DE2644005A1 - Verfahren zur herstellung von schlauchbooten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von schlauchbooten

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DE2644005A1
DE2644005A1 DE19762644005 DE2644005A DE2644005A1 DE 2644005 A1 DE2644005 A1 DE 2644005A1 DE 19762644005 DE19762644005 DE 19762644005 DE 2644005 A DE2644005 A DE 2644005A DE 2644005 A1 DE2644005 A1 DE 2644005A1
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Germany
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Pending
Application number
DE19762644005
Other languages
English (en)
Inventor
Geb Barnia Lucia Cominetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COMINETTI GEB BARNIA
Original Assignee
COMINETTI GEB BARNIA
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Publication of DE2644005A1 publication Critical patent/DE2644005A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

2644005 PATENTANWALT DIPLtING. PAUL DIEHL
LIETZENBURGER STRASSE 53 · 10OO BERUN 15 · RUF (030) 8 82 20 63/ 8 82 20 64
Berlin, Zlf.9.1976 D/h
Lucia Cominetti, geb. Barnia Uia Don Gnocchi 7
201W Mailand
Italien
l/erfahren zur Herstellung von Schlauchbooten
709821/0235
L. Cominstti,gsb.Barnia
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schlauchbooten.
Bekanntlich haben Schlauchboote eine tragende die Bootswand bildende Umrandung rohrförmiger Struktur, die durch die Verbindung mehrerer Sektoren erhalten uiird, deren Achsen Zweckmäßige blinke! miteinander einschließen.
Zur Zeit wird die Verbindung zwischen den verschiedenen nebeneinander befindlichen Sektoren duchr Verkleben der jeweiligen Ränder hergestellt. Dies erfordert das Vorhandensein eines Formwerkzeuges, auf das die Ränder der Sektoren gewickelt werden.
Ein derartiges Herstellungsverfahren erfordert also nicht nur die Fertigung eines Modells sondern es bedingt auch lange Arbeitszeiten für den Zusammenbau der verschiedenen Sektoreriüer rohrförmigen Umrandung, die eine Verteuerung der Produktionskosten mit sich bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Schlauchbooten zu schaffen, das ohne Formwerkzeuge und in kürzerer Zeit als bisher durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß aus einem siegelbarem Thermoplast bestehende Bah .ηBt^ deren jede einen Sektor bildet, im flachen Zustand aufeinandergelegt und in einBr Randzone längs einer gekrümmten Schweißnaht, die die ebene Abwicklung der. sich um den späteren Schlauch erstreckenden Schweißnaht bildet, mit-'■» einander verbunden und anschließend sämtliche so mitein-
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L. uomInetti,geb.Barnia
ander verbundenen Sektaren um die Längsachse des Schlauches gebogen sowie in dem gemeinsamen, ebenen Überlappungsrand durch Schweißung verschlossen werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Herstellungsverfahrens besteht in den folgenden Verfahrensschritten:
a) auf einer Ebene wird ein Band des heißsiegelfähigen üJefckstoffes ausgelegt, dessen Länge und Breite größer sind als die Länge, bzw.der Umfang des daraus zu erzeugenden rohrförmiaen Sektars,
b) auf des» erste; Band wird ein zweites Band aus demselben Material, dessen Länge und Breite großer sind, als die Länge und der Umfang des daizius herzustellenden anschlieesenden rohrförmigen Sektors^derart gelegt, daß die beinden Binder einander an dem zu verschweißenden Rand genau decken,
c) die Bänder werden längs des zu verschweißenden Randes mittels eines Formwerkzeuges miteinander verschweißt, wobei das Formwerkzeug ein sinusförmiges Profil hat, das der ebenen Abwicklung der Rundnaht zwischen den benachbarten Sektoren entspricht,
d) das oben liegende Band wird um die Schweißnaht gekippt und auf den freien Rand des Bandes ein drittes gelegt, dessen Länge und Breite ebenfalls größer sind, als die
ι*.
Länge und der Umfang des aus diesem Band herzustellenden dritten rohrförmigen Sektors und das zweite Band wird mit dem dritten Band wie unter c) beschrieben verschweiHt und
e) nach Fertigstellung der in einer Ebene liegenden Verbindungen sämtlicher sektorenbildender Bahnen werden diese Bänder um ihre Längsachse gebogen, so daß sie
-G-
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L. Uominetti,geb.Barnia
sich auf dem freien Rand überlappen, der anschließend verschweißt uiird.
Das erfindungsgemäße V/erfahren gestattet es also tatsächlich, die Verbindung zwischen den verschiedenen, die rohrförmige Schwimmstruktur bildenden Sektoren durch einfache auf Eb ene vorgenommene Schweißungen durchzuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird als Thermoplast ein durch thermoelektronische Schweißüng schweißbarer oder siegelbarer Stoff wie beispielsweise Polyvinylchlorid, das blatt- oder gewebeförmig sein kann verwendet.
Das sinusförmige Profil des Schweißwerkzeuges wählt man nach dem Winkel, den die verschiedenen rohrfffirmigen Sektoren des Schlauchbootes miteinander bilden sollen. Darüber hinaus ist es, dadurch,, daß man den Schweißwefckzeugen ein besonderes Profil verleiht/ möglich, rohrförmige Sektoren zujfertigen, deren Achsen in verschiedenen Ebenen liegen. Auf diese Art und Uleise lassen sich Schlauchboote mit rohrförmigen Struktur herstellen, deren Vorderteil eine zweckmäßige und vorbestimmte nach oben gerichtete Neigung aufweist.
Das Profil des Schweißwerkzeuges kann versuchsweise oder durch einfache algebraische Berechnungen bestimmt werden. Weitere Vorteile und Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von Schlauchbooten lassen sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnaheme auf die verschiedenen in der beigefügten Zeichnung wiedergegebenen Figuren besser erkennen.
6s zeigen:
Fig.1 in einer perspektivischen Darstellung die
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L.Cominetti,geb.Barnla BLATT <·*-
Draufsicht auf das erfindungsgemäße Schlauchboot mit rohrfBrmiger Struktur,
Fig.2 das Überlagerungs- und VerbindungBsystem durch Schbieißung zwBisr aufeinander -folgender Sektoren des Schlauchbootes gem. Fig.1
Fig.3 die perspektivische Darstellung der beiden Sektoren gem. Fig.2, mit denen ein weiterer Sektor durch Schwsißung verbunden ist und
Fig.if die Form der genannten Sektoren, nachdem sie um die jeueiligen Längsachsen gebogen morden sind.
Danach besteht das herzustellende Schlauchboot aus den Sektoren 1,1'f1M u.8.u., die längs der Schweißnähte 2,2· ,2" u.s.ω. miteinander verbunden sind.
Zur Herstellung des Schlauchbootes uiisd zunächst die den ersten Sektor 1 zu bilden bestimmte Bahn 1 eben ausgelegt, deren Breite größer als der Durchmesser des Sektors 1 und deren Länge größer als die Länge desselben sind. Danach wird auf diese Bahn 1 gem. Fig.2 Bine zweite Bahn 1 so gelegt, daß sich die zu verbindenden Ränder genau decken. Jetzt UBrden die Bänder 1 und 1' länge der Linie 2 miteinander verschweißt. Diese Linie 2 stellt die in einer Ebene liegende Abwicklurflf^ringförmigen Werbindungslinie zwischen den beiden Sektoren 1 und 11 dar, die man zu erhalten wünscht, wenn deren Achsen einen bestimmten Uinkel miteinander einschW-ßßBn sollen.
Anschließend wicd die Bahn 11 um die Schweißnaht 2 herum-
- B-
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L.Comin6fcti,geb.Barnia
geklappt, wie dies Fig.3 erkennen läßt und auf die Bahn 11 die Bahn 1'· gelegt, so daß die freien Ränder bündig abschneiden. Dann wird die Schweißnaht 21 gelegt.
Durch Befolgen desselben Herstellungsverfahrens führt man so die Verbindung aller die rohrförmige Struktur des Schlauchbootes bildender Sektoren 1,1' ... durch.
Die genannten Sektoren 1,1' ... werden danach um ihre Längsachse (Fig.if) gebogen und an den Rändern verschmeißt, luodurch die gewünschte Scblauch-Strtaktur entsteht. Die im wesentlichen einerpinusförmigen Verlauf aufweisenden Schweißnähte 2,2' ... werden mit Hilfe geeigneter Schweißwerkzeuge erzeugt, die aus Stäben mit besonderem Profil bestehen.
Zusammenfassend sbi festgestellt, daß es das erfindungsgemäßa Verfahren erstmals ermöglichst, aus Sektoren zusammengesesetzte, beliebig gebogene Schläuche aus ebeaen Gewebe- oder Folienbahnen herzustellen und dabei die· Verbindungsnaht ο benachbarter Sektoren an den ebenen, flach aufeinanderliegender Bah nen durchzuführen, wobei sich die spätere Schlauchform nach dam Aufklappen der Bahnen und Biegen um deren Längsachse von selbst ergibt und schließlich nur noch eine wiederum völlig ebene Längsnaht geschweißt zu werden -braucht, UM'den giÄfimten mehrfach abgeknickten Schlauch fertigzustellen.
Patentanwal
709 821/0235
M)
Leerseite

Claims (6)

L.Caminetti,geb.BarnIa BLATT 1 Ansprüche :
1. Verfahren zur Herstellung von Schlauchbooten aus einer Vielzahl einzelner Sektoren, dadurch gekennzeichnet , daß aus einem siegelbarem Thermoplast bestehende Bahnen (1,1',I11...) deren jede einen Sektor bildet, im flachen Zustand aufeinandergelegt und in einer Randzone längs einer gekrümmten Schweißnaht (2,2',2''...), die die ebene Abwicklung der sich um den späteren Schlauch erstreckenden Schweißnaht bildet, miteinander verbunden und anschliessend sämtliche so miteinander verbundenen Sektoren um die Längsachse des Schlauches gebogen sowie in dem gemeinsamen, ebenen Überlappungsrand durch Schweißung verschlossen werden.
2. l/erfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende V/erfahrensschritte:
a) auf einer Ebene wird ein Band (1) des heißsiegelfähigen Merkstoffes ausgelegt, dessen Länge und Breite größer sind als die Länge:, bzw. der Umfang des daraus zu Erzeugenden !rohrförmigen Sektößs,
b) auf da*, erste- Band (1) wird ein zweites Band (1') aus demselben Material, dessen Länge und Breite größer sind, als die Länge und der Umfang des daraus herzustellenden anschließenden rohrförmigen Sektors derart gelegt, daß die beiden Bänder(1,1·) einander an dem zu verschweißenden Rand genau decken,
c) die Bänder (1,1') werden längs des zu verschweißenden Randes mittels eines Formwerkzeuges miteinander verschweißt, wobei das Formwerkzeug ein sinusförmiges Profil hat, das der ebenen Abwicklung der Rundnaht
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L. CDminetti,geb. Barnia BLATT J
zwischen den benachbarten Sektoren entspricht, d) das oben liegende Band (1'7 wird um die Schweißnaht gekippt und auf den freien Rand des Bandes (1') ein drittes (1 ") gelegt, dessen Länge und Breite ebenfalls größer sind, als die Länge und der Umfang des aus diesem Band (111) herzustellenden dritten rohrförmigen Sektors und das zueite Band (11) uird mit dem dritten Band (1M) uie unter c) beschrieben verschmeißt und
e)nach Fertigstellung der in einer Ebene liegenden Verbindungen sämtlicher sektorenbildender Bahnen (1,1',I11...) werden diese Bänder um ihre Längsachse gebogen, so daß sie sich auf dem freien Rand überlappen, der anschlieBend verschweißt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e π π zeichnet, daß als wärmeschweißbarer Thermoplast ein blatt- oder gewebeförmiges Polyvinylchlorid dient.
k. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Länge und die Breite eines jeden Bandes größer bemessen wird als die Breite und der Umfang des Sektors, und zwar mindestens um die Zugabe für die Schweißnaht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Achsen der verschiedenen rohrförmigen Sektoren des Schlauchbootes in verschiedene Ebenen gelegt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeish-
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L.Cominetti, geb. Barnia
net, daß das l/orderteil des Schlauchbootes eine nach oben gerichtete Neigung erhält.
709821 /0235
DE19762644005 1975-11-18 1976-09-27 Verfahren zur herstellung von schlauchbooten Pending DE2644005A1 (de)

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US4472225A (en) * 1978-12-09 1984-09-18 Dunlop Limited Inflatable tube

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NL7612274A (nl) 1977-05-23
GR61670B (en) 1978-12-05

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