DE2635577B2 - Saftpresse für Zitrusfriichte - Google Patents

Saftpresse für Zitrusfriichte

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DE2635577B2 DE762635577A DE2635577A DE2635577B2 DE 2635577 B2 DE2635577 B2 DE 2635577B2 DE 762635577 A DE762635577 A DE 762635577A DE 2635577 A DE2635577 A DE 2635577A DE 2635577 B2 DE2635577 B2 DE 2635577B2
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    • A47J19/023—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices including a pressing cone or reamer

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Description

Die Erfindung betrifft eine Saftpresse für Zitrusfrüchte mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen. Eine solche Saftpresse ist aus der DE-PS 16 27 894 bekannt.
Bei der bekannten Saftpresse ist der Auspreßkorper motorisch zum Umlauf angetrieben, und das Wischelement ist mit ihm verbunden. Seine Funktion besteht demgemäß darin, das sich auf dem Siebboden sammelnde Fruchtfleisch umzuwälzen, gegebenenfalls auch auszupressen. Wird das Fruchtfleisch umgewälzt, so wird der absickernde Saft immer wieder erneut mit dem Fruchtfleisch durchmischt, und die Funktion der Presse wird nicht verbessert. Wird dagegen das Fruchtfleisch an das Sieb angepreßt, so ist /war eine bessere Entsaftung zu erwarten, doch muß bereits nach dem Auspressen weniger Früchte das Sieb, das sich dann zugesetzt hat, gereinigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Saftpresse der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der eine große Zahl von Früchten entsaftet werden kann, ehe eine Reinigung des Siebes erforderlich wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1; die Unteransprüche kennzeichnen besondere Weiterbildingen.
Die Funktion des Wischelemenis weicht von der Funktion des Wischelements gemäß der bekannten Saftpresse nach der DE-PS 16 27 894 ab. Es wird erst dann — von Hand — betätigt, wenn bei der Benutzung so viel Fruchtfleisch auf dem Sieb liegt, daß der Abfluß des Saftes behindert wird, der bis dahin aber aus dem Fruchtfleisch durch die Siebdurchbrüche absinken kann. Gegebenenfalls kann der Restsaft aus dem weggefördenen Fruchtfleisch noch aus dem Rückstand-Sammelraum gewonnen werden; der »aktive« Siebboden ist aber gleichzeitig für das Auspressen weüerer Früchte frei.
Bekanntlich gibt es neben den speziell für Zitrusfrüchte ausgebildeten Saftpressen auch Saftzentrifugen, mit denen z. B. Beerenfrüchte entsaftet werden. Der Fruchtbrei gelangt an die vertikale perforierte Wandung eines zum schnellen Umlauf angetriebenen Siebkorbes, wobei der Saft ausgeschleudert wird. Bei einer solchen Saftpresse sind an sich Wischelcmente in Form von Tresterschabern bekannt (DE-AS 12 19 189), die auf einer Tragachse sitzen und mit einem Handgriff zum Abheben der Fruchtfleischrückstände federnd an die Siebwandung nach Bedarf herangebracht werden. Die Fruchtfleischrückstände werden durch eine Auswurföffnung nach oben in ein bereitstehendes Gefäß abgeführt. Aus der CH-PS 2 98 601 ist schließlich eine derartige Saftzentrifuge bekannt, bei der ein Abstreifglied die sich auf dem Siebkorb absetzenden Fruchtfleischreste in einen Sammelraum lenkt. Dieses Abstrcifglied soll automatisch wirksam sein, wenn die Saftförderung nachläßt, den Siebkorb selbst aber nicht berühren; ein Feststoffrest wird also auf dem Siebkorb zurückbleiben, so daß das Zusetzen der Siebdurchbrüehe allenfalls verzögert, nicht aber verhindert wird.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen und der Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, durch das Kegelzentrum geschnitten,
Fig. 2 die Oberansicht der Saftpresse von Fig. I,
F i g. 3 ein zweites Ausfuhrungsbeispiel im Axialschnitt,
F i g. 4 die Oberansicht der Saftpresse von F i g. 2,
Fig.5, 5a ein drittes Ausführungsbeispiel einer Saftpresse im Axialschnitt,
F i g. 6 die Oberansicht der Saftpresse nach F i g. 5,
Fig. 7 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer Saftpresse im Axialschnitt,
F i g. 8 die Oberansicht der Saftpresse nach F i g. 7,
Fig. 9 ein fünftes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt,
F i g. 10 die Oberansicht der Saftpresse nach F i g. 9,
Fig. 11 ein sechstes Ausführungsbeispiel im Axial-
schnitt,
Fig. 12 die zugehörige Oheransicht,
Fig. 13 ein siebtes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt,
Fig. 13a eine Einzelheit nach F i g. 13, ί
Fig. 14 die zugehörige Oberansicht,
Fig. 15 ein achtes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt und
Fig. 16 die zugehörige Oberansicht.
Die Saftpresse nach F i g. 1 und 2 ist für Zitrusrrüchte bestimmt, die in üblicher Weise quer zur Fruchtmittelachse halbiert worden sind. Die konventionellen Elemente einer solchen Presse sind: Der kegelförmige Auspreßkörper IO in Form eines halben Rotationsellipsoids, das Sieb 12 und die Saftsammelschale 14. Als r> viertes Bauteil ist ein Wischelement 16 vorgesehen.
Die Saftschale 14 hat einen runden Grundriß mit einem Ausguß 18, dessen Tropfkante 20 unterhalb des oberen Randes 22 der Saftsammelschale liegt. Dem Ausguß 18 gegenüber ist ein Henkel 24 angeformt. Eine ringförmige Nut 26 am Boden der SafLsammelschale 14 nimmt einen Gummiring 28 auf, der die Schale rutschsicher auf einem Tisch hält. Die Schale und das Sieb sind jeweils einstückig aus Kunststoff gespritzt, der spülmaschinenfesi ist. ;><■,
Auf dem oberen Rand 22 der Schale 14 sitzt das Sieb 12. Es ist drehfest bezüglich der Schale 14 durch auskragende Kanten 30, die in den Ausguß 18 der Schale 14 greifen. Das Sieb 12 hat einen inneren, leicht zur Mitte hin abfallenden Siebboden 32 mit radialschützför- so migen Durchbrüchen 34 sowie einen äußeren ringförmigen Sammelraum 35, dessen Boden ebenfalls mit radialen Schlitzen 37 versehen ist. Außen umschließt ein senkrecht hochstehender Siebrand 36 den Arbeitsbereich des Siebes 12. Im Zentrum des Siebes 12 ist an den Siebboden 32 ein senkrecht hochstehendes Sechskant 38 angeformt.
Auf das Sechskant 38 ist der Auspreßkörper 10 aufgesetzt, der einen Fuß 40 mit einem entsprechenden Innensechskant 42 aufweist. Der Fuß 40 endet nahe der 4n Spitze des hoiilen Auspreßkörpers 10, dessen äußere Mantelfläche mit üblichen Rippen 44 besetzt ist. Das Außenprofil des Fußes 40 ist rund und dient als Lagcizapfen für das Wischelement 16. Achsparallcl hat der Fuß 40 zwei nahe beieinanderliegende Schlitze 46, und die dazwischenliegende Zunge 48 hat am unteren freien Ende eine Anschlagnase 50, die nach außen vorsteht. Der Hülsenabschnitt 52 des Wischelements 16 hat am unteren inneren Rand eine Durchmesserabstufung komplementärer Form und Größe bezüglich dor r,n Anschlagnase 50, so daß er auf den Fuß von unten aufgeschoben werden kann (wobei die Zunge aufgrund der Elastizität des für den einstückigen Kegel verwendeten Kunststoffs nach innen gedrückt wird), bis die Nase 50 in die von der Durchmesserabstufung gebildete Umfangsrille 54 einschnappt.
Von dem Hülsenabschnitt 52 des Wischelements 16 erstreckt sich spiralig nach außen das Wischerblatt 56. Es hat im wesentlichen die QuerschnitKform eines schmalen, senkrecht stehenden Rechtecks, dessen untere Schmalkante auf dem inneren Siebboden 32 aufsitzt — und auch dessen leicht schrägem Verlauf angepaßt ist —,wogegen die obere Schmalkante gerade bis zu dem unteren Rand 43 des Auspreßkörpers 10 reicht. Nahe dem Hülsenabschnitt 52 ist ein Stabilisie- f) riingslappen 65 vorgesehen, der eine Deformation des aus Kunststoff gespritzten Wischelements 16 beim Entformen verhindert. Wo das Wischerblatt 56 auf den Außenrand 33 des inneren Siebbudens 32 trifft, geht der spiralige Verlauf in einen konzentrischen Verlauf des Wischelemenis 16 über, so daß hier ein als !-Teilabschnitt 58 dienender Teil des Wischelements 16 entsteht. Von dessen Oberkante weg erstreckt sich radial, nach oben abgestuft, ein Brückenabschnitt 60 nach außen und ragt bis über den Siebrand 36 hinaus, wo auf der Oberseile eines Griffs 63 ein Pfeil 62 angibt, in welcher Richtung das Wischelement 16 zu drehen ist. Alternativ könnte man konstruktive Mittel vorsehen, die die Drehung nur in der richtigen Richtung gestatten. Auf der Unterseite des Griffs 63 ragt ein Steg 64 senkrecht abwärts, und (Fig. 2) der Steg schneidet den Siebrand 36, so daß im Bereich der hinteren Kante 61 des Griffs 63 der Steg 64 innerhalb des Siebrands 36 liegt.
Die Presse nach F i g. I und 2 wird wie folgt benutzt:
Die vier einzelnen Teile werden nach F i g. 1 zusammengesetzt. Eine Hälfte einer halbierten Frucht wird auf den Auspreßkörper 10 aufgesetzt und von Hand in einer Richtung oder hin- und hergehend gedreht, wobei die Rippen 44 den Saf· auspressen, aber auch erhebliche Teile des Fruchtfleisches herausreißen. Der Saft tropft vom Auspreßkörper 10 auf den inneren Siebboden 32 ab und fließt durch die Durchbrüche 34 in die Saftsammelschale 14, wobei die geringe Schräge des inneren "Mebbodens 32 nach innen der Fließrichtung eine zentral gerichtete Komponente aufzwingt. Der Saft sammelt sich in der Schale 14, deren Fassungsvermögen durch den von der Tropfkante 20 definierten Pegel begrenzt ist. Das Fruchtfleisch bleibt auf df.m inneren Siebboden 32 liegen. Insoweit unterscheidet sich die Wirkungsweise nicht von konventionellen Saftpressen.
Bereits nach dem Auspressen weniger Früchte hat sich der innere Siebbeden 32 mit Resten zugesetzt. Der Saft kann nur noch schlecht abfließen und durchtränkt das Fruchtfleisch. Benutzt man jedoch das Wischelement 16, indem man es in Pfeilrichtung um das Zentrum dreht, so fördert das Wischerblatt 56 das Fruchtfleisch nach außen, bis es in den äußeren Sammelraum 35 fällt. Allfällige geringfügige Saftrückstände können dort noch abtropfen, wogegen der höher liegende innere Siebboden 32 wieder frei ist, so daß der Salt der nächsten Früchte wieder ungehindert durch das gereinigte Sieb abfließen kann. Selbst bei erheblichen Qualitätsunterschieden der Früchte räumt das Wischelement die Reste sauber vom inneren Siebboden 32 ab, ohne daß sich die Durchbrüche 34 zusetzen. Auf diese Weise wird allmählich der Sammelraum 35 mit Resten gefüllt, doch ist dessen Aufnahmekapazität noch nicht erreicht, wenn er bis zum Außenrand 33 des inneren Siebbodens voll ist. Vielmehr wird dank des Preßabschnitts 58 des Wischelements das Fruchtfleisch sauber bis zur oberen Kante des Siebrands 36 hochgestaut, wobei c'it Steg 64 Reste, die etwa die Tendenz haben, nach außen herunterzufallen, nach innen drückt. Der in der Schale aufgefangene Saft kann die Reste im äußeren Sammelraum 35 nicht durchtränken, da die Unterseite des Sammelraums liöchstens auf demselben Pegel liegt wie die Tropfkante 20.
Zum Reinigen der Presse wird die Baugruppe aus AuspreDkörper 10 und Wischelement 16 von dem Sechskant 38 abgehoben, das Sieb 12 wird geleeü, und die Einzelteile der Presse können gereinigt werden. Da das Fruchtfleisch im Sammelraum 35 einen ziemlich trockenen kompakten Kuchen bildet, kann es durch einen leichten Schlag auf das Sieb entfernt werden.
Von den vier Einzelteilen — Auspreßkörper, Sieb, Wischelement. Sammelschale — sind außer der Paarune
.Sieb-Wischelement zahlreiche Kombinationen denkbar, welche Teile, gegebenenfalls gcmcinsum. stationär und welche beweglich sein sollen.
Hei der Presse nach I'ig. j und 4 ist an die Saftsammclschale 114 zentral ein Rohr 118 mit kantigem Innenprofil und zylindrischer Auflenform angeformt. Der Auspreßkörper 110 ist pilzähnliih mit einem kurzen Fuß 120 ausgebildet, dessen Profil komplementär zu dem Innenprofil des Rohrs 118 ist. Di>s Sieb 112 sitzt lose auf der Randkantc 115 der Saftsammclschale 114 und ist auch lose gegenüber dem Rohr 118. Das Wischclemenl 116, das einen spiraligcn Verlauf ähnlich wie in F i g. I und 2 aufweist, ist einstückig an den Auspreßkörper 110 angeformt. Auch hier hat das Sieb 112 einen .Sammelraum 123. /um Abräumen der Auspreßrüekständc wird das Sieb 112 relativ zu der stationären Baugruppe aus Schaic. Auspreßkörper und Wischclement gedreht, zu welchem Zweck das Sieb einen oder mehrere — in der Zeichnung sind zwei dargestellt — Griffe 125 aufweist. Die Wirkungsweise entspricht der nach den Fig. I und 2.
Alternativ könnte man das Sieb mit der Schale stationär ausbilden, den Auspreßkörper mit dem Wischelement relativbcweglich zur stationären Baugruppe. Allerdings müßte man dann, um die tlandhabung zu erleichtern, eine lösbare Verriegelung zwischen beweglicher und stationärer Baugruppe vorsehen: solange gepreßt wird, sind alle Teile gegeneinander verriegelt, und nur zur drehenden Wischbewcgung erfolgt die Entriegelung.
Gemäß F i g. 5 und 6 sitzt ein cinslückigcs Bauteil 200. bestehend aus Auspreßkörper 210 und Sieb 212, drehfest in einer Saftsammclschale 214. Das Wischelement 216 besteht aus einem Führungstei! 217. das auf der Unterseite eine Nut 218 hat. Die Nut 218 greift über den Siebaußenrand 232 und das Wischerblatt 220 ragt. spiralig abgebogen, von außen in Richtung auf den Auspreßkörper 210. Hier ermöglich! nur ein kreisrunder Siebaußenrand 232 die Drehbewegung des Wischclcments relativ zu der stationären Baugruppe 200. Die Benutzung erfolgt wie bei F i g. I und 2 erläutert.
Fig. 5a und 6a zeigt eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6. Hier hat das Sieb 212' einen niedrigeren Siebaußenrand 232'. und der Rand der Saftsammelschale 214' ist ebenso hoch gezogen, wie nach F i g. 5 der Siebaußenrand 232. Infolgedessen sitzt hier das Wischelement 216 nicht auf dem Siebaußenrand. sondern auf dem Schalenrand auf.
Die Ausführungsform nach F i g. 7 und 8 entspricht im wesentlichen der nach F i g. 1 und 2. jedoch erstreckt sich hier der Samnelraum nicht um den gesamten Umfang des Siebes 312. Vielmehr sind hier zwei kreisringteilförmige Sammelräume 335 vorgesehen. Beim Wischelement 316 fehlt der Preßabschnitt: vielmehr setzt sich das spiralige Wischerblatt 356 bis nahe an den Siebaußenrand 336 fort, um auch die Siebbereiche neben den Sammelräumen 335 freizuwischen.
F i g. 9 und 10 zeigen eine Ausführungsform, bei der zwei kegelige Auspreßkörper 410 nebeneinander vorgesehen sind. Diese beidnändig bedienbare Presse ist für das Entsaften großer Mengen an Früchten innerhalb kürzester Zeit bestimmt, wobei wegen des daraus folgenden großen Abfalls an Fruchtfleisch das Wischelement 416 besonders vorteilhaft ist.
In der Saftsammelschale 414. mit Griff 424 und Ausguß 418 versehen, sitzt drehfest das Sieb 412. Das Sieb 412 trägt einen unrunden Zapfen 438. auf dem
drehfest der FuU 440 tier einstückigen Auspreßkörper 410 sitzt. Außen ist tier Fuß 440 zylindrisch und dient als Drehlager für das Wischelement 416
Die Außenkontur ties Siebes 412 ist kreisrund, wobei der Abiaufbereich der Aiispreßkörper 410 etwa die Form einer »8« hat entsprechend der Vertikalprojektion der etwas geneigten Auspreßkörper. Die .Siebbereiche außerhalb dieses Ablaufbereichs können deshalb dazu verwendet werden, die Abfälle dort abzulagern, so daß eine Abstufung des Siebes wie in den bisherigen Ausführungsformen entfallen kann. Aus demselben Grunde auch das Wischelement 416 nicht spiralig zu sein, sondern hat einfach die I orm einer Leiste, die sich diametral über das Sieb 412 erstreckt. Die Drehrichtiing des Wischelements ist gleichgültig, da zwei .Sammelräume 425 in Form von Ablagcrungsseklorcn zur Verfügung stehen, die für den Trestcr die Form von Tortenstiickcn ergeben.
!3ci Sockel 427 des Doppelkegels isi siabii genug, die gegebenenfalls erheblichen Druckkräfte und daraus resultierenden Momente aufzunehmen. Der Abstand der beiden Aiispreßkörper 410 ist so bemessen, daß auch noch dickschalige Früchte, und zwar beide Fruchthälften gleichzeitig, hineinpassen. In diesem Bereich ist der Sockel auch mit einer Abschrägung 429 verschen, so daß der Saft nach unten ablaufen kann. Durch Anschläge ist die Bewegung des Wischelcmentes 416 so bcsi .-iiänkt. daß sich die beiden krcisscktorförmigen Sammelräume 425 für den Trestcr ergeben.
F-"ig. Il und 12 zeigen eine ähnliche Ausführung wie die F ι g. 9 und 10 mit lortenstückähnlichcn Sammclräumen für den Trcster; jedoch besteht hier das Wischelement 450 mit dem doppelkcgeligen Auspreßkörper 451 aus einem Stück. Der mit dem Wischclement 450 einteilige Auspreßkörper 451 ist drehbar auf den Zapfen 452 des Siebes 453 aufgesteckt. Beim Auspressen von Fruchthälften wird der Aiispreßkörpcr 451 gegen den Druck einer Feder 454 nach unten gedrückt, wodurch Rasterzähne 455 am Wischelcment 450 in auf dem Umfang des Siebes 453 angebrachte Rasterungen 456 einrasten und somit die beiden Teile gegen ein Verdrehen sichern. Bei Unterbrechung des Preßvorgangs hebt die Feder 454 das Wischclement 450 aus der Rasterung 456. so daß es für den Wischvorgang freigegeben wird.
Fig. 13 und 14 zeigen eine den F i g. 11 und 12 ähnliche Ausführung, bei der die Rasterverbindung zwischen dem einstückigen Doppelkegcl-Wischelement 460 und dem Sieb 461 durch eine an diesem Element angelenkte Klinke 462 hergestellt wird. Zum Wischen wird die Klinke 462 lediglich aus der Rasterung 463 civs Siebrandes 464 angehoben, wodurch das Wischelcment 460 gegenüber dem Sieb 461 zum Wischen drehbeweglich wird.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine Ausführung, bei der das Wischelement 516 nicht drehbeweglich, sondern linearbeweglich ist. Auf der rechteckigen Saftsammelschale 514 sitzt das Sieb 512 mit einem entsprechenden Grundriß. Der Auspreßkörper 510 ist einstückig mit zwei Traversen 511 verbunden, die an ihren Enden durch Stützblöcke 513 miteinander verbunden sind. Die Traversen 511 verlaufen parallel zu den längeren Seiten der Saftsammelschale 514. wogegen die Stützblöcke 513 mit den kürzeren Seiten senkrecht fluchten. Eine von unten einspringende Nut 515 in jedem Stützblock 513 paßt auf die kürzere hochstehende Siebkante 536. die einen flachen Einschnitt 537 entsprechend der Länge der Stützblöcke 513 hat. Auf diese Weise sind die
Traversen 511 in Längs-und Querrichtung festgelegt.
/wischen den Traversen 511 und dem Sieb 512 erstreckt sich quer zu den Traversen das Wischclcmetit 516 in Form eines geraden Steges, der an einem Finde ein l'ührungstcil 517 entsprechend dem F'iihrungstcil
217 von F'ig. 5. 6 aufweist. Das Wischelcmenl 516 ist dadurch lincarbewcglich parallel zu den Traversen 511 geführt und befördert das abgetropfte F'ruchtflcisch in Sarnmelräumc 535 des Siebes 512.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Saftpresse Für Zitrusfrüchie mit mindestens einem etwa kegeligen Auspreßkörper und einem unter diesem angeordneten, etwa waagerechten Sieb, einer darunter befindlichen Saftsammelschale und einem relativ zu dem Sieb beweglichen Wischelement, das um den kegeligen Auspreßkörper über die Siebdurchbrüche streicht, dadurch gekennzeichnet, daß das von Hand betätigbare Wischelement (16,116,216,316,416,516) die sich auf dem Sieb (12, 112, 212, 212', 312, 412, 512) sammelnden Fruchtfleischrückstände in einen neben dem Siebboden (32) befindlichen Sammelraum (35, 123,335,425,53S) befördert.
2. Saftpresse nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Wischelement (16, 116, 216) spiralige Kontur aufweist und in einen kreisbogenförmigen Preßabschnitt (58) parallel zum Außenrand (33) des Siebbodens (32) ausläuft, außerhalb dessen konzentrisch der unter dem Siebbodenniveau liegende Sammelraum (35, 123) angeordnet ist, und daß sich an den Preßabschnilt (58) des Wischelements ein über dem Siebbodenniveau liegender, nach außen zu einem Betätigungsgriff (63) führender Brückenabschnitt (60) anschließt
3. Saftpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wischelemenl (316) spiralige Kontur aufweist, daß der Sammelraum (335) ringteilförmig konzentrisch bezüglich des Siebbodens angeordnet und von dem Wischelement (316) mit überstrichen ist.
4. Saftpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit ihren Achsen im Winkel zueinander stehende Auspreßkorper (410, 451) symmetrisch zu einer senkrechten Mittelachse vorgesehen sind, daß das Wischelement (416) als gerader Steg um die Mittelachse um einen durch Anschläge begrenzten Winkel schwenkbar ist, und daß die Sammelräume (425) von den Sektoren des kreisrunden Siebes (412) gebildet sind, die sich außerhalb des Wischelement-Schwenkbereichs befinden.
5. Saftpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspreßkörper (510) und das Sieb (512) getrennt auf dem Rand der Saftsammelschale (514) abgestützt sind, das als gerader Steg ausgebildete Wischelement (516) linearbeweglich zwischen Auspreßkörper (510) und Sieb (512) ebenfalls auf dem Rand der Saftsammelschale (514) abgestützt ist und der Sammelraum (535) unterhalb des Siebbodenniveaus beidseits des vom Wischelement (516) überstrichenen im wesentlichen rechteckigen Siebbodens ausgebildet ist.
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