DE2647314C2 - Lufttrocknende Acrylat-Lackbindemittel - Google Patents

Lufttrocknende Acrylat-Lackbindemittel

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DE2647314C2 DE2647314A DE2647314A DE2647314C2 DE 2647314 C2 DE2647314 C2 DE 2647314C2 DE 2647314 A DE2647314 A DE 2647314A DE 2647314 A DE2647314 A DE 2647314A DE 2647314 C2 DE2647314 C2 DE 2647314C2
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Description

die mit 22 bis 50 Gew.-% trocknenden Fettsäuren, bezogen auf Copolymerisat und trocknende Fettsäuren und Dicarbonsäureanhydrid, bis zur Säurezahl < 10 verestert, und die dabei gebildeten Hydroxylgruppen anschließend mit Dicarbonsäureanhydrid umgesetzt worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als trocknende Fettsäuren, bezogen auf Copolymerisat und trocknende Fettsäuren und Dicarbonsäureanhydrid,
0—15Gew.-% natürliche, trocknende Fettsäuren und !0—50Gew.-% isomerisierte.
Fettsäuren,
trocknende
die Summe der Prozentgehalte muß 22—50 Gew.-% betragen, eingesetzt werden, wobei 30 bis 75 Gew.-% der isomerisierten, trocknenden Fettsäuren konjugierte Doppelbindungen enthalten, und die Dicarbonsäureanhydride aus 0,5 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Gesamtkomponenten des Bindemittels, Tetrahydrophthalsäureanhydrid oder dessen Isomeren oder Mischungen dieser Anhydride bestehen.
2. Lufttrocknende Lackbindemittei gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als trocknende Fettsäuren
0—10Gew.-% natürliche, trocknende Fettsäuren und
25—40Gew.-% isomerisierte, trocknende Fettsäuren
eingesetzt werden, wobei 40—60 Gew.-% der isomerisierten, trocknenden Fettsäuren konjugierte Doppelbindungen enthalten.
Die Erfindung betrifft lufttrocknende Lackbindemittel aus Copolymerisaten von Styrol, (Meth)Acrylaten und Glycidyl-(meth)-acrylat, die nach der Copolymerisation mit 22—50% an trocknenden Fettsäuregemischen verestert und daran anschließend mit Tetrahydrophthalsäureanhydrid umgesetzt werden, wobei die trocknenden Fettsäuren aus A) 10—50 Gew.-% isomerisierten, trocknenden Fettsäuren mit einem Gehalt von 30—75 Gew.-°/o an zwei- und/oder dreifach konjugiert ungesättigten Fettsäuren und B) 0—15 Gew.-% natürlichen, trocknenden Fettsäuren bestehen, und die Halbester vorzugsweise Säurezahlen von 5—15 haben.
Es ist bekannt, Copolymerisate aus Styrol und Glycidylmethacrylat mit trocknenden Fettsäuren unter Addition der Carboxylgruppen der Fettsäure an die Epoxidgruppen des Copolymerisats umzusetzen und die erhaltenen Umsetzungsprodukte als lufttrocknende Lackbindemittel zu verwenden (vgl. GB-PS 7 67 476).
Ferner ist es bekannt. Copolymerisate aus Glycidyl(meth)-acrylat und Vinyl- oder Vinylidenmonomeren mit trocknenden Fettsäuren umzusetzen und als lufttrocknende Lackbindemittel einzusetzen. Unter Vinyl- bzw. Vinylidenmonomeren werden Vinyltoluol, (Meth)Acrylnitril und (Meth)Acrylsäureester verstanden (vgl. GB-PS 7 93 776).
Gemäß den beiden vorgenannten britischen Patentschriften können als trocknende Fettsäuren die des Leinöls, des dehydratisierten Ricinusöls, des chinesischen Holzöls u. a. eingesetzt werden. Während Leinölfettsäure praktisch keine konjugierten Doppelbindungen enthält, besitzen die Fettsäuren des dehydratisierten Ricinusöls 72—98% zweifach ungesättigte Ci8-Fettsäuren, von denen allerdings durchschnittlich nur 25% konjugiert sind, und die Fettsäuren des chinesischen Holzöls ca. 80% Eläostearinsäure, die zu 100% konjugierte Doppelbindungen enthalten (D. Hummel: Kunststoff-, Lack- und Gummi-Analyse, 1958,
S. 94—97). Ein großer Nachteil der Bindemittel der britischen Patentschriften liegt in dem Mangel an Glanz der pigmentierten Lacke, der durch ungenügende Pigmentbenetzung verursacht wird.
Um diesen Mangel zu beheben, werden gemäß DE-OS 17 20 697 Copolymerisate aus mindestens einem Vinylmonomeren und mindestens einem Epoxidgruppen enthaltenden Comonomeren hergestellt, mit trocknenden Fettsäuren verestert, und die bei der Veresterung gebildeten Hydroxylgruppen mit einem Dicarbon-Säureanhydrid zu Halbestergruppierungen umgesetzt, wobei zur Erzielung eines ausreichenden Effekts Säurezahlen zwischen etwa 20 und etwa 60, bezogen auf das Bindemittel, erforderlich sind.
Als trocknende Fettsäuren werden die des Leinöls, Sojaöls, Baumwollsaatöls, Safloröls, Tallöls, und Sonnenblumenöls empfohlen, die praktisch keinen bzw.- einen sehr geringen Gehalt an konjugierten Fettsäuren enthalten. Als Dicarbonsäureanhydride kommen aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Dicarbonsäu-
bo reanhydride in Frage. Die so modifizierten Bindemittel weisen eine sehr gute Pigmentaufnahme und -benetzung auf, zeigen eine schnelle Durchtrocknung, relativ konstante Trocknungszeiten und eine gute lacktechnische Verarbeitbarkeit und ergeben Filme mit guter
b5 Elastizität und Härte. Wie viele lufttrocknende Lacke neigen die fertigen Lacke jedoch bei Lagerung in der Dose zu unerwünschter Hautbildung und zu Eindickungen, so daß sie des Zusatzes eines Hautverhinderungs-
mittels bedürfen. Leider führt der Zusatz eines Hautverhinderungsmittels selbst bei gleichen Trocknungsbedingungen zu starker Trocknungszeitverzögerung, so daß derartige Bindemittel zur Herstellung lufttrocknender Lacke nicht geeignet sind.
Im Trocknungschemismus gleichartiger Produkte werden auch durch die DE-OS 22 47 146 beschrieben. Hier wird versucht, Fettsäuremodifizierte Acrylate mit Alkydharz ähnlichen Eigenschaften dadurch herzustellen, daß anstelle des wohlfeilen Styrols Alkylstyrole als Monomere eingesetzt werden, wobei die Halbesterbildung wiederum so hoch getrieben werden muß, daß, wie in den Beispielen gezeigt, Säurezahlen von wenigstens 16 resultieren. Derartige Produkte können auch Ricinenfettsäuren und technische Linolsäure enthalten, wobei deren Konjugationsgrad als hoch angesehen wird. Nun ist aber bekannt, daß technische Linolsäure nur Spuren von konjugierter Fettsäure und Ricinensäure, im Durchschnitt nur 30 Gew.-°/o Konjuensäure, enthalt So werden dann auch im Beispiel 7 lediglich 10 Gew.-% Konjuensäure eingesetzt (DE-OS 22 47 146).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es nun, die lufttrocknenden Bindemittel der DE-OS 17 20 697 so zu modifizieren, daß neben einer sehr guten Pigmentaufnahme und -benetzung, einer sehr guten lacktechnischen Verarbeitbarkeit, eine hohe Härte und gute Elastizität sowie hoher Glanz des getrockneten Films, auch nach Zusatz eines Hautverhinderungsmiueis, unter konstanten Trocknungsbedingungen konstante Trocknungszeiten resultieren.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß spezielle Copolymerisate gemäß DE-OS 17 20 697 ausgewählt wurden, die mit speziellen Gemischen aus natürlichen und isomerisierten, trocknenden Fettsäuren verestert und anschließend mit einem ausgewählten Dicarbonsäureanhydrid, nämlich Tetrahydrophthalsäureanhydrid oder dessen Isomere, umgesetzt wurden.
Dabei war es keineswegs naheliegend, Gemische von trocknenden Fettsäuren mit einem recht hohen Gehalt an Konjuenfettsäuren einzusetzen, um eine Stabilität der Trocknungszeiten in Gegenwart eines Hautverhinderungsmittels zu erreichen, denn von den Konjuenölen und damit auch von den entsprechenden Fettsäuren war lediglich bekannt, daß sie schneller als Isolenöle bzw. die entsprechenden Fettsäuren trocknen (vgL Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie (1966), Bd. 17, Seite 177, § Konjuenöle, Absatz 2). Das zu lösende Problem war jedoch weit weniger, wenn überhaupt, die Herabsetzung der Trocknungszeiten als die Stabilisierung der Trocknungszeiten des fertigen Lacks nach Zusatz eines Hautverhinderungsmittels. Dieser Effekt war nicht vorauszusehen. Darüber hinaus mußte bei einem hohen Gehalt an Konjuenfettsäureeinheiten im Bindemittel mit einer wesentlichen Verschlechterung des Eigenschaftsbildes der Filme gerechnet werden, denn es war bekannt, daß für alle Konjuenöle die Eisblumenerscheinung bzw. das Runzeln oder Eisein der Filme typisch ist (vgl. Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie (1966), Bd. 17, Seite 77t, § Konjuenöle, Absatz 2). Schließlich war nicht vorauszusehen, daß speziell Tetrahydrophthalsäureanhydrid für die Halbesterbildung innerhalb speziell ausgewählter Säurezahlgrenzen von 5—15 besonders geeignet ist Andere Dicarbonsäureanhydride wie beispielsweise Phthalsäureanhydrid oder Maleinsäureanhydrid sowie andere Säurezahlbereiche verschlechtem insbesondere die Abklebbarkeit des aufgetrockneten Films.
Gegenstand der Erfindung sind somit lufttrocknende Lackbindemittel von Copofymerisaten aus copolymerisierten Einheiten von
20—55Gew.-% Styrol, 5—30Gew.-% Glycidyl(meth)acrylat,und
0—50 Gew.-% mindestens einem (Meth)Acryisäureester mit 1 — 10 C-Atomen in der Alkoholkomponente,
ίο die mit 22 bis 50 Gew.-% trocknenden Fettsäuren, bezogen auf Copolymerisat und trocknende Fettsäuren und Dicarbonsäureanhydrid, bis zur Säurezahl <10 verestert und die dabei gebildeten Hydroxylgruppen anschließend mit Dicarbonsäureanhydrid umgesetzt worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als trocknende Fettsäuren, bezogen auf Copolymerisat und trocknende Fettsäuren und Dicarbonsäureanhydrid,
0—15Gew.-°/o natürliche, trocknende Fettsäuren, und
JO-5OGew.-°/o isomerisierte, trocknende Fettsäuren,
die Summe der Prozentgehalte muß 22 bis 50 Gew.-% betragen, eingesetzt werden, wobei 30 bis 75 Gew.-% der isomerisierten, trocknenden Fettsäuren konjugierte Doppelbindungen enthalten, und die Dicarbonsäureanhydride aus 0,5 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Gesamtkomponenten des Bindemittels, Tetrahydrophthalsäureanhydrid oder dessen Isomeren oder Mischungen dieser
Anhydride bestehen.
Vorzugsweise bestehen die Copolymerisate aus copolymerisierten Einheiten von
20—45Gew.-% Styrol,
10-25 Gew.-% Glycidylacrylat, Glycidylmeth-Ji> acrylat oder deren Mischungen,
und
10—30Gew.-% mindestens einem Ester der Acryl- oder Methacrylsäure mit 1 —4 C-Atomen in der Alkoholkomponente.
Vorzugsweise werden die Copolymerisate mit 25 bis
40 Gew.-°/o an trocknenden Fettsäuren bis zu einer
Säurezahl < 10 verestert und vorzugsweise werden als
trocknende Fettsäuren, bezogen auf Copolymerisat und trocknende Fettsäuren und Dicarbonsäureanhydrid,
0—1OGew.-°/o natürliche, trocknende Fettsäuren, und
25—40Gew.-% isomerisierter, trocknender Fettsäuren,
die Summe dieser Prozentgehalte muß 25 bis 40 Gew.-% betragen, eingesetzt, wobei 40—60 Gew.-% der isomerisierten, trocknenden Fettsäuren konjugierte
Doppelbindungen aufweisen.
Vorzugsweise werden diese Fettsäure-modifizierten Copolymerisate mit 0,5— 3 Gew.-% Tetrahydrophthalsäureanhydrid zu Halbester der bevorzugten Säurezahl 5—15 umgesetzt.
Natürliche, trocknende Fettsäuren sind beispielsweise die Fettsäuren des Leinöls, Sojaöls, Sonnenblumenöls, Baumwollsaatöls, Erdnußöls, Tallöl, und Safloröls in ihrer natürlichen Zusammensetzung, das heißt, diese natürlichen, trocknenden Fettsäuren stellen Gemische
b5 von gesättigten, einfach und/oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit trocknenden Eigenschaften dar, wobei die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im wesentlichen isolierte Doppelbindungen besitzen. Bei-
5 6
spielsweise haben die Fettsäuren der vorstehend genannten öle etwa die nachstehende Zusammensetzung in Gewichtsprozenten:
(C14) Leinöl Sojaöl Sonnen Baum- Erdnuß Tallöl Safloröl
(C16) blumen wollsaat- öl
(C11) öl öl
Myristinsäure (C20) 0,2 3,3 0,5 0,1
Palmitiüsäure (C22) 5,6 6,5 3,5 19,9 7,8 4,6 4,5
Stearinsäure (C24) 3,5 4,5 2,9 1,3 3,1 4,6 2,0
Arachinsäure (C18) 0,6 0,7 0,6 0,6 2,4 - 0,4
Behensäure (C18) - - - - 3,1 - 0,4
Lignoeerinsäure (C18) 0,1 - 0_4 - 1,1 - -
Ölsäure 21,0 33,5 34,1 29,6 56,0 30 20
Linolsäure 24,0 52,5 58,5 45,3 26,0 24 70
Linolensäure 45,0 2,3 - - - 8 3
Die natürlichen, trocknenden Fettsäuren enthalten ca.
5—25 Gew.-% gesättigte C8-C24-Fettsäuren
20—60Gew.-% monoolefinisch ungesättigte Cie-Fettsäuren, insbesondere ölsäure,
20—75 Gew.-% dreifach und/oder zweifach ungesättigte Cie-Fettsäuren mit im wesentlichen isolierten Doppelbindungen.
Die erfindungsgemäß einzusetzenden isomerisierten, trocknenden Fettsäuren enthalten 30—75 Gew.-% an konjugierten Fettsäuren und können durch Isomerisation der natürlichen, trocknenden Fettsäuren erhalten werden. Konjugierte Fettsäuren sind ds-Fettsäuren mit mindestens 2 konjugierten Doppelbindungen. Beispielsweise seien genannt:
9,11-Linolsäure, 10,12-Linolsäure,
8,10-Octadecadiensäure.
Eläostearinsäure (= 9,11,13-Octadecatriensäure),
Pseudoeläostearinsäure (= 10.12,14-Octa-
decatriensäure),
Parinarsäure ( = 9,11,13,15-Octadecatetraensäure),
Licansäure (= 4-Keto-9,i 1,13-Octadecatriensäure)
und die Stereoisomeren der vorgenannten Säuren, vorzugsweise 9,11-Linolsäure und Eläostearinsäure und deren Stereoisomere.
Die Isomerisierung der natürlichen, trocknenden Fettsäuren erfolgt nach bekannten Verfahren und ist beispielsweise beschrieben in Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie, (1956), Bd. 7, Seiten 538-539. Die aufgeführten Säuren sind beispielsweise in Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie (1956), 3d. 7, S. 468—486, beschrieben. Siehe auch Beilsteins Handbuch der organischen Chemie (1961), 4. Auflage, Bd. 2, Drittes Ergänzungswerk, S. 1476 bis 1520.
Die Copolymerisate, die für die Veresterung mit den trocknenden Fettsäuren und für die Halbesterbildung mit Tetrahydrophthalsäureanhydrid einzusetzen sind, werden nach bekannten Polymerisationsverfahren hergestellt, beispielsweise nach der in der DE-OS 17 20 697 angegebenen Verfahrensweise. Sie enthalten die eingebauten Monomeren in statistischer Verteilung und besitzen durchschnittliche Molgewichte (Mn, Zahlenmittel) von etwa 3000 bis 20 000, vorzugsweise 4000-10 000, bestimmt in Tetrahydrofuran nach der Methode der Dampfdruckerniedrigung. Niedrigere Molgewichte verschlechtern die Trocknungsaktivität auch in Gegenwart von Oximen.
Die Addition der trocknenden Fettsäuren an die epoxidgruppenhaltigen Copolymerisate erfolgt, bevorzugt in Abwesenheit von Katalysatoren, bei Temperaturen von 60°-2000C, vorzugsweise bei 100° — 170°C, und wird in organischen Lösungsmitteln, wie Xylol, Solventnaphtha, soweit durchgeführt, daß die Säurezahl, bezogen auf lösungsmittelfreies Bindemittel (=Copo- !ymerisat + trocknende Fettsäure), unterhalb 10, vorzugsweise unterhalb 6, liegt.
j5 Die trocknenden Fettsäuren können in Mengen von 22—50 Gew.-%, bezogenauf das Festharz (Copolymerisat + Fettsäuren + Dicarbonsäureanhydride eingesetzt werden, bevorzugt in Mengen von 25—40 Gew.-%.
Die Addition des Tetrahydrophthalsäureanhydrids
4Ii oder dessen Isomeren bzw. Mischungen dieser Anhydride an'die Hydroxylgruppen der erhaltenen fettsäurehaltigen Copolymerisate unter Halbesterbildung erfolgt bei Temperaturen von etwa 50° —180° C, vorzugsweise bei 100°-140°C. Dabei wird das Dicarbonsäureanhydrid in solchen Mengen eingesetzt, daß die Säurezahl, bezogen auf Bindemittel nach Halbesterbildung, bei 5 bis 20, vorzugsweise 5 bis 15, liegt. Vorzugsweise liegen die Dicarbonsäureanhydridmengen bei 0,5—3 Gew.-%, stets bezogen auf Gesamtkomponenten des Bindemiltels (Copolymerisat + Fettsäuren + Dicarbonsäureanhydride Höhere Säurezahlen wirken stark trocknungsverzögernd in Gegenwart von Oximen.
Die erfindungsgemäßen Bindemittel zeichnen sich durch hervorragende Pigmentaufnahme und -benetzung, geringe Vergilbung, schnelle Durchtrocknung sowie gute lacktechnische Verarbeitbarkeit aus und ergeben ausgehärtete Filme mit Hochglanz, guter Elastizität und Härte. Der entscheidende Vorteil gegenüber dem Stande der Technik (vgl. DE-OS
bo 17 20 697), der ihren gewerblichen Einsatz ermöglicht, liegt darin, daß die vorgenannten Eigenschaften auch nach Zusatz eines Hautverhinderungsmittels erhalten bleiben, und daß keine Verzögerung der Trocknung bei Raumtemperatur auftritt.
bj Die erfindungsgemäßen Bindemittel werden in bekannter Weise in organischen Lösungsmitteln gelöst, z. B. Xylol, Aromatengemische, Äthylglycolacetat, Lackbenzin anteilig, und gegebenenfalls als Klarlacke,
vorzugsweise jedoch pigmentiert mit gebräuchlichen Pigmenten, mit Hüfsstoffen wie Verlaufmitteln, Siccativen usw. in üblichen Mengen verarbeitet.
Als Hautverhinderungsmittel können Aldoxime oder Ketoxime, beispielsweise Butanonoxim, in Mengen von ) 0,1 bis 2,0 Gew.-°/o, bezogen auf festes Bindemittel, eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen neuartigen Bindemittel können alleinige Bindemittel eines Lacksystems sein, sie können jedoch, wie in der Lackchemie üblich, ι ο selbstverständlich auch mit weiteren Harzen zur Modifizierung von Eigenschaften kombiniert werden.
Den erfindungsgemäßen Bindemitteln können zur Variation der Filmeigenschaften — und das ist ein weiterer besonderer Vorteil — auch Polyisocyanate ιϊ bzw. Melaminharze zugesetzt werden, die über ggf. vorhandene Hydroxylgruppen eine zusätzliche Vernet- 170 Teilen
zung bewirken, höhere Härte und Widerstandsfähigkeit sowie raschere Montagefertigkeit der frischen Lackie- 65 Teilen
rungen bringen. 20 64 Teilen
Die Herstellung der Lackfilme kann durch übliche 1,2 Teilen
Methoden wie Streichen, Spritzen, Tauchen, Rakeln usw. auf geeignete Unterlagen, z. B. aus Metall, Holz. 3 Teilen
Papier, Glas, Keramik. Stein, Beton, Kunststoff usw. !,5 Teilen
erfolgen. Die Trocknung erfolgt im allgemeinen bei 15° :■> bis 300C. Es können jedoch auch niedrigere oder höhere Trocknungstemperaturen angewandt werden. 3 Teilen
Die in den Beispielen angegebenen Prozentgehalte und Teile beziehen sich auf das Gewicht, sofern nicht 1 Teil
anders vermerkt. :o
3,3 Teilen
Beispiel 1
a) Nach üblichen Verfahren, beispielsweise dem der DE-OS 17 20 697, Beispiel 1, wird durch Lösungspo- r. lymerisation aus 122,4 Teilen Styrol, 63,2 Teilen Methylmethacrylat, 32,0 Teilen n-Butylacrylat. 58,4 Teilen Glycidylmethacrylat, 2,8 Teilen Azodiisobuttersäurenitril, 1,4 Teilen Dodecylmercaptan, und 264 Teilen Solventnaphtha bei HO0C ein Copolymerisat hergestellt. Zur Vervollständigung der Copolymerisation werden 24 h lang alle 2 h je 0,08 Teile Azodiisobuttersäurenitril nachdosiert, bis eine Copolymerisatlösung mit einem Feststoffgehalt von 56,2% erhalten wird. Nach Einstellen der Copolymerisatlösung mit Solvent- 4-, naphtha auf einen Festgehalt von 50% besitzt die Copolymerisatlösung gemäß DIN 53 211 eine Viskosität von 169 see. Das Copolymerisat besteht aus copolymerisierten Einheiten von 44,3% Styrol, 22.7% Methylmethacrylat, 11,8% n-Butylacrylat. und 21.1% GlycidylmethacryiaL
b) Für die Veresterung mit isomerisierten. trocknenden Fettsäuren wird ein Gemisch verwendet aus 31% einfach ungesättigten Cis-Fettsäuren (im wesentlichen ölsäure), 10% dreifach ungesättigter Cie-Fettsäure (im wesentlichen Linolen- und Eläostearinsäure) und 51% zweifach ungesättigter Cig-Fettsäure (im wesentlichen 9,12- und 9,11-Linolsäure), wobei ca. 45% der zwei- und dreifach ungesättigten Fettsäuren konjugierte Doppelbindungen enthalten. Ferner enthält das Gemisch noch ca. 5% Palmitinsäure, 2% Myristinsäure und 1% Stearinsäure.
610,2 Teile der unter a) beschriebenen 50%igen Copolymerisatlösung werden mit 115 Teilen des vorstehend definierten Fettsäuregemisches bei t = 1600C verestert, bis eine Säurezahl, bezogen auf lösungsmittelfreies Veresterungsprodukt von 4 erreicht ist Der Feststoffgehalt der Lösung beträgt 57,3%.
c) Zu 705,2 Teilen der nach b) erhaltenen 57,3%igen Lösung des Veresterungsproduktes werden 5,5 Teile Tetrahydrophthalsäureanhydrid zugesetzt, das entspricht, bezogen auf Festsubstanz (Copolymerisat + Fettsäuren + Dicarbonsäureanhydrid), 1,34% und auf 130°C erhitzt, bis die resultierende Lösung des erhaltenen Halbesters einen Feststoffgehalt von 58,8% und eine Viskosität von 7190 cP bei t — 200C sowie eine Säurezahl, bezogen auf lösungsmittelfreies Halbesterprodukt, von 9,9 und eine Hydroxylzahl 47 hat. Das durchschnittliche Molekulargewicht (Zahlenmittel Mn osmometrisch bestimmt in Tetrahydrofuran) beträgt ca. 5000. Dieses Bindemittel hat einen Gehalt an isomerisiertem Fettsäuregemisch von 28,5 Gew.-%.
d)(Rezeptur A) Ein w'eiSiack, hergestellt aus:
Bindemitteliösung gemäß c)
(58,8%ig)
Titandioxidpigment Rutiltype
Xylol
Zink-Octoat-Lösung
(8% Metallgehalt)
Äthylglykolacetat
Hautverhinderungsmitlel
(ca. 55%ige Lösung von
Butanonoxim in Testbenzin)
Siliconöl-Lösung,
l%ig in Xylol
Cobaltoctoat-Lösung
(6% Metallgehalt)
Zirkonium-Lösung
(6% Metallgehalt)
zeigt die in der Tabelle unter Beispiel i A) angegebenen Ergebnisse.
Vergleich 1
Dieser Vergleichsversuch zeigt, daß Weißlacke aus Bindemitteln gemäß DE-OS 17 20 697 auch nach Zusatz üblicher Hautverhinderungsmittel deutlich langsamer klebfrei trocknen und je nach Wahl der Rezeptur vorzeitig gelieren bzw. schlechtere Filmeigenschaften ergeben als mit erfindungsgemäßen Bindemitteln hergestellte Weißlacke. Ohne Zusatz eines Hautverhinderungsmittels mit Bindemitteln gemäß DE-OS 17 20 697 hergestellte Weißlacke besitzen keine Lagerstabilität.
Gemäß Beispiel 1 der DE-OS 17 20 697 wird eine Lösung von 120 g Styrol. 78 g Methylmethacrylat und 102 g Glycidylmethacrylat in 500 g Xylol nach Zugabe von 2,8 g Azodiisobutyronitril als Katalysator und 0,8 g Dodecylmercaptan als Regler 25 Stunden unter Stickstoff auf 80° C erhitzt. Danach beträgt der Umsatz 100%, und man erhält eine klare farblose Polymerisatlösung mit einer Säurezahl von 1 und einer Auslaufviskosität im DIN-Becher 4 von 28 see bei 20° C
Diese Lösung wird nach Zugabe von 194 g einer technischen LJnolsäure mit einer Säurezahl von 200 unter Stickstoff 8 Stunden bei 1400C gerührt. Danach beträgt die Säurezahl 5, die Addition der Fettsäure an das Mischpolymerisat ist also praktisch vollständig.
Die klare hellgelbe Reaktionslösung wird sodann mit 25 g Phthalsäureanhydrid unter Stickstoff 75 Min. bei 1400C gerührt, wonach eine Lacklösung von ca. 50 Gew.-% Feststoffgehalt mit einer Säurezahl von 16, entsprechend einer Säurezahl von ca. 32, bezogen auf festes Bindemittel, erhalten wird.
Rezeptur B
Zu 200 g der erhaltenen Polymerisatlösung werden 65 g Titandioxid-Pigment (Rutil) und 1,25 g Calciumnaphthenat (eingesetzt als Lösung in Xylol mit 4 Gew.-% Metallgehalt) gegeben. Diese Mischung wird zweimal auf einem Dreiwalzenstuhl angerieben. Die so erhaltene Paste wird mit 20 g Xylol, 3 g Äthylglykol, 2 g Butanonoxim, 2 g Siliconöl (5%ig in Xylol), 1,7 g Kobaltnaphthenat (eingesetzt als Lösung in Xylol mit 6 Gew.-% Metallgehalt) und 2,1 g Bleinaphthenat (eingesetzt als Lösung in Xylol mit 24 Gew.-% Metallgehalt) versetzt und mit Xylol/Terpentinöl (Volumenverhältnis 8 : 2) auf Spritzviskosität verdünnt. Der Vergleichsversuch zeigt eine durch Oxime verursachte Trocknungsverzögerung von mehr als 10 h (Tabelle, Vergleich 1 B).
Hingegen zeigt der Weißlack gemäß angeführter Rezeptur B, jedoch ohne den Zusatz von Butanonoxim oder eines anderen Hautverhinderungsmittels, keine Lagerstabilität. Der Lack bekommt innerhalb weniger Stunden eine Haut bzw. geiiert nach etwa 1 Tag Lagerzeit. Das gleiche Ergebnis wird mit einem Weißlack, hergestellt mit dem Bindemittel des Vergleichs 1 nach der Rezeptur A des Beispiels 1, erhalten (vgl. Tabelle, Vergleich 1 A). Hierbei dickt der Lack trotz des Rezeptur gemäßen Anteils an Oxim ebenfalls ein und ist nach etwa 1 Tag geliert.
Beispiel 2
Die polymerisierbaren Monomeren werden in das Copolymerisat in praktisch dem gleichen Verhältnis eingebaut, in dem sie eingesetzt werden. Dies gilt auch für die späteren Beispiele und Vergleiche.
Das erlindungsgemäße Bindemittel wird hergestellt aus:
24,99% Styrol
12,90% Methylmethacrylat
20,51% Giycidylmethacrylat
40,52% eines isomerisierten, trocknenden Fettsäuregemisches aus
16% gesättigten Fettsäuren (C8-Ci8-FeU-säuren: (Capryl-, Laurin-, Myristin-, Palmitin- und Stearinsäure)
25% einfach ungesättigte Cie-Fettsäure
(ölsäure)
58% zweifach ungesättigte Cie-Fettsäure,
wobei 48—52% der 2- und 3fach
ungesättigten Fettsäuren konjugiert
sind (9,11 - und 9,12-Linolsäure)
1% dreifach ungesättigte Cie-Fettsäure
(Linolen- und Eläostearinsäure, und
1,08% Tetrahydröphihaisäureanhydriu,
indem in einer ersten Reaktionsstufe 934,2 Teile Styrol, 482,4 Teile Methylmethacrylat, 766,8 Teile Giycidylmethacrylat 2238 Teile Azodiisobuttersäurenitril und 11,16 Teile Dodecylmercaptan in 2088,6 Teilen Xylol bei 110° C polymerisiert werden, wobei das Monomerengemisch im Verlauf von 2'/2 Stunden zu dem vorgelegten Xylol bei 110° C zugetropft wird, 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten und dann im Verlauf von 24 Stunden bei 110° C durch 2stündliche Nachgabe von je 0,63 Teilen Azodiisobuttersäurenitril auspolymerisiert wird, bis zu einem Festgehalt von 55,3% und einer Viskosität von 213 see im Fofd-6-ime-Becner.
Zu 3857,0 Teilen der mit Xylol auf 493% Festgehalt verdünnten Polymerlösung werden 1278,0 Teile des angegebenen isomerisierten, trocknenden Fettsäuregemischs zugegeben und bei 1400C verestert bis das Produkt eine Säurezahl von 9,6, bezogen auf lösungsmittelfreies Produkt und eine Viskosität von 479 sec(50%ig in Xylol nach DIN 53 211) besitzt.
4706,0 Teile des mit Xylol auf 60,3% Festgehalt eingestellten Veresterungsproduktes werden mit 31,0 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid bei 125°C umgesetzt bis zu einem Endprodukt der Säurezahl 11,2 und der Hydroxylzahl 70, bezogen auf lösungsmittelfreies Produkt. Der Festgehalt beträgt 59,2%. Die Viskosität der 50%igen Lösung in Xylol beträgt 510 sec (DIN 53 211). Das Bindemittel hat einen Gehalt an isomerisiertem Fettsäuregemisch von 40Gew.-%.
Aus dem erhaltenen Bindemittel wird nach Rezeptur A des Beispiels 1 ein Weißlack hergestellt. Die Ergebnisse der lacktechnischen Prüfung sind aus der Tabelle, Beispiel 2, ersichtlich. Demgegenüber zeigen nun Vergleichsversuche 2 und 3, daß bei Nichteinhaltung der erfindungsgemäßen Grenzen, beispielsweise durch Mitverwendung eines zu hohen Anteils an natürlichen, trocknenden Fettsäuren des Leinöls oder Sonnenblumenöls, die nicht konjugiert sind oder untergeordnete Mengen an Konjuensäuren enthalten, wesentlich schlechtere lacktechnische Ergebnisse er-2" > zielt werden. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist aus der Tabelle, Vergleich 2 A und 3 A ersichtlich.
Vergleich 2
Das Bindemittel des Vergleichsversuchs 2 wird aus in folgenden Rohstoffen hergestellt:
24,99% Styrol
12,90% Methylmethacrylat
20,51% Giycidylmethacrylat
20,26% eines isomerisierten, trocknenden Fettsäu-1' regemisches gemäß Beispiel 2
20.26% Leinölfettsäure (natürliche, trocknende Fettsäuren), im wesentlichen bestehend aus 15% gesättigten Fettsäuren
20% Ölsäure
4" 15% 9,12-Linolsäure
50% 9,12,15-Linolensäure,und
1,08% Tetrahydrophthalsäureanhydrid
nach dem Verfahren des Beispiels 2 und, wie dort j angegeben, zu einem Weißlack verarbeitet.
Das Bindemittel, dessen Gehalt an isomerisierten, trocknenden Fettsäuren mit 20 Gew.-% noch innerhalb der beanspruchten Grenzen der vorliegenden Anmeldung und dessen Gehalt an natürlichen, trocknenden so Fettsäuren mit 20 Gew.-% oberhalb der beanspruchten Grenzen liegt, hat, obwohl durch die bekannten sehr gut trocknenden Fettsäuren des Leinöls ergänzt, eine geringere Trocknungsaktivität, eine deutlich geringere Nagelhärte und eine deutlich geringere Pendelhärte (siehe Tabelle, Vergleich 2 A).
Vergleich 3
Das Bindemittel des Vergleichsversuchs 3 wird aus folgenden Rohstoffen hergestellt:
2439% Styrol
12^0% Methylmethaciylat
20,51% Giycidylmethacrylat
20,26% eines isomerisierten, trocknenden Fettsäu-
regemisches gemäß Beispiel 2 20,26% Sonnenblumenölfettsäure (natürliche,
trocknende Fettsäure), im wesentlichen
bestehend aus:
15% gesättigten Fettsäuren
24% Ölsäure
60%9,12-Linolsäure
1% 9,12,15-Linolensäure,und
l,08%Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
nach dem Verfahren des Beispiels 2 und, wie dort angegeben, zu einem Weißlack verarbeitet.
Das Bindemittel, dessen Gehalt an isomerisierten, trocknenden Fettsäuren mit 20 Gew.-% noch innerhalb und dessen Gehalt an natürlichen, isoliert ungesättigten Fettsäuren mit 20 Gew.-% oberhalb der erfindungsgemäßen Grenzen liegt, zeigt, obwohl durch die bekannt gut trocknenden Fettsäuren des Sojaöls ergänzt, ebenfalls eine geringere Trocknungsaktivität, eine geringere Nagelhärte und eine geringere Pendelhärte (vgl. Tabelle, Vergleich 3 A).
Das folgende erfindungsgemäße Beispiel 3 und der dazugehörende Vergleichsversuch 4 zeigen die Bedeutung der Molekulargewichte, die ebenfalls eine Auswahlgrenze bilden.
Beispiel 3
Ein !ufttrocknendes Acrylat wird hergestellt aus:
31,83% Styrol
16,32% Methylmethacrylat
8,35% Butylacrylat
15,06% Glycidylmethacrylat
27,07% eines isomerisierten, trocknenden Fettsäuregemisches aus
8 Gew.-% gesättigte Fettsäure
31 Gew.-% Ci8-einfach ungesättigte Fettsäure
51 Gew.-% Ci8-zweifach ungesättigte Fettsäure
10 Gew.-% Ci8-dreifach ungesättigte Fettsäure, wobei 45% der 2- und 3fach ungesättigten Fettsäure konjugien sind, und
l,37%Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
indem, wie in Beispiel 2, die Monomeren sowie Initiatoren und Kettenabbrecher im Verlauf von 2V2 h zu Xylol bei einer Temperatur von 110° C zugetropft werden. Dann werden im Abstand von 2 Stunden 0.61 Teile Azodiisobuttersäurenitril zur Vervollständigung der Umsetzung zugegeben, bis ein Polymerisat mit einem Festgehalt von 55,8% und einer Viskosität von 58 see (45%ig in Xylol nach DIN 53 211) erhalten wird. das dann mit Jen angegebenen isomerisierten, trocknenden Fettsäuregemisch bei 140° C verestert wird, bis zu einer Säurezahl von 6, bezogen auf lösungsmittelfreies Veresterungsprodukt, und einer Viskosität von 207 see (50%ig in Xylol nach DIN 53 211). Dieses Veresterungsprodukt wird mit der angegebenen Menge Tetrahydrophthalsäure in den Halbester bei 120° C überfuhrt und hat dann eine Säurezahl von 10, bezogen auf Iösungsmittelfreies Bindemittel, eine Viskosität von 372 see (50%ig in Xylol nach DIN 53 211), und ein Molekulargewicht von Mn 4600 (bestimmt osmometrisch in Tetrahydrofuran).
Gemäß Beispiel 1, Rezeptur A, wird das Bindemittel zu einem WeiBlack verarbeitet Die lacktechnischen Daten und Rtaesgenschaften sind aus der Tabelle, Beispiel 3 A, ersichtlich.
Vergleich 4
Das Beispiel 3 wurde wiederholt mit der Änderung, da3 anstelle von 0,60 Teilen Dodecylmercaptan 2,0 Teile ··) Dodecylmercaptan, bezogen auf fertiges Bindemittel, als Kettenabbrecher eingesetzt wurden. Es entsteht ein Vergleichsprodukt mit der Säurezahl 10, einer Viskosität von 103 see (50%ig in_XyloI nach DIN 53 211), und einem Molekulargewicht Mn von 2800.
Das erhaltene Bindemittel wird gemäß Beispiel 1, Rezeptur A, zu einem Weißlack verarbeitet.
Obwohl auch dieses niedermolekulare Vergleichsprodukt, dessen übrige Kenngrößen der erfindungsgemäßen Auswahl entsprechen, noch ausreichende Trocknungs- und Härtewerte zeigt, versagt es völlig im Hinblick auf die in der Praxis geforderte Beständigkeit der z. B. über Nacht getrockneten Filme beim Abkleben oder gegen Benzin.
Bei Mehrfachlackierungen wird erst eine Farbe
:» aufgetragen, getrocknet, und die Teile, die diesen Farbton behalten sollen, werden mit Papier überklebt und mit Klebestreifen die Abgrenzungslinien genau " abgeklebt. Dann wird die zweite Farbschicht auf die mit anderer Farbe zu versehenden Teile aufgetragen und
Ji ebenfalls getrocknet. Anschließend wird das Abdeckpapier und Klebeband entfernt. Das Band darf dann keine Druckstellen oder andere Markierungen zeigen. Zur Prüfung dieser Eigenschaft wird daher auf eine getrocknete Lackierung ein Klebeband aufgedrückt, auf
κι der Lackierung belassen, dann abgerissen und visuell beurteilt, ob ein Eindruck zurückbleibt (5), oder ob der Eindruck nach einiger Zeit wieder völlig verschwindet (0).
Der Vergleich zeigt auch 6 h nach Entfernen des
r. Klebebandes noch den vollen Abdruck, was mit der Nichteignung dieses Weißlacks für Mehrfachlackierungen gleichzusetzen ist.
Bei Fahrzeuglackierungen kommt ferner der Beständigkeit gerade frischer Lackierungen gegen Benzin
4n (Treibstoff), besonders Superbenzin, besondere Bedeutung zu, z. B. wenn beim Tanken Benzin auf die frische Lackierung überläuft. Hierbei dürfen die Lackierungen keine (bleibende) Veränderung erfahren, wie Runzeln, Vermatten oder Auflösen. Zur simulierten Praxisprü-
4, fung im Labor wird der auf Glasplatten oder Karosseriebleche aufgespritzte Lack ζ. B. 16 Std. bei 20°C getrocknet. Anschließend wird mit Fahrbenzin (Super) getränkte Watte 1 Min. lang aufgelegt Nach dem Entfernen der Watte wird die beanspruchte Fläche
in abgemustert und bei starker, bleibender Veränderung z. B. durch Vermattung, Runzelung, Auflösung mit 5, bei keiner (sichtbaren) Veränderung mit 0 bewertet
Die Ergebnisse des Vergleichs 4 sind aus der Tabelle, Vergleich 4 A, ersichtlich.
Der folgende Vergleichsversuch 5 ist eine weitere Variation des Beispiels 3, der zeigt, daß auch der Monomerauswahl eine wichtige Bedeutung zukommt
Vergleich 5
Ein styrolfreies Vergleichsprodukt folgender Zusammensetzung:
37,57% Methylmethacrylat
19,29% Butylacryiat
14^3% Glycidybnethacrylat
26,97% isomerisierte, trocknende Fettsäuren, gemäß Beispiel 3, und
134% Tetrahydrophthalsäureanhydrid
wird hergestellt, in dem die Monomeren bei 110°C in Xylol, wie in Beispiel 3 beschrieben, copolymerisiert werden. Es entsteht nach vergleichbaren Reaktionszeiten ein Copolymer mit einer Viskosität von 44 see (45%ig in Xylol nach DIN 53 211).
Die Veresterung mit den Fettsäuren wird ebenfalls, wie in Beispiel 3 angegeben, durchgeführt bis zu einer Viskosität von 56 see (50%ig in Xylol nach DIN 53 211). Anschließend wird mit Tetrahydrophthalsäureanhydrid der Halbester bei 12O0C hergestellt. Das Vergleichsprodukt hat dann eine Säurezahl von 11, eine Viskosität von 263 see (50%ig in Xylol nach DIN 53 211).
Trotz der erfindungsgemäßen Fettsäurekombination führt das Fehlen der weiteren notwendigen Comonomerkomponente (Styrol) zu Lackrohstoffen, die schlecht trocknende Lackierungen liefern.
Die Ergebnisse sind aus der Tabelle, Vergleich 5A, ersichtlich.
Der folgende Vergleichsversuch 6 belegt die weitere einzuhaltende Begrenzung des Gesamtgehaltes von 22 — 50 Gew.-% an trocknenden Fettsäuren.
Vergleich 6
Gemäß Beispiel 3 wird ein Bindemittel der Zusammensetzung
34,78% Styrol
17,84% Methylmethacrylat
9,08% Butylacrylat
16,46% Glycidylmethacrylat
20,34% eines isomerisierten, trocknenden Fettsäuregemisches gemäß Beispiel 3, und
1,50% Tetrahydrophthalsäureanhydrid
hergestellt. Es unterscheidet sich vom Bindemittel des Beispiels 3 dadurch, daß es weniger als 22% an trocknenden Fettsäuren enthält.
Das Vergleichsprodukt hat in der Endstufe eine Säurezahl von 5 und eine Viskosität von 570 see (5O°/oig in Xylol nach DlN 53 211), trocknet als Weißlack (Rezeptur A) in ausgesprochen kurzer Zeit, ist jedoch nicht beständig gegen Lösungsmittel und mit Benzin wieder auflösbar, was bei Autoreparaturlacken ein besonderer Nachteil ist (vgl. Tabelle, Vergleich 6A).
Der folgende Vergleichsversuch zeigt den Wert des Tetrahydrophthalsäureanhydrids im Vergleich zu Phthalsäureanhydrid.
Vergleich 7
Beispiel 3 wird wiederholt mit der Änderung, daß anstelle von Tetrahydrophthalsäureanhydrid eine äquivalente Menge Phthalsäureanhydrid eingesetzt wird. Es entsteht ein Endprodukt der Säurezahl i0 und der Viskosität 143 sec(50%ig in Xylol nach DIN 53 211). Ein Weißlack (Rezeptur A) aus diesem Bindemittel trocknet in der gleichen Zeit wie der Weißlack aus Beispiel 3, hat auch sonst vergleichbare Eigenschaften und zeigt den Vorteil im Trocknungsverhalten Hautverhinderungsmittel-haltiger Lacke wie erfindungsgemäß erhaltene Weißlacke. Er besitzt jedoch vor allem nicht tolerierbare Nachteile in der Abklebbarkeit und kommt daher als Autoreparaturlack ebenfalls nicht in Frage (siehe Tabelle, Vergleich 7A).
Vergleich 8
Das Ergebnis dieses Vergleichsversuchs zeigt, daß ein Gehalt über 75% an konjugierten Doppelbindungen in den trocknenden Fettsäuren ebenfalls zu Produkten mit ungenügenden lacktechnischen Eigenschaften führt.
Beispiel 1 wird exakt wiederholt mit der Änderung,
κι daß das in Beispiel 1 verwendete Fettsäuregemisch durch die äquivalente Menge = 115 Teile von Fettsäuren des chinesischen Holzöls (ca. 79,5% Eläostearinsäure, 15% ölsäure, 4% Palmitin- und 1,5% Stearinsäure) ersetzt wird.
ii Es wurden keine für Lackzwecke brauchbaren Bindemittel erhalten.
Erläuterungen zur Tabelle I
Schichtdicke der getrockneten Filme 50 μπι
:" Substrat:Glasplatten bzw. Karosseriebleche
Die Bestimmung der Pigmentbenetzung erfolgt mit pigmentierten Polymerisatlösungen (50 Gew.-% Titandioxidpigment, bezogen auf Festharz), die auf eine :3 Auslaufviskosität von 20 see im DIN-Becher 4 bei 200C eingestellt wurden. Die so verdünnten Lacklösungen werden auf Glasplatten aufgegossen und bei Raumtemperatur aufrechtstehend getrocknet. Nach dem Trocknen wird die Homogenität des Films beurteilt, wobei Jn sehr gute Pigmentbenetzung völlige Homogenität und sehr schlechte Pigmentbenetzung Flokkulation des Films (Inhomogenität) bedeuten.
Staubtrocken heißt: Auf waagerecht gelegte Unterlage wird von 20 cm Höhe ein Wattebausch von 2 bis 3 cm j) Durchmesser fallen gelassen; man wartet etwa 10 see und versucht, durch Blasen den Wattebausch zu entfernen. Die Schicht ist staubtrocken, wenn keine Haare mehr an der Oberfläche kleben.
Kiebfrei bedeutet: Die Unterlage wird mit der μ Lackschicht nach oben auf eine tarierte Waage gelegt, die rrfit einem Gegengewicht von 1 kg belastet wird. Auf die Lackschicht wird ein kleinen fettfreier Wattebausch von 2 bis 3 cm Durchmesser gelegt und auf diesen eine kleine Metallscheibe mit einem Durchmesser von 2 cm. si Jetzt wird mit dem Finger auf die Scheibe gedrückt bis die Waage im Gleichgewicht steht, und so wird die Waage während 10 see im Gleichgewicht gehalten. Nach Entfernen der Metallscheibe wird versucht den Wattebausch durch sanftes Blasen zu entfernen. Die •50 Lackschicht ist klebfrei, wenn der Bausch nicht mehr an der Lackschicht klebt und auch keine Haare hinterbleiben.
Die angegebenen Pendeihärten wurden nach König in see nach 16 Stunden Lufttrocknung bestimmt Vgl. W. König, Farbe und Lack, 59, (1953), Seite 435. Je geringer der Meßwert, dest weicher der Film.
Die Messung der Erichsen-Tiefung (Dehnbarkeit des Films) erfolgte gemäß DIN 53 156 in mm. Je höher der Meßwert desto dehnbarer der Film.
Die Glanzmessung nach Gardner erfolgt gemäß ASTM D-523-T.
Tabelle 1
Eigenschaften von Weißlacken 50 um Trockenfilmdicke
Beisp. I A
Vcrgl. 1 A
Beisp. 2 A
Vt-rgl. 2 A
Vergl. 3 A
Beisp. 3
Vergl. 4
A
Vergl. 5
A
Vergl. 6
A
Vergl. 7 A
Pigmentbenetzung ) 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0
staubtrocken (in Min.) 40 40 40 30 30 30 30 30 30 30 20 30
klebfrei (nach Std.) 2,5 2,5 ca. 10 ca. 162) 4 2,5 4 2 5 8 1,5 2,5
Filmeigenschaften nach 16 h
Trocknung bei 200C
Pendelhärte 38 s 29 Lack geliert 15 23 19 19 36 16 15 32 22
Fingernagelhärte1) 0 1 nach ld, 2 2 3 3 0 1 2 0 1-2
Abklebbarkeit1) 0 0 daher keine
weiteren
4 0 0 0 0 5 0 5 5
Superbenzintest1) 2 2 TT ^^ Λ fc** t \* M Λ
Prüfungen
2-3 2-3 3 3-4 2 5 3 5 4-5
Überspritzbarkeit3) 2 3 möglich 5 2-3 5 4 1-2 5 2 3 3
Weißton1) 0 1 0 1 3 1 1 1 1 0 0
Erichsen-Tiefung
n. 3Ü 200C 9 mm 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9
n. 10d 700C 9 mm 9 6 9 9 9 9 9 9 1 9
Glanz nach Gardner
(20°-Winkel)
n. 3d 2O0C 85 86 84 90 88 83 88 89 80 91 85
n. 10" 700C 81 83 80 81 80 "M 85 85 76 88 81
Filmeigenschaften nach
Trocknung 45 min. 700C
Pendelhärte 28 s 34 17 22 18 16 30 20 14 60 35
Fingernagelhärte1) 1-2 1 2-3 2 3 3 1 2 2 0 1
1) Allgemeine Bewertungsskala: 0 = ausgezeichnet, 1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = befriedigend, 4 = ungenügend, 5 - sehr schlecht. :) Ohne Ilautverhinderungsmiltel 3 h. Lack wird jeuoch nicht lagerstabil.
S ') Oer 16 h bei 20°C getrocknete Film wird mit demselben Lack überspritzt.
π = keinerlei Filmslörune bei der getrockneten 2. Schicht. 5 = völlie hochgezogen/gcrunzelt.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Lufttrocknende Lackbindemittei von Copolymerisaten aus copolymerisierten Einheiten von
20-55 Gew.-% Styrol,
5—30 Gew.-°/o Glycidylimethjacrylat, und
0—50Gew.-°/o mindestens einem (Meth)-
Acrylsäureester mit 1 — 10 C-Atomen in der Alkoholkomponente,
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