DE264745C - - Google Patents
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- DE264745C DE264745C DENDAT264745D DE264745DA DE264745C DE 264745 C DE264745 C DE 264745C DE NDAT264745 D DENDAT264745 D DE NDAT264745D DE 264745D A DE264745D A DE 264745DA DE 264745 C DE264745 C DE 264745C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/02—Divers' equipment
- B63C11/18—Air supply
- B63C11/22—Air supply carried by diver
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264745 KLASSE 65 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1912 ab.
Bei Taucherapparaten und anderen unter Wasser mit Preßluft oder Preßgas arbeitenden
Behältern, bei welchen es sich erforderlich macht, von Zeit zu Zeit Luft abzulassen, hat
man mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, das Wasser beim Luftablassen vollständig zurückzuhalten,
so daß durch das Ventil fast bei jeder beabsichtigten oder unbeabsichtigten
Öffnung mehr oder weniger Wasser in den
ίο Apparat eindringt.
Dieser Übelstand soll nach vorliegender Erfindung dadurch behoben werden, daß eine
kleine Vorkammer vor dem Ventil angebracht wird, die von dem Außenwasser durch ein
Feinsieb abgetrennt ist. Wird nun durch das Ventil Luft abgelassen, so entleert sich zunächst
die Vorkammer, und erst wenn die Luft die ganze Siebwand berührt und einen gewissen, wenn auch geringen Überdruck erreicht
hat, dringt sie durch diese hindurch und entweicht in das Außenwasser, ohne diesem
den Rücktritt durch die feinen Siebporen (auch selbst nicht durch die untersten)
zu gestatten. Diese Erfindung kann auch da vorteilhafte Verwendung finden, wo ohne Anwendung
eines Ventils Luft unter Wasser entweichen soll. Es hat sich nämlich gezeigt, daß beim Ablassen der Luft durch eine frei
unter Wasser ausmündende Öffnung das Wasser selbst die Ausströmung behindert. Wird jedoch
unter Bildung einer Vorkammer ein Feinsieb vorgebaut, so daß die Innenfläche des
Siebes den Luftraum begrenzt und diesen vom Außenwasser trennt, so entweicht die Luft
35/ nur gleichzeitig durch sämtliche Poren des Siebes in vielen dünnen Strahlen mit vollkommener
Ruhe, ohne durch die Wassermasse
im ganzen behindert zu werden. '
Ähnlich ist die Wirkung da, wo die Luft nicht entweichen soll, sondern nur bis zu
einem Feinsieb vordringen und dem Wasserdruck auf der anderen Seite entgegen einen
dauernden Ausgleich herbeiführen soll. Dieser Fall tritt beispielsweise ein, wenn die Vorkammer
rohrförmig gestaltet und abwärts gerichtet ist. Wird die Wandung des Rohres aus Feinsieb gefertigt, so vermag die Luft,
wenn sie einen höheren Druck annimmt, als der Wassersäule oberhalb der höchsten Stelle
des Siebrohres entspricht, das Wasser im Innern des Siebrohres bis zu einem gewissen
Grad zu verdrängen, ohne durch das Sieb zu entweichen. .
Die oben besprochenen Vorgänge erklären sich aus der Tatsache, daß, sobald das Feinsieb
die Grenze zwischen Luft und Wasser bildet, über die feinen Maschen des Siebes ein
Flüssigkeitshäutchen sich bildet, welches im Sinne der kapillaren Anziehungskraft eine gewisse
Spannung besitzt, zu deren Überwindung es einer gewissen Kraft bedarf.
Die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung zeigen drei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Äusführungsform
ist in dem Unterwassergasbehälter α ein Ventil b vorgesehen, durch welches Luft oder
anderes Gas austreten soll. Das Ventil b liegt in einer Vorkammer c, die nach dem Wasser
hin durch ein Feinsieb d abgeschlossen ist. öffnet sich das Ventil b, so erfüllt die Luft,
ehe sie frei in das Wasser entweichen kann,
Claims (3)
1. Ausgleichvorrichtung für mit Preßgas gefüllte Unterwasserbehälter, dadurch gekennzeichnet,
daß eine nach dem Außenwasser offene oder sich öffnende Vorkammer des Behälters von dem Außenwasser
durch ein Feinsieb getrennt ist, so daß zwischen dem Inhalt des Behälters und dem Außenwasser ein Druckausgleich innerhalb
der Grenzen gewahrt bleibt, die dem Durchgangswiderstande des Feinsiebes entsprechen.
2. Ausgleichvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkammer
eine rohrförmige Gestalt hat und ihre lotrechte Wandung teilweise oder ganz aus Feinsieb besteht.
3. Ausgleichvorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorkammer von dem Behälter durch ein Rückschlagventil getrennt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264745C true DE264745C (de) |
Family
ID=522030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264745D Active DE264745C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264745C (de) |
-
0
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