DE2635577C3 - Saftpresse für Zitrusfrüchte - Google Patents

Saftpresse für Zitrusfrüchte

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DE2635577C3 DE2635577A DE2635577A DE2635577C3 DE 2635577 C3 DE2635577 C3 DE 2635577C3 DE 2635577 A DE2635577 A DE 2635577A DE 2635577 A DE2635577 A DE 2635577A DE 2635577 C3 DE2635577 C3 DE 2635577C3
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    • A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
    • A47J19/023—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices including a pressing cone or reamer

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Description

Die Erfindung betrifft eine Saftpresse für Zitrusfrikhte mit den im Obet begriff des Patentanspruchs I genannten Merkmalen. Kine solche Sallprcsse ist aus der DE-PS 16 27 894 bekannt.
Bei der bekannten Saftpresse ist der Auspreßkörper motorisch zum Umlauf angetrieben, und das Wiscbelcment ist mit ihm verbunden. Seine Funktion besteht demgemäß darin, das sich auf dem Siebboden sammelnde Fruchtfleisch umzuwälzen, gegebenenfalls auch auszupressen. Wird das Iruchtlleisch umgewälzt, so wird der absickernde Saft immer wieder erneut mit dem Fruchtfleisch durchmischt, und die Funktion der Presse wird nicht verbessert. Wird dagegen das Fruchtfleisch an das Sieb angepreßt, so ist zwar eine bessere Entsaftur.g zu erwarten, doch muß bereits nach dem Auspressen weniger Früchte das Sieb, das sich dann zugesetzt hat, gereinigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Saftpresse der ίο eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der eine große Zahl von Früchten entsaftet werden kann, ehe eine Reinigung des Siebes erforderlich wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1; die Unteransprüche kennzeichnen besondere Weiterbildungen.
Die Funktion des Wischelements weicht von der Funktion des Wischelemenls gemäß der bekannten Saftpresse nach der PH PS 16 27 894 ab. F.s wird erst dann — von Hand — betätigt, wenn bei der Benutzung so viel Fruchtfleisch auf dem Sieb liegt, daß der Abfluß des Saftes behindert wird, der bis dahin aber aus dem Fruchtfleisch durch die Siebdurchbrüche absinken kann. Gegebenenfalls kann der Restsaft aus dem weggeför- _>■■> derten Fruchtfleisch noch aus dem Rückstand Sammelraum gewonnen werden; der »aktive« Siebboden ist aber gleichzeitig für das Auspressen weiterer fruchte frei.
Bekanntlich gibt es neben ilen speziell für /itnisfrüth )i) te ausgebildeten Saftpressen auch .Saftzentrifugen, mit denen z. Ii. Beererifrüchle entsaftet werden. Der Fruchtbrei gelangt an die vertikale perforierte Wandung eines zum schnellen Umlauf angetriebenen Siebkorbes, wobei der Saft ausgeschleudert wird. Bei einer solchen Saftpresse sind an sich Wischelemente in Form von Tresterschabein bekannt (I)I. AS 12 19 189), die auf einer Tragachse sitzen und mn einem I lamlgriff zum Abheben der Iriuhtlleisihnii kstande federnd an die Siebwandung nach Bedarf herangebracht werden. H) Die Iruchtfleischnickstaiule werden durch eine Aus wiirfoffnung nach oben in ein bereitstehendes Gefäß abgeführt. Aus der (Il PS 2 9HW)I ist schließlich eine derartige Saftzentrifuge bekannt, bei der ein Ahsiicif glied die sich auf dem Siebkorb absetzenden Inicht •ij fleischresle in einen Saininelraiiin lenkt. Dieses Ab strcifglied soll automatisch wiiksam scm. wenn die Saflförderung nachlaßt, den Siebkoih selbst aber nicht berühren; ein Feststoffrest wird also auf dem Siebkoib zurückbleiben, so daß das Zusetzen der Siebiluichbru w ehe allenfalls verzögert, nicht abei verhindert wild.
Die Erfindung wird anhand von Ausfühmngsbeispie len und der Figuren naher erläutert. Is zeigt
I ig 1 ein erstes Aiisführungsbeispiel, durch das Kegelzentruni geschnitten,
I' i g. 2 die (Jberansicht der Saftpresse von F ig. 1.
Fi g. J ein zweites Aiisführungsbeispiel im Axialschnitt,
F i g. 4 die Oberansicht der .Saltpresse von F i g. 2,
Fig. 5, 5a ein drittes Aiisführungsbeispiel einer w) Saftpresse im Axialschnitt,
F i g. b die ()beransicht der Saftpresse na» h I ι g. 5,
Fig. 7 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer Saftpresse im Axialschnitt,
F i g. 8 die Oberansicht der Saftpresse nach Ι·' ι g. 7,
b5 Fig.9 ein fünftes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt,
I- ig. 10 die Oberansicht der Saftpresse nach F i g. 9, Fig. 11 ein sechstes Ausführungsbeispiel im Axial-
schnitt.
I i g. 12 die zugehörige Oberansichl,
(ig. 15 ein siebtes Ausfuhrungsbeispiel im Axial schnitt,
[■' i g. 1 Ja eine F in/elheit nach I i g. 13,
I- i g. 14 die zugehörige Oberansicht,
F ig. 15 ein achtes Ausführungsbe;>piel im Axialschnitt und
F i g. 16 die zugehörige Oberansicht.
Die Saftpresse nach F i g. 1 und 2 ist für Zitrusfrüchle bestimmt, du in üblicher Weise quer zur Fruchtmittelüchse halbiert worden sind. Die konventionellen Elemente einer solchen Presse sind: Der kegelförmige Auspreßkörper 10 in Form eines halben Rotationsellipsoids, das Sieb 12 und die Saftsammeischale 14. Als viertes Bauteil ist ein Wischelement 16 vorgesehen.
Die Saftschale 14 hat einen runden Grundriß mit einem Ausguß 18, dessen Tropfkante 20 unterhalb des oberen Randes 22 der Saftsamnielschale liegt. Dem Ausguß 18 gegenüber ist ein Henkel 24 angelorrnt. Eine ringförmige Nut 26 .im Boden der Saftsammelschule f4 nimmt einen (iunimiring 28 auf, der die Schale rutschsicher auf einem fisch halt. Die Schale und das Sieb sind jeweils einstückig aus Kunststoff gcsprit/l. der MHilmaschinenies! ist.
Auf dem oberen Kami 22 tier Schale 14 sit/t das Sieb 12. Ils ist drehfest bezüglich der Schale 14 durch auskragende Kanten 50. die im den Ausguß 18 der Schale 14 greifen. Das Sieb 12 hai einen inneren, leicht zur Mute hin abfallenden Siehbuden 52 mit r.nlialschlitzlor migcn Diirchbruchen 34 sowie einen äußeren nngform· gen Samnielraum 55, dessen liotlen ebenfalls mit radialen Schlitzen 57 versehen ist Außen umschließt ein senkrecht hochstehender Siebrand 3d ilen Arbeilsbe reich des Siebes 12. Im /entruiii des Siebes 12 ist an den Sulibodcn iZ ein senkreihi hoi lisiihciulcs Sechskant IS.uigcfmml
Auf das .Sei.hsk.iMI 58 ist der Aiispreßkorper 10 aufgesetzt, der einen I ull 40 mit einem entsprechenden Iniiensc-e lisk.int 42 aufweist Der I iili 40 endet nahe der Spil/e des hohlen Aiispießkoipers 10, dessen äußere Maiitilll.u he nut tihliihen Kippen 44 besetzt ist Das AulSenpii'lil des I ulks 40 ist iiind und dient als l.agerzaplcn fm das Wisihelenienl 16 Achspanille! hat der Riß 40 zwei nahe beieinaudei liegende Schlitze 46, und die dazwischenliegende /unge 48 hat am unteren freien F.nde eine Ansi hlagnase 50, die nach außen vorsteht. Der Hiilsenabschnitt 52 des Wischelements 16 hat am unteren inneren Rand eine Durihmcssrrabstufung komplementärer Form und Größe bezüglich der Anschlagnase 50. so daß er auf den Fuß von unten aufgeschoben werden kann (wobei die /unge aufgrund der Klasti/ita! des !ur den cinsiückigen Kegel verwendeten Kunststoffs nach innen gedruckt wird), bis die Nase 50 in die von der Durchmesserabstufung gebildete I Imfangsrille 54 einschnappt.
Von dem Hülsenabschnitt 52 des Wischelements 16 erstreckt sich spiralig nach außen das Wischerblatt 56. Fs hat im wesentlichen die Querschnittsform eines schmalen, senkrecht stehenden Rechtecks, dessen uniere Schmalkante auf dem inneren Siebboden 32 aufsitzt — und auch dessen leicht schrägem Verlauf angepaßt ist —,wogegen die obere .Schmalkante gerade bis zu dem unteren Rand 43 des Auspreßkörpers 10 reicht. Nahe dem Flülsenabschnitt 52 ist ein Stabilisicrungslappen 65 vorgesehen, der eine Deformation des aus Kunststoff gespritzten Wisehelements 16 beim Entformen verhindert. Wo das Wischerblatt 56 auf den
■>»
Außenrand 33 des inneren Siebbodens 52 trifft, gehl der spiralige Verlauf in einen konzentrischen Verlauf des Wischelements 16 über, >o daß hier ein als Freßabschniti 58 dienender Teil des Wischelemenls 16 entsteht. Von dessen Oberkante weg erstreckt skh radial, nach oben abgestuft, ein firückenabschnitt 60 nach außen und ragt bis über den Siebrand 36 hinaus, wo auf der Oberseite eines Griffs 63 ein Pfeil 62 angibt, in welcher Richtung das Wischelement 16 zu drehen isL Alternativ könnte man konstruktive Mittel vorsehen, die die Drehung nur in der richtigen Richtung gestatten. Auf der Unterseite des Griffs 63 ragt ein Steg 64 senkrecht abwärts, und (F i g. 2) der Steg schneidet den Siebrand 36, so daß im Bereich der hinteren Kante 61 des Griffs 63 der Steg 64 innerhalb des Siebrands 36 liegt.
Die Presse nach F i g. 1 und 2 wird wie folgt benutzt:
Die vier einzelnen Teile werden nach F" ig. 1 zusammengesetzt. Eine Hälfte einer halbierten Frucht wird auf den Auspreßkörper 10 aufgesetzt und von Hand in einer Richtung oder hin- und hergehend gedreht, wobei die Rippen 44 den Saft auspressen, aber am Ii erhebliche Teile des Fruchtfleisches herausreißen Der Saft tropft vom Auspreßkörper 10 auf den inneren Siebboden 32 ab und fließt durch die Durchbruche 54 m die S.iilsaüimelschale !4, wobei die geringe Schrage des inneicn Siebbodens 32 nach innen der lließrichtung eine zentral gerichtete Komponente aufzwingt Der Saft sammelt sich in der Schale 14. deren Fassungsvermögen dun h den von der Tropfkante 20 dehmertcn Pegel begrenzt ist Das Fruchtfleisch bleibt auf dem inneren Siebboden 32 hegen. Insoweit unterscheidet sich die Wirkungsweise nicht von konventionellen Saftpressen
Helens nach dem Auspressen weniger fruchte hat sich der innere Siebboden 32 mit Resten zugesetzt. Der Saft kann nur noch schlecht abfließen und durchtränkt das Fruchtfleisch Benutzt man jedoch das Wischclc ment 16. indem man es m Pleilrichtung um das /entmin dreht, so foideit das Wischerblatt 56 das Fruchtlleisih nach außen, bis es in den äußeren Sammelraum 35 fallt Allfallige geringfügige Saftiiickstande können dm ι noch abtropfen, wogegen der hoher liegende innen· Siebboden 52 wieder frei ist, so daß der Saft eier nächsten Früchte wieder ungehindert durch das gereinigte Sieb abfließen kann Selbst bei erheblichen Qualitätsunterschieden der Früchte räumt das Wisclvelement die Reste sauber vom inneren Siebboden 32 ab. ohne daß sich die Durchbrüche 34 zusetzen. Auf diese Weise wird allmählich der Sammelraum 35 mit Resten gefüllt, doch ist dessen Aufnahmekapazität noch nicht erreicht, wenn er bis zum Außenrand 33 des inneren Siebbodens voll ist. Vielmehr wird dank des Preßabschnitts 58 des Wisehelements das Fruchtfleisch sauber bis zur oberen Kante des Siebrands 36 hochgestaut, wobei der Steg 64 Reste, die etwa die Tendenz haben, nach außen herunterzufallen, nach innen drückt. Der in der Schale aufgefangene Saft kann die Reste im äußeren Sammelraum 35 nicht durchtränken, da die Unterseite des Sammelraums höchstens auf demselben Pegel liegt wie die Tropf kante 20.
Zum Reinigen der Presse wird die Baugruppe aus Auspreßkörper 10 u"H Wischelement 16 von dem Sechskant 38 abgehor vii, das Sieb 12 wird geleert, und die Einzelteile der Presse können gereinigt werden. Da das Fruchtfleisch im Sammelraum 35 einen ziemlich trockenen kompakten Kuchen bildet, kann es durch einen leichten Schlag auf das Sieb entfernt werden.
Von den vier Einzelteilen — Auspreßkörper, Sieb, Wischelement. Sammelsehale — sind außer Her Paarung
Sicb-Wischclcmcnt zahlreiche Kombinationen denkbar, welche Teile, gegebenenfalls gemeinsam, stationär und welche beweglich sein sollen.
Bei der Presse nach Fig. 3 und 4 ist an die Saftsammelschalc 114 zentral ein Rohr 118 mit kantigem Innenprofil und zylindrischer Außenforni angeformt. Der Auspreßkörper 110 ist pilzähnlich mit einem kurzen Fuß 120 ausgebildet, dessen Profil komplementär zu dem Innenprofil des Rohrs 118 ist. Das Sieb 112 sitzt lose auf der Randkanlc 115 der Saftsammeischale 114 und ist auch lose gegenüber dem Rohr 118. Das Wischelement 116, das einen spiraligcn Verlauf ähnlich wie in Fig. 1 und 2 aufweist, ist einstückig an den Auspreßkörper 110 angeformt. Auch hier hat das Sieb 112 einen Sammelraum 123. Zum Abräumen der Auspreßrücksiände wird das Sieb 112 relativ zu der stationären Baugruppe aus Schale, Auspreßkörper und Wischelement gedreht, zu welchem Zweck das Sieb einen oder mehrere — in der Zeichnung sind zwei dargestellt — Griffe 125 aufweist. Die Wirkungsweise entspricht der nach den F i g. 1 und 2.
Alternativ könnte man das Sieb mit der Schale stationär ausbilden, den Auspreßkörper mit dem Wischelement relativbeweglich zur stationären Baugruppe. Allerdings müßte man dann, um die Handhabung zu erleichtern, eine lösbare Verriegelung zwischen beweglicher und stationärer Baugruppe vorsehen; solange gepreßt wird, sind alle Teile gegeneinander verriegelt, und nur zur drehenden Wischbewegung erfolgt die Entriegelung. m
CJemäü F i g. 5 und 6 sitzt ein einstückiges Bauteil 200, bestehend aus Auspreßkörper 210 und Sieb 212, drehfest in einer Saftsammelschale 214. Das Wischelement 216 besteht aus einem Führungsteil 217, das auf der Unterseite eine Nut 218 hat. Die Nut 218 greift über den Siebaußenrand 232 und das Wischerblatt 220 ragt, spiralig abgebogen, von außen in Richtung auf den Auspreßkörper 210. Hier ermöglicht nur ein kreisrunder Siebaußenrand 232 die Drehbewegung des Wischelcnienls relativ zu der stationären Baugruppe 200. Die Benutzung erfolgt wie bei F i g. 1 und 2 erläutert.
F i g. 5a und 6a zeigt eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6. Hier hat das Sieb 212' einen niedrigeren Siebaußenrand 232', und der Rand der Saftsammelschale 214' ist ebenso hoch gezogen, wie ·*5 nach Fi g. 5 der Siebaußenrand 232. Infolgedessen sit/i hier das Wischelement 216 nicht auf dem Siebaußenrand. sondern auf dem Schalenrand auf.
Die Ausführungsform nach F i g. 7 und 8 entspricht im wesentlichen der nach Fig. 1 und 2. jedoch erstreckt 5« sich hier der Sammelraum nicht um den gesamten Umfang des Siebes 312. Vielmehr sind hier zwei kreisringteilförmige Sammelräume 335 vorgesehen. Beim Wischelement 316 fehlt der Preßabschnitt; vielmehr setzt sich das spiralige Wischerblatt 356 bis nahe an den Siebaußenrand 336 fort, um auch die Siebbereiche neben den Sammelräumen 335 freizuwischen.
Fig.9 und 10 zeigen eine Ausführungsform, bei der zwei kegelige Auspreßkörper 410 nebeneinander <>o vorgesehen sind. Diese beidhändig bedienbare Presse ist für das Entsaften großer Mengen an Früchten innerhalb kürzester Zeit bestimmt, wobei wegen des daraus folgenden großen Abfalls an Fruchtfleisch das Wischelement 416 besonders vorteilhaft ist.
In der Saftsammelschale 414, mit Griff 424 und Ausguß 418 versehen, sitzt drehfest das Sieb 412. Das Sieb 412 trägt einen unrunden Zapfen 438, auf dem drchfcst der Fuß 440 der einstückigcn Aiispreßkörper 410 sitzt. Außen ist der Fuß 440 zylindrisch und dient als Drehlager für das Wischclcnifiil 416.
Die Außenkontur des Siebes 412 isl kreisrund, wobei der Ablaufbcrcich der Auspreßkörper 410 etwa die Form einer »8« hai einsprechend der Vertikalprojektion der etwas geneigten Aiispreßkörper. Die Sicbberciche außerhalb dieses Ablaufbcreichs können deshalb dazu verwendet werden, die Abfälle dort abzulagern, so daß eine Abstufung des Siebes wie in den bisherigen Ausführungsformen entfallen kann. Aus demselben Grunde auch das Wischelcmenl 416 nicht spiralig zu sein, sondern hat einfach die I 01 m einer Leiste, die sich diametral über das Sieb 412 erstreckt. Die Drehrichtung des Wischclement!, ist gleichgültig, da zwei Sammelräume 425 in Form von AbiagerungssciUoren zur Verfügung stehen, die für den Trestcr die Form von Torlcnstücken ergeben.
Der Sockel 427 des Doppelkegels ist stabil genug, die gegebenenfalls erheblichen Druckkräfte und daraus resultierenden Momente aufzunehmen. Der Abstand der beiden Auspreßkörper 410 ist so bemessen, daß auch noch dickschalige Früchte, und zwar beide Fruehlhälflen gleichzeitig, hineinpassen. In diesem Bereich ist der Sockel auch mit einer Abschrägung 429 versehen, so daß der Saft nach unten ablaufen kann. Durch Anschläge ist die Bewegung des Wischelemenles 416 so beschränkt, daß sich die beiden kreissektorförmigen Sammelräume 425 für den 1 rester ergeben.
Fig. 11 und 12 /eigen eine ähnliche Ausführung wie die Fig. 9 und 10 mit tortcnstückähnlichen Sammelräumen für den Trcsler; jedoch besteht hier das Wischelemenl 450 mit dem doppelkegeligen Auspreßkörper 451 aus einem Stück. Der mit dem Wiscneierneni 450 einteilige Auspreßkörper 451 ist drehbar auf den Zapfen 452 des Siebes 453 aufgesteckt. Beim Auspressen von I'riK-hthalftcn wird der Auspreßkörper 451 gegen den Druck einer Feder 454 nach unten gedrückt, wodurch Rasterzähne 455 am Wischelement 450 in auf dem Umfang des Siebes 453 angebrachte Rasterungen 456 einrasten und somit die beiden Teile gegen ein Verdrehen sichern. Bei Unterbrechung des Preßvorgangs hebt die Feder 454 das Wischelement 450 aus der Rasterung 456. so daß es für den Wischvorgang freigegeben wird
Fig. 13 und 14 /eigen eine den Fig. 11 und 12 ähnliche Ausführung, bei der die Rasterverbindung zwischen dem cinslückigcn Doppclkegel-Wischelemeni 460 und dem Sich 461 durch eine an diesem Element angelenkte Klinke 462 hergestellt wird. Zum Wischen wird die Klinke 462 lediglich aus der Rasterung 463 des Siebrandes 464 angehoben, wodurch das Wischelerricrü 460 gegenüber dem Sieb 461 zum Wischen drehbeweglich wird
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine Ausführung, bei der das Wischelement 516 nicht drehbeweglich, sondern linearbeweglich isl. Auf der rechteckigen Saftsammelschale 514 sitzt das Sieb 512 mit einem entsprechenden Grundriß. Der Auspreßkörper 510 isl einstückig mit zwei Traversen 511 verbunden, die an ihren Enden durch Stützblöckc 513 miteinander verbunden sind. Die Traversen 511 verlaufen parallel zu den längeren Seiten der Saftsammelschale 514,wogcgcn die Stützblöckc 513 mit den kürzeren Seilen senkrecht fluchten. Eine von unten einspringende Nut 515 in jedem Stützblock 513 paßt auf die kürzere hochstehende Siebkantc 536, die einen flachen Einschnitt 537 entsprechend der Länge der Slüt7blöckc 513 hat. Auf diese Weise sind die
Traversen 511 in Längs- und Querrichtung festgelegt.
Zwischen den Traversen 511 und dem Sieb 512 erstreckt sich quer zu den Traversen das Wischelement 516 in Form eines geraden Steges, der an einem Ende ein Führungsteil 517 entsprechend dem Führungsteil
217 von Fig.5, 6 aufweist. Das Wischelement 516 ist dadurch ünearbeweglich parallel zu den Traversen 511 geführt und befördert das abgetropfte Fruchtfleisch in Sammelräume 535 des Siebes 512.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Palentansprüche:
1. Saftpresse für Zitrusfrüchte mit mindestens einem etwa kegeligen Auspreßkörper und einem unter diesem angeordneten, etwa waagerechten Sieb, einer darunter befindlichen Saftsammeischale und einem relativ zu dem Sieb beweglichen Wischelement, das um den kegeligen Ausprellkörper über die Siebdurchbrüche streicht, dadurch gekennzeichnet, daß das von Hand betäugbare Wischelement (16, 116, 216,316,416,5l6) die sich auf dem Sieb (12, 112, 212, 212', 312, 412, 512) sammelnden Fruchtfleischrückstände in einen neben dem Siebboden (32) befindlichen Sammelraum (35, 123, Ϊ35,425,535) befördert.
2. Saftpresse nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Wischelement (16, 116, 216) spiraii-gc Kontur aufweist und in einen kreisbogenförmigen Preßabschnitt (58) parallel zum Außenrand (3J) des .Siebbodens (32) auslauft, außerhalb dessen konzentrisch der unter dem Siebboden™ veau liegende Sammelraum (15, 123) angeordnet ist, und daß sich an den Preßabschnitt (58) des Wischclemenis ein über dem Siebbodennivcau liegender, nach außen zu einem Betätigungsgriff (63) führender Brüekenabschnitt (60) anschließt.
3. Saftpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Wischelement (J 16) spiralige Kontur aufweist, daß der Sammelraum f335) ringteilförmig konzentrisch bezüglich des Siebbodens angeordnet und von dem Wischelement (316) mit überstrichen ist.
4. Saftpresse nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit ihren Achsen im Winkel zueinander siehende Ausprelikörper (410, 451) symmeinsch zu einer senkrechten Mittelachse vorgesehen sind, daIi das Wischelement (416) als gerader Sieg um die Mittelachse um einen durch Anschläge begrenzten Winkel schwenkbar ist. und daß die Sammelräume (425) von den Sektoren des kreisrunden Siebes (412) gebildet sind, die sich außerhalb des Wischelement Schwenkbereichs befinden.
5. Saftpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausprelikörper (510) und das Sieb (512) getrennt auf dem Rand der Saflsammelschale (514) abgestützt sind, das als gerader Steg ausgebildete Wischelcment (516) linearbeweglich zwischen Auspreßkörper (510) und Sieb (512) ebenfalls auf dem Rand der Saftsammelschale (514) abgestützt ist und der Sammelraum (535) unterhalb des .Sichbodenniveaus beidseits des vom Wischelement (516) überstrichenen im wesentlichen rechteckigen .Siebbodens ausgebildet ist.
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