DE258677C - - Google Patents
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- DE258677C DE258677C DENDAT258677D DE258677DA DE258677C DE 258677 C DE258677 C DE 258677C DE NDAT258677 D DENDAT258677 D DE NDAT258677D DE 258677D A DE258677D A DE 258677DA DE 258677 C DE258677 C DE 258677C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/10—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by mechanical means only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■Ja 258677 KLASSE 74 d. GRUPPE
MILLER REESE HUTCHISON in NEWYORK.
versetzten Membran.
Die Erfindung bezieht sich auf Signalhupen, bei denen ein schwingendes Glied,' wie z. B. eine
Membran, direkt oder indirekt durch ein umlaufendes Glied oder die Welle einer Kraft quelle
in Tätigkeit gesetzt wird, welche beispielsweise ein Elektromotor sein kann. Man
hat bereits verschiedene Mittel vorgeschlagen, um die Drehbewegung auf die Membran umzusetzen,
z. B. Spannungsglieder oder Stoßglieder
ίο oder kombinierte Spannungs- und Stoßglieder,
welche fest oder drehbar an der Membran befestigt wurden und mit den Antriebsmitteln
gekuppelt waren. Sie wurden entweder dicht oder aber lose gekuppelt, so daß in letzterem
t5 Falle nur ein Teil der Bewegung der Membran
erzwungen wurde und letztere noch darüber hinaus in einer oder beiden Richtungen eine
unabhängige Bewegung machen konnte. Die der Membran durch solche Hilfsmittel erteilte
Bewegung wurde mittels Hubscheiben, Kurbeln oder anderer exzentrisch auf einem festen
Drehgliede angeordneter Hilfsmittel hervorgerufen, so daß die Schwingungen der Membran
von einer unnachgiebigen Antriebsvorrichtung stammten. Das Drehglied war dabei so montiert,
daß es sich um eine zur Membran nahezu parallel liegende Achse drehte. Auch beim Erfindungsgegenstande
kann die Achse ebenso liegen, sie soll aber bei diesem vorzugsweise in einem großen Winkel, beispielsweise im rechten
Winkel, zur Membran stehen.
Die Erfindung schlägt eine Einrichtung vor, bei welcher die Membranantriebsvorrichtung
mit Bezug auf letztere nachgiebig gehalten wird.
Sie soll also selbsttätig nachgeben können und sich den Anforderungen des Laufes von selbst
anpassen, indem sie sich in einem Abstand einstellt, welcher die beste Wirkung bei der betreffenden
Umlaufgeschwindigkeit, Steifigkeit der Membran usw. ergibt. Den individuellen Bewegungen der Membran paßt sie sich also
durch größere oder kleinere Längsbewegungen an. Die Reaktion der Membran ist bestrebt,
das Antriebsglied zurückzudrücken, und die nachgiebige Spannung ist bestrebt, das Antriebsglied
gegen die Membran zu drücken. Aus diesen beiden Wirkungen ergibt sich eine mehr oder weniger bestimmte Stellung der Teile, welche
unter den jeweiligen Verhältnissen bei einem bestimmten Kraftaufwand den vollkommensten
Ton hervorbringt. Man hat also den geringsten Kraftverlust und Tonverlust; Störungen zwischen
den Reflexbewegungen der Membran und dem Antriebsgliede werden vermieden
EinAμsführungsbeispiel des Erfindungsgegen-Standes
ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung mit in der äußersten linken Stellung befindlichem Motorfeld,
Fig. 2 mit in der äußersten rechten Stellung stehendem Feld.
Der Schalltrichter 1, die Trichterplatte 2 mit dem Rand 3, die Membran 4, die Flanschen 5
und 6, die Zwischenlagen 7 und 8 sind in bekannter Konstruktion ausgeführt. Ein geschlossenes
Gehäuse 20 hinter der Membran enthält die Antriebsvorrichtung und sichert das Vorhandensein eines trägen Luftvorrates von
bestimmtem Volumen hinter der Membran, so daß die Schwingungen rückwärts begrenzt
werden. In die Membran ist ein Schlagstück 61 eingesetzt, welches eine Anzahl im Kreise angeordneter
Zähne besitzt, zu denen Zähne am Antriebsstück 60 passen. Diese Zähne dienen
als Stoß- oder Schlagkörper und können eine beliebige geeignete Form haben. Das Schlag-,
stück 61 ist bei 63 durch Vernietung oder in sonstiger geeigneter Weise an der Membran
befestigt.
Zum Antriebe ist eine Motorwelle 10 mit dem Anker 13 vorgesehen, welcher zwischen Polstücken
16, 17 mit Erregerspulen 18, 19 läuft
und durch Bürsten 14 gespeist wird. Im allgemeinen wird ein Motor für niedrige Spannung
gewählt, welcher ohne Rücksicht auf die Stromrichtung immer in einer Richtung läuft. Beim
gezeichneten Beispiel steht die Motorwelle senkrecht zur Membran. Ein Antriebsglied 60 entspricht
in seiner Form im wesentlichen der Form des Schlagstückes 61. Die Zähne des einen
Stückes gleiten immer über die Zähne des anderen.
Gemäß der Erfindung ist der Anker mit seiner Welle achsial gegen das Feld beweglich angeordnet.
Ferner kann das Feld parallel zur Ankerwelle im Gehäuse 20 verschoben werden und übt infolge der Solenoidwirkung auf den
Anker und die Welle einen nachgiebigen Druck gegen das Antriebsstück 60 aus, um letzteres
gegen das Schlagstück 61 zu halten. Das Maß dieses Druckes kann man bestimmen oder
-ändern, indem man das Feld verschiebt. Man löst die Schrauben 21, 22 in den Schlitzen 90,
gibt dem Feld die gewünschte Stellung und zieht die Schrauben 21, 22 wieder fest an.
Bei der angegebenen Einrichtung stellt sich der Anker mit der Welle von selbst in einer gewissen
Lage ein, in welcher etwa Gleichgewicht zwischen der Rückstoßwirkung der Membran
und der Solenoidwirkung vorhanden ist. Eine einstellbare Spitze 23 z. B. an einer Schraube 24
in der Rückwand des Gehäuses 25 dient dazu, ein etwaiges zu weites Zurückgehen der Ankerwelle
zu verhindern, wie es bei zu hoher Umlaufgeschwindigkeit, sehr steifer Membran oder zu geringer
Solenoidwirkung eintreten kann. Schraube 24 kann mittels Gegenmutter 25 in jeder gewünschten
Stellung gesichert werden.
Wenn man den Motor anlaufen läßt, so werden; die Schallwellen erzeugt, indem die
Zähne des Antriebsstückes 60 das gezahnte Schlagstück 61 zurückdrücken und wieder in
diese eingreifen. Wenn Interferenzen zwischen den Membranschwingungen und den Bewegungen
der Antriebsvorrichtung eintreten, so kann letztere entgegen dem durch die Solenoidwirkung
erzeugten Druck zurückgehen.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, den Anker von Motoren, welche einen Schallerzeuger
(Sirene) antreiben, so auszubilden, daß er sich achsial gegen das Feld des Motors verschieben
kann. Diese achsiale Bewegung des Ankers soll zum mechanischen öffnen oder
Schließen der Ventile oder Verschlußklappen der Ein- oder Ausströmöffnungen benutzt werden.
Beim Erfindungsgegenstande dagegen hat die achsiale Verschiebung des Ankers eine ganz
andere Aufgabe; sie dient dazu, den Schlagkopf nachgiebig gegen die Membran anzudrücken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schallsignalvorrichtung mit einer durch einen Elektromotor in Schwingungen versetzten Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte Eigenschaft des elektromagnetischen Feldes des Motors, den achsial verschiebbar gelagerten Anker anzuziehen, dazu benutzt wird, um die Ankerwelle, welche die Schlagorgane für die Membran betätigt oder selbst trägt, selbsttätig nachgiebig gegen die Membran anzuschieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258677C true DE258677C (de) |
Family
ID=516481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258677D Active DE258677C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258677C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032531B1 (de) * | 1980-01-08 | 1984-02-15 | Peter-Uhren GmbH | Vorrichtung zur Einschlafhilfe eines Kleinkindes |
-
0
- DE DENDAT258677D patent/DE258677C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032531B1 (de) * | 1980-01-08 | 1984-02-15 | Peter-Uhren GmbH | Vorrichtung zur Einschlafhilfe eines Kleinkindes |
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