einer Konstant stromquelle (z.B.C1j zugehörigen Kurzschlußschalters (S13) innerhalb der Schließungszeit jedes Stromeinspeisungsschalters der genannten Gruppe von StromeinspeisungsschaBern (S1, S7j gelegt ist, über die die betreffende Konstantstromquelle (ei) an das R-2R-Widerstandsnetzwerk anschaltbar ist.
  4. 4) Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Schalter so ausgebildet bzw. mit solchen Steuerimpulsen angesteuert sid, daß diejenigen Stromeinspeisungsschalter (z.B. S1, S7) über die die Konstantstromquellen (C1 bis C6) mit dem R-2R-Viderstandsnetzwerk verbunden sind, auf das Auftreten der Vorderflanke eines für die Schalterbetätigung aus dem jeweiligen Digital-Signal abgeleiteten Steuerimpulses hin unverzögert schließen und auf das Auftreten der Rückflanke des betreffenden Steuerimpulses nach Ablauf einer bestimmten, vorgegebenen Zeitspanne wieder öffnen, und daß der jeweils zugehörige FLurzschlußschalter (513 bis S18) erst nach einer bestimmten, vorgegebenen Zeitspanne auf das Auftreten der Vorderflanke des betreffenden Steuerimpulses hin öffnet und auf das Auftreten der Rückflanke des S,teuerimpulses-hin unverzögert schließt.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2827233A (en) * 1954-12-13 1958-03-18 Bell Telephone Labor Inc Digital to analog converter
US3365713A (en) * 1963-05-06 1968-01-23 Int Standard Electric Corp Self-centering coder
DE1462704B2 (de) * 1965-09-15 1970-11-05 International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.St.A.) Decoder mit nichtlinearer Charakteristik, insbesondere für PCM-übertragung
FR2121396A1 (de) * 1971-01-08 1972-08-25 Cit Alcatel

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