DE2636766C2 - Quersperrventil - Google Patents

Quersperrventil

Info

Publication number
DE2636766C2
DE2636766C2 DE19762636766 DE2636766A DE2636766C2 DE 2636766 C2 DE2636766 C2 DE 2636766C2 DE 19762636766 DE19762636766 DE 19762636766 DE 2636766 A DE2636766 A DE 2636766A DE 2636766 C2 DE2636766 C2 DE 2636766C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control piston
valve
pressure
control
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19762636766
Other languages
English (en)
Other versions
DE2636766A1 (de
Inventor
Wolfgang 8721 Schwebheim Geiling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Priority to DE19762636766 priority Critical patent/DE2636766C2/de
Publication of DE2636766A1 publication Critical patent/DE2636766A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2636766C2 publication Critical patent/DE2636766C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/10Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces not permanently interconnected, e.g. operative only on acceleration, only on deceleration or only at off-straight position of steering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/056Regulating distributors or valves for hydropneumatic systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

weils einen Zustrom zum Federelement mit dem geringeren Druck sperrt, indem er sich mit seiner Stirnfläche gegen eine Dichtfläche anlegt und eine darin vorgesehene, mit diesem Federelement verbundene Durchlaßöffnung verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (16) nur durch die Drücke in den Federelementen (3, 4) und die auf ihn wirkenden Strömungskräfte beaufschlagt ist und bei einer Verschiebung aus seiner Mittelstellung den Zustrom vom Niveauregelventil (2) zum Federelement (3 oder 4) mit höhrerem Druck bereits zunehmend drosselt, bevor er de.ι Zustrom zum Federelement (4 oder 3) mit niedrigerem Druck sperrt.
2. Quersperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (16) länger als die ihn dicht umschließende, an beiden Enden in Räume mit größerem Durchmesser mündende Bohrung (15) ausgebildet ist und mindestens eine in Längsrichtung verlaufende, zur Steuerkolbenmitte symmetrisch und beiderseits in Steuerkanten (18 und 19) endende Steuerfläche (17) aufweist, die höchstens um den Hub des Steuerkolbens (16) länger als die Bohrung (15), aber kürzer als der Steuerkolben (16) ist und mit der Innenfläche der Bohrung (15) einen mit dem Niveauregelventil (2) verbundenen Drosselkanal mit veränderlichem Querschnitt bildet.
3. Quersperrventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (16) in der Mitte einen Abschnitt (21) mit kleinerem Durchmesser aufweist, der mit der Bohrung (15) des Gehäuses (14) einen mit dem Niveauregelventil (2) verbundenen Ringraum (20) bildet.
4. Quersperrventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (16) eine zentrale Bohrung (29) aufweist, in der zwei jeweils in Richtung Niveauregelventil (2) öffnende Rückschlagventile (30) angeordnet sind und die über eine Radialbohrung (31) mit dem Ringraurn (20) verbunden ist.
5. Quersperrventil nach den Ansprüchen 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (16) in seiner Länge derart auf den zwischen Steuerkolben (16) und Bohrung (15) gebildeten, querschnittsveränderlichen Durchlaßquerschnitt abgestimmt ist, daß der Durchlaßquerschnitt für das eine Federelement gerade verschlossen ist, wenn die Stirnseite des Steuerkolbens (16) auf der dem anderen Federele-Die Erfindung bezieht sich auf ein Quersperrventii für zwei an ein gemeinsames Niveauregelventil angeschlossene Federelemente von Fahrzeugen entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Durch die DE-AS 12 66 144 ist ein als Quersperrventil wirkendes Druckiuft-Verteilerstück bekannt. Dieses Druckluft-Vertetlerstück weist ein T-formiges Gehäuse auf, in welchem ein Steuerkolben durch Federn in der Minellage gehalten wird. Bei einseitiger Druckbeaufschlagung der Federelemente wird das den niederen Druck aufweisende Federelement vom Leitungsanschluß abgesperrt. Wird in dieser Lage des Steuerkolbens ein Aufregeln vorgenommen, so wird das ohnehin schon mit höherem Druck versehene Federelement noch weiter aufgepumpt und das Fahrzeug nimmt eine Schräglage ein, die dann nicht mehr ohne weiteres selbsttätig abgebaut wird. Ein weiterer Nachteil dieser Konstruktion ist in den exakt aufeinander abgestimmten Federn für den Steuerkolben zu sehen, da bei Druckgleichheit eine exakte Mittellage des Steuerkolbens erforderlich ist, um beim Auf- bzw. Abregein Fehlregelungen zu vermeiden.
Ein lediglich auf Fliehkraft ansprechendes Quersperrventil ist durch die DE-OS 19 47 824 bekannt. Dieses Quersperrventil weise einen Steuerkolben auf, der als massebehafteter Fliehkraftsensor ausgebildet und im Ventilgehäuse frei beweglich ist. Die die beiden Federelemente verbindende Ausgleichsleitung wird durch dieses Quersperrventil bei Kurvenfahrt fliehkraftabhängig absperrbar.
Durch die US-PS 31 12 92J ist ein Querspenveuüi gezeigt, welches einen Steuerkolben aufweist, der durch Schraubenfedern in seiner Mittellage gehalten und bei Druckunterschied der Federelemente entgegen der Federkraft verschoben wird, wobei das den geringeren Druck aufweisende Federelement abgesperrt wird, während das Federelement mit höherem Druck über ein im Steuerkolben angeordnetes Kanalsystem, welches u. a. einen Abschnitt mit geringerem Durchmesser aufweist, mit einem Druckspeicher verbunden ist. Auch diese bekannte Konstruktion ist im wesentlichen mit den Nachteilen behaftet wie die nach der DE-OS 12 66 144.
Bei einem durch die DE-PS 2149 334 bekannten Quersperrventil ist jedem Federelement und jeder Strömungsrichtung je ein als Rückschlagventil wirkender Ventilkörper zugeordnet. In jedem Ventilkörper ist ein federbelastetes Kugelrückschlagveniil vorgesehen, so daß eine Art Steuerkolben durch zwei Ventilhülsen gebildet ist und die federbelasteten Kugeln miteinander in Wirkverbindung stehen. Die zum Abströmen von Druckmittel aus den Federelementen erforderliche Bewegung der Ventilhülsen erfolgt gegen die Federkraft der in den Hülsen befindlichen Kugelventile, während zum Füllen die in den Ventilhülsen angeordneten Ventilkugeln ebenfalls gegen die Kraft der Ventilfedern vom Ventilsitz abgehoben werden müssen. Um ein gleichmäßiges Befüllen und Ablassen der beiden am Quersperrventil angeschlossenen Federelement zu gewährleisten, ist eine exakte Abstimmung der Federn zueinander erforderlich. Außerdem ist nachteilig, daß die beiden eine Art Steuerkolben bildenden und mittels Kugelrückschlagventilen zusammenwirkenden Steuerhülsen in
der Länge sehr exakt auszubilden sind, um die gewünschte Funktion zu gewährleisten.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Quersperrventil zu schaffen, welches die Nachteile der bekannten Konstruktionen vermeidet, einfach im Aufbau ist, eine hohe Funktionssicherheit aufweist sowie eine einwandfreie Niveauregelung in jedem Fahrzustand gewährleistet und aus preiswerten, leicht herstellbaren Bauteilen besteht
Diese Aufgabe wird entsprechend der Erfindung dadurch gelöst daß der Steuerkolben nur durch die Drükke in den Federelementen und die auf ihn wirkenden Strömungskräfte beaufschlagt ist und bei einer Verschiebung aus seiner Mittelstellung den Zustrom vom Niveauregelventil zum Federelement mit höherem Druck bereits zunehmend drosselt, bevor er den Zustrom zum Federelement mit niedrigerem Druck sperrt Da lediglich die Drücke und Strömungskräfte auf den Steuerkolben wirken, wird eine sehr einfache Ausbildung des Quersperrventiles ermöglicht. Der Steuerkolben .selbst ist ein leicht herstellbares und preiswertes Bauteil, welches eine hohe Funktionssicherheit und eine einwandfreie Niveauregelung in jedem Fahrzustand gewährleistet Insbesondere wird auch während eines Aufoder Abregelvorganges bei plötzlichem Druckanstieg in einem Federelement — z. B. bei Kurvenfahrt — sowohl das den höheren Druck aufweisende, kurvenäußere Federelement als auch das kurveninnere Federelement mit niedrigerem Druck abgesperrt, so daß die Gefahr einer Fchlregelung vermieden wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Steuerkolben länger als die ihn dicht umschließende, an beiden Enden in Räume mit größerem Durchmesser mündende Bohrung ausgebildet und weist mindestens eine in Längsrichtung verlaufende, zur Steuerkolbenmitte symmetrische und beiderseits in Steuerkanten endende Steuerfläche auf, die höchstens um den Hub des Steuerkolbens länger als die Bohrung, aber kürzer als der Steuerkolben ist und mit der Innenfläche der Bohrung einen mit ^em Niveauregelventil verbundenen Drosselkanal mit veränderlichem Querschnitt bildet. Die am Steuerkolben angeordnete und die Steuerkanten bildende Steuerfläche bewirkt auf einfache Weise eine hydraulische Stabilisierung des Steuerkolbens in der Bohrung des Gehäuses des Niveauregelventiles. Der Stcuerkoiben selbst ist nach wie vor ein sehr einfaches, leicht herstellbares Bauteil und bietet optimale Funklionssicherheit des Niveauregelventiles.
Zur einwandfreien hydraulischen Verbindung der Steuerfläche des Steuerkolbens mit der zum Niveauregelventil führenden Anschlußleitung weist erfindungsgemäß der Steuerkolber in der Mitte einen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser auf, der mit der Bohrung des Gehäuses einen mit dem Niveauregelventil verbundenen Ringraum bildet.
Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Steuerkolben eine zentrale Bohrung auf, in welcher zwei jeweils in Richtung Niveauregelventil öffnende Rückschlagventile angeordnet sind und die über eine Radialbohrung mit dem Ringraum verbunden ist. Durch diese Maßnahme werden sehr kurze Abregelzeiten, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Steuerkolbens, ermöglicht.
Wie ein weiteres Merkmal der Erfindung zeigt, ist der Steuerkolben in seiner Länge derart auf den zwischen Steuerkolben und bohrung gebildeten, querschnittsveränderlichen DurchlaCccerschnitt abgestimmt, daß der Durchlaßquerschnitt für das eine Federelement gerade verschlossen ist, wenn die Stirnseite des Steuerkolbens auf der dem anderen Federelement zugeordneten Dichtflüche zur Anlage kommt. Dadurch wird ein gleichzeitiges Füllen der Federelemente möglich, auch wenn ein Druckunterschied zwischen den beiden Federelementen besteht
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Niveauregeleinrichtung in schematischer Darstellung;
Fig.2 das Quersperrventil der Niveauregeleinrichtung in Mittelstellung des Steuerkolbens;
F i g. 3 das Quersperrventil in gesperrter Position und Fig.4 eine Ausführungsform des Quersperrventiles mit Rückschlagventilen im Steuerkolben.
Bei Fahrzeugen mit niveaugeregelten Achsen sind die Federelemente jeder Achse über eine Leitung mit dem Niveauregelventil verbunden. Da bei Kurvenfahrt des Fahrzeuges das kurvenäußere RaH stärker belastet ist als das kurveninnere Rad. ist die· Aufgabe des Quersperrventiles, den Druckausgleich zwischen den beiden Federelementen der Achse zu verhindern. Die Auf- und Abregelvorgänge der Federelemente sollen andererseits aber vom Quersperrventil nicht behindert werden. In ^er schematisch dargestellten Fahrzeug-Niveauregelanlage für eine Achse gemäß Fig. 1 ist das Quersperrventil 1 über eine Leitung 10 mit einem Federelement 3 und einem zugehörigen Druckspeicher 12 verbunden, während eine Leitung 11 zum linken Federelement 4 und dessen Druckspeicher 13 führt Mit einem Niveauregelventil 2 steht das Quersperrventil 1 über eine Leitung 9 in Verbindung. Zum Aufregeln wird über die Pumpe 6 aus dem Vorratsbehälter 5 Flüssigkeit über eine Leitung 8, das Niveauregelventil 2, die Leitung 9, das Quersperrventil 1 und die Leitungen 10 und 11 sowohl in den dem Federelement 3 zugeordneten Druckspeicher 12 als auch in den dem Federelement 4 zugeordneten Druckspeicher 13 gefördert. Beim Abregein wird aus den Druckspeichern 12 und 13 Flüssigkeit über d?s Quersperrventil 1, das Niveauregelventil 2 und die Rücklaufleitung 7 in den Vorratsbehälter 5 abgelassen.
Das in F i g. 2 gezeigte Quersperrventil 1 besitzt in einem Gehäuse 14 eine Bohrung 15 zur Aufnahme eines Steuerkolbens 16. Beidseitig mündet diese Bohrung 15 in Räume mit größerem Durchmesser, die zur Aufnahme von Einsätzen 23 und 24 mit einem Gewinde versehen sind. Der Steuerkolben 16 besitzt eine Steuerfläche 17 und bildet am Steuerkolben eine rechte Steuerkante 18 und eine linke Steuerkante 19. In der in Fig.2 gezeigten Mittelstellung des Steuerkolbens 16 ist deutlich, daß die Steuerfläche 17 geringfügig länger als die Bohrung 15 ausgebildet ist. Dadurch ergeben sich zwischen rechter Steuerkante 18 und rechtem Ende der Bohrung 15 sowie zwischen Steuerkante 19 und linkem Ende der Bohrung 15 Durchlaßquerschnitte für das Fluid. An einem Anschluß 22 wird die Verbindungsleitung zum Niveauregelventil angeschlossen, während ein Anschluö 27 beispielsweise für den Abgriff eines Mindestdruckschalters oder einer lastabhängig geregelten Bremsanlage dient und daher für zusätzliche Steueraufgaben verwendet wird, jedoch keinen Einfluß auf die Regelung der Fahrzeugachse besitzt. Beide Anschlüsse 22 und 27 stehen über Bohrungen mit dem Ringraum 20 in Verbindung während der Steuerholben 16 in der Mitte einen Abschnitt 21 mit kleinerem Durchmesser aufweist und dadurch den Ringraum 20 mit der Bohrung 15 bildet. Sowohl der rechte Einsatz 23 als auch der linke Einsatz
24 weisen stirnseitig Dichtflächen 25 und 26 auf, welche als Anlageflächen für den Steuerlkolben 16 bei der Auslenkung aus der Mittellage dienen.
Bei Druckgleichheit in den beiden an das Niveauregelventil 2 angeschlossenen Fcdcrelementen wird der Steuerkolben 16 sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite vom gleichen Druck beaufschlagt und nimmt die in Fig.2 gezeichnete Stellung ein. Die Wirkungsweise beim Hochregeln ist nun die, daß die vom Druckerzeuger über den Anschluß 22 eintretende Flüssigkeit in den Ringraum 20 und von dort über die Steuerflächen 17 und die zwischen den Steuerkanten 18 und 19 und den Enden der Bohrung 15 vorhandenen Durchlaßquerschnitte gleichmäßig in die jedem Federelement zugeordneten Druckspeicher fließt. Wird der Steuerkolben 16 durch Strömungseinflüsse während des Regelvorganges aus seiner Mitte verschoben, so verschließt eine Steuerkante, z. B. die Steuerkante 18 für das rechte FcdcrciciTicrit, den entsprechenden Durch!aß<]"prschnitt zunehmend, während der andere, dem linken Federelement zugeordnete und von der Steuerkante 19 gebildete Durchlaßquerschnitt vergrößert wird. In diesem Falle wird das linke Federelement schneller befüllt, so daß auch der Druckzuwachs schneller als im anderen Federelement erfolgt. Dieser einseitige Druck wirkt wiederum stabilisierend auf den Steuerkolben 16, indem dieser nun durch den Druckunterschied wieder nach rechts geschoben wird und in Mittelstellung beide Federelemente gleichmäßig befüllt werden. Der Steuerkolben 16 ist nur vom Druck der Hydraulikflüssigkeit und von den durch die Strömung auf ihn einwirkenden Kräften beaufschlagt und benötigt keine zusätzlichen Bauteile, die ihn stabilisieren. Somit hat der Steuerkolben 16 die Funktion eines Stromteilers und einer Druckwaage. Ein symmetrisches Füllen der Federelemente bei unterschiedlich großen Durchflußmengen ist somit gewährleistet.
Zum Abregein öffnet das Niveauregelventil den Durchfluß zum Vorratsbehälter, so daß in der in F i g. 2 gezeigter. Stellung des Steuerkolbens die Hydraulikflüssigkeit aus den Federelementen über die Steuerfläche 17, der Ringraum 20 und den Anschluß 22 abfließen kann. Wird nun der Steuerkolben 16 durch Strömungseinflüsse während des Abregesvorganges aus seiner Mitte verschoben, verkleinert er einseitig den Durchlaßquerschnitt, beispielsweise den rechten Durchlaßquerschnitt, gebildet von der Steuerkante 18 und dem rechten Ende der Bohrung 15. Dadurch sinkt der Druck im rechten Federelement langsamer als im linken Federelement. Durch die Druckdifferenz der Federelemente wird der Steuerkolb:n 16 noch weiter nach links verschoben und die linke Stirnseite des Steuerkolbens 16 iegt sich auf die Dichtfläche 26 des linken Einsatzes 24 und verschließt die Durchlaßöffnung, so daß dem linken Federelement kein Druck mehr entnommen werden kann. Da das rechte, zylindrische Ende des Steuerkolbens 16 mit der Bohrung 15 einen kleinen Ringspalt bildet, fließt nun aus dem rechten Federelement solange über diesen Drosselspalt Flüssigkeit über den Anschluß 22 ab. bis Druckgleichheit zwischen den beiden Federelementen hergestellt ist und dadurch der Steuerkolben 16 wieder auf Mitte gestellt wird und somit eine hydraulische Stabilisierung erfährt, wodurch beide Federelemente symmetrisch abgelassen werden. Das Quersperrventil 1 gestattet, wie vorstehend erläutert, ein gleichmäßiges Befüllen und Entleeren der Federelemente, ohne daß eine nennenswerte Druckdifferenz zwischen den beiden Federelementen entsteht. Dabei treten Durchflußmengen beim Regeln auf, die zwischen 0,1 und 3,0 I/ min liegen. Der vom Steuerkolben 16 und von der Bohrung 15 infolge der Steuerkanten 18 und 19 gebildete rechte als auch linke Durchlaßquerschnitt weist einen geringen Spalt auf. der in Mittelstellung etwa 0.5 mm betragen kann.
In Fig. 3 ist das Quersperrventil gezeigt, wobei der Steuerkolben 16 mit seiner linken Kolbenstirnfläche auf der Dichtfläche 26 des linken Einsatzes 24 aufliegt und
ίο die rechte Steuerkante 18 sich innerhalb der Bohrung 15 befindet. Diese Stellung entspricht beispielsweise der Quersperrung zwischen den beiden Federelementen, wobei das rechte Federelement beispielsweise durch Kurvenfahren einen höheren Druck als das andere Federelement aufweist. Die Flüssigkeit aus dem mit höherem Druck versehenen Federelement hat auf Grund des Druckgefälles nun das Bestreben, zum Federelement mit niedrigem Druck zu strömen, und nimmt dadurch den leicht verschiebbaren Steuerkolben 16 mit. Dabei taucht der Steuerkolben 16 mit seiner rechten Steuerkante 18 in die Bohrung 15 ein und wird mit der linken Stirnfläche gegen die Dichtfläche 26 des linken Einsatzes 24 gedrückt. Da in dieser Stellung zwischen dem zylindrischen, rechten Ende des Steuerkolbens 16 und der Bohrung 15 ein geringer Ringspalt vorhanden ist, baut sich im gesamten Quersperrventil der Druck des druckhöheren rechten Federelementes auf. Da andererseits im linken Federelement ein geringerer Druck herrscht, wird der Steuerkolben 16 gegen die Dichtfläehe 26 des linken Einsatzes 24 gedrückt und es wird, während die Druckdifferenz zwischen linkem und rechtem Federelement vorhanden ist, der Steuerkolben 16 gegen die Dichtfläche 26 gepreßt. Nach beendeter Kurvenfahrt stellt sich Druckgleichheit zwischen den Federelementen ein und der Steuerkolben 16 hebt mit der linken Stirnseite von der Dichtfläche 26 ab.
Das Quersperrventil ermöglicht auch ein Auf- und Abregein in der Quersperrphase, d. h, wenn der zwischen den Federelementen vorhandene Differenzdruck den Steuerkolben 16 einseitig gegen die Dichtfläche eines Einsatzes drückt. Zum Aufregeln wird Flüssigkeit in das Quersperrventil gefördert, die über den vom Abschnitt 21 mit kleinerem Durchmesser gebildeten Ringraum 20 und den von der Steuerfläche 17 begrenzten, relativ großen Durchlaßquerschnitt in den linken Raum mit größerem Durchmesser strömt. Da auf der rechten Seite des Steuerkolbens 16 die Steuerkante 18 in die Bohrung 15 eintaucht, ist nur der zwischen dem rechten, zylindrischen Ende des Steuerkolbens 16 und der Bohrung 15 gebildete Drosselspalt vorhanden, so daß in den rechten Raum kaum Flüssigkeit innerhalb kurzer 7.Mi strömen kann. Somit bewirkt die einströmende Druckflüssigkeit im linken Teil des Quersperrventiles einen plötzlichen Druckanstieg, der den Steuerkolben 16 geringfügig nach rechts verschiebt und so die im linken Einsatz 24 vorhandene Bohrung von der linken Stirnfläche des Steuerkolbens 16 freigegeben wird und damit das vorher verschlossene, linke Federelement befüllt werden kann. Wird der Füllvorgang beendet, ehe das Druckniveau des linken Federelementes mit dem des rechten Federelementes gleich ist. so legt sich der Steuerkolben 16 sofort wieder mit seiner linken Stirnfläche gegen die Dichtfläche 26 und verschließt das linke Federelement. Wird während des Aufregeins Druckgleichbett zwischen den beiden Federelementen erzielt, so nimmt der Steuerkolben 16 die Mittelstellung ein und beide Federelemente werden gleichmäßig befüllt.
Das Abregein in der Quersperrphase des Quersperr-
ventiles erfolgt, indem aus dem Federelement mit höherem Druck, beispielsweise aus dem rechten Federelement, solange über die vom zylindrischen, rechten Ende des Stcuerkolhens 16 und der Bohrung 15 gebildete Drosselstelle Flüssigkeit abfließt, bis der Druck geringfügig unter den Druck des linken Federelementes gefallen ist. Dadurch wird der Steuerkolben 16 von der Dichtfläche 26 des linken Einsatzes 24 abgestoßen und wird hydraulisch in der Mittelstellung gehalten, so daß nun der Druck durch den Flüssigkeitsabfluß in beiden Federelementen gleichmäßig abgesenkt wird.
Um ein gleichmäßiges Füllen der Federelemente trotz Druckunterschied zu ermöglichen, ist der Steuerkolben 16 in seiner Länge derart bemessen, daß — wenn die Stirnseite des Steuerkolbens 16 auf einer Dichtfläehe, entweder 25 oder 26, des Einsatzes 23 oder 24 aufliegt — die Steuerkante 19 bzw. 18 gerade in die Bohrung 15 eintaucht. Da beim Füllen des einen Federbeines, beispielsweise des linken Federbeines, der Steuerkolben 16 mit seiner Stirnfläche von der Dichtfläche 26 des Einsatzes 24 abhebt und die Steuerkante 18 gleichzeitig aus der Bohrung 15 ausfährt, kann sowohl das linke als auch das rechte Federbein gleichzeitig trotz Druckunterschied in den Federbeinen befüllt werden.
In den Fig. 2 und 3 ist der Anschluß 27 vorhanden, welcher insbesondere für eine lastabhängig geregelte Betriebsbremse Verwendung findet. Eine solche Bremse greift als Regelgröße den jeweiligen Druck im Federelement ab. Da sich durch die Drosselstelle, die durch das zylindrische Ende des Steuerkolbens 16 und die Bohrur:; 15 gebildet ist, bei der in F i g. 3 dargestellten Stellung des Steuerkolbens 16 der Druck im Quersperrventil entsprechend dem mit höherem Druck beaufschlagten Federelement einstellt, wird auch am Anschluß 27 für die lastabhängig geregelte Betriebsbremse mit dem höheren Druck beaufschlagt, so daß eine einfache Beeinflussung der lastabhängig geregelten Betriebsbremse nur durch Anschluß an das Quersperrventil gegeben ist.
Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der nach den F i g. 2 und 3 im wesentlichen dadurch, daß die Dichtfläche beispielsweise auf dem rechten Einsatz 23 durch eine Dichtung 28 gebildet wird, während der Steuerkolben 16 eine zentrale Bohrung 29 besitzt, in der die beiden Rückschlagventile 30 angeordnet sind. Diese Rückschlagventile 30 bestehen aus den beidseitig eingepreßten, rohrförmigen Ventilsitzen und Ventilkugeln. Außerdem ist eine Radialbohrung 31 vorhanden, die den Ringraum 20 mit der zentralen Bohrung 29 verbindet. Eine solche Ausführung ist dann zweckmäßig, wenn eine sehr kurze Abregelzeit gefordert wird. Zwar ist in der Mittelstellung des Steuerkolbens 16 auch ohne diese Ventileinrichtung eine schnelle Abregelzeit möglich, jedoch in der Endstellung, d. h., wenn der Steuerkolben 16 mit seiner Stirnseite gegen eine Dichtfläche, beispielsweise die rechte Dichtung 28 des Einsatzes 23, gedrückt wird, so kann nun aus dem linken Federelement sowohl über die äußere Drosselstelle zwischen dem linken, zylindrischen Teil des Steuerkolbens 16 als auch über das linke Rückschlagventil 30 und die Radialbohrung 31 Flüssigkeit abfließen. Die Dichtung 28 kann dabei ohne weiteres auf den Einsatz 23 aufgeklebt oder aufvulkanisiert sein, ebenso ist es möglich, diese Dichtung hohlnietartig auszubilden, so daß sie nur in die Bohrung des Einsatzes 23 einzuknöpfen ist.
65
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Quersperrventil für zwei an ein gemeinsames Niveauregelventil angeschlossene Federelemente von Fahrzeugen, das in einer Verzweigung der das Niveauregelventil mit den beiden Federelementen verbindenden Druckmittelleitung angeordnet ist und aus einem Ventilgehäuse und einem darin in einer Bohrung verschiebbar gelagerten Steuerkolben besteht, welcher an seinen beiden Stirnflächen jeweils dem Druck in einem der Federelemente ausgesetzt ist und bei Druckgleichheit eine Mittelstellung einnimmt, in der eine nahezu ungedrosselte Verbindung zwischen dem Niveauregelventil und den beiden Federelementen in beiden Strömungsrichtungen ermöglicht, während er durch einen Druckunterschied aus seiner Mittelstellung verschiebbar ist und dabei die Verbindung zwischen den Federeleiii-jiten zunächst drosselt, bis er in eine seiner beider. E'ndsteüungen gelangt, in der er jement zugeordneten Dichtfläche (25 oder 26 bzw. 28) zur Anlage kommt.
DE19762636766 1976-08-14 1976-08-14 Quersperrventil Expired DE2636766C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762636766 DE2636766C2 (de) 1976-08-14 1976-08-14 Quersperrventil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762636766 DE2636766C2 (de) 1976-08-14 1976-08-14 Quersperrventil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2636766A1 DE2636766A1 (de) 1978-02-16
DE2636766C2 true DE2636766C2 (de) 1986-04-17

Family

ID=5985526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762636766 Expired DE2636766C2 (de) 1976-08-14 1976-08-14 Quersperrventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2636766C2 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3026251A1 (de) * 1980-07-11 1982-02-18 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh, 3000 Hannover Quersperrventil
DE3330518A1 (de) * 1983-08-24 1985-03-14 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Ventil fuer druckmittelgespeiste, niveaugeregelte fahrzeugfederungen
JPS6085007A (ja) * 1983-10-17 1985-05-14 Toyota Motor Corp 車輌用車高調整装置
DE3915826C1 (de) * 1989-05-16 1990-06-28 Graubremse Gmbh, 6900 Heidelberg, De

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266144B (de) * 1959-05-16 1968-04-11 Volkswagenwerk Ag Druckluftverteilerstueck fuer an der gleichen Achse eines Kraftfahrzeugs angeordneteLuftfedern
GB931300A (en) * 1959-12-23 1963-07-17 Wilhelm Ley Improvements in hydropneumatic stabilizers and spring suspension devices for motor vehicles
DE1947824A1 (de) * 1969-09-22 1971-04-01 Boge Gmbh Fliehkraftventil in einer Ausgleichsleitung von Druckmittel verdraengenden Federelementen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
DE2636766A1 (de) 1978-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3049485C2 (de) Niveauregelanlage für Kraftfahrzeuge
DE1580728A1 (de) Vorrichtung zum Unterdruecken der Kippbewegung fuer Kraftfahrzeuge
DE2411796B2 (de) Druckmittelfederung mit aktiver stabilisierung und hoehenregelung fuer fahrzeuge
DE2256072C3 (de) Anordnung zur Begrenzung der Reaktionskraft bei hydraulischen Servolenkeinrichtungen
EP0831245B1 (de) Industrie-Stossdämpfer
DE3406032C2 (de)
DE7321271U (de) Niveauregelnde Aufhängung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE2435590B2 (de) Selbstpumpendes hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung für Fahrzeuge
DE2800630A1 (de) Schwingungsdaempfer mit geschwindigkeitsabhaengiger veraenderung der daempfwirkung
DE3037485C2 (de)
DE3427843A1 (de) Hydro-pneumatische aufhaengvorrichtung
DE3601445C2 (de)
DE2113596A1 (de) Absperrventil fuer den Einbau in die Ruecklauf- bzw.Leckoelleitung bei hydraulischen Niveauregeleinrichtungen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE10049140A1 (de) Fahrwerkslager
DE3831644C2 (de) Hydraulisch dämpfendes Lager
DE2411797C3 (de) Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung zum Anschluß an eine außen liegende Druckflüssigkeitsquelle für Fahrzeuge
DE2118080B2 (de) Federbein mit Ruckstromventil
DE2636766A1 (de) Quersperrventil
DE3026251A1 (de) Quersperrventil
DE2037687A1 (de) Federvorrichtung fur Fahrzeuge
DE3309042A1 (de) Hydropneumatischer einrohr-teleskopstossdaempfer fuer kraftfahrzeuge
DE3620606C2 (de)
DE2532616A1 (de) Ventil zur gleichmaessigen befuellung, entleerung und quersperrung von zwei getrennten federbeinen
DE2414059A1 (de) Druckmittelsteuerventil
DE3101923C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: B60G 19/10

8126 Change of the secondary classification

Ipc: B60G 17/04

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee