DE26109C - Einschlagmaschine für Alburndeckel - Google Patents
Einschlagmaschine für AlburndeckelInfo
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- DE26109C DE26109C DENDAT26109D DE26109DA DE26109C DE 26109 C DE26109 C DE 26109C DE NDAT26109 D DENDAT26109 D DE NDAT26109D DE 26109D A DE26109D A DE 26109DA DE 26109 C DE26109 C DE 26109C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42C—BOOKBINDING
- B42C7/00—Manufacturing bookbinding cases or covers of books or loose-leaf binders
- B42C7/006—Folding the edges of covers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mittelst welcher um die rohen Deckel
der Bücher (speciell Albumdeckel) der äufsere Umschlag aus Leder, Plüsch, Sämmet u. s. w.
gebogen und angeklebt wird.
Das Verfahren hierbei ist folgendes:
Der Bezug aus Leder u. s. w. wird in der Gröfse des Deckels, zuzüglich der einzuschlagenden Ränder, ausgeschnitten und die Ecken, welche am Deckel rund oder stumpf oder rechtwinklig sein können, eingeschnitten. Die einzuschlagenden, überstehenden Ränder werden mit Klebstoff versehen und wurde das Anlegen und Ankleben derselben bisher mittelst Hand und Reibholz ausgeführt.
Der Bezug aus Leder u. s. w. wird in der Gröfse des Deckels, zuzüglich der einzuschlagenden Ränder, ausgeschnitten und die Ecken, welche am Deckel rund oder stumpf oder rechtwinklig sein können, eingeschnitten. Die einzuschlagenden, überstehenden Ränder werden mit Klebstoff versehen und wurde das Anlegen und Ankleben derselben bisher mittelst Hand und Reibholz ausgeführt.
Diese letztere Manipulation soll nun mittelst der in Zeichnung dargestellten Maschine erfolgen.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einer nach der Dicke der Deckel einzustellenden
Unterlage a, auf.- welche der vorbereitete Umschlag aus Leder, Plüsch, Sammet
u. s. w. mit dem rohen Holz- bezw. Pappdeckel aufgelegt und durch eine Prefsplatte b mittelst
Spindel oder sonst geeigneten Anprefsmechanismus angedrückt wird, so dafs die überzuschiebenden
und anzuklebenden Ränder die in Fig. 4 dargestellte Stellung annehmen.
Das Niederdrücken und Ankleben dieser überstehenden Ränder kann in verschiedenster Weise
stattfinden und können zu diesem Zweck Schieber, Rollen oder; Klappen verwendet werden.
Als wesentlich ist hierbei zu bemerken, dafs die zu behandelnden Ueberzugstheile, bestehend
in drei Seitenrändern und zwei Ecken, durch je einen Mechanismus (Schieber, Rolle oder
Klappe) gleichzeitig bedient werden.
In Fig. ι bis 3 sind fünf Schieber s in Anwendung
gebracht, welche sich schlittenartig in dem Untergestell A bewegen und durch Zughebel
h mit Scheibe »S verbunden sind. Durch Drehen dieser Scheibe werden die Schieber s
gleichzeitig angezogen, kanten den Ueberzug um und drücken denselben an, Fig. 5. Die
Schieber s besitzen eine schräge Fläche m n, welche bezweckt, dafs dieselben in der Endstellung,
Fig. S, durch Auflaufschraube 0 an Prefsplatte b gegen die Deckelfläche gedrückt
werden. Die Prefsplatte b kann, wie Zeichnung zeigt, elastisch ausgeführt werden, indem Platte b1
gegen b federt.
Fig. 6 zeigt eine Modification, bei welcher die Prefsplatte b mit Rolle r den Schieber s
mittelst der schiefen Ebene m η bewegt.
In Fig. 7 bis 9 sind an Stelle der Schieber Rollen R verwendet, welche mittelst schiefer
Ebenen die vorgeschriebene Bewegung ausführen. Die Rollen können sowohl im festen
Untergestell, Fig. 7 und 8, als auch in der oberen Prefsplatte b gelagert sein. Die Schieber
ί bezw. Rollen R müssen in Fig. 6 bis 9 durch Federn, Gewichte u. s. w. in die
Ursprungsstellung zurückgezogen werden; bei Construction Fig. 1 bis 5 ist dies nicht nothwendig.
An Stelle der Schieber oder Rollen könnte man auch Klappen verwenden, welche durch
Claims (1)
- die niedergehende Prefsplatte b bewegt und von dem zu behandelnden Deckel angedrückt werden.Pa tent-Ans ρ ruch:Eine Maschine zum Einschlagen und Andrücken der Ränder und Ecken des Ueberzuges an Buchdeckeln, gekennzeichnet:
i. durch die Verwendung einer nach der Dicke der Deckel einstellbaren Unterlage α und einer (event, elastischen) Prefsplatte b und b', zum Zweck, den zu behandelnden Deckel während der Bearbeitung in bestimmter Lage zu halten;durch die Verwendung getrennter Schieber ί bezw. Rollen R oder Klappen, welche entweder beim Niedergang der Prefsplatte b b', Fig. 6 bis 9, mittelst schiefer Ebenen oder durch besonderen Bewegungsmechanismus (Scheibe S) bewegt werden;
durch die Verwendung der an Schieber s angebrachten schiefen Ebene m n, zum Zweck, den Schieber zum Schlufs der Bewegung gegen den zu behandelnden festliegenden Deckel zu drücken.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26109C true DE26109C (de) |
Family
ID=302511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26109D Active DE26109C (de) | Einschlagmaschine für Alburndeckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26109C (de) |
-
0
- DE DENDAT26109D patent/DE26109C/de active Active
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